Akos Doma Die allgemeine Tauglichkeit

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Inhaltsangabe zu „Die allgemeine Tauglichkeit“ von Akos Doma

Ferdinand und seine drei Freunde, allesamt Lebenskünstler und Gestrandete, hausen in einer Bruchbude am Stadtrand und träumen vom "echten" Leben. Bis Albert, der charismatische Erfolgstyp auftaucht, wild entschlossen, aus den vier Taugenichtsen "ordentliche Leute" zu machen. Gemeinsam erleben sie einen chaotischen Trip durch einen rauschhaften Sommer, an dessen Ende sich unverhofft eine Tür in ein anderes Leben öffnet. Akos Doma ist ein hinreißender Roman gelungen: eine rabenschwarze Gaunerkomödie, die Geschichte einer wahren Freundschaft und eine hintersinnige Parabel auf die Zumutungen unserer Gesellschaft.

Fazit: Dem Autor ist mit seinen einnehmenden, flüssigen, oft mit schwarzem Humor gespickten und manchmal auch nachdenklichen Schreibstil ein wunderbarer Roman gelungen, der immer mal wieder durch nicht vorhersehbare Wendungen überrascht und seine Charaktere herrlich menscheln lässt.

— Bellexr

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  • Rezension zu "Die allgemeine Tauglichkeit" von Akos Doma

    Die allgemeine Tauglichkeit

    Bellexr

    13. November 2011 um 18:21

    Es gibt nichts Gutes, außer man tut es . Zusammen mit seinen Freunden Ludovik, Igor und Amir lebt Fern mehr schlecht als recht in einem bruchreifen Haus nahe der Eisenbahngleise. Dank Hartz IV kommen sie einigermaßen über die Runden und wenn das Geld aufgebraucht ist, wird halt gehungert und im Winter gefroren. Ansonsten leben die Vier in den Tag hinein und träumen von einem besseren Leben. Eines Tages taucht Albert in dem Haus an den Gleisen auf und krempelt fortan das Leben der vier Loser radikal um, um aus ihnen ordentliche Männer zu machen. Die Vier sind nicht unbedingt begeistert davon, doch gegen den charismatischen Albert haben sie keine Chance. . Locker, leichtfüßig und mit einem ordentlichen Schuss Galgenhumor beschreibt Akos Doma das Leben der vier Außenseiter und so verfolgt man bestens unterhalten deren Erlebnisse. Ihr Haus steht jedem offen, der einen Platz zum Schlafen sucht, geputzt oder aufgeräumt wird nicht. Die Freunde leben in den Tag hinein und reden sich ein, besser könnte es für sie gar nicht laufen, sind sie doch frei von jeglichen Zwängen und Verpflichtungen. Doch man merkt schnell bei jedem der vier so unterschiedlichen Charaktere, dass sie sich eigentlich ständig nur etwas vormachen. . Tja, und dann taucht eines Tages der charismatische, extrovertierte Albert auf und nichts ist mehr wie vorher. Zuerst wird ausgemistet und gestrichen, nach und nach besorgt er ihnen einen Job und siehe da, sie fühlen sich wohl dabei endlich wieder gebraucht zu werden. Nur Fern lehnt sich gegen Albert auf, möchte sein altes Leben zurück. Allerdings hat Albert noch viel mehr Pläne mit ihnen und gegen dessen Überzeugungskraft sind die Freunde machtlos. . Akos Doma beschreibt seine vier Außenseiter herrlich authentisch. Da ist zum einen der rebellische, liebenswerte Fern, aus dessen Sicht die Geschichte erzählt wird und der eigentlich immer die Schuld bei anderen sucht, nie bei sich selbst. Dann gibt es den illegal in Deutschland lebenden Maler Amir, der an sein eigenes Talent nicht glaubt. Der Dritte im Bunde ist der sentimentale, melancholische Ludovik und dann gibt es noch den trinkfreudigen Russen Igor, der die Winter gerne im Gefängnis verbringt. Da friert man wenigstens nicht und etwas zum Essen gibt es auch immer. Und natürlich Albert, der wie ein Wirbelwind in das Leben der Außenseiter tritt und in jedem Menschen nur das Gute sieht, ständig voller Ideen und Tatendrang ist und nur optimistisch in die Welt schaut. . Fazit: Dem Autor ist mit seinen einnehmenden, flüssigen, oft mit schwarzem Humor gespickten und manchmal auch nachdenklichen Schreibstil ein wunderbarer Roman gelungen, der immer mal wieder durch nicht vorhersehbare Wendungen überrascht und seine Charaktere herrlich menscheln lässt.

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