Die Bibliothek der flüsternden Schatten - Bücherstadt

von Akram El-Bahay 
4,2 Sterne bei127 Bewertungen
Die Bibliothek der flüsternden Schatten - Bücherstadt
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (99):
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Wow. Damit hatte ich nicht gerechnet. Das war ein gelungener Spontankauf

Kritisch (6):
E

Eher ein Fantasy- als ein bibliophiler Roman. Etwas viel von allem, aber sehr spannend.

Alle 127 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Die Bibliothek der flüsternden Schatten - Bücherstadt"

Sam ist ein Dieb - aber mit einer List gelingt es ihm trotzdem, in die Palastwache von Mythia aufgenommen zu werden. Er träumt von einem neuen Leben, von großen Aufgaben. Vielleicht wird er gar als Wache des Weißen Königs eingesetzt? Doch statt des Königs soll er nur alte, staubige Bücher bewachen, in der riesigen Bibliothek unterhalb der Stadt. Wie langweilig! Sam kann nicht mal lesen. Bald jedoch erfährt er am eigenen Leib, dass die hallenden Bücherschluchten ebenso gefährliche wie fantastische Geheimnisse bergen.

Der Auftakt einer großen neuen Trilogie von einem preisgekrönten Autor

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404208838
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:25.08.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 25.08.2017 bei Audible GmbH erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Buechersalat_des avatar
    Buechersalat_devor 2 Monaten
    Ich bin gespannt auf den zweiten Teil

    Das ist mein erstes Buch von diesem Autor, aber sicher nicht mein letztes. Das Cover ist toll geworden, passt super zum Inhalt, mich hat aber vor allem der Klappentext angesprochen.

    Sam ist ein Dieb, aber er will dieses Leben hinter sich lassen. Er möchte als Wache des Weißen Königs eingesetzt werden, das ist sein großer Traum und seine Hoffnung für ein neues Leben. Doch es kommt anders. Sam wird als Wache aufgenommen, aber in der Bücherstadt – Paramythia. Sam ist sich sicher, dass er zwischen all den staubigen Büchern, in den langen Gängen vor Langeweile eingehen wird. Doch dann, während seiner Schicht geschieht etwas unfassbares und Sam muss sich entscheiden. Für seine Zukunft, oder aber für Magie, Märchen und Träume.

    Ich fand den Stil des Autors wirklich toll. Sehr übersichtlich erklärt der Autor alles in und um Paramythia. Die vielen unterirdischen Gänge, die Schatten, die Wächter, all das hat so viel Magie und Charme. Da hat mein Herz wirklich höher geschlagen.

    Auch die Ideen des Autors sind so wahnsinnig überraschend und mitreißend. So viele Geheimnisse und unglaubliche Geschehnisse, dass man als Leser wirklich völlig in den Bann der Geschichte gesogen wird. Die Verwebungen der Charaktere hat mir toll gefallen und auch die vorsichtige Romanze mochte ich sehr.

    Sam ist als Protagonist wirklich gut gelungen. Er ist mutiger als er denkt, aber vor allem hat er das Herz am richtigen Fleck. Trotz seiner Vergangenheit und der Dinge, die er über sich selbst denkt, ist er ein guter Mensch. Aber auch er muss schwere Entscheidungen treffen, viele davon gefallen ihm überhaupt nicht, aber er will das Richtige tun.

    Die anderen Charaktere möchte ich ein wenig im Dunkel lassen. Es macht so viel Spaß, sie selbst zu entdecken.

    Einziges Manko in meinen Augen, hin und wieder war die Geschichte etwas zäh. Der Spannungspegel war prima, ich war wirklich gefesselt, aber ich empfand es an einigen Stellen etwas langatmig.

     

    Fazit

     

    Ein Auftakt, für Fans der Fantasy. Ich habe mich gerne nach Paramythia begeben und bin sehr auf den zweiten Teil gespannt.


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    schafswolkes avatar
    schafswolkevor 2 Monaten
    Solider Auftakt einer Triologie

    Der Dieb Sam möchte sein Leben verändern und gelangt durch eine Lüge zu den Palastwachen von Mythia. Doch schnell kommt die Ernüchterung, Sam soll Bücher hüten - wie langweilig! Oder doch nicht? Kaum hat Sam seinen Posten bezogen geschehen merkwürdige Dinge, die ihn in Lebensgefahr bringen.

    Ich bin ja sehr hin- und hergerissen von diesem Buch. Ich war schnell von der Geschichte und den wunderschönen Beschreibungen der Bücherstadt gefangen. Sam ist ein interessanter und sympathischer Charakter, an seiner Seite erlebt man atemberaubende Abenteuer. Und diese Abenteuer lassen einen manchmal wirklich kaum Zeit Luft zu holen, für mich war es dann schon zeitweise zu viel auf einmal. Da hätte ich mir manchmal ein wenig mehr Zeit zum Genießen der bild- und wortgewaltigen Erzählungen gewünscht. Der Autor schafft es nämlich ein kleines Kopfkino zu entfachen. Allerdings durch die ganze Fülle an Action in der Mitte des Buches, musste ich bei einigen Passagen zurückblättern, da ich mir manchmal nicht sicher war, ob ich nicht etwas überlesen habe.

    Leider ist das Buch nicht in sich abgeschlossen und endet mit einem Cliffhanger.

    Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und auch wenn es am Ende "nur" 3 Sterne sind, bin ich schon gespannt auf die Fortsetzung.

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    Buchpfotes avatar
    Buchpfotevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Die Stadt Mythia kann sich sehen lassen, die Geschichte platzt allerdings jetzt schon aus allen Nähten
    Der 1. Band eines orientalischen Abenteuers, mit vielen Details und Vorhersehbarkeiten

    Allgemein:

    Durch „Flammenwüste“ mauserte sich Akram El-Bahay zum preisgekrönten Fantasy – Autor. Nun steht seit 2017 der 1. Band seiner neuen abenteuerlichen Trilogie in den Startlöchern. „Bücherstadt – Die Bibliothek der flüsternden Schatten“ erschien bei Bastei Lübbe und erzählt die Geschichte des jungen Diebes Sam. Er lässt sein illegales Leben hinter sich und steht nun als scharlachroter Wächter der Stadt Mythia in Diensten des Königs. Doch statt sich als königliche Leibgarde mit Ruhm zu bekleckern, schickt man ihn in die Tiefen der unterirdischen Bücherstadt Paramythia um die Pforte zu dessen Herzen zu bewachen. Der langweilige Job mausert sich nach einem Kampf mit einem lebendig gewordenen „Schatten“ zu einem unvorhergesehenen Abenteuer quer durch die Stadt.

    Mein Bild:

    Wer liebt nicht Bücher über Bücher. Seit ich Genivieve Cogmans „Geheimnisvolle Bibliothek“ gelesen habe, wollte ich mehr davon. So lag es nicht fern, dass Bücherstadt nach einer kurzen Buchmesse-Lesung des äußerst sympathischen Autors in meinem Shelf landete. Meine Vorstellung war ganz klar, dass sich hinter den knapp 400 seitigen Paperback eine Mischung aus Aladin und Walter Moers „Stadt der träumenden Bücher“ verbirgt. Dieser Illusion wurde ich beraubt, denn die Geschichte behandelt doch mehr als nur einen geheimnisvollen Ort voller Bücher.

    Doch bevor ich auf den Inhalt eingehe, muss ich ein paar Worte zum Schreibstil und Weltenbau los werden: Ganz großes Kino. Akram El-Bahay ist für mich ein Wortverzierer und Wortneuschöpfer der besonderen Art. Beim Lesen spürt man förmlich die kreativen Ideen des Autors, die sich so leicht lesen lassen, dass es sich anfühlt als hätte er es sich einfach mal aus dem Ärmel geschüttelt. Sein ägyptische Hintergrund beeinflusst die Idee des Stadtstaats Mythia: Orientalisch, sogar einen Hauch Spanien, so würde ich es beschreiben. Es werden die Grenzen der Stadt, die einzelnen Stadtviertel, Gebäude und natürlich die unterirdische Bücherstadt in ihrer Vielseitigkeit angeschnitten, ebenso wie kulturelle Unterschiede der Bevölkerung und sogar das Thema Ausgrenzung und Armut. Aber wie gesagt, angeschnitten. Ich hatte das Gefühl, nicht lange genug an einem Ort verweilen zu dürfen, obwohl ich es gern getan hätte, denn die Storyline ist so voll gestopft, dass man kaum dazu kommt einen Ort wirklich genießen zu können.

    Die anfangs noch recht ruhige Geschichte wird mir in personaler Erzählweise von dem 25-jährihen Sam erzählt. Er flüchtet förmlich aus seinem alten Leben, indem er „die Kleider wechselt“ und so vom begabten Dieb mit Skrupel zu einem königlichen Wächter der Stadt wird. Es ist eine Lüge, die sich nicht richtig anfühlt. Die Aussage „Einmal ein Dieb, immer ein Dieb“ begleitet ihn in seinen Taten und Gedanken im ganzen Buch. Manchmal war es nervtötend, weil mir ja nun längst klar war, was für ein Problem der Junge damit hat, nicht aus seiner Haut zu können.
    In seiner neuen Rolle als Wächter gelangt er nach Paramythia, ein wirklich toller Name, der unterirdischen, gigantischen, nicht vollständig erforschten Bücherstadt. Für mich als Buchmenschen wäre das ein Paradies, für Sam natürlich nicht.

    Trotzdem beschreibt er die Begegnung mit den dortigen Besuchern in charmant-witziger Weise. Das mochte ich sehr. Ich habe anhand der Personenbeschreibungen schnell gemerkt, wer noch eine tragende Rolle spielen könnte und wieso. Was sicherlich dem Spannungsaufbau fördern müsste, hatte für mich eher den Glaskugeleffekt. Ich konnte Dinge vorhersehen, mich hat kaum etwas überrascht. Dazu noch Kapitelüberschriften, die einen Wink mit dem Zaunspfahl geben und zack zählte ich eins und eins zusammen. Das war wirklich schade. Vor allem, weil Sam noch länger im Dunkeln tappte als ich.
    Selbst actiongeladene Szenen mit neu erschaffenen Wesen haben darüber nicht hinweg geholfen, sie dehnten sich für mich zu lange aus.

    Überraschend ist jedoch, dass die Dienerin Kani den Antrieb des Plots darstellte, obwohl sie selbst keine einzige Entwicklung durchmacht. Das ist völlig daneben, da sie wirklich großes Potenzial dazu hätte. Doch die Begegnung mit ihr zeigt Sam: Es steckt viel mehr hinter den alten Buchrücken.
    Wer verbirgt sich hinter der schönen Beraterin des weißen Königs? Können Märchengestalten wirklich lebendig werden oder sind es die Schatten im Dunkeln, die ihre Spielchen mit ihm spielen? Zu den vielen Fragen verstricken sich noch die unterschiedlichen Lebensgeschichten und natürlich darf eine Liebesgeschichte nicht fehlen, die in diesem Band ihren zarten Anfang nimmt.

    Ab diesem Zeitpunkt werde ich von einer Szene in die Nächste geworfen. Auf jede Handlung folgt ein zusätzliches Problem oder ein neues Setting mit gut vorstellbaren Charakteren. Es war alles logisch konzipiert, die Struktur stimmte, sogar Magie spielt eine Rolle, aber auch hier konnte man eins und eins zusammenzählen. Mir als Leser wurde glatt zu viel in die Hand gegeben, dafür fehlte der Fokus. Ich hatte das Gefühl, dass im 1. Band wirklich ALLES im Ansatz angesprochen wurde, damit man in den Folgebänden darauf aufbauen kann. Doch ich frage mich, was soll da noch kommen? Wahrscheinlich die Auflösung der einzelnen Thematiken, denn niemals hätte man gegenwärtig so viel auflösen können. Dementsprechend gibt es einen Cliffhanger, obwohl das Ende einen passenden Ausklang nahm.

    Fazit:

    Für Leser, die auf orientalische Reihen mit abwechslungsreichen Settings stehen. Dafür muss aber ein vorhersehbarer Plot in Kauf genommen werden.

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    kassandra1010s avatar
    kassandra1010vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein wunderbar spannender Auftakt! Sam und Kani und die magische Bücherstadt, auf gehts!
    Der magische Auftakt um Sam und Kani!

    Samir hat sein Leben satt. Er versucht es jetzt bei der roten Garde des weißen Königs und hofft auf ein ruhiges und gut bezahltes Leben. Seine gelernten Fähigkeiten bei der Diebesgilde der Elstern macht ihm den Einstieg in die Garde viel zu leicht.

    Dort wird er jedoch nicht wie erhofft in die Leibwächtergarde des Königs, sondern in die Bücherstadt zur Bewachung der dortigen Tore abkommandiert. Sam ist beeindruckt von dieser Stadt voller Bücher, die scheinbar kilometerweit und unendlich tief unter der oberen Stadt Mythia liegt.

    Dort lernt er Kani, eine der Dienerinnen des Königs kennen, die er vor einem scheinbar mythischen Vogelwesen rettet. Die Rettung jedoch bringt in mitten hinein in ein Abenteuer, welches er kaum glauben kann.

    Kanis Vater, ein belesener Universitätsprofessor will mit Hilfe seiner Tochter Kani die mythischen Wesen retten, doch das gelingt scheinbar nur mit der Hilfe des magischen Buches, welches die magische Wüstenhexe stets bei sich trägt.

    Das erste Abenteuer in der magischen unterirdischen Bücherstadt kann also beginnen und wir treffen auf krächzende Vogelwesen, galoppierende Hufmenschen und auf eine Armee magischer Assassinen, deren Ziel Sami und Kani erst viel zu spät erahnen.

    Ein gelungener und spannender Auftragt einer mir bisher unbekannten Trilogie. Ich mag den feinen Humor von El-Bahay, der es schafft, Samirs nicht endende Trauer und Kanis unerschütterlicher Glauben an die Macht der Bücher in eine wunderbare Geschichte zu stecken, die für mich hoffentlich noch nicht so schnell enden wird.

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    Kalou2014vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein weiteres gelungenes Buch von Akram El-Bahay. Die Vorfreude auf Teil 2 ist riesig ; )
    Ein großartiger Auftakt der Trilogie

    Ich persönlich habe dieses Buch geradezu verschlungen. Ich muss ehrlich gestehen dass ich es kaum anders erwartet hatte, nachdem ich bereits Flammenwüste von Akram El-Bahay gelesen hatte. Sein Schreibstil ist einfach einzigartig. Dennoch war ich sehr gespannt auf dieses Buch, war es doch mal so eine ganz andere Idee von Fantasy-geschichte. Ich wurde nicht enttäuscht.


    Zunächst wichtig waren mir dabei die Charactere, besonders natürlich Sam, dessen innerer Zwiespalt und Vergangenheit immer wieder aufs neue für Spannung sorgen. Aber auch die anderen Figuren wie Kani und ihr Vater sind liebevoll gestaltet ,haben einen gewissen Witz und ihre eigenen Geheimnisse und Sorgen.
    Ein weiterer Aspekt der mir sehr gut gefallen hat ist, wie bereits erwähnt der Schreibstil. Akram El-Bahay schafft es mal wieder mir Bilder in den Kopf zu zaubern und ich kann die Gedanken und Gefühle der Figuren voll und ganz mitfühlen. So fesselt er den Leser geschickt an das Buch sodass man es gar nicht mehr aus der Hand legen will.
    Das lag aber wohl auch daran dass er durch überraschende Wendungen, dem Zwiespalt der Charaktere und rätselhaften Aussagen bzw. Handlungen anderer Figuren die Spannung immer wieder aufrecht erhält und steigert und der Roman somit nie langatmig oder gar langweilig erscheint.
    Zu guter letzt vielleicht noch ein Satz zum Cover. Mir persönlich gefällt es sehr gut und ist es in der Buchhandlung direkt ins Auge gefallen. Ich habe mich gefragt, was das wohl für ein Buch ist, dass man dort sieht und fand es schön, dass man im Hintergrund Teile der Bücherstadt erahnen konnte.

    Alles in allem hat mich der Roman völlig überzeugt und gefangen gehalten und ich warte bereits sehnsüchtig auf die Fortsetzung. Ich kann ihn in jedem Fall jedem empfehlen der gerne Fantasy liest, ganz besonders, wenn man an Flammenwüste Freude hatte.

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    sabzzvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Ein toller Schreibstil und ein wirklich schönes Setting! Trotzdem ist der Funke leider nicht übergesprungen.
    Leider ist der Funke nicht übergesprungen

    Hier geht’s zur Rezension auf meinem Blog:
    https://sabzbuecherblog.blogspot.de/2018/03/rezension-bucherstadt-die-bibliothek.html


    Inhalt:

    Sam ist ein Dieb – aber mit einer List gelingt es ihm trotzdem, in die Palastwache von Mythia aufgenommen zu werden. Er träumt von einem neuen Leben, von großen Aufgaben. Von Ruhm und Ehre als Wächter des Weißen Königs. Diese Träume zerplatzen, als er erfährt, wo er seinen Dienst tun soll: in der riesigen Bibliothek unterhalb der Stadt. Sam stellt sich auf tödliche Langeweile ein. Schließlich gibt es dort unten nichts als alte, staubige Bücher. Er ahnt nicht, wie sehr er sich irrt...

    Meine Meinung:

    Der Schreibstil des Autoren ist sehr bildlich und hat mir wirklich gut gefallen. Auch das Cover hat mich mit den riesigen Bücherregalen im Hintergrund und dem Buch im Vordergrund direkt angesprochen. Was ich auch besonders hervorheben möchte, ist der Klappentext. Oft wird der komplette Inhalt des Buches schon in den wenigen Sätzen auf dem Buchrücken verraten, was besonders dann ärgerlich ist, wenn der überraschende Plot Twist preisgegeben wird. Hier jedoch beschreibt der Klappentext tatsächlich nur die ersten Seiten und schafft es dennoch Spannung zu erzeugen.

    Sam bzw. Samir ist ein Dieb und zwar einer der Besten! Trotzdem möchte er sein altes Leben hinter sich lassen und sich der ruhmreichen Aufgabe widmen, den König höchstpersönlich zu schützen. Nachdem er seinen Namen geändert und sich dem zuständigen Offizier vorgestellt hat, muss er jedoch schnell einsehen, dass es nicht so einfach ist in die Palastwache aufgenommen zu werden. Stattdessen wird er in die Bücherstadt Paramythia geschickt um dort das Tor zum Herzen der Bücherstadt zu bewachen.
    Sam war mir an und für sich (welch merkwürdige Redewendung, wenn man sie sich mal genau anschaut, nebenbei bemerkt) schon sympathisch, aber so richtig warm geworden bin ich mit ihm nicht.

    Das Setting hingegen hat mir unglaublich gut gefallen! Wer träumt nicht von einer Bibliothek mit den Ausmaßen einer ganzen Stadt? Obwohl mir das wohl schon wieder zu viele Bücher wären. Einige von euch schreien jetzt bestimmt auf, weil es sowas wie „zu viele Bücher“ gar nicht gibt, aber mich frustriert schon ein zu großer SuB. Wie auch immer, zurück zum Thema! Soweit ich mich erinnere, ist mir solch ein Setting in dieser Form noch nicht begegnet und hat mich deswegen auch so begeistert. Sowieso mag ich Bücher, in denen Bücher so eine wichtige Rolle spielen, echt gerne und dies ist eines davon.

    Allerdings muss ich sagen, dass der Funke einfach nicht überspringen wollte. Ich kann gar nicht so genau sagen, woran es lag, da mir das Buch grundsätzlich gut gefallen hat, aber es konnte mich einfach nicht packen. Leider fehlte es mir in diesem Buch auch etwas an Spannung. Nicht, dass nicht viel passiert wäre, aber ich habe einfach nicht so mitgefiebert, wie es ich erwartet hätte. Auch das Ende konnte mich nicht gänzlich überzeugen.

    Fazit:

    Insgesamt ein gutes Buch mit einem sehr anschaulichen Schreibstil und einem wirklich tollen Setting. Trotzdem konnte es mich einfach nicht packen, was ich wirklich sehr schade finde. Auch das Ende konnte mich nicht überzeugen, daher gebe ich dem Buch 3,5 von 5 Sterne. 

    Kommentare: 1
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    Simba99s avatar
    Simba99vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr schönes Buch! Mal etwas komplett anderes! Freu mich schon auf den nächsten Teil!
    Tolles Abenteuer!

    Wirklich eine sehr sehr schöne Geschichte!
    Akram El-Bahay erschafft eine wunderschöne Welt mit mir ganz unbekannten Wesen. Ob diese aus der arabischen Mythologie kommen? Ich fände es sehr interessant mehr darüber zu erfahren...

    Die Charaktere sind mir alle sehr sympathisch und der Schreibstil lässt sich auch sehr flüssig lesen!

    Für mich ein super spannender und gelungener Auftakt! Ich freu mich schon sehr auf den nächsten Teil!

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    M
    misspidervor 8 Monaten
    Magisch

    Eine Stadt unter der Stadt - voller Bücher, aber auch voller Geheimnisse und Fabelwesen. Als der ehemalige Dieb Samir beschließt, Mitglied der königlichen Palastwache zu werden, ahnt er nicht auf was für ein Abenteuer er sich einlässt. Als Torwache soll er eines der Tore bewachen, dass ins Herz von Paramythia, der Bücherstadt unter der Stadt Mythia, führt. Was verbirgt sich hinter diesem Tor, dass die Beraterin des Königs jeden Abend sorgsam mit Magie verschließt?

    Die Geschichte liefert ein wahres Feuerwerk an Einfallsreichtum und Fabulierkunst. Der Schreibstil des Autors war beeindruckend. Auch banale Vorgänge wurden in schönste Worte gekleidet, so dass es selbst bei Abschnitten, in denen nicht viel passierte, ein Vergnügen war ihnen zu folgen.

    Einziger Kritik-/Abzugspunkt: sosehr ich mich auch in die Handlung vertiefen konnte, fühlte ich mich den Charakteren nie wirklich verbunden und konnte nicht mit ihnen "mitfiebern". Erst gegen Ende hatte kam ich zu der Erkenntnis, dass dies für mich auch an der bildgewaltigen Sprache liegen mochte, die zwar ein großes Lesevergnügen bereitete, die Personen dadurch aber auch unnahbar erscheinen ließ.

    Dennoch ein sehr bemerkenswerter Einstieg in eine neue fantastische Reihe, deren Fortsetzung ich mir auf keinen Fall entgehen lassen werde.

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    Annalisss avatar
    Annalissvor 9 Monaten
    wenn Bücher lebendig werden

    Inhalt:

    Sam mag ein Dieb sein, doch sein würde er lieber jemand anderes. Eine Palastwache, vielleicht sogar eine der persönliches Wachen des weißen Königs von Mythia. Doch statt einer prestigeträchtigen Rolle wird er in der Bibliothek der Schatten als Buchwächter eingeteilt. Schnell bemerkt er, dass an diesem Ort, einer Stadt voller Bücher unter der Stadt, nicht alles mit rechten Dingen zu geht.

    Schreibstil/Charaktere:

    Die Geschichte ist geprägt von einem jugendlich frischen Schreibstil, der dennoch eine gewisse Eloquenz nicht missen lässt. Erzählt wird dabei aus der Sicht eines auktorialen Erzählers, jedoch zumeist an Sam gebunden. So erfährt man auch immer wieder etwas aus der Gedanken- und Gefühlswelt dessen.

    Sam oder Hakim, wie er sich später nennt, ist auch die Hauptperson der Geschichte, man erfährt zunächst nur sporadisch, im Verlaufe der Geschichte doch aber einiges über ihn, seine Vergangenheit und seine Beweggründe. Ähnlich verhält es sich mit den anderen Figuren, so kann es passieren, dass ein zunächst für „gut“ gehaltener Charakter doch nicht so gut ist, wie es zunächst schien und umgekehrt. Ein erzählerischer Kniff der, gemeinsam mit den wirklich tollen Beschreibungen der Bibliothek für eine gewisse Spannung sorgt.

    Story:

    Die Geschichte nimmt sich zunächst Zeit Sam einzuführen, ihn auf seinem scheinbar unspektakulären Weg in die Bibliothek und seine Aufgabe als Wächter zu begleiten, um dann recht schnell an Fahrt zu gewinnen, weitere Figuren einzuführen und den Leser gelegentlich auch ein wenig verwirrt zurück zu lassen, da allem Anschein nach alle mehr wissen als Sam und der Leser. Ebenso wie die verschlungenen Wege der oberen und unteren Stadt gestaltet sich auch die Geschichte an einiges Stellen. Dies macht es dem Leser an einigen Stellen schwer zu folgen. Trotzdem gestaltet sie sich interessant und durchhalten lohnt sich, denn man wird mit der Beantwortung mehr Fragen belohnt, als man zunächst hatte. Dennoch bleibt genug Raum für eine Fortsetzung, denn nicht alle werden geklärt und es werden noch viele weitere aufgeworfen.

    Meine Meinung:

    Die Geschichte bildet einen gelungenen Auftakt zu einer Reihe und hinterlässt mich in gespannter Erwartung. Das war jedoch nicht immer so, zwischendurch musste ich das Buch immer wieder zur Seite legen, manches Mal konnte ich irgendwie nicht an die Geschichte, dennoch bin ich immer wieder zurückgekehrt und wollte wissen wie es weiter geht. So verkehrt kann sie also nicht gewesen sein. Ich bin sehr gespannt auf den nächsten Band und hoffe, dass an einigen Feinheiten noch gearbeitet wird, um der großartigen Welt wirklich zu 100% gerecht zu werden.

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    ConnyKathsBookss avatar
    ConnyKathsBooksvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Spannend-mystisches Bücherabenteuer
    Spannend-mystisches Bücherabenteuer

    "Da war etwas zwischen dem Tappen ihrer Schritte. Ein Geräusch, so leise wie der Schlag eines Flügels. Ein Wispern. Als würden Schatten, die zwischen den Stufen nisteten, miteinander flüstern, während Sam und Kani an ihnen vorbei ins Herz der Bücherstadt gingen. In ein Herz aus Tinte." (S. 125)

    Sam ist ein gerissener Dieb. Aufgrund tragischer Ereignisse hängt er jedoch seinen Job an den Nagel. Stattdessen will er in der Palastwache von Mythia dienen und träumt von Ruhm und Ehre als Wächter des Weißen Königs. Durch eine List wird er im Palast aufgenommen, muss sich aber erst beweisen. Sam wird als Torwächter nach Paramythia geschickt, in die riesige unterirdische Bibliothek. Nichtsahnend, dass zwischen den Büchern dunkle Geheimnisse und viele Gefahren lauern.

    "Bücherstadt" stammt aus der Feder von Akram El-Bahay und ist der Auftakt seiner "Bibliothek der flüsternden Schatten"-Trilogie. Ein Buch über Bücher mit orientalischem Touch - da musste ich einfach zugreifen und habe es nicht bereut. Denn der deutsche Autor legt hier ein spannendes und fantasievolles Bücherabenteuer vor, das mir einige unterhaltsame Lesestunden bescherte.

    Paramythia ist wohl der Traum jedes Büchernarrs und jeder Leseratte. Bücher über Bücher über Bücher. Unzählige Schätze aus Papier in meterhohen Regalen, endlosen Buchreihen und Bücherstraßen - hier würde ich selbst gern einmal stöbern und entlang spazieren. Das alles wird sehr anschaulich beschrieben. Ich sah mich direkt in die riesige labyrinthartige Bibliothek versetzt, bewunderte die Große Galerie und roch den unverwechselbaren Duft von Papier. Ein wundersamer Bücherpalast voller Sagen und Legenden.

    Doch hinter den Büchern lauern flüsternde Schatten. Ein Herz aus Tinte, das viele überraschende und mystische Geheimnisse verbirgt. Um diese zu enthüllen, begeben sich Sam und seine Freunde in große Gefahr und müssen so manche Herausforderung bestehen.

    Der 25jährige Samir (kurz Sam) ist ein sympathischer und mutiger Held, mit dem ich durchweg mitgefiebert habe. Ihm zur Seite steht Kani, eine Dienerin im Palast. Anfangs noch eine recht vielversprechende Figur, wird sie später immer blasser und rückt zu sehr in den Hintergrund. Von ihr erhoffe ich mir mehr in den beiden Fortsetzungen. Interessanter fand ich da schon Hakim, einen Gelehrten, sowie Sabah, die mysteriöse Beraterin des Weißen Königs.

    Das Ganze wird ausschließlich aus der Perspektive von Sam erzählt und liest sich leicht und flüssig. Die Seiten fliegen bald nur so dahin und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Action und Spannung kommen dabei nicht zu kurz und das Kopfkino läuft auf Hochtouren. Eine Prise Romantik gibt es obendrein, wobei mich das Paar leider nicht erreichte.

    Zeitweise fühlte ich mich auch leicht an Kai Meyers "Seiten der Welt" - Trilogie erinnert, die mir noch eine Spur besser gefällt. Dennoch bietet der Roman ein rasantes Lesevergnügen und einen dramatisch-mitreißenden Showdown, der viele Rätsel löst. Manches davon habe ich mir allerdings schon so gedacht. Einen größeren Cliffhanger gibt es nicht, dennoch bleiben am Ende noch genügend Fragen offen, sodass ich mich bereits auf den zweiten Teil "Bücherkönig" freue.

    Insgesamt kann daher "Bücherstadt" empfehlen. Ein gelungenes Abenteuer, dass die Herzen aller Bücher- und Fantasyfans höher schlagen lässt. Sehr gute 4 Sterne von mir.

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