Akram El-Bahay Flammenwüste

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Inhaltsangabe zu „Flammenwüste“ von Akram El-Bahay

GEWINNER DES SERAPH 2015: BESTES FANTASY-DEBÜT DES JAHRES! Die Gerüchte verbreiten sich wie ein Lauffeuer durch das Wüstenreich Nabija: Ein Drache soll Karawansereien und Dörfer niederbrennen! Dabei glaubt kaum noch jemand an die Existenz dieser Wesen. Dem Märchenerzähler Anûr bescheren die Gerüchte ein großes Publikum. Aber auch er hält die alten Geschichten über feuerspeiende Ungeheuer nur für Märchen. Bis er auf Drachenjagd geschickt wird - und in der Tiefen Wüste auf ein uraltes Wesen trifft, so schwarz wie die Nacht selbst.

Etwas mehr Drache hätte gut getan (wenn er schon auf dem Cover ist) ;)

— seraphim
seraphim

Orient und Okzident in Harmonie vereint. Ein wirklich spannendes Fantasyabenteuer.

— Moni2506
Moni2506

Ein fantastischer Fantasy-Epos aus dem Orient

— Drachenfeuer
Drachenfeuer

Für mich leider kein Epos

— SensationSandra
SensationSandra

Tolle Orient-Fantasy mit liebenswerten Charakteren!

— Lizzy_Curse
Lizzy_Curse

Bezauberndes, orientalisches Märchen. Akram El-Bahays Sprache ist so poetisch und magisch, einfach wunderschön.

— TippendeTastatur
TippendeTastatur

Tolles Buch, auch wenn man das Ende noch etwas hätte ausbauen können. Trotzdem spannende und mitreißende Story!

— caelifer
caelifer

"Flammenwüste" kombiniert orientalische Märchenelemente mit einer klassischen Fantasyquest und schafft daraus etwas neues! Lesenswert!

— Originaldibbler
Originaldibbler

Spannender Auftakt mit kleinen Schwächen

— Ajani
Ajani

Schöne Geschichten in der Geschicht. Habe ich gerne gelesen.

— Katinka17
Katinka17

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  • Ein fantastisches Abenteuer im Herzen der Wüste

    Flammenwüste
    Moni2506

    Moni2506

    26. December 2016 um 17:35

    In „Flammenwüste“ von Akram El-Bahay wird das fantastische Abenteuer des Geschichtenerzählers Anûr erzählt. Dies ist der erste Teil eine Trilogie. Erschienen ist der Roman 2014 im Lübbe-Verlag. Die Menschen glauben eigentlich nicht mehr an Wesen wie Drachen, Ghoulas und Ifriten. Dennoch halten sich in Nabija hartnäckige Gerüchte, dass ein Drache mehrere Dörfer und Karawansereien in der Wüste niedergebrannt hat. Auch der Geschichtenerzähler Anûr trifft zu dieser Zeit mit seinem Großvater in Nabija ein. Als Geschichtenerzähler kennt er viele alte Legenden und als er sich zum Palast des Sultans begibt, wird er in ein Abenteuer hineingezogen, dass er sich selbst in seinen kühnsten Träumen nicht hätte vorstellen können. Dieser Roman konnte mich sehr schnell für sich begeistern. Das orientalische Setting ist klasse und die abendländischen Elemente wie Drachen und Magier fügen sich wunderbar in das Geschehen mit ein. Gerade am Anfang ist alles noch etwas verwirrend und man fragt sich wohin die Reise gehen soll und um was es wirklich geht. Was zu Beginn noch wie eine normale Welt wirkt, füllt sich mit der Zeit mit immer mehr mystischen Wesen. Es gibt Ghoulas, Ifriten, Drachen, Magier, Sammler, Schatten und noch vieles mehr. Hierzu kann ich auch nicht so viel verraten, da dies den Reiz von der Geschichte nehmen würde. Am besten ist es, wenn man das alles selber entdeckt. Die Geschichte wird nie langweilig, da immer wieder etwas Neues hinzukommt und sich so das Puzzle rund um Anûr weiter vervollständigt. Dennoch gab es zwischendrin auch kleinere Dinge, die man so schon vorausgeahnt hat. Dies hat dem Leseerlebnis allerdings keinen Abbruch getan. Auch der Schreibstil des Autors hat hieran einen großen Anteil. Schnell entsteht ein Kopfkino und man kann sich alles wunderbar vorstellen. Spannung und Neugier treiben einen dazu immer weiter zu lesen, dennoch brauchte ich auch einige kleinere Verschnaufpausen, um das Gelesene und die Welt auf mich wirken zu lassen. Immer wieder wird die eigentliche Erzählung durch Geschichten unterbrochen, die von längst vergangenen Zeiten berichtet. Ob diese nun stimmen oder Legenden sind, ist zu Beginn nicht wirklich klar. In einer Geschichte, die von einem Geschichtenerzähler handelt, finde ich diese Einschübe allerdings mehr als passend und sie haben dem Buch ein bisschen den Zauber von 1001 Nacht verliehen. Die Charaktere sind mir schnell ans Herz gewachsen und so habe ich gerne mit Anûr, Shalia, Fis und Hadukaba mitgefiebert, die auf diesem Abenteuer zu einer ungewöhnlichen Truppe zusammengemischt werden. Und auch der Drache Meno, der auf wundersame Weise mit Anûr verbunden ist, gefiel mir gut. Gerade seine Erklärung warum es die Sterne am Himmel gibt, gefiel mir ausgesprochen gut. Die Drachen glauben, das dort oben viele Welten existieren und es auf einigen auch Leben gibt und alle haben ihre eigenen Geschichten. Wer weiß schon, ob dies nicht vielleicht stimmt, denn dann könnte es die Welt von Anûr wirklich geben und das finde ich eine schöne Vorstellung. Fazit: Eine märchenhäfte und spannende Fantasygeschichte, die mich total begeistert hat und die ich unbedingt weiterempfehle. Orientalische und okzidentale Einflüsse wurden auf harmonische Weise vereint.

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    • 2
  • Mit viel Liebe geschrieben

    Flammenwüste
    Drachenfeuer

    Drachenfeuer

    24. August 2016 um 13:29

    Mit viel Spannung, unerwarteten Wendungen und liebenswürdigen Charakteren hat Akram El-Bahay einen spektakulären Roman gezaubert. Zur Handlung: Der junge Geschichtenerzähler Anur gerät in ein unerwartetes Abenteuer mit allerhand Gefahren.  Augenblicklich findet er sich in den Geschichten wieder, die er zuvor erzählt hat. Orientalische Wesen wie Ifriten und Ghoulas werden plötzlich real. Flammenwüste ist ein zauberhaftes Meisterwerk, das mit sehr viel Liebe zum Detail versehen wurde. Ich fühlte mich nicht, als wäre ich bloß ein Leser, sondern Teil der Handlung. Die Worte in diesem Buch schienen schier lebendig zu werden. Auch Drachen, meine Lieblings-Fabelwesen, haben in dem Roman eine entscheidende Rolle gespielt. Der Lesefluss ging ununterbrochen zügig voran. Und der Dialog zwischen den Charakteren war unterhaltsam und lebendig. Vor allem aber gefielen mir die epischen Kämpfe in dem Buch, zum Beispiel der Kampf gegen Masul und Sarraka oder die große Schlacht in Nabija. Akram El-Bahay hat einen sehr schönen Fantasy-Roman niedergeschrieben, eines der besten Bücher, das ich je gelesen habe. Deshalb ist auch fünf Sterne wert. Die Fortsetzung habe ich bereits bestellt. Beide Daumen nach oben.

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  • Irgendwie nicht so meins...

    Flammenwüste
    SensationSandra

    SensationSandra

    06. March 2016 um 11:01

    Zum Inhalt: Drachen kommen eigentlich höchstens in Anûrs Geschichten vor und doch soll ein solches Geschöpf ganze Dörfer verwüstet haben. Der junge Mrächenerzähler wird schon bald mehr in das Geschehen hineingezogen, als ihm lieb sein könnte. Er soll auf Drachenjagd gehen und mit seinen Erfahrungen zum erfolgreichen Ende beitragen. Doch sobald er die Wüste betritt, begibt er sich in die Hände von Magie, Abenteuer und Verrat. ... "Flammenwüste" ist ein Fantasyroman, der mit einem orientalischen Setting aufwarten kann. Die Kombination aus Palästen und Wüstenreich, mit uralten anmutigen Geschöpfen namens Drachen war richtig vielversprechend! Schon die ersten Seiten haben sich sehr flott und ansprechend gelesen, doch leider driftete das Buch danach ab, und ich brauchte mehr als 2 Wochen, um es zu beenden. Kein gutes Zeichen. Das Problem liegt schon einmal darin, dass ich mir etwas ganz anderes erhofft hatte. Schließlich steht auch auf der Buchrückseite: "Ein spannendes Fantasy-Epos in der Tradition der großen Meister". Deshalb hatte ich mich auf ein High Fantasy Epos eingestellt, doch stattdessen hat sich "Flammenwüste" wie ein Jugendbuch gelesen. Es hieß auch in allen Infos zum Buch "der Märchenerzähler Anûr" und nicht der "wahnsinnig junge und sehr unreife Anûr". Auch wenn das Buch mehr als 500 (kleine) Seiten umfasst, von einem Epos war es für mich doch weit entfernt. Zu Beginn hat mich das orientalisch angehauchte Setting überzeugt und mich auf Großes hoffen lassen. Doch je weiter der Plot fortgeschritten ist, umso weniger konnte ich mit der Hauptfigur anfangen und war auch von den Geschehnissen an sich nicht allzu überwältigt. Es liest sich wie ein Standard "einer allein hat es in der Hand die Welt zu retten"-Abenteuer. Der Autor hat zwar versucht aufregende Szenen einzubauen, teilweise ist es ihm auch gelungen, wurde aber von viel zu vielen langatmigen Passagen überschattet. Anûrs ständige mal zweifelnde, mal verzweifelnde Gedankengänge sind mir zunehmend schlechter aufgestoßen. Er ist so unsicher! Und das bleibt er auch. Man meint das ganze Buch über, beim ersten Windstoß versteckt er sich in der Ecke. Das ändert sich auch bis zum Ende des Buches nicht. Von mir aus hat ein Held zu Beginn ihm Kanten gebende Schwächen. Muss er auch haben! Doch genauso muss auch irgendwann eine sichtbare Entwicklung stattfinden! Selbst in der letzten Kampfszene fragt er sich noch 10 Mal, ob er denn ja alles richtig macht. Ich fand es sehr schade, dass es mir so schwergefallen ist, mich für das Buch zu begeistern. Denn es gab viele interessante und spannende Einfälle, die wunderschön mit dem Setting verwoben waren. Wie z.B. eine Bibliothek voller ungeschriebener Bücher und die Geschichte, wie sie dorthin kamen. Überhaupt mochte ich es gerne, dass immer mal wieder kontextbezogene Geschichten und Sagen eingebaut wurden. Der Hintergrund hat mir also gefallen, doch das Grundgerüst aus Charakteren und Handlung war leider nicht meins. Fazit: "Flammenwüste" hat recht vielversprechend gestartet, bis ich merkte, hier eine sehr jugendliche Geschichte vor mir zu haben. Die Hauptfigur kämpft mit allerlei äußeren und inneren Dämonen, da hätte ich mir mehr Entwicklung und Festigkeit gewünscht. Auch die Haupthandlung an sich ist sehr linear, mit der Standard Hauptquest die Welt zu retten und nur minimalen Abstechern drumherum. So sieht für mich leider kein "Epos" aus. Alles in allem musste ich mich leider mehr durchkämpfen, als ich es genießen konnte. Wirklich schade um den tollen, teilweise einzigartigen Hintergrund.

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    • 2
  • Leserunde zu "Flammenwüste" von Akram El-Bahay

    Flammenwüste
    AkramElBahay

    AkramElBahay

    Wer möchte mit auf Drachenjagd gehen? Im Wüstenreich Nabija verbreiten sich die Gerüchte wie ein Lauffeuer: Ein Drache soll Karawansereien und Dörfer niederbrennen! Dabei glaubt kaum noch jemand an die Existenz dieser Wesen. Dem Märchenerzähler Anûr bescheren die Gerüchte ein großes Publikum. Aber auch er hält die alten Geschichten über feuerspeiende Ungeheuer nur für Märchen. Bis er auf Drachenjagd geschickt wird - und in der Tiefen Wüste auf ein uraltes Wesen trifft, so schwarz wie die Nacht selbst... Hier geht es zur LeseprobeNach der Vorgeschichte Flammenwüste – Das Geheimnis der goldenen Stadt erscheint nun mein Debütroman Flammenwüste. Es geht um Drachen, orientalische Märchen, dunkle Geheimnisse und um den Geschichtenerzähler Anûr ed-Din, dessen größter Wunsch es ist, selbst einmal Teil einer Geschichte zu sein. Habt Ihr Lust, ihm auf seiner Reise durch die Tiefe Wüste zu folgen? Dann bewerbt Euch hier um eines von zehn Rezensionsexemplaren oder meldet  Euch einfach an, wenn Ihr Euch Flammenwüste sowieso ins Regal stellt oder auf den E-Book-Reader ladet. Und keine Angst, wenn Ihr Flammenwüste – Das Geheimnis der goldenen Stadt noch nicht gelesen haben solltet. Die Vorgeschichte bietet zwar einen ersten Blick auf die Welt der Wüstendrachen und stellt einige Charaktere des Romans vor. Sie muss aber nicht gelesen werden, um in Flammenwüste und diese Leserunde einsteigen zu können. Wenn Ihr teilnehmen wollt, möchte ich Euch um eines bitten: Beschreibt mir den Drachen, über den Ihr in einem Roman einmal gerne mehr erfahren wollt. Die Bewerbungsrunde endet am 15.08.2014. Die zehn Gewinner eines Rezensionsexemplars bitte ich per PN um ihre Adresse. Bastei Lübbe, mein Verlag, verschickt die Bücher. Und dann kann es auch schon losgehen. Ich gebe den Startschuss und wir folgen gemeinsam Anûr durch die Tiefe Wüste. Die Gewinner bitte ich um die aktive und regelmäßige Teilnahme an der Diskussion in allen Leseabschnitten und zum Schreiben einer abschließenden Rezension. Ich freue mich schon auf Euren Anregungen und Meinungen. Übrigens: Diese Leserunde gehört zur Debütautorenaktion 2014 von Lovelybooks. Viele Grüße   Akram El-Bahay

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    • 356
  • High Fantasy in 1001 Nacht - ein Lesehighlight!

    Flammenwüste
    PMelittaM

    PMelittaM

    Anur gibt sich als sein Großvater, der Geschichtenerzähler Nur ed-Din, aus, als dieser zum Sultan von Nabija gerufen wird. Immer schon einmal wollte er den Palast von innen sehen – und Geschichten kann er auch erzählen. Doch der Sultan braucht eigentlich einen Berater – aber auch dabei kann Anur ihm helfen. Plötzlich findet sich Anur als Chronist einer Drachenjagd wieder, doch damit ist das Abenteuer noch lange nicht zu Ende. Unbekannte Städte und Völker warten auf ihn, viele Gefahren und mehr oder weniger hilfreiche Gefährten sowie ein lange gehütetes Geheimnis. Fast meint man, man hätte ein modernes Märchen aus 1001 Nacht in der Hand. Akram El-Bahay hat seine ganz eigene Welt entwickelt, mit interessanten Geschichten, Orten und Charakteren. Dabei bedient er sich zwar altbekannter Wesen wie z. B. Ifriten oder Drachen, entwickelt aber auch Neues, wie z. B. die Sammler, menschenähnliche Wesen, die besondere Dinge sammeln und tauschen und u. a. die „Bibliothek der ungeschriebenen Bücher“ besitzen, eine wunderbare Erfindung, die mein Leserherz erfreut. Um die erschaffene Welt anschaulicher zu machen, findet sich auf den inneren Umschlagseiten eine Karte, ein schönes Extra, mit dem man sich Anurs Weg anschaulicher machen kann – um ehrlich zu sein, habe ich sie aber nicht benötigt, ich konnte mir alles auch so gut vorstellen. Die Charaktere gefallen mir gut, vor allem Anur lernt man als Leser gut kennen, mit ihm erlebt man zitternd und staunend eine ganze Reihe Abenteuer. Wie es sich für einen High-Fantasy-Roman gehört, stehen ihm einige Gefährten zur Seite, von denen mir vor allem der fliegende Teppich ausgesprochen gut gefallen hat, der, magisch erschaffen, sein ganz eigenes Leben entwickelt hat. Erzählt wird vorwiegend aus Anurs Perspektive, hin und wieder wird aber auf die Antagonistenseite gewechselt, wobei aber nicht direkt aus Sicht des Widersachers erzählt wird. Die Wechsel sind gut gelungen und passend eingesetzt, der Leser weiß so zwar ein bisschen mehr als Anur, es bleiben aber immer ausreichend Fragen offen, die Spannung wird so eher noch gesteigert. Immer wieder gibt es eingestreute Geschichten und Legenden, die die Welt noch lebendiger wirken lassen. Das Ende ist sehr gelungen und ohne Cliffhanger, obwohl die Geschichte weitergehen wird; der zweite Band ist gerade erschienen. Anurs Abenteuer ist noch nicht zu Ende, ich freue mich auf die Fortsetzung. Nicht nur Nur ed-Din und Anur sind begnadete Geschichtenerzähler, auch der Autor ist es. Schon die Prequel-Kurzgeschichte „Das Geheimnis der goldenen Stadt“ hatte mich sehr begeistert. Der Roman glänzt mit der gleichen eingängigen, sehr bildhaften Sprache, einer spannenden Geschichte, die man kaum aus der Hand legen mag, und viel Phantasie. Dieser Roman hat mich von der ersten Seite an gepackt und immer mehr in seinen Bann gezogen, er hat mich entführt in seine eigene Welt – und am liebsten wäre ich noch länger geblieben. Insgesamt ein spannender, phantasievoller High-Fantasy-Roman, der vor allem durch seinen orientalischen Bezug einen ganz besonderen Charme entwickelt. Ein wahres Lesehighlight, dass ich uneingeschränkt empfehlen kann.

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    • 6
  • Nicht langatmig, aber...

    Flammenwüste
    caelifer

    caelifer

    17. September 2015 um 11:42

    ...man kommt dem Ende immer näher und wartet auf den großen Knall, das große Finale an dem sich alles zuspitzt.. und wird ein bisschen enttäuscht denn der große Knall bleibt aus. Ich hab bis kurz vor Ende noch gedacht, dass das Buch gleich endet und es noch einen zweiten Teil geben wird. Doch dann kommt es auf den letzten Seiten doch zu einem Finale, das leider ein bisschen so wirkt als müsse man schnell zu einem Ende kommen denn das Papier ginge aus. Trotzdem ist das Buch Lesenswert, nicht abschrecken lassen! Es war spannend und die Charaktere sehr interessant, ich konnte es nicht aus der Hand legen.

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  • 1001 Nacht trifft auf klassische Fantasy

    Flammenwüste
    Originaldibbler

    Originaldibbler

    30. June 2015 um 22:17

    Worum geht es? Anûr ist der Enkel des Geschichtenerzählers Nûr ed-Din. Als Gerüchte aufkommen, dass ein Drache - ein Wesen an dessen tatsächliche Existenz eigentlich niemand glaubt - Karawansereien und Dörfer niederbrennt, nutzen die beiden die Gunst der Stunde und ziehen aus der Wasserstadt in die am Rande der Wüste gelegene Hauptstadt Nabija, um dort alte Geschichten über Drachen zu erzählen. Als der Sultan einen Drachenexperten sucht und jemanden nach Nûr ed-Din ausschickt, gibt Anûr seiner Neugier nach und geht an seines Großvaters Stelle mit zu Palast. Nachdem er sich dort als nützlicher erweist, als er es wohl selbst für möglich gehalten hätte, ist der Sultan überzeugt, dass Anûr der Richtige ist um seinen Sohn in die Wüste zu begleiten. Eigentlich soll Anûr die Expedition primär als Chronist begleiten aber schon nach der ersten Begegnug mit dem Drachen ist klar, dass Anûr eine wesentlich wichtigere Rolle zu spielen hat. So beginnt für ihn eine Odyssee durch die Wüste, auf der er auf so manch interessanten Freund und mächtigen Feind trifft.  Was ist das Besondere an diesem Buch? Fast alles, was in Deutschland an (klassischer) Fantasy veröffentlicht wird, spielt in einem mittelalterlichen Setting. Von daher ist dieses orientalische Wüstensetting schon etwas außergewöhnliches. Zunächst ist ganze aber eine sehr typische Fantasygeschichte: Ein junger Held, der eigentlich noch gar kein Held ist, zieht auf eine Quest, um ein altes Übel zu beseitigen. Dass diese Quest in einem ungewöhnlichen Setting passiert, ist aber erst einmal fast egal. Etwa zur Mitte des Buches hin verquickt der Autor dann aber die märchenhaften Elemente immer mehr mit den klassischen Fantasyelementen, so dass wirklich etwas besonderes entsteht. Was hat mir gut, was weniger gut gefallen? Nach einem wirklich interessanten und spannenden Auftakt, gerät die Geschichte ein wenig zu sehr in die üblichen Bahnen. Nach einem Kapitel habe ich sogar gedacht: "Na toll, jetzt sind sie halt woanders." Gegen Mitte es Buches, wenn die orietalisch-märchenhaften Elemente wichtiger werden, hat es mir dann zunehmend aber besser gefallen. Auf den ersten Blick ist aber auch in der zweiten Hälfte nichts richtig innovativ. Alle überraschenden Wendungen hat man so schon einmal irgendwo gesehen. Selbst die "Bibliothek der ungeschriebenen Bücher" - um euch noch einen  kleinen neugierig machenden Happen hin zu werfen - ist keine komplett neue Idee. ABER die Art und Weise, wie der Autor alle diese Elemente verbindet, ist eben doch etwas besonderes.  Fazit In "Flammenwüste" kombiniert er Akram El-Bahay orientalische Märchenelemente mit einer klassischen Fantasyquest und schafft daraus etwas neues. Lesenswert! Wertung: 4 / 5 Sternen PS: Hier geht es zu meinem Interview mit dem Autor.

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  • Spannender Auftakt mit kleinen Schwächen

    Flammenwüste
    Ajani

    Ajani

    28. May 2015 um 20:11

    Der Fantasy-Roman Flammenwüste lockt mit einem ungewöhnlichen Setting im arabischen Raum und einer Geschichte über Drachen, wie man auf dem Cover sehen kann. Die über 500 Seiten wirken auf den ersten Blick nicht viel, sind jedoch durchaus üppig und versprechen ein langes Leseerlebnis. Gleich zu Beginn hat mich dieses Buch tief beeindruckt. Der Autor baut eine dichte, orientalische Atmosphäre auf, wirft Rätsel über Rätsel auf und startet mit minimaler Einleitung gleich ins Abenteuer. Es geht in die Wüste, wo hinter jeder Düne Geister und Dämonen der arabischen Folklore lauern. Der sehr junge und extrem naive Held, Anur, stolpert geradezu in - und leider auch durch - die Geschichte. Dabei war mir seine Motivation zumeist nicht wirklich nachvollziehbar, auch wenn der Autor sie besonders gegen Ende des Romans gebetsmühlenartig wiederholt. Und käme ihm nicht steht der (arg unwahrscheinliche und ziemlich konstruiert wirkende)Zufall zuhilfe, so hätte er die ganze Geschichte wohl verpasst und wäre einfach in der Wüste verendet. Der Protagonist ist also eine Enttäuschung, die gegen die liebenswerten und abwechslungsreichen Nebencharaktere langweilig und grau wirkt. Auch kann ich gar nicht zählen, wie oft eine Szene mit Ohnmacht endet, sei es wegen Erschöpfung, Durst, Magie oder einem Schlag auf den Kopf. Dadurch gerät der Mittelteil des Buches ziemlich lang, und auch die vielen Wüstenstädte und eingeflochtenen Legenden sind da nur ein schwacher Trost. Zum Ende hin nimmt die Geschichte zum Glück noch einmal ordentlich Fahrt auf, auch wenn die letzten Wendungen für mich leider zu vorhersehbar waren. Trotz all der Kritik ist das Buch durchaus lesbar und eine willkommene Abwechslung zur mittelalterlichen Fantasy. Meine anfängliche Meinung, ein Meisterwerk in die Finger bekommen zu haben, musste ich jedoch revidieren. Es ist ein ordentlicher Debüt-Roman für eine jugendliche Zielgruppe. Das versprochene spannende Fantasy-Epos in der Tradition der großen Meister ist es nicht. Aufmachung Das Taschenbuch ist stabil gebunden und übersteht das erste Lesen ohne Spuren. Im Umschlag findet man eine ausführliche Karte der Wüste. Die Innengestaltung ist eher schlicht gehalten, mit genau der richtigen Menge an ziervollen Details, und wirkt sauber und angenehm zu lesen.

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  • Lesemarathon zu Ostern vom 3. - 6. April 2015

    Panthertage - Mein Leben mit Epilepsie
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ostern rückt immer näher und damit ein schönes, verlängertes Wochenende um mal wieder richtig viel zu lesen! Wir zumindest finden, dass das die perfekte Gelegenheit für einen Lesemarathon ist, bei dem wir uns so richtig Zeit für all unsere tollen Bücher nehmen. Wir freuen uns schon sehr und sind natürlich dabei - ihr auch? Was ist ein Lesemarathon? Bei unserem Lesemarathon kommen wir hier vom 3. - 6. April (Karfreitag bis Ostermontag) zusammen und tauschen uns darüber aus, welche Bücher wir gerade lesen. Der Lesemarathon ist die perfekte Gelegenheit, um sich mal wieder ganz bewusst Zeit fürs Lesen zu nehmen und das gleich für mehrere Tage. Sonst kommt ja doch immer wieder was dazwischen und plötzlich hat man die schöne Lesezeit mit Putzen, Fernsehen usw. verbracht. Natürlich müsst ihr nicht die gesamten 4 Tage durchlesen, sondern es ist so gedacht, dass jeder mitmachen kann, wann und wie er möchte. Hier haben wir dann einen gemeinsamen Platz, an dem wir uns über unsere Lesefortschritte und die gelesenen Bücher austauschen können. Wie kann man mitmachen? Jeder ist herzlich willkommen hier jederzeit mitzumachen. Einfach drauflosschreiben und dabei sein - wir freuen uns über jeden, der uns ein kleines oder auch großes Stück unseres Lesemarathons begleiten möchte. Für die Abwechslung zwischendurch, werden wir hier im Zeitraum der 4 Tage kleine Fragen oder Aufgaben stellen, bei denen ihr gern mitmachen könnt. Natürlich ist das kein Muss, aber es macht immer wieder viel Spaß, auf diese Weise andere Leser kennen zu lernen, neue Bücher zu entdecken und sich sein eigenes Leseverhalten näher anzuschauen. Selbstverständlich könnt ihr gern auch über eure Blogs und Social Media Kanäle teilnehmen. Verwendet hierbei bitte den Hashtag #lblm - so können wir unsere Beiträge leicht wiederfinden. Jetzt heißt es nur noch, ein paar Tage warten und schon ist unser Lesemarathon da. Wir freuen uns auf viele spannende, berührende, lustige und einfach nur schöne Lesestunden mit euch! PS: Vielleicht wundert ihr euch, warum wir unseren Lesemarathon gerade zum Buch "Panthertage" angelegt haben? Wir möchten euch dieses Buch gern als persönliche Leseempfehlung ans Herz legen. Die Autorin Sarah ist eine ehemalige Kollegin von uns und hat hier fast 4 Jahre mit uns zusammen gearbeitet. Wir sind ganz begeistert von ihrem Buch und sehr stolz! Vielleicht sucht der ein oder andere von euch ja noch passenden Lesestoff?

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    • 734
  • eine schöne Fantasygeschichte

    Flammenwüste
    Yagmur

    Yagmur

    17. January 2015 um 14:11

    Inhalt Im Wüstengebiet Nabija geht ein Gerücht um. Ein Drache soll die ganzen Dörfer niederbrennen. Doch niemand glaubt schon an die Existenz der Drachen. Auch Anur, der Märchenerzähler, glaubt nicht an sie, doch die Gerüchte bringen ihm viele Zuhörer. Doch eines Tages wird er auf Drachenjagd geschickt. Und auf dieser Jagd erfährt er etwas, was er für unmöglich gehalten hat. Meinung "Flammeswüste" ist ein Fantasyroman mit orientalischer Atmosphäre. Der Roman spielt in der tiefen, weiten Wüste ab. Durch die Wüstenkarte, die sich im Buch befindet, erhält man ein gutes Vorstellungsvermögen im Hinblick auf die unterschiedlichen Orte und die dort stattfindenden Abenteuer. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Sie passen zu der orientalischen Stimmung in der Geschichte. Besonders Anur und seine Entwicklung haben mir gefallen. Sowie der Schreibstil, mit dem ich keine Probleme hatte und somit auch flüssig lesen konnte. Anur ist ein junger Protagonist. In seinem Leben spielt sein einziger Verwandter, sein Großvater, eine besondere Rolle. Sein Großvater ist Märchenerzähler und reist von einem Ort zum anderen. Und Anur begleitet ihn. So ist Anur auch zu einem Märchenerzähler geworden. Eines Tages wird ihm eine große Aufgabe zugewiesen und anschließend auf Drachenjagd geht. Auf der Reise erlebt er nicht nur viel Abenteuer, sondern auch mythische Wesen. Vor manchen hat er riesige Angst, manchen fühlt er sich hingezogen. Und so sieht er mit eigenen Augen und erfährt persönlich über diese mächtige, große Wesen.Zu Beginn der Geschichte verhält Anur sich jugendhaft und leichsinnig. Als Leser fällt seine Unreife schnell ins Auge. Doch im Verlauf der Geschichte wächst er zu einer starken, verantwortungsbewussten Persönlichkeit heran. Er trifft Entscheidungen überlegter und verhält sich gewissenhafter. Drachen an sich kommen schon in "Flammenwüste vor, dennoch habe ich es etwas zu wenig empfunden. In der ersten Hälfte der Geschichte habe ich sie vermisst. Erst danach sind sie aufgetreten, aber auch nicht so oft und lange. Sie sind nicht so präsent gewesen, wie ich es mir gehofft habe. Schade eigentlich. Fazit "Flammenwüste" ist eine spannende Geschichte über Magie und Abenteuer im Fernen des Orients. Märchenhafte Elemente mit mythischer Unterzeichnung machen die Geschichte außergewöhnlich und meisterhaft. Ein Muss für Fantasy-Fans!

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  • Großes, feuriges Lob an Akram El-Bahay und seine Flammenwüste!

    Flammenwüste
    Sardonyx

    Sardonyx

    Wieder feurig, schuppig, angsteinflößend wie der Schattenkönig Nathil, trügerisch wie eine Dschennyah mit ihren Ghoulas, reich wie die Sammler aus Idku, geheimnisvoll wie die Stadt Nabatea der Nori, bedrohlich wie ein Iftrit, mächtig wie das erste Wort und stark wie ein Drache ... Anûr ist der Enkel des großen Geschichtenerzählers Nûr el-Din und gerät nach seinem Großvater; auch er ist Geschichtenerzähler und in der Stadt Nabija, in einem Kaffeehaus mit Wasserpfeifen und Mokka. Als zwei Soldaten des Sultans Amir as-Samir in das Kaffeehaus kommen und nach Nûr suchen, gibt sich Anûr für seinen Großvater aus. Der Grund: Der Sultan braucht Hilfe wegen einem angeblichen Drachen, der besiegt werden soll, weil er eine wütende, zerstörende Gefahr für das Wüstenreich darstellt. Noch ist der Drache nur ein Gerücht, eine scheinbar fleischgewordene Märchengestalt (dazu noch eine feuerspeiende!), dessen Gräueltaten die Menschen noch gerne den grausamen Wüstenkriegern, den Haschirim, unter ihrem Herrn Sarraka zuschieben. Aber Märchen haben immer einen wahren Kern, wie es die Geschichtenerzähler sagen. Im Sultanspalast löst Anûr das Geheimnis eines Kästchens, das sich nur öffnet, sobald jemand einen Namen aus einem Buch aus der Bibliothek der ungeschriebenen Büchern liest, was aber noch niemandem gelungen war - aber es gelingt Anûr, denn in dem eigentlich uralten Buch steht eine von ihm erfundene Geschichte! In dem Kästchen sind Hinweise darauf, wie man einen Drachen töten kann - nur Drachenzähne, wovon einer im Kästchen ist, können das innere Feuer der Drachen auslöschen und sie somit versteinern. Nach ein paar kleinen Wirrnissen und Irrungen wird Anûr mit auf Drachenjagd geschickt, mit der Weißen Garde des Sultans und Prinz Masul. Und die Jagd, die zum Berg Kaf führen soll, ist nicht nur ein Abenteuer, sondern erst der Beginn von vielen Abenteuern, die todgefährlicher als das Spiel mit einem gewöhnlichen Feuer sind; denn es handelt sich um die Flamme des ,,Todes auf Schwingen”. Nach einem Angriff des Drachens auf Nabija beginnt die Reise, durch Wüste und Oasa. Die Wüste ist aber wie ein ungezähmter Löwe, sie zehrt an den Kräften, wie ein Chamsin tobt sie und betrügt den Verstand. Unweit vom Berg Kaf taucht aber eine weitere Gefahr auf - die Haschirim mit dem unmenschlichen Sarraka - aber weiter möchte ich hier nicht schreiben. Statt dessen nur ein Ratschlag, den Drachenfreunde beherzigen sollten - lest ,,Flammenwüste” von Akram El-Bahay, für einen Debütroman ist sie um einiges besser als gut! Überraschungen gibt es sehr viele und den schaurigschönen Effekt muss man auch nicht entbehren, wobei Drachen nicht immer böse sein müssen - wenn Teppiche schon fliegen können und angeblich schlichte Holzstäbe, die jedoch einst dem großen Zauberer Schakschuka gehört hatten, zu leuchtenden Wunderwaffen werden und es die Bibliothek der ungeschriebenen Bücher (sehr gute Idee vom Autoren) in der goldenen Sammlerstadt Idku gibt. Nach der Vorgeschichte ,,Flammenwüste - Das Geheimnis der goldenen Stadt” (dazu auch eine Rezension von mir) musste ich natürlich auch den Roman lesen und was ich erwartet habe (Erwartungen: wüstenheißes Leseabenteuer), wurde mir vom Autor gewährt! Zum Schreibstil: abwechslungsreich, packend, obwohl ich hier der Meinung bin, dass es an manchen Stellen, wie beim Einsturz der Palastmauern, etwas mehr direkte Rede gegeben haben könnte. Bis zum Ende steigt die Spannungskurve an, bis der Drachentöter auftaucht und die Geschichte von Anûr, Shalia, Fis, Habakuda, Masul und dem Drachen Meno zum Ende kommt. Aber ich hoffe, dass Akram El-Bahay - von seiner Erzählkunst wäre er wohl Anûr oder Nûr gewesen - uns eines Tages noch die Geschichte über die Suche nach dem ersten Wort erzählen wird! Zum Schluss dieser recht langen Rezension noch ein Urteil aufzuschreiben, finde ich eigentlich überflüssig, denn wenn ein Buch richtig gut ist, merkt man das schon an der Rezension. Aber womöglich kommt hier meine Begeisterung nur unzulänglich zur Schau, weshalb ich noch kurz, bündig und lapidar sagen möchte: g r a n d i o s. Also - die Lohen der Flammenwüste von Akram El-Bahay sollen noch mehr Leser erfassen!

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    • 4
  • Flammenwüste

    Flammenwüste
    Blaustern

    Blaustern

    08. January 2015 um 16:12

    Anurs Großvater ist ein berühmter und überall auf der Welt bekannter Geschichtenerzähler, der nun zusammen mit Anur reist und den Leuten Geschichten über die alten Legenden erzählt, in denen Drachen eine große Rolle spielen. Plötzlich fordert der Sultan ihn an, denn Gerüchte machen in der Wüstenstadt Nabija die Runde. Ein Drache soll in den Karawansereien und Dörfern sein Unwesen getrieben haben. Sie sind zerstört und außerdem abgebrannt. Doch glaubt der Sultan nicht recht an dieses Gemunkel, denn das entstammt doch den alten Sagen. Nun möchte er mehr darüber erfahren, und Anur begibt sich mit seinem schon altersschwachen Großvater auf die Reise. Wir tauchen tief hinein in eine wunderbare Wüstenwelt zu den Drachen und vielen anderen Fabelwesen. Fliegende Teppiche gibt es genauso wie Zaubereien, die aus den Geschichten aus tausend und einer Nacht bekannt sind. Dazu lernen wir die Sammlerstadt Idku kennen, die man sich durch die wundervolle Beschreibung gut vorstellen kann. Aber auch andere Schauplätze, und die Drachen selbst sind perfekt dargestellt. Und dann Anur, wie er beim Erzählen seiner Geschichten erstrahlt. Die Spannung steigert sich mit jeder Seite, und man ist somit immer mehr ans Buch gefesselt. Auch für Überraschungen ist gesorgt, so dass die Story immer abwechslungsreich bleibt.

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  • Flammenwüste

    Flammenwüste
    Themistokeles

    Themistokeles

    08. January 2015 um 11:30

    Bisher habe ich nur wenige Fantasy-Romane gelesen, die in einer Wüstengegend spielen und von diesen, gehörten die meisten auch noch, wenn auch eher zu einer Rollenspielwelt, waren also an sich schon etwas spezieller. Daher war ich auf diesen Roman durchaus sehr neugierig, war es doch der erste aus dieser Richtung, den ich bisher gelesen habe. Was ich nicht erwartet hätte, ist die Tatsache, dass es sich bei diesem Roman, den ich zunächst für einen Einzelband hielt, um den Auftakt einer Reihe zu handeln scheint. Man merkt dies dann zwar auch durch das Ende, aber auch frühestens an diesem Punkt wurde es mir wirklich klar, dass noch etwas folgen wird. Unter anderem wohl auch, weil in diesen Roman einfach schon so viel Inhalt, zumindest so mein Gefühl, gesteckt wurde. Ich muss nämlich ehrlich gestehen, ich fand das Buch durchaus ein wenig überladen an Dingen, die passieren, Wesen die auftauchen etc. Vor allen Dingen, da ich jetzt weiß, dass es scheinbar noch weitergehen wird. Allgemein ist es aber sehr gelungen, dass so viele phantastische Wesen der Wüste auftauchen, wie Ifrite, Dschinne etc., aber auch vom Autor entworfene Wesen, die in seiner Welt zu leben scheinen. Man begegnet also einem sehr bunten Hauf von Gestalten aus tausend und einer Nacht, sogar einem fliegenden Teppich, der für mich irgendwie eins der Kernelemente der Wüstenfantasy ausmacht. Das überlädt das Buch natürlich noch lange nicht. Bei den Charakteren ist es ebenso, dass es sich doch um relativ viele handelt, aber das schadet dem Buch durchaus nicht, merkt man deutlich, dass sich auf diverse Charaktere fokussiert wird, wie natürlich Anûr als Protagonist. Dabei muss ich sagen, fand ich Anûr doch oftmals etwas naiv in seiner Art, was zwar zu seiner scheinbaren Unerfahrenheit im Leben etwas passte, aber manches Mal schon etwas zu übertrieben war. Mein Lieblingscharakter bisher jedoch taucht erst im Verlauf des Romans auf und wurde mir durch seine leicht tollpatschige Art, aber auch seinen Mut sehr sympathisch. Anders ist es jedoch damit, dass die Geschichte eher rasant ist, man rutsch unvermittelt von einer Situation in die andere und leider werden einige dieser Situationen manches Mal einfach etwas zu schnell abgehandelt und man bekommt manchmal den Eindruck, dass das jetzt so sein musste, damit noch schnell etwas anderes folgen konnte, um möglichst viel schon im ersten Band gezeigt zu haben. Allgemein ist es ein sehr phantastisches Buch, bei dem ich durchaus neugierig auf den zweiten Band bin, da es einige gute Ansätze zeigt, sich gut lesen lässt, aber noch Verbesserungspotential aufweist.

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  • Orientalisches Fantasyhighlight!

    Flammenwüste
    JuliedaSilva

    JuliedaSilva

    07. January 2015 um 15:22

    Mein Lieblingsbuch 2014, ein absoluter Debutknaller! Der Autor Akram El-Bahay nimmt uns mit in seine orientalische Wüstenwelt voller Drachen und anderer fantastischer Wesen. Wir begleiten ihn auf Drachenjagd mit dem Hauptdarsteller Anur und seinen Gefährten. Wie lernen verschiedene Völker kennen, beispielsweise die kleinen Sammler,die auf sehr charmante Weise ihre Waren tauschen und horten. Wir besuchen wundervoll phantasievolle Orte wie etwa die Stadt im Fels. Schaurige schöne Wesen wie die Ghoulas und die Schattenwesen verzaubern ebenso, wie selbstverständlich die anderen Hauptprotagonisten die Drachen... El-Bahay versteht es Atmosphäre zu schaffen, die den Leser tief eintauchen lässt in seine Wüstenwelt.Alles in allem ein tolles,überzeugendes Werk, dass definitiv Lust auf mehr macht.... Zähle bereits die Tage bis September... :-)

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  • Buchverlosung zu "Flammenwüste" von Akram El-Bahay

    Flammenwüste
    Solara300

    Solara300

    Hallo ihr lieben, passend zur Weihnachtszeit ist schon mal ein Vorblick auf den zweiten Teil von Flammenwüste erschienen, das mich mit seinen Geschichten sehr schnell in die Welt der Wüste und ihre Geheimnisse mit einbezogen hat. Nun habe ich das Vergnügen das der  Autor und der Verlag luebbe ein Gewinnspiel mit Interview bei mir starten und Anlass ist natürlich eine fantastische Nachricht. Denn der Zweite Teil Namens Flammenwüste - Der Gefährte des Drachen ist schon mal als Vorschau zu sehen und macht mit dem Inhalt Lust auf mehr. Was ihr dafür tun müsst? Ganz einfach folgt dem Link zu meinem Blog und beantwortet die Gewinnspielfrage!!! :D http://fantastikbooks.blogspot.de/2014/12/interview-mit-dem-autor-akramelbahay.html Ich wünsche allen eine schöne Weihnachtszeit und drück jedem die Daumen!!! :D Da leider manche nicht auf meinem Blog mitmachen können dürft ihr euch auch sehr gerne hier bewerben!!! :D Die Gewinnspielfrage lautet. Wann kommt der 2. Band von Flammenwüste heraus? Der Start des Gewinnspiels ist der 14. Dezember oder in dem Fall der 3.Advent und das Gewinnspiel endet am 18.12. Die Gewinner werden am Freitag den 19.12.2014 bekannt gegeben. Teilnahmebedingungen: Teilnahme am Gewinnspiel ab 18 Jahren oder mit Einverständniserklärung des         Erziehungsberechtigten Das Gewinnspiel endet am 18.12, 23:59 Uhr Teilnahme und Versand nur innerhalb Deutschland möglich! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Haftung bei Verlust durch den Postweg.

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