Wortwächter

von Akram El-Bahay 
4,8 Sterne bei36 Bewertungen
Wortwächter
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Spannende Jagd nach einem goldenen Federkiel mit vielen interessanten Begegnungen.

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Fantasievolles Bücherabenteuer

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Inhaltsangabe zu "Wortwächter"

Im verwinkelten Anwesen seines Onkel David gibt es weder Internet noch einen Fernseher, nur jede Menge Bücher – absolut langweilig, findet Tom. Da stößt er im Keller auf etwas höchst Seltsames: eine Buchseite, auf der wie von Zauberhand Worte erscheinen und wieder verschwinden. Sie scheinen genau das zu erzählen, was er gerade sieht, denkt oder tut – und warnen ihn, sich rasch zu verstecken. Tatsächlich: Im selben Moment erscheint ein Fremder und entführt Toms Onkel. Ehe er sich's versieht, steckt Tom in einem Abenteuer, in dem ein alter Geheimbund, die Statuen berühmter Autoren und ein lesehungriges Mädchen eine große Rolle spielen. Vier Rätsel muss er lösen und an weit verstreuten Orten vier Teile einer mächtigen goldenen Feder finden, um großes Unheil zu vermeiden und Onkel David zu retten ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783764151188
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:Ueberreuter Verlag
Erscheinungsdatum:16.02.2018

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Rezensionen und Bewertungen

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    black_horses avatar
    black_horsevor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Spannende Jagd nach einem goldenen Federkiel mit vielen interessanten Begegnungen.
    Auf der Jagd nach dem goldenen Federkiel

    Tom, dem ein eher langweiliger Aufenthalt bei seinem Onkel in England bevorsteht, gerät Hals über Kopf in ein unglaubliches Abenteuer: lebende Statuen, ein entführter Onkel, geheimnisvolle Seiten führen ganz schnell dazu, dass er zu einem verrückten Abenteuer aufbricht, um seinen Onkel zu retten, auch wenn das die Welt gefährden könnte.

    Der Autor lässt in diesem Buch eine ganz eigene spannende Welt der Bücher, Lebensgeschichten, Schreiber und Lesender entstehen mit jeder Menge Magie und Spannung. Tom geht gemeinsam mit Josephine auf eine temporeiche Jagd über die auf dem Cover abgebildeten Stationen. Ganz besonders gefallen hat uns, wie er berühmete Literaten und ihre Abbilder in die Geschichte eingebunden hat. Tom, der bisher nicht freiwillig ein Buch in die Hand genommen hat, entdeckt, dass er ganz besondere Fähigkeiten hat und beweist Mut, Stärke und Zielstrebigkeit.

    Ein wirklich fantastisches Buch rund um das Thema Bücher: spannungsgeladen, mit sympathischen Protagonisten und interessanten Stationen, das Lust auf eine Fortsetzung macht.

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    ConnyKathsBookss avatar
    ConnyKathsBooksvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Fantasievolles Bücherabenteuer
    Fantasievoll-magisches Bücherabenteuer

    "Es gibt keinen Ort auf dieser oder einer anderen Welt, den du nicht mit einem guten Buch bereisen kannst." (S. 193)

    Als der 12jährige Tom in den Sommerferien zu seinem Onkel David nach England geschickt wird, ist er nicht gerade begeistert. Sechs Wochen in einem öden Haus voller alter Bücher, ohne Internet und Handyempfang - wie soll er das nur aushalten? Doch dann stößt Tom im Keller auf eine Buchseite, auf der wie von Zauberhand Worte erscheinen und wieder verschwinden. Kurz darauf wird auch noch sein Onkel entführt. Plötzlich steckt der Junge inmitten eines aufregenden Abenteuers, das ihn gemeinsam mit der lesebegeisterten Joséphine und Diener Will um die halbe Welt führt. Nur wenn Tom die vier Teile einer machtvollen goldenen Feder findet, kann er seinen Onkel noch befreien und weiteres Unheil verhindern.

    "Wortwächter" stammt aus der Feder von Akram El-Bahay, dessen Romane ich immer wieder gerne lese. Hier überzeugt er mit einem fantasievollen Bücherabenteuer für Jung und Alt und bescherte mir damit ein paar unterhaltsame Lesestunden.

    Der Autor nimmt uns dabei mit in eine fantastische und teils auch recht komplexe Welt, bei der wohl jedem Buch- und Literaturliebhaber das Herz aufgeht. Es gibt Lesende, Schreiber, magische Lebensseiten, eine mächtige Feder, welche die Wirklichkeit verändern kann und einen geheimnisvollen Orden der Wortwächter. Vor allem die steinernen Bibliothekare mit Abbildern berühmter Autoren haben mir gut gefallen. Hier begegnen wir u.a. William Shakespeare, Arthur Conan Doyle, Mary Shelley oder Antoine de Saint-Exupéry.

    Tom und Joséphine fand ich auf Anhieb sympathisch und habe gleich mit ihnen mitgefiebert. Ob in London, Paris, Ägypten oder Amerika - die beiden jungen Helden müssen so manche Herausforderung bestehen und einige Rätsel lösen. Das Ganze liest sich leicht und flüssig und bietet viel Tempo, Spannung und Action. Lesespaß ist garantiert, obwohl ich als Erwachsener das Sphinx-Rätsel zum Beispiel recht schnell gelöst habe. Nur mit der eingebauten Romanze konnte ich wie schon bei "Henriette und der Traumdieb" nicht viel anfangen, auch weil Tom erst 12 Jahre alt ist. Eine normale Freundschaft hätte mir hier auch gereicht.

    Wird es Tom, Joséphine & Co gelingen, die goldene Feder zu finden und ihre Feinde zu besiegen? Der packende Showdown liefert dann einen richtigen Kampf der Worte mit überraschendem Ausgang und der Epilog bietet sogar noch Potential für eine Fortsetzung.

    Insgesamt kann ich daher" Wortwächter" empfehlen. Ein rasantes und originelles Bücherabenteuer mit viel Wortmagie, für das ich sehr gute 4 Sterne vergebe.

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    Anna_Naumanns avatar
    Anna_Naumannvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Poetisch, spannend, ein wunderbares Jugendbuch für Buchbegeisterte!
    Ein schönes Jugendbuch

    Obwohl dieses Buch eher für jüngere Leser gedacht ist, hat mich der Klappentext angesprochen. Ich liebe Bücher, in denen es um Bücher geht!

    Und ich wurde nicht enttäuscht. Die Sprache ist einfach gehalten, aber ich habe mich beim Lesen wohl gefühlt und bin nur so durch die Seiten geflogen.
    Die Hauptperson, Tom, mag keine Bücher (für mich unverständlich :D) und war mir daher am Anfang etwas suspekt. Aber weil er sich nicht so tollpatschig angestellt hatte, wie ich es bei einem Jugendbuch befürchtet hatte, habe ich ihn ins Herz geschlossen. Auch die anderen Personen sind liebevoll beschrieben und haben ihre Ecken und Kanten. Und der Autor hat einige tolle Charaktere erschaffen! Ich möchte nicht zu viel vorweg nehmen, aber mein Favorit war eindeutig die Lebensseite und ihr Humor ;)

    Der Plot selbst war mir etwas zu geradlinig. Allerdings handelt es sich ja um ein Jugendbuch, von daher lasse ich das nicht in die Bewertung einfließen. Ich habe immerhin ein paar schöne Stunden mit diesem Buch gehabt und werde das Buch jederzeit weiter empfehlen!

     

    Mein Fazit:

    Ich vergebe fünf von fünf Sternen für ein wunderbares Jugendbuch, das mich bezaubert hat.

    Leider ist es mir nicht länger in Gedanken geblieben. Das mag aber vermutlich nicht am Buch liegen, sondern eher daran, dass ich nicht die ideale Zielgruppe bin ;)

    Da mir aber sonst alles gefallen hat, werde ich mich einfach mal an die anderen Bücher des Autors wagen.

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    Ladylike0s avatar
    Ladylike0vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Während der gesamten Geschichte, kommt man als Wort- und Buchliebhaber auf jeden Fall auf seine Kosten.
    Plötzlich Romanfigur

    **R** "Wortwächter" - von Akram El-Bahay

    Klappentext:


    "Im verwinkelten Anwesen seines Onkel David gibt es weder Internet noch einen Fernseher, nur jede Menge Bücher – absolut langweilig, findet Tom. Da stößt er im Keller auf etwas höchst Seltsames: eine Buchseite, auf der wie von Zauberhand Worte erscheinen und wieder verschwinden. Sie scheinen genau das zu erzählen, was er gerade sieht, denkt oder tut – und warnen ihn, sich rasch zu verstecken. Tatsächlich: Im selben Moment erscheint ein Fremder und entführt Toms Onkel. Ehe er sich's versieht, steckt Tom in einem Abenteuer, in dem ein alter Geheimbund, die Statuen berühmter Autoren und ein lesehungriges Mädchen eine große Rolle spielen. Vier Rätsel muss er lösen und an weit verstreuten Orten vier Teile einer mächtigen goldenen Feder finden, um großes Unheil zu vermeiden und Onkel David zu retten ..."

    Meinung:


    Hast du dich auch schon immer gefragt, wie man dich als Romanfigur beschreiben würde? Denn genau das macht deine Lebensseite gerade. Sie erzählt was du gerade denkst, tust und was in deiner Umgebung passiert. Dabei verschwinden die Buchstaben immer wieder und machen Neuen Platz. Wenn Menschen sterben, erzählen sie auch deine Vergangenheit und werden zu einem Buch. Vorher sind sie viel zu beschäftigt deine Gegenwart zu beschreiben. Wie sollen die denn sonst auch hinterherkommen? Tom, der Protagonistin hat auch so eine Lebensseite und die ist ganz schön selbstverliebt und frech! Also so richtig amüsant.

    "Gut, dass er dem Rat der Seite gefolgt war. Womöglich war er ja doch nicht so dumm, wie er aussah. Besonders, wenn ihm der Mund offen steht."

    Tom verbringt seine ganzen Sommerferien bei seinem Onkel David, den er vorher noch nie kennengelernt hat. Dieser Onkel ist auch total schrullig, verschusselt und nett beschrieben. Trotzdem wirkt er wie aus einer anderen Epoche und zitiert zur Begrüßung auch erst Mal etwas aus Shakespeares Tragödie. Er gehört den Lesenden an, die auch von berühmten Schriftstellern abstammen - in diesem Fall (überraschenderweise) sind sie Nachfahren von William Shakespeare.

    Das Anwesen, in dem David haust, scheint ein Abenteuer für Tom bereitzuhalten und alles scheint auf irgendeine Art und Weise mit Büchern zusammenzuhängen. Und mit seiner Lebensseite, denn Tom kann seine eigene auch lesen.

    Sein Abenteuer schickt ihn kreuz und quer einmal über die Welt und dem Autor liegt der atmosphärische Schreibstil einfach so gut. So befindet man sich schnell mal in London, Paris oder Ägypten. Mal in einer etwas nebligen Landschaft, mal in einer romantischen Umgebung und dann in der Wüstenlandschaft. All das darf man durch die Augen von Tom beobachten, während um ihn herum langsam der große Kampf brodelt. Die Fehde zwischen den Personen, die Lebensseiten lesen können und den Personen, die ihre eigene Lebensseite umschreiben können, nimmt nämlich gerade ihren Höhepunkt ein.

    Fazit:


    Während der gesamten Geschichte, kommt man als Wort- und Buchliebhaber auf jeden Fall auf seine Kosten. Es gibt so viele Anspielungen auf altbekannte Autoren, Künstler und Klassiker innerhalb der Wortwelt. William Shakespeare, Arthur Conan Doyle, Jules Verne sind nur ein kleiner Ausschnitt dessen, worauf sich Akram El-Bahay in diesem Werk bezieht. Die gesamte Idee dreht sich um Leser und Schreiber, sowie die Freiheit des Wortes. Besonders Fans von Klassikern werden dieses Buch sicherlich lieben.

    Zitat:

    "»Ich brauche meine Freiheit einfach.«
    »Freiheit? Bedeutet nicht zu viel Freiheit Einsamkeit?«"

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    Blausterns avatar
    Blausternvor 4 Monaten
    Wortwächter

    Tom ist 12 Jahre und soll seine Ferien in diesem Jahr bei seinem Onkel David in England verbringen. Er kennt diesen Onkel nicht einmal. Und als er dann dort ankommt, muss er feststellen, dass es nicht einmal einen Fernseher gibt, geschweige denn Internet. Dafür jede Menge Bücher, mit denen Tom nun ja so gar nichts anfangen kann. Dazu sind David und dessen Diener Will irgendwie eigenartig, sprechen beide sehr gestelzt. Dann entdeckt Tom auch noch eine Buchseite, die von ihm selbst erzählt. Was ist hier los? Ein Fremder erscheint, und Onkel David verschwindet. Ebenso wie der Vater des Mädchens, dass am nächsten Morgen plötzlich vor ihm steht. Die beiden machen sich auf den Weg gegen den Bund und suchen die 4 Teile der Feder in aller Welt.
    Ein spannendes Buch, was nicht nur Kinder begeistert und welches einen von der ersten Seite an gefangen nimmt. Größtenteils erzählt Tom die Geschichte, der Bücher nicht mag, sich aber im Laufe der Geschichte ändert. Auch hat er gewisse Begabungen, die Tom und Josephine zugute kommen. Die Geschichte wird verständlich erzählt und lässt sich flüssig lesen. Wir machen hier die Bekanntschaft vieler alter Autoren aus Klassikern, und man lernt ganz nebenbei eine Menge interessanter Dinge dazu. Die Lebensseite von Tom ist eine geniale Idee, die einen auch immer wieder lachen lässt.

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    Seelensplitters avatar
    Seelensplittervor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Der Autor weiß wie er Kinder zu unterhalten hat, einfach genial!
    Welchen Autor würdest du gerne einmal treffen?

    Meine Meinung zum Kinderbuch:

    Wortwächter


    Aufmerksamkeit:
    Diesen Punkt könnt ihr auf meinem Blog entdecken.



    Inhalt in meinen Worten: 

    Tom soll zu seinem Onkel, doch da passieren seltsame Dinge und dann auch noch wird sein Onkel entführt. Ihm fällt eine Seite in der Hand, die sich von Geisterhand selbst beschreibt und ihm sagt, das er sich erst mal verstecken soll, obwohl Tom das alles etwas mysteriös findet, vertraut er der Seite, doch es ist nicht nur seine Lebensseite sondern auch von Josephine, die er wenig später kennenlernen darf und mit ihr auf eine Jagd nach der goldenen Feder geht.

    Was sie erleben das erfährt man in diesem Buch.



    Wie ich das gelesene empfand:

    Oh man, kennt ihr das, ihr lest ein Buch und wollt nicht das es endet, weil das Buch einfach wirklich toll ist und ihr wisst, wenn ihr am Ende seid, müsst ihr erst mal wieder loslassen? So geht es mir mit diesem Buch.

    Mich hat das Buch richtig begeistert. Obwohl und gerade weil es für Kinder geschrieben ist, hatte ich auch meine Freude an diesem Buch.



    Schreibstil:

    Irgendwie kann ich dem Buch keinen Stil an sich anhängen, einerseits ist es in der ICH-Form gehalten, andererseits ist es aber auch eine alles wissende Stimme die alles erzählt. Hauptsächlich bin ich mit Tom unterwegs, der mir das was er erlebt durch seine Augen erleben lässt.

    Dabei treffe ich auf ganz viele tolle Autoren und ihre Werke, sei es J.R.R. Tolkien, dem Autor des kleinen Prinzen, Jules Verne, und vielen anderen.

    Somit findet sich manches Zitat im Buch und manche Anekdote habe ich wohl deswegen nur so gut verstanden, weil ich die Werke der anderen Autoren kenne, jedoch und gerade das ist das tolle an diesem Buch, der Autor lädt ein, die anderen Autoren auch zu treffen, ihnen eine Chance zu geben zu lesen und irgendwie erfährt man ziemlich viel Wissen, ohne das es anstrengend und altbacken daher kommt, sondern Wissen, das man nebenbei erfährt. Wusstet ihr z.B. wo der Roman in 80 Tagen um die Welt anfängt? Also in welcher Stadt auf der Welt? Nein? Dann lest doch das Buch, denn ihr werdet staunen.



    Charaktere:

    Anfangs war mir gerade Josephine die liebste, ihre Art Sachen zu entdecken und sich selbst zu überwinden, fand ich realistisch und einfach schön, recht schnell wurde mir dann aber auch Tom und der Wortwächter der bei seinem Onkel dient, sehr wertvoll.

    Obwohl es so viele verschiedene Figuren und Orte gibt, die ich im Buch bereisen und erkunden darf, von England nach Frankreich, von dort zu den Sphinx und weiter, war ich dennoch am meisten mit Tom unterwegs der mir seine Welt und seine Gedanken auf sehr angenehme Art und Weise erklärt, das einzige was fehlt war, das das Buch ein Ende hatte, das ich noch nicht erleben wollte.


    Spannung:

    Dieses Buch kann man am Stück lesen, und wirklich verschlingen, ich selbst lies mir Zeit, ich wollte einfach nicht Abschied von Tom nehmen, weil ich es so toll fand, was er alles erlebte, welchen Schriftsteller er kennenlernen darf und wer als nächstes auftauchen wird, deswegen ist die Spannung stets hoch gehalten.



    Themen:

    Lesen ist ja für nicht jeden etwas, leider, doch Akram El-Bahay macht richtig Appetit auch mal Klassiker zu entdecken, sich auf philosophische Gedanken einzulassen und zu staunen, wie man mit Büchern und Sprache spielen kann, einfach toll.

    Durch die Reise, die Tom erlebt (nicht ganz in 80 Tagen um die Welt), hatte ich Fernweh bekommen, und wollte unbedingt mit Tom reisen.

    Gerade ein Gedanken im Buch lässt mich nicht so ganz leicht los.

    Was ist Freiheit, und wie teuer ist Freiheit und kann ein Sklave frei sein? Das sind Gedanken die mich wirklich berührten.



    Empfehlung:

    Dieses Kinderbuch muss ich euch empfehlen. Es hat genau die richtige Dosis an Spannung, Freundschaft und kennenlernen von Figuren. Es ist mehr als es auf den ersten Blick zeigt und ich finde, es braucht hier noch einen weiteren Teil der Geschichte. Ich möchte so gern erfahren wie Tom sich als Schreiberling und Leser macht und wie er seine zwei besonderen Gaben umsetzt. Wie es weiter geht mit dem Club der Lesenden und wie die goldene Feder weitere Geschichten aufschreibt. Gleichzeitig würde es mich reizen zu erfahren, welche Leser es noch gibt, und welchen Autoren ich dank Tom noch begegnen könnte. Zeitgleich frage ich mich, ob der Widerling im Buch seine weitere Rolle spielen wird.

    Und ich bin irgendwie traurig, das ich dieses Buch nun beendet habe.


    Bewertung:

    Irgendwie ist dieses Buch ein weiteres Highlight der Bücher die ich jetzt in den letzten vier Monaten begegnet bin, deswegen gibt es fünf Sterne. Auch wenn es ein Kinderbuch ist, kann ich mir gut vorstellen, das jeder der dieses Buch liest, sich selbst finden wird und vielleicht selbst überlegen wird, wie er die Geschichte weiter fortführen würde.

    Also gibt es fünf Sterne und ich danke dem Autor, das er diese Geschichte in die Welt schickte.

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    schafswolkes avatar
    schafswolkevor 5 Monaten
    Ein tolles Buch für Jung und Alt

    Für Tom stehen die furchtbarsten Sommerferien seines Lebens an! Er soll nach England zu seinem Onkel David, den er allerdings noch nie zuvor getroffen hat. Auf den ersten Blick wirkt Onkel David, als sei er nicht ganz dicht. Und es wird noch schlimmer! Onkel David lebt noch in der Steinzeit. Kein Internet, kein Fernseher - nur Bücher! Das kann ja nur langweilig werden!
    Doch dann passieren merkwürdige Dinge und Tom kommt vor lauter Aufregung kaum zum Luftholen.

    Tom kann mit Büchern nichts anfangen und befindet sich auf einmal mitten in einer Welt aus Wörtern und Büchern. Er ist ein Kind des digitalen Zeitalters und trifft nun auf Wortwächter und viel Literatur. Ganz plötzlich findet er sich in einem realen Abenteuer wieder, das auch den Leser mit auf eine abenteuerliche Reise nimmt.

    Für mich war es das erste Buch von Akram El-Bahay und bestimmt nicht das letzte! Ich war schnell in der Geschichte gefangen und sie hat mich auch nicht losgelassen. Es ist zwar ein Buch für junge Leser, aber auch andere Bücherliebhaber werden hier ihre Freude haben. Es gibt viele Kleinigkeiten, die gerade den Großen, den ein oder anderen Schmunzler bereiten werden, aber auch die Spannung kommt nicht zu kurz.
    Der Schreibstil zaubert beim Lesen Bilder in den Kopf. Es ist ein Buch zum Mitfiebern und gleichzeitig zum Genießen, das schafft nicht jeder Autor.

    Mein Highlight war: Tom´s Lebensseite. Wer das ist? Selber lesen und sich von dem Abenteuer mitnehmen lassen.
    Ein echter Lesegenuss dem ich volle 5 Sterne gebe!

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    danielamariaursulas avatar
    danielamariaursulavor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Fantastisch! Magische Worte in einer Geschichte um die Macht der Worte. Ein fesselndes Abenteuer im Reich der Fantasie für Bücherfans
    Die fantastisch magische Macht der Worte und Bücher

    Der 12 jährige Tom aus Deutschland muß die Sommerferien bei seinem Onkel David in Stratford-upon-Avon verbringen, weil seine Eltern nun endlich ihre Hochzeitsreise nach Paris nachholen wollen. David ist einer der Brüder seiner englischen Mutter, den er jedoch noch nie zuvor getroffen hat. Als er auf dem Stammsitz seiner Familie, die auf William Shakespeare zurück geht ankommt, ist er entsetzt: kein Handynetz, kein Fernsehen, nichts als Bücher. Das versprechen die langweiligsten Ferien seines Lebens zu werden, doch mit der Einschätzung täuscht er sich gewaltig. Nachts gehen seltsame Dinge in dem alten Herrenhaus vor sich. Dunkle Schatten schleichen durchs Haus und Tom sieht mit an, wie sein Onkel entführt wird. Im Keller findet er einen geheimen Raum in dem sich noch mehr Bücher stapeln und eine Seite, auf der wie von Zauberhand Worte auftauchen, die Toms Leben zu beschreiben scheinen. Als er Davids treuen Diener Will davon berichtet und dann auch noch ein fremdes, hübsches Mädchen (Joséphine) vor der Tür steht, überstürzen sich die Ereignisse und das Abenteuer seines Lebens beginnt.
    Dieses fantastische Abenteuer zieht seinen Zauber nicht aus Drachen, Zauberern oder Einhörnern, sondern aus der Magie der Worte, der großen Literaten der Weltgeschichte und ihren Werken. Für leidenschaftliche Leser ein Fest, es gibt so viele Anspielungen zu entdecken, ohne daß es langweilt, weil die großen Meister geschickt über ihre steinernen Abbilder die zu Leben erweckt werden, in die Geschichte mit eingeflochten werden. Dabei sind es aber vor allem Autoren und Werke, die auch Kinder im Alter von 11 – 13 Jahren etwas sagen und bedeuten können, so wie C.S. Lewis oder J.R.R. Tolkien, die geistigen Väter von Narnia und des Auenlandes. Dennoch ist die Geschichte eigen, ich wurde in den Bann gezogen, ohne mich zu ärgern, weil ich eben nicht das Gefühl hatte, es wäre alles nur geklaut. Im Gegenteil, ich wollte stets unbedingt wissen, wie es Tom und Joséphine denn nun gelingen könnte, die mächtige goldene Feder in ihren Bestandteilen zu vereinen und Toms entführten Vater und Joséphines Vater zu befreien. Eine Befreiung die nicht selbst verständlich ist und die natürlich ohne Hilfe der Polizei erfolgen muß, nicht weil die Entführer es so fordern, sondern weil ihnen doch sowie so niemand ihre Geschichte geglaubt hätte. Zu aberwitzig ist die Welt der Wortwächter, in die Tom ungeahnt und Joséphine ganz bewußt, eingedrungen sind. Neben wirklich gut gewählten Zitaten aus großen Werken der Literatur, führt die Zwei ihre Mission auch an absolut sehenswerte Orte der Welt. Wohin die Reise sie bringt, will ich eigentlich nicht vorweg verraten, aber es läßt sich eigentlich auch schon dem Cover entnehmen.
    Die Sprache ist sehr wort- und bildgewaltig, aber nicht im Sinne, von einschüchternd, nein, sie lässt einfach vor dem inneren Auge wundersame Abenteuer entstehen, denen man sich einfach nicht entziehen kann.
    Die Gestaltung des Buches ist wirklich sehr ansprechend. In den Buchklappen befinden sich Weltkarten, mit denen man unseren Abenteurern auch auf der Karte folgen kann. Eine weitere optische Besonderheit im Text, möchte ich lieber verschweigen, um nicht zu viel zu verraten.
    Neben den sympathischen Helden, der spannenden Geschichte, den ungeahnten Wortwelten, hat die Geschichte den besonderen Reiz, daß sie in sich schlüssig ist. Ich habe es nicht nur genossen, vielen meiner literarischen Helden zu begegnen, sondern mich auch über ein gelungenes Ende gefreut, daß Raum für eine Fortsetzung lässt, aber auch ohne eine solche in sich abgeschlossen ist. Es ist einfach alles noch möglich und hoffentlich auch ein Hörbuch, ich fände es nämlich toll, diese Geschichte noch mehrfach miterleben zu können.
    Dieses Buch ist ein echtes Lesehighlight und ich möchte niemandem den Spaß verderben, indem ich schon zu viel verrate. Aber so viel sage ich gerne: ich habe nichts gefunden, was mir nicht gefallen hätte. Ich lege es jeden Bücherfan dringend ans Herz und auch die Fantasyliebhaber kommen voll auf ihre Kosten.

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    lehmass avatar
    lehmasvor 6 Monaten
    Eine fantastische Geschichte für jeden Literaturliebhaber

    Der 12jährige Tom soll seine Sommerferien bei dem ihm unbekannten Onkel David in England verbringen. Leider stellt sich schnell heraus, dass Onkel David längst nicht so cool wie sein anderer Onkel George ist. Das Anwesen ist der alte Familiensitz, ist vollgestopft mit Büchern und WLAN ist auch Fehlanzeige. Auch der Wortschatz von David und seinem Diener Will ist ziemlich altbacken. Aber dann überschlagen sich die Ereignisse. Zuerst hört er ein Summen, dann entdeckt er in der Nacht ein Seite, die Worte über ihn schreibt und dann tauchen auch noch zwei unheimliche Männer auf, die Onkel David entführen und der Diener Will zeigt übermenschliche Fähigkeiten. Als am nächsten Tag auch noch Josephine auftaucht, deren Vater entführt wurde, ist das der Start eines aufregenden Abenteuers, dass Tom, Josephine und Will von einem Land ins nächste führt, um die vier Teile einer mächtigen Feder zu finden.

    Es wird nicht nur eine abenteuerliche Reise, sondern auch das Zusammentreffen mit vielen berühmten Schriftstellern, die in ihren steinernen Abbildern als Bibliothekare weiterleben. So ist der Diener Will zum Beispiel kein geringerer als William Shakespeare. Sehr gut gefallen haben mir auch die Gebrüder Grimm und Toni alias Antoine de Saint-Exupéry. Eine wundervolle Idee, die das Herz eines jeden Literaturfans höherschlagen lässt. Danach wird man einige Denkmäler und Wahrzeichen definitiv mit anderen Augen sehen, vielleicht sogar ein Gespräch mit ihnen führen wollen.

    Während Tom zu Beginn der Geschichte ein absoluter Bücherignorant ist, liebt Josephine Bücher über alles. Aber es ist Tom, der außergewöhnliche und sehr seltene Fähigkeiten besitzt. Beide wirken für ihre 12 Jahre außerordentlich reif, so dass ich mich öfter fragte, sie sind wirklich erst 12? Toms Verhältnis zu Büchern ändert sich im Laufe der Geschichte von Grund auf und es ist richtig schön, das mitzuerleben.

    Neben den steinernen Bibliothekaren haben mich auch die Lebensseiten fasziniert. Die "Lesenden" (wie z.B. Tom und sein Onkel David) können diese Seiten lesen, die "Schreiber" können sie verändern und so in das Leben eingreifen. Aber diese Seiten haben auch ihr eigenes Wesen. So ist Toms Lebensseite recht eingebildet und selbstbewusst und möchte immer wieder für ihre Hilfe gelobt werden. Man könnte nun meinen, dass dies nervig sei, aber was für Tom in brenzligen Situationen störend ist, zaubert dem Leser ein Schmunzeln ins Gesicht.

    Fazit: Eine perfekte Mischung aus Abenteuer, Spannung, phantastischen Elementen, Humor und Hommage an große Schriftsteller machen dieses Buch zu einem echten Erlebnis! Einzigartig!

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    Vampir989s avatar
    Vampir989vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: traumhaftes und wunderschönes Buch
    traumhaftes und wunderschönes Buch

    Klapptext:


    Im verwinkelten Anwesen seines Onkel David gibt es weder Internet noch einen Fernseher, nur jede Menge Bücher – absolut langweilig, findet Tom. Da stößt er im Keller auf etwas höchst Seltsames: eine Buchseite, auf der wie von Zauberhand Worte erscheinen und wieder verschwinden. Sie scheinen genau das zu erzählen, was er gerade sieht, denkt oder tut – und warnen ihn, sich rasch zu verstecken. Tatsächlich: Im selben Moment erscheint ein Fremder und entführt Toms Onkel. Ehe er sich's versieht, steckt Tom in einem Abenteuer, in dem ein alter Geheimbund, die Statuen berühmter Autoren und ein lesehungriges Mädchen eine große Rolle spielen. Vier Rätsel muss er lösen und an weit verstreuten Orten vier Teile einer mächtigen goldenen Feder finden, um großes Unheil zu vermeiden und Onkel David zu retten ...

    Ich hatte große Erwartungen und wurde nicht enttäuscht.
    Ich war total begeistert und wurde sofort in den Bann gezogen.
    Der Schreibstil ist leicht und flüssig.Ich bin mit dem Lesen sehr gut voran gekommen.Die Seiten flogen nur so dahin und einmal angefangen mit Lesen wollte ich das Buch kaum noch aus den Händen legen.Auch meine Tochter hat das Buch gelesen und war einfach begeistert.Es ideal für Kinder ab dem 12.Lebensjahr.Aber auch Erwachsene werden Ihren Spass daran haben.

    Die Protoganisten wurden sehr gut beschrieben und so konnte ich sie mir klar und deutlich vorstellen.Es gab viele unterschiedliche Charaktere welche bestens ausgearbeitet wurden.Besonders nett und liebreizend fand ich Tom und Josephine.Es gab aber auch einge Personen die nicht so sympatisch waren.Aber gerade diese Mischung hat für mich das Buch so lesenswert gemacht.
    Ich habe Tom und Josephine kennen gelernt.Mit Ihnen bin ich von einem Kontinent zum Anderen gereist.Dabei habe ich aufregende und spannende Momente erlebt.Löste mit Ihnen sehr schwierige Rätsel und deckte Geheimnisse auf.Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Durch die fesselnde und packende Erzählweise wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Ich habe mitgelitten,mitgebangt,mitgefiebert und mitgefühlt.
    Toll fand ich auch die Einbeziehung von berühmten Autoren und Berühmtheiten sowie wunderschönen Buchzitaten.
    Fasziniert haben mich die wundervollen und sehr ansprechenden Beschreibungen der einzelnen Schauplätze.So hatte ich das Gefühl selbst in London,Paris oder Kairo zu sein und alles mit zuerleben.
    Es gab immer wieder unvorhersehbare Wendungen und Überraschungen und so wurde es zu keiner Zeit langweilig..
    Die Spannung und Dramatik blieb vom Anfang bis zum Ende erhalten.Den Abschluß fand ich sehr gelungen und nun warte ich mit Vorfreude auf die Fortsetzung.

    Das Cover finde ich einfach traumhaft schön wundervoll.Schon beim Anblick bekommt man Lust zum Lesen.Es rundet das brilliante Werk ab.

    Mir hat das Buch ausgezeichnet gefallen und ich vergebe glatte 5 Sterne

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    ueberreuter_Verlags avatar

    Ein alter Geheimbund, vier Rätsel und berühmte Autoren – Geht gemeinsam mit dem Autor Akram El-Bahay auf die Jagd nach der Goldenen Feder! 

    Doch seid auf der Hut, denn auch von euch existiert eine Lebensseite, auf der alles zu lesen ist, was ihr macht und denkt. Sie befindet sich in der Obhut der Wortwächter. Hoffentlich. Oder hat der Orden der Schreiber sie etwa schon in die Finger bekommen?


    Über das Buch:

    Tom und Joséphine machen sich auf die Suche nach einer mächtigen goldenen Feder und stellen sich dabei den Schreibern mit nichts als ihrer Lebensseite entgegen. Und natürlich mit Will, dem steinernen Bibliothekar. Vier Rätsel müssen sie lösen und an weit verstreuten Orten vier Teile der Feder finden, um großes Unheil zu verhindern …

     

    Worte sind die gefährlichsten Dinge der Welt!


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    Welcher ist euer liebster, nicht mehr lebender (Kinder-)Buchautor? Erich Kästner? Michael Ende? Oder seid ihr Fans von Astrid Lindgren?

     

    Für alle, die schon immer wussten, dass Bücher mehr als Papier und Tinte sind!

     

    PS: Akram El-Bahay wünscht euch viel Glück und freut sich schon sehr auf die Leserunde mit Euch. Weitere Infos über seine anderen Romane und Lesungstermine findet ihr auf Facebook.


    Blausterns avatar
    Letzter Beitrag von  Blausternvor 4 Monaten
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