Aktionsgruppe Philippinen Philippinen

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Inhaltsangabe zu „Philippinen“ von Aktionsgruppe Philippinen

Sie wissen, was sie tun Unser Vater im Schlummer / Erwache, denn Dunkelheit senkt sich herab / Wir erhaschen kein Fleckchen mehr vom Himmel / Eines Landes, das nicht uns gehört. / Gib uns einen Bissen / Und ein paar Tropfen gegen den Durst / Überlasse uns nicht den Krallen der Geier / (Sie wissen, was sie tun, / Drum vergib ihnen nicht) / Und befreie uns von ihrem sabbernden Maul der Gier. / Amen. Jess Santiago, philippinischer Dichter und Liedermacher. «Mein Mann hat dieses Haus (es ist kaum zwei mal fünf Meter groß) selbst gebaut, und ich habe diese Pappe gekauft, um sie auf die Latten unter das Blechdach zu legen, damit es ein bißchen hübsch aussieht. In der Regenzeit leckt das Dach, und wir müssen unter dem Tisch schlafen, um trocken zu bleiben. Wir haben keinen Strom, und manchmal wünsche ich mir, ich könnte etwas von dem Strom haben, der im Haus des Managers verschwendet wird, unter dessen Steinmauer wir unser Haus gebaut haben. Wir haben kein fließendes Wasser. Oft ist das Abflußrohr in der Steinmauer des Managers voll Wasser, und ich bin drauf und dran, etwas zu nehmen, aber ich habe Angst, daß es nicht sauber sein könnte.» -- Joana, 25 Jahre, Mutter von vier Kindern Auf den Philippinen leben fast 80 Prozent der Menschen unterhalb der Armutsschwelle. Arbeitslosigkeit oder Unterbeschäftigung treffen 40 Prozent der Erwerbsfähigen. 1981 waren 70 Prozent der Kinder unterernährt. Dagegen der Reichtum, die Prachtbauten der Superreichen um den Präsidenten Marcos. Der Expolitiker Benigno Aquino, 1983 bei seiner Rückkehr in den USA auf dem Flugplatz erschossen, sagte: «Marcos überredet, bevor er besticht, besticht, bevor er droht, droht, bevor er verhaftet und verhaftet, bevor er tötet.» Das vorliegende Buch kommentiert die Entwicklung der Philippinen, zum größten Flugzeugträger der USA, Reservoire für billige Arbeitskräfte und Rohstoffe. Aber der Bambus bricht. Nach vierhundert Jahren Kolonialisierung demonstrieren Hunderttausende aus allen Schichten der Bevölkerung gegen das Regime, Teile der mächtigen, bisher immer staatstragenden Kirche gehen auf Distanz, die NPA-Guerilla kontrolliert weite Teile des Landes. Nach der Aquino-Ermordung haben sich sogar die USA vorsichtig von Marcos distanziert. Man sucht nach einer politischen Lösung, schließlich kann sich ein sozialistisches Philippinen niemand wünschen - zumindest nicht in der US-Administration. Ob mit oder ohne Marcos: Der Weg der Filipinos in die Freiheit ist noch lang. Dieser Report ist die erste Veröffentlichung, die umfassend über die wirtschaftlichen, politischen und sozialen Verhältnisse auf den Inseln berichtet. Die ‹Aktionsgruppe Philippinen› sammelt und verbreitet Informationen über die Situation auf den Philippinen. Sie hat Kontakte zu vielen philippinischen Gruppen und unterstützt basisorientierte Projekte. Eine Selbstdarstellung der Gruppe finden Sie am Schluß des Buches.

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