Al Pacino

 4,3 Sterne bei 7 Bewertungen
Autor*in von Sonny Boy und Sonny Boy.

Lebenslauf

Der Schauspieler und Regisseur Al Pacino ist eine herausragende und beständige Gestalt in der amerikanischen Theater- und Filmwelt. Er wuchs in der South Bronx von New York City auf, besuchte die School of Performing Art und studierte Schauspiel am Herbert Berghof Studio mit Charles Laughton und am Actors Studio mit seinem Mentor Lee Strasberg.  Er wurde neun Mal für den Academy Award nominiert, unter anderem für Filme wie Der Pate, Hundstage, Serpico, Der Pate Teil II und The Irishman, und gewann 1992 den Oscar in der Kategorie »Bester Hauptdarsteller« für Der Duft der Frauen. Er war neunzehn Mal für den Golden Globe Award nominiert, gewann die Auszeichnung vier Mal, war für drei Tonys nominiert und erhielt diesen Preis zwei Mal. Pacino wurde mit dem Kennedy Center Honor, dem American Film Institute Life Achievement Award, dem National Merit of Arts von Präsident Obama und dem Golden Globe Cecil B. DeMille Award for Lifetime Achievement in Motion Pictures ausgezeichnet.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Al Pacino

Cover des Buches Sonny Boy (ISBN: 9783492322690)

Sonny Boy

(7)
Erscheint am 31.07.2026
Cover des Buches Sonny Boy (ISBN: 9783844940985)

Sonny Boy

(0)
Erschienen am 15.10.2024

Neue Rezensionen zu Al Pacino

Cover des Buches Sonny Boy (ISBN: 9783492322690)
raschke64s avatar

Rezension zu "Sonny Boy" von Al Pacino

raschke64
Interessant

Die Lebensgeschichte des Schauspielers und Menschen Al Pacino ist interessant. Ich habe nur wenige seiner Filme gesehen. Als er auf dem Höhepunkt seiner Karriere war, war ich einfach zu jung, als dass mich diese Filme interessiert hätten. Trotzdem war für mich das Lesen des Buches nicht langweilig.

 

Pacino ist ein sehr spezieller Mensch und Schauspieler und wie er sein Leben beschreibt, hebt ihn schon von anderen ab. Er hat einiges erlebt, kommt als einfachen Verhältnissen und hat diese auch nie wirklich vergessen, auch wenn er als berühmter und auch reicher Schauspieler auch andere Sachen kennengelernt hat. Er erzählt sehr offen von seinem Alkohol- und Drogenproblem oder auch von seinem finanziellen Ruin. Er reflektiert seine Filme und genau das machte das Buch zu etwas Besonderem.

 

Allerdings hätte ich mir eindeutig mehr privates gewünscht. Damit meine ich jetzt keinen Blick in das Schlafzimmer oder ähnliches, er erwähnt seine Kinder manchmal in einem Nebensatz und anhand des Buches wusste man nie, wer ist gerade die Mutter zu den Kindern oder wie alt ist Pacino dann wirklich. Er hat lange Zeit versucht, nur Schauspieler zu sein und den weiteren in dem Zusammenhang stehenden Aufgaben zu entgehen. Das ist ihm nicht immer gelungen. In dem Buch hat er es relativ konsequent durchgezogen. Aber damit hat er dem Leser eine Seite von ihm doch in großen Teilen vorenthalten. Das bedauere ich.

 

Trotzdem spreche ich für das Buch eine Leseempfehlung aus.

Cover des Buches Sonny Boy (ISBN: 9783492073103)
Soerens avatar

Rezension zu "Sonny Boy" von Al Pacino

Soeren
Der “verrückte Spießer” blickt zurück

Al Pacino zählt zu den berühmtesten Schauspielern der Welt. Mit über achtzig Jahren schaut er zurück auf sein bewegtes Leben und lässt uns daran teilhaben. Er erzählt von seiner Jugend in der Bronx, wie ihn seine Leidenschaft für Literatur und Theater stets vorangetrieben haben – selbst in Zeiten, als er auf der Bühne kaum Geld verdiente. Später schildert er, wie die ersten Filmangebote kommen, wie er beim ersten „Der Pate“ -Teil beinahe gefeuert wurde und dass er zunächst gar keine Lust auf die Fortsetzung hatte. Interessant ist auch, wie gerührt er war, als er für „Scarface“ einen selbstgemachten Oscar vom Publikum erhielt. Pacino weiß, dass er kein ganz einfacher Charakterdarsteller ist, sondern einer, der mit viel Herzblut bei der Sache ist und ganz in seiner Rolle aufgeht. In seinen Memoiren berichtet er auch von seinen Sorgen, den Problemen mit Alkohol und im letzten Teil von „Sonny Boy“ macht er sich schließlich Gedanken über seine eigene Sterblichkeit. Ihn bei all diesen Schilderungen zu begleiten, ist zwar nicht direkt spannend, weiß aber mitzureißen und dürfte – obwohl es sich um eine übliche Künstlerautobiografie handelt – jedem zusagen, der sich für das Schauspielgeschäft und/oder das Leben des berühmten Akteurs interessiert.

Übrigens gibt es auch eine ungekürzte Hörbuchfassung, die eine Dauer von elfeinhalb Stunden hat und sehr stimmig von Erich Räuker gelesen wird.

Cover des Buches Sonny Boy (ISBN: 9783492073103)
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Rezension zu "Sonny Boy" von Al Pacino

aus-erlesen
Was für ein Leben!

Seit über einem halben Jahrhundert rätselt die Filmwelt wer, wenn nicht dieser eine Al Pacino könnte diese Rolle sonst noch formatfüllend spielen. Und seitdem lautet die Antwort: Niemand!

Kaum vorzustellen, dass dieser Leinwandgigant einmal die Hosen voll hatte und daran zweifelte, dass der eingeschlagene Weg Schauspieler zu werden eine Sackgasse sei. Marlon Brando, James Dean und Montgomery Clift – deren Talent konnte er einordnen. Aber als Dustin Hofmann in „Die Reifeprüfung“ ins Kino kam, war der junge Al Pacino eingeschüchtert. Zu diesem Zeitpunkt ist die Revolution in Hollywood im vollen Gange. Der Umbruch ist state of the art. Und Al Pacino aus der South Bronx, den seine Mutter von im Alter von drei Jahren mit ins Kino nahm, quält sich durch den Schauspielunterricht. Sein Lehrer ist schockiert wegen seiner Darstellungen im Unterricht. Kommilitonen sind begeistert. Wem soll er mehr Beachtung schenken?

Die Geschichte lehrt den Zuschauer, Regisseure und Produzenten, dass das Gelernte nur einen Teil des Schauspielers ausmacht. Als Schauspieler muss man selbst seinen Weg finden. Und sich finden lassen. Wer die Probeaufnahmen zu „Der Pate“ mit Diane Keaton gesehen hat, ist verblüfft. Dieses Milchgesicht soll einmal der rigoroseste Gangster der Filmgeschichte werden? Ja! Und niemand sonst hätte es so darstellen können.

Kurze Zeit später ist dieses Milchgesicht ein desillusionierter Cop mit Rauschebart, der der Korruption in den eigenen Reihen bedingungslos den Kampf ansagt. Dann ist er ein Bankräuber, der seinem Freund mit der erhofften Beute eine Geschlechtsumwandlung bezahlen will. Alles von nur einem Menschen verkörpert. Und wiederum die niederschmetternde Erkenntnis: Das kann nur einer spielen – Al Pacino!

Den Namen Sonny Boy bekam der kleine Al von seiner Mutter. Angelehnt an einen Schlager der Zeit. „Sonny Boy“ ist (s)eine Reminiszenz an (s)ein Leben, dass mit stotterndem Motor begann, doch mit Rasanz eine Fortsetzung fand, die niemand erahnen konnte. Er setzte sich gegen scheinbar unbesiegbare Heroen der Leinwand durch, stieg binnen weniger Jahre zu einem gottgleichen Titanen auf und verschwand immer wieder mal gern in der Versenkung, um seine eigenen Projekte in die Tat umzusetzen.

Ohne großartig Schlaglichter zu setzen blickt in diesem Buch ein Mann auf sein Leben zurück, dass einzigartig ist. Ruhig und besonnen, mit der Milde und der Weisheit des Alters, reist Al Pacino mit dem Leser durch mehr als ein halbes Jahrhundert Lebens- und Filmgeschichte. Anekdotenreich und mit dem Willen alles zu erzählen. Für Fans das lang ersehnte Glück, für Biographieleser eine Offenbarung.

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