Alafair Burke

 3,9 Sterne bei 260 Bewertungen
Autorin von The Wife, Die perfekte Schwester und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Aus einer Bestsellerfamilie: Alafair S. Burke ist 1969 in Fort Lauderdale, Florida geboren. Sie ist die Tochter des bekannten amerikanischen Krimiautors und Literaturprofessors James Lee Burke. Ihre eigene Faszination für das Verbrechen geht zurück auf einen Serienkiller, der als BTK bekannt war, und in den 70er Jahren in Wichita aktiv war, wo Burke aufwuchs. Alafair Burke schloss einen Bachelor of Arts in Psychologie ab, besuchte im Anschluss die Standford Law School und arbeitete einige Zeit im juristischen Bereich. Heute unterrichtet sie selbst Jura an der Hofstra University School of Law in New York, wo sie auch lebt. Daneben ist sie als Schriftstellerin sehr erfolgreich, beispielsweise war ihr Buch „The Ex“ für einen Edgar Award nominiert. Ihre Bücher wurden in über ein Dutzend Sprachen übersetzt.

Alle Bücher von Alafair Burke

Cover des Buches The Wife (ISBN: 9783746635217)

The Wife

 (35)
Erschienen am 15.02.2019
Cover des Buches So still in meinen Armen (ISBN: 9783453421875)

So still in meinen Armen

 (37)
Erschienen am 13.08.2017
Cover des Buches Und niemand soll dich finden (ISBN: 9783453439290)

Und niemand soll dich finden

 (31)
Erschienen am 09.09.2018
Cover des Buches Schlafe für immer (ISBN: 9783453439733)

Schlafe für immer

 (26)
Erschienen am 11.08.2019
Cover des Buches Denn du gehörst mir (ISBN: 9783453441354)

Denn du gehörst mir

 (22)
Erschienen am 11.07.2021
Cover des Buches Die perfekte Schwester (ISBN: 9783746636757)

Die perfekte Schwester

 (17)
Erschienen am 10.03.2020
Cover des Buches Mit deinem letzten Atemzug (ISBN: 9783453440012)

Mit deinem letzten Atemzug

 (17)
Erschienen am 09.08.2020
Cover des Buches Gebrochen ist dein Herz (ISBN: 9783453427440)

Gebrochen ist dein Herz

 (13)
Erschienen am 10.05.2023

Videos

Neue Rezensionen zu Alafair Burke

Cover des Buches So dunkel die Nacht (ISBN: 9783453274228)
mimitati_555s avatar

Rezension zu "So dunkel die Nacht" von Mary Higgins Clark

Spannend und wendungsreich
mimitati_555vor 7 Monaten

Melissa Eldredge und ihr Bruder Mike haben in ihrer Kindheit ein traumatisches Erlebnis gehabt; entführt und missbraucht sind beide nur knapp mit dem Leben davongekommen. Als kurz nach Melissas Hochzeit mit Charlie Miller dessen kleine Tochter Riley spurlos verschwindet, ist das Entsetzen groß, denn es häufen sich die Parallelen. Als die Polizei sich dann augenscheinlich auf die falsche Person als Täter eingeschossen hat, müssen Melissa und ihre Familie sich ihrer Vergangenheit stellen.

Das Schicksal der Familie Eldredge hat Mary Higgins Clark (1927-2020) bereits vor Jahrzehnten (ET der Originalausgabe ist das Jahr 1975!) in ihrem Buch mit dem Titel Wintersturm beschrieben; da im vorliegenden Buch der Fall zur Sprache kommt inklusive der dazugehörigen Lösung, sollte klar sein, dass dies nicht ohne Spoiler ablaufen kann. Die Ereignisse von damals werden hier so ausführlich behandelt, dass es nicht nötig ist, das erwähnte Buch zu lesen, um die vorliegende Geschichte zu verstehen. Wer es trotzdem möchte, sollte dies aber unbedingt vorher tun.

Vorab möchte ich anmerken, dass die Autorin Mary Higgins Clark bereits vor dem vorliegenden Buch verstorben ist und selbst nicht mehr daran beteiligt war. Die Zusammenarbeit war allerdings in den Jahren davor so erfolgreich, dass Alafair Burke weiterhin unter beider Namen schreibt und dies tut sie, wie ich anführen möchte, großartig.

Wie immer gibt es im Buch verschiedene Sichtweisen, auch von Personen, die auf den ersten Blick nichts mit dem Geschehen zu tun haben. Dies hört sich verwirrend an, ist es aber nicht, denn es steigert im Gegenteil die Spannung. Nach einer kurzen Einführung, springt die Geschichte immer ein wenig vor, bis wir zu dem im Klappentext erwähnten Ereignis kommen, als Melissas Stieftochter verschwindet. Warum im Klappentext und auch im Innenteil steht, dass dies vor der Hochzeit geschieht, kann ich nicht nachvollziehen, denn geheiratet wurde definitiv davor.

Die Spannung baute sich immer mehr auf, Dinge kamen ans Licht, die der Story eine andere, eine verstörende Wendung gaben. Als weitere Erkenntnisse gewonnen wurden, konnte ich es kaum glauben, denn plötzlich ergab sich ein Szenario, das meine Vermutungen (und ich hatte einige) nicht nur nicht bestätigte, sondern weiteren Verdächtigungen Nahrung gab. Als ich sicher war, zu wissen, wie es ausgehen wird, überraschte mich die Auflösung erneut. Ich mochte es sehr, wie ich in die Irre geführt wurde, denn langweilig wurde es so natürlich nicht. Volle Punktzahl gibt es dafür von mir und eine Leseempfehlung.

Cover des Buches So dunkel die Nacht (ISBN: 9783453274228)
schmoekerstundes avatar

Rezension zu "So dunkel die Nacht" von Mary Higgins Clark

Spannungsgeladen
schmoekerstundevor 7 Monaten

Die Autorin hat einen mitreissenden Thriller in einer Mischung aus Familiendrama und Krimi geschrieben. Die Geschichte fesselt durch unerwartete Wendungen und überraschende Enthüllungen. Auch die durchweg beklemmende Atmosphäre sorgt für Spannung und macht neugierig auf den weiteren Verlauf, da Parallelen zu Melissas eigener Kindheit unübersehbar sind. Das Buch hält den Leser bis zur letzten Seite in Atem und ist eine klare Leseempfehlung von mir.
Danke an das Bloggerportal für die Bereitstellung des Buches.

Cover des Buches So dunkel die Nacht (ISBN: 9783453274228)
M

Rezension zu "So dunkel die Nacht" von Mary Higgins Clark

Wenn der eigene Alptraum wieder ins Leben tritt
M.Lehmann-Papevor einem Jahr

Wenn der eigene Alptraum wieder ins Leben tritt

 

„Lächelnd tippte sie ihre Antwort, so wie sie immer lächelte, wenn sie an ihre Zukunft mit ihm dachte“.

 

Und Melissa kann sich keine Trübung ihres Glücks vorstellen. Gerade ist sie mit Charlie dabei, die Hochzeit zu planen und dazu gehört natürlich Riley, Charlies Tochter, ihre zukünftige Steiftochter. Herzlich sind alle miteinander verbunden. Noch.

Denn das zukünftige Glück wir brutal einer Zerreißprobe zugeführt.

 

Genauso, wie sie selbst als Kind, verschwindet Riley spurlos. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, das Kind wieder aufzufinden. Ein Wettlauf, der die häufigen Albträume Melissas wieder Realität werden lässt.

 

Sie selbst ist entführt worden. Als Kind. Und je mehr davon ans Licht kommt bei den Ermittlungen, desto mehr wird sie selbst unter Verdacht gerückt.

Wobei es auch nicht sonderlich hilfreich, gerade zu Anfang, ist, dass viele Personen um Melissa und Charlie herum sich bewegen und ebenso viele Personen verdächtigt werden könnten. Oder kommt dem Geschehen aus ihrer eigenen Kindheit auch in der aktuellen Situation eine Bedeutung noch zu, die sich Melissa nur noch nicht erschließt?

 

Leser und Leserinnen sind vom Beginn des Geschehens an bis zum Finale des Werkes emotional mit hineingenommen. Der klare Stil von Higgins Clark und die stetige Entfaltung der Geschichte mit immer wieder neuen Wendungen führt den Leser dabei aus dem spontanen Mitfühlen mit Charlie und Melissa in die dunklen Abgründe von Verdacht und Misstrauen. Nicht nur gegen diese beiden Protagonisten, sondern gegen so manchen und manche, die zunächst überaus sympathisch schienen, durchaus aber auch ihre dunklen Tiefen in sich tragen. Zumindest scheint bei nicht wenigen Personen im Buch nicht immer alles so, wie es oberflächlich der erste Eindrucke vermitteln könnte.

 

Auch wenn es eine Weile dauert, in des „Personal“ des Thrillers eine gewisse Ordnung und Orientierung zu bringen, der rote Faden der Spannung bis hin zur überraschenden Wendung und Lösung des Geschehens am Ende des Werkes unterhält durchgehend, bietet ein gutes Tempo und bleibt lange Zeit mit Rätseln derart versehen, dass sich einfach keine klaren und eindeutigen „Schuldigen“ festmachen lassen.

 

„er hatte sie in eine unheimliche Mietwohnung gebracht, ganz oben, in einem düsteren, alten Herrenhaus…..das direkt an der Küste gelegen war“.

Das eigene Erleben als kleines Kind taucht immer realer wieder vor Melissas Augen auf, sie kann sich kaum entziehen und bang hallt in ihr nun auch in der Gegenwart die Frage ihres damaligen Entführers nach:


 „Weißt du, wie das ist, wenn man tot ist“?

 

Auch wenn Higgins Clark sprachlich nicht sonderlich komplex formuliert, sondern in sprachlich eher einfacher Weise ihre Geschichte vorantreibt, die Protagonisten sind fassbar und differenziert gezeichnet und der rote Faden sorgt für genügend Spannung, um bis zum Ende gerne „dran zu bleiben“.

 

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