Alafair Burke Online wartet der Tod

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Inhaltsangabe zu „Online wartet der Tod“ von Alafair Burke

Online suchten sie die Liebe – und fanden den Tod.Zwei junge Frauen werden auf den Straßen New Yorks ermordet, im Abstand von auf den Tag genau einem Jahr. Der Mörder hat eine Spur hinterlassen, die beide Opfer mit einer Online-Partnerbörse in Verbindung bringt. Will er die Polizei provozieren? Oder irreführen? Die junge Polizistin Ellie Hatcher, die erst seit Kurzem in New York lebt und noch keinerlei Erfahrung mit Mordfällen hat, soll ermitteln. Denn sie passt genau ins Opferprofil des Täters.

Aktuelles Thema spannend erzählt

— rugi49

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    Online wartet der Tod

    rugi49

    17. June 2015 um 12:44

    Spannend erzählte Geschichte über ein aktuelles Thema: Online-Partnerbörse. Der Autorin gelingt es, auch Leser ohne vertiefte Computer- und Internetkenntnisse mit den Risiken des Internet-Zahlungsverkehrs und der online-Partnersuche vertraut zu machen. Auch wenn die Erläuterungen oftmals zu sehr ins Detail ausschweifen, bleibt die Spannung bis zu Schluss erhalten. Die junge Polizistin Ellie Hartcher hat das Potential zur Kultfigur.

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    Online wartet der Tod

    Stefan83

    07. July 2013 um 20:00

    Alafair Burke – mit Sicherheit kein Name, der wie Donnerhall durch die Buchhandlungen in deutschsprachigen Landen schallt. Wie auch, ist doch mit „Online wartet der Tod“ (engl. „Death Connection“) erstmals ein Buch dieser in Wichita, Kansas aufgewachsenen Schriftstellerin übersetzt worden. Der ein oder andere Krimikenner wird ob des Namens dennoch hellhörig werden. War da nicht mal etwas mit einer Alafair als Protagonistin? Wer sich, wie ich selbst, zu den Anhängern des großen Krimi-Autors James Lee Burke zählt, weiß, dass es sich bei dieser „Newcomerin“ um niemand geringeren als seine eigene Tochter handelt. Bereits in der seit Ende der 80er Jahre laufenden Reihe um den Südstaaten-Cop Dave Robicheaux hatte sie als gleichnamige Ziehtochter des Ermittlers schon ungewollt von sich Reden gemacht. Nun tritt sie, zumindest was das Genre angeht, selbst in die Fußstapfen ihres Vaters. Ein Grund, nein, streng genommen, sogar DER Grund, warum „Online wartet der Tod“ in meinem Regal landete, hätten mich doch Titel und auch Inhaltsangabe sonst nur wenig reizen können. Auch mein Bauchgefühl sprach deutlich von einem Titel, „den ich nicht unbedingt haben muss“. Um es kurz zu machen: Ab sofort werde ich darauf wieder hören, denn bei aller Objektivität – die Fußstapfen sind diesmal erheblich zu groß. Im Mittelpunkt der Geschichte steht die gerade zum Detective beförderte Polizistin Ellie Hatcher, welche, sonst im Dezernat für Betrug und Diebstahl tätig, nun von der Mordkommission des NYPD angefordert wird, um einen vermeintlichen Serienmörder dingfest zu machen. Seine Jagdgründe: die Internet-Kontaktbörse „FirstDate.com“. Das glaubt zumindest der leitende Ermittler Flann McIllroy, der, trotz des Abstands von einem Jahr, zwischen zwei seiner Mordfälle die Verbindung in FirstDate sieht. McIllroy, aufgrund seiner Beliebtheit bei den Medien in Kreisen des NYPD eher ein gemiedener Außenseiter, glaubt in der attraktiven Ellie, welche zudem selbst aufgrund der mysteriösen Umstände beim Tod ihres Vaters in den Medien keine Unbekannte ist, den perfekten Lockvogel gefunden zu haben, um den Täter eine Falle zu stellen. Doch er hat sowohl Ellie als auch den Täter unterschätzt. Forsch übernimmt die junge Detective die Nachforschungen … und sieht sich bald mit einem Gegenüber konfrontiert, der jeden ihrer Schritte vorherzusehen scheint. Wo liegt das Motiv für die Morde? Wie ist FirstDate involviert? Die Suche nach den Antworten auf diese Fragen bringt nicht nur Ellie selbst in größte Gefahr … Zugegeben: Was auf den ersten Blick wie der typische Mainstream-Aufguss des x-mal durchgekauten Serienmörder-Themas erscheint, entpuppt sich doch (gottseidank) recht bald als weit komplexerer Polizeiroman, der uns mit soziopathischen Super-Bösewichten verschont und Ellies Ermittlungen stattdessen als schweißtreibende Arbeit darstellt. Und nicht nur in dieser Hinsicht kommt Alafair Burke ganz nach ihrem Vater. Auch ihre Heldin trägt gleich ein paar autobiographische Züge in sich. Angefangen beim Geburtsort Wichita bis hin zum Themenfeld Online-Kontaktbörse, wo Burke ihren späteren Ehemann kennenlernte. Hier enden aber dann auch die Parallelen zu James Lee Burke, der stilistisch einfach in einer ganz anderen Liga spielt. Das fängt bereits mit dem Schauplatz des Geschehens an. Während man beim Vater die von Spanischen Moos bewachsenen Bäume vor sich zu sehen, die feucht-warme Hitze der Bayous auf der Haut zu spüren glaubt, hinterlässt das New York seiner Tochter keinerlei bleibenden Eindruck. Im Gegenteil: Die Story hätte genauso gut in Chicago oder L.A. angesiedelt sein können. Vom Showdown einmal abgesehen fehlt es hier leider gänzlich an Atmosphäre, krankt der Handlungsort an der Austauschbarkeit und dem Mangel an Flair. Dabei kann man Alafair Burke nicht einmal handwerkliche Mängel vorwerfen. Ihre Schreibe liest sich flüssig, temporeich. Die leicht lakonische Ader und der trockene Humor zünden an den vorgesehenen Stellen. Und Ellie Hatcher ist weit von einer (mittlerweile) nervigen Alleskönnerin wie Amelia Sachs entfernt … und doch, irgendetwas, die gewisse Würze, dieser eigenständige Stil, die „intensive Ausstrahlung“ (von Krimi-Couch-Kollege Jürgen Priester hervorgehoben) – sie fehlen mir hier. „Online wartet der Tod“ macht viel richtig, hebt sich aber auch nirgendwo von der Konkurrenz ab. Einen triftigen Grund das Buch unbedingt lesen zu müssen sucht man vergebens. Stattdessen spult Alafair Burke ihren gefälligen, in sich stimmigen Plot routiniert herunter ohne große Glanzpunkte zu setzen, was aber wohl dem Fast-Food-Krimi-Junkie weder auffallen noch groß stören wird. Denjenigen Lesern, die sowohl Vater wie Tochter gelesen haben, wird der qualitative Unterschied allerdings nicht entgehen. Und das gerade Ersterer seit dem Jahr 2002 vom deutschen Verlagsweisen bezüglich weiterer Übersetzungen gänzlich ignoriert wird, stößt angesichts der vorliegenden Lektüre (und dem Cameo-Auftritt von Dave Robicheaux in „Online wartet der Tod“) dann besonders bitter auf. So bleibt am Ende ein netter, kurzweiliger Krimi für das Wartezimmer, die Bushaltestelle oder die nächste Zugfahrt. Statt einem „vielversprechenden“ (O-Ton Jürgen Priester) ersten Auftritt bleibt insgesamt leider nur ein Buch, von dem ich mir zu viel versprochen habe. Daher meine Bitte: Lieber Dtv-Verlag, danke für diese Vorspeise. Aber jetzt serviert uns endlich das Hauptgericht und übersetzt James Lee!

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  • Rezension zu "Online wartet der Tod" von Alafair Burke

    Online wartet der Tod

    Phil Decker

    07. November 2011 um 10:23

    Naja, Buch ist schon ein paar Jahre alt. Ist ihr Erstling und ich hatte es nur gekauft, weil ich die Bücher ihres Vaters sehr gerne gelesen habe. Ihr nächstes Buch schaue ich mir vorher genauer an.

  • Rezension zu "Online wartet der Tod" von Alafair Burke

    Online wartet der Tod

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. September 2011 um 10:47

    Klappentext: Zwei junge Frauen werden auf den Straßen New Yorks ermordet, im Abstand von auf den Tag genau einem Jahr. Der Mörder hat eine Spur hinterlassen, die beide Opfer mit einer Online-Partnerbörse in Verbindung bringt. Will er die Polizei provozieren? Oder irreführen? Die junge Polizistin Ellie Hatcher, die erst seit Kurzem in New York lebt und noch keinerlei Erfahrung mit Mordfällen hat, soll ermitteln. Denn sie passt genau ins Opferprofil… Meine Meinung: Wie der Titel schon vermuten lässt, handelt es sich hier um einen Krimi, dessen Fokus sich auf das Internet und seine Gefahren richtet. Mit diesem Auftakt startet die Autorin den ersten Band einer Krimireihe mit der Protagonistin Ellie Hatcher. Alafair Burkes Kriminalroman, der bereits als Krimi des Monats ausgezeichnet wurde, handelt von einem Serientäter, der sich seine Opfer im Internet über eine Flirtbörse aussucht und diese dann tötet. Um diesen Serientäter zu stellen, wird Ellie Hatcher in die Mordkommission gerufen. Sie soll helfen den Täter zu finden und zu stellen und vor allem hervorzulocken. Die Figuren sind in diesem Krimi richtig gut dargestellt. Ellie Hatcher wurde mir sehr schnell sympathisch. Sie ist tough, hat ihr Leben im Griff trägt aber auch einige schmerzvolle Erinnerungen mit sich herum. Natürlich wird also hier ihre Vergangenheit mit eingebracht allerdings so, das es die Handlung noch obendrauf untermauert und gefestigt wird. Auch die anderen Figuren in ihrem unmittelbaren Umfeld waren mir sehr sympathisch und ich fand recht schnell in die Handlung hinein. Aufgebaut ist der Krimi in vier Teilen mit mehreren Kapiteln. Er ist nicht immer durchgehend spannend, bleibt aber durch die ganzen Nebenhandlungen die mitspielen, durchweg interessant, sodass ich ihn nur selten etwas langwierig fand. Die meiste Zeit liest man aus der Sicht von Ellie Hatcher, wobei man hier sehr gezielt die Ermittlungen mitbekommt. Man merkt schnell, wie wichtig ihr New York ist und wer ihr am Herzen liegt. Zwischendurch liest der Leser dann auch vom Täter selbst. Es gibt Einblicke und Anspielungen auf sein Motiv und immer wieder spielt Alafair Burke mit dem Leser, wer denn nun der Täter sein könnte. Ich habe so oft mitgeraten, war mir sicher zu wissen, wer und warum diese Morde ausübt, um dann wieder ratlos meine Theorien zu verwerfen. Ich finde genau das ist es, was diesen Krimi ausmacht. Natürlich wird dem Leser hier auch bewusst, welche Gefahren im Internet lauern können. Wie gläsern man sein kann dank Google, und dass selbst die größte Vorsicht manchmal nicht ausreicht um sich zu schützen. Der Schreibstil ist recht fließend und leicht zu lesen. Trotz der modernen Technik, die zeitweise bei den Ermittlungen verwendet wird, ist er gut verständlich und hat nur wenig Fremdwörter. So lassen sich die 458 Seiten sehr schnell lesen, was nicht zuletzt auch an der interessanten Handlung liegt. Das Cover aber vor allem der Titel finde ich hier sehr passend gewählt. Auch der Klappentext ist aussagekräftig und verrät genug von der Handlung. Fazit: Mit diesem Kriminalroman ist Alafair Burke ein sehr guter Auftakt zu einer neuen Kriminalreihe mit einer sehr sympathischen Ermittlerin, gelungen. „Online wartet der Tod“ ist ein toller Kriminalroman, der von der Gefahr im Internet, Habgier und Korruption handelt. Spannend aufgebaut mit solidem Hintergrund erwartet den Leser ein guter Krimina der Lust auf weitere Bände mit der sympathischen Protagonistin macht. Alaifair Burke lebt in New York City und ist Dozentin für Strafrecht. (Quelle: dtv, Online wartet der Tod) © Michaela Gutowsky

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  • Rezension zu "Online wartet der Tod" von Alafair Burke

    Online wartet der Tod

    Karr

    07. September 2011 um 16:02

    Wunderbar lebendig und spannend. Ellie Hartcher hat das Zeug zur Kultfigur: sympathisch, zupackend, einfach klasse. Detective Ellie Hatcher hat beim Police Department New York eine ungeheuer schnelle Karriere gemacht - aus einem kleinen Außenrevier ist sie jetzt gleich zur Mordkommission berufen worden, und zwar nicht von irgendwem, sondern von Flann McIlroy, dem Star der New Yorker Mordermittler. Der will sie beim Fall des FirstDate-Killers dabei haben. Zwei junge Frauen sind im Abstand von genau einem Jahr ermordet worden - und beide waren Mitglieder bei einem Online-Flirting/Partnerportal: FirstDate. Dass die Morde an ihnen etwa smit dieser Mitgliedschaft zu tun haben müssen, geht aus einigen Spuren hervor, die der Täter offenbar absichtlich gelegt hat. Jetzt wäre es das einfachste, die Kontaktdaten der beiden Opfer in der Datenbank von FirstDate abzugleichen, umso einem möglichen Täter auf die Spur zu kommen. Doch da weigert sich der Betreiber von FirstDate strikt, die Daten ohne richterlichen Beschluss herauszugeben. Doch ehe der eintrifft, greift Ellie Hatcher zur Selbsthilfe und meldet sich selbst bei FirstDate als Partnersuchende an. Was sich bis hierher ein wenig wie der Plot des Film "Sea of Love" liest (Al Pacino spielt einen Cop, der einen Killer sucht, der auf Partnerschaftsanzeigen antwortet) entwickelt sich dann doch ganz anders. Zuerst einmal entdeckt Ellie Hatcher, dass sie genau dem Profil der Opfer entspricht - und ganz offenbar von Flann McIlroy einzig und allein deshalb in die Mordkommisison berufen wurde: als Lockvogel. "Online wartete der Tod" drängt einem als Leser das Thema Online-Verbrechen nicht auf, aber der Roman behandelt es vielschichtig und eingehend. Doch vor allem ist es ein guter Polizeiroman mit einer sehr sehr sympathischen Heldin. Zugleich auch Auftakt zu einer Serie, von der in den USA bereits zwei weitere Bände vorliegen. Wunderbar lebendig und spannend. Ellie Hatcher hat das Zeug zur Kultfigur: sympathisch, zupackend, einfach klasse.

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