Alain Claude Sulzer

 4.1 Sterne bei 63 Bewertungen
Autor von Zur falschen Zeit, Ein perfekter Kellner und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Basel

 (1)
Neu erschienen am 20.09.2018 als Buch bei Schwabe Verlag.

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Zur falschen Zeit

Zur falschen Zeit

 (25)
Erschienen am 14.05.2012
Ein perfekter Kellner

Ein perfekter Kellner

 (15)
Erschienen am 30.01.2006
Aus den Fugen: Roman

Aus den Fugen: Roman

 (4)
Erschienen am 16.08.2012
Ein perfekter Kellner: Roman

Ein perfekter Kellner: Roman

 (3)
Erschienen am 15.01.2017
Aus den Fugen

Aus den Fugen

 (3)
Erschienen am 15.05.2014
Die Jugend ist ein fremdes Land

Die Jugend ist ein fremdes Land

 (3)
Erschienen am 07.09.2017
Zur falschen Zeit: Roman

Zur falschen Zeit: Roman

 (2)
Erschienen am 21.07.2010
Postskriptum

Postskriptum

 (1)
Erschienen am 11.05.2017

Neue Rezensionen zu Alain Claude Sulzer

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Barbara62s avatar

Rezension zu "Postskriptum" von Alain Claude Sulzer

Ein Künstlerleben mit Höhen und Tiefen
Barbara62vor 7 Monaten

Eingerahmt wird der Künstlerroman „Postskriptum“ des Schweizers Alain Claude Sulzer von zwei Kindheitserlebnissen des 1888 in Lemberg geborenen Protagonisten Lionel Kupfer. Im Prolog wird das Ertrinken seines Bruders geschildert, das er als Sechsjähriger miterlebt, im Postskriptum geht es um die Lektüre von Goethes Ballade vom Erlkönig, mit der er zwölfjährig sein Schauspieltalent entdeckt. Dazwischen erzählt Alain Claude Sulzer ein deutsches Schauspielerleben zwischen Januar 1933, als der gefeierte Star Lionel Kupfer im berühmten Hotel Waldhaus in Sils Maria zu Gast ist, und 1963, als die durch Krieg und Exil schmerzlich unterbrochene Karriere in den USA wieder in Gang gekommen ist. 

Kupfers Aufenthalt im Waldhaus wird für den jungen Silser Postbeamten Walter Staufer zum unvergesslichen Erlebnis. Als glühender Verehrer des gefeierten Schauspielers schmuggelt er sich ins Hotel, wird ihm durch einen Zufall vorgestellt und verbringt schließlich einige intime Tage mit ihm. Die Affäre endet, als Kupfers jugendlicher Liebhaber Eduard zu Besuch kommt und ihm die Nachricht vom Ende seiner Karriere als jüdischer Schauspieler in Nazideutschland überbringt.

Die Geschichte von Eduard, einem Kunstbeschaffer der Nazis in Wien, der ein doppeltes Spiel spielt und dafür mit dem Leben bezahlt, fand ich besonders interessant. Auch das Schicksal des homosexuellen Walter und seiner unverheirateten Mutter in den Kriegs- und Nachkriegsjahren in der konservativen Schweiz ist sehr gut erzählt. Atmosphärisch haben mir die Kapitel im Waldhaus am besten gefallen, außerdem ist die Kulisse von real existierenden Zeitgenossen Kupfers aus der Filmbranche und anderen Bereichen des künstlerischen Lebens sehr gut gemacht. Der Protagonist Kupfer ist für mich dagegen unnahbar geblieben. Trotz des großen Unrechts, das ihm widerfährt, konnte ich nicht das nötige Mitgefühl für ihn aufbringen, da er mir anfangs zu arrogant, später zu selbstmitleidig erschien. Auch Eduard und Walter waren mir nicht besonders sympathisch, sodass ich nur mit Walters einfacher Mutter Theres wirklich mitgelitten habe.

Achim Buch, den ich bisher als Sprecher nicht kannte, liest den ungekürzten Roman auf sechs CDs in knapp siebeneinhalb Stunden sehr ruhig und angenehm. Auch wenn ich bei dieser kunstvoll erzählten Geschichte gerne zugehört habe, hatte ich doch immer noch auf irgendeine Art von Überraschung am Ende gewartet, die allerdings ausblieb.

http://xn--mit-bchern-um-die-welt-wlc.de/alain-claude-sulzer-postskriptum/

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Nespavanjes avatar

Rezension zu "Die Jugend ist ein fremdes Land" von Alain Claude Sulzer

Eine etwas andere Biografie
Nespavanjevor 9 Monaten

In - Die Jugend ist ein fremdes Land - erzählt in gewöhnter Manier, also ruhig und unaufgeregt, Alain Claude Sulzer aus seiner Jugend in der Schweiz. Es ist es keine richtige Biografie, er bleibt seltsamerweise sehr distanziert, und fast möchte man meinen, dass dieses fragmentarisches Erinnern, diese lückenhafte Erzählung, nicht nur dazu dient seine Privatsphäre und die seiner Familie zu schützen, sondern eben eine ganz eigener Stil ist. Zwischen den Zeilen liest der geneigte Leser mehr heraus und das vermeintlich ordinäre, durchschnittliche Leben der Kindheit bietet, mehr als es im ersten Moment scheint. Manche Dinge bleiben dennoch absichtlich unerzählt, in etwa wird sehr spärlich von seinen Brüdern erzählt und auch Sulzers Homosexualität steht nicht im Vordergrund sondern wird nur gestreift. Wer bisher noch nichts von Alain Claude Sulzer gelesen hat, dem kann ich - Ein perfekter Kellner - und - Aus den Fugen - sehr empfehlen.

Kommentare: 1
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UteSeiberths avatar

Rezension zu "Aus den Fugen" von Alain Claude Sulzer

Ein Starpianist in der Berliner Philharmonie
UteSeiberthvor 2 Jahren

Es geht hier um den fiktiven Starpianisten Marek Olsberg,der in der Berliner Philharmonie auftritt und begeistert gefeiert wird. Dieser Roman wird aus den verschiedenen Perspektiven erzählt,mal von Freunden und Bekannten, mal von seinem Agenten.Es sind viele kurze Impressionen,die sich recht gut lesen.Am letzten Abend kommt es aber zu einem Eklat,denn M ark Olsberg steht kurz vor dem Ende des Konzertes auf und sagt "das war's dann" und geht und kommt nicht wieder. Das einzige was mich etwas gestört hat sind die Art und Weise,wie Sulzer immer wieder Fakten und Erlebnisse doppelt anführt und leicht abgewandelt wiederholt.
Das passierte mir leider zu oft!

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Alain Claude Sulzer wurde am 17. Februar 1953 in Basel (Schweiz) geboren.

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