Alain Ducasse

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Autor von Der Ducasse, Ducasse Desserts und weiteren Büchern.

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Alain DucasseDer Ducasse
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Der Ducasse
Der Ducasse
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Erschienen am 27.08.2007
Alain DucasseGrand Livre de Cuisine / Desserts und Patisserie
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Grand Livre de Cuisine / Desserts und Patisserie
Alain DucasseDucasse Desserts
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Ducasse Desserts
Ducasse Desserts
 (1)
Erschienen am 27.09.2016
Alain DucasseDucasse - die besten Rezepte
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Ducasse - die besten Rezepte
Ducasse - die besten Rezepte
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Erschienen am 16.05.2011
Alain DucasseNature II
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Nature II
Nature II
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Erschienen am 08.11.2017
Alain DucasseGrand Livre de Cuisine / Die Mediterrane Küche
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Grand Livre de Cuisine / Die Mediterrane Küche
Alain DucasseDucasse Nature II
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Ducasse Nature II
Ducasse Nature II
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Erschienen am 06.11.2017
Alain DucasseGrand Livre de Cuisine weltweit genießen
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Grand Livre de Cuisine weltweit genießen
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Erschienen am 03.06.2009

Neue Rezensionen zu Alain Ducasse

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danielamariaursulas avatar

Rezension zu "Der Ducasse" von Alain Ducasse

Für Gourmets mit Liebe zum Handwerk
danielamariaursulavor 8 Monaten

Das Meisterwerk – vom 3-x-3 Sterne-Koch der Gegenwart

Das verspricht der Klappentext: Alain Ducasse, der renommierte, dreimal mit drei Sternen ausgezeichnete französische Koch, präsentiert in diesem großformatigen Kochbildband fantastische Rezepte der französischen Küche. Frische und Eigengeschmack der Zutaten stehen im Mittelpunkt seiner Kochkunst. Die Kombination bodenständiger provenzalischer und eleganter Pariser Küche garantiert exzellente Ergebnisse am eigenen Herd und unvergleichliche Geschmackserlebnisse.

Das habe ich beim Testen festgestellt:

Das Buch ist sehr hochwertig und geschmackvoll aufgemacht. Wunderbar atmosphärische Bilder auch von der französischen Landschaft, es verströmt französisches Flair und einige sehr interessante Rezepte.

In der Einleitung gibt es eine Einführung in Alain Ducasse Küchenphilosophie, so kocht er Kartoffeln zum Beispiel nicht, sondern backt sie stets im Ofen. Interessant, aber es bedarf hierbei auch einer gewissen Erfahrung. So entsprachen meine Kartoffeln nicht der von ihm angegebenen Größe und ich mußte schätzen, wie ich Temperatur und Backdauer der Größe anpassen sollte. Da es kein Foto einer Musterbackofenkartoffel gibt, habe ich den leisen Verdacht, daß ich sie stets zu lange buk….

Nach der Einleitung folgen

Amuses-Bouches, Appetithappen und Vorspeisen

Le Potager, Gemüsegerichte

Hier habe ich erst einmal die Gnocchi versucht. Als ich aber merkte, daß ich eines feinen Küchensiebes bedurfte, wurden es doch nur Backofenkartoffeln. Im zweiten Versuch, wurde die Außenhaut der Kartoffeln wieder so kross, daß ich beschloss, die gebackenen Kartoffeln, nicht durch die flotte Lotte zu drehen, da wohl das Meiste in dem Sieb hängen geblieben wäre. Also vom Rezept abgewichen und einen Kartoffelstampfer geschnappt! Die Zubereitung klang nach einem sinnlichen Erlebnis, aber ich hatte wenig Lust auf klebrige Finger. Als Kompromiss stampfte ich im Topf, statt das Nudelprogramm des Brotbackbackautomaten zu nehmen. Die Konsistenz ist etwas gewöhnungsbedürftig, wegen der knackigen Aussenhaut.

Wenn man dann seine Meisterwerke fertig hat, endet das Rezept wie folgt: “Die fertigen Gnocchi auf ein mit einem Geschirrtuch ausgelegtes Backblech setzen.“ Ja und nun? Trockne ich sie im Ofen? Schmeiße ich sie nach und nach in kochendes Salzwasser? Ein weiterer Bearbeitungshinweis, z.B. durch Verweisung auf ein weiteres Rezept wäre nun wirklich hilfreich gewesen. Übrigens habe ich drei Backbleche für all meine Gnocchis benötigt und alleine eine Stunde um diese kleinen Knilche zu formen, von der Teigzubereitung ganz zu schweigen. Dabei sind die Gnocchis eigentlich nur als Einlage für die getrüffelte Kartoffelsuppe mit Lauch, Entenleber-Confit und Gnocchi gedacht. Da ich 3 Stunden für die fertigen Gnocchi gebraucht habe, hatte ich dann keine Zeit mehr für eine getrüffelte Kartoffelsuppe, aber mit Kräuterbutter haben sie auch prima geschmeckt, sogar den Kindern!

La Mer, Meeresfrüchte und Fisch

La Ferme, Geflügel und Fleisch

Les Gourmandises, Desserts

Ich dachte, die Milchkaramellcreme wäre ganz idiotensicher, hat ja nur drei Zutaten. Pustekuchen, bei der dritten Zutat habe ich geraten, was es sein soll und einfach Dr. Oetkers Backnatron genommen. Daran ist die Zubereitung jedoch nicht gescheitert. Ich habe mich meines Erachtens ganz genau ans Rezept gehalten, es stand nicht im Rezept auf welcher Stufe die Mischung köcheln soll. Dort standen 45-60 Minuten, ich bekam nach 3,5h die Krise und durch meine Ungeduld eine völlig versaute Küche, weil dann die Milch-Zucker-Masse überkochte und durch die ganze Küche lief. Also entweder man engagiert einen Saucenkoch, oder man macht es im Thermomix, bei einer ausgeklügelten Temperatur. Aber so lange im Topf zu rühren bis die Masse zu rund 2/3 reduziert ist, ist wirklich ermüdend.

Die Schokoladentarte, für die es leider kein Foto gibt, ist aber wirklich gut gelungen. Meine Jüngste wünscht sie sich als Geburtstagstorte, aber bitte mit Vollmilchschokolade, statt zartbitter. Als ich las, daß ich Milch aufkochen sollte, bekam ich leichte Panik! Aber das Rezept ist wirklich gut erklärt und wirklich praktikabel (hier einen herzlichen Dank wieder an meine Nachbarin, in deren Vorratskammer sich noch abgelaufene dicke Bohnen befanden, die perfekt zum Blindbacken des Mürbeteigs waren).

Mangels Fotos, war ich nicht so sicher, ob meine gewählte Form auch wirklich eine Tarteform ist. Das Thermomix-Kochbuch half mir weiter (nein, ich koche nicht mit Thermomix).

Erstaunlicherweise dachte ich bei einigen Rezepten oft, daß da ein Thermomix praktisch wäre (ja ja, als Sternekoch, hat man ja seine Unterköche, die man durch die Küche scheuchen kann, ich aber nicht!).

Grundrezepte

Die fand ich super! Es gibt ganz verschieden Grundrezepte, von der Brühe bis zum Mürbeteig, alles was man mal immer mal wieder benötigt.

Anhang (Anmerkungen, Zutaten, Ducasse Vorratskammer, Küchentechniken, Restaurantadressen

Auch die Anmerkungen, die Zutaten, der „Blick“ in die Vorratskammer des Meisterkochs, sowie die Küchentechniken fand ich sehr hilfreich. Mit wenigstens ein paar Fotos wäre dieser Teil aber noch ansprechender geworden.

Danksagungen

Register

Interessante Rezepte, sehr ansprechend, aber nichts für Ungeduldige. Ich werde mich einfach Ostern nach diesem Buch bekochen lassen. Da bei uns nun wegen eines Wasserschadens die Küche rausgerissen wird, gibt es schon viele Essenseinladungen für uns arme Wichte. Dieses Buch bietet echte Handarbeitsküche mit hochwertigen Zutaten und somit hochwertige Nahrung zum Genießen. Toll für Verliebte mit großer Küche, nichts für den Alltag in einer Winzküche, wo für Helfer kein Platz ist. Aufgrund des hohen Aufwandes habe ich mich jeweils auf Rezeptbestandteile beschränkt, also Beilagen oder den Nachtisch. Ein Menü hätte mich wohl den ganzen Tag gekostet.

Fazit: Dieses Buch wird bei meinem kleinen Bruder einziehen. Der hat keine Kinder und mehr Geduld in der Küche, außerdem ist er von uns der Gourmet, der sich auch an die raffinierteren Rezepte herantraut. Kein Buch für Küchentrottel, sondern für Menschen, die das Kochen zelebrieren, darauf Zeit verwenden, bereits Erfahrung haben,  das Besondere lieben und schon wissen, wo man erlesene Zutaten herbekommt.

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ForeverAngels avatar

Rezension zu "Ducasse Desserts" von Alain Ducasse

Süße Leckereien für jeden Geschmack
ForeverAngelvor 2 Jahren

Im Februar 2015 habe ich das wunderbare französische Kochbuch Ducasse Nature für euch besprochen. Jetzt ist es endlich soweit und das (von mir) lang ersehnte Ducasse Desserts ist erschienen.

Als Leser wird man wieder mit humorvollen Comics durch das Buch geleitet. So erklären Alain Ducasse und Paule Neyrat beispielsweise, warum sie auf Zucker zum Süßen verzichten und welche Alternativen es gibt. Honig etwa, oder Agavendicksaft. Diese Comics gab es schon in Ducasse Nature und auch da haben sie mir gut gefallen. Auch bei den Rezepten finden sich immer wieder kleine Comics, in denen die beiden erklären, warum welche Zutaten besonders lecker oder gesund sind.

Manche der Rezepte sehen schon auf den Fotos wie süße Sünden aus, andere erkennt man erst auf den zweiten Blick aus Dessert. Die Gekühlte Honigmelone mit Sauternesgranité (38) ist beispielsweise so geschnitten und angerichtet, dass sie wie Lachs mit Dill aussieht. Die Bratäpfel mit Feigenfüllung (86) könnten auch Kartoffeln mit Quinoafüllung sein, wäre da nicht der Apfelstiel. Und der Pflaumenmichel mit Armagnac sieht aus der Ferne wie eine Quiche aus. Aber gerade das gefällt mir. Ausgefallene Desserts, die die Gäste oder mich selbst überraschen.

Ducasse Desserts bietet eine schöne Mischung an heißen und kalten, frischen und deftigen Nachspeisen. Für sich selbst, für die Familie oder für große Feiern. Dabei hat Alain Ducasse seiner Fantasie keine Grenzen gesetzt. Auch das Textlayout ist verspielt und gefällt mir ausgesprochen gut. Die Fotos sind gestochen scharf und obwohl mir von der Dekoration her nicht alle gefallen, sind sie doch durchweg apettilich. Lediglich die vielen selbstdarstellenden Bilder stören mich etwas. Ich hätte lieber mehr Food-Fotos und weniger von Alain und seinem Team gehabt.

Ducasse Desserts ist ein schönes französisches Kochbuch, das süße Leckereien für jeden Geschmack bietet, dabei saisonale Zutaten verwendet und auf weißen Zucker verzichtet. Lecker und gesund, das ist das Motto dieses Buches. Und es funktioniert.

(c) Books and Biscuit

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Flatters avatar

Rezension zu "Der Ducasse" von Alain Ducasse

wundervolles Kochbuch
Flattervor 3 Jahren

Über den Autor:

Alain Ducasse ist der weltweit einzige Koch, der mit 3 mal 3 Michelin-Sternen ausgezeichnet wurde. Er gilt als einer der größten Meister der Kochkunst unserer Zeit. Stark geprägt von der Küche des Mittelmeerraums, verficht Ducasse die Reinheit und Qualität des Ausgangsproduktes als Grundpfeiler seiner Küche. Er ist Besitzer zahlreicher Restaurants in aller Welt, darunter die 3-Steme-Restaurants Louis XV in Monte Carlo, Alain Ducasse in Paris und Alain Ducasse at the Essex House in New York.


Zum Inhalt: (Klapptext)

Das Meisterwerk vom Rekord-Meisterkoch

Alain Ducasse erhielt vom Guide Michelin als erster und einziger Cuisinier zeitgleich dreimal die Höchstwertung von drei Sternen. In diesem großformatigen Kochbildband präsentiert der Meisterkoch fantastische Rezepte der französischen Küche. Frische und Eigengeschmack der Zutaten stehen im Mittelpunkt seiner Kochkunst und garantieren Ihnen unvergleichliche Geschmackserlebnisse.

 

Meine Meinung:

Dieses Meisterwerk ist gegliedert in folgende Rubriken:

 

- Appetithappen und Vorspeisen

- Gemüsegerichte

- Meeresfrüchte und Fleisch

- Geflügel und Fisch

- Desserts


Es beginnt einer Einleitung von Ducasse persönlich. Die Rezepte sind sehr gut aufgegliedert und toll beschrieben. Auch die meisten Zutaten sind ohne größeren Aufwand zu bekommen. Doch braucht es hier natürlich einiges an Fingerfertigkeit und Zeit, dann gelingen sie auch geübten Hobbyköchen. Von Tartines mit Auberginenkaviar, über Languste mit Rhabarber-Chardonnay-Sauce bis  hin zum karamellisiertem Hefebrot mit sautirten Früchten ist für jeden Gaumen etwas dabei. Unterstrichen werden die Rezepte von großartigen Bildern, die einem das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen. Im Anhang finden sich viele tolle, hilfreiche Tipps zu den diversen Zutaten. Die enorme Vielfalt der Gerichte ist beeindruckend und besonders die Desserts haben es mir angetan. Was ich ganz klasse finde, sind die Weintipps, die unter sich unter jedem Rezept befinden. Nichts ist schlimmer, als wenn man bei so aufwendigen und großartigen Gerichten, seinen Gästen den falschen Wein dazu serviert und damit den ganzen Geschmack verfälscht.

 

Cover:

Das Cover ist toll, es sticht ins Auge und ist genauso edel wie sein Inhalt.


Fazit:

Ein Kochbuch der besonderen Art, bei dem das Nachkochen eine riesen Freude macht. Mit diesen Gerichten kann man seine Gäste schwerst beeindrucken.

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