Alain Serres Wie du deinen Eltern beibringst, Kinderbücher zu lieben

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Inhaltsangabe zu „Wie du deinen Eltern beibringst, Kinderbücher zu lieben“ von Alain Serres

In diesem wunderbar witzigen und leichtfüßigen Bilder-Handbuch erklären Kinder ihren Eltern, warum sie Kinderbücher brauchen, was sie so toll daran finden – und warum manche noch toller sind als andere. Weil nämlich genau das darin vorkommt, was Eltern ihren Kleinen aus erzieherischen Gründen nicht zumuten wollen. Aber jedes Kind weiß, dass in Wahrheit die Eltern Angst vor dem bösen Wolf haben. Sie sind es, die den Tod fürchten und Kacke eklig finden. Und sie sind es auch, die zu faul sind, am Sonntagmorgen Bücher vorzulesen. Aber da gibt es Tricks, wie jeder kleine Kinderbuchexperte weiß. Und für die Eltern, die von Reisen in die Ferne träumen, hat er auch eine Empfehlung: einen Kurztrip in die nächste Buchhandlung – denn dort warten die wahren Abenteuer für die ganze Familie… Ganz nebenbei erweist das Buch einer Reihe unserer liebsten Kinderbuchhelden die Reverenz – von den »drei Räubern« über »Babar« bis zu den »wilden Kerlen«. Eine hinreißende Liebeserklärung an das Kinderbuch, die 2010 beim Premio Andersen mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet wurde.

Unverzichtbar für Kinder, die Eltern mit großem Ausredenvorrat haben!

— sueglanzner
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    Wie du deinen Eltern beibringst, Kinderbücher zu lieben

    sueglanzner

    18. November 2014 um 05:18

    Die elterlichen Ausreden, jetzt gerade nicht vorlesen zu müssen oder zu können sind ja zahlreicher Natur. Leider, liebe Eltern, müsst ihr jetzt ganz stark sein: Wenn eure Kinder dieses Buch in die Finger bekommen, ist es vorbei mit den Ausreden. DAS ist ein Buch nach meinem Geschmack, denn es deckt nicht nur elterliche Ausreden, sondern auch deren eigentliche, versteckte Ängste und Verklemmtheiten auf, die Kinder so gar nicht sehen würden, wenn Eltern sie ihnen nicht so direkt vorleben würden. So haben zwei Absätze besonders beeindruckt und vor allem belustigt: “Wenn Deine Eltern Angst haben, ohne Vorwarnung auf das Bild eines nackten Pimmels zu stoßen… dann antworte ihnen, dass es Pimmel sogar im echten Leben geben soll…und dass gewisse Väter auch einen haben.” oder “Wenn Deine Eltern schon bei der Vorstellung, in einem Deiner Bücher könnte das Wort TOD stehen, mit den Zähnen klappern…dann erklär ihnen in aller Ruhe, dass Du da ein paar Geschichten kennst, die ihnen helfen können, ganz, ganz tapfer zu sein…und dass Skelette natürlich nicht beißen.” Ein wunderbar komisches Buch, das ganz herrlich die sich selbst auferlegten Zwänge und Moralvorstellungen der Eltern zeigt, die manchmal einfach nur… Quatsch sind. Und auch wenn Kinder Quatsch mögen: Dieser gehört nicht dazu. Lernt’s endlich mal!!! Lest euch hemmungslos!

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  • Rezension zu "Wie du deinen Eltern beibringst, Kinderbücher zu lieben" von Alain Serres

    Wie du deinen Eltern beibringst, Kinderbücher zu lieben

    Buchhandlung_Schmitz_Junior

    26. August 2011 um 21:29

    Wenn deine Eltern sagen, in Kinderbüchern würde nichts als Quatsch erzählt, dann antworte ihnen, da hätten sie recht und es tue dir wirklich schrecklich leid, aber: Quatsch findest du einfach klasse! Das ist ein Buch, das jedes Kind seinen Eltern in die Hand drücken sollte. Da das aber eher schwierig sein dürfte, ist »Wie du deinen Eltern beibringst, Kinderbücher zu lieben«das perfekte Geschenk für Großeltern, Onkel, Tante & Anverwandte oder die besten Freunde an Jungeltern… Tenor des Buches: Kinder brauchen Bücher und Kinder lieben Bücher. Und Kinder vertragen oftmals viel mehr, als ihre Eltern ihnen zutrauen. Und die Argumente gegen Bücher, die die Eltern vorbringen (und die von den kleinen Leseratten problemlos entkräftet werden), kennt jeder, der als Kind selbst gern in die Fantasiewelten eingetaucht ist. »Lies doch mal lieber in deinem Schulbuch, das bringt wenigstens was…«, »Bücher mit Tod und Liebe und so, sind nichts für dich…«, »Das Buch ist doch viel zu schwierig…«. So oder so ähnlich klingen auch die Eltern in diesem herrlich witzigen und charmanten kleinen Buch. Doch Kinder wissen es oftmals besser – schließlich bildet jedes Buch, nackte Menschen haben sie auch schon gesehen und wenn man Angst vor dem Tod hat, kann ein Buch wunderbar trösten. Bücher öffnen Welten und erweitern den Horizont, lassen ferne Länder ganz nahe rücken – auch wenn die Eltern mal kein Geld für eine Reise haben… Eine großartige Liebeserklärung an Kinderbücher, die den Eltern humorvoll zeigt, warum Kinder Bücher einfach brauchen… (Sandra Rudel)

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  • Rezension zu "Wie du deinen Eltern beibringst, Kinderbücher zu lieben" von Alain Serres

    Wie du deinen Eltern beibringst, Kinderbücher zu lieben

    Oliver_Hohlstein

    26. June 2011 um 18:48

    Ich entdeckte dieses Buch in einem Buchladen und konnte es einfach nicht da so allein liegen lassen. :)
    Sehr lustiges Buch, um Menschen an den Gebrauch von Kinderbüchern zu gewöhnen. ;)
    Und keine Angst, es beisst nicht. ;)
    Das einzig traurige hat eine Freundin angemerkt, der ich das Buch gezeigt habe: Dass nämlich die Notwendigkeit für ein solches Buch existiert ...

  • Rezension zu "Wie du deinen Eltern beibringst, Kinderbücher zu lieben" von Alain Serres

    Wie du deinen Eltern beibringst, Kinderbücher zu lieben

    goldfisch

    08. March 2011 um 10:13

    Angst vor Kinderbüchern ?? Das muß nicht sein! In diesem wunderbaren "therapeutischen Ratgeber" finden Kinder viele Tipps, um ihren Eltern die Angst vorm Vorlesen zu nehmen. Egal ob Wölfe, Spinnen, Häufchen oder Fernweh, dieses Büchlein gibt den Kindern Hilfestellung.So gelingt es denn auch, die Eltern am Sonntagmorgen mit einem spannenden Buch aus dem Bett zu locken.Wunderschön illustriert, ist dieses Büchlein ein hervorragendes Geschenk für fast alle Menchen!

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