Etwas Dunkles lauert in den Sümpfen Louisianas: Ein brutaler Serienkiller mit einer Vorliebe für medizinische Experimente treibt sein grausames Spiel. Über die Polizei macht sich der hochintelligente Psychopath nur lustig. Die letzte Hoffnung ruht auf Dr. Wren Muller, der besten Forensikerin der Südstaaten. Mit ihrem umfassenden Fachwissen und ihrer langjährigen Erfahrung als Gerichtsmedizinerin soll sie den Mörder stoppen. Es gab bisher keinen Fall, den sie nicht lösen konnte – bis jetzt. Immer mehr Opfer landen auf ihrem Seziertisch, doch die Spurenlage bleibt erschreckend dünn. Ein lebensgefährliches Katz-und-Maus-Spiel beginnt, das Dr. Muller an ihre Grenzen bringt.
Dieses Buch hat mich etwas ratlos zurückgelassen. Hat es mir gefallen oder nicht? Ich war mir selten so unschlüssig wie bei dieser Lektüre. Stellenweise konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, dann wiederum war ich zwischendurch fast erleichtert, wenn ein Kapitel zu Ende war.
Hat die Geschichte einen bleibenden Eindruck hinterlassen? Werde ich mich in ein oder zwei Jahren noch daran erinnern? Wahrscheinlich nicht. Habe ich mich trotzdem gut unterhalten gefühlt und konnte für einige Lesestunden abtauchen? Ja, definitiv. War es der beste Thriller, den ich je gelesen habe? Nein.
Und genau hier liegt das Dilemma: Drei Sterne fühlen sich zu wenig an, vier fast schon zu grosszügig. Am Ende würde ich dem Buch solide 3,5 von 5 Sternen geben – ein Thriller mit Stärken, aber ohne nachhaltige Wirkung












