Alaina Urquhart

 3,6 Sterne bei 18 Bewertungen
Autor*in von Die Jagd, Die Beute und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Die wissenschaftsbegeisterte Alaina Urquhart ist Co-Moderatorin des bekannten Podcast »Morbid: A True Crime Podcast«. Ihre Tage verbringt sie mit Aufnehmen oder Ausweiden. Und als Autopsietechnikerin bietet sie eine einzigartige Perspektive aus den Tiefen des Leichenschauhauses: Wenn sie ihr Mikrofon an den Nagel hängt, ist es ihrer Meinung nach an der Zeit, die Toten sprechen zu lassen. Bevor sie ihren ersten Thriller schrieb, erwarb sie Abschlüsse in Psychologie, Biologie und Strafjustiz. Alaina Urquhart lebt mit ihrer Familie und Mops Bailey in Boston.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Die Beute (ISBN: 9783453444058)

Die Beute

Neu erschienen am 15.07.2026 als Taschenbuch bei Heyne.

Alle Bücher von Alaina Urquhart

Cover des Buches Die Jagd (ISBN: 9783453441842)

Die Jagd

(18)
Erschienen am 11.01.2024
Cover des Buches Die Beute (ISBN: 9783453444058)

Die Beute

(0)
Erschienen am 15.07.2026
Cover des Buches Die Jagd (ISBN: 9783837165692)

Die Jagd

(0)
Erschienen am 01.12.2023

Neue Rezensionen zu Alaina Urquhart

Cover des Buches Die Jagd (ISBN: 9783453441842)
Phillippe_Kaufmanns avatar

Rezension zu "Die Jagd" von Alaina Urquhart

Phillippe_Kaufmann
Rezension zu "Die Jagd"

Etwas Dunkles lauert in den Sümpfen Louisianas: Ein brutaler Serienkiller mit einer Vorliebe für medizinische Experimente treibt sein grausames Spiel. Über die Polizei macht sich der hochintelligente Psychopath nur lustig. Die letzte Hoffnung ruht auf Dr. Wren Muller, der besten Forensikerin der Südstaaten. Mit ihrem umfassenden Fachwissen und ihrer langjährigen Erfahrung als Gerichtsmedizinerin soll sie den Mörder stoppen. Es gab bisher keinen Fall, den sie nicht lösen konnte – bis jetzt. Immer mehr Opfer landen auf ihrem Seziertisch, doch die Spurenlage bleibt erschreckend dünn. Ein lebensgefährliches Katz-und-Maus-Spiel beginnt, das Dr. Muller an ihre Grenzen bringt.

Dieses Buch hat mich etwas ratlos zurückgelassen. Hat es mir gefallen oder nicht? Ich war mir selten so unschlüssig wie bei dieser Lektüre. Stellenweise konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, dann wiederum war ich zwischendurch fast erleichtert, wenn ein Kapitel zu Ende war.

Hat die Geschichte einen bleibenden Eindruck hinterlassen? Werde ich mich in ein oder zwei Jahren noch daran erinnern? Wahrscheinlich nicht. Habe ich mich trotzdem gut unterhalten gefühlt und konnte für einige Lesestunden abtauchen? Ja, definitiv. War es der beste Thriller, den ich je gelesen habe? Nein.

Und genau hier liegt das Dilemma: Drei Sterne fühlen sich zu wenig an, vier fast schon zu grosszügig. Am Ende würde ich dem Buch solide 3,5 von 5 Sternen geben – ein Thriller mit Stärken, aber ohne nachhaltige Wirkung

Cover des Buches Die Jagd (ISBN: 9783453441842)
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Rezension zu "Die Jagd" von Alaina Urquhart

derMichi
viel Spannung, wenig Tiefe

Zunächst hantiert die Autorin mit den üblichen Zutaten des Genres: Ein Killer, wenige Spuren, perfide Methoden und ein Genie, das den Fall löst. Tatsächlich sorgen die nicht immer sehr appetitlichen Details, über die sich Wren und ihr Team austauschen, für einige Aha-Effekte, die vielleicht selbst erfahrene Leser von Spannungsliteratur noch nicht wussten, etwa wenn es um Totenflecken und Fliegenlarven geht. Darüber hinaus gibt es jede Menge schlecht gelaunter Polizisten und den langweiligen Kripo-Mann Leroux, der wohl das nervige Gegenstück zur gewieften Pathologin sein soll.

Spannend wird es vor allem dann, wenn der Mörder im Fokus steht. Seine Hintergründe erklären die Taten nach und nach, tiefere Einblicke in sein Denken hätten ihm jedoch mehr Profil verliehen. Die Ermittlungen selbst finden realistischerweise eher im Labor und am Seziertisch statt, wilde Verfolgungsjagden oder gar Schießereien sucht man (mit wenigen Ausnahmen) vergeblich. Bis zur Mitte des relativ dünnen Buches (im englischen Original müssen es deutlich weniger als die knapp 300 Seiten der deutschen Ausgabe sein) also ein eher durchschnittliches Erlebnis, das gleich darauf völlig auf den Kopf gestellt wird.

Hier noch mehr zu verraten würde Spoiler einschließen, daher nur der Hinweis, dass es mit mehreren Zeitebenen zu tun hat. Die clever versteckten Hinweise im ersten Teil der Handlung lassen alles schlüssig erscheinen und doch wird man den Eindruck nicht los, dass hier eine ursprünglich recht geradlinige und damit eintönige Geschichte nachträglich aufgepeppt wurde. Würde man diese Wendung weglassen, dann bliebe von den spärlich gezeichneten Figuren relativ wenig übrig und auch Mordfälle hat man schon abwechslungsreicher erlebt.

Alles in allem eine kurzweilige Lektüre für zwischendurch, aber nicht der nächste große Wurf. Übrigens: Der englische Titel "The Butcher and the Wren" ("Der Schlächter und der Zaunkönig") mag zwar schwer übersetzbar sein, er steht dem Buch jedoch besser als sein verwässtertes deutsches Pendant. Für den englischsprachigen Markt erscheint im August bereits Band 2, ob die Verkaufszahlen des Vorgängers für eine neuerliche deutsche Übersetzung ausreichen, bleibt abzuwarten.

Cover des Buches Die Jagd (ISBN: 9783453441842)
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Rezension zu "Die Jagd" von Alaina Urquhart

thrillertopia
Kurze Kapitel und guter Schreibstil

„Etwas Dunkles lauert in den Sümpfen Louisianas: Ein Serienkiller mit der Vorliebe für medizinische Versuche ist am Werk und spielt ein grausames Spiel“. Allein dieser Satz im Klappentext hat meine Neugier geweckt, zudem liebe ich Bücher mit Rechtsmediziner.

Da der Einstieg in das Buch mit einem schockierenden Ereignis beginnt und der Schreibstil sehr ansprechend ist, hat es mich direkt in den Bann gezogen. Besonders interessant fand ich, dass die Kapitel abwechselnd aus der Perspektive von Jeremy und Dr. Wren Muller erzählt werden. Der Schreibstil hat mich überzeugt und bedingt durch die kurzen Kapitel war es ein angenehmes Lesen. Lediglich etwas mehr Spannung hätte ich erwartet, denn je weiter ich das Buch las, umso mehr habe ich mich gelangweilt. Es ist ein Thriller für alle, die nicht unbedingt tiefgründige und komplexe Handlungen brauchen, aber gerne Bücher mit Rechtsmedizinern lesen.


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