Alan Alexander Milne

 4,5 Sterne bei 196 Bewertungen
Autor*in von Pu baut ein Haus, Ich und du, der Bär heißt Pu und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Alan Alexander Milne

Alan Alexander Milne wurde 1882 in London geboren und starb 1956 in Sussex. Er studierte Mathematik, arbeitete als Journalist und war von 1904 bis 1906 Mitherausgeber der Satire-Zeitschrift 'Punch'. Neben humorvollen Essays und Theaterstücken schrieb er vor allem Kinderbücher. Weltbekannt wurden seine Geschichten vom kleinen Bären Winnie-The-Pooh, der mit seinen Freunden im Hundertmorgenwald lebt. Milne schrieb sie in den 1920er Jahren für seinen Sohn Christopher Robin.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Alan Alexander Milne

Cover des Buches Pu baut ein Haus (ISBN: 9783862725663)

Pu baut ein Haus

 (190)
Erschienen am 28.08.2015
Cover des Buches Ich und du, der Bär heißt Pu (ISBN: 9783855356737)

Ich und du, der Bär heißt Pu

 (2)
Erschienen am 16.02.2022
Cover des Buches Die schönsten Tiergeschichten (ISBN: 9783480236077)

Die schönsten Tiergeschichten

 (0)
Erschienen am 13.06.2020
Cover des Buches Pu der Bär (ISBN: 9783844513219)

Pu der Bär

 (1)
Erschienen am 21.10.2013
Cover des Buches Pu der Bär - Hörbuch (ISBN: 9783855356010)

Pu der Bär - Hörbuch

 (1)
Erschienen am 09.03.2018
Cover des Buches The Red House Mystery (ISBN: 9781147246865)

The Red House Mystery

 (1)
Erschienen am 15.03.2010
Cover des Buches The Red House Mystery (Classic Reprint) (ISBN: 9781527674615)

The Red House Mystery (Classic Reprint)

 (1)
Erschienen am 10.12.2018
Cover des Buches Pu baut ein Haus (5579 236) (ISBN: 9783791513225)

Pu baut ein Haus (5579 236)

 (0)
Erschienen am 01.04.1990

Neue Rezensionen zu Alan Alexander Milne

Cover des Buches Ich und du, der Bär heißt Pu (ISBN: 9783855356737)
Fernweh_nach_Zamoniens avatar

Rezension zu "Ich und du, der Bär heißt Pu" von Alan Alexander Milne

Ein Gedichtband für die ganze Familie.
Fernweh_nach_Zamonienvor 10 Monaten

Inhalt: 

Dieser Band vereint Gedichte, Fabeln und weitere Erzählungen, die Alan Alexander Milne ursprünglich für seinen Sohn Christopher Robin geschrieben hat.

Hier begegnet man auch zum ersten Mal dem berühmtesten Teddy der Welt: Pu der Bär.

Neben "Teddy Bär" und vielen weiteren Gedichten sind aber auch andere Figuren und Alltagsszenen in Erzählungen, Fabeln und Spaßgedichten versammelt.

Ergänzt und unterstrichen durch Original-Illustrationen von Ernest H. Shepard. 


Altersempfehlung:

ab 5 Jahre


Illustrationen/Einbandgestaltung:

Die Gedichte und Geschichten werden ergänzt und untermalt durch zahlreiche farbenfrohe Illustrationen, welche die unbeschwerte Kindheit aufzeigen. Ganz besonders die damalige Mode ist (für große Lesende) interessant. 

Die kolorierten Original-Zeichnungen von Ernest H. Shepard und bestechen durch große Liebe zum Detail und atmosphärische Gestaltung.

In einigen Illustrationen entdeckt man auch Pu.

Im Gegensatz zu den vorherigen Bänden, die bei Atrium erschienen sind, ist dieser nicht in Halbleinen gebunden.


Mein Eindruck:

Alan Alexander Milne schrieb für seinen Sohn Christopher Robin die Abenteuer von Pu und erschuf so eine unbeschwerte und phantasievolle Welt im Hundertsechzig-Morgen-Wald.

Diese Erzählungen haben bis heute nichts von ihrer Leichtigkeit und ihrem Charme verloren. Es sind zeitlose Geschichten mit außergewöhnlichen Charakteren.

A. A. Milne hat zudem für seinen Sohn zahlreiche Gedichte verfasst. In diesem Buch versammeln sich (mir bisher unbekannte) Erzählungen in Reinform. 

Die facettenreiche Texte sind mal laut und mal leise, oftmals voller Hoffnung, aber auch traurig ...

Kindheitserinnerungen und Alltagsabenteuer finden sich darin wieder:

ein Tag am Meer, Drachensteigen, phantasievolle Spiele uvm. zum Träumen und zum weiterspinnen.

Zudem finden sich tiefgründige, philosophische (Kinder-)Gedanken im Wechsel mit tierischen, unterhaltsamen Geschichten.

Der Bär Pu spielt leider nur am Rande eine Rolle, obwohl er zumindest in den Zeichnungen oft zu entdecken ist. 

Ein wahrer Poesieschatz und ein großartiges (Vor-)Lesevergnügen für Jung und Alt.


Fazit:

Gedichte, Erzählungen und vieles mehr:

warmherzig und berührend, feinsinnig und weise.

Vervollständigt durch zahlreiche farbenfroh und liebevoll gestaltete Original-Zeichnungen.


... 

Rezensiertes Buch: "Ich und du, der Bär heißt Pu" aus dem Jahr 2022

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Cover des Buches Pu der Bär / Pu baut ein Haus (ISBN: 9783791513201)
Fernweh_nach_Zamoniens avatar

Rezension zu "Pu der Bär / Pu baut ein Haus" von Alan Alexander Milne

Ein Kinderbuchklassiker!
Fernweh_nach_Zamonienvor 2 Jahren

Inhalt: 

In den beiden in dieser Gesamtausgabe enthaltenen Büchern "Pu der Bär" und "Pu baut ein Haus" tummeln sich bekannte Erzählungen wie die Suche nach I-Ahs Schwanz, die Begegnung mit einem Heffalump, eine Expedition zum Nordpol, die Suche nach dem geheimnisvollen Balzrück uvm.


Altersempfehlung:

ab 4 Jahre


Illustrationen: 

Die Gesamtausgabe ist optisch bereits ein wahrer Bücherschatz.

Der farbenfrohe und mit einer Karte des Hundertsechzig-Morgen-Walds bedruckte Umschlag schützt das leinengebundene Buch. Sogar an ein farblich passendes Lesebändchen wurde gedacht.

Im Innern ergänzen zahlreiche große und kleine Illustrationen von Ernest H. Shepard die Geschichten. Nachträglich coloriert wurden sie erst im Jahr 1969 vom Illustrator selbst. Und genauso werden sie in dieser Gesamtausgabe präsentiert: farbenprächtig, phantasievoll und detailverliebt.


Mein Eindruck:

Alan Alexander Milne schrieb 1926 die ersten Geschichten für seinen Sohn, Christopher Robin, und erschuf die fantastische und unbeschwerte Welt im Hundertsechzig-Morgen-Wald.

Die Abenteuer des kleinen Bären haben - obwohl sie fast hundert Jahre alt sind - nichts von ihrer Leichtigkeit und ihrem Charme verloren. Es sind zeitlose Erzählungen mit außergewöhnlichen Charakteren.

Die Protagonisten sind grundverschieden und so findet sich der Leser schnell in einen der sympathischen Tiere wieder. Pu ist ruhig und gemütlich, Ferkel ängstlich und vorsichtig, I-Ah ist traurig, Eule weiß alles (oder auch nicht), Tieger ist ungestüm und abenteuerlustig usw.

Zwischen den Zeilen der poetisch und warmherzig erzählten Abenteuer steckt so viel Tiefgang und Weisheit, dass dieses Buch nicht nur für Kinder ein (Vor-) Lesevergnügen ist.

Freundschaft, Zusammenhalt, Anderssein, Respekt und Akzeptanz, aber auch Trauer sowie das Ende der Kindheit werden thematisiert.

Pu, der Bär hält sich selbst nicht für besonders schlau, dabei ist er - in den Augen seiner Freunde und auch in meinen - der klügste Bär der Welt. Das Herz auf dem rechten Fleck und den Bauch voller Honig ;-)


"Eigentlich ist Tieger nämlich in Ordnung", sagte Ferkel träge.

"Natürlich ist er das", sagte Christopher Robin.

"Eigentlich ist das jeder", sagte Pu. [...] "Aber ich glaube nicht, dass ich Recht habe", sagte er.

"Natürlich hast du Recht", sagte Christopher Robin.

(vgl. S. 253 f.)


Ich gebe für diesen wunderschön und hochwertig gestalteten Sammelband eine (Vor-) Leseempfehlung für Jung und Alt!


Fazit:

Eine hochwertige Gesamtausgabe, die die zeitlosen Abenteuer des wohl berühmtesten Bären vereint. 

Warmherzig und berührend erzählt und vervollständigt durch zahlreiche farbenfrohe, liebevoll gestaltete Illustrationen.

Ein wahrer Schatz im Kinderbuchregal und für Jung und Alt ein (Vor-)Lesevergnügen.


... 

Rezensiertes Buch "Pu der Bär - Pu baut ein Haus" aus dem Jahr 2006

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Cover des Buches Ich und Du, der Bär heißt Pu (ISBN: 9783855350223)
bookeules avatar

Rezension zu "Ich und Du, der Bär heißt Pu" von Alan Alexander Milne

Gedichte für die Ewigkeit
bookeulevor 2 Jahren

"Wo soll ich nur hingehn? Wo geh ich nur hin? 

Zu den Trollblumen runter am Fluss - hat das Sinn? 

Zu den Fichten da oben am Berghang? Ich bin 

Mir nicht sicher. Nur weg hier, nur irgendwohin. ..."


Das sind die ersten Zeilen des Gedichtes Frühlingsmorgen (von A. A. Milne). Ich finde diese sehr berührend und auch alle anderen Gedichte, welche A. A. Milne für die Ewigkeit festgehalten hat. 

Mit einer kindlichen Leichtheit sind alle seine Gedichte geschrieben. Sie sind fantasievoll, aber bestechen in ihrer Einfachheit. Er hat nicht versucht, wie wir Erwachsene es eigentlich machen, unsere Aussagen hinter Metaphern zu verstecken, welche ein kindlicher Verstand nicht versteht. Er beschreibt einfach die Welt und die Ereignisse, wie er sie sieht. Unverändert, ehrlich und von einer kindlichen Sichtweise, welche bewundernswert ist. Diese Gedichte bestechen durch ihre Ehrlichkeit und durch ihre ungefilterte Sicht auf die Dinge und nicht durch eine übertriebene Wortgewandtheit. 

Unterstrichen wird dies durch die wunderschönen Illustrationen von E. H. Shepard, welche die Fantasie anregen und die Gedichte noch lebendiger werden lassen. 

Ich finde dies ist ein sehr besonderes Buch, welches jeder begeisterter Leser von Gedichten einmal angeschaut haben sollte. 



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