Alan Bennett Così fan tutte

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Inhaltsangabe zu „Così fan tutte“ von Alan Bennett

Mozart spielte in ihrer Ehe eine wichtige Rolle. Sie hatten keine Kinder, und ohne Mozart hätten sie sich wahrscheinlich schon vor Jahren getrennt. An jenem Abend waren die Ransomes in Così fan tutte, und als sie nach Hause kommen, ist ihre Wohnung komplett ausgeräumt. Auf der Suche nach dem Nötigsten für den Alltag - Tassen, Teebeutel, Spülmittel, Sieb und eine ochsenblutfarbene Schuhcreme für ihren Mann - gerät Mrs. Ransome in Läden und Gegenden, die sie vorher nie aufgesucht hätte. Eine merkwürdige Abenteuerlust und Lebensfreude bemächtigt sich ihrer, und am Ende ist für die Ransomes nichts mehr so, wie es einmal war. Auch als Hörbuch, gelesen von Uwe Friedrichsen.§

Ein Geschenk von Benett an die LeserInnen

— dogon

Eine geniale Komödie voller Überraschungen! Schöne Lektüre für einen Regennachmittag! Alan Bennett ist ein Meister des englischen Humors!

— aba

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    Così fan tutte

    SharonBaker

    03. June 2013 um 20:42

    Man muss sich das mal Vorstellen!!! Es sollte ein schöner Abend in der Oper werden. Mozart ist immer gut und hebt die Stimmung, danach kommt man ins wohl gehütete zu Hause und was ist!!! Nichts ist mehr da. Rein gar nichts. Alle Möbel und Einrichtungsgegenstände sind weg. Selbst der Braten im Backofen ist nicht mehr vorzufinden. Nicht mal mehr das Toilettenpapier ist da. Genau in dieser Situation treffen wir die Eheleute Ransome an. Was macht man nur in solch einer Lage, genau man ruft die Polizei, aber wie wenn das Telefon auch weg ist und man sich dem Handy verweigert. Mr. Ransome geht auf Abenteuertour nach einem öffentlichen Telefon. Als diese Hürde überstanden ist und die Polizei da ist, kommt auch schon das nächste erwachen, denn sie können nichts tun. Also beschließt Mr. Ransome das alles zu verdrängen und zur Tagesordnung über zu gehen. Am nächsten Tag geht er ins Büro, wie sonst auch und lässt seine Frau mal machen. Diese ist erstmal geschockt, bleibt aber ruhig und beschliesst erstmal frühstücken zu gehen. Mrs. Ransome tut so was nie und findet das es schon ein kleiner Ausbruch aus den Alltag für sie ist. Dann beginnt die Arbeit für sie, denn sie muss einen neuen Hausstand zusammen stellen, der erstmal notdürftig reichen muss und ihren Mann zufrieden stellt. Dabei blüht unsere Mrs. Ransome ein bisschen auf, denn sie entdeckt neue Läden und traut sich auch mal diese zu betreten, auch die sonstige Routine ändert sie ein bisschen ab und fühlt sich schon viel befreiter. Dann aber kommt ein Brief eines Lagerunternehmens mit einer Rechnung für die eingelagerten Möbel. Ist das ein Witz? Wer sollte denn ihre Möbel eingelagert haben? Werden die Ransome der Sache auf den Grund gehen und alles heraus finden? Das ist jetzt schon mein dritter Bennett und ich amüsiere mich immer noch köstlich über seinen Humor. Allein die Idee zu so einem Roman bringt mich schon zum schmunzeln. Hier erleben wir ein älteres Ehepaar, was in der Zeit stehen geblieben ist. Er noch viel schlimmer als sie, denn Mrs. Ransome macht im Buch eine gelungene Wandlung durch. Bei Mr. Ransome möchte man ab und zu die Bratpfanne raus holen, denn er korrigiert nicht nur andauernd ihre Sprachweise, sondern auch wo sie einzukaufen hat. Überhaupt hat er auf alles eine Meinung und was zu sagen. Für mich war diese Figur optisch in schwarz/weiss zu sehen, während seine Frau immer mehr an Farbe gewann. Alan Bennett hat hier das gute alte Spießbürgertum auf die Schüppe genommen und wie ich finde sehr genial. Seine Figuren und seine Dialoge waren wieder vom feinsten und machten richtig Spaß beim lesen. Auch die Auflösung sorgte bei mir für ein unkontrolliertes kichern und das Ende hat es auch noch mal in sich gehabt. Freunde vom englischen Humor werden wahre Freude damit haben.

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  • Rezension zu "Cosi fan tutte" von Alan Bennett

    Così fan tutte

    Kasapamese

    01. July 2011 um 12:50

    Hat mir seeehr gut gefallen. Die Geschichte ist eigentlich nicht so spektakulaer: Mr. und Mrs. Ransome kommen aus der Oper zurueck und finden ihre Wohnung komplett leer vor. Beide gehen sehr unterschiedlich mit dieser Tatsache um und irgendwann schafft es Mrs. Ransome sogar herauszufinden warum und wieso das passiert ist. Das fantastische an diesem Buch ist allerdings, was sich psychisch so abspielt und die unerwarteten Wendungen die fast schuechtern das Leben der Ransomes durcheinanderwirbeln. Nach 32 Ehejahren kommen auch einige interessante Geheimnisse raus und die Eheleute lernen sich ganz neu kennen. Doch es gibt kein Happy End im herkoemmlichen Sinne fuer die beiden.

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  • Rezension zu "Cosi fan tutte" von Alan Bennett

    Così fan tutte

    Cibo95

    27. June 2010 um 10:45

    Eine zum Nachdenken anregende, sehr humorvolle Lektüre ... leider viel zu kurz (110 S.) Ich habe mich einen Abend lang köstlich amüsiert. Den Ransomes wird während eines Opernbesuches die Wohnung komplett leer geräumt. Zuerst sieht es nach einem Einbruch aus, aber es steckt etwas ganz anderes dahinter. Mr. Ransome ist gefangen in seinen Gewohnheiten und trauert den alten Dingen nach, Mrs. Ransome hingegen sieht dieses als Chance und ändert ihr eingefahrenes, langweiliges Leben und geht auf die Suche ... Das Ende war unerwartet 8-)

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  • Rezension zu "Cosi fan tutte" von Alan Bennett

    Così fan tutte

    lollebolle

    15. April 2010 um 21:34

    Ein Ehepaar kommt aus dem Theater und die Wohnung ist komplett leergeräumt. Wie die beiden sich mit der Situation arrangieren ist humorvoll und mit britischem Humor erzählt. Aber wie bei der "Souveränen Leserin" - das Ende enttäuscht total. Schade.

  • Rezension zu "Cosi fan tutte" von Alan Bennett

    Così fan tutte

    Nil

    12. March 2010 um 21:56

    Cosi fan tutti, das auch schon unter dem Titel ‚Alle Jahre wieder. Eine kleine Geschichte‘ in Deutschland publiziert wurde ist ein wahnsinnig gutes Buch. Das ältere Ehepaar Ransome lebt in London und muss nach einem Opernbesuch feststellen, dass ihre Wohnung komplett ausgeräumt wurde. Komplett heißt mit allem, von der Scheuerleiste bis zum Klopapierhalter. Einfach ALLES. Ein schwerer Schlag, den die beiden, vor allem Ms Ransome eigentlich gut wegstecken. Die Leere, der große Verlust gibt den Blick frei auf das eigene Leben. Ein sehr kurzer, aber feiner Roman mit viel britischem Humor. Herrlich!

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  • Rezension zu "Cosi fan tutte" von Alan Bennett

    Così fan tutte

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. February 2010 um 20:36

    Mr und Mrs Ransome sind miteinander verheiratet, sich aber doch sehr fremd. Sie reden kaum miteinander, gehen förmlich miteinander um und verhalten sich so, wie Mr Ransome, ein höchst korrekter Anwalt, dies für sie beide, ihren Stand und den Londoner Vorort für angemessen hält. Das einzige, das die beiden verbindet, ist in gewisser Weise Mozart. Mr Ransome liebt Mozart und lässt keine Gelegenheit aus, sich vor allem Così fan tutte anzuhören. Eines Tages, als das Ehepaar von einer Aufführung von Mr Ransomes Lieblingsoper aus dem Theater heimkehrt, stellen die beiden fest, dass bei ihnen eingebrochen wurde. Die Einbrecher haben nichts zurückgelassen in der Wohnung – nicht einmal den Toilettenrollenhalter geschweige denn das entsprechende Papier. Während Mr Ransome außer sich ist und alles daran setzt, den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen, zu ersetzen, wieder herbei zu schaffen und so weiter, bemerkt Mrs Ransome, dass sie sich eigentlich mit der neuen Situation recht wohl fühlt. Sie verspürt ein Gefühl zu leben und blüht vorsichtig auf, doch dann überschlagen sich die Ereignisse, Hab und Gut tauchen wieder auf und neue Tragödien treten in ihr Leben … Wärmstens von einer Arbeitskollegin empfohlen, habe ich dieses schmale Buch nicht lang liegen lassen, und über etwa zwei Drittel des Buches habe ich mich auch ziemlich über den feinen Humor amüsiert, auch wenn darin bereits ein paar traurige Töne mitmischen. Letztlich gibt es, soviel kann ich vielleicht verraten, kein Happy End, wie man es sich vielleicht vorstellt oder wünscht, und genau das ist es, was mir an dem Buch so gar nicht gefallen hat und durch den vorhandenen Humor auch nicht aufgewogen wird – für mich zumindest nicht. “Die Moral von der Geschicht” gefällt mir einfach nicht, und das über die Lektüre hinausgehende Lustige ist eigentlich der Titel selbst, da doch die größte – und einzige – Leidenschaft von Mr Ransome, eben die Titel gebende Oper von Mozart – so gar nicht zum Verlauf seines Lebens passen will.

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  • Rezension zu "Cosi fan tutte" von Alan Bennett

    Così fan tutte

    Schnupperstern

    31. December 2009 um 15:05

    Eine wundervoll geschriebene und sehr kurzweilige Geschichte über die Ransomes, ein englisches Ehepaar, dass nach einem Konzertbesuch in seine komplett leer geräumte Wohnung zurückkehrt. Besonders für Mrs. Ransome bedeutet diese neue Situation, ihr Leben in den gewohnten eingefahrenen Strukturen zu überdenken. Doch dann nimmt die Geschichte eine völlig unerwartete Wendung. Ein weiteres wundervolles Buch von Alan Bennett, voll mit subtilem englischem Humor, Biss und einer hingebungsvollen Liebe für seine Protagonisten.

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  • Rezension zu "Cosi fan tutte" von Alan Bennett

    Così fan tutte

    annikki

    25. September 2009 um 19:14

    Alan Bennett erzählt diese Episode aus dem Leben der Randsomes auf kurzweiligen 110 Seiten in einer sehr eleganten, aber amüsant bissigen und sarkastischen Sprache. Mit dem Ehepaar hat Bennett ein Paradebeispiel für ein auf Gewohnheit, Routine und Biederkeit basierendes Miteinander geschaffen. Mr. Randsome steckt über seiner Tätigkeit als Anwalt hinaus in so festen moralischen Bahnen, dass es für ihn schon fast an ein Verbrechen grenzt, sich Fotos von nackten Menschen anzuschauen. Mrs. Randsome war ihr Leben lang eine Mitläuferin, schafft es aber aufgrund der Herausforderung, sich ein neues Zuhause zu schaffen, aus ihrem Alltag auszubrechen und ganz andere, früher unverzeihliche, Wege zu gehen. Durch diese unterschiedlichen Wege, die die beiden nun beschreiten, wird sehr deutlich, wie wenig sie eigentlich gemein haben.

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  • Rezension zu "Cosi fan tutte" von Alan Bennett

    Così fan tutte

    sternchen70

    01. September 2009 um 17:51

    So unglaublich unwirklich diese Geschichte anmutet ( wer stiehlt schon eine komplette Wohnungseinrichtung?! ), so unglaublich schön ist sie geschrieben. Typisch britisch, schräg, toll!

  • Rezension zu "Cosi fan tutte" von Alan Bennett

    Così fan tutte

    Melli2505

    16. August 2009 um 03:26

    Knochentrockener, englischer Humor – eine sehr berührende, skurrile Geschichte. Zum Ende des Mittelteiles dachte ich noch, dass die Erzählung nicht an „Die souveräne Leserin“ heran kommt, das Ende jedoch hat mich sehr überrascht. Von Bennetts Prosa könnte ich noch mehr vertragen!

  • Rezension zu "Cosi fan tutte" von Alan Bennett

    Così fan tutte

    Arthanis

    01. August 2009 um 11:29

    Ganz amüsant und very british, aber kein Buch, das mich beeindruckt hat.

  • Rezension zu "Così fan tutte" von Alan Bennett

    Così fan tutte

    Gruenente

    11. June 2009 um 14:45

    Ein Eheparr "in mittlerenJahren" kommt nach der Oper nach Hause. Die Wohnung ist leer. Alles bis zum Klorollenhalter und den Gardinenringen ist verschwunden.
    Mrs. Ransome benutzt diesen Anlass um ihr Leben zu verändern.
    Nette Novelle. Schöner Denkanstoß: was wäre, wenn man neu anfangen könnte?

  • Rezension zu "Così fan tutte" von Alan Bennett

    Così fan tutte

    Buntstreifentiger

    09. June 2009 um 08:43

    Welche Auswirkungen kann es haben, wenn man von einem Opernbesuch nach Hause kommt und das gesamte Hab und Gut aus der Wohnung gestohlen wurde? Dabei sind nicht nur Wertgegenstände im klassischen Sinne gemeint, sondern ALLE Gegenstände! Selbst der Braten im Ofen und die Toilettenpapierrollen samt Halterung fehlen. Wie wird man sich fühlen, was wird man denken? Welche Konsequenzen hat dieser Umstand auf den Alltag und die Ehe? Eine Möglichkeit, was passiert, wenn genau DAS passiert, liefert Alan Bennett mit seinem britischen Humor. Dabei schafft er es, den Leser auf den schmalen Grat zwischen Lachen und Weinen zu führen und ein Szenario zu entwerfen, bei dem man sich selbst beständig fragt, wie würde ICH reagieren?! Kurzum: Ein oppulentes Mahl, das nicht durch die Menge, sondern die passgenaue Würze zu einem Genuss wird. Lesenswert!

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  • Rezension zu "Così fan tutte" von Alan Bennett

    Così fan tutte

    Vane

    29. May 2009 um 16:10

    Ein biederes bürgerliches Leben erhält durch den Verlust der gesamten Wohneinrichtung neue Impulse - für den Mann leider nur vorübergehend, weil er am Ende tot ist. Das Buch passt zu einem Zeittrend, in dem Aufgeräumtheit im Kopf wie in der Wohnung gefragt ist. Was wie ein Kriminalfall anfängt endet Lebensphilosophisch und Bennett hat eine leichte klare Sprache dafür.

  • Rezension zu "Cosi fan tutte" von Alan Bennett

    Così fan tutte

    stories!

    28. April 2009 um 13:45

    Das Londoner Middleclass Ehepaar Ransome kann es kaum glauben: Nach einem Opernbesuch finden sie ihre Wohnung vollkommen leer vor. Mit dem Verlust der Einrichtung aus 32 Ehejahren tun sich ungeahnte Möglichkeiten auf... Ein sehr skurriler, witziger und ernster Roman. Ein kurzweiliges Lesevergnügen, auch für nicht Mozartfans und all jene die durch Bennets "Die souveräne Leserin" auf den Geschmack gekommen sind!

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