Alan Bennett Cosi fan tutte

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Inhaltsangabe zu „Cosi fan tutte“ von Alan Bennett

Mozart hatte in der Ehe der Ransomes von jeher eine wichtige Rolle gespielt. Sie hatten keine Kinder, und ohne Mozart hätten sie sich wahrscheinlich längst getrennt. Als sie aus einer Vorstellung von Così fan tutte nach Hause kommen, finden sie ihr Heim vollständig leergeräumt vor. Auf der Suche nach dem Nötigsten für den Alltag – Teebeutel, Spülmittel, ochsenblutfarbene Schuhcreme für ihren Mann – gerät Mrs. Ransome in Läden und Gegenden, die sie vorher nie aufgesucht hätte. Eine merkwürdige Abenteuerlust und Lebensfreude bemächtigt sich ihrer.

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  • Leere Wohnung - neues Leben?

    Cosi fan tutte

    Igelmanu66

    28. February 2014 um 13:53

    Eins zu Beginn: Ich habe nicht das Hörbuch, sondern das Buch. Allerdings ist dieses hier nicht aufgeführt. Die Geschichte eines englischen Middleclass-Ehepaars, das vom Opernbesuch nach Hause kommt und seine Wohnung vollkommen leer vorfindet. Mit dem Verlust der Einrichtung aus 32 Ehejahren tun sich ungeahnte Möglichkeiten auf… (Klappentext) Mr. und Mrs. Ransom kann man – vorsichtig ausgedrückt – als konservativ und spießig bezeichnen. Er ist Anwalt, sie Hausfrau. Kinder haben sie keine, ihr Leben verläuft in wohlgeordneten Bahnen - Abweichungen von der täglichen Norm sind nicht vorgesehen. Sie scheuen alles Unbekannte und meiden möglichst jeden Fremden. Sie haben sich nicht viel zu sagen, aber daran sind sie gewöhnt. Als sie eines Abends von der Oper nach Hause kommen, finden sie ihre Wohnung komplett leergeräumt vor. Die Diebe haben nicht nur Fernseher und Stereoanlage, sondern auch Möbel, Teppiche, Lampen und sämtliche anderen Einrichtungsgegenstände mitgenommen. Selbst die Rolle Toilettenpapier ist samt Halter verschwunden. Während Polizei und Versicherung arbeiten, müssen die Eheleute versuchen, mit der drastischen Änderung ihrer Lebensumstände klarzukommen. Mr. Ransom flieht davor in seine Anwaltskanzlei, Mrs. Ransom aber, die alleine in der leeren Wohnung zurückbleibt, beschließt nach anfänglichem Zögern, sich dem Leben und den neuen Herausforderungen zu stellen… Da ist sie wieder: Die Frage, was man tun würde, wenn man noch mal ganz neu anfangen könnte. Würde man die Chance nutzen und versuchen, neue Wege zu beschreiten oder würde man, aus lauter Angst vor dem Unbekannten versuchen, die alten Zustände möglichst wieder herzustellen? Alan Bennett lässt hier keinen Zweifel offen, welcher der beiden Protagonisten die richtige Entscheidung getroffen hat – denn nur einer von beiden überlebt das Ende des Buchs. Fazit für mich: Bitte nicht mit der "Souveränen Leserin" vergleichen. Aber ansonsten eine hübsche kleine Satire, die ich größtenteils sehr unterhaltsam fand.

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  • Rezension zu "Cosi fan tutte" von Alan Bennett

    Cosi fan tutte

    Xirxe

    01. November 2009 um 15:02

    Dem Ehepaar Ransome wird während eines Opernbesuches im wahrsten Sinne des Wortes die gesamte Wohnung ausgeräumt - es gibt nicht einmal mehr Klopapier. Wie sich das Leben dieses typischen britischen Middleclass-Ehepaars -steif, prüde, leicht versnobt- durch diesen Vorfall ändert, schildert Bennett außerordentlich humorvoll, doch ohne Klamauk. Mit viel Wortwitz und Ironie erzählt er, wie Beide auf ihre jeweils eigene Art und Weise mit diesem Ereignis umgehen. Und Uwe Friedrichsen ist für diese Erzählung der ideale Vorleser. Voller Seriosität trägt er selbst die amüsantesten Stellen vor und verleiht zudem den beiden Hauptpersonen eine Stimme, dass man sie wahrhaft vor Augen hat.

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