Alan Bennett The Uncommon Reader

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Inhaltsangabe zu „The Uncommon Reader“ von Alan Bennett

"It was the dogs' fault": Wären die Hunde nicht gewesen, hätte die Queen den Bücherbus im Palasthof gar nicht bemerkt, hätte nicht aus Höflichkeit ein Buch mitgenommen und. mit dem Lesen begonnen. So aber entdeckt sie die Wonnen des Lesens, mit ganz ungeahnten Folgen und nicht unbedingt zur Freude ihrer Umgebung. Ungekürzte und unbearbeitete Textausgabe in der Originalsprache, mit Übersetzungen schwieriger Wörter am Fuß jeder Seite, Nachwort und Literaturhinweisen.

Eine brilliant geschriebene Hommage an die Queen, das Lesen und Bücher.

— Estel90
Estel90

Homage an die Welt der Bücher und an die Queen!

— Cattie
Cattie

Spend some quality time with the Queen and her books.

— darklittledancer
darklittledancer

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  • Leserunde zu "The Uncommon Reader" von Alan Bennett

    The Uncommon Reader
    Reclam

    Reclam

    Rote Reihe Special! It was the dogs' fault! Wären die Hunde nicht gewesen, hätte die Queen den Bücherbus im Palasthof gar nicht bemerkt, hätte nicht aus Höflichkeit ein Buch mitgenommen und... mit dem Lesen begonnen. So aber entdeckt sie die Wonnen des Lesens und der Literatur, mit ganz ungeahnten Folgen und nicht unbedingt zur Freude ihrer Umgebung. Wir lesen Alan Bennetts "The Uncommon Reader" (deutsch: Die souverände Leserin"), diese "herrliche Hommage an Elizabeth II. und die Literatur", wie die Süddeutsche Zeitung das Buch bezeichnete, als zweites Buch in unserem Special "Rote Reihe" im englischen Original. bücherÜBERberlin sprechen ebenfalls kurz und knapp über das Buch: Ihr möchtet mitlesen? Wenn ihr die liebenswürdige Hauptfigur in ihrer Muttersprache kennenlernen und mitlesen wollt, dann schreibt hier Buchtipps, die auf der Leseliste der Queen nicht fehlen sollten. Ich mache einmal den Anfang und empfehle Franz Kafka "Das Schloß", weil darin Willkür und Bürokratie u.a. sehr gut dargestellt sind. Und was meint ihr? Welches Buch darf auf dem Nachttisch der Queen nicht fehlen?

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    • 275
  • Die souveräne Leserin

    The Uncommon Reader
    TinaGer

    TinaGer

    Das mit den Sternen - gleich vorweg - ist eine ziemlich schwierige Angelegenheit. Alan Bennett startet souverän, liefert mit trockenem Humor und geistreichem Witz einen super Einstieg, wird dann etwas lahm und endet schließlich als dröge Schlaftablette.  Die ungewöhnliche Lesefreundschaft der Queen mit Norman, dem Küchenjungen beginnt frisch und überzeugend. Die beiden sind unkonventionell und witzig. Wie sie imaginieren am Pub Quiz mitzumachen ist großartig. Sie ergänzen sich ganz wunderbar, sie reisen zusammen, sie lesen zusammen, sie lernen voneinander. Dann wird Norman durch eine Intrige entfernt und das Buch endet damit für mich. Nun reihen sich Beschreibungen aneinander, wie die Queen mehr schlecht als recht, Staatsgeschäfte und Lesen unter einen Hut zu bringen sucht. Der Palast ist geschlossen gegen ihr Lesen, weil ja ... weil sie die Menschen, die sie trifft fragt, was sie lesen, mehrmals dasselbe Kleid trägt, Bücher unter ihren Ministern wie Hausaufgaben verteilt und nach der Lektüre abgefragt ... so oder so ähnlich. Als die Queen das Lesen schließlich aufgibt und endlich wieder Leute feuert, wird zwar konstatiert, dass sie wieder die Alte sei, doch dann fällt ihr zu allem Unglück ein, mit dem Schreiben beginnen zu wollen. Doch bevor die ganze Chose von vorne losgehen kann, endet das Büchlein gottlob. Schade, die Grundidee, war ganz hervorragend. Der Beginn ist toll! Ich bin fast ein bisschen traurig. :(

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    • 2
  • It was the dogs' fault!

    The Uncommon Reader
    kalligraphin

    kalligraphin

    16. December 2013 um 17:38

    "Few people, after all, had seen more of the world than she had. There was scarcely a country she had not visited, a notability she had not met. Herself part of the panoply of the world, why now was she intrigued by books which, whatever else they might be, were just a reflection of the world or a version of it? Books? She had seen the real thing." Eigentlich wollte sie nur ihre wild kläffenden Hunde beruhigen, doch dann fällt ihr der Bücherbus im Park auf. Aus Neugier betritt sie das mobile Bücherparadies, aus Höflichkeit nimmt sie ein Buch mit und liest dieses, aus neu entfachter Leidenschaft wird sie eine hingebungsvolle Leserin. Alan Bennett beschreibt den Weg der Queen aus dem starren Korsett der royalen Verpflichtungen, der majestätischen Zurückhaltung und Leidenschaftslosigkeit, hin zur passionierten und missionierenden Leserin. Ihre neu entdeckte Liebe zu Büchern und zur Literatur scheint sie nach und nach menschlicher, empathischer und verständnisvoller zu machen. Aus einer durch die höfische Zurückhaltung lethargisch anmutenden Queen wird eine temperamentvolle Frau, die ihre Leidenschaft mit möglichst vielen Menschen, unabhängig davon, welchen Rang und Namens diese Menschen sind, teilen möchte. Da ihr näheres Umfeld (ihr Mann und ihre Bediensteten) wenig von ihrer neuen, ausgeprägten und zeitraubenden Begeisterung hält, schließt sie Freundschaft zu einem gleichgesinnten Küchengehilfen und versucht ihr Hobby bei offiziellen Empfängen und Begegnungen zur Sprache zu bringen. Die Idee zur Geschichte ist unglaublich interessant und auch die Umsetzung hat ihren Charme. Die Protagonistin bleibt unerreichbar, eine gewisse majestätische Distanz wahrt die fiktive Queen dem Leser gegenüber bis zum Schluss. In die Geschichte fließen viele intertextuelle Verknüpfungen und Verweise zu bekannten literarischen Werken ein, die in den Fußnoten angemerkt und erklärt werden. Das ist es auch, was den besonderen Charme der Reclam-Ausgabe aus der Roten Reihe (Fremdsprachentexte) ausmacht. Zu fünf Sternen hat es deshalb nicht gereicht, weil die Geschichte, so kurz und teilweise britisch-komisch sie auch ist, einige Längen hat und außer der Idee als solcher wenig Spannung vorweisen kann.

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  • Die Queen als Leserin - der Leser als König

    The Uncommon Reader
    Leserin71

    Leserin71

    14. December 2013 um 22:07

    Der in England sehr bekannte Autor Alan Bennett hat mit "The Uncommon Reader" der Queen Eigenschaften im wahrsten Sinn des Wortes angedichtet. Wenn die Hunde nicht gewesen wären, hätte die Queen niemals den Büchereibus entdeckt, der mittwochs beim Palast hält. Der Küchenangestellte Norman, der dieses Angebot regelmäßig nutzt, empfiehlt ihr ein Buch. Die Queen fängt an zu lesen und hört nicht mehr auf. Norman wird ihr Berater, bis er bei einer ihrer Auslandsreisen von der Hofkamarilla abgesetzt wird. Auch ohne ihn liest die Queen weiter und zeigt auch Interesse am Schreiben. Köstlich sind der britische Humor und die Ironie, die immer wieder aufblitzen. Interessant sind die philosophischen Betrachtungen der Queen, wenn sie z. B. feststellt, dass beim Lesen alle gleich sind und sie sich beim Lesen unerkannt in Bereiche begeben kann, die ihr im normalen Leben verschlossen sind. Nebenbei erfährt man ironisch überspitzt, wie vieles am Hof in eingefahrenen Bahnen läuft und wie festgelegt das Leben der Queen ist. Durch das Lesen gelingt ihr die Flucht in andere Lebenswirklichkeiten. Norman empfiehlt der Queen viele schwule Autoren, die sie gerne liest. Einziger Schwachpunkt: Das weiterführende Interesse der Queen am Schreiben kann den Spannungbogen nicht aufrecht erhalten. Das Ende ist dennoch überraschend. In der Ausgabe von Reclam sind neben hilfreichen Worterklärungen auch Anmerkungen zu den verschiedenen Autoren und ihren Werken bzw. Zitaten. Ein Nachwort mit Werkverzeichnis des Autors und einer Zusammenfassung der Handlung auf deutsch runden die Ausgabe ab. Ich finde es einen genialen Schachzug von Bennett, eine so prominente Person wie die Queen als Leserin und private Person darzustellen. Lesen ist ja sonst eher etwas Privates, jeder macht es für sich alleine, zieht sich seine eigene Welt - sein eigenes Königreich - zurück. Wie die Queen so feststellt: "Literature ... is a commonwealth". Zusätzlich bemerkt sie, dass Lesen zarter macht - was ihre Umgebung bei ihr als beginnende Senilität ansieht. Mit ihr als Protagonistin eröffnen sich für Bennett neue Möglichkeiten der Buchbesprechung und Buchempfehlung. Sie kann Meinungen über Bücher und Autoren äußern sowie Stellung nehmen zu politischen Themen ohne kritisiert zu werden dafür - und die Zuhörer haben Interesse an dem, was und gerade, weil sie es liest und welche Gedanken sie dazu hat. Welch herrliche Position für einen Leser! Mein Fazit: Dieses Werk von Alan Bennett ist ein "must-read" - und zwar auf Englisch, da nur dort der Sprachwitz und die Eigenheiten der Sprache richtig zur Geltung kommen!

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  • Humorvoll und manchmal auch ein wenig bissig

    The Uncommon Reader
    IraWira

    IraWira

    Ich habe die Novelle "The Uncommon Reader" ausgesprochen gerne gelesen. Es ist eine kluge und kurzweilige Lektüre über die Queen, darüber, was das Lesen mit einem Menschen machen kann und wie es darüber hinaus ein ganzes System beeinflussen kann. Lesen eröffnet neue Welten und kann Menschen formen, es kann sie sogar so weit bringen, dass sie mehr Verständnis für ihre Umwelt aufbringen und sich besser auf andere Menschen und ihre Bedürfnisse einlassen können. Davon abgesehen, kann Lesen einen natürlich auch in einen Rebellen verwandeln, der sich zu Gunsten seiner Leidenschaft gegen die starren gesellschaftlichen Regeln auflehnt. Die Queen gerät per Zufall in den Bücherbus, der im Palasthof parkt und leiht sich aus reiner Höflichkeit ein Buch aus. Was für Folgen dies nach sich ziehen wird, ist ihr natürlich nicht bewusst, aber der Leser darf miterleben, wie die Queen im Laufe der Zeit zu einer mündigen Leserin reift, die ihre Lektüre genießt und sich auch immer mehr Gedanken über ihre Lektüre macht. Gleichzeitig verändert sie sich und bringt damit den streng geregelten Alltag bei Hofe erheblich durcheinander. Kein Wunder, dass einigen ihr Lesen ein Dorn im Auge ist.... Diese Reclam-Ausgabe ist wie bei Reclam üblich, handtaschentauglich und natürlich auch entsprechend klein gedruckt. Diese Ausgabe hat auch Anmerkungen, die einem ungeübteren Leser sehr hilfreich sein können. Aber auch sprachliche firme Leser werden sich vermutlich über die eine oder andere Anmerkung freuen, wo bestimmte Begebenheiten, auf die der Text bezug nimmt oder dergleichen, noch einmal genauer aufgeführt und erklärt werden. Man sollte kein Problem mit der kleinen Schrift haben, ansonsten kann ich diese Ausgabe und dieses Buch uneingeschränkt empfehlen!

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    • 2
  • Herrlich britischer Humor!

    The Uncommon Reader
    Yuina

    Yuina

    11. December 2013 um 18:54

    "It was the dogs fault." Irgendjemand muss ja Schuld sein, dass die sonst so pflichtbewusste Queen sehr zum Leidwesen ihrer Umgebung plötzlich die Welt der Bücher für sich entdeckt und sogar einen Tag im Bett bleibt, um weiterlesen zu können! Hätten die Hunde nicht so laut gebellt hätte sie niemals die fahrende Bibliothek im Hof des Palastes entdeckt und wäre überzeugt gewesen, dass "man" nun, da "man" (herrlich: das englische "one", mit dem die Queen von sich selbst spricht!) schon einmal da sei, aus Höflichkeit auch etwas ausleihen müsse.... So befördert sie den Küchenjungen Norman, den sie in der Bibliothek trifft, zu ihrem persönlichen Literaturberater, was Sir Kevin (der als Neuseeländer in England immer mal wieder degradiert wird) so sehr den Tee verklumpt, dass dieser beginnt, am laufenden Band Intrigen zu spinnen, um seinen Konkurrenten und (seiner Meinung nach) schlechten Einfluss loszuwerden. In flüssigem, herrlich bissigem Schreibstil wird gezeigt, wie die Queen immer weiter in die Welt des Lesens abtaucht, zu dem Schluss kommt, dass man Autoren besser nur auf dem Papier und nicht in der Realität kenne lerne und wie ihre Mitmenschen die Tatsache, dass sie sich Randnotizen in ihrer Lektüre macht, für Anflüge von Alzheimer halten und sie kurzerhand als senil abstempeln. Amüsant sind auch Details wie Normans signifikante Vorliebe für schwule Autoren, der Neuseeland-Diss Sir Kevins und die Versuche, Bücher als potenzielle Sprengkörper einzustufen, nur um sie unter einem Vorwand aus der Reichweite ihrer Hoheit zu entfernen.   Da es sich hier um ein fremdsprachiges Buch handelt, finde ich die Vokabelangaben am Ende jeder Seite sehr hilfreich (auch wenn der fortgeschrittene Englisch-Leser sicher nicht alle davon braucht - die rote Reihe ist somit auch hervorragend für Semi-Anfänger geeignet), besonders gefallen mir aber die Erklärungen der relevanten Orte, Personen und Zeremonien, da man so gleich noch ein ganzes Stück britischer Kultur aus dem Buch mitnehmen kann.   Das Beste war allerdings bei Weitem die Abschlusspointe im letzten Satz!   Insgesamt kann ich also nur sagen: Toller Schreibstil, tolle Begriffserklärungen, tolles Buch. Britisches Feeling pur!

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  • Her Majesty Reads

    The Uncommon Reader
    kalanthia

    kalanthia

    11. December 2013 um 09:15

    INHALT Die Queen geht mit ihren berühmt-berüchtigten Corgys Gassi und entdeckt so den Büchereibus, der hinter dem Buckingham-Palast Station macht. Aus Höflichkeit unterhält sie sich mit Norman, seines Zeichens Koch im Palast und einziger Stammkunde des Büchereibuses, und leiht dann selbst ein Buch aus. Ihre Lesesucht beginnt schleichend. Norman wird zu ihrem privaten Bücherbeschaffungsmenschen befördert und besorgt ihr immer neues Lesematerial. Währenddessen rebelliert ihr Sekretär gegen ihre für ihn unbegreiflichen Leseaktivitäten, Staatsgäste lassen wiederum über ihre Sekretäre dem Sekretär der Queen ausrichten, Ihre Majestät möge doch andere Konversationsthemen als Literatur finden, und die Queen stellt in ernüchternden Begegnungen mit noch lebenden Autoren fest, wie unerträglich langweilige Gesprächspartner diese doch eigentlich sind. Die Leselust der Queen sorgt für amüsante Begebenheiten, tritt aber auch eine Intrige los, Norman loszuwerden und die Leseaktivitäten der Queen zu unterbinden. KOMMENTAR Vom Schreibstil her betrachtet schreibt Alan Bennett sehr flüssig und amüsant. Die kuriosen Zwischenfälle, die sich ergeben, weil die Nase der Queen beständig in einem Buch steckt, sind liebevoll erzählt und bringen einen immer wieder zum Schmunzeln. So wird man automatisch auf die Seite der Queen gezogen, da man ja selbst Vielleser ist, und ganz und gar nicht verstehen kann, warum der Palast und die Politiker missmutig auf die Literaturbegeisterung der Monarchin reagieren. Das Ende des Buches war nicht so sehr nach meinem Geschmack, aber das muss jeder Lesende für sich selbst entscheiden. No spoilers! Die Idee, aus der Queen eine Autorin werden zu lassen, fand ich im Grunde genommen jedoch gut. Das Nachwort wäre vielleicht besser als Vorwort geworden, zumindest was die Informationen über Bennet angeht. Die nochmalige Inhaltszusammenfassung des Buches, nachdem man soeben das Buch beendet hat, ist vollkommen unnötig. Zugegebenermaßen für mich das erste Reclam-Buch, bei dem ich doch gelegentlich selbst in die Fußnoten gespickt habe. Einerseits, weil niemand die ganzen Autoren kennen kann, die erwähnt werden, andererseits, weil Bennett doch sehr mit Latinismen um sich wirft. Im Buch selber wäre eine Angabe interessant, für welches Lesealter oder Klassenstufe das Buch gedacht ist. Die Covergestaltung mit dem Foto der Queen ist auffällig bunt im Vergleich zu den anderen Reclamheftchen, die nur gelegentlich eine schwarzweiße Zeichung aufweisen. Könnte man doch öfters machen! Ist vielleicht weniger abschreckend für so manchen Schüler. FAZIT 4 Sternchen sowohl für den Inhalt wie auch diese Ausgabe.

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  • The Uncommon Queen

    The Uncommon Reader
    Phoebe

    Phoebe

    10. December 2013 um 21:31

    What if the Queen started reading? A lot...an awfully lot. And what if the Queen liked it so much, she would even neglected her duties a little - just a tiny little? What might come out of it in the end? Alan Bennett tells us exactly this story. The story of the Queen finding her love for books and, inevitably to the written words itself. It is a story throughout a vast variety of author, novelists, poets and prime ministers. The Reader - of 'The Uncommon Reader' - gets to know (in a quite possibly slightly exaggerated way) what life in the Palace is like for the Queen. It is written in a kind of reserved humor - at least for my taste. I enjoyed the pace of the book quite a bit, especially once I was into the story and character. Character development was comprehensible and seemed realistic. Although I warn the average reader that Bennett (in my opinion) uses mild (to extreme) exaggerating to get his points across. This work of fiction should definitely be read in its original language! I'm not quite sure if the translation gives off this British Royal Flair... ;)

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  • Homage an die vielfältige Welt der Literatur und an Queen Elisabeth II !

    The Uncommon Reader
    Jeanne_Darc

    Jeanne_Darc

    Das Buch "The Uncommon Reader " der Roten Reiher von Reclam hat mich vollends überzeugt. Vorneweg muss ich zugeben, dass ich zuvor nur die deutschen, gelben Büchlein von Reclam kannte. Doch diese fremdsprachen Hommage hat mich wirklich überzeugt und ich bekamm bei manchen Stellen, dass Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht. Cover: Im gewohnten Stil der Reclam-Reihe schlicht, jedoch außergewöhnlich, da es sich um die Rote Reihe handelt die nur in Österreich, Deutschland und der Schweiz zu bekommen ist. Schreibstil: Der Sprachlich Stil ist gut zu verstehen und flüssig zu lesen, zu meiner Überraschung standen unter jeder seite die "ungebräuchlichern" Vokabel die man benötig um die gelesen sEite zu verstehen. (das wusste ich ehrlich gesagt nicht). Somit wird die Leselust nicht durch ständiges nachschlagen im Wörterbuch unterbrochen. Meinung: Diese köstliche Hommage hat mich wirklich überzeugt und ich fand dieses Buch unglaublich witzig. Wenn man sich vorstellen würde, dass das Wirklichkeit sein könnte muss ich gleich wieder schmunzeln. Tja dann hoffen wir mal, dass es nicht irgendwann mal heißt "It's the dogs fault!" Verdiente 4 von 5 Sterne

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    • 3
  • Wunderbar leichtfüßige Geschichte in erschwinglichem Format

    The Uncommon Reader
    rumble-bee

    rumble-bee

    04. December 2013 um 17:40

    Ich möchte meine Bewertung ganz klar einteilen und trennen. Denn ich kannte die Geschichte schon - die "Souveräne Leserin", die deutsche Fassung also, gehörte vor wenigen Jahren zu meinen absoluten Lieblingen. Für die Originalausgabe hatte ich mich interessiert, weil bei einer Übersetzung immer viele Feinheiten verloren gehen. Zudem kannte ich die "Rote Reihe" von Reclam noch nicht. Die Geschichte an sich ist mir immer noch 5 Sterne wert! Die Queen, die plötzlich zur Leserin aus Leidenschaft wird, und damit nicht nur Wohlgefallen erregt - das ist nicht nur eine Hommage an die Literatur, sondern gleichzeitig eine satirische Abrechnung mit dem rigiden Protokoll der britischen Monarchie, und auch mit dem ganzen Zirkus, der um Autoren und die Literatenszene allgemein betrieben wird. Im englischen Original kommt vieles deutlich besser zur Geltung: die gestelzte Sprechweise der Queen zum Beispiel, mit ihrem königlichen "one". Oder der wunderbar trockene, sarkastische Gatte ihrer Majestät - "Jolly good. Wonders never cease." Was habe ich gelacht! Auch wurden mir die sozialkritischen Anteile der Handlung deutlicher - das übersteigerte Klassenbewusstsein in England beispielsweise, das einem Küchenjungen nicht zutraut, mit der Queen zu verkehren. Oder der Dünkel, der selbst senile, inkontinente Greise noch an ihre Posten und Pöstchen kettet. Als Produkt, als Buch der "Roten Reihe", bekommt das Buch von mir allerdings einen Stern weniger. Sicher kann man sich fragen, an wen sich die "Rote Reihe" eigentlich wendet. Vermutlich eher an Schüler, auch des günstigen Preis-Leistungs-Verhältnisses wegen. Mich hat das Layout der Seiten manchmal ein wenig gestört. Die Vokabeln als Fußnoten nahmen oft die Hälfte oder mehr des Raumes ein; das hemmt schon ein wenig den Lesefluss. Ich wüsste allerdings auch nicht, wie man das besser lösen könnte. Auch das Nachwort hat nicht meine reine Begeisterung hervorgerufen. Es teilt sich auf in Angaben zu Leben und Werk des Autors (zu überblicksartig), und eine reine Nacherzählung der Handlung. Das war für mich überflüssig. Jedoch, wie ich bereits sagte - es mag sein, dass genau dies im Blick auf die Zielgruppe "Schüler" beabsichtigt war. Allerdings ist diese Nacherzählung auch schon wieder so ausführlich, dass vermutlich so mancher bequeme Schüler sein Referat darauf aufbauen wird, ohne das Buch wirklich zu lesen. Insgesamt überwiegt für mich der positive Eindruck dieses schmalen Bändchens. Jeder Leser, der sich sonst nie an das Original getraut hätte, kann hier mit einfachen (auch finanziellen) Mitteln ein Gespür dafür bekommen, wie das Buch ursprünglich gedacht war. Lesern, die im Englischen "sattelfest" sind, würde ich allerdings eher zu einer normalen Ausgabe raten.

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  • Marvellous.

    The Uncommon Reader
    CorneliaTravnicek

    CorneliaTravnicek

    03. December 2013 um 12:16

    Nachdem die Queen also schon in der mobilen Bibliothek steht, die sie zufällig bei einem hinteren Palastausgang gefunden hat, fühlt sie sich auch verpflichtet ein Buch auszuleihen - und somit beginnt ihre späte Karriere als Leserin. Und das ist eigentlich auch schon die ganze Geschichte, gleichzeitig aber auch wieder nicht. Eine der feinen Thesen in diesem Buch ist, dass Lesen nicht nur "bildet", in dem Sinn, dass man Fakten aus Büchern lernen kann, sondern dass das Lesen den Menschen als Ganzes bildet, ihn weltoffener, empathischer macht. Nicht einmal die Queen ist vor diesem Einfluss der Literatur gefeit. "The Uncommon Reader" ist ein einfach zu lesender, nicht zu langer Titel aus der Roten Reihe bei Reclam (mit Vokabelerklärungen auf den Seiten, Literaturverweisen und Nachwort) - meiner Meinung perfekt geeignet für leicht fortgeschrittene Leser in englischer Sprache (eher nicht für komplette Einsteiger), dann ist die Lektüre verbunden mit einem Lerneffekt. Jedoch ist das Buch allgemein eine wirklich unterhaltsame Novelle, so dass geübte Leser und Leserinnen ebenfalls ihren Spass an der Geschichte haben. Very british. A wonderful read.

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  • Ein "very British" Lesegenuss

    The Uncommon Reader
    tonks

    tonks

    02. December 2013 um 14:53

    Inhalt: Es ist eigentlich Zufall und pure Höflichkeit, als die Queen ein Buch aus der Leihbücherei mitnimmt. Doch dann leiht sie sich ein zweites und schon ist es um sie geschehen: Die Lesewut hat sie gepackt. Nun liest die Queen immer mehr und mit immer mehr Leidenschaft, sie vernachlässigt sogar ihre Pflichten und scheint sich für nichts mehr außer Literatur zu interessieren. Ihr Umfeld ist davon alles andere als begeistert und es gibt sogar Personen, die mit allen Mitteln versuchen, sie vom Lesen abzuhalten ... Meine Meinung: Alan Bennetts kleines Büchlein zeichnet liebevoll das Bild einer lesesüchtigen Queen, die man als Leser einfach liebhaben muss. Er erzählt leicht und locker mit viel Ironie und Humor eine warmherzige, unterhaltsame Geschichte, die mich immer wieder zum Schmunzeln brachte. Unten auf jeder Seite sind Vokabeln angegeben, die beim Verständnis helfen, jedoch nicht den Lesefluss stören, sollte man sie nicht benötigen. Alles in allem ein kleines, feines Büchlein, das mir sehr viel Freude bereitet hat und das ich gerne weiterempfehle!

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  • Eine Hommage an die Literatur… und die Queen

    The Uncommon Reader
    Fornika

    Fornika

    02. December 2013 um 14:37

    Königin Elisabeth II hat einen taffen Job und keine Zeit für Hobbies. Erst recht nicht für die Leserei. Doch eines Tages entdeckt sie zufällig die mobile Leihbücherei im Hof und muss, höflich wie sie ist, ein bisschen Smalltalk machen und ein Buch ausleihen. Obwohl Lesen nicht ihre Sache ist, wird sie vom Buchvirus infiziert und ist mit der Hilfe von Norman, dem einzig anderen Leser im Buckingham Palace immer auf der Suche nach neuem Stoff. Sehr zum Missfallen ihrer Umgebung, denn die sind wahrlich not amused, dass Ihre Majestät ständig mit der Nase im Buch unterwegs ist… Alan Bennett hat mit The Uncommon Reader ein köstliches Buch geschaffen, witzig und charmant, mit einer gehörigen Portion echten englischen Humors. Obwohl die Ereignisse reine Fiktion sind, nimmt man dem Autor jede Handlung der Queen ab. Trotz ihres gesetzten Alters weiß diese durchaus noch gehörig auszuteilen und die z.T. herrlich bissigen Kommentare von Ihrer Majestät sind einfach nur großartig. Das steife Hofzeremoniell wird gehörig durcheinander gewirbelt und es kommt zu einigen urkomischen Szenen, die hier natürlich nicht verraten werden. Der gemeine Bücherwurm wird sich so manches Mal in der Queen wiederfinden: wer kennt es nicht, das Entsetzen über vergessene Lektüre, die Enttäuschung beim ersten Treffen des liebgewordenen und so hochgeschätzten Autors und nicht zuletzt die fruchtlosen Bekehrungsversuche des Nicht-Lesers… Die Queen macht so Manches durch, entdeckt die alten und neuen Klassiker der Literatur und zeigt im Buch eine erstaunliche Entwicklung, die in einem doch recht unerwarteten Ende gipfelt. Dem Kenner der Roten Reihe von Reclam sind die Vokabeln und Infos am jeweiligen Seitenende bekannt und auch hier dürfen sie natürlich nicht fehlen. Wie viele der Vokabeln man selbst zum Textverständnis braucht, ist natürlich vom eigenen Wissensstand abhängig, die kleinen Erläuterungen zu genannten Schriftstellern und Werken fand ich in jedem Fall hilfreich. Wer die Angewohnheit hat, das Nachwort zur Einstimmung auf das Buch zu lesen, sollte das bei diesem hier unterlassen, denn die Handlung wird grob zusammengefasst und man nimmt sich so Einiges vorweg. Fazit: Ein kleines feines Buch, welches man an einem Nachmittag gemütlich bei einer Tasse Tee (englischem natürlich) mit großem Genuss lesen kann.

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  • The Queen is reading

    The Uncommon Reader
    Cattie

    Cattie

    01. December 2013 um 21:08

    Alan Bennett schrieb mit seinem Kurzroman "The uncommon reader" (dt. Die souveräne Leserin) eine Hommage an die Welt der Bücher, der Autoren und an die Queen. Auch wenn es eine fiktive Geschichte ist, so deuten die Bezüge, allen voran die verwandtschaftlichen Beziehungen, auf keine andere als Elizabeth II hin. Diese fiktive Queen entdeckt ihre Leidenschaft für die Welt der Bücher nur durch Zufall, aber danach fängt sie mit dem Lesen an und vernachlässigt sogar ihre royalen Pflichten. Die meisten Leser werden die Queen verstehen. Wenn man ein gutes Buch zur Hand hat, möchte man es sofort zu ende lesen, anstatt etwas anderes zu machen. Doch nicht alle verstehen die Queen und ihre neue Leidenschaft. Niemand scheint dies zu verstehen und so wird hinter ihrem Rücken heftig diskutiert, wie man der Queen von ihren Büchern trennen könnte. Die Queen mit ihrer Schwäche für Bücher war mir sofort sympathisch, ebenso Norman, welchen sie zu Beginn der Geschichte kennenlernt und den sie anstellt, um ihr bei der Bücherauswahl und Beschaffung zu helfen. Neben den sympathischen Figuren gibt es natürlich auch unsympatische, wie Sir Kevin, den Sekretär. Aber was wäre eine gute Geschichte ohne einen "Gegenspieler"? Es ist herrlich zu lesen, wie die Queen von sich als "one" spricht oder wie die Dienerschaft ihre Angewohnheit, sich Notizen zu den gelesenen Büchern zu machen, als Anflüge von Alzheimer deutet. Die Sprache ist allgemein auch sehr verständlich und einfach gehalten, auch mit nur ausreichenden Englischkenntnissen ist das Buch, vor allem dank der vielen Vokabelangaben, gut zu lesen. Die vielen Angaben zu Autoren, Büchern und historischen Personen vervollständigen die Ausgabe von Reclam und lassen nur wenig Wünsche offen. Einzig auf das Nachwort, welches neben einer kurzen Biografie Bennetts eine deutsche Zusammenfassung des Werkes enthält, hätte verzichtet werden können. Den Zusammenhang der Geschichte kann man auch ohne die Zusammenfassung verstehen. Und am Ende noch einmal eine überraschende Wendung erleben. Ich gebe der Queen 4 von 5 Büchern, da mir die Geschichte zwar gut gefallen hat, aber ich sie nicht herausragend fand. Im Vergleich mit den Werken, die Bennett in seinem Werk nennt, kann die Kurzgeschichte nicht mithalten, aber das hat der Autor mit seiner Hommage sicher auch nicht gewollt.

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  • The Uncommon Reader

    The Uncommon Reader
    micluvsds

    micluvsds

    29. November 2013 um 08:44

    Bei einem Spaziergang entwischen der Queen die Hunde und so wird sie zufällig auf den Bücherbus aufmerksam, der im Palasthof steht. Aus reiner Höflichkeit nimmt sie ein Buch mit. Sie ahnt nicht, dass sie dadurch Spaß am Lesen findet und ihr neues Hobby ganz unerwartete Folgen hat. „The Uncommon Reader“ als Veröffentlichung der „Roten Reihe“ von Reclam ist ein Kurzroman in Originalsprache. Da die Reihe als Hauptleser Schüler ins Auge fasst, enthält das Buch zusätzlich Vokabelhilfen und einige Zusatzinformationen. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, es ist sehr unterhaltsam geschrieben und die einzelnen Charaktere sind gut dargestellt.  Für mich ist es nicht nur eine liebenswerte Schilderung der Queen, sondern auch eine Hommage an das Lesen. Es dürfte auch für Schüler unterhaltsam sein. Mich persönlich stören die Vokabelhilfen auf jeder Seite etwas, da sie teilweise die Hälfte der ohnehin kleinen Seiten einnehmen, aber das ist sicher Geschmackssache. Für Bücherwürmer und Leseratten aber ein sehr empfehlenswertes kleines Buch.

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