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Reclam

vor 4 Jahren

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Rote Reihe Special!

It was the dogs' fault!


Wären die Hunde nicht gewesen, hätte die Queen den Bücherbus im Palasthof gar nicht bemerkt, hätte nicht aus Höflichkeit ein Buch mitgenommen und... mit dem Lesen begonnen. So aber entdeckt sie die Wonnen des Lesens und der Literatur, mit ganz ungeahnten Folgen und nicht unbedingt zur Freude ihrer Umgebung.

Wir lesen Alan Bennetts "The Uncommon Reader" (deutsch: Die souverände Leserin"), diese "herrliche Hommage an Elizabeth II. und die Literatur", wie die Süddeutsche Zeitung das Buch bezeichnete, als zweites Buch in unserem Special "Rote Reihe" im englischen Original.

bücherÜBERberlin sprechen ebenfalls kurz und knapp über das Buch:



Ihr möchtet mitlesen?
Wenn ihr die liebenswürdige Hauptfigur in ihrer Muttersprache kennenlernen und mitlesen wollt, dann schreibt hier Buchtipps, die auf der Leseliste der Queen nicht fehlen sollten.

Ich mache einmal den Anfang und empfehle Franz Kafka "Das Schloß", weil darin Willkür und Bürokratie u.a. sehr gut dargestellt sind.

Und was meint ihr? Welches Buch darf auf dem Nachttisch der Queen nicht fehlen?

Autor: Alan Bennett
Buch: The Uncommon Reader

AnnaMK

vor 4 Jahren

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Ich würde der Queen die Sherlock Holmes Romane empfehlen - als Britin muss man die gelesen haben. ;)

Estel90

vor 4 Jahren

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Ich würde ihr Ian Flemings James Bond empfehlen - sie muss ja wissen, wer in ihrem Namen die Lizenz zum Töten hat ;-)

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TinaGer

vor 4 Jahren

Part 2: Seite 56-104
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Schade, dass der Autor darauf verzichtet hat, dass Einwirken der Leseleidenschaft, auf die Familie zu beschreiben. Das bleibt doch alles ziemlich vage. Die können jetzt machen was sie wollen ... weil der Kopf der Queen in den Büchern steckt ... und weiter? Treibt das seine Blüten? Da ist doch ein schönes Potential nicht gehoben.
"The sheer endlessness of books outfaced her and she had no idea how to go on." Arg, das kenne ich.
"Books were uncharted country ..." Boah, ist das lange her ...
Gott, dass Treffen der Autoren ist wirklich traurig. Ich weiß nur nicht, ob Sinn der Sache ist, den Reinfall, einfach nur als Reinfall zu beschreiben. Ich glaube, da wäre schon noch mehr Witz zu heben gewesen. Vielleicht hätte einer der Autoren drüber schreiben können. Planting - Payoff. Also die Metaebene in allen Ehren. Ich lese gerne zitierfähiges Material, aber den Plot völlig aus dem Auge zu verlieren, wird dann einfach irgendwann langweilig. Dafür variiert Bennett auf der Erkenntnisebene nicht stark genug. Schade.
"The real treat when I was a child was Fuller's Cake." Hier auch Potential nicht gehoben. Wo sind die Bilder der glorreichen Kindheit?
Der arme Premierminister. Wollte sie besser kennenlernen und die versteckt sich hinter ihren Büchern. Nur warum ist einem das so egal? Der Autor schafft es nicht, seinen Nebenfiguren einen identifikatorischen Anstrich zu verpassen. Die bleiben Pappmasche. So entsteht keine Tiefe.
Alice Munro rettet die Kanada Reise. Schöne Episode.
Und Norman ist weg. Tsja, was passiert? Man gönnt es ihm. Ein schönes Studium. Ist doch toll. Wo bleibt die Emotion? Auf der Strecke...
"Novels are not necessarily written as the crow flies." Wohl wahr.
Alles in allem, bleibt das Buch jetzt stark hinter seinen Möglichkeiten zurück. Es ermüdet mich langsam. Den dritten Teil werde ich mir wohl für einen Regentag aufheben ...

kalligraphin

vor 4 Jahren

Part 2: Seite 56-104
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TinaGer schreibt:
Alles in allem, bleibt das Buch jetzt stark hinter seinen Möglichkeiten zurück. Es ermüdet mich langsam. Den dritten Teil werde ich mir wohl für einen Regentag aufheben ...

;)

Sehe ich aber genauso. So schön ich die Geschichte fand, irgendwie war sie doch ziemlich langweilig...

TinaGer

vor 4 Jahren

Part 2: Seite 56-104
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@kalligraphin

Ja, sie wiederholt sich jetzt immer wieder. Schade eigentlich! Es fing so gut an. Na, mal gucken, was der dritte Teil noch so im Angebot hat.

kalligraphin

vor 4 Jahren

Rezensionen

http://www.lovelybooks.de/autor/Alan-Bennett/The-Uncommon-Reader-292286785-w/rezension/1070935612/

Vielen Dank! :)

TinaGer

vor 4 Jahren

Part 3: Seite 104-162
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Der dritte Teil lässt mich ziemlich ratlos zurück. Zunehmend gefallen mir die Fußnoten besser, als der eigentliche Text. Immer wieder werden spannende Punkte angesprochen, z.B. der Tod Diana's, die Kreuzfahrt auf der Nahlin oder der geheime Rat. Nichts davon wurde jedoch vertieft. Schade.
Dafür erfahren wird, dass die Queen jetzt öfters mal dasselbe Kleid trägt ... und dass der Prime Minister, "... not wholly believe in the past or in any lessons that might be drawn from it." Bedenkliche Haltung, wie ich finde.
Dann eine sinnlose Episode mit dem senilen Sir Claude, dessen bemerkenswerteste Eigenschaft Körpergeruch ist.
Nachdem die Queen Gerald und Sir Kevin entlässt, konstatieren wir: "Her Majesty was herself again." Furchtbar!
Das gesamte Personal wird mir zunehmend unangenehm, die Lektüre ehrlich gesagt zur Qual. Am liebsten hätte ich es an dieser Stelle weggelegt und die Sache beendet.
So habe ich die Queen noch auf ihrem Weg vom Leser zum herangehenden Autor begleitet, der führte bis auf ihre Geburtstagsparty.
Hier noch ein zweifelhafter Einwurf der Queen: "Iam the Queen and ... there have been many times in the last fifty years when that has made me feel not pride but shame. However."
Die Queen will also schreiben und "With her terrible sense of duty it could be guaranteed that she would."
Ihrem Schreiben selbst müssen wir nicht mehr beiwohnen, denn auf dem Geburtstagsfest nimmt die ganze Sache dann endlich, endlich ein Ende. Puh.

TinaGer

vor 4 Jahren

Rezensionen
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http://www.lovelybooks.de/autor/Alan-Bennett/The-Uncommon-Reader-292286785-w/rezension/1070966316/

Hier auch meine Rezension. Vielen Dank für das Buch.

PetitaPapallona

vor 4 Jahren

Part 2: Seite 56-104
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Ich fand diesen Abschnitt besonders interessant im Bezug auf die Disskusion "Bücher oder Videospiele bzw. Internet" (es gab mal eine sehr gute auf ZDF). Als Queen ist es ja offensichtlich sehr wichtig mit anderen zu kommunizieren, aber ohne dabei den anderen blosszustellen. Und wie wir sehr gut gesehen haben funktioniert das nicht, wenn man sich die ganze Zeit nur noch mit Geschichten beschäftigt (ich glaube ja, da ist eine leise Kritik des Autors am Lesen. Versteht mich nicht falsch, natürlich liebt er Literatur, aber es passiert auch schnell das die Probleme der Charaktere wichtiger werden als die eigenen - ich spreche da aus Erfahrung). Und man kann für die Bücher sagen was man will, ich selbst lese ja auch unglaublich gerne, aber im Internet kommuniziere ich wenigstens und bei Videospielen habe ich die Möglichkeit mit anderen zu spielen, im Gegensatz zu Büchern. Ich kann mich zwar über Bücher austauschen, aber nicht im Medium drin.

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