Flavia de Luce 8 - Mord ist nicht das letzte Wort

von Alan Bradley 
4,2 Sterne bei69 Bewertungen
Flavia de Luce 8 - Mord ist nicht das letzte Wort
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Neue Kurzmeinungen

Judith88s avatar

Flavia wieder in Hochform, aber das Ende hat mich einfach fertig gemacht.

Krimines avatar

Mit Wortwitz und Humor, einer etwas erwachseneren Flavia, einem kniffligen Fall und erstaunlich wenig Chemie überzeugt Flavias achter Fall.

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Inhaltsangabe zu "Flavia de Luce 8 - Mord ist nicht das letzte Wort"

Einer gibt den Löffel ab – und Flavia ermittelt wieder!

Endlich kehrt Flavia vom Internat in Kanada zurück nach Buckshaw, nur um dort zu erfahren, dass ihr Vater im Krankenhaus liegt und keinen Besuch empfangen darf. Um ihren boshaften Schwestern zu entkommen, schwingt Flavia sich auf ihr Fahrrad: Sie soll für die Frau des Pfarrers eine Nachricht an den abgeschieden lebenden Holzbildhauer Mr. Sambridge überbringen. Doch niemand öffnet. Neugierig betritt Flavia die Hütte und ist überrascht, einen Stapel Kinderbücher im Zuhause des ruppigen Junggesellen zu entdecken. Und noch ein unerwarteter Fund steht Flavia bevor – denn an der Schlafzimmertür hängt, kopfüber gekreuzigt, der tote Mr. Sambridge …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783734100796
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Blanvalet
Erscheinungsdatum:16.07.2018

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    Krimines avatar
    Kriminevor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Mit Wortwitz und Humor, einer etwas erwachseneren Flavia, einem kniffligen Fall und erstaunlich wenig Chemie überzeugt Flavias achter Fall.
    Erneut ein kniffliger Fall für neunmalkluge Hobbydetektivin

    Flavia kehrt aus Kanada von "Miss Bodycotes Höhere Mädchenschule" zurück und muss erkennen, wie unwichtig sie für ihre Familie geworden ist. Denn anstatt am Southamptoner Hafen gebührlich empfangen zu werden, hat sich nur der treue Dogger dorthin bemüht und das auch noch mit einer schlechten Nachricht im Gepäck. So erfährt sie, dass ihr Vater mit einer schweren Lungenentzündung im Krankenhaus liegt und sie ihn nicht sofort besuchen kann. Deshalb macht sich Flavia am nächsten Morgen zunächst einmal mit dem Fahrrad auf den Weg, um wenigstens der Frau des Pfarrers einen Gefallen zu tun. Doch der Brief, den sie einem Holzbildhauer überbringen soll, gerät in Vergessenheit, als sie den stets etwas merkwürdigen Mann wie eine Spinne im Netz tot an seiner Schlafzimmertür hängen sieht.


    Bereits zum achten Mal wird die neunmalkluge Flavia de Luce in ein Verbrechen verwickelt, in dem sie zum Leidwesen des verantwortlichen Inspektors Hewitt zu ermitteln beginnt. Mit viel Geschick und einer ordentlichen Portion Intuition geht sie dabei vor und stützt sich gleichzeitig auf ihre unerschöpflichen Kenntnisse in der Chemie. Schließlich hat Flavia von ihrem verstorbenen Onkel Tarquin de Luce ein erstklassig ausgestattetes Labor geerbt, in dem sie nach Herzenslust Experimente durchführen kann. Ein Hobby, das diesmal wenig zum Einsatz kommt, weil Flavia alles dafür tut, um das geheimnisvolle Leben von Mr. Sambridge aufzurollen und damit hinter den Grund für dessen verhängnisvollen Tod zu kommen.

    Aus der Sicht von Flavia geschildert, die als Icherzählerin in Erscheinung tritt, erlebt der Leser einen handfesten Kriminalfall, dessen Auflösung zwar recht simpel ist, der es aber in sich hat. Dabei wird er dieses Mal mit einer etwas reiferen Hauptfigur überrascht. Denn Flavia ist nun einmal schon 12, und obwohl ihr der Aufenthalt im kanadischen Mädcheninternat wie eine Verbannung vorkam, haben ihr die dort gewonnenen Erfahrungen gut getan. Aber keine Angst. Auf Backshaw läuft alles, wie gewohnt. Flavias Schwestern Felly und Daffy sind genauso boshaft, wie zuvor, Mrs Mullet ist bemüht, alle gut zu versorgen und das Faktotum Dogger ist noch immer die Zuverlässigkeit in Person. Nur Flavias unmögliche Cousine bringt ein wenig Schwung in das altehrwürdige Haus, da sie sich den Gepflogenheiten nicht unterordnen will, was Flavia selbst zunehmend gefällt.

    Fazit:
    Mit viel Wortwitz und Humor, einer etwas erwachseneren Flavia, einem kniffligen Fall und erstaunlich wenig Chemie kommt Flavias Rückkehr in die Heimat daher und ist ein unbedingtes Muss für alle Fans der neunmalklugen Hobbydetektivin.

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    G
    Geisterleopardvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Nicht so gut wie die vorherigen Bände
    Erwartungen nicht erfüllt

    Mord ist nicht das letzte Wort ist der achte Teil der Reihe, in der die zwölfjährige Flavia mit ihrem chemischen Wissen und detektivischen Fähigkeiten Mordfälle untersucht.
    Davon habe ich in diesem Teil sehr wenig gemerkt. Der Grundgedanke der Lösung des Todesfalls war für mich viel zu offensichtlich, so dass ich schon zu früh wusste worauf es hinaus läuft und darauf warten musste, dass es auch bei Flavia endlich klickte. Das ganze Drumherum erschien mir nicht mehr so liebevoll wie in den vorherigen Bänden, es gab nur wenige Interaktionen mit der Familie und auch wenig chemische Untersuchungen, die sonst immer viel Spaß beim Lesen gebracht haben. Es gab durchaus witzige Stellen, doch insgesamt hatte ich nicht das Gefühl einen Krimi zu lesen. Vor allem zum Ende - das sich meiner Meinung nach leider auch etwas zu früh ankündigte - rutscht die Geschichte doch mehr in Richtung Period-Drama. Die Endszene hat mich so sehr an eine Szene aus der Serie Downton Abbey erinnert, dass deren Ausgang mich nicht mehr überraschen oder treffen konnte.
    Für den nächsten Band bin ich skeptisch, da sich fundamentale Änderungen angekündigt haben, die den ganzen Charakter dieser Reihe beeinflussen können.

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    B
    BieneMavor 9 Monaten
    Jedes Buch dieser Reihe ist etwas ganz Besonderes!

    Diese Reihe begleitet mich nun schon eine ganze Weile, und ich bin immer wieder und von jedem einzelnen Buch auf ganz andere Weise begeistert. Der Hintergrund, die Atmosphäre und die ungewöhnliche Faszination der Hauptfigur sind konstant, doch immer werden neue Aspekte der Rahmenhandlung in den Vordergrund gestellt und schwierige Fälle geknackt, bei denen das gewitzte Auftreten der Detektivin und ihre klugen Schlussfolgerungen Hand in Hand mit einer emotionalen Tiefe gehen, die immer mehr Raum einnimmt - ohne allerdings die anderen Facetten der Reihe zu verdrängen. Es gibt nicht weniger Mord und Totschlag, Chemie oder Fahrten mit Gladys durch die Umgebung von Buckshaw. Nein, es gibt immer mehr zu lieben an den "Flavia de Luce"-Büchern.

    Doch zuerst einmal bleibt das Herz der Geschichte die Bindung des Lesers an die Figuren. An jedem von ihnen gibt es etwas Einzigartiges, wenn auch nicht immer etwas Sympathisches und mindestens die Interaktionen mit anderen Figuren machen sie interessant. Apropos: Sehr gut gefallen hat mir hier wieder die Beziehung zwischen Flavia und Dogger, die wie in den bisherigen Büchern nicht im Vordergrund steht aber eine Konstante für Protagonistin und Leser bildet und immer wieder für sehr emotionale, tiefgehende Momente und Einblicke sorgt.

    Insgesamt unterscheidet dies Flavias Abenteuer von typischen Krimigeschichten - sie ist eine komplizierte Hauptfigur mit verworrenen Verbindungen zu den anderen Figuren.Auch ihre Konflikte mit sich selbst spielen eine große Rolle. Auch wenn es bei ihren Fällen leicht auszublenden ist, sie ist ein Kind, das langsam erwachsen wird - und sich leider schon allen möglichen Situationen stellen muss, für die sie mehr Zeit hätte haben sollen. Die bisherigen Teile der Reihe haben sie nicht unberührt zurückgelassen - zum Glück, denn so entwickelt sie sich weiter, wird nachdenklicher und reflektierter, manchmal emotionaler, aber nicht weniger bissig, schlagfertig oder ausgefuchst.

    Nicht zu kurz kommen allerdings auch die Chemie und der Mordfall - der wirklich grausig war. Ebenso wie die chemischen Details wieder weit über meinem Wissen waren, aber angemessen erklärt wurden, dass ich sie auch verstehen und mitfiebern konnte. Immer wenn die Ermittlungen im Sand zu verlaufen schienen oder man sich nicht vorstellen konnte, was jetzt noch geschehen sollte, gab es eine neue Wendung. Dabei wurde, wie ich es von diesem Autor bereits gewöhnt war und es immer wieder gern lese, nicht auf Tempo-Tempo-Tempo gesetzt, sondern auf kleine Momente, Rätsel und eine Portion düsteren Humor.

    Flavias Ermittlungsmethoden waren wieder so amüsant wie einfallsreich und spannend zu verfolgen. Ich hätte nie auf denjenigen getippt, der sich schließlich als der Täter entpuppt hat - wobei das ja nicht einmal das größte Rätsel dieses Romans war. Geschickt hat Alan Bradley viele verschiedene Rätsel eingebunden, ohne Flavias charakterliche Entwicklung zu vernachlässigen, oder es ihr oder dem Leser zu einfach zu machen.

    Nach diesem Ende... verdammt, wie soll die Reihe weitergehen? Nur nach dem fünften Buch war die Situation an einem ähnlichen Wendepunkt wie nach der letzten Seite "Mord ist nicht das letzte Wort". Dass Buch 8 ebenfalls nicht das letzte Wort zu Flavia de Luce ist steht ja zum Glück schon fest, das nächste Buch soll im Juni erscheinen. Spannend wird es definitiv und ich kann es kaum erwarten herauszufinden, wie die Geschichte nun verlaufen wird - und welchen Mord Flavia als nächstes aufklärt. Auch ohne Toten könnte Band 9 schon mehr als spannend werden!

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    walli007s avatar
    walli007vor einem Jahr
    Schnitzer

    Flavia de Luce ist echt heilfroh, nach hause zu kommen. Sie freut sich auf das Willkommen, dass ihr die Familie hoffentlich bereiten wird. Das blöde Internat in Kanada war wirklich eine bescheuerte Idee. Mal wieder allerdings wird Flavia enttäuscht, niemand erwartet sie so richtig. Mit großer Sorge hört sie, dass ihr geliebter Vater wegen eine Lungenentzündung im Krankenhaus behandelt wird. Flavia ist froh über jede Ablenkung und gerne übernimmt sie eine kleine Aufgabe für die Frau das Geistlichen. Sie soll einen Brief an einen begnadeten Schnitzer überbringen, der nicht weit entfernt lebt. Flavias Spürnase wird unweigerlich geweckt als sie den älteren Herrn tot auffindet.


    Natürlich kommt Flavia nicht umhin, erst einmal den Ort zu untersuchen, an dem der Mann offensichtlich gestorben ist. Da kann doch etwas nicht mit rechten Dingen zugegangen sein. Und wenn sie schon die Gelegenheit hat, die erste zu sein, die einen oder zwei Blicke umherwirft, dann nimmt sie die Gelegenheit doch wahr. Natürlich informiert Flavia auch die Polizei, aber sie wäre nicht sie selbst, wenn sie nicht gleichzeitig versuchte schneller als diese zu sein. Ein Fall, in den sie sich hineinstürzen kann, der sie alle Not vergessen lässt. 


    In ihrem achten Fall erlebt Flavia de Luce keine fröhliche Heimkehr. Kein Wunder, dass sie die Gelegenheit nutzt, ihre Sorge und Angst mit einer Ermittlung, die sie wahrlich fordert, zu überdecken. Wer würde eine solche Gelegenheit nicht nutzen. Flavia, die am Beginn der Pubertät die Veränderung spürt, und die nochmal ihr altes Kinder-Ich wiederfindet, die mit Gladys durch den Winter fährt, Eis und Schnee trotzt. Dogger ist weiterhin ihr liebevoller Beschützer. Doch die Krankheit des Vaters hängt drohend über allem. Da hilft kein noch so schwieriger Fall. Es ist wie eine Spinne, die in ihrem Netz hockt und auf die Möglichkeit zum Angriff wartet. Flavias unbeschwerte Kindheit könnte bald unwiderruflich vorbei sein. 


    Und so liest man dieses Buch, gespannt auf jede Entwicklung und doch mit Sorge im Hinblick auf die kommende Zeit.  Wer will schon gerne erwachsen werden und wer konnte sich dem je entziehen.


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    NataschaSuennens avatar
    NataschaSuennenvor einem Jahr
    Flavia ermittelt wieder...

    Flavia ist durch ihren Aufenthalt in Kanada erwachsener geworden, hat aber definitiv nichts von ihrem Charme verloren. Eine Protagonistin mit einem Faible für Chemie, ein geheimnisvoller Toter und ungewöhnliche Ermittlungsmethoden, der achte Band steht den genialen vorherigen Teilen in nichts nach. Auch hier merkt man wieder die Liebe zum Detail, was die Geschichte an sich und auch die verschiedenen Protagonisten, lebendig oder nicht, angeht. Der Schreibstil ist einfach angenehm, die Geschichte war viel zu schnell vorbei. Alan Bradley fallen immer wieder neue Ideen ein, so dass die Spannung sich vom ersten bis zum achten Band halten konnte. Flavia de Luce gehört zu meinen absoluten Lieblingsreihen, ich liebe einfach Flavias Art, ihre Schwestern, Buckshaw... Wer Flavia noch nicht kennt, ist selber Schuld. ;)

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    RAMOBA79s avatar
    RAMOBA79vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wieder mal ein toller Krimi mit Flavia de Luce...
    Flavia...

    Inhalt:
    Endlich kehrt Flavia vom Internat in Kanada zurück nach Buckshaw, nur um dort zu erfahren, dass ihr Vater im Krankenhaus liegt und keinen Besuch empfangen darf. Um ihren boshaften Schwestern zu entkommen, schwingt Flavia sich auf ihr Fahrrad: Sie soll für die Frau des Pfarrers eine Nachricht an den abgeschieden lebenden Holzbildhauer Mr. Sambridge überbringen. Doch niemand öffnet. Neugierig betritt Flavia die Hütte und ist überrascht, einen Stapel Kinderbücher im Zuhause des ruppigen Junggesellen zu entdecken. Und noch ein unerwarteter Fund steht Flavia bevor – denn an der Schlafzimmertür hängt, kopfüber gekreuzigt, der tote Mr. Sambridge...

    Das Buch ist gut und flüssig geschrieben. Ich liebe diese Reihe mit Flavia, die als Kind schon ganz Miss Marple-Like Morde aufklärt.
    Sobald Sie zu Hause ist und erfahren hat, dass ihr Vater erkrankt ist und im Krankenhaus liegt und sie drauf wartet ihn besuchen zu dürfen, soll sie für die Pfarrersfrau eine Nachricht überbringen und, wie soll es anders sein, sie entdeckt eine Leiche und schon beginnt das Ermitteln. :D Dieses mal finde ich das Ende ganz schrecklich, aber ich möchte nicht zu viel verraten. Für alle Liebhaber von englischen Krimis, kauft euch dieses Buch!!!

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    Kristine_liests avatar
    Kristine_liestvor einem Jahr
    Flavia zum 8.

    Nachdem mir der letzte Band nicht so gut gefallen hat und nun auch noch die Covergestaltung verändert/verschlechtert wurde (liebe Verlagsleute, WAS bitte habt ihr euch nur dabei gedacht???) war ich schon sehr gespannt auf Alan Bradleys neuesten Streich.
    Und Gott sei Dank war das wieder eine Flavia-Geschichte der alten Art im besten Sinn.
    Liebevoll und sympathisch gezeichnete Charaktere, ein flüssig zu lesender Schreibstil mit viel Sprachwitz und englischem Humor und eine spannende Geschichte mit einer wunderbaren Flavia de Luce.

    Wer die Reihe noch nicht gelesen hat, sollte unbedingt damit anfangen, denn sie macht wirklich Spaß.

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    bieberbrudas avatar
    bieberbrudavor einem Jahr
    Bewährte Kost

    Flavia ist zurück in England und stolpert sogleich in den nächsten Mordfall. "Mord ist nicht das letzte Wort" ist bereits ihr 8. Fall...und leider gehört er zu den schwächsten Teilen der Reihe.

    Inhalt:

    Flavia kehrt nach ihrem Aufenthalt im kanadischen Mädcheninternat nach Buckshaw zurück. Doch ihre Rückkehr hat sie sich anders vorgestellt: Ihr Vater liegt mit einer schweren Lungenentzündung im Krankenhaus und sie muss das Haus deshalb mit ihren Schwestern und ihrer Cousine Undine teilen (was ihr nicht unbedingt leicht fällt). Als sie bei einem Botengang die Leiche von Mr. Sambridge findet, stürzt sie sich sofort in die Ermittlungen! In der Hütte des zurückgezogen lebenden Bildhauers findet sie einige Geheimnisse und ihre Ermittlungen führen sie sogar bis zu einer waschechten (?) Hexe. Wer steckt hinter dem Mord und was hat das ganze mit einer berühmten Kinderbuchreihe zu tun?

    Meine Meinung:
    Nachdem mir der letzte Band (Eine Leiche wirbelt Staub auf) trotz dem Setting im Mädcheninternat überraschend gut gefallen hat, habe ich mich umso mehr um eine Fortsetzung der Reihe gefreut. Dieses Mal kehrt der Autor zu den Ursprüngen der Reihe zurück und konzentriert sich auf Flavias Ermittlungsarbeiten (zuletzt hatte er beispielsweise großen Wert auf ihre Familiengeschichte gelegt (Tote Vögel singen nicht)). In gewohnt trockenem/britischen Humor nimmt die außergewöhnliche Ermittlerin den neuen Fall an - auch um den Sorgen über ihren Vater und der angespannten Situation in ihrem Zuhause zu entkommen. Dabei stößt sie wieder auf allerhand skurriler Charaktere und Geheimnisse. Doch ehrlich gesagt war ich dieses mal nicht ganz überzeugt und dachte eher, dass dem Autor langsam die Luft ausgeht und/oder die Geschichte um die mittlerweile 12-jährige Flavia an Charme verliert. Es ist immerhin der 8. Fall und da sind Ermüdungserscheinungen wahrscheinlich ganz normal...ich wurde trotzdem wunderbar unterhalten und freue mich auf einen Folgeband, der mich dann ja vielleicht wieder restlos überzeugen kann.

    Fazit:
    Zurück in Buckshaw muss Flavia ihren mittlerweile achten Fall lösen. Leider konnte er mich dieses mal nicht richtig fesseln und der Autor konzentriert sich zusehr auf bewährte Kost. Ich vergebe dennoch 4 Sterne.

    Autor: Alan Bradley

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    benfis avatar
    benfivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Flavia ist zurück in England ... und stolpert direkt wieder über Leichen! Unterhaltsamer und kurzweiliger Roman...
    Der achte Fall für die Chemie-vernarrte Flavia de Luce...

    KURZBESCHREIBUNG:
    Kaum ist Flavia de Luce aus dem fernen Kanada zurück gekehrt, stolpert sie bei einem Botengang für ihre Freundin Mrs. Cynthia Richardson über die nächste Leiche. Der zurückgezogen lebende Mr. Sambridge wurde an seiner eigenen Schlafzimmertür kopfüber aufgeknüpft. Flavia fängt direkt Feuer und ermittelt in diesem Mordfall. Zeit dazu hat sie reichlich, ist in dem Herrenhaus Buckshaw, dem Sitz der de Luces, seit Beginn des Krankenhausaufenthalts ihres Vaters Colonel Haviland de Luce die Ordnung etwas auf dem Kopf gestellt. Dazu ist während Flavias Aufenthalt in Nordamerika ihre Kusine Undine ebenfalls in das Haus eingezogen. Die junge Chemie-Fanatikerin folgt bald der Spur eines Kinderbuches, welches sie im Haus des Toten findet, jedoch mit einer Widmung an ein ihr bekanntes Mädchen namens Carla. Welche Verbindung gab es dort, dass die Hobbydetektivin das Buch bei dem Tischler findet? Außerdem stellt sie sich die Frage, wer genau in dem Haus gegenüber dem des augenscheinlichen Mordopfers wohnt, denn angeblich sei Lilian Trench eine wahrhaftige Hexe. Ein abenteuerlicher Fall für Flavia de Luce ...

    KOMMENTAR:
    Der Autor Alan Bradley kann mit dem Roman 'Mord ist nicht das letzte Wort' auf den mittlerweile achten Roman um seine Hauptcharaktere, der nun zwölfjährigen Flavia de Luce, schauen. Und diese ist nach ihrem Lebensabschnitt in Kanada doch sichtlich forscher wie ebenso reifer geworden. So etwas erfreut natürlich den Leser, denn dieser natürliche Prozess ist allen vertraut und lässt einen noch näher an das Geschehen rücken. Ihre Fahrten in das ferne London sind hier gute Beispiele. Auch der Einzug von Flavias Kusine nach Buckshaw birgt neuen Zündstoff in Sachen Beziehungs-Dramatik und kann in Zukunft noch weiter ausgebaut werden. Der Handlungsstrang des eigentlichen Mordfalles ist ebenso interessant, wenn man allerdings auch sagen muss, dass die junge Hobbydetektivin schon kniffligere Fälle knacken musste. Es ist jedoch immer wieder faszinierend, wie sich Flavia anhand ihrer Chemie-Kenntnisse der Lösung Stück für Stück näher hangelt. Das Finale bezüglich des Mordes ist dann gar nicht so spektakulär, dafür ist Flavias privater Handlungsstrang am Ende umso dramatischer und tiefgründiger. Da fällt es schwer, die eine oder andere Träne zu verdrücken! 'Mord ist nicht das letzte Wort' ist somit ein weiterer toller Roman aus der Serie um Flavia de Luce, welcher sich zwar nicht mit den besten Stories der Reihe messen kann, allerdings jede Menge kurzweiligen Lesespaß verbreitet. Es wird hoffentlich noch einige weitere Romane mit dem aufgeweckten und eigenwilligen Mädchen geben. Über die Neugestaltung des Covers möchte ich nur zwei Worte sagen: Ziel verfehlt! Auch wenn es neutral gesehen nicht schlecht ausschaut, hat der Verlag damit jede Menge Sammler verschrocken, denn es passt nicht in die bisherige Gestaltung und sieht gegenüber dieser alten dann doch schlechter aus...
    8 Sterne

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    Zeilentraumfaengers avatar
    Zeilentraumfaengervor einem Jahr
    Mord ist nicht das letzte Wort

    Mord ist nicht das letzte Wort ist der achte Teil der Flavia de Luce Reihe und ist in sich abgeschlossen. Leider war er nicht wirklich mein Geschmack.
    Ich muss gestehen, dass ich erst gar nicht mitbekommen, dass das eine Reihe ist.. Steht ja auch nicht fett vorne und sonst überall drauf.. Naja, man kann nicht alles können.. :D
    Kein Ahnung, ob es daran lag, dass ich die anderen Teile nicht kenne, vielleicht durchlebt Flavia eine ganz, ganz tolle Entwicklung und man kann sie nur gern haben. Ich bin leider überhaupt nicht warm mit ihr geworden, eigentlich fand ich sie sogar ziemlich anstrengend.
    Irgendwie war sie mir zu vorlaut und teilweise zu überheblich. Das ist jetzt natürlich nur mein persönliches Empfinden, ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es vielen anders ging und sie Flavia wirklich gern haben, mir ging sie leider nur auf die Nerven,
    Auf die Nerven gingen mir auch die tausend Erklärungen und Einfälle, die ihr immer in den Kopf schießen. Wenn es um den Mord, oder um Chemie bin, gab es wirklich einiges zu lernen und das konnte mich dann auch wirklich fesseln. Aber ich hatte das Gefühl, dass wirklich jeder kleine Schritt, der überhaupt nichts mit der Geschichte zutun hatte, erwähnt und erklärt wurde, was auf Dauer einfach langweilig wurde.
    Dadurch, dass ich mich zwischendurch wirklich gelangweilt habe und einfach nicht verstehen konnte, was die Autorin von mir will, hab ich teilweise sehr grob gelesen und mich nicht konzentriert, weswegen ich schnell mit den ganzen Namen durcheinander gekommen bin, Gerade bei der Aufklärung hat sich das als ziemlich schwierig erwiesen.
    Ich möchte niemandem von dem Buch abraten, aber ihr solltet wissen, worauf ihr euch einlasst. Wenn ihr kein Interesse an vorlauten Kindern (Sorry, mehr war Flavia für mich einfach nicht) habt, die sich in Details verlieren, solltet ihr von dem Buch die Finger lassen. Wer aber leichte Krimis, mit viel Bezug zu den Charakteren sucht, könnte hier richtig sein.

    (SPOILERWARNUNG)
    Wie gesagt war ich zum Ende hin ein bisschen verwirrt, deswegen war ich Flavia dann doch kurz dankbar, dass sie alles lang und breit erklärt hat. Den Mord und seine Aufklärung fand ich wirklich interessant und deswegen freue ich mich trotz allem, das Buch gelesen zu haben.
    Nur die ganze Sache mit ihrem Vater und auch, dass er am Ende stirbt, hat die Luft für mich wieder ein bisschen raus gelassen. Mich stört Familiendrama in Krimis nicht, irgendwo gehört das ja auch dazu. Aber bei Flavia war mir das alles zu flach und ich glaube, man hätte sich diesen Handlungsstrang gut sparen können. (Auch wenn ich das vielleicht anders sehen würde, hätte ich die anderen Bände gelesen. Das war meine eigene Dummheit und eigentlich will ich das dem Autoren nicht vorwerfen, aber naja, too late)

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