Alan Bradley Flavia de Luce 8 - Mord ist nicht das letzte Wort

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Inhaltsangabe zu „Flavia de Luce 8 - Mord ist nicht das letzte Wort“ von Alan Bradley

Einer gibt den Löffel ab – und Flavia ermittelt wieder! Endlich kehrt Flavia vom Internat in Kanada zurück nach Buckshaw, nur um dort zu erfahren, dass ihr Vater im Krankenhaus liegt und keinen Besuch empfangen darf. Um ihren boshaften Schwestern zu entkommen, schwingt Flavia sich auf ihr Fahrrad: Sie soll für die Frau des Pfarrers eine Nachricht an den abgeschieden lebenden Holzbildhauer Mr. Sambridge überbringen. Doch niemand öffnet. Neugierig betritt Flavia die Hütte und ist überrascht, einen Stapel Kinderbücher im Zuhause des ruppigen Junggesellen zu entdecken. Und noch ein unerwarteter Fund steht Flavia bevor – denn an der Schlafzimmertür hängt, kopfüber gekreuzigt, der tote Mr. Sambridge …

Nette Unterhaltung mit einigen Schreckmomenten. Ähnelt wieder stärker den Flavia-Anfängen, begeisterte mich trotzdem leider nicht 100%ig.

— Regenblumen
Regenblumen

Schöner Abschluss der Reihe, auch wenn das Ende natürlich anders als erhofft war. Lohnt sich aber.

— johannadreamworld
johannadreamworld

Wieder mal ein toller Krimi mit Flavia de Luce...

— RAMOBA79
RAMOBA79

Ich finde Alan Bradley schreibt ungebremst tolle Geschichten von meiner neuen Lieblings-Detektivin Flavia!

— pailung
pailung

Beklemmend. Ähnelt den ersten Teilen, als noch nicht die "Verschwörung" aufkam. Tragischer & erwachsener.

— kalligraphin
kalligraphin

Flavia ist zurück in England ... und stolpert direkt wieder über Leichen! Unterhaltsamer und kurzweiliger Roman...

— benfi
benfi

Flavia ist zurück! Und mit ihr der beste Band der Reihe für mich bisher! ♥

— Aleshanee
Aleshanee

Wieder ein sehr guter Flavia de Luce-Krimi, den man nicht aus der Hand legen kann. Leider gibt es etwas zu viele Wiederholungen im Buch.

— Lalapeja
Lalapeja

Flavia in Höchstform. Ein Muss für ihre Fans!

— barabook
barabook

Um Flavia kommt man nicht drumherum - beste Unterhaltung bis zum Ende

— raveneye
raveneye

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    Flavia de Luce 8 - Mord ist nicht das letzte Wort
    RAMOBA79

    RAMOBA79

    27. August 2017 um 13:24

    Inhalt:Endlich kehrt Flavia vom Internat in Kanada zurück nach Buckshaw, nur um dort zu erfahren, dass ihr Vater im Krankenhaus liegt und keinen Besuch empfangen darf. Um ihren boshaften Schwestern zu entkommen, schwingt Flavia sich auf ihr Fahrrad: Sie soll für die Frau des Pfarrers eine Nachricht an den abgeschieden lebenden Holzbildhauer Mr. Sambridge überbringen. Doch niemand öffnet. Neugierig betritt Flavia die Hütte und ist überrascht, einen Stapel Kinderbücher im Zuhause des ruppigen Junggesellen zu entdecken. Und noch ein unerwarteter Fund steht Flavia bevor – denn an der Schlafzimmertür hängt, kopfüber gekreuzigt, der tote Mr. Sambridge...Das Buch ist gut und flüssig geschrieben. Ich liebe diese Reihe mit Flavia, die als Kind schon ganz Miss Marple-Like Morde aufklärt. Sobald Sie zu Hause ist und erfahren hat, dass ihr Vater erkrankt ist und im Krankenhaus liegt und sie drauf wartet ihn besuchen zu dürfen, soll sie für die Pfarrersfrau eine Nachricht überbringen und, wie soll es anders sein, sie entdeckt eine Leiche und schon beginnt das Ermitteln. :D Dieses mal finde ich das Ende ganz schrecklich, aber ich möchte nicht zu viel verraten. Für alle Liebhaber von englischen Krimis, kauft euch dieses Buch!!!

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  • Flavia zum 8.

    Flavia de Luce 8 - Mord ist nicht das letzte Wort
    Kristine_liest

    Kristine_liest

    28. July 2017 um 14:51

    Nachdem mir der letzte Band nicht so gut gefallen hat und nun auch noch die Covergestaltung verändert/verschlechtert wurde (liebe Verlagsleute, WAS bitte habt ihr euch nur dabei gedacht???) war ich schon sehr gespannt auf Alan Bradleys neuesten Streich. Und Gott sei Dank war das wieder eine Flavia-Geschichte der alten Art im besten Sinn. Liebevoll und sympathisch gezeichnete Charaktere, ein flüssig zu lesender Schreibstil mit viel Sprachwitz und englischem Humor und eine spannende Geschichte mit einer wunderbaren Flavia de Luce. Wer die Reihe noch nicht gelesen hat, sollte unbedingt damit anfangen, denn sie macht wirklich Spaß.

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  • Bewährte Kost

    Flavia de Luce 8 - Mord ist nicht das letzte Wort
    bieberbruda

    bieberbruda

    25. July 2017 um 10:05

    Flavia ist zurück in England und stolpert sogleich in den nächsten Mordfall. "Mord ist nicht das letzte Wort" ist bereits ihr 8. Fall...und leider gehört er zu den schwächsten Teilen der Reihe.Inhalt:Flavia kehrt nach ihrem Aufenthalt im kanadischen Mädcheninternat nach Buckshaw zurück. Doch ihre Rückkehr hat sie sich anders vorgestellt: Ihr Vater liegt mit einer schweren Lungenentzündung im Krankenhaus und sie muss das Haus deshalb mit ihren Schwestern und ihrer Cousine Undine teilen (was ihr nicht unbedingt leicht fällt). Als sie bei einem Botengang die Leiche von Mr. Sambridge findet, stürzt sie sich sofort in die Ermittlungen! In der Hütte des zurückgezogen lebenden Bildhauers findet sie einige Geheimnisse und ihre Ermittlungen führen sie sogar bis zu einer waschechten (?) Hexe. Wer steckt hinter dem Mord und was hat das ganze mit einer berühmten Kinderbuchreihe zu tun?Meine Meinung:Nachdem mir der letzte Band (Eine Leiche wirbelt Staub auf) trotz dem Setting im Mädcheninternat überraschend gut gefallen hat, habe ich mich umso mehr um eine Fortsetzung der Reihe gefreut. Dieses Mal kehrt der Autor zu den Ursprüngen der Reihe zurück und konzentriert sich auf Flavias Ermittlungsarbeiten (zuletzt hatte er beispielsweise großen Wert auf ihre Familiengeschichte gelegt (Tote Vögel singen nicht)). In gewohnt trockenem/britischen Humor nimmt die außergewöhnliche Ermittlerin den neuen Fall an - auch um den Sorgen über ihren Vater und der angespannten Situation in ihrem Zuhause zu entkommen. Dabei stößt sie wieder auf allerhand skurriler Charaktere und Geheimnisse. Doch ehrlich gesagt war ich dieses mal nicht ganz überzeugt und dachte eher, dass dem Autor langsam die Luft ausgeht und/oder die Geschichte um die mittlerweile 12-jährige Flavia an Charme verliert. Es ist immerhin der 8. Fall und da sind Ermüdungserscheinungen wahrscheinlich ganz normal...ich wurde trotzdem wunderbar unterhalten und freue mich auf einen Folgeband, der mich dann ja vielleicht wieder restlos überzeugen kann.Fazit:Zurück in Buckshaw muss Flavia ihren mittlerweile achten Fall lösen. Leider konnte er mich dieses mal nicht richtig fesseln und der Autor konzentriert sich zusehr auf bewährte Kost. Ich vergebe dennoch 4 Sterne.Autor: Alan Bradley

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  • Buchverlosung zu "Der Gentleman" von Forrest Leo

    Der Gentleman
    aufbauverlag

    aufbauverlag

    London, Pocklington Place, um 1850: Lionel Savage, Dichter, gerade einmal 22 Jahre alt, hat beschlossen, Selbstmord zu begehen, da er des Geldes wegen geheiratet hat und danach feststellen musste, dass er seitdem keine Zeile mehr zu Papier bringen kann. Er zieht seinen Butler Simmons zurate, weil er nicht weiß, wie er den Selbstmord genau angehen soll. Der einfachste Weg scheint ihm der Tod durch Kopfschuss zu sein. Doch Simmons gibt zu bedenken, dass dabei allerlei Körperflüssigkeiten austreten würden, die jemand aufwischen müsste. Da Savage seinem treuen Butler eine solche Schweinerei nicht zumuten will, muss er eine andere Lösung für sein Problem finden. Just in dem Moment spaziert ein freundlicher Gentleman in sein Arbeitszimmer, der sich als der Teufel höchstpersönlich entpuppt. Und bevor er sich versieht, hat Savage seine Ehefrau an ihn verkauft. So glaubt er zumindest. Doch kaum ist die Ehefrau verschwunden, stellt Savage fest, dass sie die Liebe seines Lebens ist. Er muss sie wiederfinden. Nur wo zum Teufel soll die Hölle sein?Faule Aristokraten, ein Butler, der Teufel, eine hinterlistige kleine Schwester, Duelle und Beinahe-Duelle, Arktisexpeditionen und Scotland Yard. "Der Gentleman" ist ein rasanter Abenteuerroman und eine feine kleine Tollerei.Zur Leseprobe Über Forrest Leo Forrest Leo, geboren 1990 in Alaska, wo er auch aufwuchs. Er lebte ohne fließendes Wasser und fuhr mit dem Hundeschlitten zur Schule. Er machte einen Bachelor in Schauspiel an der New York University und hat als Zimmermann, als Fotograf und im Großraumbüro gearbeitet.Jetzt bewerben!Bewerbt euch bitte mit Klick auf den "Bewerben"-Button und beantwortet folgende Frage: Welches Buch habt ihr zuletzt gelesen?Viele Grüßeeuer Team vom Aufbau Verlag* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Buchverlosung schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.** Bitte beachtet, dass es sich hier um eine Buchverlosung handelt und nicht um eine Leserunde. Ihr könnt natürlich trotzdem gerne hier über das Buch diskutieren, aber eine Moderation wird es nicht geben

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  • Der achte Fall für die Chemie-vernarrte Flavia de Luce...

    Flavia de Luce 8 - Mord ist nicht das letzte Wort
    benfi

    benfi

    24. June 2017 um 08:30

    KURZBESCHREIBUNG: Kaum ist Flavia de Luce aus dem fernen Kanada zurück gekehrt, stolpert sie bei einem Botengang für ihre Freundin Mrs. Cynthia Richardson über die nächste Leiche. Der zurückgezogen lebende Mr. Sambridge wurde an seiner eigenen Schlafzimmertür kopfüber aufgeknüpft. Flavia fängt direkt Feuer und ermittelt in diesem Mordfall. Zeit dazu hat sie reichlich, ist in dem Herrenhaus Buckshaw, dem Sitz der de Luces, seit Beginn des Krankenhausaufenthalts ihres Vaters Colonel Haviland de Luce die Ordnung etwas auf dem Kopf gestellt. Dazu ist während Flavias Aufenthalt in Nordamerika ihre Kusine Undine ebenfalls in das Haus eingezogen. Die junge Chemie-Fanatikerin folgt bald der Spur eines Kinderbuches, welches sie im Haus des Toten findet, jedoch mit einer Widmung an ein ihr bekanntes Mädchen namens Carla. Welche Verbindung gab es dort, dass die Hobbydetektivin das Buch bei dem Tischler findet? Außerdem stellt sie sich die Frage, wer genau in dem Haus gegenüber dem des augenscheinlichen Mordopfers wohnt, denn angeblich sei Lilian Trench eine wahrhaftige Hexe. Ein abenteuerlicher Fall für Flavia de Luce ...KOMMENTAR:Der Autor Alan Bradley kann mit dem Roman 'Mord ist nicht das letzte Wort' auf den mittlerweile achten Roman um seine Hauptcharaktere, der nun zwölfjährigen Flavia de Luce, schauen. Und diese ist nach ihrem Lebensabschnitt in Kanada doch sichtlich forscher wie ebenso reifer geworden. So etwas erfreut natürlich den Leser, denn dieser natürliche Prozess ist allen vertraut und lässt einen noch näher an das Geschehen rücken. Ihre Fahrten in das ferne London sind hier gute Beispiele. Auch der Einzug von Flavias Kusine nach Buckshaw birgt neuen Zündstoff in Sachen Beziehungs-Dramatik und kann in Zukunft noch weiter ausgebaut werden. Der Handlungsstrang des eigentlichen Mordfalles ist ebenso interessant, wenn man allerdings auch sagen muss, dass die junge Hobbydetektivin schon kniffligere Fälle knacken musste. Es ist jedoch immer wieder faszinierend, wie sich Flavia anhand ihrer Chemie-Kenntnisse der Lösung Stück für Stück näher hangelt. Das Finale bezüglich des Mordes ist dann gar nicht so spektakulär, dafür ist Flavias privater Handlungsstrang am Ende umso dramatischer und tiefgründiger. Da fällt es schwer, die eine oder andere Träne zu verdrücken! 'Mord ist nicht das letzte Wort' ist somit ein weiterer toller Roman aus der Serie um Flavia de Luce, welcher sich zwar nicht mit den besten Stories der Reihe messen kann, allerdings jede Menge kurzweiligen Lesespaß verbreitet. Es wird hoffentlich noch einige weitere Romane mit dem aufgeweckten und eigenwilligen Mädchen geben. Über die Neugestaltung des Covers möchte ich nur zwei Worte sagen: Ziel verfehlt! Auch wenn es neutral gesehen nicht schlecht ausschaut, hat der Verlag damit jede Menge Sammler verschrocken, denn es passt nicht in die bisherige Gestaltung und sieht gegenüber dieser alten dann doch schlechter aus...8 Sterne

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  • Mord ist nicht das letzte Wort

    Flavia de Luce 8 - Mord ist nicht das letzte Wort
    Zeilentraumfaenger

    Zeilentraumfaenger

    19. June 2017 um 12:26

    Mord ist nicht das letzte Wort ist der achte Teil der Flavia de Luce Reihe und ist in sich abgeschlossen. Leider war er nicht wirklich mein Geschmack.Ich muss gestehen, dass ich erst gar nicht mitbekommen, dass das eine Reihe ist.. Steht ja auch nicht fett vorne und sonst überall drauf.. Naja, man kann nicht alles können.. :DKein Ahnung, ob es daran lag, dass ich die anderen Teile nicht kenne, vielleicht durchlebt Flavia eine ganz, ganz tolle Entwicklung und man kann sie nur gern haben. Ich bin leider überhaupt nicht warm mit ihr geworden, eigentlich fand ich sie sogar ziemlich anstrengend.Irgendwie war sie mir zu vorlaut und teilweise zu überheblich. Das ist jetzt natürlich nur mein persönliches Empfinden, ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es vielen anders ging und sie Flavia wirklich gern haben, mir ging sie leider nur auf die Nerven,Auf die Nerven gingen mir auch die tausend Erklärungen und Einfälle, die ihr immer in den Kopf schießen. Wenn es um den Mord, oder um Chemie bin, gab es wirklich einiges zu lernen und das konnte mich dann auch wirklich fesseln. Aber ich hatte das Gefühl, dass wirklich jeder kleine Schritt, der überhaupt nichts mit der Geschichte zutun hatte, erwähnt und erklärt wurde, was auf Dauer einfach langweilig wurde.Dadurch, dass ich mich zwischendurch wirklich gelangweilt habe und einfach nicht verstehen konnte, was die Autorin von mir will, hab ich teilweise sehr grob gelesen und mich nicht konzentriert, weswegen ich schnell mit den ganzen Namen durcheinander gekommen bin, Gerade bei der Aufklärung hat sich das als ziemlich schwierig erwiesen.Ich möchte niemandem von dem Buch abraten, aber ihr solltet wissen, worauf ihr euch einlasst. Wenn ihr kein Interesse an vorlauten Kindern (Sorry, mehr war Flavia für mich einfach nicht) habt, die sich in Details verlieren, solltet ihr von dem Buch die Finger lassen. Wer aber leichte Krimis, mit viel Bezug zu den Charakteren sucht, könnte hier richtig sein. (SPOILERWARNUNG)Wie gesagt war ich zum Ende hin ein bisschen verwirrt, deswegen war ich Flavia dann doch kurz dankbar, dass sie alles lang und breit erklärt hat. Den Mord und seine Aufklärung fand ich wirklich interessant und deswegen freue ich mich trotz allem, das Buch gelesen zu haben.Nur die ganze Sache mit ihrem Vater und auch, dass er am Ende stirbt, hat die Luft für mich wieder ein bisschen raus gelassen. Mich stört Familiendrama in Krimis nicht, irgendwo gehört das ja auch dazu. Aber bei Flavia war mir das alles zu flach und ich glaube, man hätte sich diesen Handlungsstrang gut sparen können. (Auch wenn ich das vielleicht anders sehen würde, hätte ich die anderen Bände gelesen. Das war meine eigene Dummheit und eigentlich will ich das dem Autoren nicht vorwerfen, aber naja, too late)

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  • Der schwächste Band, aber dennoch mit einer guten Wendung

    Flavia de Luce 8 - Mord ist nicht das letzte Wort
    lovelyliciousme

    lovelyliciousme

    16. June 2017 um 06:59

    Worum geht es in dem Buch?Flavia ist zurück aus Kanada, sie hat das Internat hinter sich gelassen und kann endlich nach Hause kommen, zurück nach Buckshaw. Zurück zu ihren beiden Schwestern Feely und Duffy und zu der nervigen Undine, die seit dem Tod ihrer Mutter ebenfalls dort lebt.Doch bei Flavias Ankunft ist alles anders. Ihr Vater liegt im Krankenhaus und ihre Schwestern führen das Regiment im Haus. Flavia bleibt nur eines… fliehen. Daher schwingt sie sich auf ihr geliebtes Fahrrad Gladys und fährt ins Dorf.Dort wird ihr direkt eine Aufgabe zu teil, die Frau des Pfarrers bittet sie, dem abgeschieden lebenden Holzbildhauer Mr. Sambridge eine Nachricht zu überbringen. Doch niemand öffnet als Flavia klopft. Neugierig betritt Flavia die Hütte und ist überrascht. Sie hätte alles erwartet aber keinen Stapel Kinderbücher, im Hause eines Junggesellen. Vor allem nicht, vom berühmten Kinderbuchautor, mit dessen Geschichten alle Kinder groß geworden sind.Doch das ist nicht das Einzige, Flavia macht einen unerwarteten Fund – denn an der Schlafzimmertür hängt, kopfüber gekreuzigt, der tote Mr. Sambridge …Wer ist Alan Bradley?Alan Bradley wurde 1938 in der kanadischen Provinz Ontario geboren. Nach einer Laufbahn als Elektrotechniker, zuletzt als Direktor für Fernsehtechnik an der Universität von Saskatchewan, zog Alan Bradley sich 1994 aus dem aktiven Berufsleben zurück, um sich ganz dem Schreiben zu widmen. Alan Bradley lebt zusammen mit seiner Frau Shirley auf der Isle of Man. Wie hat mir das Buch gefallen?Bei diesem Buch handelt es sich um eine ganze Reihe. Meine Empfehlung ist, erst die anderen lesen, dann mit diesem weitermachen, denn gerade dieses Mal ist es mir besonders bewusst geworden, das ein Quereinstieg kaum möglich ist, da Alan Bradley wenig aus den vorherigen Büchern erzählt. Diese Reihe ist gemacht für wahre Fans von Flavia de Luce. Von Fans der ersten Stunde.Lange habe ich gewartet und als ich das Buch dann endlich in den Händen gehalten habe, musste es auch sofort gelesen werden.Und dann… kam irgendwie eine Unzufriedenheit in mir auf. Diese ist mit jeder Seite gewachsen und hat sich auch lange Zeit nicht abgestellt.Mir hat etwas gefehlt, bzw. mir ist von Seite auf Seite das lesen schwerer gefallen.Ich habe überlegt, womit das Ganze zusammen hängen könnte und habe relativ schnell die Lösung gefunden. Es war die Story. Die Story, ist einfach nicht Flavia Like! Sie ist irgendwie anders.Normalerweise konnte ich von Anfang an, sofort in die Story eintauchen, in das Leben von Flavia, in ihre Gelüste und Vorliebe für Chemie und ihre sehr unkonventionelle Art Morde aufzudecken und den Täter zu finden. Dieses Mal war es anders. Denn der Tote Mr. Sambridge, den Flavia in seinem Haus gefunden hat, war nicht einfach nur ein Holzbildhauer, sondern hatte auch noch ein weiteres Geheimnis. Sozusagen ein zweites Leben. Dieses Verwirrspiel hat mich ein wenig aus der Bahn geworfen. Denn die erwähnten Kinderbücher im Klappentext spielen eine größere Rolle, als vielleicht ursprünglich angenommen. Aus diesen wird zwischendurch immer wieder rezitiert. Es werden immer wieder Stellen herausgepickt und in die Story mit eingeflochten. Vielleicht ist es das gewesen, was mir das Leben schwer gemacht hat. Es war nicht einfach dort einzutauchen, es war verzwickt und stellenweise zu lang.Ab Seite 200 ist Flavia dann wieder die alte geworden. Als das erste Mal wirklich die Chemie zum Einsatz gekommen ist. Aber leider nur um ein Foto zu entwickeln. Also, noch nicht einmal eine tragende Rolle hat man dieser Materie in diesem Buch zugeschrieben. Das hat mich ein wenig traurig gestimmt, denn eigentlich ist dieser Teil immer das, was die Story rund um Flavia auszeichnet. Ein wahres Feuerwerk an chemischen Details, kleinen verliebten Versuchen und eine Kombinationsgabe, die nur auf chemischen Gegebenheiten beruht und einen einfachen Mord plötzlich zu einem wahren Highlight werden lässt.All das war irgendwie dieses Mal nicht da.Dennoch, als Flavia angefangen hat zu kombinieren und hinter das wirkliche Leben von Mr. Sambridge gekommen ist, ließ sich das Buch besser lesen. Es wurde flüssiger und hat den Flavia Touch wieder erlangt. Alles was mir zu Anfang gefehlt hat. Liebhaber dieser Reihe, wissen genau was ich meine, wenn ich von der Liebe zur Chemie spreche und mir als Leser diese Liebe fehlt. Dann ist das Buch nur halbfertig, denn das was diese Reihe auszeichnet auf der Strecke geblieben ist. Etwas, dass mich ein wenig traurig gestimmt hat.Man merkt, dass Flavia erwachsener geworden ist, als sie die Zeit im Internat in Kanada verbracht hat. Aber… es bedeutet doch nicht, dass man als Leser plötzlich das Gefühl bekommt, man hat einen völlig anderen Protagonisten vor sich.Auf den letzten Seiten hat Alan Bradley wieder zu seiner Flavia Form zurückgefunden und die Seiten sind wie im Flug vergangen. Ich konnte es nicht schnell genug lesen, um hinter das Rätsel zukommen. Es war überraschend und nicht wirklich vorausschauend. Doch, das wirkliche Highlight, welches nach der Aufklärung kam, war der Cliffhanger auf der Letzen Seite. Er hat mich schier zur Verzweiflung getrieben, oder besser gesagt traurig gestimmt.Im ersten Moment dachte ich, so kann ein Buch nicht enden. Nein, das ist einfach nicht machbar. Aber anscheint ja schon, denn es ging nicht weiter. Alles war gesagt und es war wahrlich zu Ende.Nun heißt es warten auf Band 9 und schauen wie Alan Bradley den Cliffhanger verwandelt und ins neue Buch mit diesem einsteigt. Das Ende hat mich ein wenig besänftigt und auch die Tatsache, dass mich dieses Mal nicht alles überzeugt hat. Mir hat ganz klar die Chemie gefehlt. Mir war das was Alan Bradley dem Leser angeboten hat, einfach zu wenig. Mir war das Prozedere um den Toten zu viel und zu verwirrend, da einfach zu viele Namen irgendwann ins Spiel gekommen sind, die das Verfolgen der Handlung erschwert haben. Mir hat ganz oft der typische Flavia Witz gefehlt. Doch… die Wendung ist gekommen und ich wurde hineingerissen in die Welt von Buckshaw. Besser spät als nie!Daher vergebe ich dennoch 4 von 5 Herzen!Mein Fazit: Aktuell für mich das schwächste Buch der Reihe und definitiv nur für hartgesottene Flavia Fans geeignet. Dennoch wie immer brillant geschrieben und leicht, locker, fluffig zu lesen. Vor allem der Teil, der wieder nur so vor chemischen Worten geprägt ist, kommt mit einer Leichtigkeit daher, die seines gleichen Sucht. In solchen Dingen ist Alan Bradley für mich ein wahrer Meister. Der der seine Kunst versteht und sie anwendet um dem Leser trotz alledem ein wahres Vergnügen zu bereiten. Dies ist mitunter nicht einfache, aber absolut exzellent.Daher, wer Fan von Flavia ist, sollte dieses Buch einfach lesen. Der der Flavia noch nicht kennt, hat bis dato auf jedenfall etwas verspasst. Daher heißt es… nachholen und mit Band 1 loslegen!XoXoMaren

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  • Hat mir super gefallen! Der beste Band aus der Reihe bisher :D

    Flavia de Luce 8 - Mord ist nicht das letzte Wort
    Aleshanee

    Aleshanee

    15. June 2017 um 14:12

    Flavia ist zurück - und nachdem sie im letzten Band an dem misslungenen Experiment teilnehmen musste, sich auf einer kanadischen Mädchenschule zu etablieren, kehrt sie endlich ins heimatliche Buckshaw zurück. Dem verschuldeten, aber dennoch, wenn auch auf skurrile Art Geborgenheit ausstrahlenden, Anwesen in England. Der Empfang war allerdings alles andere, als wie Flavia es sich erhofft hatte. Niemand steht zur Begrüßung bereit und scheint froh zu sein, dass sie wieder da ist. Trotz dem Humor, der ja in dieser Reihe immer wieder durchklingt, ist die 13jährige doch ein sehr einsames Mädchen, das ich gerne mal in den Arm nehmen würde. Die Gefühle zu zeigen ist ja in der Familie de Luce nicht gern gesehen und irgendwie muss die Kleine damit klarkommen. Zumindest Dogger ist immer für sie da und auf ihrer Seite, jemand, auf den sie sich verlassen kann. Genauso wie ihr Hobby, die Chemie, in dass sie sich jedesmal flüchtet, wenn alles über ihr zusammenzubrechen droht.Aber auch ihr zweites liebstes Hobby lässt sie aufblühen: natürlich entdeckt sie recht schnell wieder eine Leiche und die Aufklärung dieses Mordes erweist sich als recht verstrickt. Doch die Mädchenschule hatte durchaus eine positive "Hinterlassenschaft", die Flavia in einigen Situationen sehr weiterhilft; auf verschiedene Art und Weise. Für ihr Alter ist äußerst klug und scharfsinnig, aber diese Abgegrenzheit kompensiert sie gekonnt mit ihren vielen Fähigkeiten. Andererseits zeigt sie trotz allem auch mal ihre kindlichen Saiten, ihre Wünsche und Träume, während sie langsam beginnt, erwachsen zu werden. Zweifel an sich selbst kommen auf und sie beginnt zu suchen, um sich selbst zu finden.In der Ich-Form erzählt lässt uns Alan Bradley wieder gekonnt und glasklar an Flavias Gedanken und Gefühlen teilhaben. Die trockene und nüchterne Art hat allerdings auch etwas liebenswertes und zeigt, dass sie sich jeder Situation tapfer zu stellen weiß und nicht aufgeben wird.So ermittelt sie natürlich auch wieder auf eigene Faust und es hat wieder immens Spaß gemacht, sie dabei zu verfolgen - ob mit ihrem Fahrrad Gladys, zu Fuß oder mit dem Zug nach London; jedes Detail setzt sie wie ein Puzzle zusammen, um es am Ende ihrem geliebten Inspector Hewitt präsentieren zu können.Auch schön sind jedes Mal die Details aus der damaligen Zeit; ich fühle mich jedesmal um einige Jahrzehnte zurückversetzt. Die Umgangsformen, die Sprichwörter oder auch bekannte Persönlichkeiten, die damals "in Mode" waren. Klasse ist auch für jüngere Leser die älteren Ausdrucksweisen wie "Gusto", "Abort" oder "Galan", die vielen in der heutigen Zeit wahrscheinlich gar kein Begriff mehr sind!Ich verfolge die Reihe sehr gerne und muss gestehen, dass mir dieser Band bisher am besten gefallen hat! Leider wurde ja der Stil des Covers geändert, was ich wirklich extrem schade finde, die vorherigen waren wunderschön und hatten mit ihrer Art perfekt zu Flavias Geschichten gepasst!© AleshaneeWeltenwanderer

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  • Flavia in Hochform

    Flavia de Luce 8 - Mord ist nicht das letzte Wort
    Flatter

    Flatter

    07. June 2017 um 20:39

    Über den Autor: Alan Bradley wurde 1939 geboren und ist in Cobourg in der kanadischen Provinz Ontario aufgewachsen. "Mord im Gurkenbeet" ist sein erster Roman und der in England, USA und Kanada beretis viel umjubelte Auftakt zur Serie um die außergewöhnliche Detektivin Flavia de Luce. Alan Bradley lebt zusammen mit seiner Frau auf Malta (Quelle: Verlag) Zum Inhalt: Klappentext Einer gibt den Löffel ab - und Flavia ermittelt wieder! Endlich kehrt Flavia vom Internat in Kanada zurück nach Buckshaw, nur um dort zu erfahren, dass ihr Vater im Krankenhaus liegt und keinen Besuch empfangen darf. Um ihren boshaften Schwestern zu entkommen, schwingt Flavia sich auf ihr Fahrrad: Sie soll für die Frau des Pfarrers eine Nachricht an den abgeschieden lebenden Holzbildhauer Mr. Sambridge überbringen. Doch niemand öffnet. Neugierig betritt Flavia die Hütte und ist überrascht, einen Stapel Kinderbücher im Zuhause des ruppigen Junggesellen zu entdecken. Und noch ein unerwarteter Fund steht Flavia bevor - denn an der Schlafzimmertür hängt, kopfüber gekreuzigt, der tote Mr. Sambridge..... Meine Meinung: Nach einem kurzen Gastspiel außerhalb von Buckshaw, kehrt Flavia wieder nach Hause zurück. Hier hat sich nicht wirklich viel verändert und sie findet ihr Zuhause so vor wie sie es verlassen hat. Außer dass ihr Vater im Krankenhaus liegt und sie nicht Zuhause willkommen heißen kann. Ihre beiden Schwestern zeigen kein großes Interesse an ihrer Wiederkehr. Einzig eine kleine, nervige Verwandte scheint sich zu freuen, Flavia wieder zu sehen. Genervt und auch enttäuscht von der ganzen Situation, schwingt sich Flavia auf ihr geliebtes Fahrrad Gladys und radelt mal wieder mittenrein in einen mysteriösen Fall, den es zu lösen gilt. Hier blüht sie wieder ganz auf und ist total in ihrem Element. Ich bin wieder einmal total begeistert von dieser kleinen Hobbydetektivin. Mit Witz und enormer Cleverness stellt sie immer die richtigen Fragen und weiß die Antworten sehr gekonnt zu kombinieren. Sie ist äußert gewitzt und liebenswert und trotzdem doch nur ein kleines Mädchen, das sich Geborgenheit und ein liebevolles Zuhause wünscht. Die Charaktere sind wieder einmal großartig gestaltet und sehr echt. Die Spannung ist auf höchstem Niveau und man fiebert beim Lesen richtig mit. Der Autor versteht es glänzend mit den Nerven des Lesers zu spielen und ihn gekonnt in die Irre zu führen. Der Schreibstil ist fesselnd und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Es gab auch einen schocking Moment, den ich nicht erwartet habe. Obwohl es sich hier schon um Band 8 handelt, ist die Geschichte extrem kurzweilig und sehr spannend und geheimnisvoll.   Cover: Warum hier bei Band 8 plötzlich die Cover geändert werden, weiß ich nicht, aber trotz allem gefällt es mir richtig gut, da es super zur Geschichte passt. Fazit: Flavia in Hochform, charmant wickelt sie wirklich jeden um den Finger. Freue mich schon sehr auf einen neuen Fall.

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  • Flavia geht in die 8. Runde und hält eine Zugabe bereit

    Flavia de Luce 8 - Mord ist nicht das letzte Wort
    Athene

    Athene

    06. June 2017 um 21:17

    INHALT:Flavia ist endlich aus Kanada zurück. Doch auf Buckshaw wartet kein Empfangskomitee auf Flavia. Ihr Vater ist schwer krank und darf im Krankenhaus keinen Besuch empfangen. Also lenkt sich Flavia mit einem Botendienst für die Frau des Pfarrers ab. Doch Mr. Sambridge öffnet nicht die Tür und Flavia wäre nicht Flavia, wenn sie dies hindern würde, ihren Brief zu überbingen. Daher ist sie mal wieder die erste, die den Toten kopfüber an der Schlafzimmertür entdeckt und gleich die gewohnten Ermittlungen aufnimmt.FAZIT:Dies ist nun tatsächlich der 8. Band der Reihe um Flavia de Luce. Mir ist die junge Dame mit ihrem Hang zur Kriminalistik und Chemie richtig ans Herz gewachsen. Was mich fasziniert? Sie ist, auch wenn ich den Vergleich schon mehrfach angeführt habe, eine Mischung aus Wednesday Adams und Kalle Blomquist. Daher war ich auch etwas enttäuscht, die gewohnte Flavia nicht auf dem Cover zu finden.Eine leicht morbide, trockene Herangehensweise führt dazu, dass sich jeder Todesfall zu einem Geplauder während einer Teestunde entwickelt. Flavias Gedanken plätschern daher und man muss doch schmunzeln, was für Ideen Flavia zu einer Zeit hat, in der DNA Analysen, Ballistik und auch die Pathologie in den Kinderschuhen stecken.Es kommt hier auch gar nicht unbedingt auf den Toten an, sondern viel mehr auf Flavias Weg zur Lösung. Leider fallen die gewohnten zänkischen und auch gefühlskalten Dialoge mit ihrer Familie sehr knapp aus. Sie ist sich nahezu selbst überlassen, denn auch Inspektor Hewitt steht nur zum Ende hin länger zur Verfügung und macht sich sehr rar. Wird Flavia doch nun zu rasch erwachsen? Die wichtigsten Bezugspersonen erschienen mir hier ihr Fahrrad Gladys, das teilweise wie ein Pferd behandelt wurde, Dogger und die Pfarrersfrau. Bleibt abzuwarten, wie es sich entwickelt.Daher hat mich der böse Cliffhanger bezüglich Flavias Familie am Ende regelrecht geschockt und ich frage mich nun: wie geht es jetzt bloß weiter? Ich vergebe 4 von 5 Punkten.http://kleeblatts-buecherblog.blogspot.de/2017/05/alan-bradley-flavia-de-luce-mord-ist.html

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  • home coming queen

    Flavia de Luce 8 - Mord ist nicht das letzte Wort
    Keksisbaby

    Keksisbaby

    31. May 2017 um 13:18

    Aus Kanada zurück, erwartet Flavia eine böse Überraschung auf Buckshaw. Ihr Vater liegt mit einer Lungenentzündung im Krankenhaus und ihre beste Freundin das Huhn wurde für eine Hühnersuppe geopfert. Doch Flavia wäre nicht Flavia, wenn sich nicht schon um die nächste Ecke eine Leiche finden würde, die sie aufheitert. Denn jetzt kann sie die kleine Hobbydetektivin wieder voll in ihrem Element bewegen. Diesmal hat es den Kirchenschreiner getroffen, der hängt tot mit dem Kopf nach unten in einem Ap Aus Kanada zurück, erwartet Flavia eine böse Überraschung auf Buckshaw. Ihr Vater liegt mit einer Lungenentzündung im Krankenhaus und ihre beste Freundin das Huhn wurde für eine Hühnersuppe geopfert. Doch Flavia wäre nicht Flavia, wenn sich nicht schon um die nächste Ecke eine Leiche finden würde, die sie aufheitert. Denn jetzt kann sie die kleine Hobbydetektivin wieder voll in ihrem Element bewegen. Diesmal hat es den Kirchenschreiner getroffen, der hängt tot mit dem Kopf nach unten in einem Apparat an einer Tür. Etwas ist jedoch merkwürdig, warum hat der alte Mann mehrere Ausgaben eines berühmten Kinderbuches im Regal stehen? Und noch dazu eines, das einem Mädchen aus dem Ort gehört. Je weiter Flavia forscht, desto mehr Rätsel türmen sich vor ihr auf und irgendwie scheint dieser Tage keiner mehr der zu sein, der er ist. Schön zu sehen, dass meine Lieblingsdetektivin noch immer ermittelt. Zwar hätte ich gerne, noch zwei drei Geschichten aus dem Internat in Kanada gelesen, aber Buckshaw ist auch immer wieder schön. Nur lebt man da anscheinend gefährlich, wenn man bedenkt über wie viele Leichen Flavia schon gestolpert ist. Nichtsdestotrotz macht sich unsere unerschrockene Heldin mit ihrer getreuen Gladys auf und versucht hinter das Verbrechen zu kommen, dass dem alten Schreiner das Leben kostete. Mit der ihr eigenen List und Tücke kommt sie der Wahrheit immer weiter ein Stück näher. Ihre Schwestern Feely und Daffy sind diesmal eher Statisten und das Streiche spielen hat jetzt Undine übernommen. Ich hatte das Gefühl das Flavia ein wenig erwachsener geworden ist, aber natürlich brilliert sie noch immer mit ihren Chemiekenntnissen und ihrer Schauspielkunst. Jeder Band ist für mich wie nach Hause kommen, alte Freunde wiedertreffen und mit Spaß und Augenzwinkern einen Fall lösen. Das Augenzwinkern war hier, dass der berühmte Verfasser der Kinderbücher durch einen Angriff von mordlustigen Möwen zu Tode gekommen ist. Ich habe ja eine blühende Phantasie, aber sich das vorzustellen war schon komisch. Wenn ich jetzt aber so genau darüber nachdenke, ist es schon lebensgefährlich im Urlaub einer Möwe mit etwas Essbarem in der Hand nahe zu kommen. Aber letztendlich war ja alles doch ganz anders, wie eigentlich immer und nach diesem Schluss, kann ich kaum den nächsten Band erwarten.

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  • ‚Falls ich irgendwann mal dazu komme, verfasse ich eine wissenschaftliche Abhandlung darüber.‘

    Flavia de Luce 8 - Mord ist nicht das letzte Wort
    sabatayn76

    sabatayn76

    12. May 2017 um 17:04

    Die Rückkehr zu ihrer Familie hat sich Flavia de Luce anders vorgestellt: Nach ihrem mehrmonatigen Aufenthalt in Kanada kommt sie eines verregneten Tages wieder in die englische Heimat zurück, doch am Hafen wartet nur Dogger. Von ihrem Vater und ihren Schwestern Feely und Daffy keine Spur! Von Dogger erfährt Flavia, dass ihr Vater mit einer Lungenentzündung im Krankenhaus liegt und dass es nicht gut um ihn steht. Sehr bald wird Flavia jedoch von ihrer Sorge um ihren Vater abgelenkt, denn sie macht sich auf den Weg nach Stowe Pontefract, um im Namen ihrer Freundin Cynthia, die mit einer schlimmen Erkältung im Bett liegt, einen Brief für einen gewissen Mr. Sambridge zu überbringen. Als auf dessen Gut Thornfield niemand auf Flavias Klingeln reagiert, packt sie die Neugier, und sie erkundet das Haus. Dort entdeckt sie im ersten Stock die Leiche von Mr. Sambridge. Flavia wäre nicht Flavia, wenn sie sich nicht sofort daran machen würde, die Leiche genau zu untersuchen und schließlich bezüglich des Todes von Mr. Sambridge zu ermitteln. Ich habe alle sieben Vorgängerbände der Reihe mit großer Begeisterung gelesen, und freue mich, dass im achten Band die Handlung wieder in Bishops‘ Lacey angesiedelt ist, denn ich habe im letzten Band (‚Eine Leiche wirbelt Staub auf‘), der in Kanada spielt, die typische Buckshaw-Atmosphäre und die altbekannten Bishop‘s Lacey-Protagonisten vermisst. Im achten Band kommt Flavia zurück in ihre Heimat, und mit ihrer Rückkehr begegnet der Leser auch wieder den beiden fiesen Schwestern Feely und Daffy, dem wunderbaren Dogger und der stets bemühten Mrs. Mullet, deren Koch- und Backkünste jedoch unterirdisch sind, sowie den anderen Bewohnern von Bishop‘s Lacey außerhalb Buckshaws. Auch der achte Band um Flavia zeichnet sich durch ungewöhnliche Phrasen, einen herrlichen Sprachwitz und viel schwarzen Humor aus. Mich bringt dieser für Alan Bradley typische Schreibstil häufig zum Lachen, und ich freue mich jedes Mal, wenn ich auf eine Redewendung stoße, die ich schon lange nicht mehr gehört oder gelesen habe. Dabei ist auch die Übersetzung sehr zu loben, denn beim Lesen der Flavia-Reihe habe ich nie das Gefühl, dass etwas nicht richtig passt oder dass eine Übersetzung holprig ist. Wie stets bei der Reihe wurde ich auch bei der Lektüre von ‚Mord ist nicht das letzte Wort‘ perfekt an einen anderen Ort und in eine andere Zeit versetzt, war begeistert von den stimmungsvollen Beschreibungen der Handlungsorte, von den gelungenen Charakterisierungen der Figuren und von den amüsanten und liebevollen Einfällen Bradleys. Leider wird es nun wieder eine ganze Weile dauern, bis der nächste Band erscheint. Das neunte Buch ist im englischen Original für Januar 2018 angekündigt. Die lange Wartezeit werde ich mir mit der kostenlosen Kurzgeschichte ‚Das Geheimnis des kupferroten Toten‘ und den Hörbüchern vertreiben.

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  • Flavia at it's best!!!

    Flavia de Luce 8 - Mord ist nicht das letzte Wort
    consoul

    consoul

    01. May 2017 um 14:37

    Wie, was und wer?Ach, wie lange musste ich auf einen weiteren Flavia de Luce - Band warten? Lange, viel zu lange nach meinem Geschmack und noch schlimmer, ich muss jetzt wieder ewig warten!!! Denn der neue Band ist schwupdiwups schon ausgelesen und eigentlich möchte ich sofort wissen, wie geht es weiter mit meinen Freunden auf Buckshaw!Aber der Reihe nach...Ander als viele andere Autoren gelingt es Alan Bradley, dass seine Reihe um die 12-jährige, zugegeben neunmalkluge und nerdige Flavia im ländlichen England der 50er Jahre immer spannender und nicht langweiliger wird. Da können sich andere mal ein paar Scheibchen abschneiden. Im neuen Band ist Flavia wieder zurück aus dem "Exil" des kanadischen Internets und erwartet eigentlich ein großes Begrüßungskomitee, aber nix da... keiner scheint sie so recht vermisst zu haben von der de Luce-Sippe, denn Colonel de Luce ist schwer krank und die Sorge um ihn, treibt alle um. Da braucht es schon eine Leiche, um die Spürnase Flavia abzulenken und auf andere Gedanken zu bringen. Der Fall war ganz schön verzwickt, aber letztlich passend und es machte Spaß, gemeinsam in Wohnungen herumzuschnüffeln, Aufflüge nach London zu machen oder Leute auszufragen. Flavia hat es echt drauf! Das Ende, also das Buchende, ist hingegen nicht so erbaulich und lässt den geneigten Leser nach einer Fortsetzung gieren.Es gibt 5 von 5 Sternen für eine tolle, unterhaltsame und Chemikalien reiche Lektüre!!! 

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  • Eine neues Abenteuer mit Flavia - sehr gelungen

    Flavia de Luce 8 - Mord ist nicht das letzte Wort
    -nicole-

    -nicole-

    28. April 2017 um 17:45

    Band 8 der Reihe um Flavia de Luce Nach den turbulenten Ereignissen im Mädcheninternat in Kanada kehrt Flavia de Luce endlich heim nach Buckshaw - doch leider hat Dogger -Mann für alles auf dem Anwesen und Flavias engster Vertrauter- traurige Neuigkeiten. Ihr Vater liegt mit einer Lungenentzündung im Krankenhaus. Auch ihre beiden älteren Schwestern Ophelia und Daphne haben mal wieder das Kriegsbeil ausgegraben und sind alles andere als einfühlsam. Um der grauen Stimmung zu entkommen, schwingt Flavia sich auf ihr treues Fahrrad Gladys und stattet der Pfarrersfrau Cynthia einen Besuch ab. Diese bittet sie, dem abgeschieden lebenden Holzbildhauer Mr. Sambridge eine Nachricht zu übermitteln. Als niemand die Tür öffnet, betritt Flavia das Haus und staunt nicht schlecht: Mr. Sambridge ist tot und hängt kopfüber an der Schlafzimmertür. Sofort nimmt die begeisterte Hobbydetektivin die Ermittlungen auf und kommt einigen Geheimnissen auf die Spur..."Ich stieg ab und lehnte Gladys an die Friedhofsmauer. Hier war sie gut aufgehoben, bis ich sie wieder abholte, um nach Hause zu fahren. Außerdem liebte Gladys Friedhöfe, sodass die Wartezeit trotz des Regens für sie geradezu ein Vergnügen war." -Seite 23, eBookNachdem mir die im März 2017 veröffentlichte Kurzgeschichte Das Geheimnis des kupferroten Toten schon sehr gut gefallen hatte, war ich nun noch gespannter auf den achten Band um Flavia de Luce - der 12-jährigen charmanten Hobbydetektivin, die eine Vorliebe für Chemie und Gifte hat. Auch nach ihrer Rückkehr aus Kanada gibt es wieder einiges zu tun - ein Toter, der kopfüber an seiner Schlafzimmertür hängt. Flavia ist sofort in ihrem Element und ermittelt - natürlich bevor die Polizei eintrifft. Bei ihrer Bestandsaufnahme entdeckt sie, dass der Tote auffallend viele und gut erhaltene Kinderbücher in seiner Sammlung hat - eine Sache, der sofort nachgegangen werden muss..."Erstaunlich, was für ein Hochgefühl so ein Leichenfund auslösen kann! Ich leckte meinen geistigen Bleistift an und machte mir ein paar Notizen." -Seite 34, eBookAuch im achten Band gibt es eine spannende Story: Eine Hobbydetektivin in ihrem Element und viele interessante Entwicklungen. Wie bei den vorigen Bänden ist auch dieses Buch wieder in der Ich-Perspektive geschrieben, was sehr gut passt. Neben ihren cleveren Gedankengängen lässt Flavia uns Leser hier wieder das ein oder andere Mal schmunzeln. Genau dieses lockert die Geschichte immer so schön auf. Auch gibt es hier ein Wiedersehen mit schon bekannten Nebencharakteren: Die Haushälterin Mrs Mullet, der unersetzbare Dogger und natürlich die etwas fiesen Schwestern Feely und Daffy - und seit kurzem neu im Hause Buckshaw: Cousine Undine.Die Handlung bleibt durchgehend spannend, lässt sich gut lesen und hält einige Überraschungen bereit - besonders zum Ende hin. Das Cover gefällt mir ganz gut - wobei ich aber sagen muss, das mir die ursprüngliche Covergestaltung (bunt und wunderschön illustriert mit Flavia auf dem Titelbild) noch etwas besser gefallen hat. Doch diese Veränderung tut der Reihe inhaltlich natürlich keinen Abbruch.Noch kurz zu der Frage, ob man Mord ist nicht das letzte Wort auch lesen kann, ohne die Vorgänger zu kennen: Ja. Die Geschichte an sich ist ein abgeschlossener Fall, es tauchen zwar immer wieder kurze Rückblicke auf vergangene Ereignisse auf, die aber in kurzen Sätzen schnell erklärt werden. Dennoch würde ich empfehlen, die Reihe von Anfang an zu lesen - so lernt man die gute Flavia einfach noch etwas besser kennen und erfährt einfach mehr über die Hintergründe.Mein Fazit: Wieder ein tolles und gelungenes Abenteuer mit der inzwischen liebgewonnenen Hobbydetektivin! Ein interessanter neuer Fall und die spannende, spezielle Ermittlung im Flavia-Stil machen auch den achten Band wieder zu einem Krimi der etwas anderen Art. Aus Flavias Sicht geschrieben lässt es sich flüssig lesen, ist sehr gut verständlich und hält besonders zum Ende hin einige Überraschungen bereit. Mir hat es sehr gut gefallen und kann die Geschichte allen an Herz legen, die mal eine ganz besondere Ermittlerin kennen lernen wollen. Sehr lesenswert!

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