Flavia de Luce - Das Geheimnis des kupferroten Toten

von Alan Bradley 
4,1 Sterne bei34 Bewertungen
Flavia de Luce  - Das Geheimnis des kupferroten Toten
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Ein kleines Schmankerl für zwischendurch für alle eingefleischten Fans von Flavia de Luce...

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Nette Geschichte um Flavia. :)

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Inhaltsangabe zu "Flavia de Luce - Das Geheimnis des kupferroten Toten"

Ein Fall für Flavia de Luce - die bezauberndste Detektivin Englands! »Mord! Komm sofort her«, steht in dem Brief, der Flavia an einem Sonntagmorgen in ihrem Zuhause Buckshaw zugestellt wird. Wie könnte die elfjährige Hobbydetektivin einer derart dringlichen Bitte widerstehen? Mit ihrem treuen Fahrrad Gladys macht sie sich auf zum Internat Greyminster, das schon ihr Vater besuchte. Nebelumwabert ragt das altehrwürdige Gemäuer vor ihr auf, doch der Fund, der sie in einem der Badezimmer erwartet, ist noch unheimlicher: In der Wanne liegt ein nackter toter Mann, der Körper überzogen mit einer Kupferschicht ... Chemikerin Flavia ist in ihrem Element!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783641189068
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:0 Seiten
Verlag:Penhaligon Verlag
Erscheinungsdatum:13.03.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Keksisbabys avatar
    Keksisbabyvor 5 Monaten
    that girl is murder

    Ein Brief ruft Flavia dazu auf, umgehend ins Jungeninternat zu kommen. Zunächst hält sie das, was sie dort findet, für einen schlechten Streich der Jungen. Ein Lehrer liegt tot in der Badewanne und ist über und über kupferrot. Wer Flavia aber kennt, weiß das Mord ihr Hobby ist, insbesondere in Verbindung mit Chemie und auch diesmal kommt sie dem Mörder auf die Schliche.

     

    Wie schon ganz oft erwähnt, liegen mir diese kurzen Anekdoten zu Buchserien nicht wirklich. Aber weil es dieses hier als Freebie gab und weil ich Flavia einfach bewundere, musste ich diese Kurzgeschichte lesen. Ich wurde nicht enttäuscht. Meine kleine Detektivin hatte nach ein paar scharfen Beobachtungen eins und eins zusammengezählt und schwupps war der Fall gelöst. Dafür hat Gladys dann auch als Belohnung für ihre Geduld hinterm Haus zu warten noch extra Schmieröl bekommen.

     

    Ich glaube immer noch, dass diese Zusatzgeschichten für mich kein befriedigender Lesestoff sind, musste aber in letzter Zeit feststellen, dass man manchmal Ausnahmen machen muss von der Regel.

     

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    pardens avatar
    pardenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein kleines Schmankerl für zwischendurch für alle eingefleischten Fans von Flavia de Luce...
    Ein kleines Schmankerl für Fans von Flavia de Luce...

    EIN KLEINES SCHMANKERL FÜR FANS VON FLAVIA DE LUCE...

    »Mord! Komm sofort her«, steht in dem Brief, der Flavia an einem Sonntagmorgen in ihrem Zuhause Buckshaw zugestellt wird. Wie könnte die elfjährige Hobbydetektivin einer derart dringlichen Bitte widerstehen? Mit ihrem treuen Fahrrad Gladys macht sie sich auf zum Internat Greyminster, das schon ihr Vater besuchte. Nebelumwabert ragt das altehrwürdige Gemäuer vor ihr auf, doch der Fund, der sie in einem der Badezimmer erwartet, ist noch unheimlicher: In der Wanne liegt ein nackter toter Mann, der Körper überzogen mit einer Kupferschicht ... Chemikerin Flavia ist in ihrem Element!

    Ganze 27 Seiten hat diese Kurzgeschichte um die berühmte 11jährige Hobbydetektivin, deren größte Leidenschaft der Chemie gilt. In diesem absonderlichen Fall kann Flavia de Luce ihr ganzes Können ausleben, denn die Mordwaffe - sofern es denn ein Mord war - ist CuSO₄, auch bekannt als Kupfersulfat. Erstaunlich, wofür Kupfersulfat zumindest in der Zeit kurz nach dem Zweiten Weltkrieg so alles verwendet wurde. Entsprechend viele Schüler kommen als möglicher Täter in Betracht, da die Väter entsprechende Berufe haben, in denen sie unweigerlich mit Kupfersulfat in Kontakt kommen.

    Viel Zeit bleibt Flavia de Luce auf diesen paar Seiten wahrlich nicht, um den Fall zu klären, und so erscheint das Ganze auch arg gerafft. Die besondere Atmosphäre, die den Leser bei einem Roman um die kleine Detektivin sonst erwartet, kommt hier doch etwas zu kurz. Dennoch erscheint es gewohnt brillant, wie Flavia letztlich den Fall löst.

    Allenfalls kann diese Kurzgeschichte als kleines Schmankerl für die Fans von Flavia de Luce herhalten, denn um das toughe Mädchen kennenzulernen, bedarf es doch wohl einiger Seiten mehr. Doch für den treuen Leser gibt es auch in dieser Kurzfassung einen Wiedererkennungseffekt - und die Vorfreude auf den nächsten richtigen Fall wächst damit eindeutig.

    Ich jedenfalls habe mal wieder richtig Lust auf einen Roman mit Flavia de Luce bekommen!


    © Parden

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    Athenes avatar
    Athenevor einem Jahr
    Flavia geht in die 8. Runde und hält eine Zugabe bereit


    INHALT:
    Flavia erhält die Nachricht, dass es im Internat Greyminster einen Toten geben soll und sie dringend erwartet wird. Da springt doch Flavia gleich auf ihr Fahrrad Gladys und nimmt die Ermittlungen auf.

    FAZIT:
    Als ich das Erscheinen des 8. Band der Reihe um Flavia de Luce per Email angekündigt bekam, entdeckte ich auch diese kostenlose eShort Geschichte, die ich natürlich auch gleich haben musste.

    Mir ist die junge Dame mit ihrem Hang zur Kriminalistik und Chemie richtig ans Herz gewachsen. Was mich fasziniert? Sie ist, auch wenn ich den Vergleich schon mehrfach angeführt habe, eine Mischung aus Wednesday Adams und Kalle Blomquist. Daher war ich auch etwas enttäuscht, die gewohnte Flavia nicht auf dem Cover zu finden.

    Flavia erhält einen Brief und stürmt zur Leiche. Das dies so einfach möglich ist, macht deutlich wie anders die "Uhren" damals tickten. Dennoch fand ich dies etwas weit hergeholt. Flavia erhält die Lösung innerhalb von 27 Seiten bzw. handlungstechnisch innerhalb ein paar Stunden. Nichts gegen Flavia, aber dies ist wirklich ein Rekord und ein kleiner Exkurs in Chemie, der trotz der Kürze gelungen ist.

    Wann genau diese Geschichte einzuordnen ist, wird in der Handlung nicht deutlich, da es keine Hinweise auf die Bewohner von Buckshaw gibt und daher kann diese problemlos losgelöst von den anderen Bänden gelesen werden. Ich vergebe 3,5 von 5 Punkten, weil es den Abschied von Flavia bis zum nächsten Band etwas abgemildert hat.

    http://kleeblatts-buecherblog.blogspot.de/2017/05/alan-bradley-flavia-de-luce-das.html

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    MissJaneMarples avatar
    MissJaneMarplevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Flavia, wie sie leibt und lebt!
    Chemikerin Flavia ist in ihrem Element!

    Inhalt:
    Ein Fall für Flavia de Luce - die bezauberndste Detektivin Englands! »Mord! Komm sofort her«, steht in dem Brief, der Flavia an einem Sonntagmorgen in ihrem Zuhause Buckshaw zugestellt wird. Wie könnte die elfjährige Hobbydetektivin einer derart dringlichen Bitte widerstehen? Mit ihrem treuen Fahrrad Gladys macht sie sich auf zum Internat Greyminster, das schon ihr Vater besuchte. Nebelumwabert ragt das altehrwürdige Gemäuer vor ihr auf, doch der Fund, der sie in einem der Badezimmer erwartet, ist noch unheimlicher: In der Wanne liegt ein nackter toter Mann, der Körper überzogen mit einer Kupferschicht ... Chemikerin Flavia ist in ihrem Element!

    Meinung:
    Ich liebe Flavia und ihre coole Art zu ermitteln. Auch in dieser Kurzgeschichte geht sie ganz klar und objektiv vor.
    Sie lässt sich weder durch die Jungs im Internat, noch durch die Leiche aus der Ruhe bringen.


    Fazit:
    Die Kurzgeschichte liest sich schnell weg und verkürzt einem die Wartezeit auf den achten Teil.

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    lovelyliciousmes avatar
    lovelyliciousmevor 2 Jahren
    Flavia kommt nicht richtig zum Zug! Leider ....

    Worum geht es in dem Buch?
    Flavia erhält einen Brief aus dem nahe gelegenen Internat Greyminster, welches bereits ihr Vater besucht hat. In dem kurzen Schreiben steht nur: „Mord! Komm sofort her!“. Das lässt sich Flavia natürlich nicht zweimal sagen und schwingt sich somit auf ihr treues Fahrrad Gladys und macht sich auf den Weg zum Internat.
    Die altehrwürdigen Mauern sind angsteinflößend, doch beängstigender ist das, was Flavia dort vorfindet.
    In der Wanne, liegt ein toter nackter Mann, dessen Körper komplett mit einer Kupferschicht überzogen ist. Es handelt sich um den Hauslehrer!
    Doch was hat es mit dem Kupfer auf sich… Flavia ist ganz in ihrem Element. Denn als Chemikerin ist es ein leichtes für sie, dieses Rätsel zu lösen.


    Wer ist Alan Bradley?
    Nach einer Ausbildung zum Elektrotechniker arbeitete er für verschiedene Fernseh- und Radiostationen. Schließlich wurde er Direktor für Fernsehtechnik am Zentrum für Neue Medien der Universität von Saskatchewan. Er hat mehrere Kurzgeschichten und Kriminalromane verfasst. Seit 1994 ist er ausschließlich als Autor tätig. Er lebt mit seiner Frau Shirley auf Malta.



    Wie hat mir das Buch gefallen?
    Bei dem heutigen Buch geht es um eine Kurzgeschichte. Daher ist natürlich die Bandbreite, in der wir Flavia de Luce sonst kennen nicht gegeben.
    Bei dieser Story kommt Alan Bradley relativ schnell auf den Punkt und lässt Dinge weg, die das Ganze nur ausschmücken würden.
    Der Inhalt ist relativ schnell erzählt.
    Flavia erhält ein Schreiben aus dem nahegelegenen Internat, welches bereits ihr Vater besucht hat in Greyminster, in welchem sie aufgefordert wird sofort zu kommen, da ein Mord geschehen ist.
    Flavia wäre nicht Flavia, wenn diese einfachen Zeilen sie nicht sofort ermutigen würden, sich auf ihr Fahrrad zu schwingen und dorthin zu fahren. Was sie natürlich auch sofort tut.
    Die Leiche die sich ihr offenbart ist über und über mit Kupfer bezogen. Doch wieso? Und handelt es sich wirklich um Mord oder lediglich um einen ganz normalen Unfall mit Todesfolge?! Flavia steht vor einem Rätsel welches gilt gelöst zu werden.
    Auch hier geht es natürlich wieder um das, was die Krimireihe von Alan Bradley ausmacht. Die Chemie! Flavia ist passionierte Chemikerin und konnte in der Vergangenheit bereits sehr viele Fälle lösen, indem sie die Chemie zu Rate gezogen hat.
    Auch in diesem Buch spielt diese eine ganz besondere Rolle. Denn es dreht sich hier um den Stoff CuSO₄. Besser bekannt als Kupfersulfat.
    Der Leser wird mitgenommen auf eine Reise in die Vielfältigkeit von dieser Substanz. Ihre Art, ihre Auswirkungen und vor allem wozu diese Substanz außerdem genutzt wird/ wurde. Der Tod dreht sich komplett um dieses Thema und wird von allen Seite durch Flavia beleuchtet.
    Natürlich hört sie sich auch potenzielle Zeugenaussagen an bzw. lässt sich über die einzelnen Schüler aus diesem Haus, in dem der Tote gefunden wurde etwas berichten. Doch auch hier bleibt es gänzlich beim ankratzen der einzelnen Charaktere und es findet keine Vertiefung dieser statt.
    Daher kann man sich als gewiefter Leser diese Buchreihe schon fast das Ergebnis zusammenreimen.
    Die Story dahinter gefällt mir sehr gut. Es dreht ich um eine chemische Substanz, die vom Prinzip in ihre Einzelteile zerlegt und wieder neu zusammengesetzt wird. Eine Basis für eine gute Story und vor allem für ein kniffeliges Rätsel.
    Ich sehe diese Kurzgeschichte sehr Zwiegestalten. Für Fans und aufmerksame Leser dieser Reihe ist es kein Problem darin einzutauchen und Flavia sowie die Umstände des eventuellen Mordes zu greifen. Denn Alan Bradley bleibt dem Charakter seiner Hauptprotagonistin treu. Allerdings kann er sie hier nicht in voller Bandbreite ausschöpfen und aufleben lassen, da es wirklich nur eine Kurzgeschichte ist.
    Für Neuleser ist diese Geschichte eher ein Problem. Denn sie wissen weder etwas von Flavia, noch von ihrer Liebe zu Chemie und können daher unter Umständen nur mit Schwierigkeiten vieles davon nachvollziehen bzw. legen es vielleicht am Ende frustriert zur Seite.
    Ich hätte mir, trotz der Kürze etwas mehr Input gewünscht und dann lieber 3-4 Seiten mehr, um wirklich jeden an dieses Buch zu fesseln.
    Alan Bradleys Stil ist wie immer, punktgenau, gradlinig, unverschnörkelt, leicht und flüssig, vor allem wenn es um die Chemischen Komponenten geht, unschlagbar verständlich.
    Daher vergebe ich nur 3 von 5 Herzen.
    Mein Fazit: Ein netter Zeitvertreib um die Zeit zu verkürzen bis Band 8 der Flavia de Luce Reihe erscheint, aber wahrlich kein Muss.
    Eher für Leser dieser Reihe geeignet, als für andere. Aber… natürlich auch der Versuch eine neue Reihe für sich zu entdecken, wenn man mal kurz reinschnuppern mag!
    Aber, in keinstem Fall vergleichbar, mit einem kompletten Buch! Die Intensität und die Liebe die Flavia sonst ausstrahlt wenn es um ihre Chemie geht, kommt hier nicht richtig zum Tragen. Dennoch, wer mag, sollte es auf jeden Fall lesen!

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    benfis avatar
    benfivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Tolle Kurzgeschichte für Freunde der großen, kleinen Hobby-Chemikerin...
    Short-Story mit Flavia de Luce

    KURZBESCHREIBUNG:
    Als an einem Sonntagmorgen die junge Hobby-Chemikerin Flavia de Luce einen mysteriösen Brief erhält, in dem von einem Mord geredet wird, macht sie sich sofort auf den Weg zur Greyminster-Schule. Dort triffst sie den Verfasser des Schreibens, den Studenten Plaxton, der ihr eine höchst sonderbare Leiche zeigt: der Hausmeister Mr. Denning liegt tot in einer Badewanne und sein Körper ist komplett mit einer Kupferschicht überzogen! Flavia beginnt direkt mit ihren Ermittlungen und stellt dabei schnell fest, dass die meisten Studenten des Wohnheims als Täter in Frage kommen! Doch wer von diesen war es?

    KOMMENTAR:
    Die Kurzgeschichte 'Das Geheimnis des kupferroten Toten' erschien im Original vor dem siebten Band der Serie um Flavia de Luce. Nun ist vor dem achten Werk des Autors Alan Bradley um die junge Flavia diese Kurzgeschichte von den bekannten Übersetzern Katharina Orgaß und Gerald Jung ins Deutsche transferiert worden und der Verlag bietet sie als kostenlose Single-eBook Variante an. Ein Appetithappen zum anstehenden Roman sozusagen. Da ich die Geschichte zwar schon in der Originalversion gelesen hatte, wollte ich sie mir jedoch nochmal antun und ich war erfreut, dass ich die Handlung aus der englischen Variante genauso in Erinnerung hatte. Klappt doch mit der Sprache... Die Handlung ist knackig und spannend gehalten, eine echte Flavia-Story in Minimalausgabe. Für Leser, denen die kleine aber feine Welt der Hobby-Chemikerin und Amateur-Detektivin nicht vertraut ist, sei gesagt, dass sie die Story bedenkenlos herunterladen können; die Kurzgeschichte steht komplett ohne nötigem Hintergrundwissen für sich. Die Geschichte um den mysteriösen Todesfall mit einer kupferroten Leiche hebt wirklich die Vorfreude auf das kommende Buch an; ich bin jetzt schon gespannt, wie sich Flavias Heimkehr aus Kanada gestaltet. Ein Dank an den Verlag für dieses tolle Lese-Bonbon!
    7,9 Sterne

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    Frank1s avatar
    Frank1vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Diese Kurzgeschichte bietet allen bisher Nichtinfizierten einen geeigneten Einstieg in Flavia de Luce’ Welt.
    Die vielfältigen Anwendungen von CuSO₄

    Klappentext:

    Ein Fall für Flavia de Luce - die bezauberndste Detektivin Englands!

    »Mord! Komm sofort her«, steht in dem Brief, der Flavia an einem Sonntagmorgen in ihrem Zuhause Buckshaw zugestellt wird. Wie könnte die elfjährige Hobbydetektivin einer derart dringlichen Bitte widerstehen? Mit ihrem treuen Fahrrad Gladys macht sie sich auf zum Internat Greyminster, das schon ihr Vater besuchte. Nebelumwabert ragt das altehrwürdige Gemäuer vor ihr auf, doch der Fund, der sie in einem der Badezimmer erwartet, ist noch unheimlicher: In der Wanne liegt ein nackter toter Mann, der Körper überzogen mit einer Kupferschicht … Chemikerin Flavia ist in ihrem Element!


    Rezension:

    Flavia macht, was ein 11-jähriges Mädchen an einem Sonntagvormittag so macht: Sie sitzt in ihrem Labor und untersucht den Giftzahn einer Kreuzotter unterm Mikroskop. Dabei wird sie jedoch vom Butler der Familie gestört, der ihr einen Brief überbringt. Darin ruft sie ein Schüler des nahegelegenen Jungeninternats zu Hilfe, denn er hat einen Mord entdeckt. Natürlich zögert Flavia keinen Augenblick, denn was gibt es schöneres, als Leichen zu untersuchen und einen Mord aufzuklären?

    Gut, spätestens jetzt ist wohl jedem klar, dass Flavia nicht unbedingt das normale 11-jährige Durchschnittsmädchen von nebenan ist. Mit Sicherheit war das auch im England um 1950, wo die Geschichte angesiedelt ist, nicht anders. Aber gerade darin liegt wohl der Reiz dieser Krimireihe um das chemiebegeisterte Mädchen. In diesem Fall liegen sowohl Rätsel als auch Lösung in der Formel CuSO₄ verborgen.

    Nachdem ich schon einige Zeit mit der „Flavia de Luce“-Reihe liebäugelte, bot mir diese kostenlose Kurzgeschichte die passende Gelegenheit, Flavia endlich einmal kennenzulernen. Auch wenn einem manche Informationen ohne Kenntnis der vorausgegangenen Bücher fehlen (Wieso nennt sie ihr Fahrrad beispielsweise „Gladys“?), reicht diese Kurzgeschichte doch aus, Lust auf mehr zu machen. Diese Detektiv-Story sollte man jedenfalls trotz des geringen Alters der Hauptprotagonistin keinesfalls als ausschließliches Jugend- oder gar Kinderbuch abtun.


    Fazit:

    Diese Kurzgeschichte bietet allen bisher Nichtinfizierten einen geeigneten Einstieg in Flavia de Luce’ Welt.


    Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog

    Das Eisenacher Rezi-Center ist jetzt auch auf Facebook vertreten.

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    -nicole-s avatar
    -nicole-vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine tolle Kurzgeschichte, ganz im gewohnten Flavia-Stil. Klasse!
    Eine tolle Kurzgeschichte, ganz im gewohnten Flavia-Stil

    Eine neuer Fall für Hobbydetektivin Flavia de Luce  

    An einem ruhigen Sonntagmorgen wird für Flavia de Luce ein geheimnisvoller Brief abgegeben. Die elfjährige Hobbydetektivin, die gerade in ihrem geliebten Laboratorium arbeitet, ist überrascht - und neugierig. "Mord! Komm sofort her" steht in dem Brief geschrieben - Das lässt sich Flavia natürlich nicht zweimal sagen. Sofort macht sie sich auf den Weg zum Internat Greyminster, das einst bereits ihr Vater besuchte. Schon das alte Anwesen, von Nebel umhüllt, strahlt etwas Unheimliches aus. Doch der Tote gibt noch viel mehr Rätsel auf: In einer Badewanne liegt ein Mann, tot, überzogen mit einer Kupferschicht. War es Mord? Sofort macht Flavia, die nicht nur Detektivin sondern auch begeisterte Hobbychemikerin ist, sich an die Ermittlungen und findet Überraschendes heraus...

    "Ich war gerade dabei, den Giftzahn einer Kreuzotter, die ich an diesem Morgen nach dem Kirchgang hinter der Remise gefangen hatte, unter dem Mikroskop zu betrachten, als es gedämpft an die Tür meines Labors klopfte." -Seite 7, eBook

    Mit dieser für Flavia de Luce typischen Tätigkeit beginnt die Kurzgeschichte um den kupferroten Toten, in dessen Fall die Hobbydetektivin schon bald begeistert ermitteln wird. Die Elfjährige mit ihrem besonderen Charme hat eine Vorliebe für Ermittlungen, Chemie und Gifte und daher ihr eigenes kleines Labor in ihrem Zuhause Buckshaw. Als sie zu einem mysteriösen Todesfall gerufen wird, beginnt sie sofort mit ihren Nachforschungen - natürlich bevor die Polizei eintrifft. Wird sie auch diesen Fall lösen? Im schon gewohnten Schreibstil der bisher sieben Bände ist auch diese Short Story geschrieben, die die Wartezeit auf den am 25. April 2017 erscheinenden achten Teil ein wenig verkürzt. Die Ich-Perspektive ist auch hier sehr gut gewählt. Trotz der wenigen Seiten wird die Geschichte schön ausführlich erzählt - natürlich insoweit, wie es in einer Kurzgeschichte möglich ist. Dieses ist sehr gut gelungen.

    "Mord, Dringlichkeit, Eile, Furcht - wer hätte da widerstehen können? Genau meine Kragenweite!" -Seite 8, eBook

    Mein Fazit: Das Geheimnis des kupferroten Toten ist nur 27 eBook-Seiten lang, enthält aber trotzdem eine komplette, spannende Geschichte mit allem drum und dran. Flavia ist in ihrem Element, Einzelheiten werden aufgelistet, alle Fragen werden beantwortet - perfekt! Eine tolle Kurzgeschichte im gewohnten Flavia-Stil, die die Wartezeit auf den neuen Roman ein wenig verkürzt. Sehr gelungen, für alle Fans der Reihe ein Muss!

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    RAMOBA79s avatar
    RAMOBA79vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Nette Geschichte um Flavia. :)
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    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Nette, kurze Kriminalgeschichte um Flavia de Luce für zwischendurch.
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