Alan Bradley Flavia de Luce - Halunken, Tod und Teufel

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Inhaltsangabe zu „Flavia de Luce - Halunken, Tod und Teufel“ von Alan Bradley

Gewitzt, spannend und unwiderstehlich liebenswert!

Eigentlich wollte Flavia nur ein paar vergnügliche Stunden auf dem Jahrmarkt von Bishop’s Lacey verbringen, doch dann steckt sie aus Versehen das Zelt der Wahrsagerin Fenella in Brand. Und wenig später wird die arme Schaustellerin auch noch bezichtigt, vor Jahren ein Baby entführt zu haben. Getrieben von ihrer unstillbaren detektivischen Neugier, setzt Flavia alles daran, Fenella von diesem Vorwurf reinzuwaschen. Doch die Zeit drängt, denn irgendjemand scheint wegen des Kidnappings blutige Rache an der alten Wahrsagerin nehmen zu wollen …

Es fühlt sich fast so an als würde Bradley sich mit jedem Band steigern. Mein bisher liebster Roman in der Reihe!

— Lese_Hamster

Auch der 3. Teil der Reihe war für mich ein auf und ab der Gefühle.

— Anneja

Unterhaltsam und kurzweilig - typisch Flavia ❤

— Buchperlenblog

Flavia muss man einfach lieben und natürlich ihre treue Weggefährtin Gladys. Es war mal wieder wunderschön mit euch beiden

— ShineOn

Auf einem Jahrmarkt geht es nicht immer nur lustig zu

— MartinaSchein

Spätestens jetzt heißt mein Fahrrad auch Gladdys und ich finde Harriet sollte ihre Tocher sehen können.

— Book_loving_lunatic

Etwas zu langatmig, zu viele Aspekte sorgten für Verwirrung. Die Geschwisterrivalität nervt langsam...

— Schlehenfee

Wieder ein amüsanter Fall für diese ausgefuchste und durchwegs liebenswerte Flavia de Luce.

— faanie

Flavia de Luce ist auch im dritten Band in ihrem Element.

— sechmet

3,5 Sterne - nach dem tollen zweiten Band wieder etwas nachgelassen

— Aleshanee

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  • Ein Gauklerleben ist kein leichtes Leben

    Flavia de Luce - Halunken, Tod und Teufel

    Anneja

    01. October 2017 um 17:39

    Wieso liest du die Bücher überhaupt, wenn sie dir doch nicht richtig gefallen? Das wird sich der ein oder andere fragen, da ich die letzten Werke von Flavia ehr mittelmäßig bewertet hatte. Tatsächlich hatte ich eine Hoffnung das es besser wird. Doch leider wurde es das nicht. Ich kann mich mit Flavia und ihrer Welt einfach nicht identifizieren. Ich fühle mich in ihr wohl, kann aber mit den Fällen und den dazugehörigen Protagonisten nicht viel anfangen. Ich werde noch den 4. Teil zu Ende lesen und rezensieren, aber dann gebe ich die Reihe auf, um mich vielversprechenderen Bücher zu widmen.Jahrmarkt in Bishop´s Lacey, da muss man einfach hin. Und wen man da bei der Wahrsagerin erwischt, ist niemand anderes als unsere Flavia. Wer Flavia noch nicht kennt, der darf sich auf dem Cover gerne einmal das kleine Mädchen mit den Reagenzgläsern ansehen. Flavia, welche noch immer 11 Jahre alt ist, ist eine begeisterte Chemikerin und beschäftigt sich am liebsten mit Giften. Und genau dies beschäftigt mich auch seitdem ich ihr erstes Buch las. Denn warum mussten es ausgerechnet Gifte sein? Ich hätte es ehr nachvollziehen können, wenn sie neue Substanzen erfunden hätte, wie einen Geschmacksverstärker, um Mrs Mullets Essen genießbar zu machen. Natürlich spielen die Gifte hin und wieder eine Rolle in den Büchern, aber eben nur eine kleine, da sie meist nicht die Gifte direkt, sondern nur deren Inhaltsstoffe erriechen kann. Die bereits bekannten Personen wie ihre Schwestern, ihr Vater und Dogger, hatten sich zu den Vorgängern kaum verändert. Dies spürte man daran, das man Ophelia und Daphne gekonnt mithasste und man einfach Mitleid mit Dogger haben musste. Allein Flavia´s Vater blieb mir weiter ein Geheimnis.Jedes Buch brachte bisher immer ein paar neue Charaktere mit in die Geschichte. Seien es die verschiedenen Bewohner von Bishop´s Lacey oder neue Figuren von außerhalb. Selbst bei der Lösung des Falles wurden noch Personen integriert, die man vorher überhaupt nicht bedacht hatte.Auch diesmal lernten wir das kleine Dorf von einer neuen Seite kennen, indem wir mehr über das Leben der Humpler erfuhren, welche eine Art Gaukler waren und in Bishop´s Lacey wohl einige Anhänger hatten. Natürlich kam ich wieder sehr gut in die Geschichte, da einen diese wieder direkt in die Handlung hinein warf. Von jetzt auf gleich war man mitten drin und das machte eindeutig Spaß.Eines der wenigen Probleme, die ich wohl in allen Büchern hatte, war es nicht die Orientierung zu verlieren. Wo im 2. Buch noch eine Karte, zur Hilfe, mit eingebracht wurde, vermisste ich diese diesmal wieder sehr. Gerade Buckshaw, mit seinen verschiedenen Gebäudeteilen und den beiden Flügeln, war für mich irgendwann einfach nur noch ein Labyrinth, in dem ich mich komplett verlief bzw verlas.Besonders gefiel es mir, wieder etwas über Flavia´s Mutter Harriett zu erfahren. Ich finde es sehr gut gelungen wie man ihre Geschichte in das aktuelle Geschehen mit hinein brachte und man das Gefühl bekam, das sie gleich irgendwo auftauchen würde.Ich liebe Details und achte auch gerne auf sie. Wie man schon seit dem Vorgänger erfuhr, steht Flavia´s Vater kurz vor dem Ruin. Seine finanziellen Nöte sind sowohl seiner Familie als auch in der Nachbarschaft bekannt. Gerade deswegen ärgerte ich mich stets maßlos, wenn Flavia sinnfrei Geld ausgab oder sogar Fremden erlaubte in ihrem Haus zu leben und zu speisen. Hier hätte ich mir einfach ein wenig mehr Ernsthaftigkeit gewünscht. Man kam auch diesmal wieder sehr zügig durch das Buch. Auch wenn ich Probleme mit der Orientierung hatte, so ließ ich diese irgendwann einfach stehen und begnügte mich damit in der Geschichte voran zu kommen. Dies gelang auch ausgesprochen gut, da die leichte Schreibweise keinerlei Hindernisse stellte. Man las und las und merkte erst als man Durst bekam, das man ohne Pause der Geschichte folgte.Der von vielen gelobte Humor, kommt dabei leider nicht zu mir durch. Wahrscheinlich lese ich die Bücher mit zuviel Ernsthaftigkeit und überlese dabei die humoristischen Stellen. Wer weiß.Der Stil der Cover gefällt mir immer noch sehr. Er ist düster, aber doch sehr anziehend, so das ich es mir sehr gerne ansehe.Gerade farblich wurde diesmal eine Schippe oben auf gelegt, da man sich diesmal für ein Lila entschied, welches deutlich mehr heraus stach als das Beige der Vorgänger. Natürlich waren auch wieder Details zum diesmaligen Fall im Bild versteckt, welche für mich zwar nicht unbedingt passten, man aber doch wusste wieso sie mit abgebildet waren. Der Stil der Überschrift und der des Buchtitels, blieb zum Glück gleich, da er die Serie mittlerweile ausmacht. Zwar habe ich immer wieder das Gefühl ein Cover der Peter Grant-Reihe von Ben Aaronovitch  zu sehen, dies ist aber anscheinend nur ein Zufall, da beide Cover von unterschiedlichen Designern entworfen wurden.Flavia, Gifte und Mord, ein Gespann das für mich nur mäßig funktioniert. Mir wäre es wahrscheinlich einfach lieber wenn eine 11-Jährige nur Bankräuber oder Betrüger stellen würde, anstatt sich stets mit Leichen zu umgeben.

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  • Auch der 3. Teil ist gelungen

    Flavia de Luce - Halunken, Tod und Teufel

    Giselle74

    30. September 2017 um 12:30

    Die Krimiserie um Flavia de Luce, eine 11jährige Detektivin und hochtalentierte Chemikerin, entwickelt sich zu einem echten Lesevergnügen! Die bisher etwas holzschnittartigen Charaktere entwickeln langsam mehr Leben und man erfährt nun auch detaillierter über die privaten Probleme des Mädchens. Die sind gar nicht so klein: die Mutter bei einem Unfall früh verstorben, der Vater nicht gerade überschwänglich mit Gefühlen, die Schwestern eher biestig als hilfreich... Auch in dieser Folge gerät Flavia natürlich in einen Mordfall, den sie mit dem ihr eigenen Scharfsinn untersucht: es geht um eine Zigeunerin, ein angeblich entführtes Kind und einen Toten, der auf dem Grundstück der de Luces gefunden wird. Mehr will ich gar nicht verraten, nur soviel, daß auch dieser Band mit viel schwarzem Humor geschrieben wurde und eigentlich jedem Freund des klassischen britischen Krimis gefallen müßte...

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  • Oh, Flavia!

    Flavia de Luce - Halunken, Tod und Teufel

    Buchperlenblog

    15. June 2017 um 08:26

    "Ich stand vor dem Rumpf eines Möbelwagens, auf dem eine blutrote Aufschrift verkündete: ACHTUNG BISSIGER HUN, als wäre das betreffende Tier dem Schreiber an die Gurgel gesprungen, ehe er den letzten Buchstaben hatte ausführen können." (S. 223)Halunken, Tod & Teufel ist der 3. Band der Reihe, kann aber auch unabhängig von den Vorgängern gelesen werden.InhaltEs ist Kirmes in Bishop's Lacey und Flavia lässt sich von der alten Wahrsagerin Fenella in die Kristallkugel schauen. Was Flavia erfährt, lässt sie erschrocken aufspringen, eine Kerze fällt um und das Zelt brennt lichterloh. Als Entschädigung bietet Flavia der Wahrsagerin an, auf ihrem Grundstück zu nächtigen, um sich von diesem Schrecken zu erholen. Doch damit tritt sie eine Reihe von Ereignissen los, die nicht für jeden glimpflich ausgehen. RezensionOh, Flavia. Auch Band 3 konnte mich vollauf überzeugen. Die kleine Miss Naseweis schlich sich vor Monaten in mein Herz und wird dort wohl auch noch eine ganze Weile bleiben. Gewohnt keck und spitzfindig, ist sie der Polizei wieder einmal einen großen Schritt voraus. Auch ihr Vater zeigt sich mittlerweile leicht beeindruckt, was aufgrund der de Luce'schen Steifheit schon fast an ein Wunder grenzt. Der Fall ist wieder einmal kriminologisch gut aufgebaut, vergangene Fehden mit neuen Ereignissen verwoben. Eine alte Sekte, die Humpler, kommt zurück ans Licht. Kinder werden an den Füßen - wie Achilles - gehalten und kopfüber ins Wasser getunkt, voilá - die Taufe ist vollbracht. Dass dabei einiges schief gehen kann, wird einem im Laufe der Geschichte überaus deutlich bewusst. Mit Köpfchen zum ErfolgAuch glänzt Flavia wieder mit ihrer Spürnase und ihrem Sinn dafür, anderen Bewohnern des idyllisch-englischen Dorfes wertvolle Informationen direkt aus dem Ärmel zu drehen. Auch wenn Inspector Hewitt nicht sonderlich begeistert erscheint, so sollte er in zukünftigen Bänden doch einmal eine direkte Zusammenarbeit mit der Elfjährigen in Erwägung ziehen. Nicht neu sind die Garstigkeiten, mit denen Feely und Daffy ihre Schwester Flavia überziehen. Da mir die Kleine so sehr ans Herz gewachsen ist, tut sie mir in diesen Momenten einfach nur leid. Als Einzelkind aufgewachsen, weiß ich natürlich nicht, was natürliche Geschwisterhassliebe ist, und wo die beiden eindeutig zu weit gehen. Was mag sich in ihren Köpfen festgesetzt haben, dass sie ihre Schwester allzu böse behandeln? Auch Flavia findet darauf keine Antwort bislang."Ich hatte schon lange festgestellt, dass beim Umgang von Schwestern miteinander immer irgendetwas Unsichtbares unter der Oberfläche lauerte, aber mir wurde erst jetzt so richtig bewusst, dass es in unserem Fall vor allem finstere Absichten waren, die uns drei unausgesprochen verbanden." (S. 42)Eine Freundin für FlaviaWirklich neu dagegen ist Porcelaine, die Enkelin der Wahrsagerin Fenella. So schwierig die Grundsituation der beiden Mädchen auch ist, so findet Flavia in Porcelaine doch erstmalig eine Freundin. Und die braucht sie dringend. Denn Flavia ist ein sehr einsames Kind, verdrängt diese Tatsache jedoch immer wieder gekonnt, indem sie Gespräche mit Gladys führt, dem Fahrrad, dass einst ihrer Mutter Harriet gehörte. Ich hoffe, Porcelaine wird ein fester Punkt für Flavia, auch wenn sie mittlerweile zurück in London ist.FazitFlavia de Luce ist für mich ein großes Flauschkissen, in dem ich es mir gemütlich machen kann. Neben Mord und Totschlag ist diese ganz spezielle, trügerische Kleinstadt-Idylle ein so gelungenes Setting mit typisch britischen Bewohnern, dass es mir nur schwer fällt, sie zu verlassen. Sehr gelungen und für all jene empfehlenswert, die bei einem Krimi Wert auf das Drumherum legen.

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    • 3
  • Auf einem Jahrmarkt geht es nicht immer nur lustig zu

    Flavia de Luce - Halunken, Tod und Teufel

    MartinaSchein

    12. November 2016 um 11:51

    Halunken, Tod und Teufel knüpft beinahe nahtlos an den vorherigen Band an. Erneut treffen wir nicht nur Flavia und ihre Familie, sondern auch die Bewohner des Dorfes Bishop's Lacey wie auch die bekannten Polizisten - an erster Stelle Inspektor Hewitt - wieder. Ausgangspunkt ist diesmal ein Jahrmarkt, der in dem bekannten Dorf stattfindet. Innerhalb kürzester Zeit rettet Flavia nicht nur der Wahrsagerin das Leben, sondern befindet sich auch bald darauf wieder mitten in einem Mordgeschehen und dreht den ermittelnden Beamten ein aufs andere Mal eine lange Nase. Die Chemie kommt in diesem Buch selbstverständlich auch nicht zu kurz. Bei einzelnen Passagen des Buches musste ich ob des köstlichen Humors öfter schmunzeln oder sogar herzhaft lachen.Beispiele:Bei ihrem Schwätzchen mit dem Milchfahrer dürfte sie mehr Informationen gesammelt haben als Mata Hari in ihrem ganzen Leben als Doppelspionin.War das ein belustigtes Auflachen? Nein, es war gewiss ein Schreckenslaut, der dem Inspektor entfuhr, weil er sich leichtsinnigerweise die Unterstützung einer genialen Ermittlerin verscherzt hatte. Gut gefallen hat mir auch, dass Flavias Vater in diesem Buch ihr gegenüber einmal Gefühle gezeigt hat - wenn auch nicht durch Worte, aber immerhin durch eine Geste (Kapitel 19). So ingelligent und gewitzt Flavia auf der einen Seie ist, so gedankenlos ist sie in anderen Dingen und zeigt damit, dass sie halt doch noch ein Kind ist.Wie vorausschauend von mir! Doch als ich in meine Tasche griff, war sie leer.Ach so! Ich hatte ja mein staubiges Kleid aus- und ein sauberes angezogen. Mir entfuhr ein unterdrückter Fluch, als mir klar wurde, dass Lucius’ kostbarer, handgezeichneter Plan in meiner Laborspüle weichte und wahrscheinlich längst unleserlich war!

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  • Flavia de Luce - Halunken, Tod und Teufel

    Flavia de Luce - Halunken, Tod und Teufel

    FabAusten

    03. August 2016 um 13:58

    Nachdem Flavia auf der Kirmes das Zelt der Wahrsagerin Fenella in Brand gesetzt hat, fühlt sie sich verpflichtet, der alten Frau eine Stellplatz für ihren Wagen anzubieten. Auf dem Weg zu einer kleinen Lichtung treffen sie auf Mrs. Bull, die wutentbrannt behauptet, Fenella hätte vor Jahren ihren Säugling geraubt. Als Flavia dann am nächsten Morgen die Wahrsagerin blutüberströmt vorfindet und kurz darauf einen Toten auf Buckshaw, ist ihr detektivischer Spürsinn aktiviert. Der dritte Band um Flavia de Luce, ihre Familie und die exzentrischen Bewohner von Bishop’s Lacey besticht wieder durch britischen Humor, Atmosphäre und Ideen. Die elfjährige Chemikerin mit Hang zu Mordfällen überzeugt mit ihrem ganz eigenen (morbiden) Charme. Die Kabbeleien mit ihren älteren Schwestern sind so was wie ein Running Gag und sorgen für einige Abwechselung von Mord und Totschlag. Auch erfährt der Leser mehr über Flavias Probleme und es gibt neue Hinweise auf die Geschichte ihrer verstorbenen Mutter. Allein die nicht in allen Facetten überzeugenden Kriminalfälle schmälern das Lesevergnügen ein bisschen. Doch für Leser, die sich einfach gerne in der beschriebenen Welt aufhalten, ist das zu verschmerzen. Wieder schafft Alan Bradley es, den Leser zu begeistern und zu fesseln. Positiv sind auch die wenigen, gut eingebundenen Bezüge auf die vorherigen Bände. Da sie wie Erinnerungen eingestreut werden, wirkt die Geschichte noch authentischer, ohne den Leser mit alten Kamellen zu langweilen. Alles in allem ein sehr gelungenes Wiedersehen mit den Bewohnern von Buckshaw und Bishop’s Lacey.

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    • 2
  • Gute Fortsetzung der Reihe.

    Flavia de Luce - Halunken, Tod und Teufel

    sechmet

    05. March 2016 um 13:31

    Jahrmarkt in Bishop’s Lacey. Es hätten ein paar vergnügliche Stunden werden können, wenn Flavia nicht versehentlich das Zelt der Wahrsagerin Fenella in Brand gesteckt hätte. Als diese sich wieder ein wenig beruhigt hat, fährt Flavia mit Fenella auf deren Kutsche zum Anwesen der de Luce, damit Fenella dort in einem abgelegenen Gehölz übernachten kann. Auf dem Weg dorthin wird die arme Fenella beschuldigt vor Jahren ein Baby gestohlen zu haben. Diese will Flavia natürlich aufklären und gerät mal wieder mitten in eine polizeiliche Ermittlung… „Halunken, Tod & Teufel“ ist bereits der dritte Band mit Flavia de Luce. Auch dieses Mal stürzt sich die zuweilen etwas nervige Falvia in einen Kriminalfall, welchen sie wieder mit Hilfe ihres chemischen Wissens und ihrer neugierigen Art lösen will. Allerdings konnte dieser Band mich nicht so sehr überzeugen, wie es der vorherige tat. Dennoch kann trotz leichter Schwächen auch dieser Fall einen wieder in seinen Bann ziehen. Flavia hat halt trotz oder gerade wegen ihrer Schwächen einen gewissen Reiz, dass man immer weiter liest. Auch wenn ich den drittel Teil etwas Schwächer fand, fand ich es sehr positiv, dass durchaus auf die beiden vorherigen Bände Bezug genommen wurde. Ich hoffe, dass Flavia sich in dem nächsten Band weiterentwickelt und nicht zu einer nervigen, neunmalklugen und vorhersagbaren Figur wird. Bin schon auf den nächsten Band gespannt.

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  • Flavia kann immer noch überzeugen

    Flavia de Luce - Halunken, Tod und Teufel

    BieneMa

    25. October 2015 um 16:27

    Ich konnte in diesem Buch wieder mehr als in den vorangehenden Bänden von Flavia als der Person hinter ihren Mikroskopen und Giften und dem Mordaufklären finden. Das Bradley immer mehr auf sie als junges Mädchen eingeht, die unter dem Verlust ihrer Mutter und den Schikanierungen ihrer Schwestern leidet, gefällt mir sehr gut. Auch der Fall war wieder interessant und abwechslungsreich. Auch die neuen Charaktere die in diesem Buch vorkamen, mochte ich sehr und der Mord in Verbindung mit den "Humplern", einer Sekte, war mal etwas ganz anderes. Auch das das Thema Zigeuner und Vorurteile gegenüber diesen, bzw. Ausgrenzung und Verleumdung dieser Menschen ein wenig aufgegriffen wurde, machte mich immer neugieriger auf die Auflösung des Falls. Außerdem konnte mich Flavia mit ihren spitzfindigen Art immer wieder zum Lachen bringen, wenn sie mal wieder ein Kleid für die Suche nach dem Mörder opferte und ihren Vater in den Wahnsinn trieb. Und wie immer  war die Auflösung das Beste überhaupt, ich hätte so überhaupt nicht damit gerechnet und wurde total überrumpelt. Ich freu mich, auch den nächsten Band dank dem penhaligon Verlag schon da zu haben und schon daran lesen zu können.

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  • Der zweite Teil war besser.

    Flavia de Luce - Halunken, Tod und Teufel

    stebec

    06. August 2015 um 23:17

    „>>Du machst mir Angst<<, murmelte die Wahrsagerin.“ – Erster Satz Die Aufmachung: Dieser Band gefällt mir von den drei, die ich bis jetzt gelesen habe von der Aufmachung am besten. Das liegt zum Teil an der Farbe, die sich sehr gut macht, aber auch an den Details, die ins Cover eingearbeitet sind und zur Geschichte passen. Bis auf die Katze kann ich auch alles zuordnen. Der Plot: Meiner Meinung nach verrät der Klappentext viel zu viel vom Plot und offenbart Handlungsstränge, die eigentlich erst gegen Ende wirklich relevant und klar werden. Trotzdem war es eine spannende Geschichte und wieder hab ich den Moment verpasst, an dem der jungen Flavia klar geworden ist, wie die Ereignisse zusammen hängen. Die Hauptgeschichte hat mir insgesamt nicht so gut gefallen, wie die von zweiten Teil. Dafür kommt die Rahmengeschichte ein gutes Stück weiter voran und war spannend zu verfolgen. Die Protagonisten: Flavia ist wie immer ein unheimliches kleines Mädchen, dass sich in die Ermittlung von Mordfällen verrennt und dabei ganz andere Wege findet, als es der Polizei möglich gewesen wäre. Was mir hierbei gut gefallen hat, war, dass sich in der Familie auch einige kleine Veränderungen zeigen und die Beziehungen zwischen den Mitgliedern etwas mehr Form bekommen. Was mir nicht gefallen hat, war, dass manche Charaktere aus den vergangen Roman auftauchten, die ich nicht mehr zuordnen konnte und die leider auch nicht weiter erläutert wurden. So viel es an manchen Stellen schwer allem zu Folgen. Der Schreibstil und Umsetzung: Alan Bradley ist ein toller Autor und auch die Übersetzer haben ganze Arbeit geleistet. Mit einer Mischung aus leicht trockenem Humor und jeder Menge spannender Fakten entsteht ein Krimi, der auf jegliche blutige Schilderung verzichten kann und einfach nur durch den Plot überzeugt. Fazit: Mit jedem Roman von Flavia de Luce gefällt mir die Reihe besser und ich freue mich schon auf den nächsten Band. Ich gebe meine Leseempfehlung nicht nur für Kirmifans, sondern auch an alle, die, die skurile Geschichten mögen ab.

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  • Etwas schwächer als Band 2

    Flavia de Luce - Halunken, Tod und Teufel

    Aleshanee

    03. May 2015 um 09:20

    3,5 Sterne Also die Cover sind wirklich toll gemacht! Ich liebe ja Scherenschnitte und die Stimmung der Bücher wird da wunderbar transportiert - leicht morbide und mit einer guten Portion trockenem Humor. Der Autor ist sich auch im dritten Band seinem Schema gleichgeblieben. Der Schreibstil ist wirklich was besonderes und aus der Sicht von Flavia eine erfrischende Abwechslung. Nur wenige Monate nach dem Mord an dem Puppenspieler stolpert die 11jährige Flavia wieder über eine Leiche. Dieses Mal hält sie auch bewusst Informationen zurück, die der Polizei weiterhelfen könnten, denn Inspektor Hewitt scheint in ihr nicht die hilfsbereite Ermittlerin zu sehen, die Flavia gerne sein würde. Der Start war hier anders als in Band 2 gleich mit einigem Rummel verbunden und es gibt einige Hinweise und Spuren, die die kleinen grauen Zellen zum Rattern bringen. In der ersten Hälfte fand ich das Gleichgewicht zwischen dem Tempo der Handlung und Flavias geistlichen Ergüssen gut ausgewogen, ab der zweiten Hälfte war es dann etwas langatmiger und hätte mit mehr Spannung aufwarten können. Schön finde ich in dieser Reihe, dass man das Dort Bishop´s Lacey und seine Bewohner immer besser kennenlernt, da fühlt man sich immer mehr zu Hause. Natürlich kommt einem auch Flavia immer näher - ein sehr einsames Mädchen, das nie wirklich tiefe Gefühle erfahren durfte. Der Vater hat sich nach dem Tod ihrer Mutter sehr zurückgezogen, trotzdem weiß sie auf eine verschrobene Art, dass er sie liebt. Ihre beiden älteren Schwestern sind einfach nur ätzend zu ihr und geben ihr das Gefühl, von niemandem gewollt zu sein. Dadurch hat Flavia eine sehr eigenwillige Methode gefunden, mit dieser Ablehnung fertig zu werden: sie flüchtet in die geistige Welt der Fantasie auf eine eher sarkastische Weise und widmet sich mit viel Eifer ihrem größten Hobby, der Chemie. Dadurch wirkt sie sehr erwachsen und natürlich auch äußerst merkwürdig - aber es kommt auch immer wieder das Kind in ihr durch und die Sehnsucht nach Gesellschaft und einer Freundin, der sie sich anvertrauen kann. Bei der Aufklärung gab es viele Verwicklungen, bei denen man lange nicht so richtig durchblickt, zumindest mir ist es hier etwas schwerer gefallen. Das Ende war aber stimmig und insgesamt gut durchdacht - allerdings hätte man es etwas dramatischer gestalten können, aber das ist halt nicht Flavias Art :D Fazit Ein unterhaltsamer dritter Band der Reihe, der stellenweise etwas träge war. Die Wortspielereien des Autors sind einfach köstlich, die Protagonistin herzerfrischend und die Atmosphäre gut gelungen. Bin gespannt auf die Fortsetzung! © Aleshanee Weltenwanderer Flavia de Luce Reihe 1 - Mord im Gurkenbeet 2 - Mord ist kein Kinderspiel 3 - Halunken, Tod und Teufel 4 - Vorhang auf für eine Leiche 5 - Schlussakkord für einen Mord 6 - Tote Vögel singen nicht

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  • Der dritte ist mein letzter

    Flavia de Luce - Halunken, Tod und Teufel

    Elenas-ZeilenZauber

    05. April 2015 um 09:59

    ‘*‘ Meine Meinung ‘*‘ Wieder einmal macht sich Flavia auf zur Lösung eines Geheimnisses. Die Story an sich ist recht spannend, wenn auch ein bisschen zu weit hergeholt an manchen Stellen. Da ich nicht spoilern will, gehe ich auf diese Stellen nicht explizit ein, aber in den vorherigen Büchern war alles doch realitätsnäher und mehr im Bereich des Möglichen angesiedelt. So lebendig die Figuren sind, so ohne Entwicklung existieren sie seit dem ersten Band. Der Vater ist vergeistigt und kümmert sich nicht um seine Töchter, die älteren Schwestern ärgern Flavia und Flavia selbst ist auch immer noch neunmalklug und irgendwie passagenweise schon schwer erwachsen. Der Schreibstil ist immer noch locker-leicht. Es werden natürlich häufig chemische Zusammenhänge beschrieben, deren Wahrheitsgehalt ich nicht überprüfen kann und auch nicht überprüfen will. Es klingt aber alles plausibel. Es fällt mir schwer von Spannung zu schreiben, da es eher meiner Neugier zuzuschreiben ist, dass ich das Buch bis zu Ende gelesen habe. Das Buch hat sich zügig und flüssig gelesen, doch ob der Meckerpunkte, gibt es nur 3 Sterne und ich verzichte auf weitere Abenteuer Flavias. ‘*‘ Klappentext ‘*‘ Eigentlich wollte Flavia nur ein paar vergnügliche Stunden auf dem Jahrmarkt von Bishop’s Lacey verbringen, doch dann steckt sie aus Versehen das Zelt der Wahrsagerin Fenella in Brand. Und wenig später wird die arme Schaustellerin auch noch bezichtigt, vor Jahren ein Baby entführt zu haben. Getrieben von ihrer unstillbaren detektivischen Neugier, setzt Flavia alles daran, Fenella von diesem Vorwurf reinzuwaschen. Doch die Zeit drängt, denn irgendjemand scheint wegen des Kidnappings blutige Rache an der alten Wahrsagerin nehmen zu wollen …

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  • Der dritte Fall für Flavia de Luce!

    Flavia de Luce - Halunken, Tod und Teufel

    -nicole-

    06. March 2015 um 12:01

    Ein Jahrmarkt in Bishop's Lacey! Das lässt sich Flavia de Luce natürlich nicht entgehen und freut sich auch ein paar vergnügliche Stunden. Doch dann setzt sie versehentlich das Zelt der Wahrsagerin Fenella in Brand. Aufgrund ihres schlechten Gewissens bietet Flavia der Frau an, mit ihrem Wohnwagen auf Buckshaw zu campieren, dem weitreichenden Anwesen der de Luces. Diese nimmt das Angebot dankend an. Nur wenig später findet Flavia heraus, dass die Wahrsagerin beschuldigt wird, vor Jahren ein Baby entführt zu haben. Ist an den Gerüchten etwas dran? Nachdem Fenella auch noch überfallen und es einen Toten gibt, ermittelt Flavia wieder - und ist der Polizei immer einen Schritt voraus... Der dritte Fall für Flavia de Luce, einem außergewöhnlichen Mädchen, die auch weiterhin in ihrem kleinen Chemielabor fleißig experimentiert. Nebenbei rächt sich die Elfjährige noch an ihren älteren Schwestern, die ihr immer böse Streiche spielen und ist mit ihren Ermittlungen in dem neuen Mordfall der Polizei immer eine Nasenlänge voraus. Ein gelungener dritter Teil, der auch wie seine Vorgänger mit besonderem Charme, Witz und Humor geschrieben ist. Eine etwas andere Krimi-Reihe, ich finde sie toll!

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  • Ich sehe...

    Flavia de Luce - Halunken, Tod und Teufel

    Bibliomania

    29. January 2015 um 19:08

    ...in die Zauberkugel und erblicke die kleine Chemikerin Flavia de Luce, die nun schon in ihrem dritten Fall ermittelt. Dieses Mal steht eine Zigeunerin im Mittelpunkt, die mit vertrümmertem Schädel noch gerade so gerettet werden kann und der Fiesling des Dorfes Brookie Harewood wird an ihrem eigenen Brunnen aufgehängt. Was ist da passiert? Flavia ermittelt wieder und muss sich gleichzeitig an ihren Schwestern rächen, die sie immer wieder tyrannisieren...

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  • Flavia, das Wunderkind mit morbider Anziehungskraft

    Flavia de Luce - Halunken, Tod und Teufel

    Helles_Leuchten

    09. January 2015 um 21:27

    Gleich zu Beginn möchte ich vorwegnehmen: Teil III der "Flavia de Luce"-Serie war mein Einstieg in diese Reihe und vielleicht würde ich das Buch anders bewerten, hätte ich mit Teil I begonnen... Habe ich aber nicht. Während die treuen Fans dieses Fortsetzungsromans nur Gutes finden, muss ich einräumen, dass ich es anders sehe. Dabei ist es weniger die Geschichte an sich, die mir missfällt, als vielmehr die Protagonistin, die als Produkt der Phantasie von Alan Bradley ja gar nichts dafür kann. Doch  eben gerade sie ist allgegenwärtig und Mittelpunkt des Geschehens... Aber fange ich einfach mal mit einem kurzen Abriss der Story an: Flavia trifft auf einem Jahrmarkt eine Wahrsagerin, die kurze Zeit später überfallen und schwer verletzt wird. Als Flavia sie findet, kann sie noch rechtzeitig Hilfe holen, so dass die gute Frau überlebt. Die Neugier der Retterin ist jedoch geweckt. Flavia beginnt auf eigene Faust, die Hintergründe der Tat zu recherchieren und nach dem Angreifer zu suchen. Im Verlauf ihrer "Ermittlungen" wird sie zudem mit der Leiche eines ihr bekannten Gemeindemitglieds konfrontiert und steht nunmehr vor der Herausforderung, beide Fälle zu klären. Die Geschichte weist (obwohl von einem Kanadier geschrieben) in vielen Aspekten typische Merkmale eines zutiefst britischen, klassischen Kriminalromans auf. So weit, so gut und damit die Rechtfertigung für zwei Sterne. Die Hauptakteurin macht auf den ersten Blick bzw. über die ersten Seiten hinweg auch einen ganz adretten Eindruck. Im Verlauf des Buches verliert sich dieser leider viel zu schnell. Das elfjährige Mädchen hat eine Schwäche für Chemie, scheint das Periodensystem auswendig zu kennen, einschließlich der Namen sämtlicher chemischer Substanzen (egal wie kryptisch sie klingen oder wie schwierig sie auszsprechen sind) sowie allerlei Hintergrundfakten zu bekannten Chemikern und deren Arbeiten. Sie hantiert mal eben locker mit Salzsäure und Salpetersäure, führt fix 'ne chemische Reinigung ihrer Kleidung durch und Forensik ist ihr Steckenpferd. Hmmm,... auffällig ist, dass Flavia weder Heimunterricht erhält, noch zur Schule muss (vielleicht sind Septemberferien???). Sie ist wahnsinnig unerschrocken, hat keine Angst, zu nächtlicher Stunde völlig allein auf der Suche nach Spuren durch einen verwinkelten, langgestreckten Gewölbekeller zu wandeln (Was bin ich selbst doch für eine Memme! Und dabei bin ich schon groß.). Nochmal zur Erinnerung: das Kind ist elf! Viel bedenklicher finde ich allerdings die Tatsache, dass Flavia Mord und Totschlag regelrecht anzuziehen scheint. Obwohl in der britischen "Pampa" fest verwurzelt, ist sie immerhin Protagonistin eines nunmehr bereits sechs Bände umfassenden Fortsetzungsromans! Ich mache mir weniger Sorgen um das kindliche Gemüt, als um die Berechnung von Wahrscheinlichkeiten.  Alan Bradley lässt Flavia - wenn auch unheimlich liebenswert - übertrieben altklug erscheinen. Ich nehme gerne Hintergrundwissen aus belletristischer Literatur mit. Doch bei diesem Buch bekam ich zunehmend das Gefühl, belehrt, ja tatsächlich beschult zu werden. Immer wieder trumpft Flavia mit Zahlen und Fakten zur Chemie auf. Sie ist überdies cleverer, als die Polizei erlaubt. Ein Roman braucht Phantasie. Und selbst ein guter Kriminalroman profitiert davon. Wenn jedoch alles möglich und denkbar scheint, dann macht das eigene Lösen eines Falls - aus der Perspektive des eigentlich erwartungsvollen Lesers - kaum noch Freude, die Spannung geht dahin. Schade, denn Potential hat das Buch.    

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  • Barnaby's Nichte

    Flavia de Luce - Halunken, Tod und Teufel

    Phil Decker

    11. August 2014 um 14:52

    Hatte es mehrmals weggelegt und schon abgeschrieben und mir im Ulraub dann doch die Zeit genommen, diese wetiere Geschichte von Flavia zu lesen. Habe es nicht bereut und mich gut unterhalten. Vor allem die Kämpfe, die sie mit ihren Schwestern austrägt, sind klasse.   

  • Etwas schwächer als Teil 2

    Flavia de Luce - Halunken, Tod und Teufel

    kornmuhme

    Inhalt: Es ist Jahrmarkt in Bishop's Lacey und Flavia lässt es sich nicht nehmen, sich von einer Wahrsagerin aus der Hand lesen zu lassen. Aus Versehen steckt Flavia leider das Zelt in Brand, so dass sie sich verpflichtet fühlt, die Wahrsagerin auf dem großen Grundstück von Buckshaw, dem Familiensitz der de Luces, campieren zu lassen. Doch bereits in der folgenden Nacht findet Flavia die Wahrsagerin schwer verletzt in ihrem Holzwagen - ihr wurde der Schädel eingeschlagen. Noch lebt die alte Frau, aber ob sie durchkommt, ist fraglich. Warum wurde sie angegriffen? Hatte sie Feinde in Bishop's Lacey? Geht das Verschwinden eines kleinen Kindes vor etlichen Jahren vielleicht auf ihre Kappe? Fragen über Fragen, doch Flavia hat kaum Zeit, sich groß darüber Gedanken zu machen, denn am nächsten Tag es geschieht ein Mord - auf Buckshaw! Meinung: Das ist er also: Flavias 3. Fall! Auch dieser hat es in sich, er ist schön verzwackt und vertrackt und Flavia hat alle Hände voll zu tun, den etlichen Spuren nachzugehen. Dabei deckt sie wieder einige Ungereimtheiten, Geheimnisse und Machenschaften in dem kleinen englischen Dorf auf, dass man als Leser echt aufpassen muss, selbst nicht den Faden zu verlieren! Diese vielen losen Fäden sind es dieses Mal auch, die mir das Lesevergnügen etwas geschmälert haben. Viele Hinweise bekommt Flavia nur durch Zufall, darüber hinaus werden manchmal Bröckchen ausgestreut, die zum Ende hin aber kaum mehr Bedeutung haben bzw. einfach vernachlässigt werden. So hatte ich immer wieder mal das Gefühl einer etwas "unrunden" und gekünstelten Art. Ansonsten macht Flavias detektivisches Gespür gepaart mit einer gehörigen Portion Neugier und Dreistigkeit Spaß wie immer! Gekonnt nutzt sie die Schwächen ihrer Familie und der Dorfbewohner aus, um sie zum Plaudern zu bewegen und ihr gewisse Geheimnisse zu entlocken. Ja, ja, in so einem kleinen Dorf tratscht es sich halt gern :-). Diese spezielle Atmosphäre ist es denn auch, die dem Buch seinen besonderen Charme verleiht! Fazit: Flavia bzw. Alan Bradley beweist auch in diesem 3. Band ihr/sein Können! Ein komplizierter Über- und Mordfall halten die junge Hobbydetektivin und den Leser auf Trab! Kleine Abstriche gibt es für einige lose Fäden und auch für einen etwas schwerfälligen Anfang. Aber natürlich geht es (für mich) sehr bald schon weiter mit Band 4! 4 von 5 Sternen

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