Flavia de Luce - Mord ist kein Kinderspiel

von Alan Bradley 
4,2 Sterne bei592 Bewertungen
Flavia de Luce - Mord ist kein Kinderspiel
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Positiv (490):
Lissys avatar

Flavia hat es einfach drauf. Man wird ganz locker und leicht direkt ins Buch eingebaut. Mir gefällt es sehr.

Kritisch (18):
Buechergeplauders avatar

Leider enttäuscht von dem Buch. Kann mich mit der Reihe einfach nicht anfreunden.

Alle 592 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Flavia de Luce - Mord ist kein Kinderspiel"

Flavia de Luce ist eine Detektivin, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat Nie zuvor hat die junge Flavia de Luce einen so aufregenden Theaterabend erlebt. Der begnadete Puppenspieler Rupert Porson schlägt das Publikum in seinen Bann, und beim furiosen Finale gibt es sogar eine echte Leiche! Die Polizei tappt zunächst im Dunkeln. Nur die Hobbydetektivin Flavia findet heraus, dass jemand die elektrische Anlage der Bühne manipuliert hat. Doch schon bald stellt sich die bange Frage, ob Flavia ganz allein gegen den Strippenzieher in diesem mörderischen Marionettenspiel bestehen kann …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442378258
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Blanvalet
Erscheinungsdatum:17.10.2011
Das aktuelle Hörbuch ist am 24.08.2010 bei Silberfisch erschienen.

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    KruemelGizmos avatar
    KruemelGizmovor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein unterhaltsamer Krimi, aber schwächer als sein Vorgänger und er braucht zu lange um in Fahrt zu kommen
    Rezension zu Flavia de Luce - Mord ist kein Kinderspiel

    Der begnadete Puppenspieler Rupert Porson begeistert sein ganzes Publikum, auch die junge Flavia de Luce hat noch nie so einen aufregenden Theaterabend erlebt. Und zum großen Finale bekommt das Publikum auch eine echte Leiche serviert. Die Polizei tappt erstmal im Dunkel, aber Flavia, die sich sofort auf diesen Fall stürzt und als Hobbydetektivin direkt zu ermitteln beginnt erkennt das die elektrische Anlage der Bühne manipuliert worden ist…

    Flavia de Luce – Mord ist kein Kinderspiel ist der zweite Teil der Reihe aus der Feder von Alan Bradley.

    Hobbychemikerin und Hobbydetektivin Flavia hat auch in diesem Teil wieder einiges zu tun, neben ihren immer wiederkehrenden Streitereien mit ihren Schwestern, chemischen Experimenten und Untersuchungen bekommt sie es erneut mit einem Mordfall zu tun. In ihrer naseweisen, sehr altklugen und von sich selbst mehr als eingenommenen Art macht sie sich an die Ermittlungen um diesen Mordfall zu lösen.

    Leider brauchte dieser Teil für mein Empfinden zu lange um in Fahrt zu kommen, bis zum Mord plätschert die Geschichte so vor sich hin. Auch wenn es recht unterhaltsam ist Flavia durch ihren Alltag zu begleiten erzeugt es einfach wenig Spannungsgefühl bei mir.

    Flavia als Charakter hat mir wieder gut gefallen, sie ist intelligent, aber auch ziemlich altklug und ihr Selbstbewusstsein ist mehr als ausgeprägt, und es ist immer wieder amüsant zu lesen wenn sie nicht nachvollziehen kann, warum andere Menschen nicht erkennen wie toll und überragend sie ist.

    Nach dem Mord kommt endlich Spannung in die Geschichte und Flavias Ermittlungen sind erfolgreich und der Fall wird logisch aufgelöst, auch wenn ich die Ermittlungen und die Gedankengänge nicht immer mit einer, wenn auch sehr intelligenten 11-Jährigen nachvollziehbar fand.

    Mein Fazit:
    Ein unterhaltsamer Jugend-Krimi, der für aber mich zu lange braucht um in Fahrt zu kommen.

    Kommentare: 5
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    Giselle74s avatar
    Giselle74vor einem Jahr
    Noch besser als der erste Band

    Flavia de Luce ist eine sehr ungewöhnliche 11jährige - eine geniale Chemikerin und überaus scharf denkend für ihr Alter. Wenn man das als gegeben ansieht, ist diese Krimiserie ein echter Glücksfall! Schwarzhumorig, sehr britisch und mit massenhaft skurrilen Personen bevölkert, sind es trotzdem eigentlich klassische Whodunnit-Romane nach dem Vorbild von Agatha Christie. Mit einer sehr jugendlichen Mischung aus Miss Marple und Hercule Poirot zugegeben...

    Im zweiten Teil besucht ein Puppenspieler das beschauliche Örtchen, in dem Flavia lebt. Und kommt ebendort kurze Zeit später zu Tode. Bald stellt sich die Frage, ob dieser Tod in irgendeinem Zusammenhang mit dem tödlichen Unfall eines kleinen Jungen steht, der vor Jahren erhängt im Wald aufgefunden wurde.

    Es ist selten so, aber in diesem Falle finde ich den zweiten Teil sogar gelungener als den ersten. Man kennt die wichtigsten Personen des Buches besser und kann daher ihre neuesten Schrullen besser würdigen, Flavia und ihre Art zu denken ist einem vertrauter und ich finde die Story insgesamt spannender. Um so erfreulicher, daß es auch schon einen dritten Teil gibt!

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    Annejas avatar
    Annejavor einem Jahr
    Kurzmeinung: besserer Einstieg als beim Vorgänger, jedoch war mir einiges zu konfus
    Flavia lässt die Puppen tanzen

    Flavia und Gladys radeln in ihren nächsten Kriminalfall.
    Auch wenn mir sein Vorgänger nur mittelmäßig gefiel, so wollte ich Flavia, Buckshaw und Bishop´s Lacey doch weiter kennen lernen. 
    Die Karte, im vorderen Teil des Buches, war sehr aufschlussreich und machte es diesmal leichter Flavia´s Weg zu verfolgen.Ich war am Ende nur etwas über die Größe des Ortes überrascht , da er doch kleiner war, als gedacht.
    Die Zeit im Buch gefällt mir sehr gut, da sie gerade im Wandel scheint und Dinge wie der Fernseher noch absoluten Seltenheitswert hatten. 
    Im Hause de Luce wäre ich wohl Daphne, da sie, wie ich, meist die Nase in einem Buch hat und dabei auch gerne einmal die Genre wechselt. Den Hass auf Flavia verstehe ich dabei leider nicht und finde die Aussagen von ihr und  Ophelia teils sehr verletzend. 
    So richtig warm wurde ich immer noch nicht mit Flavia, aber die Neugier hat sich an ihr fest geklammert, weshalb ich auch noch weitere Bände von ihr lesen werde.
    Eine einigermaßen normale Person in Bishop´s Lacey zu finden, erscheint mir immer unwahrscheinlicher. Auch wenn ich erst den 2. Teil der Reihe gelesen habe, so habe ich doch das Gefühl das es auch in den Folgebänden weiterhin ausgefallene Persönlichkeiten geben wird.
    Flavia dürfte man ja mittlerweile kennen. Die Jüngste im Hause de Luce, war in diesem Teil seltsamerweise erst 10 Jahre alt obwohl sie bereits im Vorgänger als 11-jährige vorgestellt wurde. Ihre große Leidenschaft, die Chemie, wurde auch diesmal sehr ausführlich beschrieben. Auch wenn man die teils komplizierten Formeln und Zusammensätze nicht kannte, so hatte man auf jeden Fall das Gefühl, das Flavia daran sehr viel Spaß hatte.Sobald es um Chemie ging, blühte sie förmlich auf.
    Der Umgang im Hause de Luce hat sich seit dem letzten Buch kaum geändert. Mir stellte sich nur die Frage,, warum man eine Haushälterin einstellt deren Essen und Gegenwart man nicht mochte? Gemeint ist hier Mrs Mullet, deren Charakter mir überhaupt nicht gefiel. Auch wenn sie sehr freundlich scheinte, so hatte sie doch den Schalk im Nacken. Durch Nettigkeiten versuchte sie nur interessante Informationen aus den Personen zu locken , um sie dann brühwarm weiter zu tratschen. 
    Besonders zog es sich diesmal auf die Familie Ingleby, deren Sohn sich vor 5 Jahren erhängt hatte und um Nialla und Rupert, welche mit einem Puppentheater nach Bishop´s Lacey kamen. Die Personen konnten alle unterschiedlicher nicht sein und schafften es sämtliche Gefühle in einem zu wecken. Von Hass, über Trauer und Mitleid war alles dabei. 
    Die wohl größte Überraschung war wohl Flavia´s Tante Felicity, welche anfangs wie ein Drachen erschien und schließlich doch zeigte , das sie nur das Beste für Flavia wollte.
    Die Mischung macht es. Die unterschiedlichen Charaktere machen das Buch sehr interessant und erweckten es zum Leben. 
    Auch diesmal ging es wieder hü und hott, da ich stellenweise der Geschichte folgen konnte, an manchen Stellen aber auch nach mehrmaligen Nachlesen nicht verstand was man mir sagen wollte. 
    Die chemischen Formeln überlas ich meist, da Chemie einfach nicht mein Fach ist. Allerdings erfreute ich mich an der Sorgfalt, mit der Flavia ihre Experimente durchführte. Es machte Spaß zu lesen wie sie dieses und jenes miteinander vermischte und dann den Effekt erhielt, den sie wollte.
    Ich kam diesmal überraschend leicht in die Geschichte und fühlte mich in dieser auch schneller wohl. Da man auch diesmal nicht an der Detailverliebtheit gespart hatte, konnte ich mir die Orte, Personen oder Gegenstände fast immer bildlich vorstellen. Bei der Orientierung half mir die Karte der Umgebung, am Anfang des Buches.
    Den aktuellen Kriminalfall im Buch, empfand ich wieder als eine Stufe zu hoch für ein Kind, möge es noch so intelligent sein. Ich konnte mir nicht vorstellen, das sie aus bestimmten Gegebenheiten, sofort etwas ableitete oder gar den Fall komplett löste. 
    Der Fall selbst war eigentlich gut durchdacht, wurde bei der Auflösung aber so sehr zerkrümmelt, das er wenig Sinn ergab. So richtig erschlossen sich mir einfach die Taten und Handlungen nicht. Das man dann nicht einmal erfuhr was mit dem Täter passierte, ärgerte mich ein wenig.
    Umso faszinierender war da der Einblick in die damalige Zeit. In diesem Buch besonders der, in dem der Familie de Luce das erste Mal ein Fernsehgerät zur Verfügung stand. Man staunte fast selbst noch einmal mit, als sie die ersten Bilder auf dem Bildschirm sahen. 
     
    Das Cover war auch diesmal wieder sehr düster gestaltet. Totenkopf und Skelett sind gut sichtbar und auch Flavia selbst, zeigt sich wieder von ihrer dunkleren Seite. War es wirklich notwendig sie komplett schwarz einzukleiden? 
    Die Kulisse, in der Flavia steht, ist ein wichtiges Objekt im Buch. 
    Die Schriftart der Überschrift und der des Autors sind verschnörkelt, aber noch gut erkennbar. Wie auch beim Vorgänger, wurde der Titel des Buches in einer Pergamentrolle dargestellt. 
     Auch der 2. Fall von Flavia de Luce war spannend, aber hatte doch wieder Probleme mich zu überzeugen. Besonders das Ende verwirrte mich arg und ließ mich fraglos zurück.

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    BeeLus avatar
    BeeLuvor einem Jahr
    Puppenspieler!

    *Teil zwei einer Reihe*


    Willkommen zurück auf Buckshaw! Flavia kann es nicht lassen, ihre neugierige Nase in verzwickte Angelegenheiten zu stecken! Zufällig trifft sie auf einen Puppenspieler und seine Gehilfin, die wenig später im Dorf eine Vorstellung geben. Flavia darf sich sogar "Backstage" umsehen und ist von dieser Welt fasziniert. Dann ist da noch die seltsame Familie Ingleby, deren kleiner Sohn vor einigen Jahren auf tragische Weise ums Leben kam. Am Abend der Vorstellung geschieht plötzlich ein Mord und obwohl das halbe Dorf bei der Tat zugegen war, gibt es keinen Hinweis auf den Täter. Flavia wäre aber nicht Flavia, wenn sie nicht auf eigene Faust ermitteln würde!


    Da habe ich nun den zweiten Band der Reihe um die kleine Flavia de Luce beendet und wenn ich es nach Band eins noch nicht zu 100% war, dann bin ich jetzt überzeugt. Ich liebe ihre spitzfindige, kluge und gleichzeitig kindliche Art, die Welt zu sehen. Ihrem Auge für's (chemische) Detail entgeht nichts und bald ist sie der ermittelnden Polizei ein Stück voraus. Haben die Todesfälle sogar etwas miteinander zu tun?
    Nebenbei muss die Arme sich mit ihren zickigen Schwestern herumplagen, die sie so sehr pisacken, dass einem da schon das Herz bluten kann. Gut, dass Flavia in ihrem Labor auch die ein oder andere Gemeinheit gegen ihre Schwestern zusammenbrauen kann, die zum Glück dann doch nicht immer zum Einsatz kommen. Aber abreagieren wird ja wohl erlaubt sein. 
    Dieses Buch sprüht mal wieder vor britischem Charme und Witz, dem ich ja schon lange erlegen bin und daher gern zu Literatur von der Insel greife! Die Charaktere gefallen mir noch besser als im ersten Teil und gerade den Butler/Hausmeister/Chauffeur Dogger habe ich neben Flavia ins Herz geschlossen. Ich bin gespannt, wie es auf Buckshaw weitergeht! 

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    L
    LeloLovesBooksvor einem Jahr
    Wundervoll erfrischend wie der erste Teil!

    Das beste an diesem Buch ist die unlgaublich erfrischende, liebevolle, pfiffige Sprache.

    Hinzu kommen noch interessante Figuren und eine spannende Handlung, die zwar etwas schleppend beginnt, aber dafür sehr packend endet!

    Eine komplette Rezension zu diesem Buch ist auf meinem Blog.
    Ich würde mich freuen, wenn du mal vorbeischauen würdest! :3
    [nicht erschrecken, mein Blog ist sehr, sehr klein und auf Englisch, ich hoffe das stört dich nicht]

    Liebe Grüße

    Leonie

    =^.^=

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    daydreamins avatar
    daydreaminvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Auch wenn Flavias zweiter Fall mir vom Inhalt her besser gefallen hat, zieht sich das Buch ganz schön.
    Ein paar Details zu viel

    Band 2 der Flavia de Luce Reihe weist eigentlich alle Punkte auf, die mir am ersten Teil so gut gefallen haben: Eine gute Portion britischer Humor, eine neugierige Protagonistin und einen spannenden Fall. Der Krimi rund um den toten Puppenspieler Rupert hat mir sogar besser gefallen als der Mord im Gurkenbeet in Teil 1. Trotzdem habe ich den Nachfolger mit einem Stern weniger bewertet, da Alan Bradley meiner Meinung nach die Spannung nicht durch den gesamten Roman hinweg halten konnte. 

    Mit den Umständen des Mordes, den verdächtigen Personen und Flavias Ermittlungen bin ich absolut einverstanden und habe dort auch nichts vermisst. Leider gibt es aber zwischen den unterhaltsamen Ausflügen und Befragungen von Flavia viele unnötige Szenen und Abschweifungen, die zwar witzig geschrieben sind, dem Leser aber keinen Mehrwert bieten. Der Roman hat sich in meinen Augen sehr gezogen und hat mir darum auch ein bisschen weniger Spaß bereitet als der Vorgänger.



    Auf Band 3 bin ich trotzdem sehr gespannt und auch wenn ich diesen nicht sofort lesen möchte, steht er dennoch auf meiner Wunschliste. Dann bitte wieder mit mehr Konzentration auf das Wesentliche! 

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    Eliza_s avatar
    Eliza_vor einem Jahr
    Kurzmeinung: 10jährige Chemieexpertin ermittelt in ihrem zweiten Fall. Teils sehr langwierig erzählt.
    10jährige Chemieexpertin ermittelt in Ihrem 2.Fall

    Der >>Zitterer<<, wie wir ihn nannten, war eine von Mrs Mullet selbst ersonnen Nachspeisen, die, soweit das zu erkennen war, aus einer Art klumpigem grünem Gelee mit einer zähen Wurstpelle obendrauf bestand, gekrönt von Schlagsahne und verziert mit Pfefferminzzweigen und anderem Gartenabfall. Da hockte er nun vor uns wie eine riesige, widerwärtige Nacktschnecke und erschauerte ab und zu in unschön anzusehender Weise. (Seite 51)

    Meine Meinung:

    Leider fand ich das zweite Buch nicht ganz so spannend wie den ersten Fall. Der Mord passiert erst sehr spät im Buch genauso wie das ermitteln des Mörders. Vorher radelt Flavia mit ihrem Fahrrad "Gladys" durch die Gegend und lernt neue Leute kennen, zankt mit ihren beiden älteren Schwestern Feely und Daffy und tüftelt in ihrem Chemielabor unvorstellbare Sachen aus. Wobei sie wieder nicht mit chemischen Begriffen geizt.
    Auch das Ende zog sich dann unnötig lange, mit einer langweiligen Fernsehsendung die meines Erachtens völlig überflüssig war.

    Ich bin mir noch nicht sicher ob ich die Serie weiter lesen werde.

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    Buchperlenblogvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr britisch, sehr spitzfindig - sehr Flavia!
    Flavia und der Puppenspieler

    Achtung, dies ist der zweite Teil der Flavia de Luce Reihe. Lässt sich aber komplett unabhängig von Teil 1 lesen, wenns denn muss. 


    Inhalt
    Flavia de Luce, die kleine Giftmischerinist zurück! Teil 2 schließt an "Mord im Gurkenbeet" an, es sind lediglich ein paar Monate vergangen. 

    Flavia ist zufällig zugegen, als ein Puppenspieler mit seiner Gehilfin in ihrem Dorf eintrifft und freundet sich mehr oder minder mit den beiden an. Nebenbei lernen wir die Familie Ingleby kennen, deren Sohn Robin vor 5 Jahren erhängt im Wald nahe des Dorfes gefunden wurde. Am Abend der Vorstellung des Puppenspielers geschieht ein Mord und das halbe Dorf ist Zeuge. Aber wer hat es getan - und wie? Flavia findet nach und nach Hinweise darauf, wie alles zusammen hängt und führt die Polizei ein weiteres Mal an der Nase herum.

    Meinung
    Sehr britisch, sehr spitzfindig - sehr Flavia! Ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich dieses Kind mag. So neunmalklug sie zuweilen erscheint, in diesem Kind steckt ein sehr schlauer Geist. 

    Kennt ihr das? Man liest ein Buch und in diesem Buch wird Musik gehört. Ich persönlich neige dazu, meine musikalische Leseuntermalung dann dem Buch anzupassen. Hier hört die Familie de Luce zB Beethovens 5. Sinfonie mit ihrem neu angeschafften Radio. Und dann lief Beethoven bei mir bis zur letzten Seite - und es passte zum Schwung des Buches sehr gut, als hätte der Autor eben auch diese Musik beim schreiben gehört.

     Auch Flavias chemischen Experimente faszinieren mich immer wieder, hab ich doch selbst keine Ahnung davon.

     Auch, dass sie in diesem Band ihr Wissen dazu einsetzt, jemandem das Leben zu retten, anstatt sich immer wieder nur an ihren gemeinen Schwestern zu rächen, fand ich super.

    Nach wie vor find ich ihre Schwestern Feely und Daffy grausam. Wie kann man immer nur auf ihr so rumhacken? Meine Theorie ist ja (von Tante Felicity gestützt), dass Flavia ihrer Mutter als einzige wirklich ähnlich ist und sie ihre Schwestern so beständig an die verlorene Mutter erinnert.

    Der Mordfall in der Gegenwart und der Mordfall in der Vergangenheit sind gut miteinander verwoben und gewohnt verschlungen erzählt. Ich freue mich schon wieder auf den nächsten Teil! :)

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    MartinaScheins avatar
    MartinaScheinvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Die »Giftmischerin« schlägt wieder zu
    Die »Giftmischerin« schlägt wieder zu


    Freunde des schwarzen Humors kommen auch bei Mord ist kein Kinderspiel wieder voll auf ihre Kosten. Und wie bereits im vorigen Band geht die Protagonistin ›Flavia de Luce‹ nicht nur ihrer liebsten Tätigkeit, dem Herstellen von Giften nach, sondern lässt erneut zum großen Vergnügen der Leser ihre detektivischen Fähigkeiten spielen.

    Die eigentliche Tat findet erst etwa in der Mitte des Buches statt, aber dennoch kommt keine Langeweile auf. Flavias Schilderungen sind ausgesprochen interessant und kurzweilig. Die nach dem Mord erfolgte Vorstellung der potentiellen Täter ist sehr nachvollziehbar erzählt. Die zwischen ihnen vorhandenen Spannungen tragen zusätzlich zum Genuss des Lesens bei.

    Die aus dem ersten Band dieser Reihe bekannte Charaktere, wie Flavias schrulliger Vater, das Faktotum Dogger, ihre beiden Schwestern Ophelia und Daphne, mit denen sie sich wie gehabt streitet, sowie die Polizisten Inspektor Hewitt, die Beamten Graves und Woolmer sowie Wachtmeister Linnet kommen auch in diesem Buch wieder zum Einsatz.

    Die Schilderungen des Dorfes Bishop's Lacey mit Pfarrkirche, Bibliothek, Postamt, Teestube, Konditorei, Metzger, Dorfgasthof, Bestatter, Elektriker, Eisenwarenhändler und weiteren Lokalitäten ließen diesen Ort plastisch vor meinen Augen entstehen.

    Flavia ist so skurril wie eh und je, lügt, was das Zeug hält und ihre unbändige Neugier sorgt dafür, dass sie sich erneut auf Tätersuche begibt. Dass sie - auch wenn sich der Fall reichlich verzwickt darstellt - erfolgreich ist, bedarf sicher keiner gesonderten Erwähnung.


    Der kurzweilige Schreibstil, der schräge Humor, der gute Spannungsaufbau sowie die schlüssige Auflösung haben mich erneut mitgerissen und nur so durch das Buch fliegen lassen.

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    Pokerfaces avatar
    Pokerfacevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Viel besser als der erste Teil.
    Flavia de Luce - Mord ist kein Kinderspiel

    Zum Buch:

    In ihrem neuen spannenden Fall muss Flavia de Luce gleich zwei verzwickte Morde aufklären - die so unlösbar ineinander verworren zu sein scheinen wie die verwickelten Schnüre einer achtlos weggeworfenen Marionette.

    "Als ich über den Friedhof von St. Tankred radelte, sah ich, dass der Vauxhall des Inspektors weg war und damit auch - wie ich vermutete - die Leiche. Nicht, dass ich angenommen hätte, die Beamten hätten ihn von Samstagabend bis Montagmorgen mit verrenkten Gliedern auf der Puppenbühne liegen lassen. Jedenfalls befand sich der Leichnam nicht mehr im Gemeindesaal, lag nicht mehr mit hervorquellenden Augen da und dem Speichelfaden im Mundwinkel, der inzwischen zu einem Spuckestalaktiten geronnen sein musste... Ich wäre sonst womöglich in Versuchung geraten, ihn mir noch einmal anzusehen." (Flavia de Luce)

    Meine Meinung:

    Da ich dem ersten Teil der Reihe um Flavia nicht viel abgewinnen konnte, bin ich mit einer sehr geringen Erwartungshaltung an den zweiten Teil herangetreten.

    Dankbar musste ich feststellen, dass dieser um Längen besser ist als das vorherige Buch. Flavia ist altklug wie zuvor, aber trotzdem ist sie mir ein Stück näher ans Herz gewachsen.

    Sie lernt einen Puppenspieler und seine Assistentin kennen, die auf der Durchreise waren und deren Wagen aufgrund eines Motorschadens liegen geblieben war. Flavia bietet ihre Hilfe an und der Vikar des Ortes ist sofort Feuer und Flamme, eine solche Berühmtheit, denn das ist Rupert, der Puppenspieler, im Städtchen zu haben und überredet ihn dazu eine Aufführung für die Gemeindemitglieder zu initiieren. So könnte man doch gut die Zeit überbrücken, bis das Auto repariert ist und Rupert und seine Assistentin ihre Reise fortsetzen können.

    Nebenher wird immer über den kleinen Robin gesprochen, der im Alter von 5 Jahren am Galgen hängend im Wald aufgefunden worden ist. Ein tragischer Unfall hat sich hier ereignet. Schließlich wollte der Kleine sich doch nicht selbst umbringen.

    Je weiter die Geschichte fortschreitet, desto mehr erfährt man über Ruppert und Nialla (seine Assistentin) und beschäftigt sich gleichzeitig aber auch immer mehr mit dem Unglück von einst, dass den kleinen Robin ereilte.

    Wirklich spannend - mehr will ich hier nicht schreiben, um die Spannung nicht zu zerstören.

    Einzig die ständigen Hasstiraden zwischen Flavia und ihren Schwestern haben mich davon abgehalten 5 Sterne zu vergeben. Necken und ärgern ist ja zwischen Geschwistern durchaus üblich, aber was sich hier abspielt ist für meinen Geschmack des Guten zu viel und ich würde mir hier etwas mehr Zurückhaltung wünschen.

    Deshalb vergebe ich für diesen Teil 4,5 Sterne und eine Leseempfehlung.

    Freue mich nun schon auf die weiteren Bände.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    schokoloko29s avatar
    Da das erste Buch so viel Anklang gefunden hat, biete ich den zweiten Teil als Hardcover zum Wandern an.
    Wichtig: Ich möchte, dass ihr das Buch pfleglich!!! behandelt. D.h. keine Wasserflecken, Rotweinflecken u.ä.
    Nicht mit Zigarettenrauch vollstinken. Falls ihr Raucher seid, bitte an einem Platz legen, wo das Buch nicht vollstinken kann.
    Der Versender und der Empfänger teilen sich die Kosten bei einer Neuanschaffung (in meinem Fall ist es ein Hardcover)
    Bitte meldet euch wenn ihr das Buch losschickt und ankommt.

    Wichtig: Ich werde das Buch erst im Januar losschicken.

    Es dürfen bis zu 15 Leuten mitmachen.

    Inhalt: (von amazon kopiert)
    Die wunderbare Flavia de Luce ermittelt wieder einmal auf eigene Faust. In ihrem neuen Fall hat es die etwas sonderbare elfjährige Hobby-Detektivin mit einem perfiden Mordkomplott zu tun. Bei der Aufklärung der Tat erweisen sich ihre herausragenden Kenntnisse auf dem Gebiet der Chemie zum wiederholten Mal als äußerst hilfreich.

    Einen fahrenden Puppenspieler und seine junge Gehilfin verschlägt es scheinbar zufällig in das beschauliche Örtchen Bishop’s Lacey. Eigentlich sind sie nur auf der Durchreise, doch ein Motorschaden an ihrem Auto zwingt die beiden zu einem mehrtägigen Aufenthalt. Für Flavia bedeutet ihr Erscheinen eine willkommene Abwechslung zum gewöhnlichen Alltag. Sie freundet sich schnell mit Nialla und Rupert an und hilft ihnen dabei, eine spontane Aufführung vorzubereiten, zu der die Puppenspieler vom Dorfpfarrer überredet wurden. Nach der Vorstellung gibt es nicht nur großen Applaus, sondern auch eine echte Leiche. Nun ist Flavias ganzer detektivischer Spürsinn gefragt, um dem Täter sein Handwerk zu legen. Aber bald scheidet eine weitere Person unfreiwillig aus dem Leben, und der Fall wird zunehmend undurchsichtiger …

    Nach seinem überaus erfolgreichen und mehrfach ausgezeichneten Debütroman Mord im Gurkenbeet beglückt uns Alan Bradley mit einer ganz famosen Fortsetzung. Es ist einfach herrlich, Flavias ungewöhnlich scharfsinnige und mitunter bitterböse Gedankengänge mitzuerleben. Ein ebenso großes Vergnügen bereiten einem die ständigen kleinen Psycho-Scharmützel, die sie und ihre beiden älteren Schwestern Daphne und Ophelia mit großer Ausdauer untereinander austragen. Und natürlich sind der eigenartige Hausdiener Dogger und die leicht nervige Haushälterin Mrs Mullet in diesem gelungenen zweiten Teil wieder mit von der Partie. Es ist also angerichtet, und diesen Festschmaus sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen.

    Teilnehmer:
    1. Sofie
    2. Kartoffelschaf
    4. Gamaschi
    5. Kolokele

    Warteliste:
    Zsadista
    Kleinstadtkatze
    Zum Thema
    Lese-Krissis avatar

    Hallo :-)! 

    Nun erstelle ich die Leserunde zum zweiten Teil "Flavia de Luce-Mord ist kein Kinderspiel" von Alan Bradley.

    Einige von uns hatten ja schon eine Leserunde zum ersten Teil gemacht und beschlossen auch das zweite Buch in einer Leserunde zu erkunden :-).

    Vielleicht haben ja noch mehr Leute Lust sich unserer Leserunde anzuschließen. Ich würde mich freuen! 

    Am Samstag, den 29.06.2013 wollen wir die Leserunde starten. Ich freue mich schon drauf! 

    Liebe Grüße 

    Lese-Krissi

    Zur Leserunde
    lieblings avatar
    Weiß zufällig jemand, wann der neue Flavia de Luce Roman von Alan Bradley als Taschenbuch veröffentlicht wird?
    Zum Thema

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