Alan Bradley Flavia de Luce - Schlussakkord für einen Mord

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Inhaltsangabe zu „Flavia de Luce - Schlussakkord für einen Mord“ von Alan Bradley

Alles tanzt nach Flavias Pfeife - vom Toten bis zum Heiligen Sie steckt ihre Nase überall hinein und befördert jeden noch so tief vergrabenen Hinweis ans Licht - die elfjährige Flavia de Luce ist Hobbydetektivin aus Leidenschaft. Als sie ihre Nase zur Abwechslung in eine alte Kirchengruft steckt, rechnet sie allerdings nicht damit, eine verhältnismäßig frische Leiche ans Licht zu befördern. Aus dem Grab des Kirchenheiligen von Bishop's Lacey blickt ihr der ermordete Kirchenorganist hinter einer grotesken Gasmaske entgegen. Wer hatte einen Grund, Mr. Collicutt zu töten, und wieso hat er die Leiche hier, an diesem heiligen Ort, versteckt? Ein neuer Fall für die brillante Flavia!

Wie immer ein solides Buch. So mag ich Flavia. Und das Ende ist viel versprechend. Nur zu empfehlen.

— Cinderella11k
Cinderella11k

Man muss Flavia einfach nur lieben <3 LESEN LESEN LESEN

— britsbookworld
britsbookworld

Flavia in Höchstform. Tolles Buch!

— Mika_Schulze
Mika_Schulze

Typisch Flavia. Ein wenig bedrückend und eine Überraschung zum Schluss.

— pandora84
pandora84

Bereits Teil 5 aber es wird nicht langweilig. Sehr zu empfehlen.

— Pinoca
Pinoca

Was soll ich noch sagen: Flavia macht Chemie interessant!

— Book_loving_lunatic
Book_loving_lunatic

Flavia in Bestform!

— barabook
barabook

Wieder toll kombiniert.

— milapferd
milapferd

Gut, Besser, Flavia. Eine geniale Fortsetzung rund um die einmaligen Bewohner von Bishop's Lacey.

— Florentinejo
Florentinejo

Einfach nur toll - Flavia de Luce eben!!

— I-heart-books
I-heart-books

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  • Schlussakkord für einen Mord

    Flavia de Luce - Schlussakkord für einen Mord
    Tintenklecks98

    Tintenklecks98

    21. August 2017 um 23:31

    -Meine vorerst letzte Rezi für ein Jahr: Neuseeland ruft!- Sie steckt ihre Nase überall hinein und befördert jeden noch so tief vergrabenen Hinweis ans Licht - die elfjährige Flavia de Luce ist Hobbydetektivin aus Leidenschaft. Als sie ihre Nase zur Abwechslung in eine alte Kirchengruft steckt, rechnet sie allerdings nicht damit, eine verhältnismäßig friche Leiche ans Tageslicht zu befördern. Aus dem Grab des Kirchenheiligen von Bishop's Lacey blickt ihr der ermordete Kirchenorganist entgegen. Wer hatte einen Grund, Mr. Collicutt zu töten, warum trägt er eine groteske Gasmaske und wieso hat der Täter die Leiche hier, an diesem heiligen Ort, versteckt?... Just in diesem Moment fällt mir ein: Neben der FearStreet muss das hier mein erster Krimi sein, wenn auch ein Kinder-/Jugendkrimi. Und dieser ist vor allem eins - frech. So frech und spritzig wie eben auch Flavia, die sowohl schlagfertig als auch raffiniert an den Fall herangeht. Kein Wunder, dass sich selbst die örtliche Polizei auf ihre Mitarbeit verlässt. Das Gesamtambiente mit Flavia mittendrin ist ungewöhnlich aber nicht unpassend und wird keineswegs ins Lächerliche gezogen. Manche Personen sind nicht das, was sie auf den ersten Blick vorgeben, doch davon lässt sich die junge Flavia nicht beirren. Sie hat ihre eigene Strategie. Abzug muss ich leider (Gottes) für die Führung des Falls geben. Ich war oft verwirrt, konnte schlecht folgen aufgrund von nicht präzise genug geschilderten Erklärungen/Ansätzen und auch nach Aufklärung des Falls waren mir die Zusammenhänge nicht unbedingt klar. Zu viele Fragen bleiben bei mir offen. Um aber mit etwas Positivem zu enden: Mit Flavia lässt sich in jedem Kapitel etwas fürs Leben lernen. 3 Sterne, ohne wenn und aber.

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  • Typischer Flavia-Humor

    Flavia de Luce - Schlussakkord für einen Mord
    Steffi_the_bookworm

    Steffi_the_bookworm

    29. December 2016 um 14:25

    Viel zu lange habe ich die Flavia-Reihe liegen gelassen, obwohl sie mir eigentlich immer gut gefallen hat. Vielleicht lag es daran, dass ich dieses Mal nicht so gut in die Geschichte reingefunden habe.Es gab zwar wie immer den typischen Flavia-Humor und jede Menge Ermittlungen sowie kreative Ideen, aber so richtig begeistern konnte mich das Buch irgendwie nicht. Ich kann auch gar nicht richtig erklären, woran es gelegen hat, aber ich bin nicht so richtig mit der Geschichte warm geworden. Ich fand auch, dass die Geschichte dieses Mal einige Längen hatte.Das Drumherum war auch wie immer toll. Die Geschichten aus dem Dorf, Buckschaw und die Familie de Luce sind immer wieder interessant. Eine spannende Information gab es dann noch ganz zum Schluss des Buches, so dass ich sehr bald den nächsten Teil lesen muss.

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  • Die brilliante Ermittlerin erforscht eine Kirchengruft

    Flavia de Luce - Schlussakkord für einen Mord
    MartinaSchein

    MartinaSchein

    12. November 2016 um 12:00

    Zu Beginn der Erlebnisse von Schlussakkord für einen Mord hätte Flavia es sich wohl nicht träumen lassen, dass diese mit einem Paukenschlag enden.Vielleicht hätte ich mich auch für Chemie interessieren sollen. Dieses ›Mantra‹ scheint sehr beruhigend zu sein.»Zyankali … Strychnin … Arsen«, rezitierte ich - meine »Beruhigungsmittel«, wie ich sie nannte. Die Giftmischerei ist - wie man liest - Flavias liebstes Hobby.Ebenso sehr liebt sie es, Hintergründe zu erforschen und Geheimnissen auf den Grund zu gehen. Diese Neugier hat auch schon ein paar Mal dazu geführt, dass sie auf ihr süßes Näschen gefallen ist. Dennoch lässt sie sich nicht davon abhalten, selbiges immer wieder in Sachen zu stecken, die sie eigentlich gar nichts angehen. So auch in diesem Buch, wo sie in einer Kirchengruft absolut zufällig eine ausgesprochen junge Leiche findet.Bei diesen und ähnlichen Einflechtungen habe ich herzhaft gelacht. Die Kleene ist einfach köstlich.Natürlich war ich nicht die Erste, die auf die Idee kam, verschiedene Gifte zu einem tödlichen Gebräu zusammenzumischen. Im 17. Jahrhundert hatte Giulia Tofana in Italien nicht schlecht an ihrem Aqua Tofana verdient, einer Mixtur, die unter anderem Arsen, Blei, Belladonna und heißes Bratenfett enthielt. Sie verkaufte das Zeug an über sechshundert Frauen, die ihre Ehen auf chemische Art und Weise aufzulösen wünschten. Das Gebräu war angeblich klar wie Gebirgswasser, und der Abbé Gagliani behauptete, dass es kaum eine Dame in Neapel gab, die nicht einen Flakon davon zwischen ihren Parfümfläschchen stehen hatte.Flavia ist eine absolute Wucht und steckt die ermittelnden Beamten immer wieder aufs Neue in die Tasche.»Ich gebe zu, dass ich mich ganz kurz in Mr. Collicutts Pensionszimmer bei Mrs. Battle umgeschaut habe.«»Das dachte ich mir schon. Zum Glück waren wir vor dir dort.«»Ich habe sechshundert Pfund gefunden, die unter Mr. Collicutts Bett versteckt waren. In einer Zigarettendose.«Ich spürte sofort, dass ich mich mit diesem Geständnis in die Nesseln gesetzt hatte.Dem Inspektor stand der Ärger ins Gesicht geschrieben, aber es ehrte ihn, dass er nicht explodierte. Womöglich hatte die Anwesenheit seiner Frau etwas damit zu tun.»Sechshundert Pfund«, wiederholte er. Die Worte zischten wie ein heißer Dampfstrahl aus seinem Mund.Auf der einen Seite ist Flavia geradezu genial, besitzt aber dennoch eine kindliche Naivität, die immer wieder zum Vorschein kommt und nicht unwesentlich dazu beträgt, dass man die Kleene direkt ins Herz schließt.Der spezielle Schreibstil mit den anschaulichen und unkomplizierten Sätzen des Autors, besonders jedoch die immer wieder eingeflochtene Mataphorik kommt auch in diesem Buch erneut voll zum Tragen.Dieses Buch endet mit einem Cliffhanger - dem Ausspruch von Flavias Vater, dass die lange vermisste Mutter gefunden worden ist und lässt die Leser absolut neugierig zurück.

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  • Flavia de Luce - Schlussakkord für einen Mord

    Flavia de Luce - Schlussakkord für einen Mord
    milapferd

    milapferd

    01. June 2016 um 06:51

    Wieder steht Buckshaw zum Verkauf, doch diesesmal scheint es ernst zu werden, denn Flavias Vater möchte seinen Töchtern etwas wichtiges mitteilen. Doch nachdem der Organist aus St. Tankred einfach so verschwunden ist, bleibt Flavia nicht viel Zeit zum Überlegen, denn seit ihre Schwester Feely zum neuen Organisten ernannt wurde, muss sie sie in die Kirche begleiten. Und natürlich findet Flavia den vermissten Organisten. Leider nicht mehr ganz lebendig und Flavias Ermittlerherz blüht auf.   Es ist ein typischer Flavia-Roman. Ein bisschen Krimi ist immer dabei, aber es wird jetzt nicht tierisch spannend. Jedenfalls nicht für einen Erwachsenen. Es ist die witzige, gut kombienierende Hauptprotagonistin, die das Buch so lesenswert macht. Daher 4 Sterne für Flavia (für den 5. fehlt mir das absolute Page Turner Gefühl). Ich freu mich auf den nächsten Fall.

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  • Wirklich gelungen

    Flavia de Luce - Schlussakkord für einen Mord
    Florentinejo

    Florentinejo

    22. May 2016 um 12:06

    Zuerst muss ich sagen, dass ich die Reihe schon seit Teil eins verfolge und dieses Buch wie eine Umarmung war, wie ein Zurückkehren zu alten Freunden. Allerdings kann man das Buch auch einzeln lesen, da die Charaktere am Anfang vorgestellt werden. Das war auch für mich von Vorteil, da ich Teil vier vor über einem Jahr gelesen habe und mich in Bishop's Lacey der Fünfziger Jahre nicht mehr so gut auskannte. In Band fünf wird Flavia erwachsen. Sie ist zwar immer noch sympathisch arrogant, aber man merkt, dass sie weniger frech zu ihren Freunden und Bekannten ist.Obwohl ich mit Chemie sonst nicht so viel anfangen kann, ist sie hier ein fester und wichtiger Bestandteil, jedoch nicht so dominierend wie in den vorherigen Bänden. Da hatte ich öfter mal Fragezeichen im Gesicht, bei "Schlussakkord für einen Mord" nicht.  Die Beschreibungen sind sehr gut gemacht, ich konnte mir alles genau vorstellen. Im fünften Band kommt es außerdem zu einer Vertiefung der Nebengeschichten. Allerdings will ich hier nicht zu viel verraten. Und wow! Was war das für ein Ende! So einen unglaublichen Plot Twist hatte ich lange nicht. Aber auch hier: Lest selbst. :)Einiges Manko ist, dass nur sehr langsam Spannung aufgebaut wird. Meist radelt Flavia umher und redet  mit dem Vikar oder anderen Dorfbewohnern. Fazit:Eine gelungene Fortsetzung mit spannendem Krimi und einem unfassbaren Ende. Man liest den ersten Band von Flavia de Luce wegen des Krimis oder weil man auf die wunderhübschen Cover aufmerksam geworden ist. Jeden weiteren liest man jedoch wegen der Charaktere und Flavias Beziehung zu ihnen. Und nach diesem Ende brauche ich den nächsten Band!

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  • Das Ende von Buckshaw?

    Flavia de Luce - Schlussakkord für einen Mord
    kassandra1010

    kassandra1010

    29. December 2015 um 19:19

    Flavias Spürsinn bekommt in diesem Fall Konkurrenz aus dem eigenen Ort. In Bishofs Lacey ist der Organist abhandengekommen und ausgerechnet Flavia stolpert über seine Leiche in der Gruft des Ortsheiligen. Doch außer der Polizei schnüffeln noch ein Botaniker und die Chorsopranistin in der Angelegenheit herum und Falvia wird mehr als einmal aufs Glatteis geführt. Aber dank Dogger und Mrs. Mullet gelingt auch diesmal der Griff in den Giftschrank und die Lösung des Falls mit einem beeindruckenden Cliffhänger!

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  • Fünfter Band einer spannenden Reihe!

    Flavia de Luce - Schlussakkord für einen Mord
    BieneMa

    BieneMa

    25. October 2015 um 16:25

    Und schon wieder konnte mich Alan Bradley absolut begeistern! Mit diesen Anfangsworten ist eigentlich alles gesagt, aber ich will doch noch ein bisschen drum herum reden, damit ihr versteht warum denn jetzt wieder :) Flavia ist gewohnt pfiffig und denkt um zehntausend Ecken die selbst mir, die gerne viel zu verschlungen denkt und sich in ihren eigenen Hirnwindungen verknotet, zu kompliziert. Das sorgte immer wieder für amüsante Situationen, wenn Flavia irgendetwas erklärte, als wäre es selbstverständlich und völlig klar, und ich stand da und fühlte mich dumm. Wie sagte... ich glaube es war ihr Vater... in diesem Roman zu ihr: "Flavia, du bist ein Genie." Manche kritisieren ja, dass Flavia für ihr Alter viel zu schlau und erwachsen wirkt. Ich persönlich finde das sie zwar ungewöhnlich begabt und intelligent ist, aber sie ist nun mal nicht wie der Durchschnitt (das sie hochbegabt ist wurde zwar so nie gesagt aber es ist finde ich eigentlich offensichtlich). Wenn ich von so jemandem lesen will, suche ich mir ein anderes Buch. Das macht für mich einfach einen Teil des Charmes der Geschichte aus. Flavia ist dennoch auch nur ein junges Mädchen mit Träumen und Ängsten, was sie wieder greifbar macht. Der Fall war diesmal wieder ganz anders strukturiert als im vorherigen Band, diesmal gab es keine große Vorgeschichte um den Mordfall, was mir auch mal wieder ganz gut gefiel. Die Szenen und Tatsachen fließen ineinander und man erhält einen nicht gerade blutigen, aber sehr interessanten und unterhaltsamen Krimi, der authentisch (okay, für einen Mordfall ist das vielleicht das falsche Wort) wirkt.  Wieder waren viele Personen verwickelt, die jeweils ihre ganz eigene Geschichte zu erzählen hatten und teilweise noch haben, besonders in Bezug auf Flavias Familie. Besonders ihre Schwestern Daffy und Feely finde ich sehr interessant und bin gespannt, was aus ihnen wird, genauso wie bei Flavias Vater. Auch Dogger, der sagen wir das Mädchen für alles im Haus der Familie ist und die Köchin Mrs. Mulett sind mir mittlerweile ans Herz gewachsen. Allein um wieder mehr von ihnen zu erfahren, werde ich Band 6 so bald wie möglich lesen. Auch die Spannung leidet keineswegs darunter, das mit diesem Buch bereits der fünfte Teil der Reihe begonnen hat. Ich kann einfach immer wieder in Flavias Geschichten eintauchen und mich mit ihr zusammen am Knobeln versuchen (Betonung liegt hierbei auf "versuchen" xD), es wird nie langweilig. Die Mordfälle sind immer wieder neu und spannend. Außerdem ist es durch Alan Bradleys leichten, humorvollen Schreibstil der Flavias Charakter so gut wieder spiegelt, für mich immer wieder ein Genuss über Mord und Totschlag zu lesen und das hat davor noch kein Autor geschafft! Ich will die nächste Leiche! (Jaa, ich drehe durch. Liegt nur an dem Buch :)) Das Buch war wie alle anderen Bücher der Reihe ein 5-Sterne-Buch, aber wieder ganz anders als die anderen. Die Bücher vermitteln für mich mittlerweile wirklich ein Gefühl von Zuhause, aber sie sind wirklich unterschiedlich und immer wieder kommen neue Dinge dazu die die Welt um Buckshaw, Flavia und ihre Familie noch interessanter machen und die Puzzleteile vervollständigen. Denn am Ende wartet diesmal ein wirklicher Cliffhanger, mit dem ich so niemals gerechnet hätte! Ich kann den fünften Band gar nicht erwarten!

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  • Die Reihe gefällt mir richtig, richtig gut!

    Flavia de Luce - Schlussakkord für einen Mord
    stebec

    stebec

    07. September 2015 um 10:32

    „Blut tropfte vom Stumpf des abgeschlagenen Kopfes, regnete in dicken Tropfen herab und sammelte sich in einer rubinroten Pfütze auf den schwarz-weißen Fliesen.“ – Erster Satz Die Aufmachung: Wie auch schon bei den Büchern vorher hat jedes kleine Detail auf dem Cover für die Handlung eine große Bedeutung. Ich bin von solchen Covern generell immer sehr angetan, weil man so während des Lesens immer wieder was zu entdecken hat. Das Setting: Da sich der Mordfall diesmal in einer Krypta abspielt, stehen bei den Ermittlungen Kirche, Krypta und Friedhof im Vordergrund. Das sorgt nochmal zusätzlich für einen sehr gruselige Atmosphäre. Der Plot: Diesmal wurde die Leiche schon relativ früh präsentiert. Deswegen ist es auch nicht schlimm, dass im Klappentext schon verraten wurde, wer stirbt. Das Hauptaugenmerk dieser Geschichte lag wirklich ganz auf den Ermittlungen und ich muss gestehen, dass diese wirklich spannend zu verfolgen waren, weil nicht nur Flavia und die Polizei sich auf den Mordfall stürzen, sondern unsere junge Detektivin unerwartet Konkurrenz bekommt. Weiter muss ich anmerken, dass mich diesmal nicht nur der spannende Plot gepackt hat. Auch waren diesmal viele Szenen dabei, die einen schon irgendwie Angst eingejagt haben. Die Rahmenhandlung der Bücher hat sich auch in diesem Band stetig weiterentwickelt. nicht nur das Verhältnis zwischen Flavia und ihren Schwestern bzw. ihrem Vater ändert sich langsam, auch die Bedrohung, die über ihrem zu Hause schwebt, wird immer konkreter. Hinzu kommt natürlich eine Nachricht, die am Ende des Buches für viel Aufsehen sorgt und zeitgleich einen sehr fiesen Cliffhanger darstellt. Die Protagonisten: Es ist etwas schwer, die Nebenfiguren richtig zu beurteilen, da sie aus der subjektiven Perspektive eines 11-jährigen Mädchens geschildert werden. Es ist jedoch sehr spannend zu verfolgen, wie sich Flavias Sichtweise auf die einzelnen Figuren von Buch zu Buch entwickelt und sie somit selbst Sachen entdeckt, die sie aus dem Konzept bringen. Flavia selbst ist als chemisbesessene, teilweise angstfreie Hauptprotagonistin ziemlich überzeugend. Trotzdem kommt sie mir im Großen und Ganzen ziemlich vernachlässigt und allein vor. Sie hat zwar ihre Bezugspersonen, streunt aber zuviel herum. Gut die Bücher würden nicht funktionieren, wenn es anders wäre, aber ich habe immer im Hinterkopf, dass sie ein kleines Mädchen ist. Der Schreibstil und Umsetzung: Alan Bradley hat es auch mit diesem Buch geschafft mich zu überzeugen. Er wirft einem langsam aber sicher immer mehr Hinweise hin und man kann versuchen, den Mordfall selbst zu lösen. Ich verlasse mich dabei jedoch lieber auf Flavia. Schön ist es auch alles aus ihrer Sicht zu betrachten und trotzdem mitzubekommen, welche bestimmten Botschaften die Erwachsenen rüberbringen, ohne das Flavia dies mitbekommt. Fazit: Auch dieses Buch konnte mich wieder Überzeugen. Und zwar so sehr, dass ich jetzt schon wie ein Schneekönig auf den nächsten Band freue. Diese Reihe ist nicht nur für Krimifans ein echtes Must-Have. Vielen Dank an den Blanvalet Verlag und Sebastian Rothfuss für die Bereitstellung des Leseexemplars. 

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  • Gotik-Grusel vom Feinsten !!

    Flavia de Luce - Schlussakkord für einen Mord
    Cridilla

    Cridilla

    Auch beim 5.Band hat Alan Bradley sich wieder gesteigert, was er meiner Meinung nach mit jedem Buch sowieso tut. Gekringelt habe ich mich bei Flavias göttlichen Friedhofsbegegnungen mit Bishop's Lacey's Einwohnern und den neuen skurrilen Charakteren, die hier ihren ersten Auftritt hatten. Köstlich auch wieder Flavias Chemieexkursionen in die Welt der Gifte und Fahrradreiniger um nur einige Beispiele zu nennen. Äußerst interessant die Geheimnisse der Familie de Luce, die mit jedem Teil mehr ans Tageslicht kommen. Man darf gespannt auf die Wiedervereinigung sein... ! Ach ja und hier sind wirklich alle perfekten Zutaten für einen Schauer- oder Gotik-Grusel Roman vorhanden; heruntergekommene hochherrschaftliche Anwesen, blasse Gesichter an Fensterscheiben, Nebel, abgeschlossene Türen, seltsame Bewohner... Die Zutaten wurden perfekt gemischt und ergeben einen brillanten 5.Fall, der Appetit auf mehr macht !

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    • 5
    parden

    parden

    26. July 2015 um 08:02
    joleta schreibt Das wartet hier schon auf mich... Ich liebe die Flavia-Bücher

    Da schließe ich mich rundum an! :)

  • Hat wieder Spaß gemacht :)

    Flavia de Luce - Schlussakkord für einen Mord
    Aleshanee

    Aleshanee

    30. June 2015 um 07:01

    Meine Meinung Ein neuer Fall für die mittlerweile 12jährige Flavia, in dem sie wieder mal zufällig über eine Leiche stolpert. Ich war recht schnell in der Geschichte drin; in gewohntem Ambiente in dem kleinen Dorf Bishops Lacey und auf dem Anwesen der de Luces. Die Schreibweise hält sich ja durchgehend wirklich gut. Alan Bradley hat einen ganz besonderen Stil, eine Mischung aus sehr anschaulichen, einfachen und metaphorischen Sätzen. Zwar gab es wieder einige chemische Ausführlichkeiten durch Flavias Hobby, die ich nicht so wirklich verstanden habe, was aber nicht so schlimm war. Er mischt in den Buchstabensalat der Elemente auch immer witzige Vergleiche oder Infos und viel schwarzen Humor. Flavia selbst wächst immer mehr über sich hinaus. Unbedarft und auf ihre nüchterne Art kämpft sie sich durch das scheinbar unbeschwerte Leben, denn obwohl sie den ganzen Tag machen kann, was sie möchte (ich hab immer noch nichts von Schule oder Unterricht entdecken können - war das 1951 unüblich in England?), fehlt ihr ihre Mutter, die sie nie kennengelernt hat. Ihre Schwestern Ophelia und Daphne tun ihr übriges, denn sie piesacken und ärgern sie, wo es nur geht. Und auch ihr Zuhause ist in Gefahr, denn die Geldsorgen wachsen Flavias Vater über den Kopf, so dass die Familie nur noch ein Verkauf des Anwesens retten kann. Dafür gibt es endlich zumindest ein paar kleine Situationen, in denen man das Gefühl hat, dass die Familie etwas mehr zusammenwächst und dem kleinen Mädel das Gefühl gibt, dass sie geliebt wird und dazugehört - ich gönn es ihr vom Herzen ;) "In solchen Augenblicken stellt man fest, aus welchem Holz man geschnitzt ist; Augenblicke, in denen alles, was man je gelernt hat, gegen die Stimme des Herzens ankämpft." S. 126 Umso mehr blüht Flavia auf, als wieder ein Mord geschieht, dessen Aufklärung ihre ganze Zeit beansprucht und sie sich nicht mehr mit ihren persönlichen Problemen auseinandersetzen muss. Dieses Mal geschieht das Unglück gleich auf den ersten Seiten, wobei es sich danach ein bisschen zieht. Aber das dauert nicht lange, denn es gibt viele Spuren und Hinweise, denen sie nachgehen muss. Flavia muss sehr tapfer sein, denn sie verschlägt es an wirklich unheimliche Orte und dann scheint sie auch noch detektivische Konkurrenz zu bekommen, was ihr natürlich gar nicht in den Kram passt. Neue Charaktere beleben das ganze auf eigenwillige und unterschiedliche Art und Weise. Die Aufklärung bleibt bis zum Schluss spannend und der allerletzte Satz ist eine sehr große Überraschung. Jetzt bin ich total auf den nächsten Band gespannt :) Fazit Ein gut durchdachter, spannender Mordfall für die kleine Flavia de Luce, der ihre ganze Logik und Kombinierungsgabe abverlangt. Trotz einer kleinen Durststrecke spannend und vor allem durch den Schreibstil sehr unterhaltsam! © Aleshanee Weltenwanderer Flavia de Luce Reihe 1 - Mord im Gurkenbeet 2 - Mord ist kein Kinderspiel 3 - Halunken, Tod und Teufel 4 - Vorhang auf für eine Leiche 5 - Schlussakkord für einen Mord 6 - Tote Vögel singen nicht 7 - Eine Leiche wirbelt Staub auf (ET: 2016)

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  • Der fünfte Fall für Flavia de Luce!

    Flavia de Luce - Schlussakkord für einen Mord
    -nicole-

    -nicole-

    15. May 2015 um 12:52

    Den Bewohnern von Bishop's Lacey steht wieder ein besonderes Ereignis bevor: Die Krypta des heiligen Tankred soll geöffnet werden. Das möchte sich Flavia natürlich nicht entgehen lassen und hofft, eine der Ersten zu sein, die einen Blick auf die Gebeine des Heiligen werfen darf. Tatsächlich ist sie die Erste, die in das gerade geöffnete Grab schaut- und entdeckt dort nicht den heiligen Tankred, sondern den toten Organisten Mr. Collicutt, der seit einiger Zeit vermisst wird. Flavia, die neben ihrer Leidenschaft für Gifte auch begeisterte Hobbydetektivin ist, fängt sofort mit ihren Ermittlungen an. Es sind schließlich viele Fragen zu klären: Wie kommt der tote Mr. Collicut in das bis dato noch verschlossene Grab und wer hatte ein Interesse daran, ihn zu töten? Doch Flavia wäre nicht Flavia, wenn sie nicht schon bald eine Spur hätte... Der fünfte Fall für die kleine Hobbydetektivin Flavia de Luce, die man einfach ins Herz schließen muss. Wieder ein sehr gelungener Krimi, mit vielen Details, Spannung, Witz und Charme. Wie schon gewohnt, hat Alan Bradley auch diesen Roman wieder aus Flavias Sicht geschrieben, deren Gedankengänge manchmal wirklich zum Schmunzeln sind. Etwas gemein ist ja der große Cliffhanger am Ende. Gehört mit zu den besten Romanen der Reihe, daher eine absolute Leseempfehlung!

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  • der Polizei eine Fahrradlänge voraus

    Flavia de Luce - Schlussakkord für einen Mord
    Keksisbaby

    Keksisbaby

    27. April 2015 um 08:10

    In Bishop’s Lacy sollen die Gebeine des heiligen Tankred exhumiert werden, niemanden verwundert es, dass Flavia da natürlich ganz vorn mit dabei ist. Aber statt alte Knochen finden sie die Leiche des verschwundenen Organisten. Er trägt eine Atemmaske und scheint augenscheinlich erstickt zu sein, doch wie kam er in das Grab des Heiligen? Um diesen Fall aufzuklären gibt es nichts Besseres als eine neugierige Elfjährige mit einem Faible für Chemie und Gifte. Also beginnt Flavia mit ihren Ermittlungen und ist der Polizei immer um eine Fahrradlänge voraus. Dabei stößt sie auf einen eingesperrten geheimnisvollen Mann mit Bleivergiftung, den ihre Mutter scheinbar vor ihrem Verschwinden häufig besucht hat und einem Heiligen mit einem Edelstein, der vermutlich zu den ersten de Luce in dem Örtchen gehörte.   Der fünfte Fall von Flavia hat mich wieder in seinen Bann gezogen. Ich mag einfach Flavias unerschrockene Art die Dinge anzugehen und ihre Kameradschaft mit Gladys. Aber ohne die Hilfe von Doggers hätte auch die neunmalkluge Elfjährige diesen Fall nicht lösen können, denn der Hausdiener ist was Doktor Watson für Sherlock Holmes ist. Ein Berater, der die Dinge ins Rechte Licht rückt und die Lebenserfahrung mitbringt die unser Protagonistin verständlicherweise mit ihren jungen Jahren noch fehlt. Noch immer kann man die Hasslieben der Schwestern untereinander spüren, aber sie scheint nicht mehr so ausgeprägt zu sein. Haben Feely und Daphy ihre kleine Schwester noch in den ersten Teilen gekidnapped, gefesselt und ihr Schauergeschichten erzählt, scheinen beide nun reifer zu werden und Flavia ein bisschen ernster zu nehmen. Zumal Feely ja Heiratspläne schmiedet, doch wer die junge Dame zum Alter führen wird, bleibt noch geheim, soweit bei Flavia de Luce irgendetwas geheim bleiben kann. Natürlich trifft man auch hier auf alte liebgewonnene Bekannte wie den Vikar und seiner Frau, den Inspektor und die Haushälterin Mrs. Mullet mit ihrem fehlenden Kochtalent und man hat das Gefühl zurückzukommen zu lieben Freunden und kauzigen Verwandten.   Die Story endet mit einem Cliffhanger und ich bin sehr froh nahtlos diese Geschichte schließen zu können, in dem ich sofort mit dem nächsten Fall weitermache. Ich kann mich einfach nicht von Bishop’s Lacy und seiner ungewöhnlichen Detektivin trennen, zu sehr haben sich die Charaktere in mein Herz geschlossen. Auch wenn in dem kleinen Ort neuerdings auffällig viele Morde stattfinden, seit Flavia ermittelt.

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  • Einfach toll

    Flavia de Luce - Schlussakkord für einen Mord
    Lucabby

    Lucabby

    12. March 2015 um 09:04

    Ich habe im letzten Jahr wirklich mit Skepsis angefangen diese Buchreihe zu lesen. Eine 11 jährige Detektivin war mir erstmal neu. Mittlerweile gehört Flavia zu meinen Lieblingen. Allein die Buch Cover sind immer so hübsch gestaltet. Und die Geschichten so toll ausgeschmückt und detailiert. Das lesen fällt so leicht und eigentlich gibt es keine Hänger wo es langweilig wird. Gerade dieser Teil gefiel mir mit am besten. Ich wollte nicht das es aufhört. Man kennt allmählich die Persönlichkeiten des Dorfes und lernt sie natürlich immer weiter kennen. Und es gab auch hier wieder viel zu schmunzeln. Ich kann es nur empfehlen. Die Geschichten um Flavia und ihre Familie sind weit ab von den gewöhnlichen Krimi-Romanen. Das Ende wurde natürlich perfekt inszeniert - auch Teil 6 wird in meine Sammlung eingehen. :D

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  • Der Heilige Tankred!

    Flavia de Luce - Schlussakkord für einen Mord
    MissJaneMarple

    MissJaneMarple

    Inhalt: Es ist kurz vor Ostern in Bishop's Lacey und alles fiebert der Kryptaöffnung des Heiligen Tankred entgegen. Natürlich möchte Flavia auch eine der Ersten sein, die ihre Nase in die Gruft des Heiligen steckt. Doch als sie dann wirklich die Erste ist, die surch das Loch späht, ist es nicht der Heilige Tankred sondern der Organist Mr. Collicutt der dort tot in der Krypta liegt. Schon ist Flavias Neugier geweckt, denn wer sollte Interesse daran haben, den Organisten zu töten? Wird Flavia den Täter finden? Welches Geheimnis verbirgt ihre Schwester Fely? Und wie passt ihre verschollene Mutter in das Ganze? Meinung: Dieser Fall war wirklich wieder ein Meisterstück, sowohl vom Autor, als auch von Flavia. Mit gewohnter Rutine schreitet sie zur Tat und lässt die Erwachsenen oft ganz schön dumm aus der Wäsche gucken. Die Charaktere verändern sich auch in diesem Buch, entwickeln sich weiter. Flavia wird nun ein junges Fräulein, das immer noch ganz für die Chemie lebt. Ihre Schwestern versuchen ihr Leben langsam selber in die Hand zu nehmen und der Vater verschwindet fast hinter seinem Sorgenberg um den Familienwohnsitz. Und auch die anderen Bewohner von Bishop's Lacey sind wieder voll in Fahrt. Flavia gibt sich wieder die Ehre uns ihre chemischen Untersuchungen genau zu erklären, so dass man schwören könnte, man stünde mit ihr im Labor! Der Schreibstil und die Ich-Form machen es einem leicht das Buch in einem Rutsch durchzulesen und auch die Spannung und Verwirrung des Lesers kommen nicht zu kurz. Fazit: Wieder ein super Buch aus der Falvia de Luce Reihe!!! Absolute Leseempfehlung von mir!!!

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    • 5
    kalligraphin

    kalligraphin

    21. February 2015 um 11:14
  • Flavias 5 Fall!

    Flavia de Luce - Schlussakkord für einen Mord
    KitKat88

    KitKat88

    07. February 2015 um 01:07

    Wenn eine 11jährige es schafft mit schöner Regelmäßigkeit über Leichen zu stolpern könnte man das für ein schlechtes Zeichen halten. Für Flavia de Luce ist es das nicht. Als begeisterte Ermittlerin und Giftmischerin blüht sie dann erst richtig auf. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass sie es ist, die bei der Öffnung eines 500 Jahre alten Grabes eine wesentlich jüngere Leiche findet. Mit ihrem gewohnten Scharfsinn und dem geübten Auge für Details macht sie sich an die Lösung des Falles. Gefallen habe mir, neben Flavias genialen Ausflügen in die Welt der Chemie, auch die Wendungen im Privatleben der Familie de Luce, mit denen nur teilweise zu rechnen gewesen ist, und die zum anderen aber – für mich jedenfalls – sehr unerwartet kamen. Auch dass Flavia und ihre Schwestern an einem Strang ziehen können war eine nette Abwechslung zum üblichen Geschwisterkrieg. Ihre nicht vorhandene Rücksichtnahme auf solche Kleinigkeiten wie ihre Kleidung oder auch die Habseligkeiten ihrer Familie waren zwar nicht neu, aber gewohnt unterhaltsam. Alles in allem ein Buch, das mich mal wieder restlos überzeugt hat. Genauso spannend, lustig skurril wie man es von Alan Bradley gewohnt ist, ohne dass es dabei nur ein Abklatsch vom Vorgänger ist. 

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