Alan Burdick Warum die Zeit verfliegt

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Inhaltsangabe zu „Warum die Zeit verfliegt“ von Alan Burdick

»In dieser klarsichtigen, umsichtigen und wunderbar geschriebenen Erkundung der Zeit bietet Burdick nicht weniger als eine völlig neue Sichtweise darauf, was es heißt, Mensch zu sein.« Hanya Yanagihara, Autorin von "Ein wenig Leben"

Die Zeit kann dahinkriechen oder rasend schnell verfliegen. Wir wünschen uns alle Zeit der Welt und wissen doch, dass sie irgendwann abläuft. Über Zeit zu sprechen heißt, in Bildern zu sprechen. Denn was genau ist Zeit? Erlebt ein Kind sie so wie ein Erwachsener? Warum fließt sie zäh wie Honig dahin, wenn wir uns langweilen, und zerrinnt im Alter wie Sand zwischen den Fingern? Warum und wie verfliegt die Zeit?
In seiner ebenso leichtfüßigen wie tiefgreifenden Erkundung sucht Alan Burdick nach dem Uhrwerk, das in uns allen tickt. Ein Jahrzehnt lang hat er die wissenschaftliche Forschung über unsere Wahrnehmung von Zeit verfolgt und dabei die genaueste Uhr der Welt besucht (die nur auf dem Papier existiert), herausgefunden, das "jetzt" tatsächlich den Bruchteil einer Sekunde her ist, in der Arktis gelebt, um jegliches Zeitgefühl zu verlieren und, wenn auch nur für einen flüchtigen Moment, in einem Labor den Fluss der Zeit umgekehrt.
Ein größtenteils wissenschaftliches, mitreißend persönliches und faszinierendes Buch über unsere lebenslange Beziehung mit der Zeit.

Sehr locker geschriebenes Sachbuch,was mit einigen interessanten Theorien und Ideen zur Zeit auf den Leser einwirkt. Hat mir gut gefallen!

— LadyOfTheBooks

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  • Neue, interessante Betrachtungen eines schwer fassbaren Konzepts

    Warum die Zeit verfliegt

    melli_2897

    22. January 2018 um 20:55

    Ich habe mir schon des Öfteren Gedanken über die Subjektivität des Zeitempfindens Gedanken gemacht und mich dementsprechend sehr gefreut, als ich diesen Buchtitel beim Stöbern entdeckte. Das Konzept der Zeit birgt etwas sehr Surreales, da es nur durch das menschliche Empfinden existiert und nicht wirklich fassbar erscheint. Bevor ich zu lesen begann, war mich also nicht ganz klar, was mich erwarten würde. Ein paar Gedankenexperimente und philosophische Betrachtungen reichen höchstwahrscheinlich nicht aus, um ein gesamtes Buch zu füllen. Positiv überrascht war ich dementsprechend von dem sehr naturwissenschaftlichen Weg, den der Autor ging, um das Phänomen "Zeit" fassen zu können. Dabei versucht der Autor mithilfe verschiedener Wissenschaftsbereiche Fragen zu beantworten, die nicht nur die subjektive Wahrnehmung betreffen. Er begibt sich beispielsweise auch auf die Suche nach der Uhr mit der genauesten Zeitangabe und verbringt Zeit in der Arktis um herauszufinden, wie der Körper auf eine Veränderung des Tagesverlaufes reagiert. Das Buch ist reich an neuen Ideen und Denkanstößen, die mich noch für lange Zeit beschäftigen werden.

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  • Interessante und umfassende Herangehensweisen an ein existenzielles Thema

    Warum die Zeit verfliegt

    michael_lehmann-pape

    27. November 2017 um 08:50

    Interessante und umfassende Herangehensweisen an ein existenzielles ThemaSolide forschend, so könnte man Burdicks wissenschaftsjournalistischen Ansatz zunächst bezeichnen. Denn weniger in philosophische Weiten schweift sein Blick vorrangig (auch wenn dies durchaus an manchen Stellen im Buch mitschwingt, sich solche Fragen im Blick auf das „Objekt der Betrachtung“ miteröffnen), sondern „fokussiere ich mich hier im Wesentlichen auf Forschungen, die das menschliche Verhältnis zur Zeit mithilfe von Experimenten begründen“ (wobei er inhaltlich zur Einführung durchaus zunächst auf Augustin reflektiert).Nur grob untergliedert in vier Kapitel kommen so mitunter verblüffende Erkenntnisse zum Vorschein.Auch wenn es allgemein bekannt ist, dennoch ist es dem Menschen schwer vorstellbar und kaum denkbar, dass „davor“, vor der Entstehung des Universums erst mit diesem die Zeit als Faktor auftrat.„Am Anfang oder kurz davor gab es keine Zeit“.Was dann noch verblüffender sich in jenem Experiment darstellen wird, in dem Burdick „zurück in der Zeit“ gehen wird. Vom persönlich wirkendem Umgangston sollte der Leser sich dabei nicht in die irre führen lassen. An den entsprechenden Stellen wird es durchaus komplex und kompliziert, gerade wenn es an die Beantwortung der Frage geht, „warum die Zeit verfliegt“. Denn dies hängt in entscheidendem Maße davon ab, „welche Zeit man meint“. Und so ziehen die Kreise des Buches sich nach all den Experimenten nach der „genausten Zeit“ und eben, vor allem, wie der Mensch die Zeit immer subjektiv empfindet und warum das so ist durchaus in sehr persönliche Kreise hinein.Einblicke, die an manche uralte Worte mit erinnern.„Werdet wie die Kinder“, steht in der Bibel. Und verblüffend zu lesen ist, dass der Mensch eben nicht mit einem „Zeitgefühl“ geboren wird und Dinge wie Vergangenheit und Zukunft und damit die eigene Bewegung auf einer „begrenzten“ Zeitschiene erst im späteren Kindheitsalter dem Verstand begreiflich werden. Somit ist die frühe Kindheit tatsächlich von ganz anderer „Zeitqualität“ als das darauffolgende Leben und vielleicht mehr „in eins“ mit allem, was zu dieser Zeit im Leben geschieht.Interessante Einblick, die etwas dennoch einfach Altbekanntes auf den Punkt bringen. Die Zeit bleibt gleich. Nur das Empfinden der Zeit gegenüber ist Veränderungen unterzogen. Und auch hier überrascht das Experiment. Subjektiv empfinden Menschen in so gut wie jedem Alter (eben nicht nur in „dem Alter“) das Vergehen der Zeit in „gleicher Geschwindigkeit“. Nämlich „Schnell“. Vielleicht mag mit dem Blick auf eine kürzere Zeitlinie nach vorne im höheren Alter ein “zu schnell“ daraus werden.Trotzdem das Ergebnis am Ende bekannt ist, der Weg dorthin liest sich im Buch informativ, mit vielen neuen Erkenntnissen und lässt den Leser deutlich klüger zurück in Bezug auf das Vergehen der Zeit im wissenschaftlichen Sinne. Eine Lektüre, die gutgeschrieben ist, die erhellt und tatsächlich Freude bereitet.

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