Alan Campbell Scar Night

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Inhaltsangabe zu „Scar Night“ von Alan Campbell

Erzengel und Dämonen im Kampf um Gut und Böse Seit Hunderten von Jahren hängt die Stadt Deepgate an unzähligen schweren Eisenketten über einem finsteren Abgrund. Dort tobt ein erbitterter Kampf um die Seelen der Verstorbenen. Dill ist der letzte aus dem einst mächtigen Geschlecht der Erzengel und dazu auserwählt, tote Seelen an den schrecklichen Gott dieses Höllenschlundes zu übergeben. Als er das Ritual zum ersten Mal vollzieht, schwört der Vater einer entseelten Tochter blutige Rache und löst damit einen infernalen Kampf aus.

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    Scar Night

    Monika_Grasl

    17. October 2014 um 18:30

    Ja, was soll ich sagen. Das Buch hat mich dazu inspiriert selbst zu schreiben. Über die Stadt und die Tatsache, dass sie an 99 Ketten hängt wurde ja schon an der einen oder anderen Stelle berichtet. Bereits der Anfang hat es in sich. Der Einstieg ist gleich zu beginn so rasant, dass man durchaus Schwierigkeiten hat allem zu folgen. Ich gestehe hier das ich die ersten zehn Seiten zweimal gelesen habe, weil ich dem ganzen nicht sofort etwas abgewinnen konnte. Doch je weiter man in der Handlung fortschreitet desto auffälliger wird, dass man sich nur schwer entscheiden kann auf welcher Seite man eigentlich steht. Auf jener der Engel oder doch ab und an auf der Seite des "Bösen". Zeitgleich erkannt man die ersten Veränderungen an Dills Charakter und auch Rachels Wesenszüge sind für mich recht ausgeprägt. Alleine die Aufmachung aus dem Jahr 2007 ist sehr gelungen. Mit dem rötlichen Einband, der geprägten Schrift und den weißen Flächen dazwischen bekommt das Buch schon beim ersten Hinsehen den Eindruck, als würde es schon seit Jahrzehnten irgendwo rumstehen. Aber genau das mag ich persönlich zum Beispiel an Büchern. Wenn sie nicht von Beginn an Neu aussehen. Fazit: Wer etwas abseits der üblichen Fantasy Reihen sucht wird mit dem Werk seine Freude haben. Auch wenn der Einstieg sich ein wenig schwierig gestaltet.

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  • Todesengel

    Scar Night

    StMoonlight

    25. April 2014 um 20:23

    Die Stadt Deepgate ist keine gewöhnliche Stadt, so wie wir sie kennen. Sie schwebt an 99 Ketten! Unter ihr ein großes Loch. Der Legende nach hat einst Ulcis, der rebellische Gottessohn, dieses verursacht, als er aus dem Himmel stürzte. Auf Grund eben jener Legende werden die Toten durch dieses Loch dem Paris überführt. Allerdings nur wenn die Körper noch eine Seele haben. Sind sie Blutleer ist dies gleichbedeutend mit einer Seelenlosigkeit und der Verdammnis. Doch auch so ist Deepgate nicht die friedlichste Stadt, denn immer zur Vollmondnachtnacht treibt Carnival, ein abtrünniger Engel, sein Unwesen. Sie saugt den Menschen das Blut aus. - Und wer will schon in die Verdammnis? Bereits von Anfang an kann sich der Leser ein Bild vor seinem geistigen Auge mache. (Zumindest ging es mir so.) Die Beschreibungen sind sehr detailliert und regen die Fantasie an. "Scar Night, ein weiblicher Engel, trat hinaus, klein, geschmeidig, in altes vermodertes Leder gekleidet. Die Flügel schimmerten dunkle, als schleppten sie Rauch hinter sich her. Ihr Gesicht war von Narben übersät, [...] Blut lief ihr über Arme und Hände, die genauso vernarbt waren, und die Augen funkelten schwarz wie Gewitterwolken." (S. 13) Dill ist der letzte lebende Archon (so etwas wie ein Wächter) und steht in den Diensten der Kirche. Dummerweise ist er noch sehr jung und unerfahren als immer mehr blutleere Leichen gefunden werden. Glücklicherweise steht ihm Rachel, eine ungehärtete Spine, zur Seite. Zusammen gehen Sie der Sache auf den Grund. Blöderweise werden Spine verachtet und auch Dill muss erst lernen gegen seine Vorurteile anzukämpfen.Mr. Nettle, ein Lumpensammler, dessen Tochter Blutleer aufgefunden wurde, streift durch die Stadt. Er sinnt auf Rache und will Carnival töten. Um jeden Preis! Dabei gerät er immer weiter in ein Netz aus Intrigen und bringt sich selbst in große Gefahr. "Blut enthielt Energie: eine Lebenskraft - oder Seele, wie die Kirche es nannte. Der Bericht beschrieb eine Methode der Extraktion, ein Verfahren, m den Geist vom Blut zu trennen und ihn in einer Flasche zu konservieren. [...] Irgendwo da draußen lief eine Kreatur herum, die genau das tat, und zwar seit Tausenden von Jahren." (S. 196) Die Geschichte ist sehr düster, immerhin geht es viel um den Tod, kommt auch der Humor nicht zu kurz. Zwar ist er sparsam dosiert, dafür bringt er mindestens ein Schmunzeln. "Sie strahlte genau die schulmeisterlichere Aura eines Menschen aus, der sich hauptsächlich von Käfern ernährt." (S. 58)Obwohl es sich um einen Jugendroman handelt hat er an einigen Stellen wirklich Tiefgang. Meine Lieblingsstelle geht nun ausgerechnet um den Tod und die Liebe: "Ich weiß, dass wir den Tod verabscheuen. Wir schließen ihn weg und denken nicht an ihn, bis er eines Tages in der Kiste klappert und uns daran erinnert, dass er da ist. Für mich kam der Tag, als meine Frau erkrankte. Aber Elizabeth besaß eine makellose Schönheit, die keine menschliche Macht oder die Natur hätten trüben können. Sogar am Ende, als ihre Haut so zerfressen war wie heute die meine, war sie wunderschön - für mich." (S. 199) So viel Wahrheit steckt darin.... *schnief* Bei dem Roman "Scar Night" handelt es sich um einen Jugendroman aus dem Bereich Dark Fantasy. Anspruchsvolle Leser sollten sich dies immer wieder bewusst machen, denn der Schreibstil ist auf Jugendliche, nicht auf Erwachsene ausgelegt. Das Buch lässt sich flüssig lesen. Durch die Einteilung in Kaptitel lässt es sich auch einmal an die Seite legen und Tage später an einem "Breakpoint" weiter lesen.Da die Orte in einigen Kapiteln wechselten war ich irgendwann etwas verwirrt. Eine kleiner Karte mit Zeichnung / Lage wäre hier sicher hilfreich gewesen. ~ Fazit ~Ein tolles Jugendbuch aus dem Bereich Dark Fantasy, welches nicht nur eine sehr interessante Geschichte bereit hält, sondern auch Tiefgang hat. Die Charaktere sind alle sehr gut ausgearbeitet, so dass man sie beim Lesen förmlich spüren kann. Dennoch: Ich kann nicht so genau sagen woran es liegt, aber mir fehlt das "gewisse etwas". Vielleicht liegt es an der doch eher mangelnden Spannung, da viele Dinge vorausschaubar sind!? Für jugendliche Fantasyanhänger dennoch zu empfehlen.

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  • Rezension zu "Scar Night" von Alan Campbell

    Scar Night

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. October 2009 um 13:34

    Obwohl ich bei diesem Buch ein wenig Eingewöhnungszeit brauchte - darf man hier bei über 600 Seiten ruhig haben - kam die Geschichte danach richtig in Schwung. Die Entwicklung des Hauptcharakters von scheuen Engel zum Krieger ist nachvollziehbar wie auch die der übrigen Personen. Teilweise ist das Buch sehr emotional und regt zum Nachdenken über die eigenen Einstellungen zu bestimmten Religionen an. Ich kann das Buch allen Fantasy-Fans nur empfehlen und freue mich schon auf den zweiten und dritten Teil der Chroniken!

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  • Rezension zu "Scar Night" von Alan Campbell

    Scar Night

    Inishmore

    28. January 2009 um 21:54

    Ein Fantasyroman der anderen Art: statt Elfen gibt es Engel, statt Orks Dämonen und statt einer Burg eine Stadt, die an Ketten über dem Abgrund hängt. Campbell erzählt atmosphärisch mit einer Dichte, die stellenweise an Süskinds "Das Parfum" erinnern. Die Geschichte entfaltet sich langsam und wartet mit einem ganzen Geschwader von Figuren auf, die weder gut noch böse sind. Es gibt einige überraschende Wendungen und insgesamt ist das Buch ein Feuerwerk von originellen Ideen und erhält von mir ein Sternchen was Weltenbau betrifft. Zeit nehmen sollte man sich für das Buch schon: es dauert etwas, bis man sich einigermaßen vetraut in der Welt von Deepgate fühlt und bis die einzelnen Handlungsstränge beginnen, zusammen geführt zu werden. Doch das Durchhalten lohnt sich. Einziges Manko: Campbells stellenweise sehr langatmigen und detailverliebten Beschreibungen.

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  • Rezension zu "Scar Night" von Alan Campbell

    Scar Night

    TiRe

    18. September 2008 um 15:57

    Schöne Geschichte und coole Ideen. Spannend und rasant.

  • Rezension zu "Scar Night" von Alan Campbell

    Scar Night

    Blackvelvet

    06. August 2008 um 15:28

    Gut beschriebene Weltuntergangsstimmung, Stellenweise sehr emotional beschrieben.

  • Rezension zu "Scar Night" von Alan Campbell

    Scar Night

    AndreaBottlinger

    28. May 2008 um 07:50

    Scar Night ist eins von den Büchern, die ein wenig Anlauf brauchen, bis sie richtig gut werden. Aber gegen Ende hat es mir wirklich sehr gut gefallen. Wir haben eine Stadt, die an Ketten über einem Abgrund hängt. Eine Religion, deren Gott nicht wirklich das ist, was seine Anhänger glauben. Mehrere Engel, die mit der normalen Vorstellung von Engeln nur wenig gemein haben. Ein vollständig durchgedrehtes, wissenschaftliches Genie. Und eine Zombiearmee. Und das Ganze mal nicht vor dem typisch mittelalterlichen Fantasyhintergrund, sondern es gibt Naturwissenschaften, große Maschienen und Luftschiffe. Das Buch ist der erste Teil einer Trilogie, aber das könnte es auch genauso gut nicht sein. Man erahnt zwar, worum es in Teil 2 gehen könnte, aber die Story im ersten Band ist in sich abgeschlossen.

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  • Rezension zu "Scar Night" von Alan Campbell

    Scar Night

    Banshee

    03. April 2008 um 18:16

    Dieses Buch ist wirklich nur etwas für hartgesonnere Fantasy-Fans, da es zeitweise wirklich extrem blutig wird. Die Ideen allerdings waren außergewöhnlich und sehr gut umgesetzt.

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