Alan Dean Foster

 3,9 Sterne bei 472 Bewertungen
Autor von Bannsänger, ALIEN: COVENANT und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Alan Dean Foster

Alan Dean Fosters Arbeiten sind breit gefächert und reichen von Science Fiction und Fantasy über Horror und Krimis bis zu Western. Er schrieb Star Wars-Romane und die Romane zu den ersten drei Alien-Filmen sowie Vorlagen für Hörbücher, Radio und die Story des ersten Star-Trek-Films. Alan Dean Foster lebt heute mit seiner Familie in Prescott, Arizona.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Alan Dean Foster

Cover des Buches Bannsänger (ISBN: 9783899964394)

Bannsänger

 (27)
Erschienen am 01.03.2005
Cover des Buches ALIEN: COVENANT (ISBN: 9783958352223)

ALIEN: COVENANT

 (23)
Erschienen am 19.05.2017
Cover des Buches Die denkenden Wälder (ISBN: 9783641126384)

Die denkenden Wälder

 (23)
Erschienen am 25.02.2014
Cover des Buches Alien (ISBN: 9783453877290)

Alien

 (22)
Cover des Buches Die Eissegler von Tran-ky-ky (ISBN: 9783641133603)

Die Eissegler von Tran-ky-ky

 (20)
Erschienen am 25.02.2014
Cover des Buches Star Wars™ - Das Erwachen der Macht (ISBN: 9783764531560)

Star Wars™ - Das Erwachen der Macht

 (19)
Erschienen am 24.05.2016
Cover des Buches Star Trek - Der Roman zum Film (ISBN: 9783942649483)

Star Trek - Der Roman zum Film

 (18)
Erschienen am 13.09.2011

Neue Rezensionen zu Alan Dean Foster

Cover des Buches A Call to Arms (ISBN: 9780099954408)G

Rezension zu "A Call to Arms" von Alan Dean Foster

Ein hervorragendes Gedankenexperiment
glasratzvor einem Jahr

Seit über tausend Jahren herrscht in der Galaxis Krieg. Eine Seite hat das Ziel, die Amplitur, alle intelligenten Spezies unter einem quasi religiösen höheren Zweck zu einen, die andere Seite, das Bündnis Weave, möchte nur seine Unabhängigkeit bewahren und fürchtet die Gedanken- und Genmanipulation durch ihre Feinde.

Dies klingt erstmal nach einem klischeebelandenen Science Fiction-Plot von der Stange und im Grunde ist es das auch. Aber Foster nutzt dies nur als Grundlage für ein interessantes Gedankenexperiment. Er stellt bereits zu Beginn des Buches Prämissen auf, nach welchen sich der gesamte Handlungsverlauf richten muss. Diese festen Regeln sind nicht unbedingt ganz logisch und auf jeden Fall recht ungewöhnlich. Schafft man es aber, darüber hinweg zu sehen, stellt man fest, dass sich der Autor es so schafft ein in sich absolut logisches Konstrukt zu schaffen.

Eine dieser Grundlagen ist beispielsweise, dass es in Fosters Universum Kampf im Weltraum aus technischen Gründen kaum eine Bedeutung hat und Schlachten fast ausschließlich auf Planetenoberflächen stattfinden müssen. Auch orbitale Bombardements werden nur selten erfolgreich eingesetzt. Zum Zweiten möchte keine der beiden Seiten den Krieg und verabscheut Gewalt. Dies geht so weit, dass die meisten zivilisierten Spezies den Einsatz von Gewalt psychisch nicht ertragen können und für Schlachte, ja sogar die Bedienung von Geschützen ungeeignet sind. Während die Amplitur hier durch Gedankenkontrolle etwas nachhelfen können, müssen sich die Weave bei der Kriegsarbeit auf nur zwei Spezies in ihrem Bündnis verlassen. Auf diese Weise stagniert der Krieg, die Amplitur scheinen aufgrund ihres Vorteils aber über die nächsten Jahrhunderte zu gewinnen.

In dieser Situation entdeckt ein Forschungsschiff der Weave die Erde.

Zugegeben, es ist nicht das Leichteste, dem Autoren diese Grundlagen abzukaufen. Sie sind zwar in sich absolut schlüssig, aber sowohl die Art der Kriegsführung als auch die Idee eines eigentlich pazifisitischen Universums sind von außen betrachtet etwas weit hergeholt. Die Erde wird sowohl in ihrer geografischen Struktur als auch von ihren Bewohnern her als absolute Ausnahme angesehen. Dies ist, geht man in der Realität von einer besiedelten Galaxis aus, wohl mit großer Sicherheit nicht der Fall. Dennoch funktioniert das Buch, wenn man dem Autor zugesteht, dass in seiner Welt seine Regeln gelten dürfen.

Mit dem Kontakt zwischen Weave und Menschheit bringt der Autor eine große Anzahl an moralischen Dilemmas auf. Die Versuchung für den Einsatz der perfekten Soldaten scheint groß, doch sind viele der Verbündeten skeptisch, ob man sich mit einer so brutalen, in sich zerrissenen Spezies abgeben darf. Auch einige Menschen sind der Ansicht, dass sie mit dem galaktischen Krieg nichts zu tun haben wollen, da sie selbst auf dem Weg zum Pazifismus sind. 

Hier ist das Buch am stärksten. Der Autor schafft es, alle Entwicklungen so darzustellen, als wären sie, einmal angestoßen absolut nicht mehr zu ändern. Die Charaktere mit ihren Zweifeln, Abwägungen und Ideen werden von den Ereignissen überrollt. Sie kommen kaum dazu, selbst zu handeln und bleiben dadurch sehr blass – aber im Grunde geht es nicht um sie. Sie sind Beobachter und kleine Statisten eines gewaltigen Geschehens, das zunehmend, wenn auch sehr dezent, immer düsterere Züge annimmt.

Zusätzlich ist die Beschreibung der einzelnen Alienrassen und ihrem Umgang untereinander sehr gut gelungen. Sie sind physisch wie psychisch höchst unterschiedlich, werden aber in ihren Rollen nicht absolut auf diese Eigenschaften beschränkt. Gleichzeitig lernt man schnell, dass das Bündnis Weave keine Friede-Freude-Eierkuchen-Föderation wie bei Star Trek ist, sondern ein Zweckbündnis von Partnern, die sich fast allesamt großen Respekt zollen, aber lieber miteinander nichts zu tun hätten. Das ist in diesem Genre sehr ungewöhnlich und hier gut umgesetzt. 

Insgesamt muss gesagt werden, dass das Buch vielleicht nichts für Leser ist, die an einem klassischen Handlungsstrang mit typischen Protagonisten interessiert sind. Zwar gibt es beides, aber Teile der Geschichte werden Anhand von Überblicken und kurzen, ausschnitthaften Szenen mit nicht wiederkehrenden Charakteren beschrieben. Anders wäre es auch nur schwierig möglich gewesen.

Der Band ist Teil einer Triologie, kann aber sehr gut auch als abgeschlossenes, eigenes Werk gelesen werden. Ich werde die weiteren Folgen sicher auch noch lesen.

Kommentieren0
2
Teilen
Cover des Buches Starman (ISBN: 9783453021860)Angelsammys avatar

Rezension zu "Starman" von John Carpenter

Wenn eine Einladung nicht ernst gemeint ist ...
Angelsammyvor einem Jahr

Ende der 70er Jahre schickte die NASA die Voyager Sonde ins Weltall mit einer goldenen Schallplatte, die auf Anregung des berühmten Carl Sagan entstanden ist und einen Querschnitt durch die irdische Kultur und Sprachen bietet sowie eine explizite Einladung enthält an außerirdische Völker, doch die Erde zu besuchen. 

Die Sonde kommt auf einem fremdartigen Planeten weit weit weg an und ein friedfertiges und hochintelligentes Volk registriert dies alles mit Interesse. Sie schicken eine Art Botschafter, Kundschafter auf die Reise, weil sie die Einladung wortwörtlich für bare Münze nehmen. 

Als der Außerirdische jedoch über dem nördlichen Part von Nordamerika auftaucht, wird er prompt als feindlicher, unautorisierter Eindringling von der Airforce abgeschossen. 

Ausgerechnet in Wisconsin taucht er im Haus der Witwe Jenny Hayden auf, die jedoch betrunken eingeschlafen ist, nachdem sie traurig und weinend Schmalfilme ihres Mannes Scott angesehen hatte, der bei einem Unfall starb. 

Jener Fremde ist in der Entwicklung und Technik den Menschen unserer Erde weit voraus. In einem Photoalbum befindet sich eine Haarlocke Scotts mit Follikeln und so ist der Besucher in der Lage, durch dessen Gene einen Klon herzustellen, der dann er ist, natürlich nicht Scott. 

Jenny war durch ein Geräusch aufgewacht und muß schockiert mitansehen, wie ein Baby in Rekordzeit zu eben jenem Scottklon und Gastkörper des Außerirdischen wird. 

Er "entführt" Jenny, die fassungslos ist, daß "Scott" vor ihr steht mit vorgehaltener Waffe, obwohl er gar nicht weiß, was das überhaupt ist, mit diffizileren humanen Sitten bzw. Unsitten unvertraut ist. Aber Jenny weiß das nicht und so blufft Starman, ohne es zu wissen. 

Zuerst hat Jenny große Angst, doch bald erkennt sie, daß jener Starman "Scott" tatsächlich ein Außerirdischer ist, friedfertig, intelligent, liebevoll.

An einem Truck Stop, wo sie sich eigentlich absetzen wollte, gibt es eine herzzerreißend schöne Begebenheit ( im Film genauso schön mit der ätherischen und sphärischen Filmmusik von Jack Nitzsche! ). Jäger haben ein erschossenes Reh auf ihrem Pickup. Starman kann diese sinnlose Grausamkeit nicht begreifen und mit einer seiner mysteriösen grauen Kugeln, die größer als große Murmeln und bei Gebrauch ein helles Licht abstrahlen, kann er das tote Reh ins Leben zurückhelfen und dafür sorgen, daß es flüchten kann, mit der Folge, daß Starman eine Prügelei kennenlernen muß. 

Schon bei Jenny Haydens Haus hatte er seine Leute kontaktiert und ihnen mitgeteilt, daß er gestrandet ist, die Erdlinge feindlich gesinnt sind und daß sie ihn abholen müssen. 

Jenny und Starman müssen innerhalb weniger Tage von Wisconsin nach Arizona, zum berühmten Meteoritenkrater bei Winslow. Sollte er es nicht schaffen, stürbe er. 

Gejagt von Militär und Polizei werden sie gehetzt und verlieben sich ineinander. Hat ihre Liebe eine Zukunft? Wird Starman es rechtzeitig schaffen, bevor es zu spät ist? 

Sowohl das Buch als auch der Film sind Meisterwerke. Es gibt unerwartete Wendungen und immer wieder zeigt sich, um wie vieles humaner Starman als die Menschen höchstselbst ist. Sie geraten mehr als einmal in tödliche Gefahr. Es ist spannend zu lesen, wie und ob sie sich daraus befreien können. 

Es gibt herzzerreißende Momente, wo man vor Freude oder Traurigkeit weint. Das Buch ist voller Emotionen und Humanität, entbehrt aber Kitsch und Sentimentalität. Und es gibt ebenso einige Überraschungen! 

Ich empfehle, das Buch und den Film zu genießen! Das wird ein unvergeßliches und anrührendes Erlebnis! John Carpenter hat sich selbst übertroffen. Karen Allen und Jeff Bridges spielen die Rollen im Film kongenial!

Kommentare: 8
15
Teilen
Cover des Buches Star Wars™ - Das Erwachen der Macht (ISBN: 9783764531560)ReadTweeties avatar

Rezension zu "Star Wars™ - Das Erwachen der Macht" von Alan Dean Foster

Alan Dean Foster bringt dieses Abenteuer auf eine neue Ebene!
ReadTweetievor einem Jahr

Warum habe ich das Buch gelesen? – Weil ich alles rund um Star Wars aufsauge, so auch dieses Abenteuer!

In diesem Roman wird nicht mit Fachbegriffen aus dem Star Wars Universum um sich geworfen, im Gegenteil. Ich konnte der Geschichte sehr gut folgen. Wenn man einmal drin ist, kann man schwer wieder aufhören. [Der Autor] schreibt sehr spannend und ich hatte zum ersten Mal das Gefühl, dass der Autor die Geschichte wirklich gekonnt in Szene setzt und ich den Film nicht unbedingt zur Visualisierung brauche. Das hat mir sehr gut gefallen. Auch wird wieder aus verschiedenen Perspektiven erzählt, sodass man alle Handlungsstränge verfolgen kann.

Wie auch bei den anderen Büchern zum Film, wird die Handlung aus dem siebten Star Wars Film wiedererzählt. Viele Gespräche weichen nicht vom Drehbuch ab, doch ein paar Passagen bieten einen tieferen Einblick in die Geschichte. Diese hat mir gut gefallen, da sie wirklich gut an das Star Wars Franchise andockt und die Saga fortführt. Außerdem gefällt mir die Idee mit dem neuartigen Todesstern, genannt Starkiller Basis. Die neuen Charaktere habe ich sofort ins Herz geschlossen und freue mich auf weitere Abenteuer mit Rey, Finn und den Skywalkers!

Ein paar letzte Worte zum Cover, Titel oder Klappentext? – Den Titel finde ich sehr passend, da es endlich wieder ein Erwachen der Macht gibt!

Fazit: Die Star Wars Saga geht weiter! Auch im siebten Teil wird man als eingefleischter Fan nicht enttäuscht, denn die neuen Charakteren führen die Geschichte wunderbar fort. Auch wenn die Handlung sehr an die letzte Trilogie erinnert, ist sie trotzdem spannend und fesselt den Leser ans Buch. Insgesamt hat mir das Buch sogar besser gefallen, als der Film. Aber nichts kommt an die (audio-)visuellen Techniken der Star Wars Filme dran! Ich vergebe 4,5 von 5 Sternen!

Kommentieren0
0
Teilen

Gespräche aus der Community

Wir eröffnen eine spannende Leserunde zu Alien: Covenant von Alan Dean Foster

Der Verlag stellt 10 E-Books sowie 10 Printausgaben kostenlos zur Verfügung. Allen Rezensenten wird anschließend ein kostenloses Ebook aus dem Verlagsprogramm (frei wählbar) geschenkt. 


Bitte gebt bei der Bewerbung an, welches Format ihr gerne haben möchtet. 

Bewerbung für die Leserunde geht bis zum 18. Juni 2017, Beginn der Leserunde ist der 19. Juni 2017. 

Zum Inhalt: 

Auf dem Weg zu einem weit entfernten Planeten am anderen Ende der Galaxie entdeckt die Crew des Kolonisierungsraumschiffs Covenant einen Planeten, den sie für ein unentdecktes Paradies halten. Doch der vermeintliche Garten Eden entpuppt sich schnell als dunkle und gefährliche Welt.

Als die Crew sich daraufhin einer entsetzlichen Bedrohung jenseits ihres Vorstellungsvermögens gegenüber sieht, bleibt ihr nichts anderes als die Flucht. Doch diese fordert gnadenlos ihre Opfer …

Alien: Covenant ist das Schlüsselabenteuer, das dem bahnbrechenden ersten ALIEN-Film voraus geht und zu Ereignissen führt, die den Kreis zu einer der furchterregendsten Sagas aller Zeiten schließen.

© 2017 Twentieth Century Fox



232 BeiträgeVerlosung beendet

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks