Bannsänger

von Alan Dean Foster 
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Bannsänger
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Bannsänger ist das erste Buch der Reihe des Bannsänger-Zyklus, dass ich in meiner Jugend gelesen habe und heute noch sehr gerne lese.

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Ein Student gerät in eine narniahafte Fantasywelt, in der er mit seiner Gitarre zaubern kann. Lesenswert und irgendwie auch ein Klassiker.

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Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783899964394
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:825 Seiten
Verlag:AREA Verlag
Erscheinungsdatum:01.03.2005

Rezensionen und Bewertungen

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    kleeblatt2012s avatar
    kleeblatt2012vor einem Jahr
    eine Parallelwelt in Nöten


    Vor mehr als zwei Jahrzehnten habe ich den Bannsänger-Zyklus schon gelesen und regelrecht verschlungen, weil die von Alan Dean Foster geschaffene Welt einfach witzig, farbenfroh und abwechslungsreich ist. Die Idee, einen jungen Jura-Studenten, der Rockmusik liebt, in eine andere Welt zu versetzen und ihn dort Abenteuer bestehen zu lassen, hat mich mitgerissen. Dazu kommt noch ein fesselnder Schreibstil, der zeitweise jedoch von sehr politischen Dialogen unterbrochen wird. Für mich persönlich nicht gerade sehr interessant, doch für den Verlauf der Geschichte vonnöten.
    Die Bücher stehen schon ewig in meinem Bücherregal und wurden auch damals oft gelesen (wie man auf obigem Bild vielleicht auch sieht). Als ich nun danach recherchierte, war ich  natürlich sehr überrascht, dass es noch einen 7. und 8. Teil der Reihe gibt und so war der Entschluss schnell gefasst, diese Reihe zu meinem Re-read des Jahres zu machen. Dass es noch weitere Teile gibt, hatte ich vor Jahren irgendwie nicht mitbekommen, was aber auch durch die eingeschränkte Nutzung des Internets und etlicher anderer lesenswerter Bücher wohl bei mir untergegangen ist.
    Ein bisschen Sorge machte ich mir schon, als ich das erste Buch anfing zu lesen. Würde es mich genauso faszinieren wie damals? Doch meine Sorge war total unbegründet. Innerhalb kürzester Zeit war ich sofort wieder in der Geschichte gefangen. Der mitreißende Schreibstil des Autors hat mir Jon-Tom, den sprechenden Otter Mudge, den merkwürdigen Hexer Clodsahamp, die heißblütige Schönheit Talea und auch all die anderen Figuren wieder so nah gebracht, wie früher.
    Alan Dean Foster hat eine faszinierende Parallelwelt erschaffen. Sie ist vergleichbar mit unserer Erde, nur dass es sprechende Tiere gibt. Meist nur mit Fell oder Federn. Reptilien werden eher als Nutztiere oder als Essen angesehen. 
    Gleich am Anfang lernt man den vorwitzigen Otter Mudge kennen und lieben. Er ist ein Halunke, klaut gerne mal, versucht andere übers Ohr zu hauen und Weibchen egal welcher Rasse schaut er gerne mal hinterher und flirtet auf Teufel komm raus. Aber er hat ein weiches Herz und er und Jon-Tom schließen schnell Freundschaft. 
    Der Schildkröterich Clodsahamp ist schon ein wenig senil und kann sich manchmal auch nicht an Zaubersprüche erinnern. Das Wirken von Magie kostet ihn Kraft und so ist er - wenn er es auch nicht öffentlich zeigt - froh über seinen Gehilfen Pog, der zwar ziemlich frech ist, wenn es aber Schlag auf Schlag kommt, sofort zur Stelle ist und hilft.
    Die rothaarige Talea stößt wenig später auf die Gruppe und bleibt eigentlich nur bei Jon-Tom und Mudge, weil die halbe Diebesgilde hinter ihr her ist.  Jon-Tom fühlt sich zu Talea hingezogen, die ihm jedoch ein ums andere Mal eine Abfuhr erteilt.
    Im Laufe der Geschichte stoßen noch weitere Gefährten zur Gruppe. So die toughe Flor, die ebenfalls aus Jon-Toms Welt stammt, der gebildete Hase Caz sowie der diskussionsfreudige Drache Falameezar.
    Zusammen macht sich die ungleiche Gruppe auf den Weg nach Polastrindu, um dort den Rat zu überzeugen, dass die Gefahr eines Angriffs durch die Gepanzerten, einer Insektenarmee, unmittelbar bevorsteht und man sich mobilisieren muss, um einen Gegenangriff zu starten.
    Jon-Tom nimmt es meiner Meinung nach fast etwas zu gut auf, als er sich in der neuen Welt zurechtfinden muss. Heimweh hat er fast keins, nimmt alles als gegeben hin und stellt meiner Meinung nach zu wenig Fragen. Aber teilweise muss ich auch gestehen, dass er fast keine Chance hat, Antworten auf seine Fragen zu erhalten. Talea und Mudge nehmen Jon-Tom als Freund als gegeben hin, Clodsahamp redet meist in mysteriösen Rätseln und mit Caz und Falameezar kann sich Jon-Tom nur in gepflegte Unterhaltungen ergehen.
    Und so bleibt ihm nur Flor, die aber alles als großes Abenteuer ansieht und ihre Hoffnung, wieder in die eigene Welt zurückzukommen, aufgegeben hat, weil sie eh eher die Räubertochter als die Studentin ist.
    Die Magie, die Jon-Tom wirken kann, ist unausgereift. Er steht am Anfang, muss sich mit seiner Duar, einem gitarrenähnlichen Instrument, auseinandersetzen. Wenn er spielt und dazu singt, kann er zum Beispiel Gegenstände herbeizaubern. Allerdings nichts mechanisches. So versucht er einmal ein Auto als Fortbewegungsmittel zu erschaffen, dies wird jedoch umgewandelt in eine Kutsche, gezogen von Echsen.
    Dazu muss ihm jedoch der passende Song einfallen. So singt er mal Beatles oder andere bekannte Sänger und Gruppen. Hier muss man jedoch bedenken, dass das Buch im amerikanischen 1983 erschienen ist, also aktuelle Sänger sucht man hier vergeblich. Im Gegenteil, meist werden sogar welche genannt, die ich nicht kenne.
    Das Ende ist abrupt, man sollte den zweiten Band griffbereit haben, da die Geschichte nahtlos dort weitergeht.


    Fazit:
    Die Story ist abgedreht, witzig und vor allem eins: sehr unterhaltsam. Ich bin genauso begeistert, wie beim ersten Mal lesen und freue mich, dass noch weitere Bände vor mir liegen und noch zwei völlig unbekannte auf mich zukommen. 

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    MarcBarons avatar
    MarcBaronvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Bannsänger ist das erste Buch der Reihe des Bannsänger-Zyklus, dass ich in meiner Jugend gelesen habe und heute noch sehr gerne lese.
    Fantasy - Abenteuer

    Bannsänger ist das erste Buch der Reihe des Bannsänger-Zyklus, dass ich in meiner Jugend gelesen habe. Dort entführt uns Alan Dean Foster auf  eine humorvolle Art und Weise in eine Welt, in der der Mensch lediglich eine von vielen intelligenten Spezien sind. Die Idee, eine Parallel-Welt mit Tieren zu bevölkern und diesen entsprechend in der von Magie beeinflussten Dimension, in den es den Helden des Romans, Jon-Tom Meriweather, verschlägt. Alles in allem ein überaus fantastischer Roman, der schon allein durch seine Handlung überzeugt. Sehr lesenswert und empfehlen.


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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Rezension zu "Bannsänger" von Alan Dean Foster

    Meine Meinung:
    Ich habe die Bannsänger-Reihe vor längerer Zeit zum Geburtstag geschenkt bekommen und mich danach auch gleich dran gemacht sie zu lesen. Ich konnte nicht mehr aufhören....

    Eiin sprechender Otter namens Mudge, eine senile Schildkröte mit Schubladen in ihrem Panzer, eine unfähige Fledermaus, eine fantastische Welt voller
    Abenteuer.

    Jon-Tom ist eigentlich ein ganz normaler junger Mann. Er ist Student und gönnt sich somit auch alles was ein Studentenleben zu bieten hat. Nach Genuss eines Joints wacht er plötzlich in einer fremden Welt auf und wird gleich von einem sprechenden Otter belagert.

    Natürlich weiß Jon-Tom nicht, was er jetzt tun soll und schließt sich erstmal dem Otter an, der ihn in die nächstegelegene Stadt bringt.

    Doch damit fangen Jon-Toms Probleme erst an. Als er herausfindet, dass er mittels Musik zaubern kann, versucht Jon-Tom sich mit der neuen Situation abzufinden.

    Die Reihe ist einfach nur genial. Die von Alan Dean Foster erschaffene Welt mit ihren vielen, facettenreichen Figuren lässt einem den Alltag vergessen und bringt ein Lächeln ins Gesicht.

    Vor allem die vielen fehlschlagenden Versuche Jon-Toms mit einer "Duar" (einer Art Gitarre) zu zaubern - dies bringt dann auch schon mal einen Napalm-speienden Drachen zum Vorschein. Und manche Songs, die Jon-Tom anstimmt, kann man mitsingen. So begegnen uns die Rolling Stones, die Beatles und noch einige andere bekannte Bands und Songwriter.

    Fazit:
    Eine kurzweilige, lustige, spannende und vor allem interessante Geschichte rund um einen jungen Mann, der eigentlich nur wieder nach Hause will.

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    rallusvor 9 Jahren
    Rezension zu "Bannsänger" von Alan Dean Foster

    Ein herrlicher skurriler Roman um einen Hassisch rauchenden Studenten der in eine Parallelwelt mit intelligenten Tieren verschlagen wird und dort entdeckt, daß er Magie durch sein Singen bewirken kann - nur wie diese wirkt weiß er erst wenn er sie anwendet. Herrlich chaotisches buntes Werk von Foster, wohl auch durch rauschgifte entstanden :-)) Teil 1 der großen Bannsänger Saga!

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    Originaldibblers avatar
    Originaldibblervor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Student gerät in eine narniahafte Fantasywelt, in der er mit seiner Gitarre zaubern kann. Lesenswert und irgendwie auch ein Klassiker.
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