Alan Hollinghurst The Stranger's Child

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Inhaltsangabe zu „The Stranger's Child“ von Alan Hollinghurst

The Sunday Times Novel of the Year ‘With The Stranger’s Child, an already remarkable talent unfurls into something spectacular’ Sunday Times In the late summer of 1913, George Sawle brings his Cambridge friend Cecil Valance, a charismatic young poet, to visit his family home. Filled with intimacies and confusions, the weekend will link the families for ever, having the most lasting impact on George’s sixteen-year-old sister Daphne. As the decades pass, Daphne and those around her endure startling changes in fortune and circumstance, reputations rise and fall, secrets are revealed and hidden and the events of that long-ago summer become part of a legendary story, told and interpreted in different ways by successive generations. Powerful, absorbing and richly comic, The Stranger’s Child is a masterly exploration of English culture, taste and attitudes over a century of change. ‘I would compare the novel to Middlemarch . . . a remarkable, unmissable achievement’ Independent ‘Magnificent . . . universally acclaimed as the best novel of the year’ Philip Hensher (Quelle:'E-Buch Text/27.06.2011')
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    The Stranger's Child
    WildRose

    WildRose

    14. July 2013 um 10:42

    Nach all den positiven Kritiken zu "The Stranger's Child" und dem Klappentext, der sich recht interessant anhörte, wollte ich diesem Buch eine Chance geben. Leider wurden meine Erwartungen schwer enttäuscht. Der erste Teil des Buches spielt im Jahre 1913. Es geht um die Geschwister Hubert, Daphne und George, und um Cecil, einen jungen Poeten, den George an der Uni kennengelernt hat und der die Familie nun besucht. Gespannt wartete ich darauf, was passieren würde. Die Antwort: nicht viel. Dafür ergeht sich der Autor in ewig langen Beschreibungen, die zwar ganz nett sind, aber überhaupt nicht zur Spannung des Romans beitragen. In den anderen Teilen des Buches kommen diese Personen zwar noch vor, aber es wird immer aus einer anderen Perspektive erzählt, was verwirrend ist und es schwer macht, mit den Personen wirklich mitzufühlen. Immer wieder tauchen neue Personen auf, manchmal wird dann auf einmal in einem Teil des Buch auch aus deren Perspektive erzählt. Zwar sind sie alle irgendwie verbunden mit dem jungen Dichter Cecil Valance, aber dennoch ist die Gliederung des Buches wenig ansprechend. Viel zu viel wird einfach übersprungen. Jahre, fast Jahrzente, werden von einem Teil zum anderen ausgelassen. Im Nachhinein wird dann immer versucht zu erklären, welche Person denn nun was gemacht hat in Zwischenzeit, aber da kommt man manchmal einfach nicht mehr mit. Einen "Spannungsbogen" gibt es auch nicht in diesem Buch. Bis zum Schluss bleibt vieles völlig unklar und man kann keiner der Personen wirklich nahekommen. Über 550 Seiten lang geht es nur um teilweise ziemlich versnobte Menschen, die miteinander quasseln, wobei nie etwas wirklich Schockierendes enthüllt oder Geistreiches gesagt wird. Am schlimmsten aber ist, dass man sich in keinen der Charaktere hineinversetzen kann. Alle bleiben einem bis zum Ende fremd und wirken sehr eindimensional und flach. Fazit: Ein Buch, das meiner Meinung nach zu Unrecht in den Himmel gelobt worden ist! Es gibt Bücher, die zwar viel weniger mediale Aufmerksamkeit erhalten haben als dieses, aber um vieles fesselnder sind!

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