Alan Moore

 4.5 Sterne bei 403 Bewertungen
Autor von V wie Vendetta, Watchmen und weiteren Büchern.
Autorenbild von Alan Moore (© Fimb)

Lebenslauf von Alan Moore

Alan Moore, im November 1953 in Northampton geboren, gehört zu den bekanntesten Comiczeichnern der Gegenwart. Am Anfang seiner Karriere zeichnete er für verschiedene Zeitschriften, bis ihm dann mit seinen legendären Comics wie "Watchman" und "V wie Vendetta" der Durchbruch gelang. Seine Zeichnungen brachten frischen Wind in das Comic-Genre; so stellt er zum Beispiel Szenen dar, die zuvor in Comics nicht zu sehen waren und versucht bei seinen Illustrationen, die von einer Liebe zum Detail geprägt sind, auf Textanteile zu verzichten. Neben den Comics wandte er sich auch dem Genre der Romane zu und veröffentlichte im Jahr 1996 sein Debüt "Voice of the Fire". Alan Moore wurde 2008 für sein künstlerisches Schaffen mit dem Max-und-Moritz-Preis ausgezeichnet.

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Halo Jones

Erscheint am 22.09.2020 als Hardcover bei Panini Verlags GmbH.

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Cover des Buches V wie Vendetta (ISBN: 9783866075054)

V wie Vendetta

 (81)
Erschienen am 13.06.2007
Cover des Buches Watchmen (ISBN: 9783866076075)

Watchmen

 (61)
Erschienen am 13.03.2008
Cover des Buches From Hell (ISBN: 9783864258138)

From Hell

 (34)
Erschienen am 08.06.2015
Cover des Buches Batman / Batman: The Killing Joke (ISBN: 9783866076402)

Batman / Batman: The Killing Joke

 (33)
Erschienen am 15.08.2008
Cover des Buches Watchmen Absolute Edition (ISBN: 9783866078161)

Watchmen Absolute Edition

 (19)
Erschienen am 20.02.2009
Cover des Buches Liga der außergewöhnlichen Gentlemen (ISBN: 9783866077966)

Liga der außergewöhnlichen Gentlemen

 (16)
Erschienen am 19.06.2009
Cover des Buches Lost Girls (ISBN: 9783936480009)

Lost Girls

 (5)
Erschienen am 16.05.2008
Cover des Buches Batman: Killing Joke - Ein tödlicher Witz (ISBN: 9783741602337)

Batman: Killing Joke - Ein tödlicher Witz

 (3)
Erschienen am 10.01.2017

Neue Rezensionen zu Alan Moore

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Rezension zu "Batman / Batman: The Killing Joke" von Alan Moore

Einfach grandios!
lisamariabooksvor 3 Monaten

Ich muss gestehen, dass ich seit meiner Kindheit eigentlich keine Comics mehr gelesen haben. Da ich mich aber in letzter Zeit immer mal wieder mit der Geschichte des Jokers auseinandergesetzt habe, durfte dieses Buch nicht fehlen! Und was soll ich sagen? Ich liiiiebe es! ♥️ Ich finde die Figur des verrückten Clownprinzen einfach unglaublich interessant. Zu sehen wie und warum es zu der brutalen Figur des verrückten Clowns kam hat mich sehr gefesselt. Auch der Stil der Zeichnungen ist absolut grandios! Das Lesen hat mir so viel Freude bereitet! Ich war unglaublich traurig, als die Geschichte zu ende war! 


Instagram: @lisamaria.books 

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Rezension zu "Batman / Batman: The Killing Joke" von Alan Moore

Joker Entstehung
Magic_Booksvor 4 Monaten

Da der Joker sowieso einer meiner absoluten Favoriten ist bin ich vermutlich etwas voreingenommen. Ich habe den Comic damals auf englisch gelesen und fand ihn trotz des abrupten Endes echt gut.

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Rezension zu "V wie Vendetta" von Alan Moore

»Es gibt eine andere Frau in meinem Leben - und ihr Name lautet Anarchie.«
Christopher_Bvor einem Jahr

Eigentlich schreibt Alan Moore gar keine Comic-Szenarios. Seine in den Achtziger Jahren entstandene Geschichte V wie Vendetta ist vielmehr eine Studie über den Faschismus. Sie gilt bis heute als ein Meilenstein der Comic-Literatur. Darin ist es einer kleinen Gruppe machthungriger Männer gelungen, die Kontrolle über England zu erringen.

V wie Vendetta spielt in einem fiktiven England Ende der Neunziger Jahre. Ein begrenzter Atomkrieg hat dazu geführt, dass das Land im Chaos versank. Im Zuge der allgemeinen Misere wurde der Ruf nach einer starken Hand laut, um die Probleme in den Griff zu bekommen und die englische Nation zurück zu angeblicher »alter Größe« zu führen. So gerieten die Faschisten auf den Plan.

Das alles ist inzwischen Vergangenheit. Die Gegenwart, in die Moore den Leser versetzt, spielt diverse Jahre nach der Krise und der Zeit der Neuordnung. Die Verhältnisse haben sich beruhigt. Viele Details der Handlung lassen vermuten, dass sich Moore beim Schreiben am Nationalsozialismus und dem Dritten Reich orientiert hat. Er möchte zeigen, dass Faschismus und Totalitarismus auch in anderen Ländern als in Deutschland entstehen können, sie also ein allgemeines Problem sind.

Dabei sieht zunächst alles nach einem gewohnten Superhelden-Szenario aus. Ein ominöser Mann mit Maske tritt auf und tötet Männer der Geheimpolizei, als diese sich an einem Mädchen vergreifen wollen. Wenige Minuten später explodiert das Parlamentsgebäude. Die Machthaber und das Volk erfahren: »V« war hier und hat dem Regime den Krieg angekündigt.

Der Held, dessen Identität lange im Dunkeln bleibt, hat politische Absichten. Diese Motivation ist ungewöhnlich, wenn man im Schema üblicher Superhelden-Szenarios bleibt. Ungewöhnlich ist ebenfalls, dass der Held nicht gegen einen Schurken kämpft, sondern gegen ein System. Er möchte England die Freiheit zurückgeben und steht anarchistischen Staatsvorstellungen nahe. In diesem Zusammenhang gehört Vs Selbstgespräch mit der Statue der Justitia zu den eindrucksvollsten Szenen der Geschichte. Er kündigt ihr seine Liebe, kritisiert ihre Blindheit und Sprunghaftigkeit, um schließlich zu gestehen: »Es gibt eine andere Frau in meinem Leben - und ihr Name lautet Anarchie.«

Die Atmosphäre der Zeichnungen wird ihrem Inhalt gerecht. David Lloyd zeigt uns keine überstilisierte Welt der Guten und Bösen, in der physikalische Gesetze bloß ungefähre Richtwerte sind, sondern er wählt eine realistische Darstellung in ruhigen Panels. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den Figuren. Bei der Umwelt operiert er mutig mit Schatten und schwarzen Flächen.

Alan Moores Hauptaugenmerk liegt auf den einzelnen Figuren, ihren persönlichen Absichten und Abgründen. Er fragt nach der Verantwortung jedes Einzelnen. Obwohl der Leser hin und wieder wittert, dass er es mit einer leicht konstruierten Kopfgeburt zu tun hat, gelingt es Moore dennoch immer wieder, diesen Eindruck zu zerstreuen. Er traut seinen Figuren etwas zu und lässt sie die Handlung tragen.

Was eine besondere Qualität von V wie Vendetta ausmacht, ist der Umstand, dass Moore nicht in Kategorien von Gut und Böse denkt, sondern stets durchaus beide Seiten der Medaille im Blick hat. Sicherlich keine leichte Unterhaltung, aber ein außergewöhnlich anspruchsvoller Comic.

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Alan Moore wurde am 18. November 1953 in Northampton (Großbritannien) geboren.

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