Alan Moore Watchmen

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Inhaltsangabe zu „Watchmen“ von Alan Moore

Watchmen von Kult-Autor Alan Moore gilt als einer der bedeutendsten und besten Comics aller Zeiten und konnte dank seiner Einzigartigkeit mehrere Eisner Awards, die Oscars der Comicbranche, gewinnen. Watchmen ebnete den Weg für Comics wie wir sie heute kennen und verlieh dem Superheldengenre bis dato ungeahnte Tiefe. Die düstere Geschichte wird dabei stets passend von den detailverliebten Zeichnungen von Dave Gibbons illustriert. Das Werk erhielt zudem einen Hugo Award und wurde vom Time Magazine in die Liste der hundert besten englischsprachigen Romane seit 1923 aufgenommen. Das Musikmagazin Rolling Stone nannte Watchmen „unvergleichlich“, die New York Times Book Review „atemberaubend komplex“, und für Entertainment Weekly ist es schlicht „ein Meisterwerk“.

Der Anti-Comic, das Nicht-Buch. Watchmen ist eine düstere Parabel über die popkulturelle Verklärung von Rechtsstaatlichkeit und Freiheit.

— McBane

Spitzen-Comic!

— Persephone22

Einer der Comics, die man gelesen haben sollte!

— morgath

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  • Rezension zu "Watchmen" von Alan Moore

    Watchmen

    TheSaint

    Eine fiktive Version der USA in den 1980ern. Der Kalte Krieg dauert an, die Russen sind noch die außenpolitischen Gegner. Superhelden sind seit einem Anti-Superheldengesetz aus den 1970er Jahren, dem Keene-Act, verboten. Die ersten von ihnen waren nach dem Sensationserfolg des ersten Superman-Comics Ende der 1930er Jahre aufgetreten: maskierte Verbrecherjäger ohne große Fähigkeiten, die sich später als die „Minutemen“ zusammentaten – und bis zu den 1950er Jahren nach und nach freiwillig oder unfreiwillig in den Ruhestand traten. Anfang der 1960er entstand eine neue Generation, mit neuen technischen Fähigkeiten und zum Teil auch tatsächlichen Superkräften. Sie gerieten in den 1970ern durch ihre Selbstjustiz in die Diskussion und wurden durch den Keene-Act zuletzt vor die Alternative gestellt, zurückzutreten oder für die Regierung zu arbeiten. Einige hörten damals schlicht auf (Nite Owl II, Silk Spectre II), andere arbeiten seither in der Forschung (Dr. Manhattan) oder im Geheimdienst (Comedian), einer (Ozymandias) ließ die Maske öffentlich fallen und verdiente damit ein Vermögen, einer (Rorschach) ging in den Untergrund und bekämpft – von der Polizei gesucht, von den Medien totgeschwiegen – das Verbrechen weiter. Der ehemalige Superheld The Comedian wird von einem Unbekannten ermordet. Sein Kollege Rorschach macht sich auf die Suche nach dem Täter und wittert bald eine Verschwörung, als weitere Superhelden bedroht werden: Dr. Manhattan flieht nach einem Skandal in den Weltraum, auf Ozymandias wird ein Attentat verübt, der ehemalige Superschurke Moloch erschossen und Rorschach selbst in eine Falle gelockt. Seine Verhaftung weckt schließlich seinen ehemaligen Partner Nite Owl II aus dem Ruhestand. Er befreit zusammen mit Silk Spectre II Rorschach und gemeinsam kommen sie der (tatsächlichen) Verschwörung auf die Spur. Eine der brillantesten Graphic Novels, die ich die Ehre hatte, zu lesen. Unglaublich komplex, vielschichtig, kritisch, intelligent mit fantastischen Interpretationsmöglichkeiten. Absolut für jeden Comic-Liebhaber zu empfehlen... wenn man nicht nur visuell stimuliert werden will! Zuerst Comic lesen - und dann den Film sehen!!! Mmmmmmm

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    • 2
  • Frage zu "Logicomix" von Apostolos Doxiadis

    Logicomix

    Sascha

    Ich habe am Wochenende das erste Mal in meinem Leben eine sogenannte "Graphic Novel" gelesen. Und zwar Logicomix. Muss sagen ich war total begeistert. Ein ziemlich trockenes Thema sehr gelungen in Szene gesetzt. Vielleicht lags nur an diesem speziellen Stoff, aber ich würd jetzt gern mehr in die Richtung "Graphic Novel" ausprobieren. Habt ihr vielleicht Tipps? Sollte toll gezeichnet sein und eher anspruchsvolle Themen behandeln, so wie Logicomix eben auch. Danke und Lg Sascha

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    • 5
  • Rezension zu "Watchmen" von Alan Moore

    Watchmen

    Dracula

    24. August 2010 um 19:23

    Schwere Comic kost und sehr hintergründich

  • Rezension zu "Watchmen" von Alan Moore

    Watchmen

    Kyrill

    18. May 2010 um 16:51

    Zusammen mit The invisibles wohl das Absolutum im Amerikanischen Comic Sektor. Alan Moore erschuf mit Watchmen das Ende der Superhelden, eine Dekonstruktion der Fantasie welche so selten da war. Ein Werk das die Moralischen Abgründe des LEsers heraufbeschwört und sie zu Tage bringt. Zu tiefst Philosophisch und Vielschichtig; Düster und Episch.

  • Rezension zu "Watchmen" von Alan Moore

    Watchmen

    Ulfson

    31. March 2009 um 00:13

    "Batman bekommt nix gebacken, Superman ist alles egal und der Schurke ist der eigentliche Held." So oder so ähnlich stand es in einer Rezension zum Film und ich kann eigentlich nur zustimmen. Natürlich geht es in dem Comic nicht um Batman, Superman und Co, doch Anspielungen sind nicht zu übersehen. Die Autoren gehen dabei aber nicht wirklich auf große Taten der Helden ein, sondern auf ihre Hintergründe, ihren Ursprung und ihren Werdegang. Die Geschichte an sich, ein kleiner Krimi, der sich zu einer Verschwörung globalen Ausmaßes entwickelt, tritt da eher in den Hintergrund. Nicht zuletzt auch wegen einigen "Kunstgriffen", wie dem Comic im Comic, welche zwar die aktuelle Stimmung wiederspiegelten, aber dennoch eher störten. Trotzdem ist die Geschichte packend und wird eigentlich nur durch das plötzliche und eher unerwartete Ende entstellt. Auch wenn ohne das Ende der wahre Heldenmut eines Charakters nie zum Vorschein gekommen wäre. Abgerundet wird das Ganze durch den politischen Hintergrund. Der Comic spielt im Jahre 1985, auf dem Höhepunkt des kalten Krieges, und Richard Nixon kandidiert zum fünften Mal für das Amt des amerikanischen Präsidenten. Warum? Das solltet ihr im Comic lesen. Oder geht ins Kino und schaut euch den sehr gelungenen, wenn auch brutalen Film an.

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  • Rezension zu "Watchmen" von Alan Moore

    Watchmen

    HannaFunk

    04. March 2009 um 18:03

    Dies ist (vom Lustigen Taschenbuch aus Kindertagen mal abgesehen) der erste Comic, den ich gelesen habe, deswegen kann ich eigentlich nicht viel dazu sagen. Mir hat es sehr gut gefallen, sowohl die Geschichte als auch die Bilder, obwohl es von der Stimmung her eher düster ist. Vor dem Hintergrund des Kalten Krieges wird der Comedian, einer der inzwischen verbotenen Watchmen, ermordet. Die Watchmen waren Superhelden, die nachts durch die Straßen patrouillierten und das Verbrechen bekämpften. Bis auf einen waren sie jedoch nichts weiter als kostümierte Menschen, allein Dr. Manhattan hatte Superkräfte. Mit dem Kostümierungsverbot trennten sich ihre Wege. Der gewaltsame Tod des Comedian ist für einen von ihnen, Rohrschach, der Anlass, seine alten Kollegen wieder aufzusuchen. Er glaubt an einen Komplott mit dem Ziel, sich der ehemaligen Watchmen zu entledigen. Am besten gefällt mir die genaue Betrachtung und Charakterisierung der verschiedenen Superhelden, durch die eingefügten Ausschnitte aus Büchern etc. bekommt man ein sehr genaues Bild von jedem der Watchmen. Auch die Zeichnungen sind sehr genau, wer möchte kann sie sehr lange und gründlich betrachten, ohne dass es langweilig wird.

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  • Rezension zu "Watchmen" von Alan Moore

    Watchmen

    fm014

    23. February 2009 um 10:42

    Uff... das sitzt. Dieser Band ist eine Herausforderung, da es schon einiges an Konzentration erfordert, den vielen Ebenen zu folgen, auf welchen die Geschichte arbeitet. Eigentlich ist es bei dem vorliegende Exemplar "nur" die normale Fassung. Und dennoch wird die eigentliche Geschichte mit Bonusmaterial wie erdachten Biografien, Arztunterlagen und Zeitungsartikeln erweitert, dass einem schwindlig werden könnte. Weiterhin sind solche Textmassen im Comic-Teil heutzutage gar nicht mehr üblich. Das macht diesen Band unglaublich voll an Inhalt und Anspielungen. Auch die Zeichnungen haben einen guten Detailgrad. Die Geschichte beginnt wie ein Krimi und wird zu einer globalen Krise - und auch die Superhelden kommen an die Grenze ihrer Belastbarkeit. Da folgt schon mal eine Sinnkrise auf die nächste und ein leichter depressiver Grundton kommt immer wieder zum Vorschein, was nicht nur der politischen Lage (Kalter Krieg) zuzuschreiben ist, sondern auch der inneren Verzweiflung mancher Hauptfigur. Selten werden Superhelden so menschlich und realitätsnah beschrieben. Zum Ende hin spitzt sich das Drama immer weiter zu... Schon recht spannend, aber auch sehr umfangreich.

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