Alan Parker Sid Vicious

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Inhaltsangabe zu „Sid Vicious“ von Alan Parker

Die offizielle und umfassende Biografie des enfants terrible des Punk, Sid Vicious. Alan Parker, eine Ikone des Musikjounalismus, hat sich des Themas mit Unsterstützung von Sids Mutter angenommen. Das Ergebnis ist ein offenes, ehrliches und schockierendes Zeugnis der Punk-Ära und einer ihrer größten Stars. Diese Biografie enthüllt auch erstmals die Geschehnisse im Zimmer des Chelsea Hotels in den frühen Morgenstunden des 12. Oktober 1978, als Nancy unter mysteriösen Umständen starb. Illustriert mit rund 70 zum Teil unveröffentlichten Fotografien von Sid Vicious und den Sex Pistols, darunter Bilder von Dennis Morris, Bob Gruen und Roberta Bayley.

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  • Rezension zu "Sid Vicious" von Alan Parker

    Sid Vicious
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. April 2010 um 03:22

    Sid Vicious, der Bassist der Sex Pistols, war als Musiker zwar nicht sehr talentiert, gilt aber als prägender stilistischer Einfluss auf die Punkbewegung. Sid starb 1979 mit 21 Jahren und unter Verdacht stehend, seine Freundin ermordet zu haben, an einer Überdosis Heroin. Alan Parker hat für diese Biographie diverse Interviews mit Sids Mutter Anne Beverley geführt (die 1996 ebenfalls an einer Überdosis starb), liefert aber leider nur sehr wenig Neues über Sid, was nicht auch überall im Internet zu finden wäre. Ferner enthält das Buch einige Fehler, so ist ein Abschnitt im Vorwort zweimal hintereinander vorhanden (wofür Alan Parker höchstwahrscheinlich nicht die Schuld trägt) und - was noch wesentlich negativer auffällt - der Nachname von Sid Freundin Nancy wird durchgehend "Sprungen" geschrieben, obwohl es richtig "Spungen" lauten müsste (in Originalzeitungsartikeln, die im Buch abgedruckt sind, steht der Name auch in der richtigen Schreibweise). So ein Fehler kann einmal passieren, aber wenn er sich durch das ganze Buch zieht, ist das schon extrem peinlich. Allerdings kann auch das durch die deutsche Übersetzung entstanden sein und Parker hat nichts damit zu tun. Der (einzige) große Pluspunkt der Sid-Vicious-Biographie sind die Fotos, die teilweise aus Anne Beverleys Privatarchiv stammen und somit sehr selten sind. Die Bilder sind alle schwarzweiß und qualitativ größtenteils hochwertig. Zwar haben ein paar Fotos auch eine etwas schlechtere Qualität, allerdings muss man auch das Alter des Materials bedenken und, dass es sich zum Teil um Amateuraufnahmen handelt. "To fast to live..." lohnt sich letzten Endes nur für Fans. Wer sich einfach nur über Sid Vicious informieren möchte, kann das genauso gut auf den gängigen Seiten im Internet tun.

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