Alan Parks

 4,4 Sterne bei 33 Bewertungen
Autor von Tod im Februar, Blutiger Januar und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Alan Parks

Schottischer Krimiautor, düster und knallhart: Mit dem Schreiben von Kriminalromanen startet der Schotte Alan Parks nach einer erfolgreichen Karriere im Musikgeschäft als Autor durch. Alan Parks studierte an der Universität Glasgow Philosophie und beendete das Studium mit einem Abschluss als Magister der Moralphilosophie. Anschließend ging er ins Musikgeschäft und arbeitete als Creative Director für Musikgiganten wie London Records und Warner Brothers. In dieser Zeit betreute er Bands wie All Saints oder New Order. Nach über 30 Jahren im Musikbusiness wählt Alan Parks nun einen neuen Berufsweg und präsentiert mit seinem Debütroman „Blutiger Januar“ eine spannende Kriminalgeschichte, die in Glasgow zu Beginn der 70er Jahre spielt. Parks, der nach seinem Studium nach London zog, blieb in seinem Herzen Glasgow treu. Obwohl er in Paisley aufwuchs, empfindet Parks Glasgow als seine eigentliche Heimatstadt. Vor ein paar Jahren kehrte er zurück und stellte fest, wie viel sich seit seiner Kindheit dort verändert hat. Er beschäftigte sich intensiv mit der Geschichte Glasgows im 20. Jahrhundert und plante, ein Buch darüber zu schreiben. Schließlich wurde aus diesem Vorhaben ein spannender Kriminalroman, in dem der Leser mit der charismatischen Hauptfigur Detective Harry McCoy eine Zeitreise in die schottische Metropole unternimmt.

Neue Bücher

Cover des Buches Bobby March forever (ISBN: 9783453273405)

Bobby March forever

Erscheint am 25.10.2021 als Taschenbuch bei Heyne.

Alle Bücher von Alan Parks

Cover des Buches Tod im Februar (ISBN: 9783453271982)

Tod im Februar

 (16)
Erschienen am 28.10.2019
Cover des Buches Blutiger Januar (ISBN: 9783453271883)

Blutiger Januar

 (15)
Erschienen am 03.09.2018
Cover des Buches Bobby March forever (ISBN: 9783453273405)

Bobby March forever

 (0)
Erscheint am 25.10.2021
Cover des Buches The April Dead (A Harry McCoy Thriller, 4) (ISBN: 9781786897190)

The April Dead (A Harry McCoy Thriller, 4)

 (1)
Erschienen am 25.03.2021
Cover des Buches Bloody January (ISBN: 9781786891365)

Bloody January

 (0)
Erschienen am 03.01.2019

Neue Rezensionen zu Alan Parks

Cover des Buches The April Dead (A Harry McCoy Thriller, 4) (ISBN: 9781786897190)miss_mesmerizeds avatar

Rezension zu "The April Dead (A Harry McCoy Thriller, 4)" von Alan Parks

Alan Parks - The April Dead
miss_mesmerizedvor 4 Monaten

1974 and Glasgow is shaken by homemade bombs. What so far was only known to happen in Northern Ireland, now also seems to have reached Scotland. Detective Harry McCoy is assigned the investigation, but first, he needs to head to the prison where his oldest friends Stevie Cooper is released. Harry tells him to keep his head down for a couple of days, despite knowing Stevie’s character only too well. Thus, he starts a series of gang feuds in Glasgow’s underworld which adds to the mysterious bombings. And there is another case which Harry tries to solve: an American father is looking for his son who disappeared while being stationed with the navy in Scotland. Just like always, all things happen at the same time and McCoy has another couple of challenging days ahead. 

 

Following the Harry McCoy series from the first instalment, I have since been a huge fan of Alan Park’s novels. The first two, “Bloody January” and “February’s Son” presented us the protagonist of the series and his family background and link to the underworld, “Bobby March Will Live Forever” focussed a bit more on the police world in 1970s Glasgow, the latest book is again brilliant in creating a special atmosphere and gives insight in how, at times, the truth needs to be adapted to the needs while not losing sight of rightfulness and justice.

 

The bombings plot is quickly linked to a paramilitary army which, of course, strongly reminds of the IRA. A charismatic leader who abuses his followers to accomplish his mission in a complex political environment is perfectly chosen for a crime novel. The missing son is an interesting addition since this illustrates the family pressure which was much stronger five decades ago than today. 

 

Undoubtedly the most fascinating aspect was this time how McCoy is torn between his conviction as a member of the police and his bond with Cooper, himself the number one of Glasgow’s underworld. McCoy is not actually afraid of what Cooper might be willing to do to him, but he shows respect while making his point as a detective, at the same time. Even though he follows his instinct, which is often totally right, he is also at fault at times and has to cope with the consequences and challenge his sense of justice.

 

Another enjoyable and suspenseful novel which is not only highly complex but cleverly made-up with a careful rhythm and thus, for me, one of the best crime series at the moment.

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Cover des Buches Tod im Februar (ISBN: 9783453271982)mapefues avatar

Rezension zu "Tod im Februar" von Alan Parks

Zupackend, brutal und authentisch
mapefuevor einem Jahr

Nach »Blutiger Januar« ist »Tod im Februar« Alan Parks zweiter Roman um den jungen Detective Harry McCoy.

10 Tage im Februar 1973 in Glasgow, eine Orgie aus Blut und Gewalt, aber nicht nur.

Bereits nach zwei Seiten wird klar, warum »Tod im Februar« bei HEYNE HARDCORE erschienen ist – HARDCORE KRIMINALROMAN.

Der junge 22jährige Charlie Jackson, Linksfuß bei Celtic Glasgow wird getötet und in seine Brust wird „BYE BYE“ geritzt, dass das Blut in hohem Bogen in die Pfütze klatscht; und als das noch nicht genug wäre, hat ihm der Täter sein bestes Stück abgeschnitten und in den Mund gesteckt, abgesehen vom Schuss ins Auge, der den Hinterteil seines Schädels wegsprengte. Prost und Mahlzeit. McCoy übergibt sich, hat gerade zwei Dosen Pale Ale intus und einen halben Joint. Der Umgangston zwischen den Polizisten untereinander und ihren Klienten ist obszön und vulgär, zwischen Anwalt und seinen Klienten um es vornehm auszudrücken „ungesittet“. Hardboiled Roman. Kalt und nass im winterlichen Glasow, pervers die Akteure, schroff die Dialoge und ungeschönt die Realität.

Murray, McCoy und Wattie auf der einen Seite, die Unterwelt von Glasgow auf der anderen mit Hauptdarsteller Stevie Cooper. Bei McCoy weiß man das nicht so genau.

Wer die Morde begangen hat steht fest, nur finden muss ihn die Polizei. Dabei werden Stevie und Harry von ihrer Vergangenheit im Kinderheim gejagt. Zu guter Letzt dreht sich der Plot in eine unerwartete Richtung. Nicht unbedingt befriedigend, aber das ist ein Wesensmerkmal von HARDCORE KRIMINALROMANen.

Grenzen von Gut und Böse verschwimmen, geradlinig und spannend erzählt, mit einem Schuss Noir, das dem Leser die Überlegung abringt, ob das wirklich das Genre ist, das er bevorzugen soll oder will.

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Cover des Buches Tod im Februar (ISBN: 9783453271982)Thomas_Lawalls avatar

Rezension zu "Tod im Februar" von Alan Parks

Bis ganz nach unten
Thomas_Lawallvor einem Jahr

Zurück im Dienst erwarten Detective Harry McCoy alles andere als Zeit zum Durchatmen und Fälle, die, im Gegensatz zu den vorangegangenen, etwas weniger als vollen Einsatz erfordern. Wiederum stehen die Zeichen auf Sturm, und das nicht nur auf dienstlicher Ebene.

Die Grenzen von Gut und Böse zeichnet Alan Parks in diesem Roman
keinesfalls klar voneinander getrennt, so wie sich das gehört, und dies liegt nicht nur in der Person des Zuhälters Stevie Cooper, McCoys langjährigem Freund, begründet. Sie haben eine gemeinsame Vergangenheit, entwickelten sich aber in gegensätzliche Richtungen, jedoch gibt es auf beiden Seiten die in etwa gleichen alten Rechnungen zu begleichen.

Generell zeigt sich Alan Parks in der Schilderung schauriger Details wenig zimperlich, was auch für Leserinnen und Leser als Voraussetzung zur Bewältigung dieser Lektüre gilt. Jedoch ist man aufgrund gewisser Vorkommnisse in gewissen Einrichtungen ebenfalls bereit, moralische Schranken zu übersehen, auch wenn die Dämonen der Vergangenheit damit letztlich nicht wirklich besiegt werden können.

Wenig erstaunlich ist die Tatsache, dass es sich in einem Thriller um das gewaltsame Ableben einiger handverlesener Kandidaten handelt. Die Frage des Warum und Wie dann schon eher, oder noch erstaunlicher wird es, wenn alsbald der Mörder nicht unbedingt gefunden, aber zumindest bekannt ist. Wer ab diesem Zeitpunkt weitere Eskalationen ausschließt, sollte sich gewaltig irren ...

Fast scheint es nicht möglich zu sein, dass sich die Ereignisse um jene "Aktion" noch weiter zuspitzen könnten, bis das Undenkbare geschieht! Ein einmaliger Fall und eine ebensolche Zwickmühle, die sicherlich so noch nie in einem Kriminalroman beschrieben wurde. Wie sollen der Cop und sein Spezi da jemals wieder herauskommen?

Glasgow. Schottland. Februar 1973. Und mitten im Sumpf des Verbrechens eine Figur, wie aus einem der düsteren Kriminalfilme Jean-Pierre Melvilles entsprungen. Harry McCoy gewinnt, ohne jemals zu siegen.

"Tod im Februar" ist Geschichte und (nicht nur) McCoy ganz unten angekommen. Ob es im März wieder aufwärts gehen wird ...?

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