Alan Philps Der Junge aus Babyhaus Nr. 10. Die wahre Geschichte eines russischen Waisenkindes

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Inhaltsangabe zu „Der Junge aus Babyhaus Nr. 10. Die wahre Geschichte eines russischen Waisenkindes“ von Alan Philps

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    Der Junge aus Babyhaus Nr. 10. Die wahre Geschichte eines russischen Waisenkindes
    Ein LovelyBooks-Nutzer

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    06. September 2011 um 10:41

    In "Der Junge aus Babyhaus Nr. 10" erzählen Alan Philps und John Lahutsky die wahre Geschichte eines russischen Waisenkindes. Inhalt vom Klappentext: Wanja kommt als Sohn einer Alkoholikerin verfrüht und mit nur einem Kilo Gewicht zur Welt. Als die Ärzte prognostizieren, dass er nie würde laufen können, gibt die ohnehin überforderte Mutter ihn in ein Waisenhaus. Da das russische Fürsorgesystem keinen Unterschied zwischen körperlichen und geistigen Behinderungen macht, überlässt man Wanja in einer Gruppe "hoffnungsloser Fälle" sich selbst. Es herrscht Mangel an allem: menschlicher Wärme, Kleidung, Nahrung, Spielzeug. In Gitterbetten angebunden werden die Kinder mit Medikamenten ruhiggestellt. Doch Wanja gelingt es, sich selbst das Sprechen beizubringen und eine Gruppe ausländischer Hilfskräfte auf sich aufmerksam zu machen. Sie erkennen bald, dass viele der Kinder mit der richtigen Betreuung ein normales Leben führen könnten, und beschließen zu helfen. Doch die Rechtslage ist komplex und die russischen Behörden gleichgültig. Erst nach langwierigen Bemühungen gelingt es, Wanjas Adoption zu ermöglichen. Heute führt er als John Lahutsky ein völlig normales Leben - und er hat laufen gelernt. Nur einen Wunsch hat der einstige Waisenjunge noch: das Ende der russischen Heime, in denen noch heute tausende Kinder unter zum Teil unmenschlichen Bedingungen leben müssen. Die Adoptiveltern von John (Wanja) erzählen in diesem Buch aufrüttelnd über die Schicksale zahlreicher kranker, frühgeborener, behinderter Kinder in russischen Kinderheimen. Ich fand das Buch interessant, der Schreibstil ist locker, angenehm zu lesen. Die einzelnen Kapitel sind mit Monats- und Jahreszahlangaben zeitlich einzuordnen. Auch wenn jedes einzelne Schicksal ungerechter Behandlung auf dieser Welt individuell und für sich unvergleichbar dramatisch ist, fand ich dieses Buch im Vergleich zu anderen Büchern dieser Art, Erfahrungs- und Schicksalsberichte, nur durchschnittlich. Mich hat es nicht so sehr angesprochen. Meine Bewertung: drei Sterne.

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