Alan R. Lloyd Das Tal der Wiesel

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Inhaltsangabe zu „Das Tal der Wiesel“ von Alan R. Lloyd

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  • Rezension zu "Das Tal der Wiesel" von Alan R. Lloyd

    Das Tal der Wiesel
    sarahsbuecherwelt

    sarahsbuecherwelt

    23. January 2011 um 11:10

    Als Kind habe ich Tier-Bücher sehr gerne gelesen. Mit dem Alter wurde dies immer weniger. Dieses Buch ist vergleichbar mit „Unten am Fluss“ von Richard Adams. Meine Ausgabe ist sehr schlicht gehalten. Ein dunkelgrüner Hintergrund auf dem ein Wiesel zu sehen ist. Schlicht, aber in meinen Augen passend. Kine ist ein mutiger Wiesel, der täglich durch sein Revier läuft. Begleitet wird er durch zahlreiche Freunde, wie zum Beispiel Kia. Er gewinnt jeden Kampf und hält sich für einen starken Wiesel. Dies ändert sich auch nicht, als Nerze in sein Revier eindringen und beginnen ihre Mordlust zu stillen. Für Kine beginnt ein Kampf harter Kampf gegen seine Feinde, aber auch gegen die Menschen. „Das Tal der Wiesel“ ist in drei Teile mit insgesamt 23 Kapiteln unterteilt. Ganz am Anfang des Buches befindet sich eine Karte von Kines Revier. Alle Schauplätze, die es im Buch gibt, wurden hier eingezeichnet. Die Idee finde ich sehr gut, da ich so immer wieder nachsehen konnte, wo sich die Figuren gerade befinden. Leider sind die Bezeichnungen in Schreibschrift eingefügt worden und ich brauchte einige Zeit, bis ich wirklich alles gefunden hatte. Der Einstieg in die Geschichte beginnt mit einem Kennenlernen von Kine. Er befindet sich gerade auf einem Gang durch sein Revier. Witzig, liebevoll und einfach knuddelig wurde mir Kine beschrieben. Eigentlich ist er mutig, stark und einfallsreich, aber A. Lloyd beschreibt in so detailliert und liebevoll, dass mir Kine als Charakter sofort sympathisch war. Ich fand ihn einfach nur knuddelig. Nicht Kine beschreibt der Autor sehr detailliert, sondern auch die Schauplätze und die Situationen, welche Kine, die Nerze oder die Menschen erleben. Die Gedankengänge sind logisch, gut durchdacht und ließen mich als Leser die Tierwelt aus einem ganz anderen Winkel betrachten. Es klingt alles sehr authentisch und ich merkte sofort, wie viel Herzblut und Rechercheaufwand dies den Autoren gekostet hat. Wer ein solches Tier-Buch in den Händen hält, denkt am Anfang, dass es sicherlich nicht spannend sein kann. Aber in meinen Augen ist es auf seine Art und Weise spannend geschrieben. Für die Tiere sind Kämpfe, Bedrohungen durch Feinde und Menschen oder die Nahrungssuche schon Abenteuer und Spannung pur. Das vermittelt der Autor hervorragend. Stellenweise ist diese Spannung und Realität sogar beängstigend und grausam, sodass ich denke, dass Kinder erst ab 10 Jahren dieses Buch lesen sollten. Die Thematik interessiert sicherlich auch jüngere Leser. Mein sieben Jahre alter Stiefsohn ließ sich auch bereitwillig daraus vorlesen. Jedoch merkte man, dass er sich bei Szenen mit den Nerzen leicht gefürchtet hat. Zudem können ältere Kinder die gesamte Situation im Tierreich besser nachvollziehen und verstehen. Empfehlen kann ich das Buch jedem, der sich für einen gelungenen Roman über die Tierwelt oder ein ähnliches Werk, wie „Unten am Fluss“ interessiert. Mich hat es sehr überzeugt.

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