Alan Sillitoe Die Einsamkeit des Langstreckenläufers

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Inhaltsangabe zu „Die Einsamkeit des Langstreckenläufers“ von Alan Sillitoe

Die Einsamkeit des Langstreckenläufers – ›Laufen ist bei uns zu Hause immer großgeschrieben worden, besonders das Weglaufen vor der Polizei‹ – ist die Einsamkeit des jungen Colin Smith, der für einen Diebstahl in eine Jugendstrafanstalt geschickt worden ist. Der Direktor der Anstalt, der Colins Lauftalent entdeckt, will, dass er das Rennen um die Landesmeisterschaft gewinnt. Doch für Colin heißt gewinnen etwas anderes.

Kurzweilige, unterhaltsame Geschichte über einen Kleingauner und seine Aufgabe den Pokal für Langstreckenlauf für seine Anstalt zu gewinnen.

— Nele

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— Holden

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— Duffy

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  • Rezension zu "Die Einsamkeit des Langstreckenläufers" von Alan Sillitoe

    Die Einsamkeit des Langstreckenläufers

    marcelsarman

    Der siebzehnjährige Ich-Erzähler Smith ist ein Kleinkrimineller: Automaten knacken, Geschäfte überfallen und vor der "Polente" wegrennen.  Doch jetzt läuft er jeden Morgen zwei Stunden durch die englische Landschaft, um für sein Jugendgefängnis einen Pokal zu gewinnen. Die "Säcke" (Angestellte, Direktor) sind plötzlich nett zu ihm, denn er kann das Renommee der Anstalt durch seine läuferischen Erfolge verbessern. So dreht er nun jeden Morgen seine Runde und hat während dieser Zeit die Möglichkeit über sein Leben nachzudenken. Wie er mit seinem Kumpel Mike in die Bäckerei eingebrochen ist und das Geld mitgenommen hat, wie sein Vater gestorben ist und seine Blutflecken wochenlang nicht vom Fernseher gingen und wie die Familie "500 Eier" von der Versicherung für den Tod des Vaters bekommen hat und anschließend eine kurze Zeit in relativem Reichtum leben konnte. Eines Tages jedoch ist es soweit: der große Tag der Landesmeisterschaft ist gekommen und Smith soll für seine Anstalt den Cup holen. Alle wichtigen Damen und Herren glotzen ihn an, denn er soll den Sieg für sie erlaufen. Damit sie und der Direktor sich feiern lassen können, welch prächtigen Jungen sie unter ihren Fittichen haben. Smith ist durch das harte Training seinen Gegnern körperlich überlegen, aber er hat einen anderen Plan, um das Rennen für alle Zuschauer zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen. Bewertung: "Man sollte sich um niemanden kümmern und seinen eigenen Weg gehen." - ist die Kernaussage dieses im Jugendjargon geschriebenen Klassikers der Protestliteratur. Der junge Smith erweist sich als wahrer Champion, denn er gewinnt etwas, was für ihn, den Jungen aus der Unterschicht, nur schwer zu gewinnen ist: den Respekt seiner Mitmenschen. Seit der deutschen Erstauflage 1967 läuft Smith in die Herzen und Köpfe der Leser: 5 Sterne.

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    • 4

    Sabine17

    19. October 2014 um 17:50
  • Rezension zu "Die Einsamkeit des Langstreckenläufers" von Alan Sillitoe

    Die Einsamkeit des Langstreckenläufers

    JimmySalaryman

    30. January 2013 um 12:03

    Meisterhafte Erzählungen. Sillitoe beschreibt den "Spaß am Widerstand" (Titel eines Sachbuches von Paul Willis zu ähnlicher Thematik) eines jugendlichen Delinquenten, der sich ganz bewußt den Gütern der bügerlichen Klasse, also Aufstieg, Sieg, Erfolg, verweigert. Lesenswert und immer noch aktuell.

  • Rezension zu "Die Einsamkeit des Langstreckenläufers" von Alan Sillitoe

    Die Einsamkeit des Langstreckenläufers

    wollsoeckchen88

    24. February 2012 um 10:43

    Eine Hommage ans Rebellieren und Anders-Sein mit interessanter Handlung und wunderbarer Sprache. Immer noch aktuell und prädestiniert für mehrmaliges Lesen.

  • Rezension zu "Die Einsamkeit des Langstreckenläufers" von Alan Sillitoe

    Die Einsamkeit des Langstreckenläufers

    oblomov

    05. January 2012 um 10:27

    Eine kurze Geschichte in einem rotzigen Stil verfasst. Das passt gut. Und ich kann mich der FAZ nur anschließen "Eine brillinte Geschichte vom Triumph der Individualität über alle Anpassungsszänge" Dann bog er in eine Waldzunge, wo ich ihn nicht mehr sehen konnte, und ich konnt überhaupt niemanden mehr sehn, und nun wusste ich, was die Einsamkeit des Langstreckenläufers ist, der allein durchs Gelände läuft, wobei mir war klar, dass bei mir dieses Gefühl das einzig Ehrliche und Wirkliche ist, was es auf der Welt gibt, […] S. 68 Was mich betrifft, so werde ich diese Leine erst dann zerreißen, wenn ich tot bin und hinter ihr ein gemütlicher Sarg bereitsteht. Bis dahin bleib ich ein Langstreckler, der ganz allein durchs Gelände läuft, egal, was für ein jämmerliches Gefühl das ist. S.83 Hätte ich mehr Zeit gehabt, so hätte ich mich kürzer gefasst, das gilt, wie ich finde auch für den Plot.

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  • Rezension zu "Die Einsamkeit des Langstreckenläufers" von Alan Sillitoe

    Die Einsamkeit des Langstreckenläufers

    Holden

    04. December 2010 um 18:24

    Schullektüre, trotzdem gut. Ist Sillitoe eigentlich ein one-book-wonder?

  • Rezension zu "Die Einsamkeit des Langstreckenläufers" von Alan Sillitoe

    Die Einsamkeit des Langstreckenläufers

    TorstenB

    08. February 2009 um 21:19

    Schöne Kurzlektüre über ein doch sehr individuelles Thema. Witzig geschrieben, leider zu kurz.

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