Alan Weisman Die Welt ohne uns

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Inhaltsangabe zu „Die Welt ohne uns“ von Alan Weisman

Was wäre, wenn wir Menschen von einem Tag auf den anderen verschwinden würden? Zum Beispiel morgen. Ein ungeheures Gedankenexperiment! Alan Weisman entwirft das Szenario einer unbevölkerten Erde – gestützt auf das Wissen von Biologen, Geologen, Physikern, Architekten und Ingenieuren und mit atemberaubender Phantasie. Schritt für Schritt vollzieht Weisman nach, wie die Natur unseren Planeten zurückerobert, und führt dem Leser dabei zweierlei vor Augen: was der Mensch in Jahrtausenden zu schaffen vermochte und über welch unerhörte Macht die Natur verfügt.

Eine kurze Bilanz darüber, welchen Einfluss der Mensch auf seine Umwelt nimmt, und welche Spuren er hinterlassen wird. Sehr gut!

— Vitas

Erstaunliches Buch. Irre Szenairen!

— QueenDebby

Konnte mich nciht so recht begeistern. War leider eher langweilig.

— kalligraphin

Detaillierte Reise in eine wieder sehr naturverbundene, menschenleere Zukunft

— bibliophilist1985

Ein beeindruckendes Buch, das zum Nachdenken anregt. Können wir unsere Erde retten oder helfen wir ihr, wenn wir nicht mehr sind?

— rikku_revenge

Was ich hier so zu dem Buch finde, klingt schon mal sehr interessant... =) Mal schaun, dass ich das auch mal les irgendwann.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ziemlich gut, das Ding!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ich lese jetzt schon eeeeewig an dem Buch rum. Obwohl mich das Thema interessiert, ist es doch recht zääääääääääääh ...

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Leserunde zu "Die Königschroniken: Ein Reif von Eisen" von Stephan M. Rother

    Ein Reif von Eisen

    Stephan M. Rother

    Hallo liebe Lesenden,ja, ich bin’s. Wie der eine oder die andere bereits mitbekommen hat, ist des Autors Inkarnation ja immer mal im Fluss, von Stephan M. Rother zu Benjamin Monferat und wieder zurück. Gleich unter welchem Namen er nun aber firmiert, der Vielfältige: Wenn eine neue, spektakuläre Geschichte ansteht, wird er es sich auch unter Androhung körperlicher Gewalt nicht nehmen lassen, gemeinsam mit Euch die faszinierende Welt des neuen Werkes zu entdecken. Langer Rede, kurzer Sinn: Ich lade Euch ein zu einer Reise in die Welt der Heiligen Esche, die Welt der Königschroniken. Es handelt sich dabei um eine magische, fantastische Welt, und ich möchte gleich vorausschicken, dass die Reise dorthin nicht ohne Gefahren ist. Die Vergessenen Götter zürnen. Die Blätter der Heiligen Esche welken. Die Welt gleicht einem Rad, das seine Spur verloren hat. – Wer da das vage Gefühl hat, dass das auf beunruhigende Weise aktuell klingt, der liegt möglicherweise nicht völlig daneben. Fantastische Literatur ist nichts für Feiglinge, die am liebsten vor der Welt davonlaufen würden. Und vor welchem Hintergrund ließen sich auch fantastischere Geschichten spinnen, als vor dem Hintergrund der Wirklichkeit?Jedenfalls bin ich auf der Suche nach Mutigen. Nach einer Gruppe von, sagen wir, wenigstens fünfundzwanzig furchtlosen Abenteurerinnen und Abenteurern, denn fünfundzwanzig Exemplare unseres Titels „Ein Reif von Eisen“ haben wir vorab zu vergeben. Wobei selbstredend auch jene besonders Tollkühnen ausgesprochen herzlich eingeladen sind, die ab 20. Oktober im Handel in das gute Stück investieren. Der Weg in das Reich der Esche ist voller Fallen und Hinterhalte, voller Fallstricke, die auf den Unbedachten lauern, doch mein Wort darauf: Ich bin bei Euch. (Ob das nun im Einzelfall als beruhigende Aussicht erscheint oder auch nicht.) Ich werde mich bemühen, möglichst viele von Euch heil zurückzubringen.Wie es sich für ein Abenteuer gehört, warten natürlich Mühen, Plagen und lebensgefährliche Herausforderungen auf Euch. Bevor es auch nur losgehen kann, müsst Ihr Euch nunmehr dieses Video anschauen, in dem obendrein – Gipfel des Schreckens – ich zu sehen bin und Euch mit einer Aufgabe konfrontiere, einer Queste, wie man in Abenteurerkreisen sagen würde. Angeschaut? Ich hoffe doch. Ich mag‘s hier nämlich nicht wiederholen. Es ist schlicht zu grausam. Wenn Ihr diese Herausforderung jedenfalls durchsteht und die Aufgabe erfüllt, seid Ihr schon auf einem guten Weg. Wobei die eigentliche Klippe selbst dann noch auf Euch wartet. Diese https://www.youtube.com/watch?v=SoLjxILDZDk reißenden Bestien nämlich werden aus den Reihen der Mutigen jene Teilnehmerinnen und Teilnehmer ermitteln, denen wir eines der fünfundzwanzig begehrten Vorabexemplare als Rüstzeug mit auf den Weg geben. Fasst Euch also ein Herz und macht Euch an meiner Seite auf den Weg in den Norden der Welt, wo die Stämme der Hochlande und der Tieflande um ihr Überleben kämpfen. Denn die Dunkelheit kommt, und die Raunacht rückt heran, die dunkelste, kälteste und längste Nacht des Jahres. Besucht mit mir die reiche Kaufmannsstadt Carcosa, haltet Euch nur fern vom Blutgerüst auf dem Platz der Götter. Ein Aufenthalt am Schmerzenspfahl ist überhaupt nicht zu empfehlen. Und staunt mit mir über die tausend Wunder der Rabenstadt, der kaiserlichen Residenz im Geäst der Heiligen Esche. Bleibt nur immer dicht beisammen! Denn das Verhängnis ist schon auf dem Weg.Mehr über unsere Geschichte gibt es hier https://www.rowohlt.de/paperback/stephan-m-rother-die-koenigs-chroniken-eisen.html zu erfahren. Und hier http://magister-rother.de/wp-content/uploads/2017/09/Leseprobe_EinReifVonEisen_StephanMRother.pdf könnt Ihr schon einmal hineinschmökern in unsere Erzählung. Hier http://www.koenigschroniken.de schließlich wird es nach und nach Neues, Spektakuläres und Unbeschreibliches rund um unsere Geschichte zu entdecken geben.Staunt und schaudert, dann aber sputet Euch! Das Schicksal der Welt liegt in den Händen dreier Frauen. Kann eine von ihnen das Land aus der Finsternis führen? Der erste Mond des Herbstes rundet sich, und die Zeit läuft ab. Ich freu mich auf Euch und unser gemeinsames Abenteuer!Stephan M. Rother

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    Stephan M. Rother

    21. October 2017 um 02:10
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    Angela_Michel schreibt Und wieder bin ich eingetaucht in neue Welten. Rabenstadt, düster, trist und voller Gefahren. Erinnert mich irgendwie an ein, ich weiß gerade nicht, wie ich es beschreiben soll,.... ...

    Einer von ganz vielen Einflüssen aus dem Sachbuch-Bereich: Die Welt ohne uns. Fantasy macht das ja häufig, dass sie die reale Welt spiegelt, mal ganz offen, mal eher versteckt. In unserem Buch ...

  • Was wenn alle Menschen plötzlich weg wären

    Die Welt ohne uns

    juttahammer

    02. October 2017 um 10:02

    Alan Weisman hat mit großem Aufwand und einer beeindruckenden Detailtreue recherchiert was passieren würde, wenn die Menschn plötzlich von diesem Planeten verschwinden. Bereits nach wenigen Tagen, die unsere elektrischen Anlagen nicht mehr arbeiten und für den aktuellen Ist-Zustand der zivilisierten Welt sorgen würden, wären erste Auswirkungen zu spüren. Die Natur würde sich nach und nach die anthropogen überprägte Welt zurückerobern. Pflanzen durchbrechen spätestens nach einem Jahr die asphaltierten Flächen, Wildtiere erobern die Städte zurück, bekommen allerdings auch Konkurrenz von verwilderten Haustieren. Häuser, Brücken, Deiche würden marode. Küstenstädte oder Städte an großen Flußdeltas würden früher oder später von den Wassermassen weggespült.Soweit die ersten Kapitel. Bis hierhin fand ich es sehr vergnüglich die Wandlung der Welt nachzuempfinden. Die Gewissheit die Natur würde mit uns und unseren Spuren schon fertig werden empfand ich beruhigend.Doch es gibt auch Orte auf diesem Planeten, die wir so nachhaltig verändert haben, dass es mehrere Millionen von Jahren dauern würde unsere Spuren zu verwischen.Ein interessantes Gedankenspiel, das zum Hinterfragen unseres Umgangs mit den Ressourcen dieses Planeten anregt.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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  • Rezension zu "Die Welt ohne uns" von Alan Weisman

    Die Welt ohne uns

    bibliophilist1985

    30. November 2014 um 20:27

    Eine Goldgrube an Ideen für durch Science Fiction- und Weltuntergansszenarien affektierte Leser, die die verschiedensten Aspekte des Zahnes der Zeit nach einem fiktionalen Aussterben der Menschen beschreibt. Die Erläuterung beginnt mit den unmittelbaren Folgewirkungen nach Tag X, wobei eingehende Zimmerpflanzen und mit Wasser vollaufende Bergwerke und Infrastrukturen wie U-Bahnen zu den ersten Begleiterscheinungen zählen, bevor den Notstromaggregaten in sämtlichen, für die Aufrechterhaltung einer westlichen Industriegesellschaft notwendigen Anlagen, der Treibstoff ausgeht und sich alle bisher regulierten Prozesse verselbstständigen. Nachdem sämtliche hochreaktiven und gefährlichen Vorgänge ein spektakuläres Ende gefunden haben, beginnt ein steter Zerfall von, im Vergleich zu den aus Naturmaterialien errichteten Bauwerken der Antike und des Mittelalters, verhältnismäßig minderwertig konstruierter Infrastruktur. Hält doch selbst Stahlbeton nicht, was der Name eigentlich impliziert. Einer der entscheidenden Faktoren hierbei ist das Eindringen des Wassers nach Verrottung der Dächer, durch die sich die Demontagegeschwindigkeit wesentlich erhöht. Gleichzeitig zum langsamen Schwinden und Verfallen aller zivilisatorischen Errungenschaften trät die Natur auf den Plan und erobert sowohl einst ihr entrungene Gebiete zurück als auch gleichzeitig bei einem Voranschreiten des Verfalls tatkräftig mitzuwirken. Hierbei sind sowohl Pflanzen dank ihres für bereits angeschlagene Gebäude verheerenden Gewichts bei Bewuchs und der immensen Kraft ihrer Wurzeln, als auch Mikroorganismen und in geringem Ausmaß, Tiere selbst beteiligt. Im weitesten Sinn die Beschreibung einer späten Rache der Lebewesen, die sich vor der Auslöschung ihrer Art durch den Menschen retten konnten und nun voller Inbrunst helfen,  die letzten Belege seiner Existenz vom Antlitz der Erde tilgen. Und in verhältnismäßig kurzer Zeit noch dazu, nach ein paar hundert bis paar tausend Jahren ist nicht mehr das Geringste übrig von den grandiosen Bauwerken der einstigen Krone der Schöpfung. Auch die Langzeitgrüße der Menschen an die Zukunft in Form von Industrieanlagen und Atomkraftwerken werden erläutert und der Aspekt hochgradig gefährlicher Auswirkungen von Fehlfunktionen und daraus resultierenden, massenhaften GAUs in gigantischen Industriekomplexen zählt zu einer der bemerkenswertesten Ideen des Werks. Wo ein trotz menschlicher Wartung und Kontrolle eingetretener Unfall wie schon so oft in der Industriegeschichte verheerende Auswirkungen hatte, würde ein Ausbleiben sämtlicher Instandhaltungsmaßnahmen innerhalb eines kurzen Zeitraums zur weitläufigen Verseuchung der Umwelt führen. Selbst gesicherte und in gut geschützten Lagen erreichtet Endlagerstätten, Depots und mit hochwertigen Baustoffen errichtete Systeme würden dem Voranschreiten der Jahre Tribut zollen und irgendwann beschädigt, verrostet und damit zu Zeitbomben werden. Was stört, ist die fehlende sichtbare Unterscheidung von Fiktion, belegten Fakten und bisher unbestätigten Vermutungen, wodurch man bei der Beurteilung des Lehrwerts des Buches leider hart mit dem Autor ins Gericht gehen muss. So fällt es schwer zu erkennen, wobei es sich um die Fantasie Weismans oder um historisch belegte und am Beispiel untergegangener Hochkulturen beobachtete Tatsachen handelt. Andere Autoren lösen dies, indem sie als solche deutlich gekennzeichnete, fiktive Kurzgeschichten einbauen, um Thesen zu veranschaulichen, oder indem bei einzelnen Gedanken und Abschnitten mittels Fußnote auf Quellen verwiesen wird. Leider werden die verschiedenen Aspekte zwar einzeln erläutert, aber nicht am Ende zu einem einheitlichen Bild der jeweiligen Degenerationsstufen unter Einbezug aller Aspekte zusammengefügt, was einen besseren und anschaulicheren Überblick hätte vermitteln können. Daneben ist der extreme Hang zur minutiösen Erläuterung mitunter langatmig und auch im Verhältnis zu den eigentlich titelgebenden Buchinhalt übergewichtet. Denn der Weg in den Untergang in all seinen Stadien wurde schon vielfach fiktional und auch unter Einbeziehung realer Faktoren erläutert. Die Beschreibung der genauen Situation nach dem endgültigen Niedergang in ferner Zukunft, die eigentlich dem Leser suggerierte Erwartung auf die genauen Lebenswelten von Tieren und Pflanzen und andere Auswirkungen fallen durch den Rost und nehmen auf knapp 400 Seiten kaum ein Achtel ein. Was schade ist, da es aufgrund der mangelnden Differenzierung zwischen Utopie und Realität keinen Unterschied gemacht hätte, noch mehr der, von der einschlägigen Leseklientel erhofften Zukunftsszenarien auszubreiten und diese vor allem detaillierter und unter Einbeziehung von Fakten auf besser fußendem Fundament darzustellen. So wird leider in einem ansonsten feinen Werk viel Potential verschenkt, dem eine Gewichtung zugunsten weniger unnötiger Detailfülle und mehr versprochenem Inhalt sehr gut getan hätte.

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  • Rezension zu "Die Welt ohne uns" von Alan Weisman

    Die Welt ohne uns

    Ines_Mueller

    Alan Weismans "Die Welt ohne uns" ist ein Buch, das mir sofort ins Auge fiel, als ich es das erste Mal sah. Darin erläutert der Autor die Frage, wie eine Welt ohne den Menschen aussähe und ob sich die Natur von der Krankheit Mensch erholen würde. Dabei untersucht er die unterschiedlichen Hinterlassenschaften unserer Zivilisation wie Kunststoffe, radioaktive Stoffe und unsere Bauten. Die Antwort auf diese Frage ist einerseits erstaunlich, aber auch frustrierend und wird auf knapp vierhundert Seiten beantwortet. Dafür hat Alan Weisman unzählige Experten befragt und viele unterschiedliche Orte bereist, wodurch man dieses Buch zu recht als gut recherchiert bezeichnen kann. Die Sprache, die hierbei verwendet wird, ist verständlich, manchmal allerdings etwas zu trocken und zäh. Was ich dem Autor allerdings zu gute halten muss, ist, dass er komplizierte Sachverhalte verständlich erklärt. Nicht jedes Kapitel ist für den Leser interessant, doch bleiben diese zum Glück stark in der Unterzahl. Fazit: Ein höchst interessantes Buch das ich nur jedem ans Herz legen kann!

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    Arun

    08. March 2014 um 00:54
  • Eine Erde ohne Menschen

    Die Welt ohne uns

    Sonnenwind

    04. August 2013 um 13:17

    Wohl jeder hat sich schon überlegt, wie lange der Mensch noch auf diesem Planeten existieren kann. Sieht schlecht aus. Und weg können wir auch (noch) nicht, denn wir haben schlicht nicht die Möglichkeiten. Alan Weisman geht in diesem Buch der Frage nach, wie die Welt aussehen würde, wenn der Mensch von einem Moment auf den anderen verschwinden würde und nach welchem Zeitraum die Umstände sich in welcher Weise verändert hätten. Der erste Teil ist sehr beeindruckend: Eine Zeitleiste über das Aussehen der Erde, 50, 100, 500 oder 1000 Jahre "nach Mensch". Selbst nach 7 Millionen Jahren sind die monumentalen Präsidenten-Köpfe am Mount Rushmore noch andeutungsweise zu erkennen. Auch U-Bahn-Schächte bleiben beeindruckend lange erhalten. Aber vom ersten Tag an wird sich die Welt vom Einfluß des Menschen erholen, und nachdem ziemlich am Anfang alle Kernkraftwerke explodiert sind, wird auch die giftige Hinterlassenschaft des Menschen sich mit jedem Tag verringern. Sehr interessantes Buch, angenehm zu lesen, unterhaltsam und mit vielen Hintergrundinfos. So werden die Kakerlaken keineswegs die Atomkatastrophe als einzige überleben, im Gegenteil: Selbst die sind nach dem dritten Winter verschwunden. Zumindest in den gemäßigten Zonen. Zwar wird es uns nicht mehr betreffen, aber ich fand es interessant, mir die Entwicklung und Heilung der Erde vorzustellen. (Es gibt dazu auch Filme, aber die waren mir noch zu teuer.)

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  • Fiktion eines menschenfreien Planeten

    Die Welt ohne uns

    Babscha

    09. July 2013 um 20:01

    In allen Facetten hat sich der Autor mit seiner Fiktion, nämlich einer Welt, in der die Menschheit von heute auf morgen vollständig verschwunden ist, befasst und hierzu eifrig recherchiert. Über durchschmelzende Kernkraftwerke, brechende Staudammmauern, eine Fauna und Flora, in der nur die Stärksten und Anpassungsfähigsten überleben werden, und nicht zuletzt, was wohl von den menschlichen Artefakten nach einigen Jahrmillionen für die Archäologen einer anderen Evolutionsstufe oder auch für Außerirdische noch zu finden oder zu rekonstruieren sein mag, über all das wird hier eingehend sinniert bzw. spekuliert. Viel wird jedenfalls nicht mehr an uns erinnern. Da sind die von Teleskopen abgestrahlten Botschaften, die wir auf ihre Reise zu anderen Existenzen in den Weiten des Alls geschickt haben, schon etwas dauerhafter angelegt. Alles in allem eine ausgewogene, interessant geschriebene Vision, aus der man noch so einiges lernen und mitnehmen kann und die gerade zum Thema einer rücksichtslosen Umweltbelastung mit ihren Folgen durch die "Krone der Schöpfung" ziemlich bedenklich stimmt. Nur gut, dass wir nicht mehr da sind, wenn´s dann so richtig knallt. 

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  • Was wäre wenn...?

    Die Welt ohne uns

    rikku_revenge

    01. May 2013 um 18:35

    Was wäre, wenn wir Menschen von einem Tag auf den anderen verschwinden würden? Zum Beispiel morgen. Inhalt: Die Welt Ohne Uns ist das wahrscheinlichste größte Gedankenexperiment, das die Welt jemals gesehen hat. Alan Weisman beschreibt in seinem Buch auf eindrucksvolle Weise, wie die Welt aussehen könnte, wenn die Menschheit plötzlich nicht mehr existieren würde. Würde die Natur sich ihren Raum zurückerobern oder haben wir schon so viel Einfluss darauf ausgeübt, dass sie unwiederruflich zerstört ist? Was würde mit den fast ausgestorbenen Tieren passieren - würden sie wieder zurückkommen? Und was bleibt von unseren Bauwerken erhalten? Welche würden dem Zerfall zum Opfer fallen und welche wurden für die Ewigkeit gebaut? Eines ist sicher: Die Welt wäre nicht mehr so, wie sie einmal war. Meine Meinung: Ich musste dieses Buch im Rahmen eines Seminars mit dem Namen "Apocalypse" gelesen und hätte es sonst wohl nie im Leben in die Hände genommen - ein fataler Fehler, wie sich jetzt herausgestellt hat. Die Lektüre hat so viel Allgemeinwissen vermittelt, dass ich es nicht mehr missen möchte. Weismans Erklärungen waren schockierend aber andererseits auch beeindruckend. Man wird regelrecht zum Denken angeregt. Wir haben die Welt schon viel zu sehr verwundet - sei es durch Radioaktivität, Umweltverschmutzungen oder das Jagen von Tieren. Weisman zeigt all dies in einzelnen Kapiteln auf, und das auf eine erfrischende und spannende Art - weit weg vom langweiligen Fachjargon einiger anderer Bücher mit diesem Thema. Fazit: Alan Weismans Die Welt Ohne Uns ist ein beeindruckendes Buch, in dem versucht wird, Antworten darauf zu finden, was passiert, wenn die Menschen plötzlich von der Erdoberfläche verschwinden würden. Der Leser wird zugleich auf schockierende Fakten aufmerksam gemacht als auch auf die umwerfende Schönheit der (unberührten) Natur. Ich empfehle jedem die Lektüre dieses Buch, da es so viel Informationsgehalt hat und unglaublich auf einen wirkt. Vielleicht werdet ihr ja danach auch euren Lebensstil ändern - zugunsten unserer Erde. Wünschenswert wäre es.

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  • Lesemarathon zum Welttag des Buches! (27.&28.04.)

    litschi

    Hallo ihr Lieben! Der Welttag des Buches ist der Feiertag für alle Bücherfreunde und solche, die es werden wollen. Um die Welt mit ihrer Begeisterung für Bücher anzustecken, haben sich die Bloggerinnen Dagmar und Christina eine ganz besondere Aktion überlegt: „Blogger schenken Lesefreude!“. Sie haben etliche Blogger zusammengetrommelt, die am Welttag des Buches (23.04.) Bücher verschenken wollen. Mehr Informationen gibts im passenden Streamthema. Wir finden: eine tolle Idee! Und die perfekte Möglichkeit sich noch einmal mit Büchern zu versorgen vor unserem großen Lesemarathon, den wir am Wochende nach dem Welttag des Buches starten!  Was ist ein Lesemarathon? Beim Lesemarathon versuchen wir eine bestimmte Zeit lang so viel wie möglich zu lesen, ohne dabei den Spaß zu verlieren. Jeder kann in seinem eigenen Tempo und mit dem Buch/den Büchern seiner Wahl teilnehmen. Dazwischen treffen wir uns hier und tauschen uns über Bücher aus, quatschen einfach ein bisschen und, weil wir neugierig sind was ihr so lest, haben wir uns auch ein paar Aufgaben ausgedacht, die ihr lösen könnt. Wir starten am Samstag, dem 27.04. um 09 Uhr und posten hier alle 2 Stunden eine neue Aufgabe. Reinschauen lohnt sich also :) Enden wird der Lesemarathon nach 24 Stunden, also am Sonntag, dem 28.04. um 09 Uhr.  Unter allen Teilnehmern, verlosen wir ein tolles Buchpaket! Natürlich könnt ihr auch über Twitter (Hashtag #lblm) oder auf euren Blogs eure Lesefortschritte und Aufgaben posten. Und damit uns das Warten auf den Startschuss nicht so lang wird, können wir die Zeit gleich nutzen und schon ein wenig planen. Also: Was werdet ihr so lesen? Habt ihr euch ein Leseziel für den aktuellen Marathon gesetzt? Warum nehmt ihr teil und wart ihr bereits dabei? :) Aufgabenübersicht: 1. Aufgabe - 9 Uhr: Welches Buch liest du denn gerade und wie gefällt dir das Cover?  2. Aufgabe - 11 Uhr: Aus welchem Genre stammt das Buch, das du gerade liest? Liest du öfter Bücher aus diesem Genre? Wenn ja, was reizt dich besonders daran? Hast du vielleicht sogar besondere Empfehlungen aus diesem Genre für uns?  3. Aufgabe - 13 Uhr: Wir sind unheimlich neugierig… verrate uns doch bitte den 3. Satz auf deiner aktuellen Seite. 4. Aufgabe -15 Uhr: Hast du dich schon mal gefragt wie viele Leute eigentlich gerade das Gleiche lesen wie du? Schau gleich mal auf LovelyBooks nach und berichte uns!  5. Aufgabe - 17 Uhr:  Wo befindest du dich? An welchem Ort spielt das Buch, das du gerade liest? 6. Aufgabe - 19 Uhr:  Schreibe eine Kurzmeinung zu dem Buch, das du gerade liest oder zuletzt gelesen hast. Wir sind gespannt, wie du dein aktuelles Buch findest! 7. Aufgabe - 21 Uhr: Beschreibe den Protagonisten/die Protagonistin deines Buches in drei Worten. 8. Aufgabe - 23 Uhr: Wir lieben gute Rezensionen! Belohne eine gute Rezension zu dem Buch das zu gerade liest oder zuletzt gelesen hast. Das kannst du tun, indem du auf die Rezension und dann rechts auf das ♥ klickst. 9. Aufgabe - 01 Uhr: An alle Nachtleseeulen: verratet uns doch die besten Tipps und Tricks zum Wachbleiben. Wie haltet ihr euch wach, wenn euch die Augen schon zu fallen, ihr aber unbedingt weiterlesen wollt? 10. Aufgabe - 3 Uhr: Hast du eigentlich Gemeinsamkeiten mit einer Person aus dem Buch? Gibt es eine Figur mit der du dich identifizieren kannst? Welche ist das und wieso? 11. Aufgabe - 5 Uhr: Stell dir vor das Buch würde verfilmt werden. Wie müsste die Person sein, die die Hauptrolle spielt? Hast du einen konkreten Schauspieler vor Augen? Was hältst du generell von Buchverfilmungen? 12. Aufgabe - 7 Uhr: Es ist doch immer wieder toll Leser mit einem ähnlichem Buchgeschmack zu finden und sich auszutauschen. Auf LovelyBooks werden dir auf der eingeloggten Startseite in der rechten Leiste etwas weiter unten User mit ähnlichem Buchgeschmack angezeigt. Wie wäre es, wenn du einem von ihnen eine Buchempfehlung oder einfach nur einen netten Gruß an die Pinnwand postest? 13. Aufgabe - 9 Uhr: Wie viele Seiten hast du insgesamt gelesen? Wie hat dir der Lesemarathon gefallen? -- FAQs: a) Muss man wirklich 24h durchlesen?  Nein, natürlich nicht, jeder beteiligt sich in dem für ihn möglichen Rahmen. Das können auch nur 3-4 Stunden am Samstag sein, jeder liest eben wann, wie und wo er Zeit hat. Es geht hierbei um den Austausch und das Lesen zu zelebrieren. b) Braucht man einen Blog, um mitmachen zu können?  Anfangs war das so, dies wollen wir aber ändern. Darum kann man sich nun auch über LovelyBooks und Twitter beteiligen. Selbstverständlich kann man auf einem Blog in größeren Beiträgen länger berichten, Bilder von den Büchern etc. einbauen, aber wir wollen soviele Teilnehmer wie möglich erreichen bzw. zum Lesen bringen - egal auf welcher Website. c) Wie kann ich mich beteiligen?  Grundsätzlich kann jeder mitmachen, spontan einsteigen & kommentieren. Einfach mit der Kommentarfunktion hier posten und los geht's!

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  • Rezension zu "Die Welt ohne uns" von Alan Weisman

    Die Welt ohne uns

    sky_and_sand

    10. February 2012 um 11:11

    Nach langer Zeit in meinem Regal habe ich es endlich geschafft es zu lesen und ich muss sagen es ist wirklich ein sehr interessantes Buch. "Die Welt ohne uns" bringt den Leser zum nachdenken und zeigt ihm nicht nur wie die Welt vor uns Menschen aussah, sondern auch was mit ihr passiert wenn wir verschwinden und welchen Schaden wir schon angerichtet haben. Von mir bekommt es jedoch nur 3 Sterne, da ich es zwischendurch etwas anstrengend zu lesen fand, da doch viele Sachen sehr detailreich beschrieben wurden und dass den Lesefluss meiner Meinung nach etwas verlangsamt hat. Aber ansonsten ein super interessantes Buch.

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  • Rezension zu "Die Welt ohne uns" von Alan Weisman

    Die Welt ohne uns

    Asfaloth

    26. January 2012 um 20:13

    Wie der Titel schon sagt, handelt dieses Buch davon, was mit der Welt geschehen würde, wenn plötzlich alle Menschen auf einen Schlag verschwinden würden. Das Szenario erscheint zwar abwegig, aber es ist ein interessantes Gedankenspiel. Wer nun seitenweise Schilderungen von Zerfall erwartet, wird möglicherweise enttäuscht sein. Aber was Alan Weisman in seinem Buch beschreibt, ist topaktuell. Es handelt in erster Linie von den Einflüssen der Menschheit auf die Umwelt. In diesem Kontext wird dann auch beschrieben, wie schnell sich unser Planet wieder von unseren Einflüssen erholen würde. Auch vergangene Kulturen werden betrachtet und welche Spuren sie hinterlassen haben. Besonders spannend fand ich die Beschreibung der unterirdischen Städte von Kappadokien. Interessante Fakten werden uns vor Augen geführt, wem ist zum Beispiel bewusst, dass die Weltbevölkerung alle vier Tage um eine Million zunimmt? Ich fand das Buch sehr spannend, es regte mich zum Nachdenken an und machte mir auch etwas Angst. Es ist flüssig geschrieben und lässt sich dank der in sich geschlossen Kapiteln, welche immer ein Thema behandeln, auch gut häppchenweise lesen.

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  • Rezension zu "Die Welt ohne uns" von Alan Weisman

    Die Welt ohne uns

    Jari

    19. April 2011 um 20:37

    Inhalt: "Eines Tages, wenn es keine Menschen mehr auf der Erde gibt, werden die Staudämme dieser Welt versanden und überlaufen. Die Flüsse werden wieder Nährstoffe ins Meer tragen, wo es immer noch vor Leben wimmelt, so wie es bereits lange Zeit war, bevor die ersten Wirbeltiere an Land krochen. Und schliesslich würden auch wir es erneut versuchen. Für die Welt wäre es ein neuer Anfang." Seite 354 Alan Weisman stellt sich selbst und dem Leser eine ungeheuere Frage: Was würde passieren, wenn alle Menschen von einem Moment auf den nächsten verschwinden würden? Was würde Mutter Natur mit unseren Hinterlassenschaften machen? Welche Spuren hinterlassen wir? Würde sie eine andere sein oder wird sie alles tilgen, was auf die Existenz des homo sapiens hinweist? Gemeinsam mit Weisman begeben wir uns auf eine Reise rund um die Welt, um dieses Gedankenspiel par excellence zu führen. Herausgekommen ist ein hoch interessanter und aufrüttelnder Bericht über die Natur und ihre Menschen. Meine Meinung: Alan Weisman hat mit seinem Buch "Die Welt ohne uns" ein, wie schon erwähnt, überaus interessantes und aufschlussreiches Buch über die Menschen und ihren Umgang mit der Erde geschrieben. Man sollte von diesem Buch keine Sience-Fiction-Berichte erwarten oder Vorstellungen darüber, wie genau der Mensch zu seinem Ende kommt (auch wenn dieser Bereich kurz gestreift wird). Alles, worum es Weisman geht, ist die Beobachtung. Was geschieht, wenn es keine Menschen mehr gibt? Es ist zu einfach, zu sagen, dass alles wieder so wird, wie es war, bevor der Mensch damit begann, auf den Lauf der Natur einzuwirken. Seit Jahrhunderten verändern wir das Anlitz der Erde, pumpen Giftstoffe in die Luft und spalten Atome. Weisman denkt auch daran, zu fragen, was mit den riesigen Mechanismen geschieht, die von Menschenhand gesteuert sind, wenn plötzlich keiner mehr da ist, um sie zu steuern. Auch solche Fragen wollen geklärt sein. Ebenfalls nimmt der Autor Gebiete unter die Lupe, die von den Menschen aufgegeben wurden, und in denen die Natur wieder die Regie übernommen hat. Ob Naturschutzgebiete, demilitarisierte Zonen oder Tschernobyl - Weisman besucht sie alle und bringt uns viele Informationen mit. Diese Informationsfülle macht das Buch zu einem Werk, das sich nicht so leicht lesen lässt, auch wenn Alan Weisman alles daran setzt, dass man "Die Welt ohne uns" gut lesen kann. Oft wird die direkte Rede verwendet, wenn Biologen, Physiker, Ingenieure und Umweltschützer uns ihr Wissen präsentieren. Wir erfahren ihre Lebensgeschichte und wie sie zu den Fachleuten wurden, die sie heute sind. Doch kommt man als Leser nicht darum herum, sich mit vielen physischen Gesetzen und Namen auseinanderzusetzen. Dies braucht es, um zu erklären, welche Kettenreaktion das Verschwinden der Menschheit auslösen würde. Dennoch achtet Weisman darauf, den Durchschnittsleser nicht zu überfordern. Jedoch bleiben wir auf dieser speziellen Reise nicht nur in der Gegenwart, sondern wir schauen uns auch die Welt an, wie sie war, bevor der Mensch auftrat und was er tat, nachdem die ersten Zweibeiner aktiv auf die Natur einzuwirken begannen. Neben vielen Informationen darüber, wie die Natur funktioniert, wie Tiere sich anpassen können oder aussterben und darüber, wie unsere Städte aufgebaut sind, erfahren wir somit auch einiges an neuem Allgemeinwissen (so erfuhr ich viel Neues über den Panamakanal). Ich war von der Lektüre von "Die Welt ohne uns" überaus begeistert. Zwar haben mir manche Themen gefehlt, zum Beispiel was mit den Zootieren geschehen würde oder mit anderen Haustieren. Dies wird nur gestreift, mich hätte es jedoch weiter interessiert. Mir gefiel es, dass Weisman neutral berichtet. Er hat hier keineswegs einen Ökö-Schocker mit erhobenem Zeigefinger geschrieben, sondern er berichtet einfach über den Zustand des Planeten, wie er ist und was der Mensch damit zu tun hat. Weisman erwähnt mehrmals, dass wir nicht genau wissen können, was mit der Erde geschieht, wenn der Mensch weg ist. Dass das ganze nur ein Gedankenexperiment ist. Ein Gedankenexperiment jedoch, das es dringend gebraucht hat. Zeigt es uns doch, was wir aus unserem Planeten machen. Schlussendlich stimmt Weisman jedoch mit gewissen Spezialisten darüber mit ein, dass es nur einen Weg gibt, um den Planeten zu entlasten und den Menschen vor dem Aussterben zu schützen: Chinas Ein-Kind-Politik auf die ganze Welt ausgeweitet. Fazit: Alan Weismans "Die Welt ohne uns" ist eine Lektüre, die sich vor allem für Umweltschützer und Naturfreunde geeignet, die sich fragen, was eigentlich gerade mit unserem Planeten geschieht. Und natürlich eignet sich das Buch hervorragend für all jene, die sich selbst schon ein Szenario ausgemalt haben, darüber, was ohne Menschen geschehen würde. Hier sind viele Experten befragt worden, die alle ihr Fachwissen einbringen und dazu beitragen, dass der Leser ein umfangreiches, wenn natürlich auch nicht komplettes, Bild davon erhält, was geschehen könnte (!), wenn der Mensch von der Oberfläche verschwindet. Da das Buch jedoch nicht ganz einfach zu lesen ist, ist es eher für fortgeschrittene und erfahrenere Leser geeignet. Wer jedoch Geduld hat und sich immer wieder einen Brocken vornimmt, wird auch so in den Genuss dieses aufschlussreichen Werkes kommen. Ich selbst hatte viele Aha-Erlebnisse und wurde in manchen Dingen bestätigt, die ich bereits wusste oder geahnt hatte. Obwohl auch für mich das Lesen nicht immer ganz einfach war, hatte mich Weisman bald gepackt und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen.

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  • Rezension zu "Die Welt ohne uns" von Alan Weisman

    Die Welt ohne uns

    Wonnefried

    06. March 2011 um 13:09

    Stellt Euch vor, die Menschen verschwinden von heute auf morgen von der Erde. Wie lange dauert es, bis sich Kraftwerke abschalten, oder eine Kernschmelze beginnt? Nach dem Zusammenbruch der Energieversorgung versagen, die Pumpen, die z.B. die New Yorker U-Bahn rund um die Uhr trocken halten. Das ganze Tunnelsystem säuft ab. Wie lange werden die Wolkenkratzer stehen? Wieviel tausend Jahre sind nötig, bis die Spuren der Menschheit von unserem Planeten getigt sind? Ein spannend und unterhaltsam geschriebenes Gedankenspiel, das uns aber auch Katastrophen vor Augen führt, an die keiner denkt: Plastik zersetzt sich in der Sonne und im Meerwasser, wird zu winzigen Körnchen zerrieben und verstopft die Poren von Planktonfiltrieren am untersten Ende der Nahrungskette. Das Erbe der Menscheit ist kein Spaß für den Planeten. Viel unspektakulärer als die darauf aufbauende, gut getrickste Dokumentation, die in letzter Zeit auf Phönix (oder n-tv?) lief, zeigt uns diese Buch, ohne den moralischen Zeigefinger zu heben, was wir alle zusammen schon angerichtet haben. Hochinteressant und beängstigend.

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  • Rezension zu "Die Welt ohne uns" von Alan Weisman

    Die Welt ohne uns

    Stadtbuecherei_Wuerzburg

    22. December 2010 um 10:15

    Jede Art, auch der Homo Sapiens, hat nur eine bestimmte Lebensdauer und wird irgendwann aussterben. Ob durch eine nukleare Katastrophe, durch Vernichtung eigener Lebensgrundlagen, ein kosmisches Unglück oder durch Selektion evolutionärer Kräfte, sei dahin gestellt. Wovon das faszinierende Gedankenexperiment „Die Welt ohne uns“ handelt: Was wird dann von der Menschheit bleiben? Wie wird sich die Erde von uns erholen und wie wird sie sich weiterentwickeln, wenn wir nicht mehr sind. New York würde in kürzester Zeit überflutet werden, denn dort arbeiten dort fast 800 Wasserpumpen, um täglich etwa sechzig Millionen Liter Atlantikwasser zurückzudrängen. Ohne den Menschen wären sämtliche U-Bahn-Schächte in wenigen Tagen überflutet. Noch bedrohlicher wäre das Schicksal all der Erdöl-Raffinerien, der Kernkraftwerke, des Atom - bzw. PVC-Mülls. Doch selbst hier würde die Erde im Laufe einiger tausend Jahre Mikroorganismen entwickeln, die das PVC zersetzen könnten. Alan Weisman hat zur Untermalung seiner Theorien mit Biologen, Ingenieuren, Paläontologen, Physikern, Geowissenschaftlern und Naturvölkern zusammengearbeitet und deren Erkenntnisse mit eingearbeitet. Somit ist dieses Buch hervorragend recherchiert, spannend und einleuchtend geschrieben und mit atemberaubender Phantasie ausgeschmückt. Dem amerikanischen Wissenschaftsjournalisten Alan Weisman gelingt es, dem Leser ein Bild davon zu machen, wie die Welt vor uns war, um dann eine Vorstellung davon zu bekommen, wie sich die Welt nach uns entwickeln könnte. Die profunden Gedanken und Szenen dieses Buches werfen auch einen Blick auf untergegangene Kulturen und Zivilisationen der Menschheit, die den Beweis für seine Theorien liefern. Der Autor reiste viel in der Welt herum und zeigt, dass sich dort, wo der Mensch schon heute nicht mehr wirken darf oder kann, wie in Nationalparks, unrentablen Steinbrüchen oder Industriebrachen, die Natur erholt, wenn wir nicht mehr eingreifen. Eben noch lebensfeindliche Umgebungen, ausgebeutet und ausgeschöpft, sind bereits nach ein paar Jahren wieder Biotope mit bereits ausgerottet geglaubten Pflanzen und Tieren. Dies kann angesichts der momentanen Überzahl der Profiteure, die skrupellos zerstören, um Gewinne einzustecken und angesichts des klimatischen Vermächtnisses der Menschen, sehr tröstend sein. Denn solange Wirtschaftsminister den Umweltschutz und das Kyoto- Protokoll auf ihre Wirtschaftlichkeit hin überprüfen müssen, wird sich nichts wirklich ändern. „Die Welt ohne uns“ ist ein erstklassiges Sachbuch, konsequent und anschaulich, von der ersten bis zur letzten Seite spannend, ja stellenweise literarisch. „Die Welt ohne uns“ schärft den Blick, rüttelt wach und verschafft der Erde, was wir ihr unbedingt wieder geben sollten: Respekt und Wertschätzung. Unbedingt lesen, denn wie heißt es doch in dem Witz: Da treffen sich zwei Planeten. Sagt der eine zum anderen: „Oh mir ist so schlecht, ich habe den Homo Sapiens.“ Sagt der andere Planet: „Ach mach´dir nix draus, das geht vorbei!“ Und so weit sollten wir es eben nicht kommen lassen.

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  • Rezension zu "Die Welt ohne uns" von Alan Weisman

    Die Welt ohne uns

    bienenfee

    15. October 2010 um 16:27

    Das Buch war inhaltlich sehr spannend und gut recherchiert. Stilistisch war es wie eine Reportage geschrieben. Was auf 3-5 Seiten ein guter Stil ist, wird bei knapp 400 Seiten arg ermüdend, wenn zum hundersten Mal ein Abschnitt damit anfängt, wie der Interviewpartner seinen Kaffee trinkt. Mein Gesamturteil fällt trotzdem gut aus. Es sind viele Themen aufgegriffen worden. Ich war erschrocken, wie stark und nachhaltig wir Menschen die Erde vergiften und zerstören. Gleichzeitig macht das Buch aber auch Hoffnung, dass die Natur es schaffen wird sich immer wieder igendwie zu regenrieren, spätestens wenn die Menschen mal ausgestroben sein werden ...

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