Alastair Bonnett

 4.1 Sterne bei 21 Bewertungen
Autor von Die seltsamsten Orte der Welt, Atlas unserer Zeit und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Die allerseltsamsten Orte der Welt

Erscheint am 14.02.2019 als Hardcover bei C.H.Beck.

Alle Bücher von Alastair Bonnett

Die seltsamsten Orte der Welt

Die seltsamsten Orte der Welt

 (15)
Erschienen am 31.01.2017
Atlas unserer Zeit

Atlas unserer Zeit

 (6)
Erschienen am 04.01.2018
Die allerseltsamsten Orte der Welt

Die allerseltsamsten Orte der Welt

 (0)
Erschienen am 14.02.2019
Off The Map

Off The Map

 (0)
Erschienen am 02.04.2015

Neue Rezensionen zu Alastair Bonnett

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Rezension zu "Die seltsamsten Orte der Welt" von Alastair Bonnett

Macht Lust auf's Reisen
philo_und_phievor einem Monat

Bonnet stellt hier (wenn ich mich nicht verzählt habe) 48 außergewöhnlich Orte vor, die unser Verständnis von Geographie zum Teil ganz schön herausfordern. Von verschwundenen Insel und unterirdischen Orten über Geisterstädte und abtrünnige Nationen bis hin zu schwimmenden Inseln ist alles dabei.

Insgesamt hat mich dieses Buch sehr in seinen Bann ziehen können und ich hatte gleich Lust, einige dieser Orte selbst zu besuchen oder zumindest noch mehr über sie zu erfahren.

Damit komme ich aber auch gleich zu meinen Kritikpunkten: Der Autor bleibt oft nur an der Oberfläche und lässt viele Fragen unbeantwortet. Stattdessen verrennt er sich in (pseudo)philosophische Monologe darüber, was diese Orte über die gesamte Gesellschaft aussagen. Seine Ausführungen dazu fand ich teilweise sehr weit hergeholt.

Auch fand ich, dass er sich selbst an manchen Stellen zu wichtig nimmt. Wenn er direkt nach dem Bericht über ein israelisches Beduinendorf, das regelmäßig von der Regierung mit Bulldozern zerstört wird, weil es nicht existieren darf, von einer Verkehrsinsel in seiner Nachbarschaft berichtet, die sein persönliches Trauma sei, weil sie ungepflegt, ungenutzt und dreckig ist, kratzt das meines Erachtens an der Grenze des guten Geschmacks.

Insgesamt habe ich das Buch aber sehr gerne gelesen und würde es jedem empfehlen, der sich gerne mit Geographie beschäftigt oder einfach lieber abseits der typischen Touristenpfade reist. Von den meisten der beschriebenen Orte hatte ich tatsächlich noch nie gehört.

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Rezension zu "Die seltsamsten Orte der Welt" von Alastair Bonnett

Eine Einladung auf Entdeckungsreise zu gehen zu den Geheimnissen unserer Welt
Buchraettinvor 7 Monaten

Inseln, die aus dem Nichts auftauchen nach einem Sturm. Unterirdische Labyrinthe. Verlassene Städte. Pflanzeninseln mitten in Großstädten wie vor ein paar Hundert Jahren. Dieses Buch nimmt den Leser mit auf eine Reise in die Verborgenheit und lässt den Leser teilhaben an einem Abenteuer.
Gut gefallen hat mir zu Beginn das Inhaltsverzeichnis. Es zeigt die Einteilung des Buches und bietet so auch eine gute Übersicht und lädt ein, gezielt die Kapitel zu lesen, die dem Leser interessieren.
Es gibt hier Abschnitte wie „Verlorene Orte“, „Versteckte Geographien“,“ Niemandsländer“, aber auch „Geisterstädte“ und „Schwimmende Inseln“ und einige mehr.
Im Anhang findet man noch ein Literaturverzeichnis, sowie ein Personen und Orts und Sachregister.
Zu Beginn des Kapitels finden sich kleine Zeichnungen, ich hätte mir noch ein paar Fotos gewünscht um ein Bild von den Orten zu bekommen.
Ich fand besonders die Abschnitte interessant, in denen es um von Menschen verlassene Städte, z.B. wegen Asbest Abbau oder auch Radioaktivität ging, interessant. Aber es gibt auch sogenannte „Ausnahmeräume“. Diese Stellen Orte da, an denen die üblichen Regeln nicht gelten, z.B. eine niederländische Militäreinrichtigung, in der schottisches Recht galt, eine Zeitlang.
Das Buch bietet wohl für jeden Leser etwas. So gibt es unterirdische Labyrinthe, verlassene Städte, Städte, die nie bewohnt wurden und dennoch so wirkten. Das macht neugierig, was stecken da wohl für Gründe hinter?
Es gibt hier wohl eine Sehnsucht des Menschen, Orte, Dinge zu entdecken und in unserer Welt, in der die meisten Dinge wohl schon entdeckt wurden, üben solchen Gebiete einen gewissen Reiz aus. Abenteuerlust, das Gefühl Geheimisse aufzudecken, Orte zu besuchen, die eine gewissen Mystik des Geheimnisvollen umgibt, in unserer Welt, wo schon so vieles überwacht und kartographiert wurde.
Der Stil des Buches war für mich anfangs ein wenig gewöhnungsbedürftig. Ich musste erst reinkommen in das Buch. Ich fand in einigen Abschnitten sehr detailliert war und mich dadurch manchmal nicht so ganz fesseln konnte- aber in anderen Abschnitte gelang dem Autor das wieder sehr gut.

Orte, die Menschen faszinieren. Durch das Fehlen von Menschen, verlassene Räume, Inseln, die nach einem Sturm neu auftauchen, Labyrinthe in U-Bahnschächten.
All diese Orte umgibt eine gewisse Magie des Geheimnisvollen und weckt damit die Neugier in uns Menschen.
Falls man das nicht selbst vor Ort erleben kann, ich fand auch das Lesen der Geschichten hier sehr spannend und die Reise per Kopfkino machte auch viel Spaß.




Kommentare: 1
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N

Rezension zu "Atlas unserer Zeit" von Alastair Bonnett

Informativ
Nomadenseelevor 10 Monaten

Das Buch hat einen festen Platz auf meinem Schreibtisch bekommen, damit ich es schnell hervorholen und damit arbeiten kann. Der Nachteil steht allerdings schon im Titel: Dadurch, dass sich unsere Gesellschaften schnell verändern, ist auch das Buch schnell veraltet und bedarf ständiger Überarbeitungen und Auflagen. Warum erfahrt ihr hier.

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