Alastair Bonnett

 4 Sterne bei 27 Bewertungen
Autor von Die seltsamsten Orte der Welt, Atlas unserer Zeit und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Alastair Bonnett

Cover des Buches Die seltsamsten Orte der Welt (ISBN:9783406674921)

Die seltsamsten Orte der Welt

 (18)
Erschienen am 31.01.2017
Cover des Buches Atlas unserer Zeit (ISBN:9783832199302)

Atlas unserer Zeit

 (6)
Erschienen am 04.01.2018
Cover des Buches Die allerseltsamsten Orte der Welt (ISBN:9783406734410)

Die allerseltsamsten Orte der Welt

 (3)
Erschienen am 14.02.2019
Cover des Buches Off The Map (ISBN:9781781313619)

Off The Map

 (0)
Erschienen am 02.04.2015

Neue Rezensionen zu Alastair Bonnett

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Rezension zu "Die allerseltsamsten Orte der Welt" von Alastair Bonnett

Eine literarische Einladung zu einem besonderen Abenteuer.
Buchraettinvor 9 Monaten

Ich lese sehr gern Reiseberichte. Hier entführt mich der Autor auf eine Reise zu den seltsamsten Orten auf unserer Welt.
Die kleinen Zeichnungen, die wie mit einem Bleistift gezeichnet wirken, geben dem Buch das besondere Flair.
Ganz besonders gefiel mir die Erzählweise. Die Einleitungssätze in ein neues Kapitel, einen neuen Ort gestaltet der Autor meistens mit einer Art Erzählung, wie er vor Ort diesen einen, besonderen Ort entdeckte. Als Leser nimmt man so teil. Ist an seiner Seite und steckt staunend neben ihm und lauscht (liest) seine Erklärungen.
Sachbücher laden auch dazu ein, Themen, die den Leser interessieren, einfach zu lesen. Das Inhaltsverzeichnis zu Beginn des Buches weckt hierbei Interesse- und die Möglichkeit gezielt Themen zu lesen, die einen interessieren.
Das Buch unterteilt sich in Abschnitte wie: Inseln, unsichere Nationen, utopische Orte, gespenstische Orte, aber auch versteckte Orte. Das macht schon beim Lesen neugierig, was sich dahinter verstecken könnte.
Die Einleitung des Autors finde ich auch sehr gelungen. Er gibt einen Ausblick auf das Buch- die 39 Orte, die er dem Leser hier vorstellt und die Geschichten, die damit verbunden sind.

Er spricht die Flüchtigkeit des Alltages an (vergl. S.9).
Bücher sind da eine Art Anker- sie bieten dem Leser eine Auszeit vom stressigen Alltag.
Die Möglichkeit abzuschalten und dennoch Abenteuer zu erleben, Geheimnisse zu entdecken und wie hier seltsame Orte auf unserer Welt zu bereisen.
Als Leser entdeckt man Ecken, die in den Schatten liegen. Die auf keinen Landkarten auftauchen. Verborgene Inseln. Geheimnisvolle Sprachinseln- Orden- höhlenartige Stützpunkte. Das besondere bei jedem neuen Abschnitt, ist auch die exakte Angabe der geographischen Koordinaten über den Abschnitten. Oder auch die Unterwasserstadt – Prototypen- ein Zeichen für die Zukunft? Ich finde das sehr spannend.
Passend für ein Sachbuch findet man hinten im Buch ein ausführliches Literaturverzeichnis,
Dieses Sachbuch ist etwas Besonderes.
Ein Ausflug aus dem Alltag hin zu den geheimen mysteriösen Orten unserer Welt- eine Art Reise in die Schatten der Orte, die verborgen auf den Karten ruhen- eine literarische Einladung zu einem besonderen Abenteuer.

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Rezension zu "Die allerseltsamsten Orte der Welt" von Alastair Bonnett

Was es doch alles zu entdecken gibt
Sikalvor 10 Monaten

Wer das Buch über die „Seltsamsten Orte der Welt“ bereits gelesen hat, weiß bereits, was den Leser hier ungefähr erwartet. Wer der Meinung ist, dass unser Planet immer gleich ist und man nichts Neues mehr entdecken kann, darf sich von diesem Buch überraschen lassen – Inseln entstehen, Territorien verändern sich. In 39 Erlebnissen nimmt uns Alastair Bonnett mit, um Ungewöhnliches zu entdecken.

 

Dabei entführt er uns auf Inseln, in Enklaven, in utopische, gespenstische und auch versteckte Orte und lässt den Leser staunen über die faszinierenden Geschichten, die hier vorgestellt werden. Orte, die in weiter Ferne liegen oder auch direkt vor der Haustür. So bereist man beispielsweise kleinere Inselbesitzungen der Vereinigten Staaten oder welche im Ärmelkanal, erfährt von 534 Neuentdeckungen auf den Philippinen oder pflanzt Wilde Erdbeeren auf einer Verkehrsinsel (wobei diese Aktion nicht von allen goutiert wird). Man erfährt aber auch von den umstrittenen Spratly Inseln oder über das Ferghanatal, welches über mehr Enklaven verfügt als jeder andere Teil der Welt.

 

Der Autor erzählt auch die Geschichte über die Insel der Freiheit in Kopenhagen – Christiania – mittlerweile eine Touristenattraktion. Oder über die Helikopterstadt São Paulo, in der sich mittlerweile ein reger Verkehr in luftigen Höhen abspielt, sowie über das seltsamste Filmset dieser Welt: den Drehort des Films „Dau“ – ein voll funktionierender Ort, an dem die Schauspieler auch nach dem Stopp der Kamera das Leben am Set weiterführen mussten. Skurril, dass der Film bis heute nirgendwo zu sehen ist.

 

Interessantes erfährt man auch über Tsunami-Steine und Atom-Markierungen, über die Müllstadt in Kairo oder den Likouala-Sumpf im Kongo, der immer noch unkartiert ist. Vieles gäbe es hier noch zu erzählen, doch ich möchte nicht alle Geheimnisse des Buches verraten, sondern nur ein wenig die Neugier darauf wecken.

 

Der Autor Alastair Bonnett lebt in Newcastle upon Tyne und ist dort Professor für Sozialgeographie. An seiner Leidenschaft, dem Reisen im Kopf, auf der Landkarte und in der Realität dürfen wir hier ein wenig teilhaben. Doch er gibt auch einen guten Rat auf die Frage, welcher dieser Orte, denn ein großartiges Urlaubsziel abgäbe:

 

„Urlaubstage sollten voller Spaß und frei von Sorgen sein, und ich bezweifle, dass sich viele der 39 Orte in diesem Buch dafür eignen. Mein innerer Rebell schreit zudem auf, es gehe doch darum, seine eigenen Destinationen zu finden.“

Doch was uns Bonnett ebenfalls mit auf den Weg gibt, ist der Tipp, erst mal vor der eigenen Haustür zu suchen – und auch zu finden. Denn nach Überzeugung des Autors, findet man das Allersonderbarste meist direkt in der eigenen Umgebung. Dafür muss man nur die Augen offen halten und sich Zeit nehmen.

 

Mich hat das Buch oftmals verwundert, in Staunen versetzt und noch viel öfter überrascht. Ein wunderbares Buch, dem ich viele Leser wünsche und das sich natürlich 5 Sterne verdient.

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Rezension zu "Die seltsamsten Orte der Welt" von Alastair Bonnett

Was die Welt zu bieten hat - kritisch und unterhaltsam
Kaitovor 10 Monaten

Die Welt in einem Buch.


Inhalt:

Spätestens seit Google Earth ist die Welt bis in den letzten Winkel erforscht und vermessen. Es gibt keine unbekannten Orte mehr, keine unberührten Eilande, nichts mehr zu entdecken – oder etwa doch?

Alastair Bonnett stellt in diesem Buch faszinierende und außergewöhnliche Orte vor, die unsere Vorstellungen von der Welt gehörig durcheinanderbringen. Sie tauchen auf und unter, verschwinden von Satellitenbildern, oder verstecken sich unter Gebüsch und Gestrüpp, das alle Spuren überwuchert.

So führt Bonnett durch geographische Kuriositäten und zeigt, dass auch für den heutigen Menschen das Entdecken nie aufhört.


Meinung:

48 außergewöhnlich und faszinierende Orte, so ungewöhnlich, dass man manchmal an ihrer Existenz zweifelt. Doch sie sind alle real, manchmal erschreckend real.

Die Erklärungen des Autors führen uns vor Augen, dass auch in Zeiten von Globalisierung und Vernetzung immer noch Orte auf der Welt zu finden sind, die sich sämtlichen Regel zu entziehen scheinen.


Alastair Bonnett stellt alle Orte ausführlich und verständlich vor. Anekdoten und kuriose Legenden machen das Buch sehr unterhaltsam. Aber es werden auch nachdenkliche und kritische Töne angeschlagen. Denn nicht alle Orte sind ein Paradies. Auch politische und soziale Probleme und Missstände werden in diesem Buch aufgezeigt.

Immer wieder verliert sich der Autor aber auch in philosophischen und moralischen Ausschweifungen. Dies macht einige Abschnitte des Buches etwas zäh.


Die Auswahl der Orte dagegen ist so faszinierend, wie vielfältig. Da ist für jeden etwas dabei, für Abenteurer, Schatzsucher und Träumer. Man mag kaum glauben, dass es noch so viele Orte gibt, die kaum jemand kennt, die keine eindeutigen oder festen Grenzen haben, oder die einfach wieder verschwinden.

Dabei wird deutlich, dass ein Ort nicht unbedingt nur ein Flecken Erde oder ein Punkt auf einer Karte sein muss.


Fazit:

Es gibt Bücher, die begleiten einen eine ganze Weile. Entweder weil sie den Leser so berühren, oder aber weil das Buch dem Leser einfach nicht recht liegt.

Die Orte, die Alastair Bonnett in seinem Buch vorstellt sind fantastisch und so wichtig für uns alle. Nur die Art, wie er sie den Lesern näher bringen möchte, was wohl nicht so mein Fall.

Ich musste das Buch immer wieder für einige Zeit beiseite legen.

Für Entdecker und Philosophen ist dies wohl eher das richtige Buch. Und weniger für Fantasten, wie mich.

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