Alastair Reynolds

 4,1 Sterne bei 211 Bewertungen
Autor von Unendlichkeit, Chasm City und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Alastair Reynolds

Alastair Reynolds wurde 1966 im walisischen Barry geboren. Er studierte Astronomie in Newcastle und St. Andrews und arbeitete lange Jahre als Astrophysiker für die Europäische Raumfahrt-Agentur ESA, bevor er sich als freier Schriftsteller selbstständig machte. Reynolds lebt in der Nähe von Leiden in den Niederlanden.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Alastair Reynolds

Cover des Buches Unendlichkeit (ISBN: 9783641056223)

Unendlichkeit

 (38)
Erschienen am 09.12.2010
Cover des Buches Chasm City (ISBN: 9783453522213)

Chasm City

 (28)
Erschienen am 06.12.2006
Cover des Buches Himmelssturz (ISBN: 9783641147518)

Himmelssturz

 (23)
Erschienen am 10.07.2014
Cover des Buches Die Arche (ISBN: 9783641147532)

Die Arche

 (22)
Erschienen am 10.07.2014
Cover des Buches Ewigkeit (ISBN: 9783641147181)

Ewigkeit

 (20)
Erschienen am 10.07.2014
Cover des Buches Träume von Unendlichkeit (ISBN: 9783453520219)

Träume von Unendlichkeit

 (15)
Erschienen am 01.04.2005
Cover des Buches Offenbarung (ISBN: 9783453523623)

Offenbarung

 (13)
Erschienen am 03.12.2007
Cover des Buches Das Haus der Sonnen (ISBN: 9783453525696)

Das Haus der Sonnen

 (12)
Erschienen am 06.07.2009

Neue Rezensionen zu Alastair Reynolds

Cover des Buches Enigma (ISBN: 9783453317796)H

Rezension zu "Enigma" von Alastair Reynolds

Hat Längen
Hans-Dvor 4 Jahren

Eigentlich gut geschrieben. Leider sollte man die vorherigen Bände gelesen haben um die Vorgeschichte zu kennen. Man kann es auch so lesen, aber dann fehlt eben der Hintergrund. Die Reise in unbekannte Sonnensysteme und die Interaktion mit den mutierten Elefanten verdient aber Aufmerksamkeit. Es lohnt sich das Buch zu lesen, aber man muss sich schon durchkämpfen...  

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Cover des Buches Rache (ISBN: 9783453318953)W

Rezension zu "Rache" von Alastair Reynolds

Spannendes, durchdachtes, kreatives Space-Sci-Fi-Abenteuer mit echten (!) Piraten.
wsnheliosvor 4 Jahren

Inhalt: Fura Ness gerät gegen ihren Willen in ein Weltraumabenteuer, an dessen Ende ein schwerer Schicksalsschlag wartet. Daraufhin sinnt sie nach Rache und schreckt vor nichts zurück, dieses Ziel zu erreichen.
Bevor ich über das tolle Buch spreche, möchte ich kurz einige Worte zum schrecklichen Titelbild verlieren. Was hat sich Nele Schütz Design dabei nur gedacht? Haben die das englische Original angeschaut und sich überlegt, dass es sicher keinen speziellen Grund gibt, weshalb das Raumschiff dort so aussieht und nicht anders? Das, was hier abgebildet ist, hat rein gar nichts mit dem Buch zu tun. Das hier ist ein generisches langweiliges Raumschiff, während im Buch coole untypische Schiffe mit gewaltigen Sonnensegeln beschrieben werden. Warum nicht auf dem Titelbild zeigen, was dieses Buch von anderen Space-Operas abhebt? Und dazu kommt noch ein irreführender Klappentext, der den Hauptcharakter gar nicht erwähnt, als hätte da jemand nur die ersten paar Kapitel des Buches gelesen.
Kommen wir also zum Buch selbst. Das erschaffene Universum ist sehr kreativ-innovativ, weshalb es eine spannende Entdeckungsreise darstellt. Die Mode, Kultur und Architektur sind sehr stark an die karibischen Piraten des 17. und 18. Jahrhunderts angelehnt, sogar die Raumschiffe mit ihren Sonnensegeln schauen gleich aus. Also Piraten der Karibik im Weltall. Das Buch erinnert stark an den Disney-Film Der Schatzplanet, der vielleicht sogar als Inspirationsquelle gedient haben mag.
Aber nicht nur das Universum ist toll, sondern auch der gewohnt gute Schreibstil von Reynolds sowie der spannende Plot. Vor allem das Ende gefällt mir, das ist sehr gelungen, eines der besten, das ich in letzter Zeit gelesen habe.
Fazit: Sehr zu empfehlen.


>>Hier<< geht es zum Originaltext und weiteren Rezensionen.

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Cover des Buches Die Medusa-Chroniken (ISBN: 9783453317840)R

Rezension zu "Die Medusa-Chroniken" von Stephen Baxter

Die Erben Arthur C. Clarkes
rallusvor 5 Jahren

Arthur C. Clarke gilt neben Isaac Asimov und Robert A. Heinlein als einer der Big Three der Science-Fiction-Autoren. Diese drei haben unbestreitbar das Genre maßgeblich beeinflusst und waren Visionäre des eher wissenschaftlichen Zweiges der Science Fiction. Persönlich hat mich von den dreien eher Isaac Asimov angesprochen, da bei ihm die menschliche Seite noch am stärksten vertreten ist. Heinlein ist mir zu militaristisch, bei Clarke dominiert die nüchterne Beschreibung der wissenschaftlichen Seite sehr.

Allen drei ist gemein, dass ihre Bücher für das breite Publikum sehr gut lesbar sind und auch komplizierte physikalische Sachverhalte gut erklären können, ohne dass für den Leser ein Doktortitel in Physik notwendig ist. Gerade Clarke hat einige wichtige Werke geschrieben, sein wichtigstes, 2001 – Odyssee im Weltraum, entstand in Zusammenarbeit mit dem Regisseur Stanley Kubrick nach dem Drehbuch, nicht wie meist andersherum. Gerade die opulenten Bilder und die etwas schwierig zu verstehende Schlusssequenz sind mir noch im Kopf. Doch wie das Unfassbare, gottähnliche Wesen oder höhere Dimensionen in Worte fassen?

Stephen Baxter und Alistair Reynolds, beide aktuelle und renommierte SF-Schriftsteller und auch mehr der wissenschaftlichen Seite zugewandt, haben im vorliegenden Band den Versuch unternommen, die 1972 mit dem Nebula Award ausgezeichnete Novelle „A Meeting with Medusa“ als Roman weiterzuführen und im Geiste von Arthur C. Clarke zu schreiben. Das ist ihnen sehr gut gelungen.

A Meeting with Medusa beschreibt in wenigen Kapiteln den Werdegang von Howard Falcon. Als Kapitän eines großen Luftschiffes eingesetzt, kommt er bei einem Unfall desselben fast ums Leben. Die Ärzte können ihn auf Kosten seiner körperlichen Menschlichkeit retten. Mit Ersatzteilen ausgestattet, zum Beispiel  Ballonreifen anstelle von Beinen, ähnelt er mehr einem Cyborg als einem Menschen. (vergleichbar mit dem SF-Film RoboCop) In den kurzen Kapiteln der Novelle verliert er immer mehr den Bezug zu den Menschen und lässt sich auf eine Jupitermission ein, bei der er fremdartiges Leben in der Atmosphäre des Jupiters entdeckt. Diese Novelle ist als Anhang an den Roman in diesem Buch abgedruckt.

Stephen Baxter und Alistair Reynolds setzen am Ende dieser Geschichte auf und spinnen diese im Geiste von Arthur C. Clarke bis ins Jahr 2850, wo sie ein 2001-Odyssee artiges Ende inszenieren. Das verbindende Element in diesen über 800 Jahren ist – Howard Falcon. Durch lebensverlängernde Maßnahmen bleibt er der Charakter, der die Jahrhunderte als Beobachter und Mediator erlebt. Als halb künstliches, halb menschliches Geschöpf sieht er beide Seiten. Denn natürlich entwickeln sich die Maschinen in diesen 800 Jahren von bloßen Erfüllungsobjekten zu eigenständig denkenden Wesen.

„Falcon, der weniger dazu neigte, eine Kluft zwischen biologischem und künstlichem Bewusstsein zu sehen, hatte eine simple Diagnose. Er hatte ähnliche Reaktionen bei den Menschen erlebt, die er durch die Welt der Medusen geführt hatte. Selbst der alte Geoff Webster hatte sie in gewissem Maße gezeigt – an seinen guten Tagen. Ehrfurcht. Das war es, was Orpheus empfand. Ehrfurcht.“

Orpheus war eine Maschine auf dem Weg zum Jupiterkern und sendete am Ende seiner Reise einige unverständliche Berichte, bevor ihn der atmosphärische Druck zerbrach.

Howard Falcon hält zwar das Buch als überlebende Person zusammen, aber bei über 800 Jahren kann nicht auf jedes Detail eingegangen werden. Politische und wirtschaftliche Entwicklungen werden in knappen Zusammenfassungen aufgearbeitet, Howard selbst behält trotz manchmal jahrzehntelanger selbstgewählter Einsamkeit seinen menschlichen Verstand. Auch Howard ist, wie bei Clarkes Zeiten und Raum umspannenden Büchern, ein Charakter, auf den nicht besonders tief eingegangen wird. Er wirkt eher wie ein zeitloser Soldat, den man bei Bedarf aus dem Tiefschlaf holen kann.

Am Ende läuten dann, ganz Clarke-typisch, die Gottes-Glocken und die Streicher setzen zu einem glorreichen metaphysischen Ende ein. Alles Pathos will ich haben und das bitteschön sofort. Baxter und Reynolds haben einen typischen Clarke-SF geschrieben, der dem alten Meister zur Ehre gereicht. Mir persönlich hat dies gut gefallen, und ich war überrascht, wie adäquat die beiden Schriftsteller die Stärken – aber auch die Schwächen Clarkes – in ein neues Buch einweben konnten. Neu erfunden wird das Genre durch dieses Buch sicherlich nicht. Durch die digitale Revolution hat sich in der Denkweise und der Art des Schreibens gerade in der SF einiges geändert. Doch ist er wissenschaftlich fundiert und kann mit einigen netten Ideen aufwarten. Als Kind hätte ich das Buch sicherlich geliebt. Vielleicht findet es ja einige jugendlichen Fans. Auf jeden Fall ein Leseereignis für Freunde des Genres.

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Gespräche aus der Community

Hallo,

in der Gruppe "Treffen Mainz, Frankfurt und Umgebung ab 2014" haben wir uns überlegt, gemeinsam ein Buch zu lesen. Dies ist also keine Leserunde, bei der man ein Buch gewinnen kann. 

Dafür gibt es aber keinen Zeitdruck, sondern jeder kann in seinem eigenen Tempo lesen, und man muss auch nicht sofort anfangen. Damit wir mehr Gelegenheiten haben, uns über das Buch auszutauschen, sind die Leseabschnitte nicht allzu umfangreich.

Wir haben uns für Science Fiction entschieden, weil die meisten von uns sich damit noch nicht so sehr befasst haben. Es sind aber darüber hinaus alle eingeladen, mitzulesen: Science-Fiction-Fans, solche, die es werden wollen, und solche, die sich einfach mal dafür interessieren.

Wir beginnen am Freitag, dem 1. August.

Viele Grüße

Dorothea61

 

14 Beiträge
A
Letzter Beitrag von  Ajanavor 7 Jahren
Wir kommen wohl alle nicht zum Lesen was ;)

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