Alastair Reynolds Himmelssturz

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Inhaltsangabe zu „Himmelssturz“ von Alastair Reynolds

Jenseits unseres Sonnensystems
Ihr Job ist eigentlich reine Routine: in den äußeren Bereichen des Sonnensystems die Asteroiden nach verborgenen Schätzen zu durchsuchen und diese zur Erde bringen. Doch als sie auf dem Saturnmond Janus auf ein außerirdisches Artefakt stoßen, beginnt für die Crew des Minenschiffs das Abenteuer ihres Lebens – denn dieses Artefakt ist in der Lage, die Raumzeit zu sprengen und das Universum, wie wir es kennen, völlig zu verändern.

Himmelssturz ist eines dieser Sci-Fi-Bücher, die recht schnell Tempo aufnehmen und das bis zum Schluss aufrechterhalten können.

— StefanBommeli

Phantastisch

— KainAutor

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  • Inhaltlich beeindruckend, ideenreich - mit doofem deutschen Titel

    Himmelssturz

    StefanBommeli

    03. May 2017 um 14:57

    Himmelssturz ist eines dieser Sci-Fi-Bücher, die recht schnell Tempo aufnehmen und das bis zum Schluss durchhalten (auch wenn der etwas 'abgespaced' ist und zum Glück offen bleibt). Eine Crew, die einen offenbar künstlichen Planetoiden untersuchen soll, wird von diesem mitgerissen - in die Unendlichkeit: Raum, Zeit und auch die menschliche Existenz der Crew wird überbrückt. Das vermittelt der Geschichte ab und zu etwas dunkles, unter der Oberfläche zutiefst Unheimliches.Es gibt zwei Einwände, die aber nicht den fünften Stern kosten: Die Hauptfiguren hätten sehr viel feiner herausmodelliert werden können (z.B. im ewigen Konflikt der Hauptdarstellerinnen, der irgendwann etwas bemühend wirkt) - das Buch hätte eine emotionale Wucht entfalten können, die es so (leider) nicht hat. Und der deutsche Titel "Himmelssturz" (wieso das denn?) ist schlicht jämmerlich gegenüber dem feinen Originaltitel "Pushing Ice". Wie auch immer: Tolles Buch, sehr lesenswert.

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  • SF Saga im Weltall

    Himmelssturz

    rallus

    2057 werden beim Saturnmond Janus plötzlich ungewöhnliche Aktionen beobachtet, er schert dermaßen aus der Umlaufbahn aus, was nur den Schluss zulässt, Janus ist ein künstlicher Satellit. Das nach Erzen und Edelmetallen schürfende Raumschiff Rockhopper ist dem Mond am nächsten und soll diesem folgen um ihn zu untersuchen, bevor er das Sonnensystem verlässt. Das kritische an der Mission ist, dass die Rockhopper nur begrenzt Treibstoff an Bord hat, laut der Konzernleitung reicht dies aber für einen Hinflug, Untersuchung und eine Rückkehr. Die Besatzungsmitglieder dürfen demokratisch für oder gegen die Mission stimmen. Die hauptsächlich aus modernen Bergleuten bestehendem Mitglieder, Motto: "Wir schieben Eis" (Im Original heißt der Roman "Pushing Ice") entscheiden sich - auch wegen der hohen Risikoprämie für eine Erkundung. Aus knapp 150 Personen besteht die Besatzung der Rockhopper und so bleiben politische Machtkämpfe nicht aus, zumal man einem großen Konzern angehört. Hauptpersonen sind Bella Lind, die das Kommando führt, da Jim Chisholm schwer an einem Tumor erkrankt ist, und ihre Freundin Svetlana Barseghian. Die Beziehung beider Frauen bildet das Hauptmotiv und ist Ursache vieler Entscheidungen und Wendungen in diesem der Hard SF zurechenbaren Space Opera. Alastair Reynolds ist Astronom und Physiker und weiß worüber er schreibt. Ein wenig Grundkenntnisse sollten beim geneigten Leser vorhanden sein, doch Reynolds webt die SF Ingredienzien gut in sein Romangericht ein. Dabei hat er auch viele schöne Details die den Roman sehr realistisch machen. Da gibt es z.B. Flextops, Nachfolger der Laptops, die sich bei Körperwärme aufladen und weich sind, also halb organisch, bei einer Handbewegung werden sie zum nützlichen Utensil, oder der Schmiedekessel, mit den entsprechenden Dateien versehen, lassen sich dort alle notwendigen Zutaten aus Abfall herstellen. Auf dem Weg zu Janus stellt Svetlana fest, dass etwas nicht mit den Treibstoffanzeigen stimmt, manipuliert der Konzern die Anzeigen? Die darauffolgenden Auseinandersetzungen im sozialen Mikrokosmos zeigen, dass Reynolds nicht nur die Technik beherrscht. Zum Glück, weitab vom amerikanischen Cowboy Hau-drauf Stil, entwickelt er feinfühlige Antennen für die Beschreibung eines engen Miteinanders im Weltall und was dies alles für Auswirkungen hat. Um die weitere Geschichte nicht allzu viel zu verraten, sei nur noch gesagt, dass nach vielen Wendungen der Roman locker die Äonen und Jahrtausende überwindet, um mit immer neuen Überraschungen aufzuwarten. Atemlos verfolgt man die weitere Geschichte, in den letzten 200 Seiten überschlagen sich die Ereignisse. Das Eis ist in solchen Romanen sehr dünn, besonders am Ende (nach tausenden von Jahren) ist eine technische Beschreibung nur noch auf wackligem Boden und erreicht nicht mehr vorstellbare Größen und Möglichkeiten. Doch der Zwist von Svetlana und Bella bleibt das Hauptthema und so findet sich der Leser öfters zurück auf nachvollziehbarem Grund. Mag sein, dass Alastair in nur 780 Seiten für 20.000 Jahre nicht viel auf Details eingehen kann und so manches Mal springt - es sei ihm verziehen. Wer auf eine herrliche Technik-Spaceopera-Generationsgeschichte mit interessanten Ausserirdischen,  soziokulturellen Aspekten, gemischt mit zwei starken Frauenfiguren steht, dem wird hier weitergeholfen. Ein Roman der an die Asimov Foundationtrilogie erinnert und sich bei den neueren Autoren stark an Baxter und Hamilton anlehnt, aber durchaus Eigenes vorzuweisen hat. Das Buch ist aber auch wie eine historische Saga - im Weltall - mit all den vertrauten Figuren die immer wieder auftauchen. Am Ende schließt sich wunderbar der Kreis der beiden Freundinnen die es so schwer hatten zueinander zu kommen und gerade diese Hoffnung dieses Aufrütteln, Aufstehen wenn man am Boden liegt macht einen tiefen menschlichen Aspekt aus, der das Buch aus der Masse der SF heraushebt. "Aber wenn nichts, was wir tun eine Garantie auf Dauerhaftigkeit hat, wenn selbst die besten Gesten nur eine winzige Chance haben uns zu überleben - warum geben wir es denn nicht einfach auf?" "Es gibt zahllose Gründe nicht aufzugeben. Wir sind hier, und wir leben. Es ist ein wunderschöner Sommertag. Jetzt lass uns gehen und das Beste daraus machen, solange es geht."  Manch einer mag es Kitsch nennen - ich habe eine wohlige Wärme am Ende des Buches verspürt. So war mein Intellekt und mein Bauch befriedigt, was will ich mehr?    

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  • Rezension zu "Himmelssturz" von Alastair Reynolds

    Himmelssturz

    crazysepp

    22. May 2010 um 16:08

    vor kurzem gelesen, wie schon einige andere SF von A.R. durchaus interessant, besonders die anfänge, die sehr spannend sind, wenn sich der jupitermond Janus einfach vertschüsst ... zwischendurch ein paar längen, die aber nicht schlimm sind. charaktere sind wie bei A.R. üblich, etwas weichgezeichnet. schluss etwas zu schnell für meinen geschmack.

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