Albert Biesinger

 4,6 Sterne bei 7 Bewertungen
Autor*in von Gibt es ein Leben nach dem Tod?, Meine Erstkommunionbibel und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Dr. Albert Biesinger ist emeritierter Professor für Religionspädagogik und Kirchliche Erwachsenenbildung an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen. Er ist Ständiger Diakon, Notfallseelsorger und Vater von vier Kindern und neun Enkelkindern. Er veröffentlichte viele erfolgreiche Bücher zu zentralen Themen gelingender religiöser Bildung.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Albert Biesinger

Cover des Buches Gibt es ein Leben nach dem Tod? (ISBN: 9783466371679)

Gibt es ein Leben nach dem Tod?

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Erschienen am 26.06.2017
Cover des Buches Meine Erstkommunionbibel (ISBN: 9783843605656)

Meine Erstkommunionbibel

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Erschienen am 19.02.2024
Cover des Buches Warum haben wir sonntags frei? (ISBN: 9783466372195)

Warum haben wir sonntags frei?

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Erschienen am 26.11.2018
Cover des Buches Woher, wohin, was ist der Sinn? (ISBN: 9783466370160)

Woher, wohin, was ist der Sinn?

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Erschienen am 15.11.2011
Cover des Buches Gibt's Gott? (ISBN: 9783466367610)

Gibt's Gott?

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Erschienen am 24.09.2007
Cover des Buches Gott – Bildung – Arbeit (ISBN: 9783830929789)

Gott – Bildung – Arbeit

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Erschienen am 14.11.2013
Cover des Buches Kinder brauchen mehr als alles (ISBN: 9783796611230)

Kinder brauchen mehr als alles

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Erschienen am 24.09.2003

Neue Rezensionen zu Albert Biesinger

Cover des Buches Gibt es ein Leben nach dem Tod? (ISBN: 9783466371679)
Lia48s avatar

Rezension zu "Gibt es ein Leben nach dem Tod?" von Albert Biesinger

Ehrlich & einfühlsam, auf dem christlichen Glauben basierend
Lia48vor 5 Jahren

“Was passiert, wenn ein Mensch stirbt?“ “Warum nehmen sich manche Menschen das Leben?“ “Tut sterben weh?“ “Gibt es die Hölle und brennt dort ein Feuer?“

“In diesem Buch werden zentrale Fragen aufgegriffen , die alle Menschen angehen. Und dennoch bleiben das Sterben und was danach kommt ein großes Geheimnis, das wir nie ganz lüften können. Ein Geheimnis aber, dem wir uns stellen und uns annähern können.“

Auch Kinder beschäftigen sich mit den Themen Sterben und Tod, bzw. werden irgendwann damit konfrontiert (z.B. beim Tod eines geliebten Menschen, im Fernsehen, oder bei einem toten Vogel im Garten, etc.). Da ist es ganz normal, dass viele Fragen auftauchen, die auch von uns Erwachsenen manchmal gar nicht so einfach zu beantworten sind.
In diesem Buch setzen sich daher 18 Autoren mit Kinderfragen rund um das Sterben und um den Tod auseinander.

Die Autoren selbst werden hinten im Buch inklusive einiger Infos über sie, aufgeführt. Unter ihnen befinden sich z.B. Professoren für Religionspädagogik, Theologen, Pädagogen, Lehrer, Kinder- und Jugendarzt, Kinder- und Jugendpsychiater, Notfallseelsorger, usw..

Im Inhaltsverzeichnis sind zunächst die einzelnen Fragen und der jeweils darauf antwortende Autor aufgeführt, so dass man schon mal einen Überblick bekommt, welche Themen in etwa behandelt werden.
Die Kapitel können im Grunde genommen in beliebiger Reihenfolge gelesen werden.

Das Buch enthält neben Kapiteln mit Sachinformationen (z.B. was im Körper passiert wenn jemand stirbt) oder Erlebnissen der jeweiligen Autoren, auch Situationen und Gespräche aus dem Alltag mit Kindern - kindgerecht erzählt. So wirken die Fragen und deren Bearbeitung wie aus dem Leben gegriffen, so dass die Kinder eher einen thematischen Zugang finden können. Trotzdem sind sicherlich nicht alle Erklärungen unbedingt einfach zu verstehen (je nach Alter bzw. Entwicklungsstand des Kindes). Das Buch eignet sich daher am besten zum gemeinsamen Lesen mit dem Kind, um auf Fragen, Sorgen, Ängste usw. reagieren zu können.
Ich persönlich würde das Buch vom Verständnis her für Kinder ab 8 oder 9 Jahren empfehlen. Besonders die Kapitel “Warum nehmen sich manche Menschen das Leben?“ und “Was ist, wenn Tante Rosa sterben möchte?“, würde ich eher in Begleitung mit dem Kind angehen und sie zumindest nicht komplett wortwörtlich jüngeren Kindern vorlesen.
Manche Kapitel könnten aber auch für Kinder ab 6/7 interessant sein. Oder man liest es als Erwachsener, um eine Möglichkeit zu finden, wie man auf die Kinderfragen eingehen könnte.
Am Ende eines Kapitel gibt es noch Impulse um sich bei Interesse noch weiter mit der jeweiligen Thematik zu beschäftigen (z.B.: “Kannst du dich an ein totes Tier erinnern? Du kannst einem Erwachsenen erzählen, was du gedacht oder gefühlt hast, als du den toten Körper gesehen hast.“).
Diese Anregungen sind gut dafür geeignet um die Kinder zu involvieren und wenn man noch weiter gemeinsam über die Themen nachdenken und sprechen möchte.

Im Buch wird deutlich, dass es auf manche Fragen im Leben keine richtigen oder falschen Antworten gibt, so dass es manchmal ganz unterschiedliche Vorstellungen geben kann.
Gleichzeitig basiert das Buch ganz klar auf dem christlichen Glauben, auf diesen häufig Bezug genommen wird. Daher eignet sich das Buch mehr für Kinder, die in dieser Religion beheimatet sind.
Trotzdem geht es am Ende auch noch auf drei weitere Religionen ein und behandelt in jeweils einem Kapitel die Fragen: Was glauben Juden/ Muslime/ Buddhisten, was nach dem Tod kommt? So bekommt das Kind trotzdem noch einen Einblick in andere Religionen.

FAZIT: Ein ehrliches und doch einfühlsames Buch, das auf dem christlichen Glauben basiert. Ich würde es für ein gemeinsames Lesen & darüber Reden mit Kindern ab 8 oder 9 Jahren einsetzen. Aber auch für Erwachsene kann es durchaus hilfreich sein, wenn für manche Erklärungen einfach die Worte fehlen. 5/5 Sterne!

Cover des Buches Gibt es ein Leben nach dem Tod? (ISBN: 9783466371679)
Himmelsblumes avatar

Rezension zu "Gibt es ein Leben nach dem Tod?" von Albert Biesinger

Wichtiges Buchs über den Tod
Himmelsblumevor 7 Jahren

Vor einiger Zeit entdecke ich ein Buch, das ich recht Spannend fand und das Thema Tod den Kids näher bringen will. Das Buch „Gibt es ein Leben nach dem Tod?„ schien am 26. Juni und enthält wichtige Fakten und Informationen, die den Kindern Altersgerecht näher bringt.

Meinung:


Obwohl das Buch einen traurigen Hintergrund hat, finde ich es sehr interessant geschrieben. Psychologen und Mediziner beantworten in diesem Buch auf Kindgerechter Weise, alle Fragen die man zum Thema Tod wissen muss. Unter anderen die Frage „Tut sterben weh?“, „Was passiert bei einer Beerdigung?“ oder auch „Kann man Tote Menschen wieder aufwecken“. Doch neben den Fragen, die sich wohl jedes Kind einmal stellt, gibt es auch sehr ernste Themen wie „Warum nehmen sich manche Menschen das Leben“. Dabei können nicht nur Kinder noch einiges dazulernen, sondern auch wir Erwachsene. Den aufhören zu lernen, sollte man nie.

Das Buch lässt sich fließend lesen, aber wegen dem Thema, habe ich so meine Zeit gebraucht. Ab und an, wurde es traurig und immer wieder musste ich an meinem Opa denken. So wunderte es kaum, das ich einige Wochen für das Buch brauchte und zwischendurch immer etwas anderes lesen musste. Die Schreibweise ist aber ideal für Kids ab 8/9 Jahre, wobei ich finde, dass man auch mit Kinder im Alter von 6/7 Jahre über das Thema sprechen kann.

Fazit:

Das Buch gibt es ein Leben nach dem Tod? – Kinder fragen – Forscherinnen und Forscher antworten, kann ich sehr empfehlen. Begleitet wird es mit vielen farbigen Bildern und einigen Zitaten. Wichtig bei diesem Buch ist es, das Eltern nach jedem Kapitel mit den Kindern darüber sprechen. Nur so wird auch sichergestellt, das die lieben Kleinen es auch verstehen und keine Angst davor haben.



Cover des Buches Warum dürfen Adam und Eva keine Äpfel essen? (ISBN: 9783466371129)
W

Rezension zu "Warum dürfen Adam und Eva keine Äpfel essen?" von Albert Biesinger

Für Kinder (und Erwachsene), die kritische Fragen zum Glauben und zur christlichen Religion stellen
WinfriedStanzickvor 9 Jahren


 

 

 

Kinder erschließen sich fragend die Welt. Seit mein mittlerweile elfjähriger Sohn sprechen gelernt hatte, sagte er -oft dutzende Mal am Tag - zu mir: "Papa, ich habe mal eine Frage!" Mit zunehmendem Alter haben sich die Fragen verändert. Zur Zeit geht es viel um Politik, Technik und Schule. In jedem Leben eines Kindes kommt die Zeit das die Frage auch existentielle werden und sie wie die alten Philosophen seit Menschengedenken zu fragen beginnen: "Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Warum leben wir hier auf dieser Erde?"

Max Planck nannte dies "die große, unergründliche Frage, die für jeden von uns gleich lautet." Und er stellte fest: "Die Wissenschaft kennt die Antwort nicht." Ein Geheimnis und ein großes Rätsel ist nach wie vor unser Leben auf der Erde.
Das vorliegende Buch, geschrieben von Theologinnen und Theologen aus dem deutschsprachigen Raum, lädt Kinder und ihre Eltern ein, miteinander zu fragen und nach Antworten zu suchen. In insgesamt 14 Beiträgen stellen sie mögliche Antworten auf Fragen vor, die sich Kinder ab einem bestimmten Alter stellen, wenn sie denn noch mit den Traditionen und Geschichten der Bibel in Kontakt kommen und die auch Erwachsenen bekannt sind, auch wenn sie vielleicht schon vor langer aufgegeben haben, nach Antworten zu suchen.

 

·        Warum gibt es die Bibel heute noch?

·        Stimmt, denn, was in der Bibel steht?

·        Warum dürfen Adam und Eva keine Äpfel essen?

·        Kann ein Mörder zum Helden werden?

·        Klagen über Gott- darf das in der Bibel stehen?

·        Wie kann Jona drei Tage in einem Wal überleben?

·        Warum musste Jesus am Kreuz sterben?

·        Ist der Koran die Bibel für Muslime?

Schon diese kleine Auswahl der behandelten Themen zeigt, dass es auf kindgerechte Weise um die großen religiösen Sinnfragen geht. Schon in ihrem Buch "Gibt es Gott?" haben die Autoren gezeigt, dass es möglich ist, Kinder einzuladen zu theologischen Forscherinnen und Forschern zu werden.

Das Buch ist geschrieben für Kinder. Geeignet ist es aber auch für alle Erwachsenen, die noch Fragen haben, und das sind meiner Erfahrung nach die meisten. Geeignet ist es aber auch als Grundlage für alle diejenigen Pädagogen, aber auch Ehrenamtlichen, die in Kirchen oder im Unterricht mit solchen Fragen zu tun bekommen. Die intellektuell ansprechende und doch elementare Form der Beantwortung lädt alle Christenmenschen und die, die es sein, bleiben oder werden möchten, ein, ohne Angst vor Verständnisbarrieren, das zu fragen, was in der Kirche meistens, völlig unzutreffend übrigens, als bekannt voraus gesetzt wird.

Würde eine Pfarrerin oder ein Pfarrer die Fragen dieses Buches, besonders aber die Art und Weise ihrer theologischen und persönlichen Beantwortung als Grundlage und Ermutigung nehmen für eine eigene Predigtreihe, zufriedene, gestärkte und ermutigte Gottesdienstbesucher würden es danken - und wiederkommen bei der nächsten Antwort bzw. bei deren Versuch, weil endlich einmal ihre Fragen angesprochen wären. Es ist nämlich ein Trugschluss, dass dies nur Kinderfragen wären. Weil nie jemand da war, mit ihnen verständlich und nicht belehrend über diese Fragen zu reden, stellen die meisten Erwachsenen, die noch versuchen zu glauben, diese Fragen immer noch, eher verschämt und hinter vorgehaltener Hand, und nicht wenige darunter quälen sich ernsthaft und existentiell damit.

Ein empfehlenswertes Buch und ein geeignetes Geschenk für Kinder (und Erwachsene), die kritische Fragen zum Glauben und zur christlichen Religion stellen.

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