Albert Borris

 3.8 Sterne bei 59 Bewertungen

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Crash into Me

Crash into Me

 (2)
Erschienen am 06.07.2010

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Rezension zu "Zehn Gründe, die todsicher fürs Leben sprechen" von Albert Borris

Roadtrip ins Jenseits?
Schlehenfeevor 2 Jahren

Owen hat schon mehrere Selbstmordversuche hinter sich, da trifft er im Netz auf andere gleichgesinnte Jugendliche: Jin-Ae, Frank und Audrey. Sie beschließen, gemeinsam im Death Valley Selbstmord zu begehen. Auf der Reise dorthin besuchen sie Grabstätten berühmter Persönlichkeiten, die Selbstmord begangen haben. Und sie schreiben eine Liste, was sie vor ihrem Tod noch erleben möchten. Doch auf dem Weg von Küste zu Küste wächst die Erkenntnis, dass es noch so vieles gibt, für das sich das Leben lohnt. Gibt es eine andere Lösung als das Death Valley für die vier Teenager?

„Zehn Gründe, die todsicher fürs Leben sprechen“ reizte mich aufgrund zweier Dinge: ich mag Roadtrip-Geschichten und ich mag Geschichten über problematische Jugendliche, die trotz allem irgendwie sympathisch sind. Der Roadtrip der bunten Truppe von New Jersey über Colorado und Seattle bis nach Kalifornien war sehr gelungen dargestellt.

Auch Erzähler Owens dunkle Vergangenheit, die er schrittweise preisgibt, machte ihn zu einem sehr interessanten und authentischen Charakter. Leider blieben die anderen drei dahinter zurück, vor allem Frank. Seine Geschichte, was ihn zu seinem Suizidwunsch gebracht hat, kommt nur ansatzweise heraus.

Tiefgründiger wird die Geschichte aber auch nicht, dafür ist sie zu sehr auf die Zielgruppe 12-16 Jahre zugeschnitten, von der Gesamtlänge des Buches wie auch vom Schreibstil her.

Ich fand „Zehn Gründe, die todsicher fürs Leben sprechen“ insgesamt ganz amüsant und überwiegend interessant.

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E

Rezension zu "Crash into Me" von Albert Borris

Sooo toll
Einhornponyvor 2 Jahren

Es hat seine höhen und tiefen es ist ein sehr schön geschriebenes Buch, ließt sich schön fließend. Man sollte das aufjedenfall mal gelesen haben, ich bin so begeistert, gutes Preis Leistungsverhältnis.

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SonnenBlumes avatar

Rezension zu "Zehn Gründe, die todsicher fürs Leben sprechen" von Albert Borris

Zehn Gründe, die todsicher für's Leben sprechen - Albert Borris
SonnenBlumevor 3 Jahren

Owen möchte sich umbringen. Genauer gesagt hat er es schon versucht, es hat nur nicht geklappt. Durch einen Chatroom lernt er noch andere Jugendliche kennen, die sich ebenfalls das Leben nehmen wollen. Gemeinsam beschließen die vier, dass sie eine Art Roadtrip machen wollen, mit Ziel im Death Valley. Dort wollen sie sich dann alle gemeinsam das Leben nehmen. Aber davor stehen noch die Grabstätten einiger Berühmtheiten auf ihrer Liste, die sie besuchen wollen.
Und so macht sich Owen gemeinsam mit Frank, Jin-Ae und Audrey auf den Weg. Allerdings erwartet keiner von ihnen, dass sie unterwegs Gründe finden, die sehr überzeugend für’s Leben sprechen …

Was soll man sagen, Selbstmord ist und bleibt ein schwieriges Thema, sei es nun unter Erwachsenen oder Jugendlichen. Die Protagonisten in dem Buch sind eine bunt zusammengemischte Truppe, jeder mit eigenen individuellen Problemen. Zeitenweise machte Owen mir den Eindruckt, als wolle er sich gar nicht wirklich umbringen, als stecke etwas anderes dahinter. Aber vielleicht ist es genau das, was selbstmordgefährdete Personen ausmacht: Oft machen sie nicht den Anschein.
Trotzdem erfährt man mit der Zeit, warum Owen solche Gedanken hat und was ihn dazu trieb, sich umbringen zu wollen. Ganz zum Schluss kommt dann allerdings der ganz große Knall. Und glaubt mir, das bringt alles etwas Licht in die Sache und zeigt auch wieder, welche Kunststücke das Gehirn machen kann, wenn es sich an etwas nicht erinnern will.
Man hat in dem Buch einige Genres vereint, ein wenig Kitsch, ein bisschen Krimi, etwas Psychologie und schon hat man ein Jugendbuch über Selbstmord.
Ich finde die Idee an sich wirklich gut, mir hat die Umsetzung nur nicht so gut gefallen. Man wird einfach so in die Geschichte hinein geworfen und hätte man den Klappentext nicht gelesen, hätte man erst ganz zum Schluss erfahren, was die vier wirklich verbindet und was hinter der Sache steckt.
Teilweise fehlte mir die Tiefe der Charaktere, diese kam meiner Meinung nach erst zum Schluss dazu. Alles in allem sicher ein interessantes Buch, ich finde jedoch nicht, dass es ein Must-Read ist.

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