Albert Borris Zehn Gründe, die todsicher fürs Leben sprechen

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Inhaltsangabe zu „Zehn Gründe, die todsicher fürs Leben sprechen“ von Albert Borris

"Bei meinem dritten Versuch, mich umzubringen, nahm ich einen Strick."

Weil Owen aber auch dieser Versuch misslingt, sucht er im Netz nach Gleichgesinnten und trifft auf Frank, Audrey und Jin-Ae. Sie beschließen zusammen Richtung Death Valley zu fahren, um sich dort gemeinsam umzubringen. Auf dem Weg dorthin wollen sie die Grabstätten berühmter Selbstmörder besuchen, wie die von Hunter S. Thompson, Anne Sexton oder Kurt Cobain. Und schreiben Listen mit Dingen, die sie vor ihrem Tod noch erleben wollen: für Sports Illustrated schreiben, Sex haben oder Gitarre spielen lernen. Das ist gar nicht so wenig, und so langsam wächst die Erkenntnis, dass es sich trotz allem lohnen könnte weiterzuleben. Kann diese Fahrt doch noch anders enden als im Death Valley?

Dieses Buch hat mich zum Lachen gebracht und auch zu Tränen gerührt.

— JayTheFox

Süchtig machendes Buch. Ich habe mich hingesetzt, das Buch aufgeschlagen und es ohne Pause in einem Zug durchgelesen.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Interessantes Thema, welches leider nicht so gut umgesetzt wurde und daher etwas langweilig erscheint

— Bücherwahnsinn

Ein sehr tiefgründiges und aufwühlendes Buch, bei dem man bis zur letzten Sekunde mitfiebert und auf das Gute hofft.

— Kathey

Verstörend und mitreißend! Dieses Buch ist mir persönlich sehr nahe gegangen. Absolut zu empfehlen!

— Mrs_Nanny_Ogg

Zehn Gründe, die todsicher fürs Leben sprechen - doch leider nicht für eine gute Geschichte...

— Salzstaengel

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spannender, fantasievoller Roman, der mich in seinen Bann gezogen hat.

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    Zehn Gründe, die todsicher fürs Leben sprechen

    Schlehenfee

    13. January 2017 um 20:58

    Owen hat schon mehrere Selbstmordversuche hinter sich, da trifft er im Netz auf andere gleichgesinnte Jugendliche: Jin-Ae, Frank und Audrey. Sie beschließen, gemeinsam im Death Valley Selbstmord zu begehen. Auf der Reise dorthin besuchen sie Grabstätten berühmter Persönlichkeiten, die Selbstmord begangen haben. Und sie schreiben eine Liste, was sie vor ihrem Tod noch erleben möchten. Doch auf dem Weg von Küste zu Küste wächst die Erkenntnis, dass es noch so vieles gibt, für das sich das Leben lohnt. Gibt es eine andere Lösung als das Death Valley für die vier Teenager?„Zehn Gründe, die todsicher fürs Leben sprechen“ reizte mich aufgrund zweier Dinge: ich mag Roadtrip-Geschichten und ich mag Geschichten über problematische Jugendliche, die trotz allem irgendwie sympathisch sind. Der Roadtrip der bunten Truppe von New Jersey über Colorado und Seattle bis nach Kalifornien war sehr gelungen dargestellt. Auch Erzähler Owens dunkle Vergangenheit, die er schrittweise preisgibt, machte ihn zu einem sehr interessanten und authentischen Charakter. Leider blieben die anderen drei dahinter zurück, vor allem Frank. Seine Geschichte, was ihn zu seinem Suizidwunsch gebracht hat, kommt nur ansatzweise heraus.Tiefgründiger wird die Geschichte aber auch nicht, dafür ist sie zu sehr auf die Zielgruppe 12-16 Jahre zugeschnitten, von der Gesamtlänge des Buches wie auch vom Schreibstil her. Ich fand „Zehn Gründe, die todsicher fürs Leben sprechen“ insgesamt ganz amüsant und überwiegend interessant.

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  • Zehn Gründe, die todsicher für's Leben sprechen - Albert Borris

    Zehn Gründe, die todsicher fürs Leben sprechen

    SonnenBlume

    07. October 2015 um 18:27

    Owen möchte sich umbringen. Genauer gesagt hat er es schon versucht, es hat nur nicht geklappt. Durch einen Chatroom lernt er noch andere Jugendliche kennen, die sich ebenfalls das Leben nehmen wollen. Gemeinsam beschließen die vier, dass sie eine Art Roadtrip machen wollen, mit Ziel im Death Valley. Dort wollen sie sich dann alle gemeinsam das Leben nehmen. Aber davor stehen noch die Grabstätten einiger Berühmtheiten auf ihrer Liste, die sie besuchen wollen. Und so macht sich Owen gemeinsam mit Frank, Jin-Ae und Audrey auf den Weg. Allerdings erwartet keiner von ihnen, dass sie unterwegs Gründe finden, die sehr überzeugend für’s Leben sprechen … Was soll man sagen, Selbstmord ist und bleibt ein schwieriges Thema, sei es nun unter Erwachsenen oder Jugendlichen. Die Protagonisten in dem Buch sind eine bunt zusammengemischte Truppe, jeder mit eigenen individuellen Problemen. Zeitenweise machte Owen mir den Eindruckt, als wolle er sich gar nicht wirklich umbringen, als stecke etwas anderes dahinter. Aber vielleicht ist es genau das, was selbstmordgefährdete Personen ausmacht: Oft machen sie nicht den Anschein. Trotzdem erfährt man mit der Zeit, warum Owen solche Gedanken hat und was ihn dazu trieb, sich umbringen zu wollen. Ganz zum Schluss kommt dann allerdings der ganz große Knall. Und glaubt mir, das bringt alles etwas Licht in die Sache und zeigt auch wieder, welche Kunststücke das Gehirn machen kann, wenn es sich an etwas nicht erinnern will. Man hat in dem Buch einige Genres vereint, ein wenig Kitsch, ein bisschen Krimi, etwas Psychologie und schon hat man ein Jugendbuch über Selbstmord. Ich finde die Idee an sich wirklich gut, mir hat die Umsetzung nur nicht so gut gefallen. Man wird einfach so in die Geschichte hinein geworfen und hätte man den Klappentext nicht gelesen, hätte man erst ganz zum Schluss erfahren, was die vier wirklich verbindet und was hinter der Sache steckt. Teilweise fehlte mir die Tiefe der Charaktere, diese kam meiner Meinung nach erst zum Schluss dazu. Alles in allem sicher ein interessantes Buch, ich finde jedoch nicht, dass es ein Must-Read ist.

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  • Sucht-Faktor unendlich

    Zehn Gründe, die todsicher fürs Leben sprechen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. May 2015 um 12:48

    Süchtig machendes Buch. Ich habe mich hingesetzt, das Buch aufgeschlagen und es ohne Pause in einem Zug durchgelesen.

  • Zehn Gründe die todsicher fürs Leben sprechen - Tabuthema Suizied

    Zehn Gründe, die todsicher fürs Leben sprechen

    Bücherwahnsinn

    01. April 2015 um 11:49

    Das Buch lag jetzt etwas länger als ein Jahr bei mir auf dem SuB, jetzt dachte ich, es wird zeit es zu lesen. Schliesslich mag ich Bücher mit schwierigen und speziellen Themen und so musste ich auch dieses Buch haben. Der Deutsche Titel find ich gut, auch wenn der Originale etwas besser passt (Crash into me). Der Deutsche spielt auf die Listen an die von den vier jugendlichen immer wieder erstellt werden. Also ist er wirklich ok, auch wenn diese nicht wirklich viel mit dem Leben zu tun haben...Aber das Cover finde ich wiederum Hammer. Man sieht vom Grab hinauf in den Himmel. In die Freiheit, in die Leichtigkeit, während man im schwarzen Loch liegt. Treffender könnte man es wohl kaum darstellen...  Der Schreibstil von Albert Borris finde ich oky, er liest sich leicht und flüssig. Dennoch fand ich es manchmal fast langweilig. Irgendwie hatte ich das Gefühl es wiederhole sich oft. Die Geschichte ist aus der Sicht von Owen in der Ich-Form geschrieben, was dem ganzen etwas tiefe gibt. Man sich schnell in ihn hineinfühlen kann und auch den anderen etwas näher ist, aber dennoch fand ich es etwas distanziert. Das Thema der Geschichte finde ich gut und wichtig. Selbstmord unter Kindern und Jugendlich wird noch viel zu wenig thematisiert. Und darum war ich wirklich neugierig wie der Autor dieses umsetzt. Die Idee mit dem Suiziedpakt fand ich spannend. Doch die Umsetzung hat für mich nicht ganz so geklappt. Warum könnt ihr gleich nach lesen... Zu den 4 Protagonisten kann man sicher sagen, jeder hat seine Gründe. Es wäre falsch zu urteilen ob es wirklich "richtige" Gründe sind oder welcher nun begründeter ist. Angefangen hat alles in deinem Chat wo sich die 4 irgendwann treffen, sie unterhalten sich, erzählen von ihren Versuchen sich um zu bringen, schmieden Pläne und dann kommt der Tag an dem sie sich im realen Leben treffen uns eben diese letzte Reise antreten.  Während dieser Reise lernen sie sich untereinander noch mehr kennen doch bleiben für mich viel Fragen offen, denn der Austausch war für mich etwas zu oberflächlich. Bei Owen und Jin-Ae versteht man schnell um was es geht und warum sie sich entschieden haben nicht mehr hier zu sein, doch bei Frank und Audrey weniger. Mit der zeit bekommt man eine Ahnung aber ich finde für das gewählte Thema hätte sich der Autor etwas mehr mit den einzelnen Charakteren auseinandersetzen müssen, mehr auch die Tiefen und das vergangene konzentrieren sollen als auf die Reise an sich. Was ich auch schon erwähnt habe ist das es oft etwas langweilig wird, und zwar weil die Spannung fehlte und sich das ganze immer etwas widerholt hat. Aber es kommt sicher auch davon das die Personen für mich zu wenig Tiefe, zweidimensional wirkten. Das find ich schade denn man hätte aus der Geschichte jeder Person wirklich viel machen können. Die waren aber leider nur am Rande angeschnitten. Versteht mich nicht falsch, es geht nicht um die Sensationspannung wie in den Billigzeitungen, sondern um emotionale. Die Fehlte fast gänzlich. Und das ist bei einem solchen Thema schon etwas komisch. Da hilft auch der Rückblick nichts, in denen sie sich im Chat unterhalten. Es lockert zwar etwas auf, verrät einwenig etwas über die Protagonisten aber mehr auch nicht. Eigentlich sollte das Buch, so wie es aufgebaut ist eine Suche nach dem Leben sein, Gründe die dafür sprechen Lebendig zu sein. Doch das kommt hier leider ebenso kaum zum tragen.

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  • Zehn gründe, die für das Lesen dieses tollen Jugendbuches sprechen!

    Zehn Gründe, die todsicher fürs Leben sprechen

    Mrs_Nanny_Ogg

    In diesem Buch sind viele Listen zu finden, deswegen habe ich für meine Rezension auch diese Form gewählt: 10. Der Autor Albert Borris arbeitet viel mit Jugendlichen - das merkt man in diesem authentisch wirkenden Roman. 9. Ein gelungener Mix aus Roadmovie (oder Roadroman.... ;-) ) und Chat-Dialogen. 8. Vier sehr gut beschriebene Protagonisten - sehr unterschiedlich, aber sehr authentisch. 7.Man lernt etwas über berühmte Selbstmörder der Vergangenheit 6. Ein Selbstmordroman, der einem den Wert des Lebens vor Augen führt. 5. Die Geschichte eines Jungen, der mit einem fast nicht tragbaren Schuldgefühl aufwachsen muss. 4. . Es ist auch ein Buch über Gruppenzwang und Gruppensolidarität. 3. Ein Buch , das einen aus Mitleid zu Tränen rührt - wie grausam können die  "wenn ich nicht, dann...."- Situationen im Leben sein? 2.Er weckt Verständnis für die Sorgen und Nöte von Jugendlichen - und lässt Eltern darüber nachdenken, ob mit ihren eigenen Kindern alles in Ordnung ist - für mich sehr verstörend. 1.  Ein sehr gut aufgebauter Spannungsbogen - man weiß bis zum Schluss nicht, wie das Buch enden wird (und ich werde es auch nicht verraten!)

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  • Rezension "Zehn Gründe, die todsicher für das Leben sprechen"

    Zehn Gründe, die todsicher fürs Leben sprechen

    Kathey

    10. June 2014 um 12:18

    Klappentext/Inhalt:"Bei meinem dritten Versuch, mich umzubringen, nahm ich einen Strick." Weil Owen aber auch dieser Versuch misslingt, sucht er im Netz nach Gleichgesinnten und trifft auf Frank, Audrey und Jin-Ae. Sie beschließen zusammen Richtung Death Valley zu fahren, um sich dort gemeinsam umzubringen. Auf dem Weg dorthin wollen sie die Grabstätten berühmter Selbstmörder besuchen, wie die von Hunter S. Thompson, Anne Sexton oder Kurt Cobain. Und schreiben Listen mit Dingen, die sie vor ihrem Tod noch erleben wollen: für Sports Illustrated schreiben, Sex haben oder Gitarre spielen lernen. Das ist gar nicht so wenig, und so langsam wächst die Erkenntnis, dass es sich trotz allem lohnen könnte weiterzuleben. Kann diese Fahrt doch noch anders enden als im Death Valley? Aufbau:Die Geschichte wird komplett aus der Sicht von Owen geschildert. Dabei gibt es einige Rückblenden, die in Chatform gehalten sind, da sich die Vier ja in einem Chat kennen gelernt haben. Der Rest der Geschichte für dann in chronologischer Reihenfolge geschildert, bis am Ende beide Erzählstränge zusammen laufen und man die Auflösung erfährt. Gestaltung:Ich persönlich finde die Gestaltung des Covers sehr schön. Es sieht aus, als wenn man aus einem Sarg in den Himmel schaut und dort den Titel lesen kann. Das Cover spiegelt genau den Konflikt zwischen Leben und sich umbringen im Buch wieder, welchen die Charaktere ausleben.Auch den deutschen Titel finde ich sehr schön und sehr passend zum Buch. Viel besser als der im Englischen. Charaktere:Die Charaktere fand ich ziemlich gut ausgearbeitet. Man konnte sich in alle Figuren hineinversetzen und verstehen, warum sie diese Selbstmordgedanken haben. Sie sind mir sehr ans Herz gewachsen und ich habe im ganzen Buch mit gefiebert. Ende:Das Ende fand ich ziemlich passend und sehr logisch. Mehr möchte ich dazu nicht sagen. Fazit:Insgesamt fand ich das Buch ziemlich gut und sehr herzerwärmend, obwohl das Thema doch ziemlich hart ist. Ich konnte mit dem Buch lachen, weinen, nachdenken und mitfiebern. Das Buch ist ziemlich toll gewesen und ich denke, dass ich es noch einmal lesen würde.Auf jeden Fall sehr empfehlenswert.

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  • Die große LovelyBooks Themen-Challenge 2014

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2014? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 20 vorgegebenen Themen mindestens 15 Bücher aus 15 unterschiedlichen Themen zu lesen. 5 Themen können also ausgelassen werden. Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt hier mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag. Diese Challenge läuft vom 1.1.2014 bis 31.12.2014. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Wer am Ende des Jahres die 15 Bücher zu 15 verschiedenen Themen geschafft hat, nimmt automatisch an einer Verlosung eines schönen Überraschungspakets teil. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2014 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Ich habe jedes Thema auch zu einem extra Beitrag hier auf LovelyBooks verlinkt, in dem ihr euch jeweils über die passenden Bücher austauschen könnt. Für jedes Thema hänge ich ein Beispielbuch in der Reihenfolge der vorgegebenen Themen an, ihr könnt aber gern andere lesen! Bücher, die erstmalig vor 2010 erschienen sind Bücher, die Teil einer Reihe sind (alles ab mindestens 2 Bänden) Bücher, die ein vorranging rotes Cover haben Bücher, deren Buchtitel eine Zahl enthalten Bücher, die ausschließlich als Taschenbuch / Broschur erschienen sind (nicht als Hardcover, E-Book zusätzlich ist ok) Bücher, bei denen der Vor- oder der Nachname des Autors mit dem gleichen Buchstaben beginnt, wie der Buchtitel Bücher, die bisher noch keine Rezension auf LovelyBooks haben (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, in denen es ums Essen geht und das auch durch den Buchtitel, das Cover o.Ä. ausgedrückt wird Bücher von deutschsprachigen Autoren Bücher, die weniger als 250 Seiten haben Bücher, auf denen hauptsächlich Schrift und kein vordergründiges Covermotiv zu sehen ist Bücher von Autoren, die schon mindestens 5 Bücher veröffentlicht haben Bücher, die in der Hardcover-Ausgabe einen Schutzumschlag haben Bücher, deren Buchtitel aus mindestens 5 Wörtern bestehen Bücher, die aus einer anderen Sprache als dem Englischen oder Französischen übersetzt wurden Bücher, die in einer Stadt mit mehr als 1 Mio. Einwohner spielen Bücher, die in einem unabhängigen Verlag erschienen sind (keine Verlagsgruppen / Konzerne) Bücher, auf deren Cover mindestens 3 Lebewesen zu sehen sind (es zählen Menschen & alle Tierarten) Bücher, die auf LovelyBooks mit 4,5 - 5 Sternen bewertet sind (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, deren Hauptfigur mindestens 10 Jahre jünger oder älter als ihr selbst ist (wer dieses Thema erfüllen möchte, müsste hier sein Alter verraten - in meinem Fall müsste die Figur 17 oder jünger bzw. 37 oder älter sein) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Antworten auf häufig gestellte Fragen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Wenn es in der Aufgabenstellung keine spezielle Eingrenzung gibt, zählt wirklich alles, was dazu passt. Zahlen zählen also auch als Zahlen, egal ob ausgeschrieben oder nicht usw. * Ich kann diese Challenge nicht in Unterthemen gliedern, da das nur bei Leserunden geht. * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Unabhängige Verlage sind solche, die nicht zu einer Verlagsgruppe / einem Konzern gehören. Wenn ihr unsicher seid, schreibt mir eine Nachricht mit dem entsprechenden Verlag. * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, als auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2014 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Postet euer jeweiliges Buch bitte erst, wenn ihr es wirklich komplett gelesen & eine Rezension oder Kurzmeinung geschrieben habt. * Ein paar Beispiele für Verlage,  die als unabhängig zählen - es gibt aber wirklich ganz viele, fragt mich im Zweifel einfach per Nachricht: Hanser Verlag (und Unterverlage), Aufbau Verlag (und Unterverlage), dtv, Coppenrath Verlag, Diogenes Verlag, usw. * Falls Bücher, die eine ISBN habe, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com * Bei Themen, für die der Stand bei Lesebeginn entscheidend ist (Bücher, die noch keine Rezension haben / Bücher, mit Bewertung zwischen 4,5 - 5 Sternen) vertraue ich einfach darauf, dass ihr wirklich nur welche angebt, wo das stimmt. * Keine Mangas & Comics, außer für Thema 10 - Graphic Novels zählen überall, sofern sie dem Thema entsprechen Teilnehmer: 19angelika63 4cloverleaf 78sunny aba Aduja Ajana Alchemilla AlinchenBienchen allegra Alondria Amara Anendien Aniston81 AnnaMK Anneblogt Annilane Anniu anushka Arizona Asu AuroraBorealis baans Bambi-Nini Baneful battlemaus88 BethDolores BiancaWoe Bluebell2004 bluebutterfly222 bookgirl Bookmarble books_and_senses bookscout brudervomweber BuchblogDieLeserin Bücherwurm Buchgeborene Buchrättin Buecherfee82 Buecherfreak321 Buecherschmaus Buecherwurm1973 callunaful Carina2302 carooolyne CaryLila Cattie christiane_brokate Clairchendelune Clouud coala_books Code-between-lines Curin czytelniczka73 daneegold DaniB83 Daniliesing danzlmoidl darigla Deengla Deirdre dieFlo Dini98 Donata Donauland DonnaVivi Dreamworx Dunkelblau El. 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    • 2083
  • Zehn Gründe fürs Leben oder fürs Sterben?

    Zehn Gründe, die todsicher fürs Leben sprechen

    Strigoia

    05. April 2014 um 12:34

    Owen hat das Leben satt. Nach seinem dritten Suizidversuch, liefert seine Mutter ihn in der Psychiatrie ab. Dort lernt er Jin-Ae kennen, die ebenfalls aufgrund eines Suizidversuchs dort ist. Im Internet treffen die beiden auf zwei weitere Jugendliche, die sterben möchten: Frank und Audrey. So begeben sich die vier Jugendlichen auf eine Promi-Selbstmord-Tour mit dem Ziel Death-Valley und ihrem gemeinschaftlichem Selbstmord. Doch irgendwo zwischen Seattle und San Francisco beginnen sie sich alle zu fragen, ob Sterben wirklich der richtige Weg ist, oder ob es nicht doch etwas gibt wofür es sich zu leben lohnt und wenn es nur das Baden in einem Fluss bei Regen ist. Albert Borris beschreibt ein sehr schwieriges Thema der Gesellschaft. Vor Selbstmord werden die Augen am liebsten immer ganz verschlossen, da niemand weiß wie man damit umzugehen hat. Er beschreibt die Gedanken und Gefühle der Kids mit Leichtigkeit und Witz, jedoch ohne dabei den Ernst des Themas zu vergessen. Es geht zwar offensichtlich um den bevorstehenden Selbstmord den die Kids in einem Pakt festgelegt haben, doch beim Lesen merkt der Leser immer wieder, dass es eigentlich viel mehr darum geht, dass die Kids selbst sich verändern. Dass sie beginnen wieder zu fühlen. Sie merken, dass sie sich nicht verletzen müssen, ob durch spitze Fingernägel oder dadurch sich blutig zu beißen. Obwohl das Thema so schwer ist, zieht es einen nicht hinunter, dafür sorgt der gut eingeflochtene Humor, der tief zwischen den Zeilen steckt. "Zehn Gründe die todsicher fürs Leben sprechen" ist zwar als Jugendbuch gedacht, doch ist es durchaus auch eine Lektüre für Erwachsene. Das Buch weckt Verständnis und zeigt, wo man eigentlich hinsehen müsste und wie man es verhindern könnte, dass es bei Jugendlichen soweit kommt, dass sie sterben möchten. Denn man hat zwar immer eine Wahl, doch sieht man diese nicht immer gleich von alleine, dabei braucht man oft Hilfe. Dieses Buch zeigt die Facetten der Einsamkeit auf und wie man aus der Depression mit der Hilfe von Freunden wieder herauskommen kann, auch wenn es eigentlich um nichts anderes geht als um den eigenen Tod.  Als Kinder und Jugendbuch würde ich es auf jeden Fall erst ab 14 Jahren empfehlen, da es sonst denke ich etwas schwer verständlich sein könnte. Und unter Umständen zu dummen Ideen hinreißen könnte.

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  • Themen-Challenge 2014 - Bücher, deren Buchtitel aus mindestens 5 Wörtern bestehen

    Daniliesing

    Dieses Thema gehört zur Themen-Challenge 2014:

    Hier könnt ihr euch über eure gelesenen Bücher zu Thema 14 austauschen!

    • 67
  • Das Selbstmordrudel

    Zehn Gründe, die todsicher fürs Leben sprechen

    Lilli33

    18. January 2014 um 17:23

    Inhalt: Unter dem Stichwort „Selbstmord“ haben sich 4 Jugendliche im Internet gefunden. Alle vier haben einen oder sogar schon mehrere Selbstmordversuche hinter sich. Einige Zeit chatten sie miteinander und freunden sich dabei an, bevor sie den Plan schmieden, eine Reise durch die USA anzutreten und Gräber von prominenten Selbstmördern zu besuchen. Ende der Reise soll das Death Valley sein. Hier wollen die zwei Jungs und zwei Mädchen sich schließlich gemeinsam umbringen. Meine Meinung: Ein ernstes Thema und das Buch ist auch nicht lustig. Doch es kommt so locker daher, dass ich zuweilen einfach schmunzeln musste. Bei allen Problemen und Gründen, die die vier Jugendlichen für ihre Todessehnsucht, besser gesagt Lebensangst, haben, wächst ihre Freundschaft nach und nach immer mehr. Sie geben sich gegenseitig den Halt, den sie in ihren Familien vermissen. Ob dies allerdings ausreicht, um die letzte Station ihres Roadtrips aufzugeben, ist lange Zeit ungewiss, zumal auch immer mehr Geheimnisse ans Tageslicht kommen, die die Situation des Einzelnen wieder in ein schlechteres Licht rücken. Erzählt wird die Geschichte in der Ich-Form von dem 16-jährigen Owen. Sein Bericht wird von Zeit zu Zeit unterbrochen von Chat-Einträgen, aus denen hervorgeht, wie die vier zusammengekommen sind und sich schließlich in real life kennengelernt haben. Die Sprache ist der eines 16-Jährigen gut angepasst, ohne allzu flapsig zu wirken. Obwohl das Buch mit gut 250 Seiten nicht besonders dick ist, lernt man Owen und seine FreundInnen gut kennen. Behutsam entwickelt der Autor die Charaktere, sodass man ihnen problemlos folgen und ein gewisses Verständnis für ihr jeweiliges Handeln aufbringen kann, auch wenn man selber in einer solchen Lage vielleicht ganz anders reagieren würde.

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  • Leo Löwchen 13J. Rezi zu "Zehn Gründe, die todsicher fürs Leben sprechen"

    Zehn Gründe, die todsicher fürs Leben sprechen

    LeoLoewchen

    08. January 2014 um 15:04

    Das Ziel: Der eigene Tod Was ist das Leben eigentlich wert? Und wofür lohnt es sich zu sterben… oder zu leben?! Heute hebe ich für euch das Buch “Zehn Gründe, die todsicher fürs Leben sprechen” geschrieben von Albert Borris und erschienen im Carlsen Verlag.   Der ruhige Owen, Frank, der für seine Familie zu schlecht ist, die Lesbe Jin-Ae und die erst 14 jährige Audrey kennen sich bisher nur übers Internet. Sie alle verbindet eins: Alle haben schon versucht sich umzubringen und finden das Leben nicht mehr lebenswert! Die vier Teenager wollen sich gerne kennenlernen und langsam wächst eine Idee. Sie wollen eine Promi-Selbstmordfahrt machen. Das bedeutet, dass sich jeder einen berühmten Selbstmörder aussucht, zu dessen Grab sie fahren. Endstation ist dann in Death Valley, dem vorgesehenem Ort für den gemeinsamen Selbstmord. Alle vier sind von der Idee begeistert und schon kurze Zeit später sitzen die Vier bei Frank im Auto und machen sich auf zum Grab von Anne Sexton. Franks Eltern sind für einen Monat in Deutschland, Jin-Ae und Owen habe ihren Eltern erzählt, sie gingen auf eine College-Reise, um sich für die Zukunft zu informieren und Audreys Mutter interessiert sich nicht für sie. Anfangs sind alle einer Meinung: Sie wollen am Ende dieser Reise sterben! Doch mit der Zeit kommen die Zweifel… Gibt es vielleicht doch Dinge oder gar Personen, wofür es sich zu Leben lohnt?! Eine Reise mit vielen Höhen und Tiefen beginnt.   Als ich mir den Klappentext durchgelesen habe, war ich erst ein wenig verdutzt über die Geschichte an sich. Promi-Selbstmordfahrt? So ein „Depri-Buch“? Aber nein! Das gesamte Buch ist in einem jugendlichen Stil geschrieben und in den Chat-Feldern, welche am Anfang jedes Kapitels stehen, wurden jegliche Regeln der Rechtschreibung missachtet…   Schon sehr gewöhnungsbedürftig, aber doch eine gute Idee! Das Buch lässt sich trotz des Themas sehr leicht lesen, jedoch hat es mich nicht so sehr gefesselt. Ich persönlich konnte nicht so recht in das Thema eintauchen. Owen stellt immer Top 10 Listen auf, wie z.B. “Die zehn bizarrsten Todesorte von Promis”. Da steht dann z.B. “Dallas – Ermordung von John F. Kennedy”… Ich frage mich, was an Dallas so ein bizarrer Ort zum sterben sein soll?! Für Leute, die sich sehr mit diesem Thema befassen, ist das Buch sicher toller Lesestoff… Für mich war es ganz gut, aber ich hatte mir ein bisschen mehr erhofft!   Deshalb gibts von mir 4 von 5 Löwchens!   Das war es dann von mir! Viele Grüße Eure Leo Löwchen

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  • Tolle Idee, aber leider nur mittelmäßige Umsetzung...

    Zehn Gründe, die todsicher fürs Leben sprechen

    Moep

    29. December 2013 um 19:21

    Vier Jugendliche, die sich bislang nur aus dem Internet kannten, machen sich nun auf eine Reise quer durch die Vereinigten Staaten, beginnend an der Ostküste bis hin zur Westküste. Doch haben sie nicht im Sinn, typische Touristenattraktionen zu besichtigen, sondern so wollen sie nach und nach die Gräber prominenter Selbstmörder besuchen. Denn das ist es, was im Moment ihr Leben bestimmt: Ihre Gedanken an Selbstmord. Daher haben sie es sich auch als gemeinsames Ziel gesetzt, sich am Ende der Reise im Death Valley im Kollektiv das Leben zu nehmen. Das Selbstmordrudel, so der gemeinsam gewählte Name der Truppe, erfährt im Laufe der Reise, was es bedeutet, an seine Grenzen zu gehen, mit der eigenen Vergangenheit abzuschließen und seinen inneren Schweinehund zu besiegen. Meine Meinung: Also ganz allgemein ist die Idee von vier selbstmordgefährdeten Jugendlichen nicht unbedingt so neu, allerdings ist sie mir in der Form noch nie untergekommen und wirkt so nunmehr sehr innovativ und spannend. Zunächst einmal hat mich der Gedanke sehr überzeugt, die vier eine Reise unternehmen und ihre Gründe fürs Leben finden zu lassen. Doch leider konnte an dieser Stelle die Umsetzung nicht ganz mithalten, da es meiner Meinung nach einfach an einer intensiveren Ausgestaltung der Charaktere fehlte, sodass ich wirklich Schwierigkeiten hatte, mit ihnen zu fühlen und ihre Beweggründe zu verstehen. Dabei ist doch gerade das bei Jugendlichen, die über Selbstmord nachdenken, besonders wichtig. Auch wirken die Figuren an vielen Stellen ein bisschen zu stereotyp, sodass sie zeitweise doch etwas langweilig erscheinen. Damit wären wir auch schon beim nächsten Punkt: Spannung. Davon gab es nämlich auch nicht so sonderlich viel. Zwar war die Geschichte durchgehend interessant und ich konnte sie schon flüssig lesen, aber mir fehlte einfach dieser Drang, unbedingt weiterzulesen, weil möglicherweise etwa total Spannendes passieren könnte. Erst gegen Ende hin hatte ich einmal kurz das Gefühl, dass der Autor da jetzt noch mal etwas drauf setzt, doch leider kamen in dem Moment einige undurchsichtige Zeitsprünge, die den behutsam aufgebauten Spannungsbogen sofort wieder zunichte machten. Zur Erzählperspektive bleibt noch zu sagen, dass die Geschichte von Owen, einem der Jugendlichen, erzählt wird und man ihn und seine Familiengeschichte so am besten kennenlernt. Im Gegensatz zu den anderen Charakteren kann man sich mit ihm schon relativ gut identifizieren und kann auch seine Probleme sehr gut nachvollziehen. Alle anderen Figuren bleiben mir weitestgehend rätselhaft, da man ihre Hintergründe nicht gut genug kennt und ein gewisses Gespinst von Lügen schnell undurchsichtig wird. Außerdem hatte ich zunehmend das Gefühl, dass sich das Thema Selbstmord im weiteren Verlauf verflüchtigte, da man wenig darüber erfährt, warum sich diese Teenager denn eigentlich umbringen wollen und nur immer mal wieder vage angedeutet wird, dass sie darüber nachdenken. Fazit: Insgesamt betrachtet bietet „Zehn Gründe, die todsicher fürs Leben sprechen“ ein sehr ernstes Thema, das der Autor durch eine völlig neue Umsetzung ungewöhnlich und spannend zu gestalten versucht, allerdings gelingt es ihm nicht ganz, da die Charaktere nicht besonders gut entwickelt sind und durchaus Einiges an Spannung fehlt. Nichtsdestotrotz ein ganz interessantes Buch, das vielleicht einige neue Gedanken aufwirft, alles in allem aber eher so dahinplätschert. Ansonsten gibt es von mir noch einen großen Pluspunkt für die Gestaltung des Covers und des Titels, da beides sehr ansprechend wirkt und die Geschichte besser verkauft als sie eigentlich ist.

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  • Gelungenes Jugendbuch mit jugendgerecht verpacktem Selbstmordthema!

    Zehn Gründe, die todsicher fürs Leben sprechen

    EineBuchliebhaberin

    31. August 2013 um 11:32

    Insgesamt gefiel mir dir etwas skurrile Idee von vier, mehr oder weniger, selbstmordgefährdeten Jugendlichen, die sich auf eine abenteuerliche Reise machen, doch ziemlich gut. Geschrieben ist die Geschichte aus der Ich-Perspektive der Hauptperson Owen. Man verfolgt also mit, was Owen tut und denkt und fühlt und bekommt so einen Draht zu ihm und lernt ihn kennen und mögen. Während Owen nun hauptsächlich im Präsens von der Reise und seinen Erlebnissen erzählt, gibt zwischendurch immer mal wieder Rückblicke, Chatverläufe und Erzählungen aus der Vergangenheit, sodass man Stück für Stück mehr von Owen erfährt. Dabei erfährt man auch seine Gründe für die Selbstmordversuche, Erlebnisse aus seiner Kindheit, Therapieerfahrung. Auch die anderen Charaktere empfand ich als grundsätzlich gelungen, denn sie alle waren, zumindest bis zum Ende hin, durchaus nachvollziehbar und realistisch. Trotzdem wurde einfach durch die zurückgezogene Position Owens, eine gewisse Distanz, besonders zu Jin-Ae und Frank, gewahrt. Dies fand ich etwas schade, denn ich hätte doch gerne mehr über die anderen Hauptfiguren gewusst  und diese besser kennen gelernt. Trotzdem denke ich, dass genau diese Distanz sehr ausschlaggebend ist für die Umsetzung. Man muss sich schließlich klar machen, dass dieser oft als Tabu-Thema vermittelte Schwerpunkt des Selbstmordes, in einem Jugendbuch verpackt wurde und für Jugendlich ab 14 Jahre gedacht ist, weshalb ich auch Vorteile sehe in dieser Form der Umsetzung. Insgesamt war der Schwerpunkt eher darauf ausgelegt, dass es sich eben doch lohnt zu leben, solange man immer noch Wünsche und Träume hat, solange es Menschen gibt, die einem wichtig sind und denen man auch wichtig ist und solange es Hoffnung gibt. Dieser Aspekt, ja fast schon diese Moral, die hinter dieser Geschichte steckt, hat mir sehr gut gefallen und ich hatte großen Spaß beim Leben. Sicherlich ist der Preis von fast 14 Euro für ein Buch, welches gerade mal 255 Seiten hat ein wenig hoch. Jedoch finde ich diesen Preis, in Anbetracht des sehr hochwertig wirkenden Hardcovers und allgemeinen der gelungenen Idee der Covergestaltung, doch durchaus verkraftbar. Fazit: "Zehn Gründe, die todsicher fürs Leben sprechen" von Albert Borris ist ein gelungenes Jugendbuch, welches das Thema Selbstmord gut und jugendgerecht verpackt hat und trotzdem eine gute Laune verbreitet!

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  • Zehn Gründe, die todsicher fürs Leben sprechen

    Zehn Gründe, die todsicher fürs Leben sprechen

    Sophie333

    "Zehn Gründe, die todsicher fürs Leben sprechen" ist sicher kein typisches Jugendbuch. Vier Freunde die alle schon Selbstmordversuche hinter sich haben begeben sich auf eine letzte Reise. Alle haben sich Orte und Gräber von berühmten Personen ausgesucht die sie besuchen möchten. Dabei kommt es immer wieder zu Planänderungen. Nur eins scheint von Anfang an fest zu stehen: Sie alle werden am Ende dieser Reise ihr Leben lassen und zwar zusammen. Oder gibt es da nicht doch Gründe am Leben zu bleiben?! Die vier Freunden haben auf den ersten Blick nichts gemeinsam. Sie lernten sich im Internet kennen und haben es alle nicht leicht. Man fragt sich jedoch schnell, reicht das alles aus um so an einem Slebstmord festzuklammern?! Trotz des doch eher düsteren Themas spart das Buch nicht an Humor. Aus der Sicht von Owen geschrieben begleitet man die Jugendlichen auf ihrer ganzen Reise quer durch die USA. Dadurch erfährt man natürlich am meisten über diesen Charakter. Nebenbei werden immer wieder Chats der vier zwischengeschoben in denen man etwas über ihr bisheriges Leben erfährt und wie sie auf die Idee dieser "letzten" Reise gekommen sind. Das dabei nicht alles glatt läuft ist wohl vorprogrammiert. Neben den Einblicken in die psychische Verfassung der vier geht es vorallem um die schönen Dinge des Leben die sie erst zusammen richtig erfahren und über ihren Plan nachdenken lässt. "Zehn Gründe, die todsicher fürs Leben sprechen" ist sicher keine leichte Kost. Man denkt über sich selbst nach....Könnte man sich anders Verhalten?! Ist wirklich alles so schlecht?! Haben viele Jugendliche mit solchen Problemen zu kämpfen?! Ein ernsthaftes Buch welches zum Nachdenken anregt, dabei aber auch Pleiten, Pech und Pannen beschreibt.

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    • 2
  • Eine tolle Idee, die man besser umsetzen hätte können..

    Zehn Gründe, die todsicher fürs Leben sprechen

    BeautyBooks

    28. July 2013 um 00:04

    Es heißt, wenn man sich wirklich umbringen will, kann einem niemand aufhalten.. Es gibt zu viele Möglichkeiten, es zu tun.. Man kann von einer Brücke oder einem Gebäude springen.. Man kann sich aufhängen.. Man kann einen Autounfall bauen, sich die Pulsadern aufschlitzen oder so lange ins Meer rausschwimmen, bis man keine Kraft mehr hat.. - Seite 74 Owen, Audrey, Jin-Ae und Frank haben sich online kennengelernt.. Alle vier hegen Selbstmordgedanken, und haben den ein oder anderen Selbstmordversuch schon hinter sich.. Gemeinsam beschließen sie auf eine Reise zu gehen.. Sie wollen Gräber berühmter Selbstmörder besuchen.. In unzähligen Chats planen sie ihre Route um sich dann persönlich zu treffen.. Es sind Ferien.. Die Reise kann beginnen.. Ihre Eltern glauben, dass sie sich verschiedene Colleges ansehen, um nach dem Sommer auf einem zu studieren.. Was sie jedoch nicht wissen: Am Ende ihrer Reise wollen sie in Death Valley ihrem Leben gemeinsam ein Ende setzen.. Der Wert von Komplimenten wird überschätzt.. Jeder glaubt, man ist begeistert von sich selbst, wenn genug Leute es einem sagen.. Künstliches Lob.. Letzten Endes sind solche Komplimente hohl.. - Seite 79 Echtes Selbstbewusstsein kommt von Können, davon, dass man auf einem Gebiet richtig gut ist.. Egal, was es ist.. Dann muss man sich wegen leerer Komplimente keine Gedanken mehr machen.. Was andere Leute denken, ist dann egal.. Man hat eben Selbstachtung.. - Seite 79 Meine persönliche Meinung: Ein Klappentext der eine rasante Geschichte, vollgepackt mit Emotionen, verspricht.. Ein Cover, dass ich persönlich ziemlich klasse finde.. Eine Grube, vielleicht auch ein Grab in dem man sich befindet, den Blick hoch in den blauen Himmel.. Gänsehaut pur.. Und genau dies erhoffte ich mir auch von der Geschichte.. "Zehn Gründe, die todsicher fürs Leben sprechen" von Albert Borris hat mich jedoch nicht ganz so überzeugen können.. Die vier Protagonisten haben vieles gemeinsam.. Der ein oder andere wollte sich schon das Leben nehmen.. Owen nahm bei seinem dritten Versuch den Strick.. Audrey eine Bratpfanne.. Jeder der vier will seinem Leben ein Ende setzen.. Doch davor wollen sie noch eine gemeinsame Reise unternehmen.. Eine Reise, die sie in den Tod führen soll.. Wie man sich denken kann, führt keiner der vier Jugendlichen ein schönes und glückliches Leben.. Doch so ganz kann man es nicht verstehen, wieso sie wegen der verschiedenen genannten Gründe ihr Leben beenden wollen.. Probleme, die eigentlich zu lösen sind.. Depressive Jugendliche, die wohl keinen Ausweg mehr finden, und vollkommen überfordert mit sich und ihrem Leben sind.. Anders konnte ich es mir nicht erklären.. Ein schwieriges Thema, von dem man sich eigentlich viel erwartet.. Selbstmord - verbunden mit Drogen, Homosexualität und Alkohol.. Die Geschichte jedoch war für mich zum Teil ziemlich langatmig.. So ganz nahm ich dem Autor die Geschichte nicht ab.. Ein Buch, dass für mich keinen richtigen Tiefgang hatte.. Eine tolle Idee, die man besser umsetzen hätte können.. Charaktere, die man nicht wirklich kennenlernt.. Die Gefühle, die der Autor dem Leser übermitteln möchte, kamen bei mir absolut nicht an.. Ein Buch, dass sich für zwischendurch allemal eignet und nett zu lesen ist.. Mehr jedoch auch nicht.. Bei so einem Thema hätte ich mir doch ein wenig mehr erwartet.. Ich vergebe, mit einem zugedrücktem Auge, 3 von 5 Zebras! Ertappt zu werden vermeidet man am besten, indem man sich selbst zum Opfer macht.. - Seite 114 Friedhöfe können so friedvoll sein.. Warum ist es das übrige Leben nicht auch? - Seite 182 Das ist das Tolle daran, tot und begraben zu sein.. Nichts ändert sich.. Nie mehr.. - Seite 185

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