Albert Camus Der erste Mensch

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Inhaltsangabe zu „Der erste Mensch“ von Albert Camus

«Inszeniert wie ein Roman, enthält ‹Der erste Mensch› eine bewegende Autobiographie der algerischen Kindheit Albert Camus´: das intimste Selbstzeugnis, dass der diskrete und scheue Autor hinterlassen hat.» (Der Spiegel) «Ein überwältigendes posthumes Comeback.» (FAZ) Gespiegelt in der Figur Jacques Comery erzählt Camus von seiner Kindheit, die er mit seiner fast tauben, analphabetischen Mutter und einer dominanten Großmutter im Armenviertel Algiers verbringt. Auf der Suche nach einer Vaterfigur beginnt er, über die eigene Herkunft zu reflektieren. [Das handgeschriebene Manuskript wurde bei dem tödlichen Autounfall Camus’ in seiner Mappe gefunden. Es erscheint hier, ohne dass an dem unkorrigierten Fragment Änderungen vorgenommen wurden.]

Während des Lesens habe ich bemerkt, dass es sich um ein unvollständiges, nicht überarbeitetes Manuskript handelt. Tolle Geschichte!

— Ruby Summer
Ruby Summer

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  • Albert Camus "Der erste Mensch"

    Der erste Mensch
    esmerabelle

    esmerabelle

    30. April 2016 um 22:30

    Der als Sohn eines Franzosen und einer Spanierin in Algerien geborene und aufgewachsene Jacques Cormery besucht auf Drängen seiner Mutter in Frankreich das Grab seines Vaters, der im Ersten Weltkrieg gefallen ist, als Jacques gerade ein Jahr alt war. Jacques beschließt, nach Algerien zu fliegen, um mehr über diesen für ihn fremden Mann zu erfahren, aber anstelle einer Suche nach einem Unbekannten erwartet ihn ein Finden seiner eigenen Wurzeln.  Albert Camus ist 46, als er bei einem Autounfall ums Leben kommt. Bei ihm findet man eine Aktentasche mit dem unvollendeten Manuskript zu "Der erste Mensch". Lange Zeit hat seine Tochter Catherine eine Veröffentlichung untersagt, da sie in dem Entwurf zu viele Parallelen zu Camus' eigenem Leben sah, die der Autor so vielleicht in der Endfassung nicht hätte stehen lassen. Erst 1994 erschien das Werk, von dem Camus selbst gehofft hatte, dass es sein Meisterwerk werden würde, und das seitdem auch oft als autobiographischer Roman bezeichnet wird.   Das Manuskript ist so veröffentlicht worden, wie es gefunden wurde, mit durchgestrichenen und ersetzten Wörtern, Fehlern und Randbemerkungen. Im Anhang befinden sich Abschriften von Zetteln, die im Original gelegen hatten, als es gefunden wurde. Das meiste davon ist für den Leser unverständlich und macht das Buch zu keiner leichten Lektüre. Aber zu einer lesenswerten. Man kommt nicht in das Vergnügen, in die Geschichte eintauchen zu können, aber die Gelegenheit, die Arbeit eines genialen Autors wie Camus in einem Stadium kennen zu lernen, zu dem man sonst keinen Zugang hat. "Der erste Mensch" ist ein Buch für alle, die sowohl dem Menschen als auch dem Autor Camus näher kommen möchten. 

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  • Erinnerungen an eine ärmliche Kindheit

    Der erste Mensch
    UteSeiberth

    UteSeiberth

    24. February 2014 um 17:52

    Dieser unvollendete Roman von Camus hat mich sehr angesprochen in seiner liebevollen Art, wie er versucht hat seine ärmliche Kindheit in Algerien zu beschreiben.Seinen Vater hat er nie gekannt, er fiel im 1. Weltkrieg und so lebte er mit seiner leicht behinderten Mutter bei der Großmutter, die ein strenges Regiment in der Familie führte.Er schildert ohne Bitterkeit die kleinen Freuden des Jungen und seiner Kameraden.Besonders beeindruckt hat mich sein Grundschullehrer, der sich um ihn wie ein Vater gekümmert und ihm das Stipendium für das Gymnasium besorgt hat.Da spürt man die warme Menschlichkeit ,die mir an Camus so gefällt,seit ich als Schülerin "Die Pest" gelesen hatte. Das Manuskript wirkt an manchen Stellen unfertig,denn er konnte es nicht mehr redigieren vor seinem tödlichen Autounfall. Aber es ist trotzdem sehr lesenswert.

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  • Rezension zu "Der erste Mensch" von Albert Camus

    Der erste Mensch
    Sokrates

    Sokrates

    01. August 2011 um 08:24

    So sehr ich Camus‘ Philosophie des Mythos vom Sisyphos faszinierend fand, so schwer tue ich mich jedes mal mit seiner Belletristik. Auch beim Ersten Mensch konnte ich mich nicht wirklich auf die Handlung konzentrieren, die Geschichte hat mich auch zu keinem Zeitpunkt neugierig gemacht. Für meinen Geschmack fehlte die Eigendynamik, die Probleme aufwirft, Spannung erzeugt und den Leser begierig nach dem Ende fragend, weiterlesen lässt. Ich habe deshalb – mal wieder – einen Camus abgebrochen.

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  • Rezension zu "Der erste Mensch" von Albert Camus

    Der erste Mensch
    Angizia

    Angizia

    23. September 2010 um 18:35

    Das Buch "der erste Mensch" von Albert Camus ist das letzte Werk an dem er gearbeitet hat bevor er starb. Es wurde nie ganz vollendet und wird in einer überarbeiteten Fassung herausgegeben, in der die Geschichte bestmöglich rekonstruiert wurde ohne etwas an ihr zu ändern. Wenn ein Wort nicht lesbar war, so wird es als fehlendes Wort markiert, so das man sich selbst denken muss, was gemeint sein könnte etc. Zudem wurden Satzzeichen eingesetzt, die der gute Mann manchmal einfach weggelassen hat, da es vermutlich nur die Rohfassung einer Geschichte ist, die er selbst noch überarbeiten wollte. Am Ende des Buches sind noch Notizen und Fragmente etc. abgedruckt, welche es nicht ins Buch geschafft haben, aber von Camus dazu addiert wurden. Die Geschichte ist, wenn gleich nicht als Autobiographie geschrieben, so doch autobiographisch, die Geschichte eines Jungen aus Algerien, der wegen seiner Begabung eine Schule für Privilegierte besuchen darf, deren Mutter (+Großmutter, der Vater ist gestorben) aber nie über den Horizont der Grenzen Algeriens oder gar ihrer eigenen vier Wände blicken konnte und die damit somit nicht viel anfangen kann, da sie zu tief in ihrer kleinen Welt und im Armuts-Dasein verwurzelt ist. Dazu werden Szenen aus der Sicht des erwachsenden Jungen geschrieben, der am Grab seines toten Vaters steht. Das Buch beginnt mit der Szene seiner Geburt. Mir hat das Buch gefallen, sowohl von der Schreibweise als auch vom Inhalt. Durchaus lesenswert. Vor allem gefällt mir dieser Wechsel zwischen alt und jung. Würde es sich um die finale Version handeln, würde ich vermutlich 4 Sterne geben. aber ich bewerte einfach mal das Buch, dass daraus entstanden wäre, hätte Camus es zu Ende schreiben können. Also 5 Sterne.

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  • Rezension zu "Der erste Mensch" von Albert Camus

    Der erste Mensch
    BertieWooster

    BertieWooster

    23. July 2010 um 22:28

    Bei dem Buch "Der erste Mensch" handelt es sich um das Manuskript, das nach seinem Unfalltod in seiner Aktentasche dabei hatte. Es ist ein autobiographischer Roman und beginnt mit seiner dramatischen Geburt 1913, als der Vater und die hochschwangere Mutter in der damals französischen Kolonie Algerien auf einem Ochsenkarren auf dem Weg zu einer neuen Arbeit als Gutsverwalter sind. Ein Jahr später ist der Vater Tod. Von einer Granate im 1. Weltkrieg getroffen. Vierzig Jahre später begibt sich der Erzähler auf der Suche nach Spuren von seinem Vater. In einer Notiz zum Manuskript wird es sehr schön beschrieben. Er war auf der Suche nach dem Vater und hat seine Kindheit wiedergefunden. Denn auf der Spurensuche begibt er sich in seine alte Heimat Algerien, das sich gerade im Unabhängigkeitskrieg befindet. Er trifft seine schwerhörige Mutter wieder und beginnt sich zu erinnern, wie er seine Kindheit empfunden hat. Diese war zwar von tiefer Armut und einer dominierenden Oma geprägt. Trotzdem hatte er seine Freiheiten. Sehr schön wird die Geschichte von Freundschaften erzählt. Camus versucht jedoch auch in diesem Buch zu beschreiben, wie diese Kindheit sein späteres Leben geprägt hat. Insbesondere die Rolle seines Grundschullehrers und auch Förderers wird sehr anschaulich dargestellt. Hieraus kann man erkennen, wie wichtig gerade in den ersten Klassen gute Lehrer sind, die auf die einzelnen Kinder eingehen können. Obwohl es nicht fertig ausgearbeitet ist, ist es doch ein schönes gut zu lesendes Buch.

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  • Rezension zu "Der erste Mensch" von Albert Camus

    Der erste Mensch
    Lyz

    Lyz

    20. December 2008 um 20:12

    Mich erinnert das Buch ein wenig an "Für'n Groschen Brause". Ich hab das Buch für den Franze-Unterricht gelesen, muss aber sagen, dass die Atmosphäre sehr gut rübergebracht wird und der Autor über eine sehr gute Auffassungsgabe verfügt. Es ist nur manchmal schwer, sich nicht in den öfters mal auftauchenden Bandwurmsätzen zu verlieren.

  • Rezension zu "Der erste Mensch" von Albert Camus

    Der erste Mensch
    loosli

    loosli

    27. August 2008 um 15:33

    Hitze, Armut, Kindheit - ein wunderschönes Buch.

  • Rezension zu "Der erste Mensch" von Albert Camus

    Der erste Mensch
    MrPink

    MrPink

    13. February 2008 um 14:40

    "Camus at his best"