Albert Camus Der glückliche Tod

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Inhaltsangabe zu „Der glückliche Tod“ von Albert Camus

"Und ein Stein zwischen Steinen, ging er in der Freude seines Herzens wieder in die Wahrheit der unbeweglichen Welten ein." In einer beherrschten sinnlichen Prosa beschriebt Camus die geliebte algerische Landschaft, die mediterrane Sonne, den tiefblauen Himmel, die glühende Erde, die erlösende See, aber auch das Gefühl der Entfremdung und das vertraute Verhältnis zum Tod. (Quelle:'Flexibler Einband/02.07.1997')

Klar. Präzise. Rein. Zart. Camus.

— MichaelBeisteiner

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  • Der glückliche Tod von Albert Camus

    Der glückliche Tod

    marcelsarman

    30. June 2016 um 16:00

    Mersault führt ein langweiliges Leben. Seine Arbeit und sein Privatleben sind exakt durchorganisiert und jeder Wochentag folgt einem streng festgelegten Schema. Seine einzige Leidenschaft ist seine hübsche und temperamentvolle Freundin. Eines Tage begegnet er im Kino einem ehemaligen Liebhaber seiner Freundin und beginnt vor Eifersucht zu rasen und verlangt in seinem Wahn eine Liste aller ehemaligen Freunde seiner Freundin. Er bekommt schließlich diese Liste und findet auf dieser Liste auch den beinamputierten Zagreus und lernt diesen näher kennen. Bei einem seiner Besuche bei Zagreus entdeckt er eine Pistole bei Zaugreus, die Zagreus für den Fall bereithält, das er sein eigenes Leiden nicht mehr aushält. Einige Tage später steht Mersault plötzlich mit der Pistole in der Hand in Zagreus Wohnung und fasst einen folgenreichen Entschluss. In der zweiten Erzählung dieses Buches reist Mersault ziellos und rastlos durch Europa und nimmt die Geräusche und Düfte dieser Reise besonders intensiv wahr. Plötzlich sieht er seine Existenz glasklar und fährt nach Algier zurück, um dort fortan in einer Wohngemeinschaft zu leben. Doch das Luxusleben ödet ihn schließlich an und er flüchtet in die Berge. Während einer Wanderung erleidet er einen Herzinfarkt und lässt im Angesicht des Todes sein eigenes Leben Revue passieren. Camus kann spannende Geschichte in leicht verständlicher Sprache erzählen und dabei die Grundgedanken seiner existenzialistischen Philosophie verdeutlichen. Die Naturbeschreibungen sind besonders eindrucksvoll und als Metapher für den Gemütszustand der handelnden Personen zu verstehen. Der Mensch ist laut Camus dazu verpflichtet, die Sinnlosigkeit der eigenen Existenz zu ertragen (Mythos von Sysiphos) und zu versuchen sein eigenes und das Leben seiner Mitmenschen zu verbessern (Revolte). 5 Sterne für dieses spannende, sprachlich gelungene und philosophisch sehr interessante Buch.

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  • Rezension zu "Der glückliche Tod" von Albert Camus

    Der glückliche Tod

    erwin

    29. March 2011 um 12:01

    Traurig, bewegend zugleich aber auch positiv gesinnt. Die Reflexion über Glück, Zeit und Tod fand ich ergreifend, die Naturbeschreibungen atemberaubend. Stellenweise entdeckte ich eine seltsame „Seelenverwandtschaft“ zu Mersault. „Aus einer gewissen Schamhaftigkeit heraus antwortete Mersault nur: «Ja, ich langweilige mich», erhob sich nach einiger Zeit, ging auf das Fenster zu und setzte, während er hinaussah, hinzu: «Ich habe Lust zu heiraten, mir das Leben zu nehmen oder L´Illustration zu abonnieren. Irgendeine verzweifelte Geste, was weiß ich! » “ Eine auf mich lang nachwirkende Lektüre. Die Essenz des Romans, die Frage: „Wie kann man so glücklich leben, dass der Tod als Glück empfunden wird?“ kann/muss sich jeder selbst beantworten. Wenn es soweit ist.

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  • Rezension zu "Der glückliche Tod" von Albert Camus

    Der glückliche Tod

    Coralita

    23. August 2009 um 09:33

    Im seinem Roman "Der glückliche Tod" schildert Albert Camus die Geschichte eines geringverdienenden, todkranken Angestellten, der durch einen Mord an so viel Geld kommt, dass er sich damit die Zeit nach seinen Vorstellungen und Wünschen einteilen und den bevorstehenden Tod als einen glücklichen erwarten kann. Die Auseinandersetzung mit dem Tod bildet den Horizont für diesen Roman. Das Buch ist in zwei Teile gegliedert, deren Überschriften zwei verschiedene Vorstellungen vom Tod implizieren. Im ersten Teil, "Der natürliche Tod", werden das ärmliche Umfeld des Protagonisten Patrice Mersault in Algerien, die Eifersucht seiner Freundin Marte und der Tod der Figur Zagreus beschrieben. Der zweite Teil, der mit "Der bewußte Tod" betitelt wurde, erzählt den Weg zum Glück, von seiner Reise nach Mitteleuropa, über die Heimkehr nach Algier in das "Haus vor der Welt", wo er drei Freundinnen wiedertrifft, die in Leichtigkeit und bedenkenloser Hingabe ihrem Leben gegenüber die erste Spur des absurden Lebens ihm aufzeigen. Danach begibt er sich in die Einsamkeit eines Hauses in Chenoua, die nur durch gelegentliche Besuche von den drei Freundinnen und Lucienne, einer Frau, die er zwischendurch trifft und heiratet, unterbrochen wird ...

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  • Rezension zu "Der glückliche Tod" von Albert Camus

    Der glückliche Tod

    Sokrates

    25. April 2007 um 15:36

    Ganz Camus - bedrückend, schwermütig, traurig, verzweifelt. Man sollte das Buch nicht lesen, wenn man selbst gerade in einer Situation ist, wo man eigentlich ein wenig Heiterkeit vertragen könnte! Aber ansonsten ein wunderbarer Camus!

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