Albert Camus Die Pest

(6)

Lovelybooks Bewertung

  • 9 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 2 Rezensionen
(2)
(2)
(1)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Die Pest“ von Albert Camus

In Oran kriechen die Ratten ans Tageslicht und verenden. Die Pest ist ausgebrochen. Oran wird von der Außenwelt abgeriegelt, die Bewohner setzen alles daran, die Stadt, die zum Grab wird, zu verlassen. Rieux und einige andere tun alles, um zu helfen, leidenschaftlich und mit wachsender Verzweiflung angesichts der apokalyptischen Zustände.

Stöbern in Romane

Kleine Stadt der großen Träume

Wieder ein wunderschöner Roman. Ich kann ihn sehr empfehlen.

SLovesBooks

Lennart Malmkvist und der ganz und gar wunderliche Gast aus Trindemossen

Gelungene Fortsetzung, die auch wieder viel Spaß macht.

Kaddi

Alles wird unsichtbar

Ein wahnsinnig tolles Buch. Anders wie die anderen. Anders im positiven Sinne. Es macht süchtig 😍 Ich konnte es kaum weglegen!!

Kat_Von_I

Der Junge auf dem Berg

Erschreckend nah an der Realität. Aber das Ende ist irgendwie zu positiv, um wahr zu sein.

Eori

Die Perlenschwester

Ein großartiger Vergangenheitsstrang, aber die Handlung in der Gegenwart war so schwach, dass ich leider nur mehr 3 1/2 Sterne vergeben kann

tinstamp

Die Idiotin

Roman über den Alltag der Havard-Studentin Selin - über weite Teile leider belanglos und langweilig

schnaeppchenjaegerin

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Albert Camus - Die Pest

    Die Pest

    miss_mesmerized

    23. April 2017 um 06:44

    Oran, Algerien, 1940er Jahre. Die Stadt versinkt immer mehr im Chaos, denn täglich werden mehr tote Ratten gesichtet. Dr. Rieux ist beunruhigt ob der Plage, aber mehr noch beschäftigt ihn die Krankheit seiner Frau. Eine Kur soll Abhilfe schaffen, so verabschiedet er sich von ihr, nicht ahnend, was ihn in den nächsten Wochen erwartet. Eine unbekannte Krankheit greift immer mehr um sich, die Anzahl der Erkrankten, die nur wenige Stunden nach der Diagnose sterben, steigt rasant an. Die Behörden sind noch zögerlich, doch die Zeichen sind eindeutig: Oran wurde von der Pest heimgesucht. Die Stadt wird abgeriegelt, niemand kann mehr rein oder raus, bis die Plage vorüber ist. Unermüdlich kämpft Rieux um das Leben seiner Patienten, während andere die Flucht versuchen oder religiöse Erklärungen für das Schicksal der Stadt anbieten. Ein Klassiker der französischen Literatur, basierend auf Camus‘ Erfahrungen im Zweiten Weltkrieg wurde das Werk als Sinnbild für die Résistance gedeutet. Die Sinnlosigkeit, mit der die Plage scheinbar willkürlich wütet, die Absurdität im menschlichen Handeln, die sich an vielen Stellen offenbart und die Gewissheit, dass das Böse nie ganz ausgerottet werden kann, sondern nur schlummert, bis es zum nächsten Ausbruch kommt – und dennoch lohnt es sich, zu kämpfen und sich solidarisch zu zeigen.Der Umgang der Figuren mit der Pest und der Situation in der abgeriegelten Stadt, machen den Reiz des Roman aus, das in der Hörspielversion ausgesprochen lebendig wirkt. Rieux, der sich aufopfernde Arzt, der sein persönliches Schicksal nicht verdrängt, aber auch nicht in den Fokus stellt. Rambert, der Journalist, der nach Wegen sucht, Oran zu entkommen und im Laufe der Handlung erkennt, worauf es im Leben wirklich ankommt. Jesuitenpater Paneloux, der göttliche Erklärungen liefert und den Menschen zuruft, dass sie ihr Schicksal verdient habe, die Pest als Rache des Herren für ihr Fehlverhalten. Cottard, der aus der neuen Situation Profit zu schlagen weiß.Für mich die beiden zentralen Stellen sind die Reden des Paters Paneloux, der die ohnehin gebeutelte Gemeinde noch verantwortlich für ihr Los macht und einfache Erklärungen in der Bibel findet, aber keinen Trost spendet. Zum anderen die Sitzung der Verantwortlichen, die davor zurückschrecken, richtige Maßnahmen zu ergreifen, weil sie den Ausbruch der Pest nicht beim Namen nennen wollen, Feigheit regiert hier den gesunden Menschenverstand. 

    Mehr
    • 2
  • Rezension zu "Die Pest" von Albert Camus

    Die Pest

    sumsidie

    29. April 2010 um 10:49

    Mit Camus konnte ich lange nichts anfangen, er war mir einfach zu nüchtern. Ich nehme auch nicht an, dass ich die Pest in schriftlicher Form zu Ende gelesen hätte. Als Hörbuch ist es mir dagegen sehr viel leichter gefallen zu verstehen worauf Camus hinaus will. Was bleibt von einem Menschen übrig, wenn er nicht ohne weiteres einfach nett, anständig und sympathisch sein kann? Die widrigen Umstände der Pest in einer Stadt, die unter Quarantäne steht ist das Szenario, das Camus benutzt um diesen Fragen nachzugehen. Es versucht dabei sehr sachlich zu bleiben und seziert die Momente ganz genau ohne den Zeigefinger zu erheben. Sehr gut gemacht.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks