Denken heilt!

von Albert Kitzler 
4,7 Sterne bei19 Bewertungen
Denken heilt!
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Anspruchsvoll und inspirierend! Philosophische Ansichten regen zum Nachdenken über die eigene moderne Situation an.

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Weisheiten der alten Philosophen und ihre Anwendung auf unsere moderne Welt

Alle 19 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Denken heilt!"

Ein philosophischer Ratgeber für Menschen, die ihre Mitte, Gesundheit und ein erfülltes Leben suchen.
Albert Kitzler versteht es wie kein Zweiter, einen Zugang zur Philosophie der Antike zu schaffen und die Weisheit der antiken Philosophen mit unserem modernen Leben zu verknüpfen.
In diesem Buch geht es um unsere Gesundheit: Unser Alltag fordert uns viel ab - Stress, Unruhe, Erschöpfung und manchmal sogar Angst sind die Folge und belasten unsere Psyche.
Albert Kitzler ist überzeugt: Das Weisheits-Wissen von antiken Philosophen wie Seneca, Buddha, Konfuzius und anderen Denkern der Antike ist ein wirkungsvolles Heilmittel, um mit diesen Lebensfragen fertigzuwerden. In seinem neuen Sachbuch übersetzt er das Gesundheits-Wissen antiker Philosophen und Denker aus Ost und West anschaulich in unsere Lebenswirklichkeit und macht ihre philosophische Weisheit als Therapeutikum nutzbar – als Weg zu Ausgeglichenheit und Daseinsfreude und zum Wohl unserer Seele.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426301463
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:Droemer Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.12.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    katze267s avatar
    katze267vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Therapeutische Philosophie mit alltagstauglichen Übungen
    Therapeutische Philosophie mit alltagstauglichen Übungen

    Albert Kitzler geht in seinem Buch „Denken heilt!“ von der schon seit Jahrhunderten von Philosophen in Ost und West propagierten These aus, dass geistiges Wohlbefinden auch das körperliche beeinflusst, dass also seelisches Ungleichgewicht, geistige Belastungen wie Ängste, Sorgen, das Gefühl der Überanstrengung, heftiger Zorn , Trauer u.s.w deutliche Auswirkungen auf das körperliche Wohlbefinden haben..

    Nach und nach nimmt er sich alle negativen Geisteshaltungen vor, analysiert sie und gibt anhand der klassischen Philosophielehren von Ost und West (Seneca, Platon, Konfuzius... um nur einige zu nennen) Anregungen, wie diese nicht unterdrückt sondern an der Entstehung gehindert werden sollen. Er weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei diesen Schritt für Schritt erklärten, individuell auf das negative Gefühl angepassten Strategien nicht um Sofortmaßnahmen handelt,sondern dass die erstrebten Ziele ähnlich wie bei körperlicher Ertüchtigung nur durch kontinuierliche , möglichst tägliche Übung zu erreichen sind.

    Auch wenn das Buch gespickt ist mit Zitaten aus bestimmt nicht leicht zu verstehenden philosophischen Überlegungen, so gelingt es Herrn Kitzler doch, diese schwierige Thematik anschaulich und für den Leser verständlich darzulegen. Zu jedem Kapitel , das jeweils einem negativen, das geistige Wohlbefinden beeinträchtigenden Gefühl gewidmet ist, gibt es eine Kurzfassung der jeweiligen mehrschrittigen Übung , passend dazu ebenfalls eine ausführlichere Erläuterung.

    Ein beeindruckendes Buch, quasi eine Anleitung zur Herstellung des seelischen Gleichgewichtes mit praktischen Übungsanleitungen, die in den Alltag integriert werden können

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    Tine13s avatar
    Tine13vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Weisheiten der alten Philosophen und ihre Anwendung auf unsere moderne Welt
    Eine Anleitung zum Gesunddenken

    Der Autor und Philosoph Dr. Albrecht Kitzler vermittelt uns in seinem Buch eine große Auswahl an antiken Lebensweisheiten und deren Anwendung in unserer modernen Zeit. Denn auch heutzutage quälen uns die gleichen Fragen ! 
    Altbekannte Schwächen, die unsere Seele belasten wie zBsp. Überlastung, Ängste, Wut, Sorgen, Trauer sorgen bei vielen Menschen für Ratlosigkeit und Leid. Sie werden angesprochen, ausgesprochen und analysiert. Darauf folgen für jedes Kapitel entsprechende Heilmittel und deren Anwendung für ein gesundes Denken/Gesunddenken.
    Dieses Buch versucht Wege aus verschiedenen Krisen/Leiden zu finden, durch Rückbesinnung auf alte Werte und Denkweisen. 
    Ein sinnreiches Sachbuch, das zum Nach-Denken anregt. Es vermittelt gekonnt und einfühlsam die Erkenntnis, dass viel des Wissens der alten Philosophen auch heutzutage noch aktuell sein kann.

    Kein Buch das schnell gelesen ist oder gelesen werden soll. Ein Buch zum immer wieder Aufschlagen, Überdenken und in sich gehen.

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    irismarias avatar
    irismariavor 2 Jahren
    richtiges Denken kann heilsam sein

    In "Denken heilt! Philosophie für ein gesundes Leben" gibt der Philosoph Albert Kitzler Hinweise, wie eine Beschäftigung mit antiker und fernöstlicher Philosophie bei verschiedenen Leiden hilfreich sein kann. Das Buch ist mit großer Sachkenntnis geschrieben, aber auch ohne philosophisches Vorwissen gut verständlich.
    Untersucht werden die Leiden Überlastung, Überforderung, Ängste, Zorn, Ärger, Wut, Hass, Sorgen, Kummer; Entfremdung, Leidenschaften, Trauer; Habgier, Ehrgeiz, Neid, Eifersucht, Missgunst, Schadenfreude, Gier, Ehrgeiz, Überheblichkeit und Hochmut. Zu jedem Themenblock stellt der Autor zuerst eine Analyse auf, wie sich das Leiden in antiker und heutiger Zeit äußert, nennt dann die Ursachen und führt dann verschiedene Heilmittel aus, die eine Änderung der eigenen Denkweise bewirken sollen. Ich finde diesen Ansatz sehr interessant, denn er zeigt, dass auch scheinbar moderne Phänomene wie Burnout schon in der Antike bekannt waren und der Schlüssel zur Heilung bzw. Vorbeugung dieser seelischen Zustände in der Sicht des Menschen auf die Welt begründet liegt.
    Das starke Gewicht auf fernöstlicher Philosophie hat allerdings zur Folge, dass das Heilmittel oft in einem Verzicht auf Begierden gesehen wird und Leidenschaft selbst als Krankheit. Das ich nicht so gut nachvollziehen.
    Auf jeden Fall ist "Denken heilt!" ein hilfreiches Buch, Krankheiten mal aus einem anderen Blick zu betrachten und die Beherzigung der Heilmittel wird zu mehr seelischer Gesundheit und Lebensfreude führen. Ich vergebe 4,5 Sterne.

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    Insider2199s avatar
    Insider2199vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Sachbuch, das uns nicht nur die antike Philosophie näher bringt, sondern auch hilft, unsere Seelen-Leiden zu heilen! (*****)
    Ein Sachbuch, mit dem man sich wirklich gesund denken kann!

    Ein Sachbuch, mit dem man sich wirklich gesund denken kann!

    Der 1955 geborene Autor studierte Jura und Philosophie in Freiburg. Zunächst arbeitete er als Rechtsanwalt und Filmproduzent, bevor er 2000 erneut zur Philosophie zurückkehrte. 2010 gründete er „MASS UND MITTE – Schule für antike Lebensweisheit“ und veranstaltet seither Seminare, Vorträge sowie Einzel- und Gruppen-Coachings. Er lebt in Berlin und München.

    Zum Inhalt (Klappentext): Albert Kitzler versteht es wie kein zweiter, antike Philosophie und modernes Leben miteinander zu verknüpfen. In seinem aktuellen Buch geht es um unsere Gesundheit. Er zeigt, was die Philosophie dazu beitragen kann, mit den seelischen Gefährdungen unseres Alltags fertig zu werden: Stress, Unruhe, Erschöpfung und manchmal sogar Angst belasten unsere Psyche. Albert Kitzler ist überzeugt: Das Weisheitswissen von Seneca, Buddha, Konfuzius und anderen antiken Denkern ist ein wirkungsvolles Heilmittel, um mit diesen Herausforderungen fertig zu werden. Er übersetzt das Gesundheitswissen antiker Philosophen aus Ost und West anschaulich in unsere Lebenswirklichkeit und macht ihr philosophisches Therapeutikum nutzbar – als Weg zu Ausgeglichenheit und Daseinsfreude und zum Wohl unserer Seele.

    Meine Meinung: Laut Sokrates mache nicht ein gesunder Körper die Seele gut, sondern es sei genau umgekehrt: eine gute Seele lasse durch ihre Weisheit dem Körper die beste Pflege zukommen. Falsche Vorstellungen sind es, die eine Seele aus ihrer Balance bringen, somit kann man sich durch („richtiges) Denken wieder „gesund denken“, bzw. heilen – „Denken heilt“, so die These des Autors, die an vielen konkreten Beispielen anschaulich belegt wird. Zu Wort kommen die Philosophen der Antike wie Aristoteles, Buddha, Epikur, Konfuzius, Mark Aurel (hier musste ich immer schmunzelnd an den Film „Gladiator“ denken), Seneca, Sokrates u.v.a. – SEHR gut fand ich den ausführlichen Anhang, in dem der Autor nicht nur Literaturverzeichnis und Quellenangaben anfügt, sondern auch Lese-Empfehlungen ausspricht und auch die einzelnen Philosophen mit persönlichen Kommentaren auflistet!

    Nach einem Vorwort und einem ersten allgemeinen Teil, folgt im 2. Teil die Auflistung der Seelen-Leiden wie Überforderung, Ängste, Aggression (das für mich interessanteste Thema), Sorgen, Entfremdung, Trauer usw. Pro Kapitel nimmt sich der Autor ein Leiden vor, das er detaillierter beschreibt, die genauen Ursachen anführt (diesen Teil fand ich immer besonders erhellend) und danach folgen die sogenannten Heilmittel, also Tipps, die wir konkret in unserem Alltag befolgen können. Dabei reiche es nicht – so der Autor bzw. die alten Philosophen – nur darüber zu lesen und es zu verstehen, sondern auf Übung und Anwendung komme es an. Mit anderen Worten, es ist eine Sache, sich bewusst vorzunehmen, ein eigenes Leiden anzugehen, eine andere Sache, dieses auch im Alltag zu heilen, denn es handelt sich um einen langen, tw. auch mit viel Arbeit verbundenen Prozess des „An-sich-Arbeitens“. Und an manchen Problempunkten arbeitet man ein ganzes Leben lang, was ich aus eigenen Erfahrungen bestätigen kann.

    Viele Heilmittel kamen mir natürlich bekannt vor – und das wird wahrscheinlich jedem so gehen, der schon länger an sich arbeitet – da ist z.B. die Rede vom „Jetzt“, d.h. in der Gegenwart leben, sich selbst bewusst zu werden (das erinnert natürlich stark an Eckhart Tolle und sein gleichnamiges Buch), oder dann auch „äußere Werte durch innere ersetzen“, sich also nicht so sehr aufs Haben, sondern aufs Sein zu konzentrieren (s. Erich Fromms „Haben oder Sein“) oder auch sich bewusst zu machen, dass alles im Fluss und somit sehr vergänglich ist und dass wir lernen müssen, loszulassen. Aber obwohl mir Vieles bekannt vorkam, gab es dennoch genügend Neues und Anregendes, v.a. wenn einen natürlich ein Leiden persönlich betrifft (bei mir war es v.a. Aggression), gibt es einige Tipps, die nachdenklich machen und Neues aufzeigen. Somit ist dieses Sachbuch nicht einfach nur ein Theorie-Buch über Philosophie, sondern ein wirkliches Hilfsmittel zum „Heil werden“, d.h. um wieder in die „eigene Mitte“ zu kommen und das richtige Maß zu finden.

    Der einzige Wermutstropfen für mich ist, dass der Text manchmal ein wenig trocken daherkommt, dass der Inhalt zwar interessant, aber tw. nicht locker genug vermittelt wird, obwohl der Autor in YouTube-Videos sehr locker und humorvoll rüber kommt. Aber gut, das Thema ist natürlich auch ein Ernstes.

    Fazit: Ein Sachbuch, das uns nicht nur die antike Philosophie näher bringt, sondern auch ein wahres Hilfsmittel ist, um konkret an unseren Seelen-Leiden zu arbeiten und uns wieder gesund zu denken. Absolute Leseempfehlung!

    Kommentare: 1
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    Ninasan86s avatar
    Ninasan86vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Philosophie und Gesundheit - verpackt in leicht verständlichen Texten und Beispielen! Gesunddenken für Jedermann!
    Ich denke mich gesund!

    Zum Inhalt:

    Philosophie für ein gesundes Leben!

    Albert Kitzler versteht es wie kein zweiter, die Weisheit der antiken Philosophen mit unserem modernen Leben zu verknüpfen.
    In seinem aktuellen Buch geht es um unsere Gesundheit: Unser Alltag fordert uns viel ab - Stress, Unruhe, Erschöpfung und manchmal sogar Angst sind die Folge und belasten unsere Psyche.
    Albert Kitzler ist überzeugt: Das Weisheits-Wissen von antiken Philosophen wie Seneca, Buddha, Konfuzius und anderen Denkern der Antike ist ein wirkungsvolles Heilmittel, um mit diesen Lebensfragen fertigzuwerden. In seinem neuen Sachbuch übersetzt er das Gesundheits-Wissen antiker Philosophen und Denker aus Ost und West anschaulich in unsere Lebenswirklichkeit und macht ihr philosophisches Therapeutikum nutzbar – als Weg zu Ausgeglichenheit und Daseinsfreude und zum Wohl unserer Seele.


    Über den Autor:

    Dr. Albert Kitzler, geb. 1955, studierte Philosophie und Jura in Freiburg i.Br. und war als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Heidegger-Lehrstuhl tätig. Seit mehr als 20 Jahren ist er als erfolgreicher Medienanwalt und Filmproduzent (1994: Oscar für den Kurzfilm „Schwarzfahrer“) in Berlin ansässig. Seit 2000 beschäftigt er sich wieder intensiv mit der Philosophie im antiken Griechenland, in China und Indien. 2010 gründete er „MASS UND MITTE – Schule für antike Lebensweisheit“ (www.massundmitte.de), wo er Seminare, Coachings sowie philosophische Matineen leitet und Vorträge hält. Seine ersten beiden Bücher "Wie lebe ich ein gutes Leben?" und "Philosophie to go" haben bei Lesern und Kritikern Begeisterung ausgelöst.


    Mein Fazit und meine Rezension:

    "Gleich, ich muss nur noch schnell ...", "Später, zuerst ist das dran", "Warum kann sie/er das besser?", "Lass mich endlich in Ruhe!"

    Wer kennt all diese Gedanken nicht? Wer hat sie nicht mehrfach am Tag oder sagt sie auch noch laut - entweder zu sich selbst oder aber zu anderen?

    Wer von sich behaupten kann: "Ich bestimmt nicht!", dem geht es gut! Herzlichen Glückwunsch! Sie haben nicht nur ihr Leben im Griff, sondern verstehen sich auch darauf, Stress zu vermeiden, Überlastungen und Überforderungen zu entgehen, Gefühle wie Wut, Hass, Leidenschaften, Habgier, Geiz und Missgunst im Zaum zu halten oder erst gar nicht aufkeimen zu lassen.

    Wer sich aber in dem ein oder andere Satz oder Gedanken wieder findet: herzlich Willkommen! Genau so ergeht es mir auch fast täglich! Zu schnell lasse ich mich von Sorgen, Ängsten und Kummer gefangen nehmen, lasse zu, dass ich gestresst werde und dass sich eben dieser Stress nicht nur negativ auf meine Gedanken, sondern letzten Endes auch auf meine Gesundheit auswirkt. Was also kann ich dagegen tun? Sich nicht stressen lassen, ein sehr guter Ratschlag. Doch wie bitteschön? Ein Patentrezept für weniger Stress ist mir nach wie vor noch nicht bekannt und ich habe schon einige Bücher über Achtsamkeit, Meditation und Stressreduktion gelesen.

    Dieses Buch ist jedoch nicht wie all die anderen, die ich schon vorher gelesen habe. Albert Kitzler führt den Leser mit Hilfe großer Philosophen hin zu seinem eigenen Innersten, hin zu seinen tiefsten Gedanken und Gefühlen und zeigt (Heil-)Mittel und Wege auf, die uns all diese negativen Einflüsse erkennen und bearbeiten lassen. Hier ein Beispiel:

    "Heilmittel gegen Ängste im Überblick

    Hinterfrage deine Wertvorstellungen und relativiere sie.
    Reduziere deine auf Äußeres gerichteten Begierden und lenke sie auf anderes.
    Setze innere Werte anstelle von äußeren.
    Denke weniger an die Zukunft und konzentriere dich auf das Hier und Jetzt.
    Mache dir die Vergänglichkeit aller Dinge bewusst.
    Denke an deinen eigenen Tod.
    Denke von Beginn an, dass diene Unternehmung scheitern kann.
    Mache dir die Grenzen der eigenen Erkenntnisfähigkeit bewusst."
    Diese Übersichten findet man hinter allen Kapiteln. Sie stellen nicht nur Leitsätze, sondern auch Eselsbrücke zu dem vorher Gelesenen dar und geben mir auch jetzt noch ein gutes Gefühl.

    Angst, wir alle haben Angst vor etwas, vielleicht vor einem Tier, vor der Zukunft, oder unvorhergesehenen Situationen. Wie kann man sie bekämpfen?

    Nach den oben genannten Leitsätzen, in dem wir:

    A) unsere Leitsätze hinterfragen und unsere Wertvorstellungen überdenken:

    Ist alles wirklich so wichtig, wie ich es denke? Ist die Bedeutung dessen tatsächlich so relevant und so über(ge)wichtig für mich? Denke scharf nach und in den meisten Fällen gelangst du zu dem Schluss: nein, ist es in der Tat nicht.

    B) Reduziere deine Begierden und lenke sie auf anderes

    Wenn mir das nicht so wichtig ist, was ist es dann? Benötige ich das wirklich? Ist es lebensnotwendig?

    C) Setze innere Werte anstelle von äußeren

    Was nutzen mir schicke Schuhe, die neuste Mode oder das neuste Modell von irgendwas, wenn ich nicht zufrieden bin? Wenn ich mich äußerlich gut kleide, fühle ich mich in meinem Inneren auch so? Eher nicht. Besinne dich auf deine inneren Werte.

    D) Konzentriere dich auf das Hier und Jetzt!

    Eine Regel oder ein Leitspruch, der mir bislang in jedem Buch begegnet ist. Achtsamkeit ist das oberste Ziel! Warum soll ich mich mit Ängsten über die Zukunft plagen? Die Ängste für das Morgen machen mein Heute kaputt und ich lebe nicht.

    E) Mache dir die Vergänglichkeit aller Dinge bewusst

    Dieser Leitsatz hat mich am meisten fasziniert und geprägt. Natürlich ist mir klar, dass alles vergänglich ist, aber war es mir auch tatsächlich bewusst? Nein, das war es nicht. Ich habe trotzdem in der Vergangenheit gelebt oder aber in der Zukunft, habe das Hier und Jetzt missachtet und mich angestrengt. Wofür? Für mich, ja. Doch alles ende, das Gute als auch das Schlechte. Was mich heute bewegt und mich nicht zur Ruhe kommen lässt, ist bald vorbei. Alles ist vergänglich und wenn wir uns das vor Augen halten, ist man doch etwas beruhigter.

    F) Denke an deinen eigenen Tod

    Gut, hierzu muss man nicht viel zu schreiben oder erklären. Nicht nur alles ist vergänglich, auch wir sind es. Irgendwann endet alles und warum soll ich heute nicht leben?

    G) Werde dir bewusst, dass du auch scheitern kannst

    Wenn du direkt von Anfang auch auch die Option bedenkst, dass es nicht so läuft, wie du es gerne hättest, dass du auch scheitern kannst, wird dir die Angst genommen. Die Angst zu scheitern ist eine Angst, die man relativieren kann, indem man auch zugibt: ja, ich kann auch scheitern. Doch aus meinem Scheitern lerne ich. Es ist kein Eingeständnis für Schwäche.

    H) Mache dir die Grenzen deiner eigenen Erkenntnisfähigkeit bewusst

    Ich weiß einiges, aber nicht alles. "Ich weiß, dass ich nichts weiß." Trotz den angehäuften Wissen, können wir nicht alles wissen, nicht alles verstehen und begreifen oder greifen, wenn ich mir aber darüber im Klaren bin und mir meine eigenen Grenzen bewusst mache, dass ich selbst "endlich" bin und nicht "unendlich" gibt mir das Gefühl von Zufriedenheit. Das heißt jetzt nicht, dass ich nicht mehr lernen soll oder kann!

    Dies sind nur wenige Beispiele aus einem Buch, das mich sehr fasziniert und bewegt hat. Einiges habe ich daraus mitgenommen, insbesondere den Gedanken an die Vergänglichkeit. Heute habe ich einige meiner neuen Erfahrungen und Erkenntnisse im Alltag ausprobiert. Ich bin noch nicht sehr geübt darin, doch ich habe den ersten Schritt auf dem Weg des "Gesunddenkens" getan und ich bin sehr froh darüber.

    Wer möchte diesen Weg mit mir gehen? :) Vielleicht habt ihr das Buch auch gelesen und möchtet eure liebsten Leitsätze oder bedeutendsten Sätze mit mir teilen? Ich würde mich darüber freuen!

    Ich kann nur sagen: Albert Kitzler hat mich wieder einmal mit einem seiner Bücher nicht nur unterhalten und gefesselt, sondern auch zum Nachdenken und Umdenken angeregt. Wer möchte schon nicht gesund sein?

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    B
    BooksAreGreatvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Unbedingt ansehen!
    Tolles Buch!

    Meinung:

    Dieses Buch ist wirklich lesenswert. Es ist für die Komplexität des Inhalt aber sehr zugänglich geschrieben. Man muss hier keinesfalls Angst haben, dass der Autor zu wissenschaftlich schreib, um verständlich zu sein. Vielmehr ist hier ein Komplexer Sachverhalt ansprechend, aber verständlich aufgearbeitet.

    Mir hat die Struktur der Kapitel gut gefallen. Es werden Themen wie Wut, Neid und Ärger aufgegriffen. Ihre Ursachen sowie mögliche Heilmittel werden im Anschluss besprochen. Diese Heilmittel empfand ich persönlich als überwiegend praktikabel und nicht zu kompliziert. Wenn man wirklich an sich arbeiten will, kann man diese gut ausprobieren. Jedoch sollte man wirklich beherzigen, dass diese Mittel auch über einen langen Zeitraum ihre Wirkung entfalten. Es wird hier keine Lösung auf Knopfdruck vermittelt.

    Mich haben die Meinungen der verschiedensten Philosophen sehr interessiert. Oftmals hätte einem der vernünftige Menschenverstand etwas ähnliches gesagt. Smit finde ich es schön anzusehen, dass die alten Tipps der Philosophen wohl heute immer noch ihren wahren Kern haben.

    Das Buch ließ sich stets flüssig lesen und hat mir viele neue Ansätze geboten. Wer ein Buch in dieser Richtung sucht, ist mit diesem gut beraten.

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    Wedmavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein lehrreiches, sehr gut geschriebenes, absolut lesenswertes Buch, das ich gerne gelesen habe und wärmstens weiterempfehle.
    Gesund und glücklich durch das richtige Denken.

    „Denken heilt!“ von Albert Kitzler ist ein lehrreiches, sehr gut geschriebenes, absolut lesenswertes Buch, das ich gerne gelesen habe und wärmstens weiterempfehle.

    Wer nicht glaubt, dass Philosophie Spaß machen und gleichzeitig nützlich kann, der sollte auf jeden Fall hier reinschauen. Schon allein diese Klarheit der Gedanken und aussagekräftige Sprache machen Lust auf mehr und lassen das Buch kaum aus der Hand legen.

    Der Stoff ist prima geordnet dargeboten worden: Erst die anschauliche Vorstellung des Problems, z.B. Ärger, Wut, Hass, Neid, Habgier, Geiz uvm., s. auch Inhaltsverzeichnis, die möglichen Ausprägungen, dann die Ursachen, anschließend kommen die Heilmittel, i.e. die Ratschläge, die zur Besserung, ggf. Eliminierung der ungesunden Züge führen (können). Am Ende des jeweiligen Kapitels werden die Heilmittel nochmals aufgelistet. Wie in einem guten Lehrbuch, zur Bekräftigung des Gelernten.

    Ein großer Vorteil ist auch, dass nicht nur die abendländischen Philosophen zur Sprache kommen, sondern auch Buddha, Konfuzius, Lao Tse, Zhuangzi, Patanali, etc.

    Man bekommt eine Art Werkzeugkasten aus den Lebensweisheiten der Philosophen rund um die Welt in die Hand, das man zur Selbstentwicklung sofort einsetzen kann. Man erfährt, was die alten Philosophen für richtig gehalten, wie sie sich den Weg zum glücklichen Leben vorgestellt, welche Haltung, welche Art zu denken sie als gesundheitsförderlich angesehen haben.

    Es wird aber auch gleich zu Anfang darauf hingewiesen, dass nur derjenige, der das gesunde Denken auch täglich praktiziert, die Früchte seiner Arbeit ernten kann. Man sollte mit dem Buch also aktiv arbeiten, um etwas davon zu haben. Das nötige Wissen dazu wird wunderbar zugänglich vermittelt, die tw. komplexen Zusammenhänge einfach und anschaulich, i.e. mithilfe von vielen Beispielen und Zitaten erklärt.

    Faszinierend ist auch an diesem Werk, dass es sowohl für Anfänger geeignet ist, als auch Fortgeschrittenen die eine oder andere bisher unentdeckte Seite der Philosophie und des gesunden Denkens offenbart. Das Buch liefert viele Denkanstöße, die man durchaus mal (wieder) unter die Lupe nehmen kann, selbst wenn sie einem nicht mehr so neu vorkommen. Ein anderer Blickwinkel, als bisher üblich, das Wohlbekannte, aber in einem anderen, ggf. neuen Kontext erzählt, können durchaus zu erkenntnisreichen Einsichten, tieferer Selbstreflexion, Fortschritten in der Entwicklung der eigenen Person und letztendlich zum glücklicheren Leben führen.

    Natürlich stellt sich die Frage der Anwendbarkeit, wie auch bei jedem Ratgeber, aber die Anregungen, die man in diesem Buch mit auf den Weg bekommt, sind auf jeden Fall des Kennenlernens wert und wirken noch lange nach. Man kann/sollte das Buch auch mehrmals zur Hand nehmen, z.B. aus gegebenem Anlass gezielt die Heilmittel nachschlagen. Mag sein, dass dies wie ein Gespräch mit einem guten Freund wirken wird, der immer einen guten Rat parat hat.

    Die Leseempfehlungen und Literaturverzeichnis, falls man auf den Geschmack gekommen ist und nicht genug bekommen kann, sowie die kurz zusammengefassten Beschreibungen der zitierten Philosophen, sind am Ende des Buches aufgelistet und bieten eine willkommene wie lehrreiche Ergänzung dar.

    Fazit: Ein sehr gutes, prima geschriebenes, absolut lesenswertes Buch, das Potenzial hat, Ihr Leben leichter, glücklicher und zufriedener werden zu lassen.

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    M
    michael_lehmann-papevor 2 Jahren
    Philosophie ganz praktisch

    Philosophie ganz praktisch

    Und wiederum ein Buch zur Philosophie.

    Sei es Precht´s mehrbändig angelegte Geschichte der Philosophie, sei es Schönherr-Manns „Nutzen der Philosophie“, oder die vielen anderen, aktuellen Titel zur (weitgehend klassischen) Philosophie, das Fach ist längst aus den abstrakten Denkgebäuden der Wissenshaft entwachsen und populärwissenschaftlich in großer Breite auf dem Markt.

    Je mit eigenen Zielrichtungen und Schwerpunkten, wie auch Albert Kitzler nun seine rote Linie verständlich und anregend vorlegt und damit nicht wiederholt, was schon vielfach gedruckt wurde, sondern eine ganz eigene, konkrete Richtung mit hinzugibt.

    Das Philosophie ein durchaus probates „Heilmittel“ in Richtung eines „gesunden“ (nicht nur „guten“) Lebens sein kann. Frei nach Sokrates und seine Feststellung, dass eben nicht, wie landläufig in Umlauf, ein „gesunder Körper die Seele gesundmacht“, sondern umgekehrt, „dass eine gute Seele durch ihre Weisheit dem Körper die beste Pflege zukommen lasse, die man sich vorstellen könne“.

    Was ja nicht erst seit gestern, sondern seit langem bereits in Medizin und Psychologie (wieder neu) bekannt ist. Dass die innere Haltung, die Resilienz, die Hoffnung und Zuversicht ebenso, wie die Gelassenheit so einiges an körperlichen Beschwerden „bearbeiten“ kann.

    Das der Organismus (als Gesamtheit von Leib und Seele gedacht), in Ordnung kommt durch ein „sich Lösen von falschen Vorstellungen und althergebrachten, destruktiven Prägungen“. Wobei der erste Schritt dieser „Lösung“ laut Kitzler das „richtige Denken“ (im philosophischen Sinne) ist. Welches sich dann „vollende in angemessenen Haltungen und Einstellungen zum Leben“.

    Wobei die Zahl der philosophischen Schulen hoch ist und damit die „Richtigkeit des Denkens und Handelns“ schon im Blick auf die antike Philosophie nicht einfach zu entscheiden ist.

    Dies löst Kitzler, indem er zwar einerseits (in seinen grundlegenden Beschreibungen von inneren „Missständen“) auch teils abstrakt die Gedankengebäude der einzelnen philosophischen Denkmuster in ruhigem Tonfall dem Leser vor Augen führt, dabei aber nie das selbstgesetzte Ziel aus den Augen verliert: Zu fragen, was die Weisheitslehren der Antike für die Lebenspraxis in sich tragen und wie sich dies für den eigenen Alltag erlernen lässt.

    Das löst Kitzler im Buch gut und anregend. Immer wieder den ganzheitlichen Blick einzunehmen, der durch ein (immer) besseres Verständnis der Welt und seiner selbst sich entfaltet und damit eine nachhaltige Entwicklung der eigenen Person zumindest anregen und befördern kann (in den Grenzen des dem Verstand Zugänglichen).

    Ein Ansatz, der sich in der Struktur des Buches gut wiederfindet, denn Kitzler geht nicht einzelnen philosophischen Haltungen thematisch nach, sondern sortiert die Vielfalt der philosophischen Ansätze unter die „Krankheiten“ des Lebens und bietet somit für jedes gesetzte Thema einen breiten Überblick dessen, was die antike Philosophie aus ihren verschiedenen Ansätzen und Leitsätzen heraus beizutragen hat.

    Im Blick auf Überlastungen und Überforderungen, auf Impulse wie Zorn, Ärger, Wut, Hass, im Blick auf Sorgen und Kummer, wie auch beim großen Thema unserer Zeit, der Entfremdung von sich, der Natur, dem anderen. Wie können Leidenschaften konstruktiv gelebt werden und das darin, was „Leiden schafft“ gemindert werden? Welcher Umgang mit existenziellen Erfahrungen wie der Trauer ist hilfreich? Wie kann man negative Gefühle in sich selbst wie Habgier, Geiz, Neid, Eifersucht, Missgunst u.a. so auflösen, dass die eigene Seele nicht „in den Schatten gestellt wird“?

    Pragmatisch, die „wunden Punkte“ der Persönlichkeit ansprechend und dies dabei in Verbindung setzen zur aktuellen Zeit, das ist ein durchaus ergänzender Ansatz im Kosmos der aktuellen philosophischen Werke und bietet eine Vielzahl von hilfreichen Impulsen.

    Wobei jedes der Kapitel ähnlich aufgebaut zunächst grundlegend die „Krankheit“ beschreibt, die „Ursachen“ in den Blick nimmt und passende „Heilmittel“ benennt.

    Was Leidenschaften angeht z.B. eine rechte Distanz zu finden („gegen die innere Tendenz anzudenken“), das rechte Maß zu finden und zu wahren und die eigene „Wertehierarchie“ zu betrachten (was durchaus beruhigend wirkt im Strudel von Emotionen).

    Selbstredend ist eine solche Form von „denkerischer Selbstheilung“ kein einfaches Unterfangen, wenn die Emotionen stark werden, aber schon allein sich dann mit diesem Buch ein stückweit zu beschäftigen bedeutet zugleich, sich ein stückweit zu „befrieden“, indem der Fokus vom „Gefühl“ weg auf den „Geist“ gelenkt wird.

    Eine interessante und konsequent sich durchziehende Herangehensweise, die das Lesen und kontinuierliche Arbeite mit dem Buch lohnt.

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    Vampir989s avatar
    Vampir989vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr interessantes Sachbuch über Krankeiten in der Antike
    Sehr interessantes Sachbuch

    Der Autor führtuns in die Welt der alte Philosophen in der Antike.
    Wer kennt das nicht heut zutage.Streß,Hektik,Depressionen und Arbeitsdruck in unserem Leben .Viele sind davon betroffen.
    wie schafften es die Menschen damals alledem zu entfliehen? Welche Methoden und Heilmittel benutzten Sie ?

    In einzelnen Kapiteln untergliedert erläutert der Autor wie die Philosphen damals die Ängste,Hass ,Sorgen,Kummer und Nöte,wie sie es früher bezeichnet haben,geheilt haben.

    Er versteht es die Weisheiten uns nahe zu bringen und uns zum Nachdenken anzuregen um unser Leben etwas ruhiger und gelassener zu gestalten.Er beschreibt die Themen sehr gut,das man auch folgen kann und alles sehr gut versteht.Die Probleme werden klar erläutert und er versteht es diese auf unser Leben zu beziehen und die damaligen Weisheiten auf unser Leben zu übertragen.

    Der Schreibstil ist so getroffen,das man das Buch sehr gut lesen kann.
    Das Cover ist gut gewählt und passend zum Buchtitel und zum Inhalt des Buches.

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich  habe viele interessante neue Dinge erfahren.

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    Schnuck59s avatar
    Schnuck59vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Philosophie als Therapeutikum für seelische Gesundheit
    Gesundheit durch praktische Lebensphilosophie

    In seinem Buch „Denken heilt!“ zeigt uns Albert Kitzler durch das Gesundheitswissen der antiken Denker die Philosophie als Weg zu mehr Ausgeglichenheit und Gesundheit.

    Dr. Albert Kitzler geboren 1955, ist Medienanwalt und Philosoph. 2010 gründete er MASS UND MITTE – Schule für antike Lebensweisheiten und unterrichtet Philosophie an der Modern Life School in Hamburg.

    In diesem Buch werden Einfluss und Bedeutung unseres Denkens auf unser Wohlbefinden deutlich. Es geht um verschiedenen Formen von seelischem Leid wie zum Beispiel Ängste, Zorn, Sorgen, Neid oder Hochmut. Hier werden Anregungen und Hilfsmittel, auch bezogen auf die Weisheiten der alten Philosophen, beschrieben, die im Alltag bedacht und umgesetzt werden können.

    Der Schreibstil ist sachlich und anspruchsvoll, aber trotzdem gut verständlich. Die Buch mit Vorwort, Gesunddenken mit der Weisheit der Alten, Heilmittel gegen die unterschiedlichen Leiden der Seele und einem Nachwort mit Leseempfehlungen, Literaturverzeichnis und den zitierten Philosophen hat einen guten Aufbau und bietet vielerlei Impulse zu anwendbaren philosophischen Gedanken. In den einzelnen Kapiteln wird das jeweilige Thema dargestellt, die Ursache erläutert und die entsprechenden Heilmittel beschrieben. Sehr gut finde ich die Zusammenfassung am Ende jedes Kapitels. Die in das Buch eingearbeiteten Zitate geben zusätzliche Denkanstöße.

    Mir wurde deutlich, dass die Entwicklung der Persönlichkeit ein lebenslanger Prozess ist und dass es immer wieder um Nachdenken, Abwägen, Entschließen, Handeln und Wollen geht. Wichtige Punkte für mich sind Achtsamkeit und innere Ausgeglichenheit. Ich denke, dass ich dieses interessante und lebenspraktische Buch immer mal wieder zur Hand nehmen werde um mir erneut zu bestimmten Themen Anregungen zu holen. 

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Liebe Lovelybooks-Freunde,

    wer hat Lust, im Rahmen einer Leserunde über sein Leben, insbesondere seine Defizite nachzudenken und wie er sie loswerden kann? Hier bietet sich eine Gelegenheit. Keine schwer verständliche Fachphilosophie, sondern Lebensweisheit für jedermann. Und dennoch basierend auf den Einsichten der bedeutendsten Philosophen in West und Ost wie Platon, Konfuzius oder Buddha. Es geht um die Wiederbelebung der antiken „therapeutischen Philosophie“, die im alten Griechenland, China und Indien denkerische Heilmittel gegen die kleinen und größeren Belastungen des Alltags entwickelt hat.

    Zum Buch (Klappentext des Verlags):

    Das moderne Leben kennt vielfältige Belastungen von Körper und Seele. „Wie können wir vorbeugen, damit aus den vielfältigen Belastungen nicht Krankheiten werden?", fragt der Verfasser und stützt sich in seiner Antwort auf eine alte Erkenntnis. Bereits die antiken Griechen, Inder und Chinesen wussten: Was und wie wir denken, was für Vorstellungen wir haben, wie wir die Welt verstehen, die Dinge bewerten, worauf wir unser Wollen und unsere Begehrlichkeiten richten, hat Einfluss darauf, ob wir uns seelisch wohl fühlen, ob es uns "gut" geht, ob wir uns stark fühlen oder eher unsicher, ängstlich, antriebsarm, deprimiert.

    Dieses Zusammenspiel von Denken und körperlich-seelischem Wohlbefinden macht der Verfasser in seinem neuen Buch anschaulich, indem er wichtige Weisheitstexte der Antike auf ihre Bedeutung für eine gesunde Lebenspraxis befragt. Es geht um das Einüben heilsamer Gedanken, um das regelmäßige Bewusstmachen einer guten Einsicht und das Verfestigen dieser Einsicht als Gewohnheit. Schritt für Schritt entwickelt sich daraus eine „philosophische Therapeutik", die das Markenzeichen des Verfassers trägt: die Verknüpfung von antiker Weisheit und modernem Leben und die Verknüpfung von westlicher und östlicher Philosophie.

    Leseprobe: http://www.droemer-knaur.de/buch/9049196/denken-heilt

    Zum Autor

    Dr. Albert Kitzler, geb. 1955, studierte Philosophie und Jura in Freiburg i. Br. und war als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Heidegger-Lehrstuhl tätig. Seit mehr als 20 Jahren ist er als Medienanwalt und Filmproduzent in Berlin und München ansässig. Seit 2000 beschäftigt er sich intensiv mit der Philosophie im antiken Griechenland, China und Indien. 2010 gründete er „Maß und Mitte – Schule für antike Lebensweisheit“, wo er Seminare, Coachings und philosophische Matineen leitet und Vorträge hält.  www.massundmitte.de.
    2014 erschien sein erstes Buch „Wie lebe ich ein gutes Leben? Philosophie für Praktiker“, 2015 „Philosophie to go. Große Gedanken für kleine Plausen“

    Für diese Leserunde stellt der Droemer Verlag 25 Rezenzsionsexemplare von „Denken heilt! Philosophie für ein gesundes Leben“ zur Verfügung, sobald die ersten Druckexemplare vorliegen. Der Erhalt des Rezensionsexemplares verpflichtet zur Teilnahme in der Leserunde und das anschließende Rezensieren des Buches.

    Wir suchen 25 Leser, die gemeinsam das Buch in der Leserunde lesen möchten. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 10.08.2015. Die Bewerber sollten sich für den Gegenstand interessieren und dies in der Bewerbung zum Ausdruck kommen. Philosophisches Vorwissen ist nicht erforderlich.

    Bitte Ich freue mich auf Eure Teilnahme, Eure Meinungen und Rezensionen. Ich werde mitdiskutieren und Euch Rede und Antwort stehen! 

    *** Wichtig ***
    Ihr solltet mindestens 2-3 Rezension in Eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie ihr Eure Rezensionen schreibt. Es werden nur Bewerber mit aussagekräftigen Rezensionen berücksichtigt.

    Zur Leserunde

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