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AlbertKitzler

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

 Liebe Lovelybooks-Freunde,

wer hat Lust, im Rahmeneiner kurzweiligen Leserunde über sein Leben nachzudenken? Hier bietet sich eine gute Gelegenheit. Keine schwer verständliche Fachphilosophie, sondern Lebensweisheit für jedermann.

Zum Buch:

Es gibt einen sehr alten Weg zu Glück und Zufriedenheit. Die Rede ist von der antiken Lebensweisheit, wie sie die großen Denker im alten Griechenland, China und Indien erstmals gedacht und aufgeschrieben haben. In diesen Zeugnissen sich hat das Erfahrungswissen der Menschen über das, was ein gutes Leben sein mag, verdichtet. Diese Zeugnisse haben bis heute nichts an Gültigkeit verloren. Im Gegenteil: Was Epikur, Seneca, Konfuzius, Laotse, Buddha und andere gedacht haben, ist aktueller denn je. Ihre Reflektionen betreffen alle Facetten unseres Lebens: Beziehungen, Beruf, Familie, Arbeit, Freunde, Wünsche, Sehnsüchte, Freiheit, Ängste, Sorgen, Schicksalsschläge, Trauer und Tod. Das Buch führt uns zu den Quellen der Erkenntnis zurück. Es übersetzt die Gedanken der bedeutendsten Weisheitslehrer mit großer Souveränität in unseren Alltag und zeigt, wie das Wissen dieser Philosophen unser Leben auf ganz praktische Weise bereichern kann.

Reinlesen könnt ihr hier.

Zum Autor:

Dr. Albert Kitzler, geb. 1955, studierte Philosophie und Jura in Freiburg i. Br. und war als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Heidegger-Lehrstuhl tätig. Seit mehr als 20 Jahren ist er als erfolgreicher Medienanwalt und Filmproduzent (1994: Oscar für den Kurzfilm Schwarzfahrere) in Berlin und München ansässig. Seit 2000 beschäftigt er sich wieder intensiv mit der Philosophie im antiken Griechenland, China und Indien.

2010 gründete er „Maß und Mitte – Schule für antike Lebensweisheit“, wo er Seminare, Coachings und philosophische Matineen leitet und Vorträge hält. Zur Schule hier.

Verlosung:

Für diese Leserunde stellt der Pattloch Verlag 15 Rezensionsexemplare von "Wie lebe ich ein gutes Leben? Philosophie für Praktiker" zur Verfügung. Der Erhalt des Rezensionsexemplars verpflichtet zur Teilnahme an den Diskussionen und das anschließende Rezensieren des Buches. Zusätzlich verlosen wir unter den Interessenten eine Teilnahmeberechtigung an dem vom Autor geleiteten "Philosophischen Urlaub" in der Toskana vom 11.-18. Oktober, d.h. Anreise und Unterkunft zahlt der Teilnehmer, aber keine Seminargebühr. Zum "Philosophischen Urlaub" hier.

Wir suchen 15 Leser, die gerne das Buch gemeinsam in der Leserunde lesen möchten. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 14.07.2014.

Ich freue mich auf Eure Teilnahme, Eure Meinungen und Rezensionen. Ich werde intensiv mitdiskutieren und Euch Rede und Antwort stehen! 

Wichtig: Ihr solltet Minimum 2-3 Rezension in Eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie ihr Eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig sie sind. Es werden nur Bewerber mit aussagekräftigen Rezensionen berücksichtigt.


Autor: Albert Kitzler
Buch: Wie lebe ich ein gutes Leben?
1 Foto

AlbertKitzler

vor 3 Jahren

Zwei Links funktionieren leider nicht. Sorry. Korrektur hier:
Zur Leseprobe: http://tinyurl.com/o6hs9o6
Zur Schule: www.massundmitte.de

helena33

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen
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Ich möchte sehr gern mitlesen!! Die Liebe zur Philosophie weckten meine Eltern schon und später hatte ich einen sehr guten Philosophielehrer an der Schule..:) Ich habe sehr viel Freude daran und natürlich auch an den "normalen" Alltagsreflexionen.

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buechermaus88

vor 3 Jahren

2. Teil: Die Anderen-Tod, s. 61-111
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Diese Kapitel haben mich ehrlich gesagt etwas Zeit gekostet. Nicht, weil ich sie als langweilig oder langwierig empfand, sondern weil ich das Bedürfnis hatte, über diese Kapitel besonders nachzudenken.

Zunächst zum letzten Kapitels dieses Teils. Der Tod ist für mich persönlich noch fern (hoffe ich zumindest, ich bin 25).Allerdings gibt es Ereignisse im Leben, die einen näher an den Tod bringen. Man kommt ins Grübeln. Zunächst starb 2003 meine Oma, was ich einfach hinnahm, da sie weit weg gewohnt hat und wir außer zum Geburtstag leider keinen Kontakt hatten. 2006 starb dann mein Opa und ich muss sagen, dass mich hier eher die Reaktion meiner Schwester (sie war tieftraurig) berührt hat, als das Sterben meines Opas. Er hatte Streukrebs, starb mit großen Schmerzen und langsam. Bei anderen Personen wäre mir das nahe gegangen, aber er war in seinem Leben nie ein netter Mensch gewesen. 2008 fiel meine 44-jährige Tante einfach um und war tot. Das war tragischer. Besonders für meinen Onkel. Eine Ader am Herz war wohl geplatzt. Hier grübelte ich zum ersten Mal, weil sie so jung war und drei Kinder hinterließ. Und dann 2012. Meine Mutter. Sie ging abends ins Bett und wachte morgens nicht mehr auf. Mit 54. Das schockierte mich. Geheult habe ich auf der Beerdigung. Es gibt heute noch Augenblicke wo ich mich frage: warum?

Das waren meine Erfahrungen mit dem Tod und ich muss ehrlich gestehen: Ich habe keine Angst. Und das Kapitel macht mir umso deutlicher, dass es richtig ist keine Angst zu haben. Der Tod gehört nun mal zum Leben dazu. Ich werde irgendwann sterben und ich kann nur hoffen, dass ich vielleicht einfach einschlafe wie meine Mutter. Oder schnell umkippe wie meine Tante.

Dann gab es noch einen Teil, der mich besonders fasziniert hat. Dass man im Prinzip denken soll, bevor man handelt. Denn Handeln beeinflusst alles. Und so sollte man, bevor man handelt, vielleicht auch weiter denken. Was passiert mit den Menschen (die es betrifft), wenn ich so handle. Was passiert später aufgrund meines Handelns. Ich versuche täglich schon so zu handeln, aber auch ich bin manchmal impulsiv oder die Gefühle wie Wut überkommen mich und ich werde beleidigend oder zumindest unhöflich. Man kann nicht mehr rückgängig machen, was man gesagt oder getan hat. Und manchmal ist es auch schwer, etwas wieder gutzumachen. Deshalb finde ich, denken ist eine gute Idee.

AlbertKitzler

vor 3 Jahren

2. Teil: Die Anderen-Tod, s. 61-111
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@buechermaus88

Danke für den schönen Beitrag. Wenn Sie wirklich keine Angst vor dem Tod haben, achten Sie darauf, dass es immer so bleibt! Vielleicht bleiben dann auch die anderen Ängste weg.

Kartoffelschaf

vor 3 Jahren

4. Teil: Freiheit und Unabhängigkeit-nachwort, S. 159-229

Meine Rezension ist auch fertig:

http://www.lovelybooks.de/autor/Albert-Kitzler/Wie-lebe-ich-ein-gutes-Leben-1090302323-w/rezension/1114084811/

buechermaus88

vor 3 Jahren

2. Teil: Die Anderen-Tod, s. 61-111
@AlbertKitzler

Vielleicht liegt es auch ein wenig daran, dass man wirklich nicht so viel darüber nachdenkt, bis dann jemandem, den man womöglich kennt, etwas passiert, oder man einen schlimmen Unfall sieht oder etwas in der Art.

AlbertKitzler

vor 3 Jahren

4. Teil: Freiheit und Unabhängigkeit-nachwort, S. 159-229
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@Kartoffelschaf

Vielen Dank für Ihre Teilnahme, Beiträge und die schöne Rezension. Ich würde mich freuen, wenn Sie diese auch auf Amazon einstellen wollen.

buechermaus88

vor 3 Jahren

3. Teil: Hybris-Natur, S. 112-158
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Mir gefiel dieser Abschnitt wirklich gut. Ich bin nicht sehr ausgeglichen in meinem Leben. Ich arbeite viel und meine Arbeitszeiten sind meist so, dass, wenn ich frei habe, die anderen arbeiten. Sprich: meine Freizeit in Gesellschaft ist ebenfalls begrenzt und die zeit, die ich habe verbringe ich dann mit meinem Freund. Ich habe ein paar wenige freunde, die ich öfter (meist alle zwei bis drei Monate) sehe und das sind dann echte highlights. Natürlich schreibt man sich aber persönlich ist es anders. Ich muss zugeben, dass ich Musik höchstens mal im Auto höre (meistens aber Hörbücher), aber wenn ich Musik mal höre, dann merke ich auch dass es mich glücklich macht. Ich singe meist laut mit und hoffe, dass ich nie am Ziel ankomme damit ich ewig weiter singen kann.
Ansonsten lese ich sehr viel was mir auch Zufriedenheit verschafft. Durch das letzte Kapitel, indem es um die Natur ging, ist mir klar geworden, wie selten ich mich in ihr aufhalte. Gleichzeitig aber habe ich mich auch daran erinnert wie gerne ich als Kind auf großen wiesen gespielt habe, auf Bäume geklettert bin, nachts das Himmelszelt betrachtet habe und nach Sternschnuppen Ausschau gehalten habe oder wie gerne ich dem Naturschauspiel von Gewittern zugesehen habe. Und während ich das alles schreibe freue ich mich noch mehr auf meinen Umzug übermorgen, der mich in ein Dorf führen wird, wo ich einen großen Balkon habe von dem ich auf Felder sehen kann und direkt hinter dem Haus ist ein Feldweg entlang von weiden. Ich habe das wirklich vermisst. Und es kommt mir komisch vor, das zu sagen, aber das mich ausgerechnet dieses Buch dazu bringt an all sowas zu denken finde ich schon unglaublich.
Mir ist leider immer noch nicht klar, wie ich ausgeglichener werden kann, weil ich so viel arbeiten muss. Aber vielleicht kommt das irgendwann.

AlbertKitzler

vor 3 Jahren

3. Teil: Hybris-Natur, S. 112-158
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@buechermaus88

Danke für den offenen und schönen Beitrag. Wenn Sie auf sich achten, wird sich über kurz oder lang Ausgeglichenheit einstellen.

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