Albert Ostermaier Erreger/Es ist Zeit. Abriss

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Inhaltsangabe zu „Erreger/Es ist Zeit. Abriss“ von Albert Ostermaier

ErregerWie real ist der Virus im System eines Menschen, der in der virtuellen Welt der Börsenmonitore lebt? Wie fiktional wird ihm die Welt, wenn ihm seine Realität, sein täglicher Hochleistungssport im Parkett des Börsensaals entzogen wird? Ein Trader gerät urplötzlich in Quarantäne: »ich bin einfallsreich kreativ jung skrupellos hoch motiviert die gesellschaft kann es sich nicht leisten mich zu verlieren.« Der Börsenmakler findet sich in einem hermetisch abgeriegelten, aber permanent observierten Zimmer wieder. Und seine Gedanken rennen in einem Monolog um sein Leben. Aufstieg und Fall, Bullen- und Bärenjagd, Halten und Abstoßen durchlaufen die Reflexionen, die eine scharfe Trennung seiner Welten zu keinem Moment zulassen. Erreger spielt mit dem alltäglichen Wahnsinn der Geldmacher.Die Uraufführung fand am 21. 10. 2000 am Staatstheater Hannover in der Regie von Lars-Ole Walburg statt. Den Trader spielte Thomas Thieme.Es ist Zeit. AbrissAbschiede. Einen Mann zieht es immer zu den Orten und Menschen, die sich verabschieden, er ist dort, wo etwas aufhört: ein Leben, eine Idee, eine Liebe, dort, wo die Mauern einfallen, Häuser implodieren, Erinnerungsräume vernagelt werden, eine Geste mit dem Verschwinden korrespondiert, wo die Abrissbirnen ihre Radien ziehen und nichts bleibt außer einem Berg aus Schutt, eine Bewegung, die noch immer das Verlorene in die Luft schreibt, ein Klang. Wo etwas zu Ende geht, geht er mit, begleitet die Menschen und Dinge auf ihrem letzten Weg. Er kann nicht mehr zwischen dem Anwesenden und der Abwesenheit unterscheiden, es wird ihm eins und er zu einem Seismographen des Abschieds, dem Lachen vor dem Aus.Die Uraufführung in der Regie von Matthias Hartmann fand am 12. Oktober 2001 am Schauspielhaus Bochum statt.

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