Albert Sánchez Piñol Der Untergang Barcelonas

(70)

Lovelybooks Bewertung

  • 68 Bibliotheken
  • 6 Follower
  • 5 Leser
  • 59 Rezensionen
(8)
(13)
(30)
(13)
(6)

Inhaltsangabe zu „Der Untergang Barcelonas“ von Albert Sánchez Piñol

Der große BARCELONA-Roman vom Bestseller-Autor Albert Sánchez PIÑOL Barcelona um 1700: Zuvi ist vierzehn, etwas großmäulig, ein Taugenichts mit rabenschwarzem Haar. Als ihn der Graf Vauban auf sein Schloss einlädt, ändert sich Zuvis Leben schlagartig. Vauban, der berühmteste Baumeister seiner Zeit, lehrt ihn, die sichersten und schönsten Festungsmauern zu bauen, und Tochter Jeanne führt ihn in die Liebeskunst ein. Aber dann tobt der Spanische Erbfolgekrieg und Zuvis Heimatstadt Barcelona droht, eingenommen zu werden. Zuvi, inzwischen vom Leben gereift, unternimmt alles, um seine geliebte Stadt zu retten. Mit knisternder Spannung und funkensprühendem Humor erzählt Albert Sánchez Piñol die atemraubende Geschichte Barcelonas – ein Meisterwerk.

Stöbern in Romane

Der große Wahn

Ein großes Wirrwarr an verschiedenen Themen, die einzeln betrachtet sehr gut, aber in der Gesamtheit eher mäßig sind.

herrzett

Heimkehren

Eine imposante Familiengeschichte, die aufzeigt, wie wichtig die Beschäftigung mit Sklaverei & Kolonialismus auch heute noch ist!

veri_belleslettres

Wo noch Licht brennt

Mir hat leider der Schreibstil überhaupt nicht gefallen, aber ich vergebe trotzdem 3 Sterne weil man viel von Güls Gedanken mitbekommt.

AmyJBrown

Sieben Nächte

Die schöne Sprache kann den enttäuschenden Inhalt leider nicht retten! (**)

Insider2199

Gott, hilf dem Kind

Anders als ich es erwartet habe, dennoch nicht schlecht. Für meinen Geschmack leider viel zu kurz für all die wichtigen Themen im Buch...

LiveReadLove

Sieh mich an

Wunderbar geschriebener Roman mit leider fadem Ende, das dem Buch den Glanz nimmt

skaramel

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Buchverlosung zu "Der Untergang Barcelonas" von Albert Sánchez Piñol

    Der Untergang Barcelonas
    bieberbruda

    bieberbruda

    Hallo zusammen,

    auf meinem Blog verlose ich ein Exemplar dieses tollen historischen Romans. Einfach auf den Link klicken, die Daten eingeben und mit ein bisschen Glück gehört das Buch dir:

    http://bieberbruda.blogspot.de/2015/10/verlosung-der-untergang-barcelonas.html

    Ich drücke euch die Daumen!

    • 2
    bieberbruda

    bieberbruda

    01. November 2015 um 10:15
  • Ein Brocken geballte Geschichte, bitte!

    Der Untergang Barcelonas
    kingofmusic

    kingofmusic

    Was habe ich mich auf dieses Buch gefreut, als ich dieses Buch im Rahmen einer Challenge gewonnen hatte. Als momentan stark in der spanischen Literatur verwurzelter Leser dachte ich "Das Buch kann nur zu einem weiteren Lesehighlight werden!" Bin ich zufriedengestellt worden? Jein. Bin ich enttäuscht? Jein. Albert Sanchez Pinol macht es einem nicht gerade leicht mit der Bewertung seines Buches. Darum möge man mir auch verzeihen, wenn es diesmal nicht zu einer sehr ausführlichen Rezension reicht. Ein paar Punkte möchte ich dennoch kurz ansprechen: Wie bei (fast) jedem historischen Roman basiert ein Großteil der Protagonisten auf geschichtlich real nachweisbaren Personen und einigen wenigen erdichteten Personen. Eine dieser erdichteten Personen hört in diesem Buch auf den Namen Waltraud und schreibt im Namen von Marti Zuviria (einer Person, die es wirklich gegeben hat) seine Lebensgeschichte nieder. Und hier komme ich auch schon zu einem großen Kritikpunkt, der sich leider wie ein roter Faden durch das ganze Buch zieht: was bitteschön ist lustig daran, eine Person ständig und immer wieder zu beleidigen, zu beschimpfen und zu erniedrigen??? Natürlich könnte man sagen, dass die Passagen mit Waltraud inmitten von Belagerungs- und Kriegstheorien den Leser immer wieder kurz aufheitern sollen, aber gibt es da keine andere Lösung? Mir persönlich fehlt da der Humor für...   Auf der anderen Seite brilliert dieses Buch mit geschichtlichen Fakten, die mir so bislang nicht bewußt waren (okay, ich habe auch erst seit kurzem ein Faible für die spanische Geschichte, von daher konnte ich diese historischen Fakten noch gar nicht wissen *g*). Diese Fakten bestärken mich allerdings in meinem Vorhaben, mich noch intensiver mit der spanischen Geschichte zu befassen.   So gibt es im Anhang zum einen eine vergleichende Zeitleiste zwischen Spanien und Europa, in der die Zusammenhänge und die zeitliche Abfolge der spanischen Erbfolgekriege erläutert wird. Zum anderen gibt es ein umfangreiches Personenregister, in dem die meisten im Buch vorkommenden Personen erwähnt werden. Zu den historisch belegten Personen folgt jeweils ein kurzer Abschnitt über das Wirken dieser Person. Bei den fiktiven Personen beschränkt sich das auf eben diese Aussage. Ein weiterer Pluspunkt sind die in unregelmäßigen Abständen enthaltenen Zeichnungen von Personen oder auch von Verteidigungsanlagen und Stadtplänen von Barcelona.   Ob es in der Ausführlichkeit Abhandlungen über Verteidigungs- und Belagerungsstrategien hätte geben müssen, weiß ich nicht. Da hätte mir evtl. auch vielleicht die Hälfte gereicht. Aber gut, Alber Sanchez Pinol hat sich wahrscheinlich schon was dabei gedacht, als er den Roman geschrieben hat. Er ist außerdem ein ganz schlauer Fuchs: am Ende hat man immer noch nicht erfahren, wie Marti Zuviria zu einem 9-Punkter geworden ist und zwingt mich dazu, trotz aller Zwiespältigkeit, die ich beim lesen empfunden habe, auf eine evtl. Fortsetzung zu warten - dann aber bitte mit weniger oder gar keinen Waltraud-Passagen.    

    Mehr
    • 3
    lysala_stern

    lysala_stern

    01. October 2015 um 19:33
    wandablue schreibt nicht weil das Buch jetzt so schlecht wäre, sondern zu lang (wie gesagt) und aus den genannten Gründen monoton und ich viel interessantere Bücher aufliegen habe.

    Aber ist nicht genau das die Definition eines schlechten Buches?

  • Die Chinesische Kalenderchallenge 2015/2016

    Die Chinesische Astrologie. So erstellen Sie Ihr chinesisches Horoskop selbst.
    stebec

    stebec

    Willkommen zu unserer Challenge des Chinesischen Kalenders. Wir kattii und stebec haben uns ein paar nette Aufgaben überlegt, an deren Erfüllung ihr hoffentlich genauso viel Spaß haben werdet, wie wir bei der Erstellung. Natürlich dreht sich hier alles um den Chinesischen Kalender. Wir stellen euch Aufgaben für dessen Erfüllung ihr Punkte sammeln könnt, wenn ihr fleißig lest, aber alles der Reihe nach. Die Regel: Die Challenge findet vom 01.Mai 2015 bis zum 30.April 2016 statt. Einsteigen könnt ihr jederzeit und die verpassten Aufgaben auch nachholen.  Wir stellen euch jeden Monat zwei Aufgaben, die einem Tier des chinesischen Tierkreiszeichens passen. Die Aufgaben werden immer frühzeitig veröffentlicht, damit ihr genug Zeit habt, um euch eure Bücher herauszusuchen. Zusätzlich könnt ihr jeden Monat Elementaufgaben erfüllen, die Zusatzpunkte einbringen. Hier solltest ihr allerdings auf ein Gleichgewicht zwischen den Elementen sorgen. d.h. das jedes Element nur 6 mal verwendet werden darf. Die Elementaufgaben sind immer gleich. Natürlich müsst ihr auch darauf achten Yin&Yang im Gleichgewicht zu halten. D.h. das jedes Yin oder Yang nur 16 mal verwendet werden darf. Auch die Yin&Yang Aufgaben bleiben gleich. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, den wir verlinken können und in dem ihr eure Punkte aktuell haltet. Das hilft uns die Übersicht nicht zu verlieren.  Haltet euch hierbei bitte an das Beispiel, was wir unten erstellt haben. Die Aufgaben: Jeden Monat gibt es zwei Hauptaufgaben für euch, die von kattii im Monat vorher veröffentlicht werden. Eine zu einer schlechten und eine zu einer guten Eigenschaft des Tieres. Es geht sich also also darum für jeden Monat zwei Bücher zu lesen.  Die Elementzusätze können mit den Hautpaufgaben vereinbart werden. Die Elementzusätze sind keine Pflicht. als Beispiel: Ich lese ein Buch zu einer Hauptaufgabe, das über 450 Seiten hat und kann mir Wasserpunkte auf mein Konto schreiben. Feuer, heiß, leidenschaftlich und zerstörerisch. Um die Feuerpunkte zu bekommen, müsst ein Buch aus dem Genre Liebesroman, Thriller oder Dystopie lesen Wasser, 71% der Erde sind mit Wasser bedeckt. Das ist ganz schön viel. Deswegen müsst ihr für die Wasserpunkte ein Buch lesen, dass über 450 Seiten hat.  Luft, bedeutet Leichtigkeit. Man ist losgelöst von allem, deswegen lest ein Buch aus dem Genre: Fantasy, historischer Roman oder etwas humorvolles . Erde, ist ein sehr festes Element. Für die Erdenpunkte müsst ihr ein Hardcover lesen. Metall, steht für Fortschritt und deswegen müsst ihr für die Metalpunkte ein Buch lesen, dass nicht vor 2015 erschienen ist. Die Yin&Yang-Aufgaben sind simpel. Auch hier gilt, dass diese mit den Hauptaufgaben vereinbart werden können.  Yin => Ein helles Cover Yang => Ein dunkles Cover Ihr könnt euch hier entscheiden, ob ihr nur die Hauptaufgaben erfüllt oder die Zusätze auch abarbeiten möchtet.  Pro Buch könnt ihr eine Hauptaufgabe, einen Elementzusatz und einmal Yin oder Yang anrechnen. als Beispiel: Wenn ich ein Buch für eine Hauptaufgabe lesen, das über 450 Seiten hat und ein helles Cover besitzt, dann habe ich alle möglichen Aufgaben erfüllt. Sollte ich die Hauptaufgabe im Monat des Aufgabenstellung erfüllen, habe ich die höchstmögliche Punktzahl erreicht.  Die Punkte: Pro erfüllte Tieraufgabe gibt es 1 Punkt Pro erfülltes Element gibt es 1 Punkt Pro erfülltem Yin/Yang gibt es 1 Punkt Wenn ihr im Jahr des aktuellen Tieres geboren wurden seit:  Punktzahl mal 2 Wenn ihr die Aufgabe im Monat lest, in dem sie gestellt wurde: 1 Zusatzpunkt pro Aufgabe. Als Beispiel: Richtige Aufgabe + Element + Yin/Yang = 3 Punkte Ihr könnt also im Monat, wenn ihr beide Aufgaben und Zusatzaufgaben erfüllt habt 6 Punkte sammeln. Bei richtigem Geburtsjahr verdoppeln sich die Punkte auf 12. Und wenn ihr die Aufgabe im richtigen Monat lest gibt noch jeweils 1 Punkt pro Aufgabe dazu. Ihr könnt also bei richtigem Geburtsmonat 14 Punkte sammeln. Und in den anderen Monaten 8 Punkte. Am Ende der Challenge bekommt ihr noch einmal ein paar Bonuspunkte, wenn ihr fürs Gleichgewicht gesorgt habt. Punkte werden im folgenden Verhältnis verteilt. Yin&Yang: Jedes Yin&Yang mindest 8mal: 4 Punkte Jedes Yin&Yang mindest 10mal: 8 Punkte Jedes Yin&Yang mindest 12mal: 12 Punkte Elemente: Jedes Element mindestens 3mal: 8 Punkte Jedes Element mindestens 4mal: 12 Punkte Bonus für die Katzenaufgabe: 12 Punkte Am Ende des Jahres könnt ihr somit maximal 138 Punkte erreichen. Wenn wir euch jetzt mit unseren Regeln und Aufgaben nicht total durcheinandergebracht haben, freuen wir uns, wenn ihr uns ein Jahr lang auf dem Weg des chinesischen Kalenders begleitet. Selbstverständlich stehen wir euch immer mit Rat und Tat zur Seite.  Teilnehmer: 123sarah321 [inaktiv?] AberRush AnnaWaffel Anruba ban-aislingeach Bellastella BlueSunset Buchgeborene [inaktiv?] Buchgespenst clary999 DasBuchmonster DieBerta fabulanta [inaktiv?] Federzauber Galina86 hannelore259 Hikari Honeygirl96 [inaktiv?] janaka Jecke JuliB kattii Kitayscha Krimine LadySamira091062 Lavieenverre louella2209 lunaclamor [inaktiv?] mabuerele MiHa_Lore MiniMixi  mrsapplejuiice monana88 [inaktiv?] Niob Paulamybooksandme raphael-edward Regina99 samea Sandra251 scarlett59 Sick stebec sursulapitischi [inaktiv?] Tatsu Tiana_Loreen TigorA weinlachgummi Willia Wolfhound zazzles

    Mehr
    • 2100
  • Krieg: ein grausames Spektakel

    Der Untergang Barcelonas
    Janine2610

    Janine2610

    12. June 2015 um 21:12

    Darum geht's: Barcelona um 1700: Zuvi ist vierzehn, etwas großmäulig, ein Taugenichts mit rabenschwarzem Haar. Als ihn der Graf Vauban auf sein Schloss einlädt, ändert sich Zuvis Leben schlagartig. Vauban, der berühmteste Baumeister seiner Zeit, lehrt ihn, die sichersten und schönsten Festungsmauern zu bauen, und Tochter Jeanne führt ihn in die Liebeskunst ein. Aber dann tobt der Spanische Erbfolgekrieg und Zuvis Heimatstadt Barcelona droht, eingenommen zu werden. Zuvi, inzwischen vom Leben gereift, unternimmt alles, um seine geliebte Stadt zu retten. Meine Meinung: Vom ersten Achtel des Buches war ich noch recht begeistert. Der junge Zuvi, der eine Lehre zum Ingenieur beim berühmten Vauban in Frankreich beginnt, fand ich in seinem leicht naiven, tollpatschigen, aber auch intelligenten und gutmütigen Wesen eigentlich sehr liebenswert und der zum einen spitzbübische und zum anderen Teil zynische Humor hat ebenfalls sehr erfrischend auf mich gewirkt. Das gesamte Buch wird aus der Sicht des nun bereits 98-jährigen Zuvis erzählt: also eigentlich hat er es der 'lieben grässlichen' Österreicherin Waltraud diktiert, die er zwischenzeitlich auch immer mal wieder persönlich anspricht bzw. beleidigt, was vielleicht lustig hätte sein sollen, aber nicht immer war, da es meines Erachtens hauptsächlich Beleidigungen unter der Gürtellinie waren, die jemanden zum Weinen bringen können, was die gute Waltraud dann ja manchmal auch getan hat ... Leider gab es dann auch Phasen, die für mich weniger interessant waren und es mir schwer gefallen ist, der Geschichte zu folgen. Ein Abschweifen war die Folge und ehrlich gesagt, kann ich gar nicht sagen, worum es da genau gegangen ist, da ich währenddessen mit meinen Gedanken überall war, nur nicht in der Geschichte. Aber es dürfte wohl um die Ingenieurskunst, den Bau von Bastionen und diverse Kriegs- und Abwehrerzählungen gegangen sein. Als dann wieder die Phasen kamen, die mich mehr fesseln konnten (die aber leider deutlich weniger vorhanden waren) hatte ich dann natürlich das Problem, dass ich mit den Namen, die aufgetaucht sind wenig bis gar nichts anfangen konnte, da ich nicht wusste, mit wem oder womit ich sie in Verbindung bringen soll. Die letzten 100 Seiten des Buches fand ich glücklicherweise wieder spannend, da es darin dann wirklich (kriegsmäßig) zur Sache ging. Ja, der letzte Teil war verstörend und grausam. Dass der Krieg viele (unschuldige) Opfer fordert, weiß ich, aber das in der ganzen Bandbreite und seinem Schrecken zu lesen, kann schon ganz schön aufwühlend sein: ein Schlachtfeld, und überall Menschen mit fehlenden Gliedmaßen, Leichen und noch mehr Tote. Und obwohl das Ganze nicht allzu brutal oder blutig beschrieben wurde, ist es dennoch erschreckend zu wissen, dass so ein Massaker (ein anderes Wort fällt mir dazu gar nicht ein) tatsächlich einmal stattgefunden hat. Aber mein Gesamteindruck ist gar nicht so schlecht, wie ich zwischendurch gedacht habe. Die Seiten, die für mich nicht spannend und interessant waren, haben zwar schon in etwa die Hälfte des Buches ausgemacht, die fesselnden Phasen fand ich dafür dann aber umso lesenswerter. Ich vergebe 4 Sterne für eine Geschichte, die mir wirklich gut recherchiert scheint, zwischendrin sehr spannend war, mich aber trotzdem wegen gewisser thematischer Erzählungen nicht immer brennend interessiert hat.

    Mehr
  • Die FISCHER Challenge im März 2015:"Der Untergang Barcelonas" von Albert Sánchez Piñol

    Der Untergang Barcelonas
    PamelaReading

    PamelaReading

    "Die Welt rollt ihrem Untergang entgegen" Die FISCHER Jahreschallenge geht in die dritte Runde und wir möchten diesen Monat gemeinsam mit euch einen ganz besonderen Roman lesen: "Der Untergang Barcelonas" von Albert Sánchez Piñol. Barcelona – eine der schönsten Städte Europas. Weltbekannt durch seine Sehenswürdigkeiten und berühmten Künstler, aber nur wenige wissen um die Historie dieser grandiosen Stadt. Piñol gelingt es in diesem mitreißenden Abenteuerroman ein Stück Geschichte vollendet in Szene zu setzen. Tragisch, spannend und amüsant zugleich – Ein literarischer Geniestreich! Mehr zum Buch: Barcelona um 1700: Zuvi ist vierzehn, etwas großmäulig, ein Taugenichts mit rabenschwarzem Haar. Als ihn der Graf Vauban auf sein Schloss einlädt, ändert sich Zuvis Leben schlagartig. Vauban, der berühmteste Baumeister seiner Zeit, lehrt ihn, die sichersten und schönsten Festungsmauern zu bauen, und Tochter Jeanne führt ihn in die Liebeskunst ein. Aber dann tobt der Spanische Erbfolgekrieg und Zuvis Heimatstadt Barcelona droht, eingenommen zu werden. Zuvi, inzwischen vom Leben gereift, unternimmt alles, um seine geliebte Stadt zu retten. Mit knisternder Spannung und funkensprühendem Humor erzählt Albert Sánchez Piñol die atemraubende Geschichte Barcelonas – ein Meisterwerk. Hier geht´s zur Leseprobe Haben wir euch neugierig gemacht? Seid ihr bereit für eine abenteuerliche Reise ins historische Barcelona? Dann macht mit bei der FISCHER Jahreschallenge im März! Wir vergeben gemeinsam mit dem S. FISCHER Verlag 50 Exemplare von "Der Untergang Barcelonas" von Albert Sánchez Piñol für die Challenge. Ihr habt bis zum 15. März 2015 Zeit, euch hier im Thema für eines der Leseexemplare zu bewerben und bei der Challenge dabei zu sein. Wer gerne mit seinem eigenen Exemplar an der Challenge teilnehmen möchte, ist natürlich auch herzlich willkommen! Jede Woche stellen wir euch neue Aufgaben, die ihr bis zum 16. April 2015 bearbeiten und somit Punkte sammeln könnt. Wer bis zum Ende der Challenge die meisten Punkte gesammelt hat, gewinnt einen spanischen Feinkostkorb im Wert von 100€ ! Die Plätze 2-10 erhalten jeweils ein Buchpaket von S. FISCHER für viele weitere vergnügliche Lesestunden!  Für die Jahreswertung der FISCHER Jahreschallenge könnt ihr außerdem Punkte sammeln, indem ihr Rezensionen zu den FISCHER Neuerscheinungen von 2015 sammelt. Alle Infos findet ihr hier: Übersicht zur Jahreschallenge | Sammelthema für Rezensionen

    Mehr
    • 2087
  • "Der Untergang Barcelonas" von Albert Sánchez Piñol - Rezension von Ping

    Der Untergang Barcelonas
    Ping

    Ping

    24. May 2015 um 18:51

    (spoilerfrei)Ich habe "Der Untergang Barcelonas" von Albert Sánchez Piñol als gebundene Ausgabe gelesen. Diese deutsche Ausgabe wurde im März 2015 veröffentlicht und kostet ca. 24,99€. Das Cover hat eine raue Struktur, ist in brauner Farbe und zeigt eine Festung in Flammen; ich finde die Aufmachung ansprechender als die von der Originalversion. Der historische Roman umfasst mit Anhang etwa 720 Seiten, im Anhang findet man eine Chronologie des spanischen Erbfolgekrieges und auch ein Verzeichnis der im Roman vorkommenden Personen. So kann man sich dort mehr Informationen über bestimmte Personen einholen und kann auch unterscheiden, welche Persönlichkeiten es tatsächlich gab und welche extra für das Buch erfunden wurden. Dieses Buch wird als Rückblende erzählt, der nun alte und gezeichnete Zuvi diktiert Waltraud seine Lebensgeschichte, die er als Vierzehnjähriger beginnt, wo er als Lausbub sich von Schlamassel zu Schlamassel stolpert und unverhofft beim renommierten Baumeister Vauban als Lehrling aufgenommen wird. Seine Künste werden im folgenden Erbfolgekrieg Spaniens gefordert und unter Beweis gestellt. Das Schicksal Barcelonas wird im Titel schon verraten, dieses Buch soll den Weg dorthin spannend und realitätsgetreu erzählen. Das Buch ähnelt aufgrund der Tatsache, dass Zuvi sein Leben vor einer Niederschreiberin revue passieren lässt, sehr einem Bericht und sowas läuft gerne Gefahr, dass es sich eher wie so ein "Heruntergeleiere" liest. Es beginnt vielversprechend und lässt sich gut lesen. Es wird aufgezeigt, was Zuvi alles widerfährt und wie es kommt, dass er sich plötzlich in einer Lehrlingsstelle bei dem berühmt berüchtigten Baumeister Vauban wiederfindet.Dann beginnt die Ausbildung und damit Hand in Hand kommen viele technische Begriffe und Erklärungen. Ich persönlich fand dies sehr interessant und lehrreich. Auch ist dieses Buch bekannt dafür, dass mit viel Detail und Mühe nachgeforscht wurde und dieser historische Roman sehr nahe an der Realität und der Fakten angesiedelt ist. Wer sich also für Spanien, Barcelona, den erbitterten Kampf darum und die Technik dieses Krieges interessiert, könnte dieses Buch gefallen. Eines meiner Lieblingsbücher der historischen Romane ist übrigens "Die Säulen der Erde" von Ken Follett (Pillars of the Earth), wo es sich auch um einen Baumeister dreht. Bei "Der Untergang Barcelonas" wird allerdings weniger Detail auf Liebe und Leidenschaft gelegt, diese Teile werden recht kühl und abrupt beschrieben. Fazit:Ich fand es recht gut zu lesen, man muss sich allerdings für die mechanischen Details einer Schlacht und der Festungen begeistern können, ansonsten dürfte diese Geschichte harte Kost für den Lesern werden. Positiv hervorzuheben ist das Glossar am Ende, die treue Einhaltung zu geschichtlichen Fakten und der kurzweilige, wenn auch oft gemeine Humor/Umgang von dem Erzähler Zuvi.

    Mehr
  • Für Fans militärischer Details

    Der Untergang Barcelonas
    Smberge

    Smberge

    20. May 2015 um 23:45

    Inhalt: Frankreich 1705: Martin Zuviria, ein vierzehnjähriger Taugenichts geht nach einem Schulverweis in die Lehre bei  Vauban, dem berühmtesten Festungsbaumeister seiner Zeit. Zuviel erhält einen tiefen Einblick in das Wissen über den Festungsbau der damaligen Zeit und gilt nach dem Tod seines Lehrers als Fachmann auf diesem Gebiet. Bald gerät er zwischen die Fronten des Spanischen Erbfolgekriegs und arbeitet für beide Kriegsgegner. Schließlich wird er zum Verteidiger seiner Heimastadt Barcelona, das eine 13 Monate lang die  Belagerung durch französische Truppen zu überstehen hat.  Meine Meinung: Dieses Buch wird im Klappentext als Geniestreich bezeichnet, das kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Die ersten Kapitel sind noch recht flüssig zu lesen und wirken etwas wie die Beschreibung des Lebens eines Lausbubens bis zu dem Punkt. als Zuviel bei Vauban in die Lehr geht. Danach wandelt sich das Buch in eine trockene Abhandlung über das Wissen des Festungsbaus und Belagerungstaktiken der damaligen Zeit.  Es gibt nur wenige Momente, in dem das Buch flüssiger zu lesen ist. Zu selten wird das Privatleben Zuvis zum Thema des Buches, gelegentlich gibt einen leichten Anklang von Kritik am Kriegsgeschehen, in dem Menschen unschuldig zu Opfern des Willen der Mächtigen werden. Ich hatte bei diesen Svenen die Hoffnung, dass das Buch an diesen Stellen spannender wird, aber leider schwenkte der Autor zu schnell wieder zurück zu detaillierten Beschreibungen der Taktik des Festungsbau und dem Wissen, wie man eine Festung einnimmt. Leider nehmen die Beschreibungen weite Teile des Buches ein und haben mich gelangweilt, mir hat die Geschichte in diesem Buch gefehlt.  Dies ist ein Buch für Leser, die sich für Details des Festungsbaus interessieren und sich für seitenlange Beschreibungen des optimalen Anlegens von Belagerungsgräben begeistern können. Ein Eintauchen in eine vergangene Epoche ausserhalb des Militärischen ist hier nicht zu erwarten und das ist ja das, was einen historischen Roman ausmacht.  Das Buch hat seinen 2. Punkt meiner Meinung nach nur verdient durch die anklingende Kritik an dem Vorgehen der Mächtigen, die ihr Machtgerangel zu Lasten der kleinen Leute austragen, ansonsten hätte ich hier nur einen Punkt vergeben können. Ich habe mich zeitweise zwingen müssen weiterzulesen, denn der Stoff ist über weite Strecken einfach nur trocken. 

    Mehr
  • Auf der Suche nach dem Mystère

    Der Untergang Barcelonas
    Konsumfrau

    Konsumfrau

    16. May 2015 um 14:24

    Martí Zuviría, ein junger Bursche aus Barcelona mit nichts als Schabernack im Kopf, besitzt das Glück des Törichten, als Lehrling des berühmten Festungsbauingenieurs Vauban in Bazoches aufgenommen zu werden. Mit viel Witz und Leichtigkeit erzählt er dem Leser im Rückblick, aus der Perspektive des mittlerweile in Wien lebenden Greises, aus seiner Lebensgeschichte zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Wir begleiten ihn während seiner Lehrjahre in Frankreich, in denen ihm nicht nur die Augen für die Geheimnisse der Ingenieurskunst, sondern auch für die Liebe, geöffnet werden, erleben mit, wie er in diversen Schlachten sein Praxiswissen vertieft und endlich nach Barcelona zurückkehrt, wo er feststellen muss, dass sein Vater gestorben ist und er nun wirklich auf sich selbst gestellt ist. Seine Begegnungen mit allerhand skurrilen Figuren, einige davon historisch belegt, lassen ihn im Laufe des Romans erwachsen werden. Hauptthema des Buches ist jedoch der spanische Erbfolgekrieg, der mit seinen Hintergründen und Entwicklungen zwischen 1701 und 1714 ausführlich beschrieben wird und mit dem Fall Barcelonas sein Ende nimmt. In einer sehr amüsanten und doch intelligenten Sprache wird dem Leser dieser kleine Teil der katalanischen Geschichte auf unterhaltsame Weise näher gebracht. Ich wusste bisher nichts darüber und fand es sehr interessant zu erfahren, dass man im Grunde schon damals "Weltkriege" führte. Denn bei der Frage, wer den spanischen Thron besteigen sollte, wollten auch die Engländer, Franzosen und Habsburger mitreden und somit waren fast ganz Europa und die Kolonien mit betroffen. Auch fand ich es spannend, mehr über die Hintergründe des bis heute andauernden Konflikts innerhalb Spaniens zu erfahren, das eigentlich aus unterschiedlichen Völkern besteht und immer wieder von einem Wechselspiel zwischen Unterdrückung und Aufbegehren erschüttert wird. Ich war vor kurzem erst wieder in Barcelona und habe deutlich den wieder lauter werdenden Wunsch nach der Unabhängigkeit von Spanien vernommen. Somit hat mir das Buch tatsächlich geholfen, die "katalanische Seele" besser zu verstehen. Historische Romane schaffen es selten, gleichermaßen unterhaltend wie informativ zu sein. Auch dieses Buch wird dafür kritisiert, zu viele Fakten und zu wenig Vergnügen zu bieten. Ich kann mich dieser Meinung nicht ganz anschließen, denn ich finde, dass die Geschichte mit sehr viel Humor und Wortwitz aufgelockert wird. Natürlich muss man sich für die Hintergründe auch interessieren und einen Bezug haben, was bei mir der Fall war. Ich habe mich z.B. schon öfters mit den Bauten Vaubans beschäftigt, die einem überall in Europa begegnen und mich heute noch staunen lassen, und ich habe bei meinem letzten Besuch Barcelonas in der Carrer de Villarroel gewohnt. Ich finde es toll, diese Personen jetzt so lebendig und farbenfroh beschrieben zu finden. Wer sich nicht dafür interessiert, möchte das Buch natürlich am liebsten um die Hälfte der Fakten auf ein paar Liebeleien und eine dramatische Schlacht kürzen. Aber so einfach ist das halt nicht mit der Menschheitsgeschichte. "Die Literatur kann und muss uns beibrigen, was nur sie uns lehren kann. Wenn jemand sagen würde: 'Im Wahnsinn liegt die Hellsicht!', dann wären diese weisen Worte bloß ein leerer Spruch. Aber präsentiert man uns ebendiesen Gedanken mit allem dramatischen Rüstzeug, dann muss ich ihm einfach zustimmen." Martí Zuviría / Albert Sánchez Piñol

    Mehr
  • Der Untergang Barcelonas.

    Der Untergang Barcelonas
    Kikibook

    Kikibook

    14. May 2015 um 18:15

    KLAPPENTEXT: Barcelona um 1700: Zuvi ist vierzehn, etwas unverschämt, ein Taugenichts mit rabenschwarzem Haar. Als ihn der Graf Vauban auf sein Schloss einlädt, ändert sich Zuvis Leben schlagartig. Vabanque ist der berühmteste Baumeinster seiner Zeit und lehrt ihn' oe sichersten und schönsten Festingsmauern zu bauen. Aber dann tobt der Spanische Erbfolgekrieg und Zuvis Heimatstadt Barcelona droht, eingenommen zu werde. Zuvi, inzwischen mit allen Wassern gewaschen, hat einen genialen Plan- und scheitert bitterlich. Machtlos muss er zusehen, wie seine Geliebte Stadt in Schutt und Asche fällt. MEINUNG: Ehrlich gesagt, hätte ich mir mehr von diesem Buch erhofft, da ich den Köappentext auch sehr spannend finde und ich gerade dieses Zeit gerne mag. Doch leider wurde ich enttäuscht. Es ist alles furchtbar schwer geschrieben. Das macht es ziemlich öde und man muss sich zu sehr auf das Buch konzentrieren. So kann man kaum in die Geschichte eintauchen und dementsprechend kam bei mir auch keine Spannung auf. Auch Zuvi hat mir am Anfang gar nicht gefallen. Er war irgendwie sehr nervig und hält ja ein ziemlicher Taugenichts. Trotzdem habe ich 3 Sterne gegeben und das lag eigentlich nur an dem Ende. Dies finde ich sehr gelungen und meiner Meinung nach hat man sich auch am Ende irgendwann an den Schreibstil gewöhnt. Insgesamt hat mir das Buch jetzt nicht allzu gut gefallen. Aber zrotzdem habe ich viel gelernt, gelacht und geweint.

    Mehr
  • Nicht unbedingt lesenswert

    Der Untergang Barcelonas
    ubirkel

    ubirkel

    12. May 2015 um 09:13

    Das ganze spielt um 1700 in Barcelona. Die Hauptperson ist Zuvi ein 14jähriger Taugenichts, der aus der Klosterschule fliegt. Er hat aber Glück und wird zu Graf Vauban auf sein Schloss eingeladen. Vauban ein Baumeister seine Zeit, insbesonderst Festungsbau, nimmt in in die Lehre. Es tobt der spanische Erbfolgekrieg und Zuvi unternimmt alles um seine Stadt zu retten.. Resumee: Der Anfang des Buches war gut geschrieben. Die ersten kapitel, über Zuvi, seine Lehre und ersten Liebschaften, waren gut zu lesen. Doch dann dreht es sich nur noch um Krieg und mit wem er ins Bett geht. Diese ganzen Kriegsschilderungen  sind mir doch etwas zu langatmig. das was mir noch gefallen hat waren die Zeichnungen der Festungsanlagen, die es wert waren, das Buch durchzuschauen.  Fazit: ein am Anfang gut zu lesendes Buch, doch dann wird es immer schwieriger bei der Sache zu bleiben. Das ist dass erste Buch für das ich so lange gebraucht habe, um es zu lesen. Normalerweise, ziehe ich so ein Buch in einer Woche rein. Dass war mir hier aber nicht möglich. Empfehlenswert, nur für jemand der langatmige Geschichten mag. Wegen der Zeichnungen und dem Anfang der Geschichte  1 von 5 Sternen 

    Mehr
  • Lesenswert und mit viel Liebe zum Detail

    Der Untergang Barcelonas
    bieberbruda

    bieberbruda

    09. May 2015 um 12:00

    Endlich mal wieder ein schöner, dicker und historischer Schmöker. Albert Sánchez Piñol entführt den Leser in das Barcelona des 17. Jahrhunderts und überzeugt durch einen tollen Helden, viel Bildmaterial und Liebe zum Detail. Die Story: Am Anfang des Buches geht der Teenager Marti Zuviria (Zuvi) beim angesehenen Ingenieur Marquis de Vauban in die Lehre. Trotz seines vorlauten Mundwerks schließt Vauban das Schlitzohr Zuvi schnell ins Herz und bildet ihn zu einem brillanten Kriegsingenieur aus. Auf der Suche nach einer perfekten Verteidigung beteiligt er sich am spanischen Erbfolgekrieg, bis er letztendlich nach Barcelona kommt. Die Situation eskaliert und Zuvi versucht sein geliebtes Barcelona mit allen Mitteln zu verteidigen... Meine Meinung: Das Buch wird vom alt gewordenen Helden berichtet: Zuvi erzählt seiner Frau Waltraud die Geschichte rückblickend über drei Etappen. Der Stil ist vor allem am Anfang des Buches sehr verschmitzt - voller Wortwitz und lustiger Einfälle. Zur Mitte des Buches hat das Buch aber leider einige Längen, da die Leichtigkeit des Anfangs etwas verloren und der Autor etwas zu tief ins Detail geht. Zum Ende packt einen das Buch dann aber wieder und es wird richtig dramatisch. Das Ende kam dann trotz den 700 Seiten etwas plötzlich und abrupt...schade. Trotz einiger Längen und dem plötzlichen Ende hat mir das Buch aber sehr gut gefallen - das liegt vor allem am sehr sympathischen Helden und den vielen tollen Zeichnungen und interessanten Hintergrundinformationen. Fazit: Ein interessanter Schmöker mit viel Liebe zum Detail und einem sympathischen Helden. Trotz einiger Längen im Mittelteil ist das Buch sehr lesenswert. Wer gerne historische Romane liest, wird mit "Der Untergang Barcelonas" viel Freude haben. Ich vergebe 4 Sterne!

    Mehr
  • Der Untergang Barcelonas - ein historischer Roman in schlechtem Stil

    Der Untergang Barcelonas
    lysala_stern

    lysala_stern

    05. May 2015 um 14:27

    Das Buch handelt von dem jungen Zuvi, der im 18.Jahrhundert in Barcelona geboren wurde und von seinem Vater nach Frankreich in die Klosterschule geschickt wurde. Dort fliegt er raus und kommt dann zu Vauban geschickt, um dort eine Lehre als Ingenieur zu beginnen. Die Lehre - hoch angepriesen im Klappentext - nimmt die ersten 130 Seiten des Buches ein. Der Rest dreht sich dann um den Krieg und mit wem Zuvi alles ins Bett springt... Die Lehre selbst ist schön geschildert und auch einfallsreich. Die Sprache des Zuvi, jung sowie alt, ist in der untersten Schublade zu suchen. Der Ausdruck ist schlecht. Die Längen des Krieges versucht der Autor mit frivolen Zwischenrufen auszugleichen... Der alte Zuvi liegt in Österreich und diktiert das alles seiner Pflegekraft, die er wie den letzten Dreck behandelt und beschimpft, dass sich mir der Magen dreht. Alles in allem ein sehr unbefriedigendes Buch, dass sehr viel Potential hatte (Lehrausbildung!!!), welches aber vergeben und verschenkt wurde. Ich kann das Buch keinem empfehlen. Einzig und allein die schönen Zeichnungen der Festungsanlagen, die sind es definitiv Wert das Buch aufzublättern.

    Mehr
  • Der Untergang

    Der Untergang Barcelonas
    RebekkaT

    RebekkaT

    03. May 2015 um 11:41

    Dies ist die Geschichte von Martí Zuviría, die Geschichte des katalonischen Volkes und der Erbfolgekriege Spaniens - oder eine Liebeserklärung an das katalonische Volk. Martí ist 98 Jahre alt und diktiert seine Geschichte seiner Pflegerin Waltraud Spöring. Zuvi ist zunächst ein Taugenichts, den es nach Frankreich verschlägt, wo er eine Lehre bei dem bedeutenden Ingenieur/Festungsbaumeister Marquis Vauban beginnt. Auf dem Schloss Bazoches verliebt er sich in dessen Tochter Jeanne. Kurz vor Ende seiner Ausbildung stirbt Vauban und Zuvi ist es nicht mehr möglich, die letzte Prüfungsfrage zu beantworten. Bis zum Tod von Vauban ist das Buch durchaus humorvoll und witzig geschrieben. Jetzt, auf der Suche nach dem Wort, das die ideale Verteidigung beschreibt, begibt sich Zuvi in die Wirren der Kriege. Cover: Dramatisch, wie für Spanier typisch ;-) Es hätte auch ein bisschen weniger sein können, z. B. eine der Zeichnungen aus dem Buch oder nur eine Ruine - denn auch ein Nichtspanier weiß, was Barcelona passiert ist: der Titel sagt schon alles aus, daher hätte hier weniger mehr sein können. Schreibstil: der wechselt zwischen historisch sehr gut recherchiert bis hin zu typisch spanisch-dramatisch. Den ersten Teil würde ich auch als humorvoll bezeichnen und auch die Beziehung zwischen Martí und Waltraud mit einem Augenzwinkern betrachten. Oft wurden eher derbe, vulgäre Wörter verwendet, was mich nicht störte, ich wurde gut unterhalten. Manchmal steht mir der Krieg zu sehr im Vordergrund, manchmal zuviel Gejammer, aber immer interessant. Verwirrend waren für mich die vielen Namen und Jahreszahlen, oft musste ich zum Anhang blättern (für diesen einen EXTRA-Stern!) um nochmals nachzulesen, was wann passierte und vor allem, wer jetzt gerade an der Macht war. Auch das Verzeichnis der Personen hat mir immer mal wieder sehr geholfen ;-) , es verdeutlicht gut, dass es sich um eine wahre Geschichte handelt, gut nachrecherchiert und gut geschrieben. An vielen Stellen, gerade als es um die Kriege ging, war es mir persönlich etwas zu lang, aber andere mögen dies sicher. Die Bilder im Buch (z.B. Seite  606 ) zeigen, wie eine Schlacht angefangen hat. Es wurden Vorzüge der Bauweise abgehandelt, aber auch Schwächen behandelt; z. B., dass der Versuch, offene Stellen zu verteidigen, mehr mit Selbstmord als mit Kampf gemein hatte. Das zu lesen, fühlte sich so an, als wäre ich direkt dabei sähe mir die Mauern an! Interessantes Buch mit vielen historischen Fakten und Zahlen und die Lebensgeschichte des Martí Zuvirías, die, überschattet vom Erbfolgekrieg Spaniens, nur wenige schöne Aspekte bot.

    Mehr
  • schöner Stil, interessante Geschichte, jedoch etwas zu lang

    Der Untergang Barcelonas
    Selfesteem

    Selfesteem

    01. May 2015 um 21:48

    Der große BARCELONA-Roman vom Bestseller-Autor Albert Sánchez PIÑOL Barcelona um 1700: Zuvi ist vierzehn, etwas großmäulig, ein Taugenichts mit rabenschwarzem Haar. Als ihn der Graf Vauban auf sein Schloss einlädt, ändert sich Zuvis Leben schlagartig. Vauban, der berühmteste Baumeister seiner Zeit, lehrt ihn, die sichersten und schönsten Festungsmauern zu bauen, und Tochter Jeanne führt ihn in die Liebeskunst ein. Aber dann tobt der Spanische Erbfolgekrieg und Zuvis Heimatstadt Barcelona droht, eingenommen zu werden. Zuvi, inzwischen vom Leben gereift, unternimmt alles, um seine geliebte Stadt zu retten. Mit knisternder Spannung und funkensprühendem Humor erzählt Albert Sánchez Piñol die atemraubende Geschichte Barcelonas – ein Meisterwerk. Meine Meinung Die Geschichte beginnt zunächst wirklich gut. Der Erzähler beginnt sehr sympatisch und vor allem die Idee wie erzählt wird, finde ich super.  Die ersten 200 Seiten verfliegen dann auch wirklich schnell und es macht Spaß Zuvi zu begleiten und über die Kunst des Ingenieurs zu lernen.  Jedoch wird es dann relativ schnell etwas langweilig und lang gezogen. Die Gliederung im Buch fand ich gut, da es in 3 Abschnitte geteilt ist und dadurch kann man die einzelnen Epochen von Zuvis Leben gut mitverfolgen. Jedoch sollte man sich als Leser auf Jeden Fall über die historischen Fakten Interessieren.Es ist sehr gut recherchiert und ist wirklich sehr interessant. Die Historisch belegten Stellen sind sehr ausführlich und bildhaft beschrieben. Schön ist auch, dass Zuvi ebenfalls eine historisch belegte Persönlichkeit ist.  Grundsätzlich fand ich die Charaktere gut beschrieben. Den Schreibstil fand ich klasse, denn er lockert das sehr ausführliche Buch auf. Dadurch, dass es einen Erzähler gibt und er zwischendurch den Leser anspricht oder Witze macht fühlt man sich als Leser miteinbezogen und auch in die Geschichte versetzt. Jedoch muss man dazu sagen, dass man das Buch nicht mal so nebenbei lesen kann, oder wie ich auch über einen Monat für das Lesen benötigt. Das Cover und die Aufmachung des Buches haben mir gut gefallen und auch das Material des Umschlages fand ich passend. Trotz der kleinen Kritiken, fand ich das Buch klasse und für Geschichtlich Interessierte bestimmt auch ansprechend.

    Mehr
  • Der Untergang Barcelonas

    Der Untergang Barcelonas
    LunasLeseecke

    LunasLeseecke

    01. May 2015 um 17:16

    Klappentext Der große BARCELONA-Roman vom Bestseller-Autor Albert Sánchez PIÑOL Barcelona um 1700: Zuvi ist vierzehn, etwas großmäulig, ein Taugenichts mit rabenschwarzem Haar. Als ihn der Graf Vauban auf sein Schloss einlädt, ändert sich Zuvis Leben schlagartig. Vauban, der berühmteste Baumeister seiner Zeit, lehrt ihn, die sichersten und schönsten Festungsmauern zu bauen, und Tochter Jeanne führt ihn in die Liebeskunst ein. Aber dann tobt der Spanische Erbfolgekrieg und Zuvis Heimatstadt Barcelona droht, eingenommen zu werden. Zuvi, inzwischen vom Leben gereift, unternimmt alles, um seine geliebte Stadt zu retten. Mit knisternder Spannung und funkensprühendem Humor erzählt Albert Sánchez Piñol die atemraubende Geschichte Barcelonas – ein Meisterwerk. Cover Das Cover finde ich recht schlicht, aber es gefällt mir ganz gut. Der braunrote Farbton ist sehr ungewöhnlich und die Burg in Flammen zieht auf jeden Fall den Blick an. Für einen historischen Roman sehr gelungen und nicht das typische Cover. Über das Buch Der Junge Zuvi hat jede Menge Flausen im Kopf, und es dauert nicht lange, bis er der Karmeliter-Schule verwiesen wird, auf die sein Vater ihn geschickt hat. Er hat jedoch das Glück und bekommt die Chance bei Graf Vauban, einem berühmten Baumeister in die Lehre zu gehen. Hier lernt er nicht nur die Kunst des Festungsbaus, sondern auch jede Menge andere nützliche Dinge fürs Leben. Doch schon bald nimmt sein Schicksal eine Wendung, die ihn in die Wirren des Spanischen Erbfolgekrieges involviert, und auch den Untergang seiner geliebten Heimatstadt Barcelona bedeuten wird. Zuvi erzählt seine Geschichte als alter Mann, damit sie niedergeschrieben wird, und wirft immer wieder Kommentare ein, in der er, einseitig, mit der Dame spricht, die für ihn mitschreibt. Auch im hohen Alter ist er noch immer ein sehr witziger Geselle, der kein Blatt vor den Mund nimmt. So beginnt die Geschichte zunächst auch sehr humorvoll, mit Zuvis Verweis von der Karmeliterschule, die wirklich ein Pachtbeispiel jugendlichen Übermutes und Alkoholkonsums ist. Die Charaktere denen man begegnet sind zum größten Teil gut beschrieben und gefielen mir gut. Allerdings gab es wirklich viele verschiedene Charaktere, sodass das Personenverzeichnis eine große Hilfe war. Die Story um Zuvi und den spanischen Erfolgekrieg war insgesamt zwar interessant, hat sich aber insgesamt doch sehr in die Länge gezogen und ist für alle Leser, die sich im historischen Kontext hier nicht so auskennen ein Überfluss an Informationen. Mit historischen Fakten wurde hier nämlich nicht gespart, und vor lauter echter Daten kam für mich die eigentliche Handlung manchmal etwas zu kurz. Es gibt zwar auch immer wieder spannende Szenen, aber halt neben Fakten auch viele Beschreibungen über Baukunst, Waffen, und auch sonst alles Mögliche, die man sehr gut etwas kürzer hätte halten können. Was hier immerhin positiv ins Auge fällt, sind die Abbildungen, die immer wieder im Buch auftauchen und sowohl Portraits von wichtigen Persönlichkeiten zeigen, als auch Beispiele der Baukunst. Ohne diese Pläne hätte man den Beschreibungen auch wirklich kaum folgen können und die Bilder haben das Ganze schön aufgelockert und die Vorstellungskraft unterstützt. Fazit “Der Untergang Barcelonas“ ist ein solides Buch, das ich aber hauptsächlich den Lesern empfehlen würde, die sich sehr für historische Fakten, und nicht nur eine spannende Geschichte interessieren. Es gab viele ausschweifende Beschreibungen, die für Interesseierte zwar spannend sein mögen, aber die Geschichte nicht wirklich voran gebracht haben, und so auf 700 Seiten einiges an Durchhaltevermögen fordern. Wer aber einen historisch fundierten Roman sucht und für die spanischen Erbfolgekriege interessiert, ist hier genau richtig.. Mein Dank gilt Lovelybooks.de und dem Fischerverlag für das Rezensionsexemplar

    Mehr
  • weitere