Der Untergang Barcelonas

von Albert Sánchez Piñol 
3,0 Sterne bei74 Bewertungen
Der Untergang Barcelonas
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (21):
Florian850s avatar

Trotz seiner Langatmigkeit ein tolles Buch.

Kritisch (20):
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Sehr verwirrend.

Alle 74 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Der Untergang Barcelonas"

Der große BARCELONA-Roman vom Bestseller-Autor Albert Sánchez PIÑOL

Barcelona um 1700: Zuvi ist vierzehn, etwas großmäulig, ein Taugenichts mit rabenschwarzem Haar. Als ihn der Graf Vauban auf sein Schloss einlädt, ändert sich Zuvis Leben schlagartig. Vauban, der berühmteste Baumeister seiner Zeit, lehrt ihn, die sichersten und schönsten Festungsmauern zu bauen, und Tochter Jeanne führt ihn in die Liebeskunst ein. Aber dann tobt der Spanische Erbfolgekrieg und Zuvis Heimatstadt Barcelona droht, eingenommen zu werden. Zuvi, inzwischen vom Leben gereift, unternimmt alles, um seine geliebte Stadt zu retten. Mit knisternder Spannung und funkensprühendem Humor erzählt Albert Sánchez Piñol die atemraubende Geschichte Barcelonas – ein Meisterwerk.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596197736
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:720 Seiten
Verlag:FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum:08.12.2016
Das aktuelle Hörbuch ist am 12.03.2015 bei Lübbe Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Janine2610s avatar
    Janine2610vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Anspruchsvollerer Lesestoff für jene, die gerne Geschichten über den Krieg lesen, sich fürs 18. Jhd. und die Ingenieurskunst interessieren.
    Krieg: ein grausames Spektakel

    Darum geht's:

    Barcelona um 1700: Zuvi ist vierzehn, etwas großmäulig, ein Taugenichts mit rabenschwarzem Haar. Als ihn der Graf Vauban auf sein Schloss einlädt, ändert sich Zuvis Leben schlagartig. Vauban, der berühmteste Baumeister seiner Zeit, lehrt ihn, die sichersten und schönsten Festungsmauern zu bauen, und Tochter Jeanne führt ihn in die Liebeskunst ein. Aber dann tobt der Spanische Erbfolgekrieg und Zuvis Heimatstadt Barcelona droht, eingenommen zu werden. Zuvi, inzwischen vom Leben gereift, unternimmt alles, um seine geliebte Stadt zu retten.

    Meine Meinung:

    Vom ersten Achtel des Buches war ich noch recht begeistert.
    Der junge Zuvi, der eine Lehre zum Ingenieur beim berühmten Vauban in Frankreich beginnt, fand ich in seinem leicht naiven, tollpatschigen, aber auch intelligenten und gutmütigen Wesen eigentlich sehr liebenswert und der zum einen spitzbübische und zum anderen Teil zynische Humor hat ebenfalls sehr erfrischend auf mich gewirkt.

    Das gesamte Buch wird aus der Sicht des nun bereits 98-jährigen Zuvis erzählt: also eigentlich hat er es der 'lieben grässlichen' Österreicherin Waltraud diktiert, die er zwischenzeitlich auch immer mal wieder persönlich anspricht bzw. beleidigt, was vielleicht lustig hätte sein sollen, aber nicht immer war, da es meines Erachtens hauptsächlich Beleidigungen unter der Gürtellinie waren, die jemanden zum Weinen bringen können, was die gute Waltraud dann ja manchmal auch getan hat ...

    Leider gab es dann auch Phasen, die für mich weniger interessant waren und es mir schwer gefallen ist, der Geschichte zu folgen. Ein Abschweifen war die Folge und ehrlich gesagt, kann ich gar nicht sagen, worum es da genau gegangen ist, da ich währenddessen mit meinen Gedanken überall war, nur nicht in der Geschichte. Aber es dürfte wohl um die Ingenieurskunst, den Bau von Bastionen und diverse Kriegs- und Abwehrerzählungen gegangen sein.
    Als dann wieder die Phasen kamen, die mich mehr fesseln konnten (die aber leider deutlich weniger vorhanden waren) hatte ich dann natürlich das Problem, dass ich mit den Namen, die aufgetaucht sind wenig bis gar nichts anfangen konnte, da ich nicht wusste, mit wem oder womit ich sie in Verbindung bringen soll.

    Die letzten 100 Seiten des Buches fand ich glücklicherweise wieder spannend, da es darin dann wirklich (kriegsmäßig) zur Sache ging. Ja, der letzte Teil war verstörend und grausam. Dass der Krieg viele (unschuldige) Opfer fordert, weiß ich, aber das in der ganzen Bandbreite und seinem Schrecken zu lesen, kann schon ganz schön aufwühlend sein: ein Schlachtfeld, und überall Menschen mit fehlenden Gliedmaßen, Leichen und noch mehr Tote. Und obwohl das Ganze nicht allzu brutal oder blutig beschrieben wurde, ist es dennoch erschreckend zu wissen, dass so ein Massaker (ein anderes Wort fällt mir dazu gar nicht ein) tatsächlich einmal stattgefunden hat.

    Aber mein Gesamteindruck ist gar nicht so schlecht, wie ich zwischendurch gedacht habe. Die Seiten, die für mich nicht spannend und interessant waren, haben zwar schon in etwa die Hälfte des Buches ausgemacht, die fesselnden Phasen fand ich dafür dann aber umso lesenswerter.

    Ich vergebe 4 Sterne für eine Geschichte, die mir wirklich gut recherchiert scheint, zwischendrin sehr spannend war, mich aber trotzdem wegen gewisser thematischer Erzählungen nicht immer brennend interessiert hat.

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    kingofmusics avatar
    kingofmusicvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Schwierig...
    Ein Brocken geballte Geschichte, bitte!

    Was habe ich mich auf dieses Buch gefreut, als ich dieses Buch im Rahmen einer Challenge gewonnen hatte. Als momentan stark in der spanischen Literatur verwurzelter Leser dachte ich "Das Buch kann nur zu einem weiteren Lesehighlight werden!"

    Bin ich zufriedengestellt worden? Jein. Bin ich enttäuscht? Jein. Albert Sanchez Pinol macht es einem nicht gerade leicht mit der Bewertung seines Buches. Darum möge man mir auch verzeihen, wenn es diesmal nicht zu einer sehr ausführlichen Rezension reicht.

    Ein paar Punkte möchte ich dennoch kurz ansprechen:

    Wie bei (fast) jedem historischen Roman basiert ein Großteil der Protagonisten auf geschichtlich real nachweisbaren Personen und einigen wenigen erdichteten Personen.

    Eine dieser erdichteten Personen hört in diesem Buch auf den Namen Waltraud und schreibt im Namen von Marti Zuviria (einer Person, die es wirklich gegeben hat) seine Lebensgeschichte nieder. Und hier komme ich auch schon zu einem großen Kritikpunkt, der sich leider wie ein roter Faden durch das ganze Buch zieht: was bitteschön ist lustig daran, eine Person ständig und immer wieder zu beleidigen, zu beschimpfen und zu erniedrigen??? Natürlich könnte man sagen, dass die Passagen mit Waltraud inmitten von Belagerungs- und Kriegstheorien den Leser immer wieder kurz aufheitern sollen, aber gibt es da keine andere Lösung? Mir persönlich fehlt da der Humor für...

     

    Auf der anderen Seite brilliert dieses Buch mit geschichtlichen Fakten, die mir so bislang nicht bewußt waren (okay, ich habe auch erst seit kurzem ein Faible für die spanische Geschichte, von daher konnte ich diese historischen Fakten noch gar nicht wissen *g*). Diese Fakten bestärken mich allerdings in meinem Vorhaben, mich noch intensiver mit der spanischen Geschichte zu befassen.

     

    So gibt es im Anhang zum einen eine vergleichende Zeitleiste zwischen Spanien und Europa, in der die Zusammenhänge und die zeitliche Abfolge der spanischen Erbfolgekriege erläutert wird. Zum anderen gibt es ein umfangreiches Personenregister, in dem die meisten im Buch vorkommenden Personen erwähnt werden. Zu den historisch belegten Personen folgt jeweils ein kurzer Abschnitt über das Wirken dieser Person. Bei den fiktiven Personen beschränkt sich das auf eben diese Aussage.

    Ein weiterer Pluspunkt sind die in unregelmäßigen Abständen enthaltenen Zeichnungen von Personen oder auch von Verteidigungsanlagen und Stadtplänen von Barcelona.

     

    Ob es in der Ausführlichkeit Abhandlungen über Verteidigungs- und Belagerungsstrategien hätte geben müssen, weiß ich nicht. Da hätte mir evtl. auch vielleicht die Hälfte gereicht. Aber gut, Alber Sanchez Pinol hat sich wahrscheinlich schon was dabei gedacht, als er den Roman geschrieben hat. Er ist außerdem ein ganz schlauer Fuchs: am Ende hat man immer noch nicht erfahren, wie Marti Zuviria zu einem 9-Punkter geworden ist und zwingt mich dazu, trotz aller Zwiespältigkeit, die ich beim lesen empfunden habe, auf eine evtl. Fortsetzung zu warten - dann aber bitte mit weniger oder gar keinen Waltraud-Passagen.

     

     

    Kommentare: 2
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    Pingvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Gut recherchierter historischer Roman, der für Leser geeignet ist, die sich für technische Details und roher Gewalt interessieren
    "Der Untergang Barcelonas" von Albert Sánchez Piñol - Rezension von Ping

    (spoilerfrei)

    Ich habe "Der Untergang Barcelonas" von Albert Sánchez Piñol als gebundene Ausgabe gelesen. Diese deutsche Ausgabe wurde im März 2015 veröffentlicht und kostet ca. 24,99€. Das Cover hat eine raue Struktur, ist in brauner Farbe und zeigt eine Festung in Flammen; ich finde die Aufmachung ansprechender als die von der Originalversion.


    Der historische Roman umfasst mit Anhang etwa 720 Seiten, im Anhang findet man eine Chronologie des spanischen Erbfolgekrieges und auch ein Verzeichnis der im Roman vorkommenden Personen. So kann man sich dort mehr Informationen über bestimmte Personen einholen und kann auch unterscheiden, welche Persönlichkeiten es tatsächlich gab und welche extra für das Buch erfunden wurden.

    Dieses Buch wird als Rückblende erzählt, der nun alte und gezeichnete Zuvi diktiert Waltraud seine Lebensgeschichte, die er als Vierzehnjähriger beginnt, wo er als Lausbub sich von Schlamassel zu Schlamassel stolpert und unverhofft beim renommierten Baumeister Vauban als Lehrling aufgenommen wird. Seine Künste werden im folgenden Erbfolgekrieg Spaniens gefordert und unter Beweis gestellt. Das Schicksal Barcelonas wird im Titel schon verraten, dieses Buch soll den Weg dorthin spannend und realitätsgetreu erzählen.

    Das Buch ähnelt aufgrund der Tatsache, dass Zuvi sein Leben vor einer Niederschreiberin revue passieren lässt, sehr einem Bericht und sowas läuft gerne Gefahr, dass es sich eher wie so ein "Heruntergeleiere" liest.

    Es beginnt vielversprechend und lässt sich gut lesen. Es wird aufgezeigt, was Zuvi alles widerfährt und wie es kommt, dass er sich plötzlich in einer Lehrlingsstelle bei dem berühmt berüchtigten Baumeister Vauban wiederfindet.
    Dann beginnt die Ausbildung und damit Hand in Hand kommen viele technische Begriffe und Erklärungen. Ich persönlich fand dies sehr interessant und lehrreich. 
    Auch ist dieses Buch bekannt dafür, dass mit viel Detail und Mühe nachgeforscht wurde und dieser historische Roman sehr nahe an der Realität und der Fakten angesiedelt ist. 
    Wer sich also für Spanien, Barcelona, den erbitterten Kampf darum und die Technik dieses Krieges interessiert, könnte dieses Buch gefallen.

    Eines meiner Lieblingsbücher der historischen Romane ist übrigens "Die Säulen der Erde" von Ken Follett (Pillars of the Earth), wo es sich auch um einen Baumeister dreht. 

    Bei "Der Untergang Barcelonas" wird allerdings weniger Detail auf Liebe und Leidenschaft gelegt, diese Teile werden recht kühl und abrupt beschrieben. 

    Fazit:
    Ich fand es recht gut zu lesen, man muss sich allerdings für die mechanischen Details einer Schlacht und der Festungen begeistern können, ansonsten dürfte diese Geschichte harte Kost für den Lesern werden. 
    Positiv hervorzuheben ist das Glossar am Ende, die treue Einhaltung zu geschichtlichen Fakten und der kurzweilige, wenn auch oft gemeine Humor/Umgang von dem Erzähler Zuvi.

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    Smbergevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Trockene Beschreibung der militärischen Details um die Niederlage Barcelonas im Spanischen Erbfolgekrieg.
    Für Fans militärischer Details


    Inhalt:

    Frankreich 1705: Martin Zuviria, ein vierzehnjähriger Taugenichts geht nach einem Schulverweis in die Lehre bei  Vauban, dem berühmtesten Festungsbaumeister seiner Zeit. Zuviel erhält einen tiefen Einblick in das Wissen über den Festungsbau der damaligen Zeit und gilt nach dem Tod seines Lehrers als Fachmann auf diesem Gebiet. Bald gerät er zwischen die Fronten des Spanischen Erbfolgekriegs und arbeitet für beide Kriegsgegner. Schließlich wird er zum Verteidiger seiner Heimastadt Barcelona, das eine 13 Monate lang die  Belagerung durch französische Truppen zu überstehen hat. 


    Meine Meinung:


    Dieses Buch wird im Klappentext als Geniestreich bezeichnet, das kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Die ersten Kapitel sind noch recht flüssig zu lesen und wirken etwas wie die Beschreibung des Lebens eines Lausbubens bis zu dem Punkt. als Zuviel bei Vauban in die Lehr geht. Danach wandelt sich das Buch in eine trockene Abhandlung über das Wissen des Festungsbaus und Belagerungstaktiken der damaligen Zeit. 


    Es gibt nur wenige Momente, in dem das Buch flüssiger zu lesen ist. Zu selten wird das Privatleben Zuvis zum Thema des Buches, gelegentlich gibt einen leichten Anklang von Kritik am Kriegsgeschehen, in dem Menschen unschuldig zu Opfern des Willen der Mächtigen werden. Ich hatte bei diesen Svenen die Hoffnung, dass das Buch an diesen Stellen spannender wird, aber leider schwenkte der Autor zu schnell wieder zurück zu detaillierten Beschreibungen der Taktik des Festungsbau und dem Wissen, wie man eine Festung einnimmt. Leider nehmen die Beschreibungen weite Teile des Buches ein und haben mich gelangweilt, mir hat die Geschichte in diesem Buch gefehlt. 

    Dies ist ein Buch für Leser, die sich für Details des Festungsbaus interessieren und sich für seitenlange Beschreibungen des optimalen Anlegens von Belagerungsgräben begeistern können. Ein Eintauchen in eine vergangene Epoche ausserhalb des Militärischen ist hier nicht zu erwarten und das ist ja das, was einen historischen Roman ausmacht. 


    Das Buch hat seinen 2. Punkt meiner Meinung nach nur verdient durch die anklingende Kritik an dem Vorgehen der Mächtigen, die ihr Machtgerangel zu Lasten der kleinen Leute austragen, ansonsten hätte ich hier nur einen Punkt vergeben können. Ich habe mich zeitweise zwingen müssen weiterzulesen, denn der Stoff ist über weite Strecken einfach nur trocken. 



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    Konsumfraus avatar
    Konsumfrauvor 3 Jahren
    Auf der Suche nach dem Mystère

    Martí Zuviría, ein junger Bursche aus Barcelona mit nichts als Schabernack im Kopf, besitzt das Glück des Törichten, als Lehrling des berühmten Festungsbauingenieurs Vauban in Bazoches aufgenommen zu werden. Mit viel Witz und Leichtigkeit erzählt er dem Leser im Rückblick, aus der Perspektive des mittlerweile in Wien lebenden Greises, aus seiner Lebensgeschichte zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Wir begleiten ihn während seiner Lehrjahre in Frankreich, in denen ihm nicht nur die Augen für die Geheimnisse der Ingenieurskunst, sondern auch für die Liebe, geöffnet werden, erleben mit, wie er in diversen Schlachten sein Praxiswissen vertieft und endlich nach Barcelona zurückkehrt, wo er feststellen muss, dass sein Vater gestorben ist und er nun wirklich auf sich selbst gestellt ist. Seine Begegnungen mit allerhand skurrilen Figuren, einige davon historisch belegt, lassen ihn im Laufe des Romans erwachsen werden. Hauptthema des Buches ist jedoch der spanische Erbfolgekrieg, der mit seinen Hintergründen und Entwicklungen zwischen 1701 und 1714 ausführlich beschrieben wird und mit dem Fall Barcelonas sein Ende nimmt. 


    In einer sehr amüsanten und doch intelligenten Sprache wird dem Leser dieser kleine Teil der katalanischen Geschichte auf unterhaltsame Weise näher gebracht. Ich wusste bisher nichts darüber und fand es sehr interessant zu erfahren, dass man im Grunde schon damals "Weltkriege" führte. Denn bei der Frage, wer den spanischen Thron besteigen sollte, wollten auch die Engländer, Franzosen und Habsburger mitreden und somit waren fast ganz Europa und die Kolonien mit betroffen. Auch fand ich es spannend, mehr über die Hintergründe des bis heute andauernden Konflikts innerhalb Spaniens zu erfahren, das eigentlich aus unterschiedlichen Völkern besteht und immer wieder von einem Wechselspiel zwischen Unterdrückung und Aufbegehren erschüttert wird. Ich war vor kurzem erst wieder in Barcelona und habe deutlich den wieder lauter werdenden Wunsch nach der Unabhängigkeit von Spanien vernommen. Somit hat mir das Buch tatsächlich geholfen, die "katalanische Seele" besser zu verstehen.

    Historische Romane schaffen es selten, gleichermaßen unterhaltend wie informativ zu sein. Auch dieses Buch wird dafür kritisiert, zu viele Fakten und zu wenig Vergnügen zu bieten. Ich kann mich dieser Meinung nicht ganz anschließen, denn ich finde, dass die Geschichte mit sehr viel Humor und Wortwitz aufgelockert wird. Natürlich muss man sich für die Hintergründe auch interessieren und einen Bezug haben, was bei mir der Fall war. Ich habe mich z.B. schon öfters mit den Bauten Vaubans beschäftigt, die einem überall in Europa begegnen und mich heute noch staunen lassen, und ich habe bei meinem letzten Besuch Barcelonas in der Carrer de Villarroel gewohnt. Ich finde es toll, diese Personen jetzt so lebendig und farbenfroh beschrieben zu finden. Wer sich nicht dafür interessiert, möchte das Buch natürlich am liebsten um die Hälfte der Fakten auf ein paar Liebeleien und eine dramatische Schlacht kürzen. Aber so einfach ist das halt nicht mit der Menschheitsgeschichte. 

    "Die Literatur kann und muss uns beibrigen, was nur sie uns lehren kann. Wenn jemand sagen würde: 'Im Wahnsinn liegt die Hellsicht!', dann wären diese weisen Worte bloß ein leerer Spruch. Aber präsentiert man uns ebendiesen Gedanken mit allem dramatischen Rüstzeug, dann muss ich ihm einfach zustimmen."
    Martí Zuviría / Albert Sánchez Piñol

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    Kikibooks avatar
    Kikibookvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ganz okay... Jedoch nicht so mein Fall!
    Der Untergang Barcelonas.

    KLAPPENTEXT: Barcelona um 1700: Zuvi ist vierzehn, etwas unverschämt, ein Taugenichts mit rabenschwarzem Haar. Als ihn der Graf Vauban auf sein Schloss einlädt, ändert sich Zuvis Leben schlagartig. Vabanque ist der berühmteste Baumeinster seiner Zeit und lehrt ihn' oe sichersten und schönsten Festingsmauern zu bauen. Aber dann tobt der Spanische Erbfolgekrieg und Zuvis Heimatstadt Barcelona droht, eingenommen zu werde. Zuvi, inzwischen mit allen Wassern gewaschen, hat einen genialen Plan- und scheitert bitterlich. Machtlos muss er zusehen, wie seine Geliebte Stadt in Schutt und Asche fällt. MEINUNG: Ehrlich gesagt, hätte ich mir mehr von diesem Buch erhofft, da ich den Köappentext auch sehr spannend finde und ich gerade dieses Zeit gerne mag. Doch leider wurde ich enttäuscht. Es ist alles furchtbar schwer geschrieben. Das macht es ziemlich öde und man muss sich zu sehr auf das Buch konzentrieren. So kann man kaum in die Geschichte eintauchen und dementsprechend kam bei mir auch keine Spannung auf. Auch Zuvi hat mir am Anfang gar nicht gefallen. Er war irgendwie sehr nervig und hält ja ein ziemlicher Taugenichts. Trotzdem habe ich 3 Sterne gegeben und das lag eigentlich nur an dem Ende. Dies finde ich sehr gelungen und meiner Meinung nach hat man sich auch am Ende irgendwann an den Schreibstil gewöhnt. Insgesamt hat mir das Buch jetzt nicht allzu gut gefallen. Aber zrotzdem habe ich viel gelernt, gelacht und geweint.

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    ubirkelvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein buch das gut anfängt, dann aber stark nachlässt
    Nicht unbedingt lesenswert

    Das ganze spielt um 1700 in Barcelona. Die Hauptperson ist Zuvi ein 14jähriger Taugenichts, der aus der Klosterschule fliegt. Er hat aber Glück und wird zu Graf Vauban auf sein Schloss eingeladen. Vauban ein Baumeister seine Zeit, insbesonderst Festungsbau, nimmt in in die Lehre. Es tobt der spanische Erbfolgekrieg und Zuvi unternimmt alles um seine Stadt zu retten..

    Resumee:
    Der Anfang des Buches war gut geschrieben. Die ersten kapitel, über Zuvi, seine Lehre und ersten Liebschaften, waren gut zu lesen. Doch dann dreht es sich nur noch um Krieg und mit wem er ins Bett geht. Diese ganzen Kriegsschilderungen  sind mir doch etwas zu langatmig. das was mir noch gefallen hat waren die Zeichnungen der Festungsanlagen, die es wert waren, das Buch durchzuschauen. 

    Fazit:
    ein am Anfang gut zu lesendes Buch, doch dann wird es immer schwieriger bei der Sache zu bleiben. Das ist dass erste Buch für das ich so lange gebraucht habe, um es zu lesen. Normalerweise, ziehe ich so ein Buch in einer Woche rein. Dass war mir hier aber nicht möglich.
    Empfehlenswert, nur für jemand der langatmige Geschichten mag.

    Wegen der Zeichnungen und dem Anfang der Geschichte 
    1 von 5 Sternen 

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    bieberbrudas avatar
    bieberbrudavor 3 Jahren
    Lesenswert und mit viel Liebe zum Detail

    Endlich mal wieder ein schöner, dicker und historischer Schmöker. Albert Sánchez Piñol entführt den Leser in das Barcelona des 17. Jahrhunderts und überzeugt durch einen tollen Helden, viel Bildmaterial und Liebe zum Detail.

    Die Story:
    Am Anfang des Buches geht der Teenager Marti Zuviria (Zuvi) beim angesehenen Ingenieur Marquis de Vauban in die Lehre. Trotz seines vorlauten Mundwerks schließt Vauban das Schlitzohr Zuvi schnell ins Herz und bildet ihn zu einem brillanten Kriegsingenieur aus. Auf der Suche nach einer perfekten Verteidigung beteiligt er sich am spanischen Erbfolgekrieg, bis er letztendlich nach Barcelona kommt. Die Situation eskaliert und Zuvi versucht sein geliebtes Barcelona mit allen Mitteln zu verteidigen...

    Meine Meinung:
    Das Buch wird vom alt gewordenen Helden berichtet: Zuvi erzählt seiner Frau Waltraud die Geschichte rückblickend über drei Etappen.
    Der Stil ist vor allem am Anfang des Buches sehr verschmitzt - voller Wortwitz und lustiger Einfälle. Zur Mitte des Buches hat das Buch aber leider einige Längen, da die Leichtigkeit des Anfangs etwas verloren und der Autor etwas zu tief ins Detail geht. Zum Ende packt einen das Buch dann aber wieder und es wird richtig dramatisch. Das Ende kam dann trotz den 700 Seiten etwas plötzlich und abrupt...schade.
    Trotz einiger Längen und dem plötzlichen Ende hat mir das Buch aber sehr gut gefallen - das liegt vor allem am sehr sympathischen Helden und den vielen tollen Zeichnungen und interessanten Hintergrundinformationen.

    Fazit:
    Ein interessanter Schmöker mit viel Liebe zum Detail und einem sympathischen Helden. Trotz einiger Längen im Mittelteil ist das Buch sehr lesenswert. Wer gerne historische Romane liest, wird mit "Der Untergang Barcelonas" viel Freude haben. Ich vergebe 4 Sterne!

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    lysala_sterns avatar
    lysala_sternvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Nach einem Drittel abgebrochen. Der Schreibstil ist schlecht. Die Wortwahl teilweise aus dem unterstem Niveau. Die Geschichte langatmig.
    Der Untergang Barcelonas - ein historischer Roman in schlechtem Stil

    Das Buch handelt von dem jungen Zuvi, der im 18.Jahrhundert in Barcelona geboren wurde und von seinem Vater nach Frankreich in die Klosterschule geschickt wurde. Dort fliegt er raus und kommt dann zu Vauban geschickt, um dort eine Lehre als Ingenieur zu beginnen.
    Die Lehre - hoch angepriesen im Klappentext - nimmt die ersten 130 Seiten des Buches ein. Der Rest dreht sich dann um den Krieg und mit wem Zuvi alles ins Bett springt...
    Die Lehre selbst ist schön geschildert und auch einfallsreich.
    Die Sprache des Zuvi, jung sowie alt, ist in der untersten Schublade zu suchen. Der Ausdruck ist schlecht. Die Längen des Krieges versucht der Autor mit frivolen Zwischenrufen auszugleichen...
    Der alte Zuvi liegt in Österreich und diktiert das alles seiner Pflegekraft, die er wie den letzten Dreck behandelt und beschimpft, dass sich mir der Magen dreht.
    Alles in allem ein sehr unbefriedigendes Buch, dass sehr viel Potential hatte (Lehrausbildung!!!), welches aber vergeben und verschenkt wurde.
    Ich kann das Buch keinem empfehlen. Einzig und allein die schönen Zeichnungen der Festungsanlagen, die sind es definitiv Wert das Buch aufzublättern.

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    RebekkaTs avatar
    RebekkaTvor 3 Jahren
    Der Untergang

    Dies ist die Geschichte von Martí Zuviría, die Geschichte des katalonischen Volkes und der Erbfolgekriege Spaniens - oder eine Liebeserklärung an das katalonische Volk. Martí ist 98 Jahre alt und diktiert seine Geschichte seiner Pflegerin Waltraud Spöring.
    Zuvi ist zunächst ein Taugenichts, den es nach Frankreich verschlägt, wo er eine Lehre bei dem bedeutenden Ingenieur/Festungsbaumeister Marquis Vauban beginnt. Auf dem Schloss Bazoches verliebt er sich in dessen Tochter Jeanne. Kurz vor Ende seiner Ausbildung stirbt Vauban und Zuvi ist es nicht mehr möglich, die letzte Prüfungsfrage zu beantworten. Bis zum Tod von Vauban ist das Buch durchaus humorvoll und witzig geschrieben.
    Jetzt, auf der Suche nach dem Wort, das die ideale Verteidigung beschreibt, begibt sich Zuvi in die Wirren der Kriege.

    Cover: Dramatisch, wie für Spanier typisch ;-) Es hätte auch ein bisschen weniger sein können, z. B. eine der Zeichnungen aus dem Buch oder nur eine Ruine - denn auch ein Nichtspanier weiß, was Barcelona passiert ist: der Titel sagt schon alles aus, daher hätte hier weniger mehr sein können.

    Schreibstil: der wechselt zwischen historisch sehr gut recherchiert bis hin zu typisch spanisch-dramatisch. Den ersten Teil würde ich auch als humorvoll bezeichnen und auch die Beziehung zwischen Martí und Waltraud mit einem Augenzwinkern betrachten. Oft wurden eher derbe, vulgäre Wörter verwendet, was mich nicht störte, ich wurde gut unterhalten. Manchmal steht mir der Krieg zu sehr im Vordergrund, manchmal zuviel Gejammer, aber immer interessant.

    Verwirrend waren für mich die vielen Namen und Jahreszahlen, oft musste ich zum Anhang blättern (für diesen einen EXTRA-Stern!) um nochmals nachzulesen, was wann passierte und vor allem, wer jetzt gerade an der Macht war. Auch das Verzeichnis der Personen hat mir immer mal wieder sehr geholfen ;-) , es verdeutlicht gut, dass es sich um eine wahre Geschichte handelt, gut nachrecherchiert und gut geschrieben. An vielen Stellen, gerade als es um die Kriege ging, war es mir persönlich etwas zu lang, aber andere mögen dies sicher.
    Die Bilder im Buch (z.B. Seite  606 ) zeigen, wie eine Schlacht angefangen hat. Es wurden Vorzüge der Bauweise abgehandelt, aber auch Schwächen behandelt; z. B., dass der Versuch, offene Stellen zu verteidigen, mehr mit Selbstmord als mit Kampf gemein hatte. Das zu lesen, fühlte sich so an, als wäre ich direkt dabei sähe mir die Mauern an!

    Interessantes Buch mit vielen historischen Fakten und Zahlen und die Lebensgeschichte des Martí Zuvirías, die, überschattet vom Erbfolgekrieg Spaniens, nur wenige schöne Aspekte bot.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    bieberbrudas avatar
    Hallo zusammen,

    auf meinem Blog verlose ich ein Exemplar dieses tollen historischen Romans. Einfach auf den Link klicken, die Daten eingeben und mit ein bisschen Glück gehört das Buch dir:

    http://bieberbruda.blogspot.de/2015/10/verlosung-der-untergang-barcelonas.html

    Ich drücke euch die Daumen!
    bieberbrudas avatar
    Letzter Beitrag von  bieberbrudavor 3 Jahren
    Und das Buch geht an: Stephanie! Viel Spaß beim lesen!
    Zur Buchverlosung
    PamelaReadings avatar

    "Die Welt rollt ihrem Untergang entgegen"

    Die FISCHER Jahreschallenge geht in die dritte Runde und wir möchten diesen Monat gemeinsam mit euch einen ganz besonderen Roman lesen: "Der Untergang Barcelonas" von Albert Sánchez Piñol.

    Barcelona – eine der schönsten Städte Europas. Weltbekannt durch seine Sehenswürdigkeiten und berühmten Künstler, aber nur wenige wissen um die Historie dieser grandiosen Stadt. Piñol gelingt es in diesem mitreißenden Abenteuerroman ein Stück Geschichte vollendet in Szene zu setzen. Tragisch, spannend und amüsant zugleich Ein literarischer Geniestreich!

    Mehr zum Buch:

    Barcelona um 1700: Zuvi ist vierzehn, etwas großmäulig, ein Taugenichts mit rabenschwarzem Haar. Als ihn der Graf Vauban auf sein Schloss einlädt, ändert sich Zuvis Leben schlagartig. Vauban, der berühmteste Baumeister seiner Zeit, lehrt ihn, die sichersten und schönsten Festungsmauern zu bauen, und Tochter Jeanne führt ihn in die Liebeskunst ein. Aber dann tobt der Spanische Erbfolgekrieg und Zuvis Heimatstadt Barcelona droht, eingenommen zu werden. Zuvi, inzwischen vom Leben gereift, unternimmt alles, um seine geliebte Stadt zu retten. Mit knisternder Spannung und funkensprühendem Humor erzählt Albert Sánchez Piñol die atemraubende Geschichte Barcelonas – ein Meisterwerk.

    Hier geht´s zur Leseprobe


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    Haben wir euch neugierig gemacht? Seid ihr bereit für eine abenteuerliche Reise ins historische Barcelona? Dann macht mit bei der FISCHER Jahreschallenge im März!

    Wir vergeben gemeinsam mit dem S. FISCHER Verlag 50 Exemplare von "Der Untergang Barcelonas" von Albert Sánchez Piñol für die Challenge. Ihr habt bis zum 15. März 2015 Zeit, euch hier im Thema für eines der Leseexemplare zu bewerben und bei der Challenge dabei zu sein. Wer gerne mit seinem eigenen Exemplar an der Challenge teilnehmen möchte, ist natürlich auch herzlich willkommen!

    Jede Woche stellen wir euch neue Aufgaben, die ihr bis zum 16. April 2015 bearbeiten und somit Punkte sammeln könnt.
    Wer bis zum Ende der Challenge die meisten Punkte gesammelt hat, gewinnt einen spanischen Feinkostkorb im Wert von 100€ ! Die Plätze 2-10 erhalten jeweils ein Buchpaket von S. FISCHER für viele weitere vergnügliche Lesestunden! 

    Für die Jahreswertung der FISCHER Jahreschallenge könnt ihr außerdem Punkte sammeln, indem ihr Rezensionen zu den FISCHER Neuerscheinungen von 2015 sammelt. Alle Infos findet ihr hier:

    Übersicht zur Jahreschallenge | Sammelthema für Rezensionen

    kingofmusics avatar
    Letzter Beitrag von  kingofmusicvor 3 Jahren
    So, auch von mir gibt es nun eine Rezension. http://www.lovelybooks.de/autor/Albert-S%C3%A1nchez-Pi%C3%B1ol/Der-Untergang-Barcelonas-1129093100-w/rezension/1158262147/ Ich bedanke mich, dass ich dabei sein durfte und entschuldige mich für die späte Abgabe. Meine Rezension werde ich außerdem noch bei wasliestdu, thalia, amazon, jokers usw. streuen.
    Zur Leserunde

    Weitere Informationen zum Buch

    Pressestimmen

    Wenn jemand in der Lage ist, Umberto Eco in Sachen intellektueller und kurzweiliger Unterhaltung den Rang abzulaufen, dann ist es der erfolgreiche Anthropologe Pinol.

    voll mit bunten, Abenteuergeschichten, dass man den historischen Unterricht nicht bemerkt. […] Piñol macht es uns einfach und […] schön: Zwischen den Fakten tummelt sich ein Schelm.

    Die Inszenierung von Politik und Krieg ist Piñol auf beeindruckende Weise gelungen, bis hin zur Beschreibung des Leidens der Bevölkerung.

    Aus diesem kriegerischen Stoff schuf der Autor mit viel Schalk und grosser Fabulierlust einen vergnüglichen Schelmenroman à la Don Quijote.

    ein exzellent und pointiert geschriebener, phasenweise erfreulich selbstironischer Schmöker, wie immer großartig übersetzt von Susanne Lange.

    Selten wurde ein historisches Ereignis so unmittelbar, so detailversessen und analytisch aufbereitet – dazu in einer so derben Sprache und so tragikomisch.

    Albert Sanchez Pinol ist mit ›Der Untergang Barcelonas‹ ein historischer Roman allererster Güte gelungen, der hochaktuell ist – und an Pep Guardiola erinnert.

    Das katalanische 9/11: Albert Sánchez Piñol erzählt barock zupackend vom ›Untergang Barcelonas‹ 1714.

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