Albert Sánchez Piñol Im Rausch der Stille

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Inhaltsangabe zu „Im Rausch der Stille“ von Albert Sánchez Piñol

Ein irischer Freiheitskämpfer flüchtet ans Ende der Welt, er sucht die Einsamkeit auf einer Insel unter dem Sturm. In einem alten Leuchtturm glaubt er sich sicher. Schon in der ersten Nacht geschieht etwas Seltsames. Unheimliche Wesen aus dem Wasser greifen ihn an. Aus einem erbitterten Kampf auf Leben und Tod entbrennt schließlich eine besessene Liebe ...Ein fantastisches Bravourstück.

Eine Insel, skurile Wesen; Schein/Sein; Menschlichkeit? Außergewöhnlich düster, glitschig, spannend, gut!

— Stryke83
Stryke83

Sehr abwechslungsreiches Buch voll Schauer, Philosophie und schmerzhaftem Verlangen.

— Brombeere
Brombeere

Ein Überlebenskampf auf einer einsamen Insel. Bizarr und faszinierend zugleich.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Eine perfekte Geschichte, rundherum.

— lesestunden
lesestunden

Ich habe selten ein Buch gelesen, was mich nachhaltig so lange beschäftigt.

— Husand
Husand

Die Gewaltszenen waren endlos und mir sind selten so unsympathische Charaktere untergekommen. Haben mich an Kapitän Ahab erinnert.

— HarIequin
HarIequin

Selten hat mich ein Roman so enttäuscht. Perversion und Langeweile gepaart mit Brutalität waren seine vorherrschenden Eigenschaften.

— Azrael
Azrael

Fand ich persönlich nicht sooo stark wie den Nachfolger "Pandora im Kongo", aber doch überragend!

— remusarkin
remusarkin

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Und die Welt geht in Flammen unter...Auch wenn ihn viele langweilig fanden, ich mochte Hills Wälzer...

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  • Mal was ganz anderes

    Im Rausch der Stille
    Celena

    Celena

    18. January 2017 um 12:00

    Bizarr ist ehrlich gesagt das erste Wort, das mir zu diesem Roman einfällt. Sprachlich gesehen ist es wirklich top, aus der Ich-Perspektive bildhaft erzählt und trotz einigen eher langweiligen Passagen sehr flüssig zu lesen. Aber selbst diese Abschnitte sind nötig, da das Leben auf der Insel manchmal eben nichts anderes bietet, der namenlose Protagonist nichts anderes machen kann außer tagein, tagaus immer wieder die gleichen Aufgaben zu verrichten und auf den Angriff der Ungeheuer zu warten. Immerhin kann man so die Charakterentwicklung des namenlosen Protagonisten besser verfolgen.Von der Insel ist kein Entkommen möglich und so hat er es mit dem einzigen anderen Menschen darauf nicht ganz so einfach. Denn Batís Caffó ist ein unfassbar unsympathischer Charakter, dem es Spaß bereitet die Wasserwesen zu töten, je schrecklicher deren Tod, desto besser. Jedes Mal aufs Neue müssen die beiden den Leuchtturm verteidigen wenn es dunkel wird und diese kommen. Dabei lassen die Wesen manche Nächte sogar aus, was die Männer regelrecht zur Verzweiflung bringt weil sie doch sonst nichts haben, das ihren monotonen Alltag durchdringt. Die ganze Stimmung und Atmosphäre bringt der Schreibstil sehr gut rüber.So sympathisch der Protagonist mir am Anfang auch war, gegen Ende hat er bei mir durch seine veränderte Art ein paar Sympathiepunkte verloren.Neben den zwei Männern lebt im Leuchtturm noch das Froschmädchen Aneris, das sozusagen das Eigentum von Batís ist mit dem er sich immer wieder vergnügt. Und bald verspürt auch unser Erzähler eine Leidenschaft ihr gegenüber, die er nicht zügeln kann. Es entsteht eine sehr skurrile Situation und es ist schrecklich wie die beiden Männer dieses Wesen manchmal behandeln und doch auch nicht wirklich verwunderlich, dass sie ihren Frust, Unmut und die ganze Wut an jemandem auslassen müssen. Bedauerlicherweise trifft es dann den Schwächsten.Das Ende ist leider offen, sodass ich nicht recht wusste was ich nun davon halten sollte. Fazit: Insgesamt ist das Buch vor allem, wie schon erwähnt, bizarr, auch wenn ich die Situation mit der verlassenen Insel eigentlich recht gut finde. Nur hätte ich mir mehr Antworten erhofft um das alles begreifen zu können. Die Emotionen und Handlungen jedoch waren größtenteils sehr nachvollziehbar, wenn man sich die Mühe macht sich in die Person rein zu versetzen.

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  • widerlich

    Im Rausch der Stille
    Tordis

    Tordis

    das ist das schlechteste, perverseste und widerlichste buch, das ich je lesen musste. absolute geldverschwendung!
    @azrael: du sprichst mir aus der seele. und ich möchte ebenso wie du diesen einen "zwang"stern gern tilgen..

    • 3
  • Die Chinesische Kalenderchallenge 2015/2016

    Die Chinesische Astrologie. So erstellen Sie Ihr chinesisches Horoskop selbst.
    stebec

    stebec

    Willkommen zu unserer Challenge des Chinesischen Kalenders. Wir kattii und stebec haben uns ein paar nette Aufgaben überlegt, an deren Erfüllung ihr hoffentlich genauso viel Spaß haben werdet, wie wir bei der Erstellung. Natürlich dreht sich hier alles um den Chinesischen Kalender. Wir stellen euch Aufgaben für dessen Erfüllung ihr Punkte sammeln könnt, wenn ihr fleißig lest, aber alles der Reihe nach. Die Regel: Die Challenge findet vom 01.Mai 2015 bis zum 30.April 2016 statt. Einsteigen könnt ihr jederzeit und die verpassten Aufgaben auch nachholen.  Wir stellen euch jeden Monat zwei Aufgaben, die einem Tier des chinesischen Tierkreiszeichens passen. Die Aufgaben werden immer frühzeitig veröffentlicht, damit ihr genug Zeit habt, um euch eure Bücher herauszusuchen. Zusätzlich könnt ihr jeden Monat Elementaufgaben erfüllen, die Zusatzpunkte einbringen. Hier solltest ihr allerdings auf ein Gleichgewicht zwischen den Elementen sorgen. d.h. das jedes Element nur 6 mal verwendet werden darf. Die Elementaufgaben sind immer gleich. Natürlich müsst ihr auch darauf achten Yin&Yang im Gleichgewicht zu halten. D.h. das jedes Yin oder Yang nur 16 mal verwendet werden darf. Auch die Yin&Yang Aufgaben bleiben gleich. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, den wir verlinken können und in dem ihr eure Punkte aktuell haltet. Das hilft uns die Übersicht nicht zu verlieren.  Haltet euch hierbei bitte an das Beispiel, was wir unten erstellt haben. Die Aufgaben: Jeden Monat gibt es zwei Hauptaufgaben für euch, die von kattii im Monat vorher veröffentlicht werden. Eine zu einer schlechten und eine zu einer guten Eigenschaft des Tieres. Es geht sich also also darum für jeden Monat zwei Bücher zu lesen.  Die Elementzusätze können mit den Hautpaufgaben vereinbart werden. Die Elementzusätze sind keine Pflicht. als Beispiel: Ich lese ein Buch zu einer Hauptaufgabe, das über 450 Seiten hat und kann mir Wasserpunkte auf mein Konto schreiben. Feuer, heiß, leidenschaftlich und zerstörerisch. Um die Feuerpunkte zu bekommen, müsst ein Buch aus dem Genre Liebesroman, Thriller oder Dystopie lesen Wasser, 71% der Erde sind mit Wasser bedeckt. Das ist ganz schön viel. Deswegen müsst ihr für die Wasserpunkte ein Buch lesen, dass über 450 Seiten hat.  Luft, bedeutet Leichtigkeit. Man ist losgelöst von allem, deswegen lest ein Buch aus dem Genre: Fantasy, historischer Roman oder etwas humorvolles . Erde, ist ein sehr festes Element. Für die Erdenpunkte müsst ihr ein Hardcover lesen. Metall, steht für Fortschritt und deswegen müsst ihr für die Metalpunkte ein Buch lesen, dass nicht vor 2015 erschienen ist. Die Yin&Yang-Aufgaben sind simpel. Auch hier gilt, dass diese mit den Hauptaufgaben vereinbart werden können.  Yin => Ein helles Cover Yang => Ein dunkles Cover Ihr könnt euch hier entscheiden, ob ihr nur die Hauptaufgaben erfüllt oder die Zusätze auch abarbeiten möchtet.  Pro Buch könnt ihr eine Hauptaufgabe, einen Elementzusatz und einmal Yin oder Yang anrechnen. als Beispiel: Wenn ich ein Buch für eine Hauptaufgabe lesen, das über 450 Seiten hat und ein helles Cover besitzt, dann habe ich alle möglichen Aufgaben erfüllt. Sollte ich die Hauptaufgabe im Monat des Aufgabenstellung erfüllen, habe ich die höchstmögliche Punktzahl erreicht.  Die Punkte: Pro erfüllte Tieraufgabe gibt es 1 Punkt Pro erfülltes Element gibt es 1 Punkt Pro erfülltem Yin/Yang gibt es 1 Punkt Wenn ihr im Jahr des aktuellen Tieres geboren wurden seit:  Punktzahl mal 2 Wenn ihr die Aufgabe im Monat lest, in dem sie gestellt wurde: 1 Zusatzpunkt pro Aufgabe. Als Beispiel: Richtige Aufgabe + Element + Yin/Yang = 3 Punkte Ihr könnt also im Monat, wenn ihr beide Aufgaben und Zusatzaufgaben erfüllt habt 6 Punkte sammeln. Bei richtigem Geburtsjahr verdoppeln sich die Punkte auf 12. Und wenn ihr die Aufgabe im richtigen Monat lest gibt noch jeweils 1 Punkt pro Aufgabe dazu. Ihr könnt also bei richtigem Geburtsmonat 14 Punkte sammeln. Und in den anderen Monaten 8 Punkte. Am Ende der Challenge bekommt ihr noch einmal ein paar Bonuspunkte, wenn ihr fürs Gleichgewicht gesorgt habt. Punkte werden im folgenden Verhältnis verteilt. Yin&Yang: Jedes Yin&Yang mindest 8mal: 4 Punkte Jedes Yin&Yang mindest 10mal: 8 Punkte Jedes Yin&Yang mindest 12mal: 12 Punkte Elemente: Jedes Element mindestens 3mal: 8 Punkte Jedes Element mindestens 4mal: 12 Punkte Bonus für die Katzenaufgabe: 12 Punkte Am Ende des Jahres könnt ihr somit maximal 138 Punkte erreichen. Wenn wir euch jetzt mit unseren Regeln und Aufgaben nicht total durcheinandergebracht haben, freuen wir uns, wenn ihr uns ein Jahr lang auf dem Weg des chinesischen Kalenders begleitet. Selbstverständlich stehen wir euch immer mit Rat und Tat zur Seite.  Teilnehmer: 123sarah321 [inaktiv?] AberRush AnnaWaffel Anruba ban-aislingeach Bellastella BlueSunset Buchgeborene [inaktiv?] Buchgespenst clary999 DasBuchmonster DieBerta fabulanta [inaktiv?] Federzauber Galina86 hannelore259 Hikari Honeygirl96 [inaktiv?] janaka Jecke JuliB kattii Kitayscha Krimine LadySamira091062 Lavieenverre louella2209 lunaclamor [inaktiv?] mabuerele MiHa_Lore MiniMixi  mrsapplejuiice monana88 [inaktiv?] Niob Paulamybooksandme raphael-edward Regina99 samea Sandra251 scarlett59 Sick stebec sursulapitischi [inaktiv?] Tatsu Tiana_Loreen TigorA weinlachgummi Willia Wolfhound zazzles

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    • 2100
  • Wirklich nicht gut, aber weglegen konnte ich es trotzdem nicht.

    Im Rausch der Stille
    Phliege

    Phliege

    03. June 2015 um 17:06

    Ein irischer Freiheitskämpfer will sich in die Einsamkeit flüchten und tritt die Ablösung eines Wetterbeobachters an. Auf einer kleinen Insel fernab jeder Handelsroute, mitten im nirgendwo, die nichts weiter als einen kleinen Leuchturm beherbergt. Doch der Leuchtturmwärter Batís Caffó, seine vermeidlich einzige Gesellschaft, scheint verrückt und der alte Wetterbeobachter spurlos verschwunden. Doch die Einsamkeit trügt. Schon in der ersten Nacht greifen ihn Meerwesen an und er muss ich auf Leben und Tod verteidigen. Vom Leuchtturmwärter ist keine Hilfe zu erwarten. Verzweifelt versucht ihn der Wetterbeobachter zur Zusammenarbeit zu bewegen und ein gemeinsamer Überlebenskampf beginnt, denn die Wesen greifen jede Nacht auf's Neue an. Zuersteinmal hat der Einstieg mich schon etwas an H.P.Lovecrafts "Schatten über Innsmouth" erinnert und hat mich zugegebener schon von der Seite aus abgeschreckt (Ich mag Lovecraft nicht.) Was für mich zugegebener Maßen das Buch eher ruiniert hat, ist aber eigentlich ein ziemlich geschickter Kniff Pinols. Gleich zu Beginn steht man den Meerwesen mit einer gewissen Abscheu gegenüber, was sich fast durch das Ganze Buch durchzieht. Auch wenn es hauptsächlich einfach ein anstrengender und auf der Stelle tretender, schnöder Überlebenskampf ist, geht es in dem Buch um die Frage der Menschlichkeit und das Tierische. Und um das Verständnis anderer Lebewesen. Und der Leser soll es offensichtlich genauso schwer haben, wie der namenlose Hauptcharakter. Blöderweise ist der aber ziemlich unsympathisch und nicht immer nachvollziehbar, da er unter der Bedrohung doch ziemlich der Brutalität wie besessen erliegt. Und entgegen der Inhaltsbeschreibung gibt es hier jedoch keinen nachvollziehbaren Wendepunkt der die Liebe des Hauptcharakters wirklich beleuchtet. Vielleicht geht das aber auch unter der angestauten Abscheu unter. Die richtet sich übrigens nicht die ganze Zeit gegen die Meerwesen, sondern auch gegen die einzigen beiden Menschen auf der Insel. Pinol hat in seinem Werk Lovecrafts rassistische Neigungen den Charakteren zu Grunde gelegt, nicht aber seinem Fazit. Das ist natürlich nett so. Aber ein Buch auf der Grundlage anhaltender Abscheu aufzubauen ist schon ziemlich blöd und verweigert ein schönes Leseerlebnis von vornherein. Ich brauche kein Wohlfühlbuch, aber IRGENDWAS Nettes (vielleicht sowas wie der Protagonist) in diesem Buch wäre toll gewesen. Die philosophischen Überlegungen sind auch nicht neu und der Schreibstil nicht herausragend, sondern eher solide. Pinol beherrscht sicherlich sein Handwerk, aber ich weiß ehrlich nicht, wem ich dieses Buch empfehlen sollte.

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  • Ein ziemlich bizarrer Roman

    Im Rausch der Stille
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer


    • 2
  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    • 8480
  • Perverse Abartigkeit

    Im Rausch der Stille
    Azrael

    Azrael

    Was noch durchaus spannend beginnt auf einer kleinen abgeschiedenen Insel, die von Wesen aus dem Meer angegriffen wird, entwickelt sich zu einer endlosen Aneinanderreihung aus Perversionen und Brutalität. Ein Wetterforscher, der seine Arbeit auf einer fast verlassenen Insel aufnimmt, wird bereits in der ersten Nacht von Kreaturen aus dem Meer angegriffen. Ohne jeden Grund, wie es anfangs scheint. So flüchtet er sich zu seinem Vorgänger, dem Leuchtturmwächter, von der Einsamkeit bereits des Verstandes und der Menschlichkeit beraubt. Dort muss er feststellen, dass sich dieser ein weibliches Meermonster als Sexsklavin hält. Dieses Weibchen scheint auch der Grund für den Groll der Froschmenschen zu sein. Zwischen Abscheu vor seinem Leidensgenossen und unsagbarer Panik vor den nächtlichen Attacken der Kreaturen, entdeckt auch er nach einer Weile seine Vorliebe für den weiblichen Froschmenschen. Während einiger Augenblicke scheint es fast so, als würden die gänzlich unsympathischen Charaktere doch noch ein Verständnis für die ihnen fremden Lebewesen entwickeln, doch weit gefehlt. Die Story trieft geradezu vor Langeweile und Belanglosem. Ist bestenfalls noch verstörend, aber meist widert sie einen einfach nur an. Selten war ich so enttäuscht von einem Roman, wie von „Im Rausch der Stille“. Insgesamt lässt sich der Inhalt mittels zweier Worte zusammenfassen: Perversion und Brutalität. Im weitesten Sinne geht es in dem Roman um zwei zoophile Geisteskranke. Spart euch lieber das Geld und die Zeit und macht um dieses Buch einen riesen Bogen. Es ist das Papier nicht wert, auf dem es gedruckt steht. Hätte man mit „0“ Sternen bewerten können, hätte ich das getan. Leider musste ich diesem Machtwerk gezwungenermaßen 1 Stern zugestehen.

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    • 3
  • Eine perfekte Geschichte, rundherum.

    Im Rausch der Stille
    lesestunden

    lesestunden

    29. December 2014 um 20:06

    Der Roman lässt sich schwer in ein Genre einordnen. Ich fand ihn wahnsinnig spannend, die beschriebene Insel wunderschön und das Abenteuer, das der irische Wetterbeobachter mitten im einsamen Meer erlebt befremdend, erschreckend aber auch wahnsinnig spannend und interessant. Ein echtes Highlight ist für mich das Ende. Eine perfekte Geschichte, rundherum. Daher eine seltene Maximalbewertung von fünf Sternen! Ausführliche Rezension: http://www.lesestunden.de/2014/12/im-rausch-der-stille-albert-sanchez-pinol/

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  • Spannender Roman mit irritierendem Ende

    Im Rausch der Stille
    Fami007

    Fami007

    15. November 2013 um 08:07

    Das Buch habe ich mir geschnappt, nach dem ich den Lübecker Schauspieler Rainer Rudloff bei einer szenischen Lesung in unserem alten Hallenbad erlebt habe... er las neben dem Roman "Im Rausch der Stille" auch aus dem "Schwarm".

    http://www.halberstadt.de/de/lesung_rainer_rudloff.html

  • Rezension zu "Im Rausch der Stille" von Albert Sánchez Piñol

    Im Rausch der Stille
    sabatayn76

    sabatayn76

    01. March 2011 um 23:02

    Die Schrecken des Meeres und der Finsternis Inhalt: Ein neuer Wetterbeobachter trifft auf einer kleinen Insel am Ende des Welt ein. Für 12 Monate soll er die Intensität, die Richtung und die Häufigkeit der Winde untersuchen und aufzeichnen. Der alte Wetterbeobachter ist unauffindbar und auch der sonderbare Leuchtturmwärter Batís Caffó ist keine Hilfe und verweigert seine Aussage. Bereits in der ersten Nacht greifen unheimliche Wesen aus dem Meer die Hütte am Südende der Insel an – der Ich-Erzähler erlebt daraufhin mehrerer Nächte der Todesangst, der Verzweiflung und der Schlaflosigkeit, bis er sich zum Leuchtturm begibt und fortan im Bündnis mit Caffó gegen die geheimnisvollen Frosch-Wesen kämpft. Mein Eindruck: Albert Sánchez Piñol hat einen Abenteuerroman im Stile der Kolonialzeit geschrieben: Ein Mann aus Europa landet in der Fremde und trifft auf eine unbekannte Spezies, der er jede positive Gefühlsregung und jede Intelligenz abspricht, da er sie nicht versteht und sich auch nicht die Mühe machen möchte, die Handlungen und Beweggründe der seltsamen Froschwesen zu begreifen. Er befindet sich in der 'Hölle der Versager' - und so ist seine Sprache die Gewalt und die völlige Unterwerfung der Fremden, deren Land er besetzt und deren Rückzug er fordert. Die Szenerie ist von Anfang an gespenstisch und lässt den Leser Unheil und Grauen erwarten. Sprachlich bewegt sich der katalanische Autor auf hohem Niveau und gibt seiner Geschichte die richtigen Worte und die passenden Beschreibungen, um den Leser auf die Insel zu versetzen und ihn schließlich verstört und entsetzt zurück zu lassen. Mein Resümee: Der Autor erzählt die Geschichte einer Transformation und des ewigen Kreislaufs der Dinge. Ein Buch, über das man noch lange nachdenken möchte und muss.

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  • Rezension zu "Im Rausch der Stille" von Albert Sánchez Piñol

    Im Rausch der Stille
    nordfriese

    nordfriese

    27. February 2011 um 17:34

    Interessant unrealistischer Roman eines katalanischen Autors, der sehr spannend bis zuletzt ist, und zeigt, was mit Menschen in Extremsituationen passiert.

  • Rezension zu "Im Rausch der Stille" von Albert Sánchez Piñol

    Im Rausch der Stille
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. January 2011 um 07:54

    ich mag schräge geschichten,diese ist schräg und unglaublich gut..zwei männer,freundschaft,rivalität,ein weibliches sexualobjekt aus dem meer,begierde,kampf.pinol weiss es den leser zu verführen und versteckt viele parabeln in eine sehr gut erzählte story.grossartig.

  • Rezension zu "Im Rausch der Stille" von Albert Sánchez Piñol

    Im Rausch der Stille
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    31. October 2009 um 17:40

    Der Schriftsteller mit dem wohlklingenden Namen Albert Sánchez Pinol lässt in seinem Roman [b]Im Rausch der Stille[/b] einen ehemaligen Freiheitskämpfer aus Irland auf einer kleinen Insel in den Gewässern des südlichen Polarmeeres stranden. 600 Meilen entfernt jeglicher Zivilisation und fernab jeglicher Handelsruten soll unser namenloser Hauptcharakter ein Jahr lang das Wetter beobachten. Eine zwar gut bezahlte Arbeit aber keiner würde sich freiwillig für ein Jahr alleine auf einem, gerade mal 1,2 Kilometer großen, Flecken Erde aussetzen lassen. Bei der Ankunft auf der Insel findet man die Hütte des abzulösenden Wetterbeobachters verwaist vor so das man sich zum nahe gelegenen Leuchtturm aufmacht dessen Wärter aber ebenfalls verwildert war und sich unfähig zu sprechen gab. Ein langes Jahr sollte es werden aber nicht weil der Leuchtturmwärter (zumindest anfänglich) kein einziges Wort von sich gab und auch nicht wegen der Einsamkeit, die jetzt schon, Stunden erst nach dem das Schiff abgefahren ist, auf das Gemüt drückt…viel mehr sind es jene Dinge die man am Tage nicht sieht…”Dinge” die aus dem Meer kommen, lichtscheue Dinge die bereits in der ersten Nacht versuchen den neuen Wetterbeobachter mit scharfen Zähnen und Klauen zu töten und aufzufressen. Jules Verne trifft auf Robert Lewis Stevenson trifft auf Edgar Allan Poe. Abgesehen von einigen Kleinigkeiten könnte jeder dieser drei Schriftsteller diese Geschichte für sich beanspruchen da sie einige Elemente aus jedem der Werke der oben genannten enthält. Dennoch ist es kein kopieren das Pinol hier macht viel mehr ein leises anklingen an alte Meister jedoch mit dem Versuch selbstständig zu sein und zu bleiben. Albert S. Pinol besticht mit einer klaren und preziösen Sprache die ohne Schnörkel und unnötige Effekthascherei auskommt. Was recherchiert werden musste wurde steht’s akkurat gemacht, was sich bis hin zu seinen zwei Figuren zieht. Und darin besteht auch seine Stärke. Dieses sehr abenteuerliche Jahr wird ausschließlich aus der Sicht des Wetterbeobachters erzählt dennoch schafft es Pinol am Ende des Buches geschickt den Blickwinkel zu drehen in dem er immer Tiefer in das Seelenleben seiner beiden Charaktere eindringt. Er spielt mit dem Horror der Erkenntnis das nicht nur etwas Unbekanntes einen das Leben auslöschen könnte sondern schon die Tatsache genügt auf einem Berg von Vorräten und Munition für ein ganzes Jahr zu sitzen und deswegen vom einzigen Mitbewohner der Insel im Schlaf erschossen oder erstochen zu werden. Zwar fühlte ich mich in der letzten Hälfte des Romanes etwas (negativ) Schulmeisterlich behandelt da die Parabelhaften Sätze doch etwas inkonsistent wirkten und Schriftsteller wie zum Beispiel William Golding mit “Der Herr der Fliegen” viel konsequenter in ihrer Kritik waren dennoch gab es die ganzen 250 Seiten keine Durchhänger oder sonstige Schnitzer zu bemängeln. Wer ein etwas anderes (Abenteuer-)Buch sucht wird angenehm überrascht sein von Albert S. Pinol´s [b]Im Rausch der Stille[/b]. Eine Empfehlung.

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  • Rezension zu "Im Rausch der Stille" von Albert Sánchez Piñol

    Im Rausch der Stille
    muprl

    muprl

    21. August 2009 um 13:36

    Um das Pferdchen mal von einer anderen Seite aufzuzäumen: Die Monstergeschichte in "Im Rausch der Stille" ist eine gelungene Allegorie auf den Menschen und seine Neigung zu Krieg und Gewalt gegen alles fremde, was er antrifft. Fremdheit löst Angst aus. Angst löst Gewalt aus. Die beiden Männer auf der Insel unterliegen diesem Mechanismus und finden keine Zeit, darüber zu reflektieren. Anfangs nicht. Der Ich-Erzähler schafft es aber irgendwann durch eine ziemlich abstruse Liebesgeschichte (ziemlich verstörend), die Augen zu öffnen und genau hinzusehen. Das Buch verurteilt die Blindheit der Gewalt - tut das allerdings auf eine eher subtile Art. Der deutlichste Hinweis ist vielleicht die Vergangenheit des Ich-Erzählers als enttäuschter Freiheitskämpfer. Wenn man diese Erfahrung als Hinweis zur Deutung der "Monstergeschichte" ernst nimmt, sind diese Monsterangriffe nicht mehr abstrus oder einfach nur ekelig oder spannend, sondern sind ein Bild für die Fehler der Menschen, die sie immer und immer wieder begehen. Und wahrscheinlich auch immer wieder begehen werden. Ob nun Afrikaforscher vor Jahrhunderten fest davon überzeugt sind, dass die "Eingeborenen" Afrikaner Tiere ohne Seele und Gefühle sind, ob vermeintliche Hexen verbrannt werden oder aber glitschige Meerwesen abgeknallt werden. Es ist immer dasselbe Prinzip. Sanchez Pinol lässt den Leser allerdings auf die meisten dieser Überlegungen selbst kommen. Er erklärt uns nicht die Welt, er stellt uns ein Bild, ein Beispiel vor ugen, das alles enthält, was er zu diesem Thema zu sagen hat. Es ist einerseits ein kleines Meisterstück. Andererseits kann ich mir nicht helfen - diese komischen Monster kommen mir doch ein bisschen zu albern vor, um ein so ernstes Thema voranzubringen - aber bin da nicht vielleicht genau in Pinols Falle getappt? Trotzdem ein Sternchen Abzug für eine gewisse Plumpheit Monster betreffend und dafür, das mir im Endeffekt aus dem Buch keine neuen Erkenntnisse entwachsen sind. Die zeichnung der Charaktere ist übrigens ganz großartig. Allein aufgrund dessen lohnt es sich schon, das Buch zu lesen.

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  • Rezension zu "Im Rausch der Stille" von Albert Sánchez Piñol

    Im Rausch der Stille
    LeseEule

    LeseEule

    13. July 2009 um 13:44

    ich fands gut...:)
    teilweise ziemlich skurrile geschichte.

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