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Buechner-Verlag

vor 8 Monaten

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Liebe Lovelybooks-Leserinnen,
liebe Lovelybooks-Leser,


„Albert T. Lieberg hat ein kluges, hochaktuelles Buch verfasst. Seine Analyse der neoliberalen Wahnidee und des Konsumterrors der Warengesellschaft ist bestechend. Es gibt keine Ohnmacht in der Demokratie. Lieberg zeigt den Weg zur dringend notwendigen Entmonetarisierung der gesellschaftlichen Verhältnisse und zur Befreiung des Identitätsbewusstseins im Menschen.“
Jean Ziegler, Autor des Buches Der schmale Grat der Hoffnung
und Vizepräsident des Beratenden Ausschusses
des Uno-Menschenrechtsrates

Wir möchten Euch einladen, an unserer Leserunde zu Albert T. Liebergs soeben erschienenen Buch "Der Systemwechsel" teilzunehmen:

"Konsumwahn, Stress, Verdummung, Umweltzerstörung, Kriege, Ungerechtigkeit, Migration, Ausgrenzung, Vereinsamung – dies sind nur einige Aspekte unserer globalen Wirklichkeit. Um die Fehlentwicklungen und Missstände unserer Evolution auf Dauer überwinden zu können, brauchen wir einen tiefgreifenden, vielleicht sogar radikalen Systemwechsel", so Lieberg.
Das in "Der Systemwechsel" skizzierte Modell der „Gesamtgesellschaftlichen Modernen“ stellt sich dieser Herausforderung. Lieberg erarbeitet eine konkrete alternative Gesellschaftsoption. Er geht damit über die bekannte Materialismus- und Kapitalismuskritik hinaus, verliert sich nicht in der Betrachtung isolierter Reformansätze, sondern wagt ohne Tabus die Formulierung eines ganzheitlichen politischen Ansatzes.
Weite Teile der Weltbevölkerung sehnen sich nach Vorschlägen für fundamentale Veränderungen in unserer Gesellschaft – dieses Buch möchte nicht nur einen konkreten Beitrag dazu leisten, sondern damit auch eine konstruktive Debatte einleiten.

Albert T. Lieberg
Der Systemwechsel
Utopie oder existenzielle Notwendigkeit?


Bewerbungen für die Leserunde sind bis zum 5. März möglich.
Wir freuen uns auf viele Bewerbungen, engagierte Beiträge und spannende Diskussionen!!
Mehr Infos zum Autor, zum Buch und zum verlag gibt es unter:
www.buechner-verlag.de


Eure Ina
vom Team des Büchner-Verlags



Autor: Albert T. Lieberg
Buch: Der Systemwechsel
1 Foto

camilla1303

vor 8 Monaten

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Auch ich sehne mich nach einem Systemwechsel, nach Vorschlägen für fundamentale Veränderungen in unserer Gesellschaft und würde mich freuen, wenn ich das Buch lesen und an der Debatte teilnehmen dürfte. Neoliberalismus und die Verrohung der Zivilgesellschaft sind die wirklich globalen Probleme der Menschheit und ich würde mich freuen, wenn es bald einen Ausweg aus diesem Irrsinn geben würde.

Diana182

vor 8 Monaten

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Hallo=)
Da mich sowohl Cover als auch die Beschreibung sehr ansprechen und neugierig machen, möchte ich mich sehr gerne für ein Printexemplar bewerben.

Über einen regen Austausch in der Gruppe würde ich mich sehr freuen.

Eine anschließende Rezension ist natürlich auch selbstverständlich.
Liebe Grüße

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camilla1303

vor 6 Monaten

2. Die Ausgangslage (Seite 19-44)
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Schonungslos und detailreich geht es weiter.
Eine Lösung kann also nur global gefunden werden. Düstere Aussichten in einer Zeit, in der die meisten Länder wieder auf Nationalismus und "Wir zuerst"-Politik setzen. Der Klimawandel wird angezweifelt, internationale Solidarität ist nur eine Floskel...

Diana182

vor 6 Monaten

2. Die Ausgangslage (Seite 19-44)

Hier wird die derzeitige, aktuelle Weltsituation noch einmal sehr schön zusammengefasst und die einzelnen daraus resultierenden Problematiken erläutert...

nun bin ich echt gespannt, welche Lösungen angedacht werden...

Diana182

vor 6 Monaten

3. Die gesamtgesellschaftliche Moderne: Worum geht es? (Seite 49--83)
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Christian_Mayer schreibt:
Liebergs Buch ist das Buch der Extreme. Zuerst präsentiert er uns all die destruktiven Mechanismen und die beklagenswerten Zustände unserer Zeit, um uns im darauffolgenden Kapitel eine Utopie zu präsentieren, die es in sich hat. Wenn Lieberg davon schreibt, wo es hingehen soll, hatte ich nicht selten das Gefühl, ich würde von "Orwells Welt" lesen. Natürlich ist mir klar, das Liebergs Vorstellungen eines neues Systems ganz anders geartet sind, aber gerade wenn er davon schreibt, dass der Konsum kontrolliert und beaufsichtigt wird, liest sich das sehr nach maximalem Freiheitsverlust. Erst die anderen Komponenten von Lieberg (Werte- und Bewusstseinswandel etc.) lassen dieses düstere Bild verschwinden. Aber gerade das zeigt mir, wie schwierig eine Transformation tatsächlich wäre/ist. Zwei Punkte fand ich in diesem Kapitel besonders beachtenswert: Zum einen die Vorstellung, dass ein Gütererwerb über den von Lieberg definierten universalen Lebensstandard hinaus auf lange Sicht nicht mehr mittels Geld zu bewerkstelligen ist, sondern nur über „eine gesellschaftliche Mehrarbeit“ (S. 74) erreicht werden kann. Zum anderen das eigentlich abstruse Selektieren des Menschen. Nur er – als eine von rund 8,7 Milliarden Arten auf unserer Erde – hält es für nötig, sich in knapp 200 Einzel- bzw. Nationalstaaten aufzusplitten. Im Grunde völlig absurd! Nach all der Lektüre wird es nun Zeit, dass eine Marschrichtung vorgegeben wird. Ich brauche jetzt einen Plan, der mir zeigt, wie eine solche für mich immer noch utopische Vorstellung einer neuen Gesellschaft realisiert werden kann. Aber der Titel des folgenden Kapitels lässt mich da guter Dinge sein.

ich stimme dir in deinen Ausführungen zu...erst wird das heutige Gesellschaftsbild aufgezeigt und dann die vom Autor erdachte Wandlung...

Auch ich muss gestehen, dass ich einige Vorstellungen recht beklemmend fand und nicht weiß, was ich davon halten soll...denn es wird wahrscheinlich immer so sein, dass einer mehr hat, als der andere- was zu Neid führt - ich weiß nicht, ob man solche Gefühle durch Erziehung einfach so "ausradieren" kann, denn man kann ja schon sehr gut beobachten, dass diese Verhaltensmuster schon im Kindergarten anfangen und "geprägt" werden- auch wenn man seinem Kind immer wieder erklärt, es solle doch bitte erst mal mit anderen Dingen spielen oder gar Teilen... Dies hat auch etwas mit Sympathie zu tun- mit machen Teilen und spielen wir gerne- mit anderen eher weniger...da sind Neider eben fest verankert...Selbst wenn "jeder das selbe" besitzt und den gleichen Standard hat, kann ich mir dies nur schlecht vorstellen...

Nun bin auch ich gespannt, wie es weiter gehen wird...

camilla1303

vor 6 Monaten

3. Die gesamtgesellschaftliche Moderne: Worum geht es? (Seite 49--83)
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Diana182 schreibt:
Auch ich muss gestehen, dass ich einige Vorstellungen recht beklemmend fand und nicht weiß, was ich davon halten soll...denn es wird wahrscheinlich immer so sein, dass einer mehr hat, als der andere- was zu Neid führt - ich weiß nicht, ob man solche Gefühle durch Erziehung einfach so "ausradieren" kann, denn man kann ja schon sehr gut beobachten, dass diese Verhaltensmuster schon im Kindergarten anfangen und "geprägt" werden- auch wenn man seinem Kind immer wieder erklärt, es solle doch bitte erst mal mit anderen Dingen spielen oder gar Teilen...

Ich bin da ganz bei dir! Ich glaube, dass man die Neiddebatte nie völlig aus der Welt schaffen wird und auch in einer utopischen Gesellschaft in der jeder gleich viel besitzt, würden sich früher oder später doch wieder Menschen herauskristallisieren, die wieder mehr haben als andere. Sei es, weil sie jemand anderem etwas wegnehmen, oder weil sie hart arbeiten um "mehr zu erlangen".

camilla1303

vor 6 Monaten

4. Transformation und Übergang in ein neues System (Seite 87-119)
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@Christian_Mayer

Als Krankenschwester war ich hier natürlich auch ganz bei Lieberg! Wobei ich sehr wohl glaube, dass man für mehr Verantwortung mehr verdienen darf. Es ist ein Unterschied, ob ich nach meiner (ich bin Österreicherin) 40 Stunden Woche nach Hause gehe und nicht mehr an die Arbeit denken muss, oder ob ich 24h für die Firma erreichbar sein muss und auch am Wochenende im Ernstfall funktionieren "muss". Die Topverdiener, die 5 Prozent die mehr haben als die restlichen 95 Prozent übernehmen aber vermutlich nicht einmal Verantwortung.

Diana182

vor 6 Monaten

4. Transformation und Übergang in ein neues System (Seite 87-119)
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Christian_Mayer schreibt:
Ich fand den Inhalt dieses Kapitels recht nah am vorherigen. Ich hätte mir hier ganz konkrete Maßnahmen gewünscht, wie wir (die Gesellschaft, aber auch jeder einzelne) etwas tun kann, um den nötigen Wandel anzustoßen.

Ja, auf so etwas war ich jetzt hier auch irgendwie gedanklich aus...hingegen wird für mich hier sehr gut deutlich, dass es solche Veränderungen wohl nur geben kann, wenn die gesamte Welt "an einem Strang zieht" und das dürfte wohl sehr schwer werden. Besonders, weil man dafür ja wirklich alle Grundpfeiler neu ausrichten müsste...Glaube, Erziehung, menschliches Miteinander ....

Ich fand es aber interessant, in welche Richtungen der Autor hier denkt und was er alles mit einbezogen hat. Es waren viele interessante Anregungen dabei, bei denen man denkt, "es wäre so schön, wenn ..." doch alles so einfach wäre..

Doch ich glaube nach wie vor, wird es eher schwierig sein, solche Dimensionen umzusetzen- zumal es immer höher gestellte Personen geben wird (z.B im erwähnten Kontrollrat, Verwaltung des Gemeinschaftsgutes etc...und ob diese das aus "Ehrgefühl" für einen "feuchtwarmen Händedruck" machen, wage ich etwas zu bezweifeln...aber man kann sich ja auch täuschen)

Diana182

vor 6 Monaten

Plauderecke

Hallo=)

vielen lieben dank, dass ich an der Runde teilnehmen durfte!

https://www.lovelybooks.de/autor/Albert-T.-Lieberg/Der-Systemwechsel-1512677460-w/rezension/1552806722/

Liebe Grüße

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